Beiträge von Quakfrosch

    Also vor jedem Marsch Hosen ausziehen und sich gegenseitig richtig mit der passenden Lotion einreiben.


    Da würde niemals jemand, der auf diesen Anblick von zahlereichen Männern in Armeekleidung, die sich da gegenseitig ausziehen und einreiben, zukommt auch nur im entferntesten irgendeinen Schweinkram denken, sondern sofort wissen, dass die Männer sich auf einen langen Marsch vorbereiten.


    Viel Spaß dabei. :D

    Wenn er schön sein soll, dann ist der Preis schon fünfstellig.


    Wenn es eine verbastelte Großbaustelle und eine Restauration mit jeder Menge Arbeit für jedes Wochenende für die nächsten 4 Jahre werden soll, dann ist manchmal mit Glück schon unter 10.000,- was zu finden.


    Hatte selbst mal den Traum von einem Kübel. Bei den aktuellen und stetig steigenden Preisen, die sich bald auf dem Niveau eines einwandfreien Wolf befinden, habe ich das aufgegeben.


    Mit Preisen wie vor 20 Jahren, wo ein Kübel mit TÜV 2000,- DM gekostet hat,braucht man es nicht versuchen.

    So alte Nutzfahrzeuge haben auch etwas.


    Sieht man ja auch kaum noch.


    Alles ohne anfällige Elektronik ist ja in Afrika gelandet. Die neueren Kisten so ab Anfang der 90er sind da nicht gefragt. Zu anfällig, zu fragil, sollen nur die Zeit bis zum Ende der Garantie überleben.


    Bei dem Getriebe werden Kindheitserinnerungen wach. Habe Lkw-fahren auf einem Freightliner FLD120 Silver Aero mit Caterpillar 3406 Motor gelernt. Das Schalten mit dem Eaton Fuller Roadranger Getriebe war anfangs auch bei mir ein Lernprozess. Zwischenkuppeln, Zwischengas ..... und immer wieder von vorne. Und weil nur mit Begrenzer auf dem Papier, aber komplett offen, konnte man damit auch mal zügig überholen.

    Der Lkw wurde 2001 verkauft. Irgendwie vermisse ich ihn.

    Tja, die Segnungen der Planwirtschaft und Fortschrittsverweigerung.


    Und man stelle sich nur einmal vor es hätte ein neues Modell vom Trabant gegeben.


    Wer hätte dann noch 18 Jahre auf den bestellten alten Wagen gewartet ?

    Man muss aber auch bedenken unter welchen Rahmenbedingungen der Wagen entwickelt wurde.

    Industriebetriebe wurden von den Besatzern gestohlen und zerstört.

    Statt Aufbauplänen gab es durch die marodierenden Russen noch bis zum Zusammenbruch der DDR nur Plünderungen, Planwirtschaft und Bevormundung.


    Rohstoff- und Materialknappheit, Mangelwirtschaft und Improvisation in den verbliebenen völlig Maroden Anlagen, die oftmals noch aus der Vorkriegszeit stammten, waren dir Regel.


    Entsprechend waren die Erzeugnisse.

    Schlicht, einfach, funktional und sie sollten möglichst lange halten.

    Aus der großen Not heraus kamen dann nicht immer die schlechtesten Ideen.

    Das Wertgutachten wäre ja auch mal interessant.


    Ist es von einem spezialisierten Gutachter für Altzeitler, oder von einem der zahllosen "Kfz-Sachverständigen", die im Nebenerwerb Versicherungsmakler, Staubsaugervertreter und Beulendoktoren sind, erstellt worden ?

    Oder ist es sind es nur zusammengesammelte Rechnungen über vorgeschriebene Wartungen, Hauptuntersuchungen, Verschleiteile, Bastelarbeiten und Tankbelege ?


    Habe da schon einiges gesehen.

    Und für den Preis eines ausgelutschten Greenliners bekommst du 3 Wölfe im sehr guten Zustand.


    Ist schon schwierig.


    Wäre da sonst nicht vielleicht ein G aus der Schweiz oder Restjugoslawien-Nord mit Opamatik eine Idee ?

    Hier sind aber mehr deutsche Fabrikate aus Bundeswehrbeständen vertreten.

    Der Kram aus Übersee ist hier auch nicht so in der Masse zu finden.


    Mit einem Iltis, Wolf, Kübel und deren Abarten sieht es da schon anders aus. :)

    Also 14.000,- ist schon ein sehr enges Budget für das Fahrzeug.


    Ich bin auch mal innerlich so losgezogen. "Ich will ein Fahrzeug XY und dafür habe ich Betrag X zur Verfügung, also biete man mir was dafür"

    Das ist 4 Jahre her.


    Nach Jahren des Sammelns von Informationen, Marktbeobachtung und Fahrzeugbesichtigungen ist die Begeisterung eher der Ernüchterung gewichen.

    Gute Fahrzeuge gibt es selten. Billige Fahrzeuge sind verbastelter Schrott oder Blender.

    Man braucht viel Glück und viel Geld. Man sollte so über den Daumen jährlich den Kaufpreis für Instandhaltung und Teile zur Verfügung haben. Manche Teile werden echt in Gold aufgewogen.

    Und als Alltagsfahrzeug ist ein über 30 Jahre altes Vehikel mit unklarer Ersatzteilversorgung kaum geeignet, weil man mehr schraubt als fährt.

    Ich frage daher noch mal:

    Wo wären wir bei 800kg und einer Leistung von beispielsweise 70PS ?


    Gab es doch schon einmal in der Richtung:

    § Liter Lupo, 3 Liter Audi A2 und zuletzt die mit 1,2lTDI Motor als "BlueMotion" , "Greenline" und " Ecomotive " angebotenen Modelle von Polo, Fabia und Ibiza.

    Mit normaler Fahrweise zwischen 3,7 und 3,9 Litern Diesel auf 100 Kilometer unterwegs.

    Aber natürlich nicht als Sportwagen, Statussymbol oder für Mitblinkerlinksundlichthupeaufderautobahndauerlinksfahrer geeignet.

    Für Leute, denen 130 auf der Autobahn und vorausschauende gleichmäßige Fahrweise eher nach dem Geschmack sind, die täglich viele Kilometer zurücklegen und nur ein möglichst günstiges sparsames Fortbewegungsmittel suchen, aber doch hochinteressant.


    Wollte selbst so einen haben, fand aber nichts passendes.


    Ansonsten stelle dir mal einen Toyota Aygo aus Kohlefaserverbundstoffen, Aluminium und Magnesium vor. Da ein 70 PS Diesel drin und du bist bei 700kg und auch 3 Litern Verbrauch.

    Ich finde es immer wieder schade, dass man die Ideen mit auf möglichst geringen Verbrauch ausgelegten Fahrzeugen irgendwann wieder aufgegeben hat.

    Leistung, Motorsteuerung, Getriebe, Gewicht und Luftwiderstand wurden da ein wenig verändert, schon sank der Realverbrauch.


    Und nun ?

    Muss ein Kleinwagen 1,5 Tonnen wiegen ?


    Autos, die real wenig verbrauchen, stoßen auch wenig aus.

    Ein Umdenken würde es vielleicht geben, wenn der Gesetzgeber zukünftige Fahrzeuge nach Realverbrauch besteuern würde.

    So in einer Art Staffelung. Benziner und Diesel getrennt. Bis 3 Liter, Bis 4 Liter .....

    Mit einer Grenze für PKW ab einem Realverbrauch von 15 Litern. Ab da gibt es keine Genehmigung mehr.

    Dann kommen auch die Hersteller wieder auf die Idee der sparsamen Fahrzeuge.


    Ich persönlich finde da die japanischen Kei-Car Fahrzeuge, gerade für den urbanen Raum, hochinteressant. Diese machen da mehr Sinn, als allradlose Pseudogeländewagen. Sie verbrauchen weniger Kraftstoff, benötigen weniger Parkraum, bieten ausreichend Platz und ihre Fahrleistungen sind für den Stadtverkehr völlig auseichend, da dort enorme Beschleunigung und möglichst hohe Höchstgeschwindigkeit keine Rolle spielen.



    Aber eine gute Eigenschaft haben auch die reichweitenschwachen Steckdosensucher.

    Wenn sie mal geklaut werden, kommt der Dieb damit nicht sonderlich weit.

    Um die Kurve wieder zu den Fahrverboten hinzukriegen,anstatt dreijährige Dieselautos einzustampfen,kann man sie einfach zu E autos umrüsten.


    Was natürlich sehr praktisch ist.

    Einen reichweitenstarken Diesel zu einem Ultrakurzstreckensteckdosensucher teuer zu kastrieren ist sicher sehr im Interesse derer, die sich einen Diesel wegen der großen Reichweite und der Sparsamkeit gekauft haben. ;)


    Es gibt mehr Gründe gegen Steckdosensucher, als dafür.

    Aber es ist auch erstaunlich, warum dieser Verein, der ja nun auch großen wirtschaftlichen Schaden anrichtet, nicht so schnell von der Bildfläche verschwindet.


    Auch in den Medien wird ja eher wohlwollend, ehrfürchtig und hofierend über die Gruppe berichtet.


    Schon irgendwie verdächtig.