Beiträge von mungaist

    Danke Uwe,


    aber was soll denn dieser Schwachsinn???


    Früher wurden die schweren verbände einfach durch eine doppelte Seitenlinie LINKS gekennzeichnet und so ist das auch in der alten ZDv 1/11 vorgegeben. "Erweiterte Grundbefähigung" - schon der Begriff wirft mehr Fragen auf als er erklärt - ist ja nicht ins Englische zu übersetzen.


    Sorry, aber für mich ist das typischer Wildwuchs in einer Friedensarmee.


    Gruß, Wolf

    Der MAN LKw 7t gl dient hier als Zugprotze für die FH 70 155mm Haubitze. Das Geschütz war eine multilaterale Entwicklung und diente in mehreren Ländern. Der MAN KAT I dagegen sicher nicht, weil jedes Land seine eigenen Zugmittel davor setzte. In dieser Konfiguration also ehemalig deutsche Divisionsartillerie, die laut Nachrichten allerdings jetzt vom italienischen Heer abgegeben wird. Ein großer Posten dieser Geschütze ging von der Bundeswehr auch an die japanische Armee. Der Hilfsmotor zur Eigenbeweglichkeit des Geschützes beim Stellungswechsel stammte von VW. Ohne die Munitionsregale fehlt dem Geschütz die Bereitschaftsmunition, bevor der Munitionstrupp diese wieder auffüllt. Der LKw braucht also diese Einrüstungen und ist dann der Grund dafür, weshalb die Italiener wohl komplette Garnituren übernommen haben.


    Gruß, Wolf

    Wie gut, dass nur der Fotograf des Bildes angegeben ist und nicht auch der Autor dieses blödsinnigen Textes. Ja, das Feldheer bestand ab Ende der siebziger Jahre - endlich - auch aus 12 kompletten Divisionen. Doch die sahen noch nei aus "eine wie die andere". Und "ursprünglich" gab es noch gar keine Divisionen sondern Kampfgruppen unter dem Kommando eines Divisionsstabes. Mit der "Division 59" sollte ja erst ein neuer Divisionstyp gefunden werden, entweder mit Panzer- oder eben mit Panzergrenadierschwerpunkt.

    Sehr vereinfacht ausgedrückt glichen sich meiner Meinung nach bis zur Wiedervereinigung nicht mal zwei Divisionen. Spätestens in Schleswig-Holstein war sowieso immer alles anders.


    Gruß, Wolf

    nun ja, sagen wir "halb offiziell".


    Gibt es in zwei Ausführungen:

    a) für Grundwehrdienstleistende mit der Gelöbnisformel "Ich gelobe ...."

    b) für Soldaten auf Zeit/BS mit der Eidesformel "Ich schwöre ...."

    auf der Klinge.


    Der Säbel ist unverändert lieferbar.


    Kann personalisiert werden mit dem Namen auf der gegenüberliegenden Seite. Wurde herausgegeben zum 50-jährigen Bestehen der Bundeswehr, also 2005 und wurde zu einem beliebten Erinnerungs-/Abschiedsgeschenk innerhalb der Bundeswehr.

    Die Auflage betrug jeweils 500 Exemplare für a) und b).

    Der Preis beträgt ab Hersteller in Solingen unverändert 599,-€ pro Stück. Dann ist auch eine Holzbox mit Wandhalterung dabei.


    Vorbild ist der deutsche Infanteriesäbel vor dem 1. Weltkrieg. Alles Weitere bitte auf der Homepage von WKC. WKC ist der einizig verbliebene deutsche Hersteller für derartige Paradesäbel. Unverändert bestellt das U.S. Marine Corps seine Offiziersäbel in Deutschland bei WKC.


    Gruß, Wolf

    Nun ja, Handschweiß , Südfrankreich ist natürlich etwas weit gefasst. Aber ja, noch 1998 und folgende Jahre flog der "IFOR / SFOR / KFOR-Shuttle" immer "außen herum, d.h. von Tuzla über die Adria und Oberitalien, dann außen eng um die Schweiz herum nach Penzing. Und das auch dann, wenn selbst die österreichischen und schweizerischen Soldaten mit uns nach Hause flogen, die in den deutschen Kontingenten eingesetzt waren.


    Das galt übrigens auch für den sogenannten "Routine-Versorger" der Luftwaffe, der von Hohn über Wunstorf und Penzing nach Piazenca flog. Auch der musste stets außen um die Schweiz herum nach Italien fliegen.


    Gruß, Wolf

    Hallo Schwenklader,


    Dir kann geholfen werden. Allerdings gibt es die "TDv 037 Fleckenpläne der Bundeswehr" nicht als geschlossene Vorschrift. Sie ist als Loseblattsammlung angelegt und kann beliebig erweitert und aktualisiert werden, d.h. aben auch, dass Altpläne von Material, das schon lange aus der Truppe raus ist, gelöscht werden können.


    Du suchst 2 Pläne, vom Ahmann Schwenklader und vom Iveco 110-17, richtig? Von letzterem gibt es zwei Versionen, mit normaler Ausführung Plane und Spriegel und mit dem "Hamburger Dach".


    Sag Bescheid, wenn das so ist, dann liefere ich Dir die gerne als Datei per PN.


    Gruß, Wolf

    nun ja, Mario,


    ich habe mich ja nur an dem taktischen Zeichen hinten orientiert. Dann muss das Auto ja wohl, vielleicht auch auf Umwegen, von seinem (letzten) Dienstort, dem amphibischen Pionierbataillon 330 in Speyer und der dortigen Pioniermaschinenkompanie irgendwie in die Toskana gekommen sein. Die Speyrer Pioniere wurden aber erst 1970 aufgestellt, Dein FAUN ist aber älter und muss demzufolge schon vorher gedient haben. Abgebende Truppenteile für das Pionierbataillon 330 waren, neben zwei Flusspionierkompanien, die hier keine Rolle spielen, die beiden Divisionspionierbataillone 2 und 5, also Hannoversch-Münden oder Nieder-Lahnstein. So bin ich darauf gekommen, ist aber auch nur eine Herleitung. Die Bundeswehr selbst wird Dir dazu nichts mehr sagen können, da die Angaben bei der ZMK in Mönchengladbach gelöscht sind.


    Wo in der Südheide kreuzt Du denn damit rum? Meine Tochter lebt in Wienhausen.


    Gruß, Wolf

    Hallo Mario,


    ist schon sensationell den Weg Deines "Wägelchens" rein geographisch nachzuvollziehen:

    • in die Südheide aus der Toskana,
    • von Speyer aus in die Toskana,
    • von Nieder-Lahnstein aus nach Speyer
    • ?

    Die Familie meiner Tochter wohnt in der Südheide, ich habe sie schon mal darauf hingewiesen worauf sie achten sollen im Straßenbild.


    Gruß, Wol

    Hallo Frank,


    nun ja, das Konvolut umfasste bei mir 87 Untersetzer, die in meiner Studentenbude 1982 als Wandschmuck dienten. Ich hatte aber nicht alle. Da ist es unwahrscheinlich, dass diese Anzahl von jemandem so übernommen wird. Vom Hersteller waren es aber mindestens 19 einzelne Serien, thematisch geordnet, mit jeweils 6 Untersetzern. Und so, d.h. nach Thema gingen sie auch weg Ich glaube so zerrissen waren sie gar nicht. Ich wusste allerdings nicht, dass es auch Serien mit ZS/THW/KatS-Motiven gab. Liegt aber nahe.


    Gruß, Wolf

    Hallo NeuMu,


    zum Dienstort Deines Munga lassen sich auch noch Aussagen machen. Nur den letzten Teil der Dienstzeit kann man am taktischenn Zeichen ablesen. Aber danach war der Wagen ab etwa 1981 in einem Mobilmachungsstützpunkt in Erwitte eingelagert bis zu seiner Außerdienststellung, die wie Du schriebst 1985 war. Die Zeit davor ist freilich heute ohne Unterlagen von dem Wagen oder Bilder mit den (darunter liegenden) taktischen Zeichen nicht mehr zu entschlüsseln.


    Gruß, Wolf

    Natürlich Simon,


    Der Truppenübungsplatz Bergen-Hohne heißt nicht ohne Grund "NATO-Schießplatz". Selbstverständlich übten (und schossen) dort auch die niederländischen und belgischen Truppen.


    Gruß, Wolf

    Besser als Prospero es - mal wieder -dargestellt hat, kann man es gar nicht beschreiben.


    Für Klein-Kfz - Ausnahme: Kräder - und dazu zählen auch die VW-Busse, ist gültig der "Bordausstattungssatz A" in seiner jeweiligen Generation. Nicht zu verwechseln damit ist das sogenannte fahrzeugspezifische Zubehör, das vom Hersteller geliefert wird, also z.B. der Wagenheber, der woanders nicht passt. Zubehör ist oft auch im Teil 5 der TDv-Reihe, also der ET-Liste abgebildet. Aber das Schwarmwissen sollte es ja nun zusammengebracht und Kai somit geholfen haben.


    Gruß, Wolf

    Nun ja, meine Herren Kameraden, aber "schön" ist immer relativ.


    Freilich weiß jeder von uns, dass die Geschichte genau so gelaufen ist im Endergebnis, wie es der Bericht darstellt.

    ABER: es sollte auch allgemein bekannt sein, das der VW 183 "Iltis" den Vergleichstest gegen den G-Wagen natürlich NICHT gewonnen hatte! Dazu empfehle ich einschlägige Literatur u.a. aus dem damals noch sehr spärlichen Zeitschriftenmarkt für Geländefahrzeuge - "Off Road" - aus 1976/77.


    Die Auswahl zugunsten des Iltis war eine rein politisch vorgegebene Entscheidung der Bundesregierung, nachdem das Staatsunternehmen Volkswagen kurz vor dem Konkurs stand. "Schuld" war der miserable Deal zwischen VW und der DDR gegen 100.000 VW Golf 1 Rohstahl aus der DDR zu beziehen. Der war allerdings so minderwertig, dass die Golf-Baujahre 1975/76 quasi schon im Verkaufsraum rosteten. Die Umsätze brachen erschreckend ein und es musste - sofort - ein Staatsauftrag her.

    Norweger, Schweizer und Österreicher waren ja nicht blöd, als sie dieselbe Auswahl hatten wie der Bundesgrenzschutz in Deutschland und sich dann wohlüberlegt gleich für das G-Modell entschieden. Und kaum hatte VW seine Krise überstanden, wurde das Iltis-Kapitel nach nur 4 Jahren Bauzeit geschlossen und sämtliche Anlagen 1982/83 demontiert und an Bombardier verkauft.


    Das kann so ein Artikel natürlich gar nicht alles darstellen, aber "gewonen" hatte der Iltis gegen das G-Modell noch nie!!


    Gruß, Wolf

    Da gibt es ja auch nicht mehr dazu zu sagen. Schon vor dem ersten Weltkrieg erfunden, alles andere weiß Tante Wiki.


    Ja ich nutze es seit über 40 Jahren und meine Tochter im Reitstall.


    Gruß, Wolf

    Bernd, ich will nicht an Kleinigkeiten "rum kritteln",


    aber zur Klarstellung:

    der Herr Feldwebel auf dem Gruppenbild neben dem Hörsaalleiter trägt NICHT das "FschJg"-Abzeichen auf dem rechten Oberarm sondern das - inzwischen "alte" - Abzeichen der 1. (9.) Luftlandedivision.

    Sein Fallschirmjägerabzeichen trägt er ganz korrekt über der rechten Brusttasche. Wie man sieht sind die neuen Verbandsabzeichen für die 12 Heeresdivisionen bereits eingeführt worden.


    Gruß, Wolf