Beiträge von Peter Guthörl

    Oder Leitung zum Manometer blockiert ? Röhrchen geknickt ?

    Schraub mal den Schlauch unten am Motor ab und guck, ob Öl kommt.

    (falls Du neue Schläuche brauchst - ich hätte noch reichlich ;-))

    Sonst halt Ölwanne ab und mal nach dem Rechten geschaut.


    Gruß


    Peter

    Habe meine restlichen Ölschläuche mal bei eklaz feilgeboten:


    Restbestand aus Nachfertigung. Satz Ölschläuche für Manometer im Borgward B 2000 A/O (passt auch beim B 522 A/D).

    Die original Schläuche werden mit der Zeit porös und undicht. Entweder eine Riesensauerei unterm Auto oder auf Fahrers Füße.

    - Schlauch oben; vom Rohr zum Manometer; IG M12x1,5, AG M12x1,5; 300 mm lg.; ET-Nr. 133 170 27 00

    - Schlauch unten; vom Motor zum Rohr; AG M10x1, AG M12x1,5; 300 mm lg.; ET-Nr. 133 170 28 00

    Wer hier im Forum aktiv ist bekommt natürlich den Forenpreis von 13,50 € + 3,- € Versand im Luftpolsterumschlag oder + 6,- € als versichertes Paket. Abholung geht auch.


    Gruß

    Peter

    Und wie groß ist der Durchmesser im Auslieferungszustand?

    325 mm


    Dann kann ich ungefähr den Verschleiß ermitteln.

    messen ;-)


    Wie groß darf eigentlich der maximal zulässige Durchmesser der Bremstrommel sein?

    Tja, das wurde zwar mal hier diskutiert, aber ohne 'offizielles' Ergebnis. Ich denke 1 mm Wandstärke sollte kein Problem sein (also dann d = 327 mm). Müßte dann mit 1 mm stärkeren Bremsbacken (Bremsband) ausgeglichen werden. Vielleicht ging noch etwas mehr, aber dann käme ich so in den Bereich des Unwohlseins.

    Dann wäre zu prüfen, ob man da Material aufragen kann.


    Gruß


    Peter

    Original und gut erhaltene Koffereinbauten.


    Ersatzrad fehlt.


    Zustand des Verdecks ließ sich nicht prüfen. Aber das original Innenverdeck ist dabei. Scheibe auch gebrochen.


    Halterungen für Zubehör auf Kofferdeckel komplett.


    Summary:

    Eine gute und komplette Restaurationsbasis für einen originalen FeKW. Aufwand überschaubar aber nicht 0. Große Unbekannte ist der Motor, der aber bis zum Schluss lief.


    Gruß


    Peter


    Differentiale ebenfalls ölfeucht. Hier sieht man übrigens - wie am gesamten Unterboden - den noch gut erhaltenen Erstalack unter diversen Farb- und Dreckschichten.


    Bremse muss gemacht werden...


    ...und bei der Gelegenheit auch die Simmeringe.


    Batteriewanne o.k. - Auspuff auch.


    Die 'üblichen Verdächtigen' weitestgehend unauffällig...


    ...bzw. repariert. Vielleicht aber doch bei Gelegenheit mal drunter schauen.


    dito.


    Hinten am Koffer ein größeres 'Reparaturblech' ...


    ...hier von Innen. Kofferraumboden sonst o.k.


    ...geht gleich weiter.

    Peter kannst du mir was zu dem grauen sagen ?

    Der graue Borgward (der ja ein Büssing ist) ist ein noch ziemlich original erhaltener Fernsprech-Kraftwagen (FekW) des LSHD. In der Basis noch RAL 7008, dann in den 70ern Orange lackiert und dann am Ende Wehrmachtsgrau.

    Er gehört z.Zt. einer Firma für Filmrequisiten, die ihn aber nicht für WWII Filme genutzt hat - da haben sie einen höheren Anspruch, was die Originalität angeht.
    Zum Preis äußer ich mich hier jetzt nicht, sondern nur zum Zustand.

    + Das Fahrzeug ist komplett und original und hat kaum Durchrostungen, die Sitzpolster sind in gutem Zustand.

    - Der Zustand des Motors ist unbekannt (noch aus eigener Kraft in die Halle gefahren, jetzt fest), der Scheibenrahmen ist durch und die Steckscheiben brauchen neue Fenster. Und Bremse muss gemacht werden.


    Die Zugänglichkeit war etwas kniffelig, denn zum einen habe die echt viel Zeugs in der Halle, zum zweiten dient sie gerade noch als Sammelstelle für Hochwasser-Sachspenden. Daher ein kleiner bildlicher Ausschnitt.



    Der Scheibenrahmen braucht definitiv einen neuen Unterbau.


    Der Fahrersitz ist noch richtig gut. Ebenso die Beifahrersitzbank. Deren Rückenlehne braucht eine neue Polsterung.



    Bei der Rückbank fehlt die Rückenlehne. Was man hier sieht, ist ein Sitzpolster der ersten Serie (noch mit Holzrahmen).
    Sonst ist noch das Kabeltrommelgestell vorhanden.


    Steckscheiben alle vorhanden, der Kunststoff ist blind oder gebrochen.



    2,4-l-Motor, es scheint erst mal nix zu fehlen. Der Unstand, dass er fest ist, könnte simple sein. Fürs erste versuchen Kriechöl durch die Zündkerzenlöcher einzuträufeln und mal ein paar Tage warten. Vor der richtigen Inbetriebnahme, dann aber doch mal Kopf und Ölwanne abnehmen und die Kolben ziehen. Dann Kolbenringe und Pleuelager checken.



    Getriebe sind ölfeucht, also langfristig abdichten. Alle Kardangelenke und Welleneingänge sind spielfrei.


    ...geht gleich weiter.

    Mit nen Moppel wieder aufladen funktioniert nicht.

    Dauert halt :-D


    Aber das Thema Ladeleistung/-zeit ist nicht uninteressant:

    Angenommen, ich würde den fiktiven Borgward mit 100 kW motorisieren (man will ja auch etwas mehr Performance ;-)) und ich würde weiterhin gerne fernreisefähig bleiben (also 10-h-Fahrtage) so bräuchte ich schon mal 1MWh Batteriekapazität (gut, etwas weniger, weil ich ja nicht immer 'Vollgas' fahre - jetzt schon, aber bei 100 kW dann wohl nicht). Das wäre schon ein Trümmer.
    Will ich das Ding in 1 h aufladen bräuchte ich 1 MW Ladeleistung=O (Standplatz direkt neben dem Kraftwerk). O.k. über Nacht ging dann auch 10 h aber dass sind immer noch 100 kW (bei 400 V 3AC immerhin 145 A - das muss der Ortsanschluss aber auch erst mal hergeben).

    Gruß


    Peter

    Hatte vor Jahrzehnten (ja, ich bin schon so alt :opa:), die Idee, ob man nicht einen Borgward elektrifizieren könnte. Gut, die Akku-Technik war damals noch bescheiden, aber die Idee, mit (Radnaben-) E-Motoren mal eben gute 500 kg Antriebs-(Verteilungs-)Technik zu sparen, finde ich nach wie vor faszinierend. Zumal man 'elektisch' sehr einfach eine Differentialsperre hinbekommt (Motoren laufen entweder mit gleichem Moment oder gleicher Drehzahl).
    Und ich denke, es gibt von den meisten Oldtimern noch so viele, das so ein Projekt kein Sakrileg ist (immerhin kommen die meisten Oldtimer durch Nichtstun ums Leben hmmm)


    Gruß


    Peter

    No. 1 ist eindeutig der Beste. Wenn Du einsteigen und losfahren kannst (und auch der TÜV keine Thema ist) mag der Preis gerechtfertigt sein (ein Schnäppchen ist es trotzdem nicht)


    No. 2 und 3 sind angesichts der Motorschäden eindeutig überteuert. Und ob Du gleich mit einer Motorinstandsetzung in's neue Hobby einsteigen willst ? Geht zwar, ist aber nicht trivial.

    No. 2 steht nicht so ganz weit entfernt von mir und da ich am Samstag unseren Bundesbären mal besuchen wollte, wäre es ggf. möglich ihn mal in Augenschein zu nehmen.


    No. 4 ist ein Bausatz - den Du nicht selbst zerlegt hast. Woher willst Du also wissen, ob alles da ist und was wohin gehört. Geht also eigentlich nur, wenn Du einen Borgward(-fahrer) in der Nähe hast, wo Du immer mal wieder gucken oder fragen kanst. (Karosserie-) Technisch dürfte er allerdings kaum Überraschungen bereithalten. Trotzdem noch viel Geld für viel Arbeit.


    Mein Tipp: Wenn's schnell und unkompliziert sein soll und Du den Cent nicht zweimal umdrehen mußt, nimm No. 1.

    Sonst suche weiter.


    Gruß


    Peter

    Das Teil wird gleich fürs Winterprojekt "neuer evtl etwas größerer Tank" geordert.

    Angedachte Reichweite wäre Saarland-> Klein Ackerpulkow

    Nicht schlecht passt ein Tank vom W50. Immerhin 150 l, das könnte für Saarland - Klein Ackerpulkow reichen (vor der Rückfahrt aber noch mal tanken).


    sowas dürfte sich doch in Meck-Vopo finden lassen.:-D
    BTW: Im Bild, das ist Stefans Grobstauberzeuger, wie er sich nach einem halben Jahr Restauration und kurz vorm Verkauf an Frank zeigte. (Ende 1992)


    Gruß


    Peter