Beiträge von Peter Guthörl

    Hat jemand eigentlich das kleine Verteilergetrieb schon mal zerlegt und auch hier das mit dem Schleuderad gesehen??

    Japp - hier - ich :yes:


    Da sitzt das Ölschleuderrad auch auf der Vorderachsabtrieb. Beim Fahren ohne vordere Gelenkwelle würde ich mir mehr sorgen um das Nadellager machen, was ja nun die volle Drehzahl dauerhaft abbekommt. Wenn die vordere Gelenkwelle draußen ist, könnte es sinnvoll sein, den Allrad einzuschalten ohne die Untersetzung - müßte man dann außen auftrennen und entsprechend festlegen.

    Aber Frank ist wahrscheinlich schon längere Strecken ohne vordere Gelenkwelle unterwegs gewesen, vielleicht hat er 'Long distance experience' :?:


    Gruß


    Peter

    Ich gebe zu, bei dem gezeigten RBZ hätte ich mir noch etwas mehr Mühe geben können, aber das Gegenlichtfoto ist da aber auch erbarmungslos.

    Hier muss ich mal mit einem Eigenzitat starten, denn mittlerweile weiß ich, dass ich mir 'nicht mehr Mühe hättet geben können', sondern 'müssen'.

    Aber der Reihe nach:


    Nachdem mich im Herbst mein ewig sabbernder Ölfilter (s.a. Marokko-2013), nebst einiger weiteren Unpässlichkeiten (abgerissenen Schrauben der Motoraufhängung - Reste im Block ;() auf Trab gehalten hatten, war es im Dezember dann höchste Zeit, die längst überfällige HU nachzuholen.


    Guter Dinge war ich, als der Prüfer auf den Bremsenprüfstand fuhr, war doch alles neu. Aber der linke Zeiger wollte sich kaum aus der Nullstellung weg bewegen :no:.

    Das Resultat war eindeutig, wie niederschmetternd.


    Es hilft alles nichts, da muss ich bei und vor allem noch mal aufmachen und gucken was los ist.


    Bremszylinder undicht und die neuen Beläge versaut =O

    (da steht noch die Frage im Raum, wie man die Silikon-Bremsflüssigkeit wieder aus den Belägen bekommt - 70 °C Spülmaschine, abschmirgeln - beides schon probiert, Aceton, Silikon-Entferner :?:)


    Um noch mal in Erinnerung zu holen, um welchen RBZ es geht:

    36237154el.jpg

    Die Löcher sind nun doch offensichtlich so tief, dass sie der Quell der Undichtigkeit sind.

    Da ich ja - immer noch - von meiner Methode des 'Ausschmirgelns' überzeugt bin, habe ich also erst mal grob angesetzt mit 40er-Papier.



    Aber schon bald zeigte sich, dass ich mich zwar schon den 31,9 mm näherte, aber immer noch Löcher vorhanden waren.

    Also brauche ich wohl einen neuen RBZ.

    Im Netz werden identische für den Robur als auch A-L28 angeboten, das Pärchen für < 100 €.


    Allerdings mit M 14 x 1,5 statt M 12 x 1


    Im Zylinder selbst hat Borgward M 14 x 1,5 , der Robur M 12 x 1


    Aber passende Adapter sind nur einen Maus-Klick entfernt.


    Und schon passen alle Anschlüsse so, wie ich es brauche.


    Ferner wird der Entfüftungsnippel noch gegen einen längeren getauscht, damit man besser bei montiertem Rad dran kommt.


    Ein 'guten' Belag hole ich mir von rechts, sonst kommt ein 'alter' rein.


    Ich montiere noch zwei gebrauchte Trommeln, die noch 'gut Fleisch' haben, sich allerdings als etwas unrund erweisen. Beim Bremse komme ich ruckelnd zum stehen, egal das schleift sich raus :-D.


    Heute morgen zur Nachprüfung - allerdings gleich mit dem Himweis, das es etwas 'ruckelt', ich aber - sofern es ein Problem ist - gerne noch schnell die Trommeln tauschen könnte. Auf dem Prüfstand führen die Zeiger einen lustigen Tanz auf, zum Glück aber in gleicher Größenordnung.

    "Nicht schön" meint der Prüfer, aber es wird ja besser :pfeif:


    Am Enden dann doch den netten kleinen Sticker bekommen.


    Gruß


    Peter

    Ich hatte vor einigen Jahren mal die Gelegenheit einer 'Privatführung' in einer heimischen Stahlgießerei zu bekommen. Die könnten bestimmt auch Kettenglieder, da sie u.a. auch Verschleißteile für die Laufwerke von den riesen Braunkohlebaggern gießen.

    Allerdings steckt das Know-How darin, das Gussstück kontrolliert von außen nach innen so abkühlen zu lassen, dass aus einem 'Vorratsvolumen' immer noch flüssiger Stahl nachfließen kann und dem Schwund auszugleichen. Da wird mitunter schon ein mächtiger Aufwand betrieben (beheizte Kanäle etc.).

    Gut wird nicht das Problem sein, eher schon günstig. Oder eben erst bei großen Stückzahlen, da der Engineering-Aufwand für die Gussform eben nicht zu unterschätzen ist.


    Gruß


    Peter

    Also wenn der Lagerring sich in seinem Sitz dreht - ist's halt kacke. Egal ob Radlager, Nadelhülse vom Kardangelenk oder was auch immer.

    Materialauftragen und dann wieder schleifen ist schon maximal aufwendig.

    Hier tauchte mal ein Borgward-Radlagersitz (ich glaube Pipi wars?), der war gerändelt und somit wieder ein bisschen größer. Mag im Moment helfen, wie lange das unter Last hält? - keine Ahnung.


    Gruß


    Peter

    Hier ließt es sich so, als beträfe es grundsätzlich Reifen unter einem bestimmten Geschwindigkeitsindex.

    Beim ADAC ließt es sich so, als sein nur Reifen betroffen, deren Geschwindigkeitsindex kleiner als der in den Papieren geforderte ist.

    Dann wäre das für uns hier eher kein Thema.


    Gruß


    Peter

    Ich kann mich noch erinnern, wie ich als Kind das Ding das erste mal auf der IAA gesehen hatte (irgendwann in den 70ern).

    Erstaunlich, dass es die Dinger immer noch - und auch nahezu unverändert - gibt.


    Gruß


    Peter

    Damit die Wiedermontage geschmeidig von der Hand geht, hatte ich mir neue Schrauben und Muttern im Baumarkt besorgt. Der meinige (Yippie ya yeah), hat Schrauben einzeln in 8.8 - eigentlich ganz gut.

    Trotzdem klemmt es irgendwie - egal, das krieg ich trotzdem fest.

    Danach dann mal getestet, die Hälfte der Muttern klemmen. Mal in Ruhe und bei Lichte gucken, was los ist. Aber nachschneiden lohnt bei Pfennigartikeln nicht, also ab in die Schrottkiste.

    Moment, das sieht ja aus, wie Feingewinde. Tatsächlich Muttern M10 x 1. Schnell in die Kiste mit den Sondergewinden.

    Da hat wohl der Lieferrant was verwechselt. Ich will nicht wissen, wieviel Kunden da geflucht haben. Ich jedenfalls habe Raritäten für kleines Geld bekommen ;\D


    Gruß


    Peter

    Aber wie kann man die Simmeringposition ändern ?

    Hallo Frank,


    leider kann man an dem Laufring Hinterachsrohr (052 061 02 00 - so heißt das Ding) keine Wellenschutzhülse aufziehen. Und bevor man den Ring aufwendig austauscht ist ein anderer Simmering in der Tat eine Option.

    Original ist da 80 x 100 x 13 drin. Alternativ wäre 80 x 100 x 10 denkbar. Da läuft die Dichtlippe auf einer anderen Position.


    Gruß


    Peter

    Das Bild sagt nicht viel:

    Aufgrund der runden Begrenzungsleuchten und der langen Kotflügel wahrscheinlich ein Büssing.

    Das Verdeck dürfte es hinter sich haben, ebenso entdecke ich einen Knick unterhalb der Kanisterhalterung.

    Aber sonst ???

    Auf dem Bild ist nichts Wildes zu entdecken - wer weiß wie er rechts oder hinten oder unten oder innen aussieht ?


    Wohnt keiner in der Nähe, der mal zum Bildermachen vorbeifährt ?


    Gruß


    Peter