Beiträge von mungaist

    JENS!! Mensch, Herr Kamerad, was heißt denn hier "Rappelbüchse"? Alleine das seidenweiche Geblubber dieses V$-Motors, wenn man hinten am Auspuff steht. Wie Musik in meinen Ohren. Wenn's rappelt, ist irgendwo weiter vorne was falsch. Da kann aber der Motor nix für.


    Gruß, Wolf

    Zumindest von der Anmeldung her werden wir im Sollbereich liegen, der uns genehmigt wurde (= 150 Kfz)


    Aufgrund der umgeschlagenen Witterung am Freitag könnten sich wohl doch einige kurzfristig gegen eine Anreise entschieden haben, zumindest waren einige vorbereitete Namenschilder nicht abgeholt worden. Das Camp hätte schon noch Platz gehabt, aber wie gesagt, die Teilnehmerzahl war über die Kfz-Anzahl gedeckelt.


    Es war durch die längere Gesamtveranstaltung von 10 Tagen wunderbar entspannt und die ersten 7 Tage auch staubtrocken. Danach kam dann die "Schmierseife".


    Gruß, Wolf

    Klar, freut mich aber riesig, wenn Du wieder unter den Lebenden weilst. Rest kann man nachholen, nach dem Motto

    "Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!"


    Gruß und gute Besserung


    Wolf

    Na, dann hat sich ja an meinen Erfahrung von 1981 im Odenwald nicht wirklich etwas geändert.


    Bei der Wiederzulassung meines Munga 8 (F91/6) meinte der damalige TÜV-Prüfer mit einem breiten Grinsen zu mir. "Mein Gott, wo soll ich denn hier anfangen? Dieses ganze Fahrzeug besteht ja NUR aus "gefährlichen Teilen" und klebte dann die Plakette aufs Kennzeichen. Und seit dem gab es bis zur Stilllegung 1988 nur noch Abnahmen "mit geringen Mängeln" wegen vorstehender und gefährlicher Fahrzeugteile.


    Interessierte allerdings hier in Koblenz bei der Wiederzulassung vor drei Jahren niemanden. Bei Anhängerkupplung, Tarnlichtsatz, vorstehendem Kennzeichenhalter oder dem tollen Flacheisenbügel über den Lampen hieß es nur "wenn's original ist, dann muss das so!"


    Gruß, Wolf

    Nein, Stephan,


    lass Dich nicht verunsichern. Wenn ich sage "Standort-" oder "Schulfahrzeug" weiß ich wovon ich rede. Da sind Übungen im Standortbereich dabei, Truppenübungsplatzaufenthalte und ggf. auch mal eine größere Verlegeübung. Das war's.


    "Fu 1/2" steht hier übrigens für die Vorrüstung des Einbausatzes "Funk 1 bzw. 2", d.h. Einbau der Funkgeräte SEM 80 oder 90. Ohne die wäre ja eine Dienstaufsicht schlecht möglich.


    Gruß, Wolf

    Nein, Stephan,


    da glaube ich brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen. Das sind schon echte 19.000 km. Es war ja ein "Schulauto", also zur Dienstaufsicht im Gelände. Ja, der wird auch mal "drüben" in Bergen-Hohne auf dem Truppenübungsplatz gewesen sein, aber die Masse der Zeit wurde der im Standortbereich bewegt. Daher sehe ich hier eher ausgeprägte Kurzstrecken und viel Standzeiten.


    Gruß, Wolf

    Kleiner Tipp für die Zukunft, Dominik:


    Nach dem Aufsetzen des "Ringes" der Schutzkappe und VOR dem Schließen der Kappe zwei - drei Schläge schmales Panzerband um den Antennenfuß und die Kappen können nie mehr abfallen, sondern höchstens noch abreißen, aber das habe ich in der Truppe nie erlebt.


    Gruß, Wolf

    Kai, das weiß ich nicht, dazu müsste man die Sohle sehen. Die hier angebotenen Stiefel sind ja noch zwiegenäht und nicht bloß vergossen wie heute. Ob sie diese Moosgummizwischensohle haben sieht man aber nicht.


    Nur die Größe 290 entspricht niemals der Schuhgröße 46. Ich habe seit 1978 295mm Sohlenlänge bei Schuhgröße 45 oder 45 1/2. Also 295mm sollten es bei Größe 46 schon sein.


    Gruß, Wolf

    Nein, Stephan,


    Schulen -und demzufolge auch "Ausbildungszentren" - gab es / gibt es nur einmal. Diese führen daher ein taktisches Zeichen OHNE Größenordnung oben drauf, also keine Striche oder "X"e. Auch eine Nummerierung ist grundsätzlich nicht vorgesehen.


    ABER natürlich mag es hier "Ausnahmen" geben oder gegeben haben, ich will nicht von "Wildwuchs" sprechen. Die Ausbildungszüge heißen dort Hörsaal, die Kompanien heißen Inspektion und die Bataillone heißen Lehrgruppe. Anders als in der Truppe, in der die Kompanien arabische Ziffern links vom Zeichen und die "Hausnummer des Bataillons oder Regiments rechts davon erscheint, werden bei Schulen die lehrgruppen mit Großbuchstaben von "A" bis "D" (mehr gibt's meist nicht), die Inspektionen mit RÖMISCHEN ZIFFERN und die Hörsäle wieder arabisch durchnummeriert.


    Hieße also, dass in Deinem Fall MAXIMAL noch eine römische "IV" LINKS vom taktischen Zeichen erscheinen dürfte (aber nicht muss!).


    Gruß, Wolf

    ... und hier sind wir mit einem Ergebnis.


    Das taktische Zeichen entspricht der deutschen Nomenklatur zufolge dem Zeichen, das bis 2015 die Heeresfliegerwaffenschule der Bundeswehr am selben Ort geführt hat.



    Da ich das Aussonderungsdatuim Deines Wolfes nicht kenne, weiß ich nicht zu welcher Zeit - Heeresfliegerwaffenschule (bis 2015) oder Internationales Hubschrauberausbildungszentrum (ab 2015) - er dort gedient hat. Für das Zeichen wäre es aber egal.


    Gruß, Wolf

    Servus Georg,


    das war halt einfach eine "Wunschlos-glücklich-Kiste", in der war der Umbausatz mit allen ihren Teilen, wie geänderte Ölwanne, neuer Kühler, 24V-Lima usw. Der Verkäufer sagte mir bei der Abholung, dass es ein Ausi 80-Kühler sei.


    Heute, exakt 40 Jahre später wurde jener inkontinent, dazu der Tubano-Kühlerschlauch porös und auch die Wasserpumpe leckte. Also alles einmal neu. Wapus gibt's beim freundlichen Ford-Team von "motomobil" bei München, den exakt identischen Tubano-Schlauch aus Frankreich gibt es immer noch z.B. bei der Firma Industriebedarf Ohmert GmbH in Bad Münstereifel (alias "Pneumatikshop"). Du brauchst 1m Länge und 31,5 oder 32mm Innendurchmesser.


    Der Kühler, der im Umbausatz enthalten war, stammt eigentlich mal von Mahle und wird heute von verschiedenen Firmen weiterproduziert. Es waren beide Firmenzeichen draufgeprägt, VW und Audi. Deren Teilenummern helfen aber überhaupt nicht weiter, weil alleine Mahle 4 Versionen davon baut. Es kommt auf die Zusatzbuchstaben hinter der Nummer an.

    Für meinen 1,3Ltr V4-Motor brauchte ich den Kühler vom VW Golf 1 oder auch VW Scirocco 1 mit den 1,1 oder 1,2 Ltr Motoren. Die größeren Motoren haben dann die Anschlüsse anders und somit der Kühler auch. Somit muss ich die Aussage "Audi 80-Kühler", die ich vor 40 Jahren bekommen habe, mal anzweifeln.


    Nun weiß ich leider nicht, ob es auch bei den FORD-Motoren Unterschiede in den Kühlwasseranschlüssen gibt oder nicht. Darum bitte ich Dich meine Angaben hier als Hinweis zu verstehen, wie es sein könnte. Je nachdem, ob die Anschlüsse (in Fahrtrichtung gesehen) rechts oben und links unten sind, passen meine Angaben. Sind sie anders muss auch die Schlauchlänge anders sein und es könnten andere Kühler sein. Der Kamerad HOERMEN hier im Forum z.B., den ich auch befragt hatte wegen seiner Detailkenntnisse zum FORD V4-Motor, hatte seinen Munga mit einem Peugeot 106-Kühler betrieben.


    Kopie von meiner Zulassungsbescheinigung Teil 1 kann ich Dir gerne machen und schicke sie Dir als PN.


    Gruß und schönen Abend


    Wolf

    Stephan,


    die Rekonstruktion des/der taktischen Zeichen ist nicht das Problem. Wichtig wäre zuerst die letzte Einheit/den Verband herauszubekommen. Alle Wolf- und Iltisfahrer hier im Forum, die das herausbekommen woillen, wenden sich vertrauensvoll an Uwe(002) hier im Forum. Er kann zumindest anhand der Aussonderung den LETZTEN Standort und oft auch den Standort der Auslieferung mitteilen. Dann können wir weitersehen.


    Gruß, Wolf

    Das taktische Zeichen für die Schallmessbatterie (2. Batterie) sah nach ZDv 1/11 "Taktische Zeichen", Nr. 701 so aus:



    In verschiedenen Artilleriebataillonen wurden jedoch die jeweiligen Aufgabenschwerpunkte der jeweiligen Batterien wie z.B. Drohnen-, Raketen-, Schallmess- bzw. Lichtmessbatterie weggelassen und stattdessen nur der "Artilleriepunkt" in der Mitte des Zeichens verwendet.


    Gruß, Wolf

    Guten morgen, Stephan,


    na dann wollen wir Dir doch zumindest teilweise mal helfen.


    1. das taktische Zeichen gehört zum ehemaligen Beobachtungsbataillon 113 in Delmenhorst, Boelcke-Kaserne, ab 1966 umbenannt in Lilienthal-Kaserne. Die 2. Batterie war die Schallmessbatterie aller 11 Beobachtungsbataillone.
    2. Die taktischen Zeichen wurden üblicherweise aufschabloniert. Mit der Umstellung auf die Flecktarnlackierung in der ersten Hälfte der achtziger Jahre kamen auch Aufklebefolien zum Einsatz. Während der ersten 30 Jahre war also die Farbkombination gelboliv (RAL 6014) über alles und taktische Zeichen, Reifendruclmarkierungen etc. in cremeweiß (RAL 9001). Seit der Einführung des Flecktarnanstriches in bronzegrün (RAL 6031), lederbraun (RAL 8027) und teerschwarz (RAL 9021) waren alle Beschriftungen in fehgrau (RAL 7000) anzubringen. Die Farbe bekommst Du sehr original hier im Forum bzw. bei "miliaerlacke.de". Das taktische Zeichen musste Du selber aufbringen, wobei ein Artilleriezeichen nicht besonders schwer ist. Auf Wunsch rekonstruiere ich Dir das aber auch.
    3. Den dazu gehörigen Fleckenplan Nr. 022 aus der TDv 037 sende ich Dir gerne zu, wenn ich eine E-Mailadresse bekomme.

    Gruß, Wolf

    Auch Dir kann geholfen werden, Stefan,


    aber es bedarf einiger Vorbemerkungen. Das Pionierausbildungszentrum 851 war eines von vier Ausbildungszentren dieser Truppengattung. Jedes hatte neben der allgemeinen Aufgabe Reservisten der Pioniertruppe aus- und weiterzubilden auch eine Schwerpunktaufgabe. Bei dem PiAusbZ 851 war dies die Durchführung sämtlicher Lehrgänge für Pipelinepioniere für die Pionierschule in München. Die Ausbildungszentren aller Truppengattungen waren dem Territorialheer zugeordnet und wären im Verteidigungsfall mit der Aufstellung eines oder mehrerer Bataillonsstäbe quasi aufgelöst worden. Darum halte ich als gesichert fest das Grundzeichen dieser Ausbildungszentren mit der abgesetzten Kopflinie über dem Rechteck. Ausbildungseinrichtungen hatten grundsätzlich keine Größenordnungszeichen. Sie trugen aber das Grundzeichen ihrer Truppengattung im Rechteck und rechts die Zuordnungsnummer. Das sah dann wie folgt aus:



    Verschiedentlich ist es aber vorgekommen, dass auch die besondere Schwerpunktaufgabe im taktischen Zeichen mit erfasst wurde. Ich habe als Analogie das Nachschubausbildungszentrum 3/1 in Borken genommen, aus dem ein WHNS-Betriebsstoffbataillon aufgestellt worden wäre. Dort wurde dann auch der "Trichter" im taktischen Zeichen geführt. Übertragen auf das PiAusbZ 851 könnte also das taktische Zeichen auch das Pipeline-Zeichen enthalten haben:



    Grundsätzlich führten NICHT selbständige Züge innerhalb eines Verbandes KEINE eigenen taktischen Zeichen auf den Fahrzeugen. Wohl aber konnten die Züge auf Lagekarten gesondert dargestellt werden. In Deinem Falle wäre also das Zeichen für den Pioniermaschinenzug im PiAusbZ 851 folgendes gewesen, wobei das "X" als Platzhalter für die Ziffer des Zuges steht. Züge wurden - zur Unterscheidung von Kompanien/Batterien etc. grundsätzlich mit RÖMISCHEN Ziffern markiert.



    In der Hoffnung Dir geholfen zu haben wünsche ich viel Erfolg bei der Rekonstruktion


    Gruß, Wolf