Beiträge von mungaist

    Gefällt mir gut, Andreas,


    was Du da schreibst. Auf den Teil 80 "Prüfanweisung" bist Du zum Schluss ja noch selbst gekommen.


    Ich möchte daher ergänzen, dass die laufende Nummer 6 oder 7 nicht belegt ist, soweit ich weiß, aber eine der beiden, also Teil 60 oder 70 betrifft die "Unbrauchbarmachung", wie wir sie zum Beispiel seit je her bei Waffensystemen finden.


    Gruß, Wolf

    Um den Tipp von Jens aufzugreifen: vielleicht kann ja auch das Panzermuseum in Münster mit einer Auskunft weiterhelfen. Die sollten ja auch hin und wieder Bedarf an sowas haben, wenn sie ihre Kettenfahrzeuge fahrbereit halten wollen.


    Grüß, Wolf

    Kai,


    der Verwendungszweck für die "Bundesdienstflagge in Bannerform" sollte klar sein:


    Es handelt sich um eine sogenannte "Sargflagge", die zumindest in Hessen bei einem BwDLZ zentral bevorratet wird und Teil des Ausstattungssatzes "Trauerfeier" ist. Bei der Verwendung einer normalen Bundesdienstflagge liegt das Bundeswappen quer über dem Sarg und ist nicht vollständig zu sehen. Darum wurde diese Version, vor allem aufgrund der zurückkehrenden Särge aus den Einsätzen, extra in Auftrag gegeben. Kann aber auch für jede private Beerdigung eines ehemaligen Soldaten leihweise angefordert werden. Mit dabei im Ausstattungssatz ist ein Gefechtshelm und ein Ordenskissen. Anzumelden über das zuständige Kreisverbindungskommando oder direkt beim Landeskommando - S3 Abt.


    Gruß, Wolf

    Zitat

    KaiserJeep schrieb: "ganz einfach, weil die meisten Kasernen, die ich kenne, sind Regelbau 1935. Das, was dann ab 19565/56 neu gebaut wurde, baute auf dem bewährten Konzept des Modelles 1935 auf, nur eben nicht mehr 4-Stöckig, sondern meist Erdgeschoss plus 2 Stockwerke drauf."



    Mein lieber Wolf,


    von ganzem Herzen möchte ich Dir hier widersprechen. Das, was dann ab 1956/58 gebaut wurde, war eine einzige Katastrophe! Aber was sollte man machen, man baute mit dem Material, das zur Verfügung stand. Nur brauchte man an Halbmeter dicke Wände nicht mal im Ansatz zu denken. Insbesondere, wenn Du nach Deiner AGA an eine nicht näher benannte Walldürner Kaserne von 1958 denken solltest. Es war alles moderner, klar, und auch mit Schutzbauten unten drunter, aber von großer Haltbarkeit brauchte man nicht zu träumen. Das fing entweder in den Kellern oder bei den Dächern an.


    Ich war "verwöhnt" durch meine AGA in der Wetzlarer Spilburg, Baujahr 1913/1914, die eher den Charakter einer kleinen Parkanlage hatte. Klar musste man das mögen so mit 10-Mann-Stuben und viele schreckte schon das Alter des Gemäuers ab. Dann dachte ich schon der "neue" Bw-Standardbau á la Walldürn wäre nicht mehr zu unterbieten - und landete in Ober-Wildflecken. Auch hier wurde ab 1958 mal schnell was in die Landschaft geworfen. Es reichte nur noch zu einer zweistöckigen Bauweise mit Faserasbest-Verkleidung (sog. "Eternit"-Platten). Taugte keinen Schuss Pulver und verfällt heute zu Recht.


    Ja, wenn sie 1956 mal auf "dem bewährten Konzept des Modells 1935" aufgebaut hätten. Allein hier in Koblenz hatte man 1936 ff insgesamt NEUN neue Wehrmachtskasernen gebaut, die alle heute noch stehen, auch wenn sie nicht mehr alle als Kasernen genutzt werden. Nicht eine davon hat man abgerissen, auch wenn man sie als Wohnanlage umgenutzt hat. Warum wohl?


    Das nur als meine Meinung zu den baulichen Errungenschaften, mit denen die Staatsbauämter die Bundeswehr teilweise beglückten. Klar, die meisten Wehrmachtsbauten waren ja auch durch alliierte Truppen oder ein paar Grenzschutzeinheiten belegt.


    Gruß, Wolf

    Seba, ist völlig egal was wir im einzelnen meinen, ich bin vollkommen Deiner Auffassung. Nicht nur dass komplette Fahrzeuge, die für mich völlig unauffällig wirken, inzwischen fünfstellig werden, nein auch Einzelteile drehen offenbar hohl. Die nachgefertigte Bodenplatte hat vor drei Jahren halt nur 300 Euro gekostet. Heute 900 Euro dafür zu verlangen heißt ja wohl, dass Edelmetall dabei ist, oder?


    Gruß, Wolf

    Nein, Pit, weiß ich natürlich nicht, woher auch? Aber wenn Du damit was zu tun haben solltest, wäre das doch ein netter Hinweis so für den Weihnachtsbaum oder darunter gewesen, findest Du nicht? Der Bundesbär macht's ja mit seinen Büchern genauso. Jetzt ist ja wieder die "Lesezeit".


    Aber Hauptsache der Artikel wird zur Kenntnis genommen und das Forum hier bereichert.


    Gruß und Glückwunsch zu dem tollen Auto!


    Wolf

    Ich gehe zwar davon aus, dass dieser neue Artikel hier schon bekannt sein wird, aber für den Fall, dass der Ein oder Andere vielleicht noch nicht darüber gestolpert sein sollte, hier noch ein Tipp für den Platz unter dem Weihnachtsbaum. Der Nikolaus wird es wohl heute nicht mehr schaffen, das Heft in seinen Sack zu packen.



    Gruß, Wolf

    Im Prinzip schon, Elmar,


    das taktische Zeichen sollte einen gelben Rand für das III. Korps haben, so wie im Heft der Reihe "gelb-oliv" dargestellt. Wobei dieses Heft die allererste Vorschrift für taktische Zeichen in der Bundeswehr überhaupt abbildet.


    Die Zeichen innerhalb des Dreieckes sind creme-weiß. Nur möchte ich nach einer derartig langen Zeit, in der der Lkw wohl draußen gestanden hat, nichts mehr über den Originalfarbton spekulieren. Schaut gelblich aus, muss aber nicht gelb sein.


    Gruß, Wolf

    stiwa : Genau das meinte ich ja. Ursprüngliche Uniform der Heeresflieger mit Schwingen auf den Kragenecken wie bei allen Truppengattungen. Diese wurden später zu den grauen Kragenspiegeln und die Schwinge "rutschte" auf das Ärmelband.


    Die Abbildung zeigt jedoch meiner Meinung nach einen dunkel-anthrazitfarbigen Untergrund und kein luftwaffenblau. Daher kam ich auf die Heeresuniform und nicht auf eine "auf Luftwaffe getrimmte" Uniformjacke.


    Ich sehe hier ganz klar KEINE verkaufsfördernden Maßnahmen sondern eine originale Heeresjacke, die logischerweise älter sein muss als die Ärmelbänder und allerdings auch einen helleren Grundfarbton hat.


    Gruß, Wolf

    Kai,


    kommt vielleicht bei den Bildern in der Wiedergabe nicht so gut rüber, aber bist Du sicher, dass das ein dunkles Luftwaffenblau ist?


    Es könnte ja auch ein Heeresantrazit und die Kennzeichnung der Heeresfliegertruppe sein. Die Schwinge ist ja bei denen nur vom Kragen auf den Ärmel gerutscht.


    Gruß, Wolf

    Guten Morgen zusammen,


    dann darf ich mich hier auch noch einmischen. Ich muss am Wochenende 14. - 16. 02. 2020 zu einer Familienfeier in die Südheide. Dann könnte ich natürlich auch so ein rotes Wägelchen aufladen und nach Hungen bringen, weil ich eh (fast) daran vorbei muss.


    Ich müsste nur wissen, wo ich denn das Ding aufladen soll. Die bisherigen Angaben sind für mich etwas kryptisch.


    Wenn das also eine Lösung sein könnte, dann gerne.


    Gruß, Wolf