Beiträge von Wolf_80

    Nein, nein - deine Angaben sind völlig ok - ging mir auch gar nicht um die Sachnummern Till. Ich bezog das darauf das die Angaben und Vorschriften mitunter voneinander abweichen. Intern bei MB schon alleine. Was dann andere Werkstätten und Schrauber machen bzw für richtig(er) halten, steht nochmal auf nem anderen Blatt. Wie eingangs erwähnt - es gibt schon ziemliche Diskrepanzen! Wie gesagt, nach bestimmten Unterlagen GL 5 und nach anderen GL4 und kein Hypoid.

    Moin,


    ich halte mich bei meinen Befüllungen an die Spezifikation vom Hersteller - militärisch wird wegen einfacherer Logistik mit Motoröl befüllt.


    Es gibt ja noch Servo-Öl, Automatik-Getriebe-Öl, Motoröl für Fahrzeuge mit Partikelfilter, Motoröl für ohne und vieles weitere.

    Ist auch sinnvoll. Allerdings ist nicht mal MB einig darüber was wo reinkommt. Die von mir erwähnte Schmieröltabelle hängt in einer MB Werkstatt, hat aber mit den von dir genannten Spezifikationen auf den ersten Blick nicht so viel gemein. Bestes Beispiel Achsen. Laut deinen Angaben Hypoid GL5 laut der hier ansässigen Werkstatt GL4. Der eine Schrauber "kein Hypoidöl" der nächste "doch unbedingt" Was willst du glauben wenn beide Angaben seitens MB getätigt werden?

    Mir ist das ehrlich gesagt inzwischen egal. Da kommt rein was gerade da ist. Derzeit hab ich in den Achsen SAE 80W90 GL4, in den Getrieben aktuell zu Versuchszwecken Getriebeöl (vorher Motoröl). Schaltbarkeit ist mit Motoröl 15W40 besser - Ölwechsel alle 2 Jahre - Öl jedes mal sauber und frei von Abrieb und Fremdkörpern. Also wahrscheinlich auch egal was da drin ist.

    Was mir immer wieder auffällt ist diese Diskrepanz zwischen den Aussagen zu den Ölen - es gibt Mechaniker/Werkstätten (keinesfalls G unerfahren) die sagen in die Achsen keinesfalls Hypoidöl, dann andere die sagen unbedingt Hypoidöl. Jeder fährt mit seiner Ölsorte GL4, GL5 - Hypoidöl oder keines.. Funktionieren tut anscheinend alles. Zu Ohren gekommen ist mir bisher nichts über verreckte Diefferentiale, Teller und Kegelräder oder Lager. Desgleichen das Thema Getriebe/VTG Öle - manche kippen Motoröl rein, andere ATF, der nächste Getriebeöl und dauerhaft funktionieren tut wiederum alles! Man könnte meinen "Hauptsache es schmiert"


    Ich stelle lieber nicht die Frage ob es jemand tatsächlich weiss - Argumente für die speziellen Öle gibt es genug, der Witz ist ja, das eben alles andere an Öl auch funktioniert und das es nicht drauf anzukommen scheint was man nun für ein Öl einfüllthmmm

    Ist wohl auch ein bisschen Glaubenssache - die MB Werkstatt hier in der Nähe, die auch massenhaft Wölfe für die BW macht, nimmt seit jeher ausschliesslich 15W40. Die haben eine Tabelle mit allen Betriebsstoffen in der Werkstatt ausgehängt und da steht es schwarz auf weiss drauf: Motor, Getriebe, VTG = 15W40,


    Achsen: SAE 80 GL4


    Mancher Pflegezustand von Bundeswehrgerät mag mangelhaft sein, aber die Werkstatt sagt mit Getrieben haben sie so gut wie nie Probleme - und schon gar keine die irgendwas mit der Ölsorte zu tun haben.

    Warum schlagt ihr nicht einfach eine Vielzahnnuss in den Inbusschraubenrest, anstatt den ganzen zauber mit Bunsenbrenner, bohren und Schraubendoktor?!

    Vielzahn eine Nummer grösser als der Inbus und fertig ist die Laube.

    Moin,


    mehr Bodenfreiheit erreichst du damit nicht, denn die wird unter dem tiefsten Punkt gemessen - das wären die Achsdifferentiale. Die Bodenfreiheit kannst du nur durch grössere Räder erreichen. Entweder durch Portalachsen (Le Tech oder Tibus), wenn es gleich extrem sein soll, oder mit der nächsten Reifengrösse. Das sind dann 33" oder 255/85 R16. Ich habe letztere Variante gewählt. Fahrwerkshöherlegung wurde durch MGS Federn, Gasdruckdämpfer, sowie längere und einstellbare Panhardstäbe vorn und hinten - ebenfalls MGS umgesetzt. Fahrkomfort ist super - komfortabel, aber noch straff genug.


    http://mgs-4x4.de/index.html


    Spurplatten und Kotflügelverbreiterungen, sowie Tachoanpassung kann unter Umständen erforderlich sein - also alles nicht ganz ohne. Der lange G sieht für mein persönliches Empfinden mit 235/85 R16 irgendwie unterbereift aus - besonders wenn er höhergelegt ist. So`n bisschen wie ein Schweizer 230 GE mit 205er Werksbereifung hmmm

    Moin,


    wie ist es denn um deinen Zündfunken bestellt, wenn der Puch anfängt zu zicken? Ist der bei den Startversuchen dann gleichmässig und kräftig vorhanden?

    Du schriebst Zündkabel, Kerzen, Kappe und Läufer sind neu - das Kabel zwischen Kappe und Zündspule auch? Hast du dir die Zündspule mal genauer angesehen bzw mal durchgemessen, wenn er seine "3 Minuten" bekommt?

    Moin,


    sowas hatte ich zwar noch nicht, aber ich würde wie folgt vorgehen, nachdem deine anderen Versuche erfolglos waren.

    Schalthebelmanschette abbauen, Rückwärtsgangsperre kontrollieren - wenn da nichts verdächtiges festzustellen ist, Schalthebel und Schaltdom abbauen, Getriebe versuchen manuell in neutral zu stellen. Falls das gelingt, Schaltdom wieder aufbauen, Schalthebel montieren und auf korrekte Einstellung (Leerweg Schalthebel zu Gehäusekante Schaltdom - das sind 3 Zollstockblätter) achten. Schaltversuch durchführen und berichten.


    Gruss

    Torsten

    Ferner ist der G nicht der einzige der gern gammelt. Das können alle anderen Hersteller genauso. Landrover, Nissan, Toyota usw. Ohne gründliche, kontinuierliche Pflege hat man an keinem Geländewagen lange Freude. Erst Recht nicht bei artgerechter Haltung und ganzjähriger Nutzung. Wer den G pflegt und versiegelt (und jene Versiegelung auch mal erneuert) der hat mit Rost kaum Probleme

    Das Argument bezüglich Elektronik teile ich voll und ganz.

    Alles andere ungesehen nicht.

    In der Anzeige steht der Rahmen usw wurde entrostet und danach versiegelt. Sieht auch nicht danach aus das er durchs Gelände geprügelt wurde.


    Spekulationen kann man sich denke ich sparen. Klarheit alleine bringt ein Anruf und eine persönliche Inaugenscheinnahme nebst Probefahrt.

    Moin,


    er ist jedenfalls nicht überteuert. Wenig gelaufen, erst 11 Jahre alt, offenbar in Schuss gehalten und gepflegt und er hat eine recht passable Ausstattung.

    Wenn die Elektronik in Ordnung ist, ist das schon die halbe Miete. Ich würde mal fragen, was an dem Fahrzeug (abgesehen vom Unfallschaden) gross repariert werden musste und ferner ob es Mängel bzw Dinge gibt, die mittelfristig gemacht werden müssten. Ansonsten angucken, probefahren und schauen, ob das was für dich ist!?

    Wer weiss was mit dem Wolf war, den du da mit dem Munga versägt hast. Vielleicht war der vom Motor her schon halbtot, vielleicht schlecht eingestellt usw.

    Im kalten Zustand ist das aber schon ne Krücke - wiederum einem kalten Diesel verlangt man auch nix ab! Das hassen die! Es gibt Wölfe, die kommen vom Bund und rennen wie blöd (mein Kumpel hat so einen.) Da brauchst du eigentlich kaum was dran drehen und verbessern - andere sind so müde und lahm - da würde man freiwillig nicht mal gegen den Wind fahren :lol:

    Ob du nun nen 250GD, nen 300 GD mit 88 PS oder nen 290 GD nimmst - auf der Strasse sind die alle ähnlich lahm. Dafür sind sie anspruchslos und fahren dich bis ans Ende der Welt (wenn du Zeit hast) Für mich persönlich gibt es keinen Grund den OM 602 durch einen anderen Motor zu ersetzen. Der ist inzwischen perfekt eingestellt, hat sich über x tausende Kilometer bewährt - mit und ohne schweren Anhänger. In den rumänischen Karpaten, den polnischen Beskiden oder in deutschen Fahrgeländen - noch nie hat er auch nur einen Mucks gemacht - weder der Motor, noch der Rest am Fahrzeug. Ab und zu Ölwechsel/abschmieren etc und Diesel nachkippen - mehr will der nicht. Ist das bei deinem Munga auch so? ;-)


    Wo jetzt das original Iltis Getriebe vieles einschränkt - da wüsste ich so aus dem Stehgreif nix. Vielleicht V max!? Dafür gab es Zahnradpaare 4. die waren 11%länger. Denke Tachoanschlag (so wie bei Sirko`s ex Iltis) ist schon okay? Vom Drehmoment kann das Getriebe einiges ab. Das kannst du auch mit einem 2,0l 115 Ps Gti Triebwerk füttern - das macht das mit.

    Das ist jedenfalls ne neverending story - die einen schwören auf Original, die anderen wollen ihre Autos umbauen und für ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

    Ich persönlich finde den Munga auch am coolsten wenn er den original Zweedakter drin hat - aber wer anderes will vielleicht unbedingt einen V4 drin haben.

    Die einen schlafen am Steuer eines 250 GD ein und wachen erst auf wenn man sie in einen G500 verpflanzt.. Der eine schaltet seine Gänge am liebsten selbst, der nächste will unbedingt seine Automatik. Joa.. so ist das halt.


    Ich bin jedenfalls gespannt, was der Marco so für Ideen entwickelt und aus seinem Iltis baut. Zum Schluss ist das Wichtigste das jeder Freude mit und an seinem Auto hat. Egal ob Kübel, Jeep, G, Iltis, Munga oder Unimog.

    Der Drehmomentverlauf zB beim 2,0 l Motor ist top (gerade untenrum) Bei einem 4 Ventiler sieht das meist anders aus. Aber 8V hat auch im Drehzahlkeller Kraft!


    Wie ich sehe, fährst du einen Wolf; nach deiner Ausführung über den Iltis zufolge, müsstest du bei dir min. einen 2,9 Liter

    Motor eingebaut haben...


    Ich hatte auch Iltisse - mit original Motoren (Diesel & Benzin), ferner hatte ich Umbauten von 1,8 - 2,0 wiederum mit diversen Modifikationen wie zB Zweistufenregistervergasern usw.


    Jetzt hab ich einen G - das ist richtig Pit. Wenn ein 250 GD Top eingestellt ist (meiner ist noch etwas optimiert) dann nimmt der sich so gut wie nix zum Iltis. Der Iltis ist halt leichtfüßiger! Mein Vater hat in seinem Iltis einen 2,0l Motor und der fährt mir nicht weg. Aber der Iltis zieht wiederum nicht 3,5t :dev:


    Im Gelände gibt es solche und solche Passagen - mal geht der Iltis besser und an anderen Stellen der G.


    Moin,


    vielleicht geht es nicht jedem um den reinen Wiederverkaufswert - das ist keine Aktie! Das ist Hobby und soll Spass machen. Und wenn er schrauben und optimieren will - so what!? Ist sein Auto.


    Ein Iltis mit etwas Dampf macht nämlich schon Laune. Erst recht im Gelände - Da ist der original Motor schon hin und wieder überfordert.

    Lange Steigungen - G Gang zu kurz und im 1. nicht genug Leistung.


    Also jeder nach seinem Gusto