Beiträge von mungaist

    Micha, da hilft nur ein wenig Geduld. Die Herren, die die IG in den 70er Jahren ins Leben gerufen haben, sind heute über 70 und kümmern sich immer noch!


    Gruß, Wolf

    Es sind hinten ja nicht nur die Lampentöpfe, die rosten. Konstruktionsbedingt werfen die Hinterräder - zumal beim Militärprofil - ständig was sie von der Straße aufgreifen hinten in die Stoßstangenecken. Da sammelt sich vor allem nach dem Besuch im Gelände sämtlicher Dreck, Sand und Matsch. Ich habe einfach Schmutzfänger montiert und hab damit Ruhe.


    Gruß, Wolf

    Ja, Mitglied in der Munga-IG werden und es gibt für kleines Geld eine DVD mit ALLEN TDv'en zum Munga, militärisch und auch zivil (ET-List, WHB usw.) Kann ich nur wärmstens empfehlen.


    Gruß, Wolf

    Guten Morgen und einen schönen Sonntag,


    wundert mich direkt, dass MungaSeba nicht darauf hingewiesen hat, aber vielleicht wäre es sinnvoll gezielt darauf hinzuweisen, dass es sich explizit um MUNGA 8-Sitze handelt, also F91/6. Die passen zwar auch in den Vierer (F91/4), doch fehlt dann den hinten Sitzenden der Griff zum Festhalten. Deshalb wurden die Gestelle im Vierer ja abgewinkelt. 8er-Sitze in diesem Zustand (nach Bildern) sind nicht oft zu finden.


    Gruß, Wolf

    Die Ursache für den Kettenwurf war ein Lenkfehler. Wenn man dann aber keine schwereren Bergemittel zur Verfügung hat, hilft nur die Laufrollen soweit zu demontieren, bis die Kette genug entspannt ist. Vorausgesetzt natürlich, dass man - wie in diesem Fall - die Kette nicht öffnen will. Die schweren Baufahrzeuge waren uns ja nur zu Deko-Zwecken (und ein bisschen "Geländepflege" für den NABU) zur Verfügung gestellt worden. Also: Laufrollen runter bis man die Kette entspannen kann, ausrichten mit viel Hebelei, Buddelei und Unterlegerei und dann wieder montieren.


    Gruß, Wolf

    Kleine Anmerkung, falls es interessiert:



    Das zweite Wägelchchen war nach seiner aktiven Dienstzeit wie Tausende andere Mungas auch an das Territorialheer abgegeben worden, weil auch die Geräteeinheiten (Landserdeutsch: "Kistenbataillone") Führungsfahrzeuge brauchten. So diente dieser Munga wahrscheinlich bis zur Auflösung seines Truppenteils 1993 beim Jägerbataillon 632 mit dem Friedensstandort Erwitte. Geht man hier also von seinem Indienststellungsdatum im Oktober 1959 aus, kommt man auf sagenhafte 34 Dienstjahre. Ich bin mir sicher, dass dieser Wagen mit der Aufstellung seines Truppenteils in der Heeresstruktur IV ab April 1982 aus dem Feldheer - oder in diesem Falle von der Luftwaffe - abgegeben wurde, nachdem er dort durch einen Lkw 0,5t tmil Iltis ersetzt worden oder der Truppenteil durch Umgliederung entfallen war. Infrage kommt hier vor allem das Flugabwehrraketenbataillon 21, das ab 1959 im "Schloss Erwitte" untergebracht worden war. Die Einsatzstellungen der "Nike-Herkules-Systeme" befanden sich in räumlicher Nähe.

    Von 1981 bis 1993 hat er im Rahmen der Heimatschutzbrigade 63 (Menden) nur wenig Tageslicht gesehen, das JgBtl 632 war eine reine Geräteeinheit und in der Graf-Landsberg-Kaserne in Erwitte stationiert. Damit wird der Wagen bei seiner Abgabe durch die VEBEG im Jahr 1993 außer etwas Staub äußerlich keine größeren Schäden gehabt haben. Wartung und Pflege dieser Kfz war ebenfalls durch Zivilbeschäftigte des Bobilmachungsstützpunktes gem. Fristenplan lückenlos sichergestellt. Nach Oktober 1993 waren jedenfalls keinerlei Mungas mehr bei der Zentralen Militärkraftfahrstelle (ZMK) zugelassen. Schade drum, er wäre mit geringen Mitteln zu erhalten gewesen.



    Gruß, Wolf

    Nun ja, Andy,


    Du liegst mit Deiner Vermutung vermutlich gar nicht so falsch. Das Wischerblatt selbst gehört mit 27 cm Länge jedenfalls zum Lkw 0,25t gl Munga, als kleinstem Kfz der 1. Fz-Generation. Sehr wahrscheinlich passt es aber auch auf andere Fahrzeugtypen dieser Generation.


    Nur die Wischerarme sind mit 25,7 cm Länge für den Munga zu kurz. Da dürfen sie schon 30 cm Länge haben.


    Gruß, Wolf

    Nun ja, Alex,


    da ist wieder ein wenig Knobelei gefragt. Was wir aufgrund der Ärmelabzeichen, die 1962 für die Heeresuniformträger eingeführt wurden, einige Bilder später sehen können, ist, dass es sich um die Panzergrenadierbrigade 7 handelt. Wie üblich in der Aufstellungsphase der Bundeswehr, waren die Neubaukasernen längst nicht überall fertig, als die Verbände bereits aufgestellt wurden, Dies bedeutete regelmäßige Verlegungen und Umzüge für die Soldaten und ihre Familien.


    Der von Dir angesprochene DKW F91/4 Munga trägt das taktische Zeichen (damals: "Zugehörigkeitszeichen") gem. Erlass von 1959 für das Panzergrenadierbataillon 73. Dieses wurde 1959 zunächst in Seedorf aufgestellt, bevor es 1962 nach Hamburg-Fischbek (Röttiger-Kaserne) umziehen konnte. Bei dem Fahrzeug handelt es sich ganz nebenbei um ein Fahrschul-Kfz, erkennbar an den Doppelspiegeln.


    Die Zusatzbeschriftung "DA 90" auf dem Munga bzw. "AE 44" auf dem SPz kurz "Hotchkiss" sind interne Beschriftungen, die in den Anfangsjahren durchaus üblich waren (siehe vor allem auch Bilder der Truppenteile der Panzerlehrbrigade 9), aber wohl nicht auf die 3. Panzerdivision beschränkt waren. Auch in der Luftwaffe waren derartige Beschriftungen häufig. Die Vorschriften, so auch die ZDv 1/11 "Taktische Zeichen" ab 1965, sahen dies nirgends vor. Insofern ist eine Entschlüsselung aus heutiger Sicht ohne einschlägiges Hintergrundwissen nicht möglich. Durchgesetzt hat sich diese Beschriftung nicht, es hätte auch dem "Wildwuchs" Tür und Tor geöffnet, vor allem, wenn englisch sprachige Bezeichnungen abgekürzt wurden.


    Gruß, Wolf

    Da kann ich Mungalady nur Recht geben und brauche unseren Iltis hier schon fast gar nicht anzubieten:


    VW 183 ILTIS

    ex Bundeswehr

    TÜV neu, H-Gutachten

    0 (Null) Fehlteile

    Sto bei Koblenz

    VB 12.500,- €


    Nach dem Einbau des neuen und vor allem korrekten Anlassers schnurrt er auf Anhieb so wie er soll. Falls Interesse bitte PN


    Gruß, Wolf

    Hallo Sulei_222,


    vielleicht verstehe ich Deine Suche ja falsch, aber einen KLAPPspaten hat es beim Munga nie gegeben. Demzufolge ist mir eine Halterung für einen Klappspaten auch völlig unbekannt. Da wirst Du also wahrscheinlich keine positive Rückmeldung bekommen.


    Der Munga 4 hatte einen ganz normalen Langspaten als Teil seiner Bordausstattung. Für diesen Spaten hat jeder Munga serienmäßig innen auf der Fahrerseite eine Halterung. Möglicherweise fehlt das Werkzeuglager um den Spatenstiel festzuhalten, aber das lässt sich ja einfach ersetzen. Beim Munga war nie irgendwo außen ein Spaten montiert sondern nur innen und ein Klappspaten schon gar nicht.


    Gruß, Wolf

    Ich suche einen Anlasser für den VW 183 Iltis. Wir haben zwar einen Austausch-Anlasser aus dem "Zubehörhandel", um mich mal etwas kryptisch auszudrücken, doch sieht der an der Rückseite anders aus.


    Auf den Anlasser werden original fünf Anschlüsse geklemmt. Bei uns waren nun mehrere Kabel zusammen geklemmt. Ja, er startete, aber u.a. die Vorwiderstände brannten durch. Muss nicht zusammenhängen, aber nun suchen wir einen originalen Anlasser, Bw, 24V und möglichst nicht "kanst Du auch von hier oder da nehmen".


    Hat jemand sowas im Angebot?


    Gruß, Wolf

    Nein, Benedikt,


    wir müssen hier zunächst unterscheiden, ob wir in der Kaserne oder im Feld tanken. "Moppel-Sprit" wurde fertig gemischt auf dem Trupp mitgeführt (soweit das möglich war), zudem das Moppel gehörte. Beim Munga mit 1:40 gab es das Zweitaktöl beim Betriebstoffwart mit seinem Lkw 5t gl separat zum normalen Kraftstoff. Mischen musste der Kraftfahrer. Der Tankdeckel mit dem Becher war dafür völlig ausreichend, denn im Tank war ja die Mischwalze. Also erst den Becher voll Öl reinkippen, dann den Sprit drauf und durchmischen. Da muss man nichts groß halten.


    In der Kaserne gab es an der Tankstelle fertige Mischungen vom BstfTrp, je nachdem, was die Einheit halt an Verbrauchern hatte.


    Gruß, Wolf

    Prospero,


    nun ja Jörg, hier helfen eben die Einheitsbezeichnungen auch nicht weiter. Während meiner drei Jahre als KpChef dort habe ich Mitte der 90er Jahre manche Diskussion mitverfolgt. Den 800ern fehlte die Rundfunkkomponente und die Flugblatt-Kp, die 850er hatten keine Lautsprecher. Also je zwei halbe Bataillone, die man aber aus Kostengründen (keine Kampftruppe und TerrH) nicht jeweils komplett machen konnte. Und bei den KorpsKp'n waren jeweils mindestens ein Zug stillgelegt. Darum kam ich darauf, dass es erst danach rund 2000 Mann gewesen waren.


    Gruß, Wolf

    Bei der Aufstellung der PSK-/PSV-/OpInfo-Einheiten in der Liste oben gibt es einen Schreibfehler: Auch die 7. Kompanie (GerEinheit) lag natürlich in Mayen und nicht in Minden.


    Es gab ja in der größten Aufstellungsphase nur 2 Bataillone (800 und 850), die in den achtziger Jahren fusioniert wurden. Dazu noch den aufgelisteten Unterstützungsstab OpInfo, das AusbZentrum 952 in Mayen und den ehemaligen stationären schweren Druckereizug des FüH, der als Druckereizug 851 (später: 951) dem Btl 850 (später: 950) unterstellt wurde. Daneben hätte jedes Korps genau 1 Kompanie haben sollen und dazu auch der Korpsstab LANDJUT. Mehr war ja nicht, alles zusammen keine 2000 Soldaten dieser Mini-Truppengattung. Selbst zur Aufstellung der Korps-Kp'n hat es ja nicht mehr gereicht.

    Was oben in der Aufstellung noch fehlt ist die PSV-Schule (später Akademie) und Vorgänger der Akademie für Information und Kommunikation (AkBwInfoKom oder AIK) in Euskirchen und danach in Waldbröl.


    Ja, da werden solche Abzeichen, von denen es nur die Mindestauflage von vielleicht 100 Stück gab, auch schon mal richtig teuer.


    Gruß, Wolf

    Frühe 70er Jahre, Gruner + Jahr Verlag, Hamburg. "Der III. Weltkrieg" war die dritte und letzte Serie nach Auslaufen der Vorgängerreihen über das Dritte Reich und den 2. Weltkrieg. Besitze ich noch aus meiner Schulzeit . Dazu gab es LPs mit den Führerreden, damals historische Zeitdokumente, heute müssen sie in den Giftschrank.


    Gruß, Wolf

    wisch die Tränen weg, Seba,


    gerade weil er so sauber gemacht wurde gibt es nichts, was man nicht genauso sauber rückgängig machen könnte. Bleche gibt es ja aus der Reproduktion genug. Fragt sich halt nur, ob man sich das antun möchte. Aber möglich wäre es und hier sieht man was man bekommt und welche Arbeit auf einen wartet. Dieser 6er wäre also rettbar.


    Gruß, Wolf

    Nun ja, der zumeist angenehme Nebeneffekt bei einem FORD-Umbau im MUNGA ist doch gerade der, dass man dafür die Haube eben NICHT verlängern muss(te). Und warum denn die Kotflügelverbreiterungen? Da muss schon was größeres auf den Achsen gewesen sein. Aber nichtsdestotortz eine handwerklich saubere Arbeit.


    Gruß, Wolf

    Nein Jörg,


    eben NICHT falsch! Ja, es gab den 6er für die Erprobung in genau 2 (ZWEI) Exemplaren mit Hardtop für die Militärseelsorge, wie ich schon vor Jahrzehnten mal in einer MIG-Info geschrieben hatte. Und darüber hinaus als Pritsche in ebenfalls vmtl. 2 Exemplaren in Sonthofen an der SFjgStDst zur Erprobung, wo er durchgefallen ist, wegen zu geringer Nutzlast.


    Daraus kann man aber wirklich nicht von einem "Einsatz bei der Bundeswehr" sprechen. Selbst der Willys/Hotchkiss ist bei der Bundeswehr erprobt, aber nie dort eingesetzt worden.


    Gruß, Wolf