Beiträge von Peter Guthörl

    Kombination I-Trupp mit großem Führerhaus!

    Habe ich so noch nie gesehen.

    Dito!


    Ich vermute da ist schon mal zusammengefügt worden, was ursprünglich nicht zusammengehört.

    Von daher bist Du vollkommen frei in der Gestaltung und brauchst Dich nicht historischen Zwängen zu beugen ;-)


    Gruß


    Peter

    Solange es noch keinen Brexit gibt,

    könnte man so ein System in GB einbauen und zulassen.

    Dann in Deutschland umschreiben.

    Das ist zumindest der europäische Gedanke (Harmonisierung der Vorschriften, Abbau von Hemmnissen).

    Allerdings gibt es da ein Reihe von nationalen Einschränkungen (bei uns fahren ja auch die die Mega-Liner wie in Schweden üblich).

    Du könntest natürlich vorm EuGH klagen, dort wird man klären können, ob das derzeitige Verbot in D rechtens ist.

    Aber das wäre der maximale Aufwand.


    Gruß


    Peter

    in USA voll üblich, in Deutschland schwierig.

    Ich würde sagen, in Deutschland unmöglich - auch wenn schon mal der ein oder andere Holländer seinen Kleinwagen hinterm WoMo über deutsche Autobahnen gezogen hat.

    Zitat

    Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO)
    § 33 Schleppen von Fahrzeugen

    Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart zum Betrieb als Kraftfahrzeug bestimmt sind, dürfen nicht als Anhänger betrieben werden.

    Vom §33 kann eine Ausnahme beantragt werden (Schleppgenehmigung).

    Irgendwo gab's noch mal ein Passus, der explizit das unbesetzte Schleppen/Abschleppen ausschloss (find ich gerade nicht)


    Das krasseste, was ich vor vielen Jahren auf der A3 bei Limburg sah, war ein amerikanisches WoMo der Reisebus-Klasse mit einem Toyota-Bus an der Schleppschere. Dahinter hing noch ein Anhänger der Obi-Klasse.

    Können kann man viel, nur dürfen darf man halt nicht alles.


    Gruß


    Peter

    Yes :yes:, M32 x 1,5 ist ein gängiges Elektrogewinde - und da natürlich auch als Blindstopfen zu finden.

    Die eignen sich aber eher dafür das kein Staub und Feuchtigkeit in den Schaltkasten hineinkommt, denn dafür das kein Öl aus der Ölwanne herauskommt.

    Also: noch mal genau nachmessen. Falls M 30 x 1,5 - dann ist ja alles klar.

    Falls M 32 x 1,5 - dann dürfen wir uns alle mal wundern, wie denn dieses Gewinde in die Ölwanne gekommen ist und dann fröhlich nach einer Lösung suchen. (Obgleich mir Pipis Drehmaschinen-Ansatz da realistischer erscheint, als der 3D-Druck).


    Gruß


    Peter

    In Belgien/Frankreich schon mal auf den 4x4 Iveco Dailys von Polizei oder Militär zu finden.


    Suche 1 bis 2 Stück (gebraucht) zur Komplettierung eines Satzes.

    Gerne auch zur Abholung (West NRW, Ost-Belgien, Nord RP oder Süd-Niederlande :-D).

    Eilt nicht, wäre langfristig cool.


    Danke und Gruß


    Peter

    Hallo,


    da inseriert ein Händler aus Indien bei ebay viele Teile, u.a. auch Tarnlichter, Tarnbremslichter, Positionsleuchten, Scheinwerfer in frappierender Ähnlichkeit zu den uns wohlbekannten Hella-Natoleuchten. Teilweise auch mit dem Attribut "Hella" beworben, stelle ich mir doch die Frage, sind das Nach-/Lizenzfertigungen nach Hella-Vorgaben oder - gehässiger Formuliert - eine Form der Produktpiraterie (ich stelle jetzt nicht die Frage nach Bauartzulassung, Prüfzeichen o.ä. und halte auch eine Diskussion dazu wenig zielführend) ?

    Fakt ist, die Sachen sind preislich durchaus attraktiv, denn die Dinge, die es noch bei Hella neu gibt, kosten schon einiges und der Gebrauchtteilemarkt schrumpft.

    Schon jemand Erfahrungen diesbezüglich gemacht ?


    Gruß


    Peter

    In Hessen kriegst du die Karre nicht auf die Straße, da steht die Frau Wagner davor aus Marburg-Biedenkopf. Da es ein weitestgehender Eigenbau ist, wenn auch auf Basis eines C303, gilt das zulassungsrechtlich als Neufahrzeug. Und damit hast du verloren.

    Grüße

    Wolf

    Ist Strassenverkehrsrecht nicht Bundessache ?

    Ferner darf das nicht im Widerspruch zu europäischem Recht stehen.

    Und wenn in den Papieren C303 drin steht (mit FIN), dann bleibt das doch ein C303 (ebenso wie das Datum der Erstzulassung) ?!


    Seltsame Stillblüten aus der alten Heimat :?::no:


    Gruß


    Peter

    z.B. hier - Feingewinde wird überbewertet ;-)

    Oder Deinen örtlichen Schraubenhöker befragen.


    Ich möchte Dir Mut machen, ruhig selbst zu schauen, wo sich welche Alternativen bieten. Google und ebay sind da gute Erstanlaufpunkte.

    Oder klassisch zu Tatstatur - oder gar Telefonhörer - greifen und bei den Herstellern/Händlern anfragen.


    Gruß


    Peter

    Moin Jungs,


    ich gebe zu, dass ich Euch mit meinem Beitrag ziemlich zugetextet habe - ein Aufteilung auf mehrere Beiträge wäre wohl sinnvoll gewesen.

    Aber Ihr müsst zugeben, dass sich Antworten auf die gestellten Fragen im Text finden. Ich versuche mal eine Zuordnung:


    Nimmst Du wirklich DOT5?


    Das habe ich mich eben auch gefragt.


    Dann gut 1 l DOT5-Bremsflüssigkeits eingefüllt,...


    Außerdem sollte das Bremssystem auf Silikon-Bremsflüssigkeitumgestellt werden, so dass es zukünftig unempfindlicher ggü. Feuchtigkeit istund der regelmäßige Wechsel entfallen kann.

    Yes - It's done by purpose ! ;-)



    ...alles muss gespült werden.

    Wie beschrieben, wurden alle RBZ und der RBZ ausgebaut und gereinigt, ein Teil der Bremsleitungen erneuert und der Rest gespült.


    So nebenbei, bei der Kontur der gezeigten Bremstrommel: Die hätte ausgedreht werden müssen, also alle Trommeln.


    Gut, dass noch zwei Trommel rum liegen. Der Tausch istmachbar, obgleich schweißtreibend.

    Also done ! :!:



    wenn ich die Radbremszylinder NACH der Bearbeitung sehe und gezeigt ist, das die mit "Sandpapier" statt mit einem Hohngerät, Bohrmaschine und viel Öl geschliffen wurden, dann wundert es mich, das die Bremse einigermaßen funktioniert.

    Es wäre in der Tat mal interessant, was für ein Ra man mit 1000er-Nasspapier hinbekommt - zumindest sind optisch keine Riefen mehr erkennbar.

    Ich gebe zu, bei dem gezeigten RBZ hätte ich mir noch etwas mehr Mühe geben können, aber das Gegenlichtfoto ist da aber auch erbarmungslos. Fühlbar war da nix mehr und verglichen zu dem Zustand vorher - bei dem die Bremse ja tadellos funktionierte ("never Change a running system") - war der Zustand nach der Bearbeitung schon deutlich besser.

    Das "Ausschmirgel" von Bremszylindern mache ich jetzt seit über 20 Jahren und es gereichte mir bisher niemals zum Nachteil.


    Gruß


    Peter

    Das ist eine gute Frage:

    Entwarnung !

    Schaut man mal genau auf die Schnittzeichnung der Vorderachse, sieht man das außen zwischen Mitnehmer und Achsschenkelrohr ein Spalt ist, der mit dem Raum in Verbindung steht, in den das Fett für die Radlager gepresst wird. Selbst, wenn nun das Fett vielleicht nicht bis in die Nadellager gepresst wird, so wird doch welches - wenn erst mal alles warm ist - dahin laufen.


    Gruß


    Peter

    Was heißt, daß billigste Motoröl? Die gibt es doch wieder in zigfacher Ausführung?

    Japp, und deswegen ist bei mir dann auch immer was anderes drin :-D

    Und wie wird das Nadellager im Achsschenkelrohr (defekt bei mir) dauerhaft geschmiert?

    Das ist eine gute Frage: Dazu lässt sich die Literatur irgendwie nicht aus. Zufällig kommt da wohl kein Schmierstoff hin - im Gegenteil. Durch die mittlere Schraube vorne am Mitnehmer kann Feuchtigkeit eindringen, die zumindest bei mir dafür gesorgt hat, das ich den Mitnehmer nicht mehr von der Wellenverzahnung runter kriege. Und hinter der Verzahnung kommt ja dann das Nadellager. Da dürfte es sinnvoll sein, es gut gefettet einzusetzen.

    Apropos Fett: Die Stellen, die im Schmierplan mit SAE 140 gekennzeichnet sind, sind auch mit Abschmierfett gut versorgt.


    Gruß


    Peter

    „Never change a running system“ – oder anders: „so lange es läuft, lass die Finger davon“

    Denn warum sollte etwas, was lange Zeit zuverlässig funktioniert, es auf einmal nicht mehr tun ? Betriebsbewährt – eine Attribut, was in modernen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsbetrachtungen durchaus ein Stellenwert hat.

    Aber irgendwann verschleißen Dinge doch, entwickeln sich vom Ursprungszustand weg. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Blöde ist der Zeitpunkt, wo das System dann scheinbar spontan ausfällt, aber letztlich ist das dann nur das Resultat dessen, was die ganze Zeit vorher schon stattgefunden hat.

    Und genau diese Erfahrung wollte ich mir ersparen und habe dann einfach mal meine gesamte Bremse – eigentlich ohne Not – auf links gedreht.


    Aber der Reihe nach. Vor zwei Jahren ‚fiel‘ mir bei Radwechsel quasi die Bremstrommel vorne rechts entgegen und offenbarte, dass ich mit einer Backe schon auf den Nieten bremste. Diese war schnell getauscht, aber eigentlich musste ich davon ausgehen, dass es links ähnlich aussieht.

    Ferner konnte ich mich nicht mehr erinnern, wann das letzte Mal die Bremsflüssigkeit getauscht wurde. Und da Zeiträume in der Erinnerung eh immer größer sind als gedacht, musste das schon sehr lange her sein.


    Als Vorarbeit hatte ich im letzten Jahr ein Satz Backen neu bekleben lassen. War nicht so billig wie geplant (auch da war zugegebenermaßen die Idee einer Nachfertigung für die Community im Raum) aber das Ganze war dann als Versuchsballon gedacht, zumal die Beläge auch einen ’moderneren‘ Reibwert haben.

    Außerdem sollte das Bremssystem auf Silikon-Bremsflüssigkeit umgestellt werden, so dass es zukünftig unempfindlicher ggü. Feuchtigkeit ist und der regelmäßige Wechsel entfallen kann. Und außerdem kann es nicht schaden, mal zu schauen, wie die Dinge im allgemeinen so aussehen.


    Also den Borgi an allen 4 Ecken aufgebockt und frisch an’s Werk. Bremstrommeldemontage vor war ja locker, war ja die rechte Trommel eh schon sehr leichtgängig. Schon beeindruckend, wie viel Dreck sich so in der Zeit in der Bremstrommel ansammelt. Etliche Dosen Bremsenreiniger werden in den nächsten Tagen ihren letzten Atem aushauchen.

    Widerspenstig alleine zeigen sich die Nippel der Bremsleitung, die sind schon rundgedreht und lassen sich nur mit der Rohrzange lösen.


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    Die Bremszylinder werden ebenfalls demontiert, gereinigt und kontrolliert. Im Bereich außerhalb der Kolben zeigen sich leichte Korrosionsspuren, die aber keine Intervention bedürfen.

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    Und schon ist alles wieder montiert und bereit für neue Verzögerungen:

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    Doch die wahren Dramen sollen sich an der Hinterachse abspielen. Bekanntlich müssen ja die Radlager abgezogen werden, doch der große Abzieher kommt nach wenigen Millimetern an seine Grenzen.

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    Also schweres Gerät:

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    Es zeigt sich, dass die Bremsbacken – trotz der Rückstellung der Exzenter – sich verkanten und die Trommel blockieren. Es hilft alles nichts, das Ding muss runter und da ja eh die Backen erneuert werden, werden auch Kollateralschäden in Kauf genommen. Mit einem Knall ist die Trommel frei – die Exzenter sind abgerissen.

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    Die Trommel hat einen formidablen Rand.

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    Später – bei der Wiedermontage – zeigt sich, dass der Handbremszug, trotz maximaler Entspannung in der Bowdenzughülle klemmt und die Backen nicht vollständig zurück können.


    Gut, dass noch zwei Trommel rum liegen. Der Tausch ist machbar, obgleich schweißtreibend.

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    Um zu verhindern, dass die neuen Beläge gleich wieder verölen, wird der Simmering getauscht und eine Dichtung

    eingesetzt.

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    Nun muss mit den abgerissenen Exzentern was passieren. Eine M8er-Stiftschraube soll die Lösung sein.

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    Aufbohren und Gewinde schneiden.

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    Hinten zeigen sich in den Bremszylindern deutlichere Spuren an der Innenfläche, die mit 1000er-Nasspapier egalisiert werden.

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    Nun ist es Zeit wieder alles zusammen zu bauen.

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    Die Sicherungsbleche für die Hinterachsmuttern gilt es zu erneuern, hat doch das Alte sich bei der Demontage dauerhaft von seinen Fahnen getrennt.

    Jpk hat ja vor einiger Zeit mal welche lasern lassen. Die sind aber zunächst rein zweidimensional…

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    …zunächst die Führungsnase mit der Zange umbiegen…

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    …und dann, eingeklemmt zwischen den beiden Muttern, die hinteren Fahnen umschlagen und die vorderen leicht ankanten.

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    Nun steht alles auf Wiedermontage. Problem ist nun die Radlager soweit auf die Achse zu bekommen, dass man die Achsmuttern ansetzen kann. Dazu werden zwei M12er-Gewindestangen mittels Verbindungsmutter zusammengeschraubt und durch das Differential gesteckt. Dann auf der anderen Seite eine Gegenlager und dann die Radnabe aufgezogen.

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    Dann die Radlager mit den Muttern aufziehen, bis nix mehr geht (knallfest). Dann wieder lösen und noch mal ohne Kraft an’s Lager randrehen. Eine Viertelumdrehung zurück und mit dem Sicherungsblech und der Kontermutter festziehen.

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    Da auch hinten die Bremsleitungsnippel total verknorzt waren und der Bremsschlauch eigentlich etwas zu lang war, werden beide erneuert.

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    Der Hauptbremszylinder wird ebenfalls zerlegt und gereinigt. Die Schutzkappe ist gequollen und hat ein Riss. Zum Glück gibt es noch ein Ersatzteil im Fundus. Wer weiß, wo man Ersatz bekäme ?

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    Um die Frimelei mit den Splinten an den Bolzen zu vermeiden, kommt ein Federklappbolzen

    zum Einsatz.

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    Die Modifikation des Bremsflüssigkeitsbehälters

    ist ja schon beschrieben.


    Dann gut 1 l DOT5-Bremsflüssigkeits eingefüllt, entlüften, und die Bremsen nachgestellt. Dieses nach den ersten Kilometern noch mal wiederholt und nach weiteren Kilometern die Handbremse eingestellt.


    In Verbindung mit dem sowieso schon vorhandenen Bremskraftverstärken ergibt sich ein Bremsverhalten, was sich hinter modernen Autos nicht verstecken braucht. Kleiner Schönheitsfehler: Bis der Bremslichtschalter anspricht, lege ich schon fast eine Vollbremsung hin. Mal gucken, ob ich da mal einen mechanisch betätigten Schalter parallel schalte.


    Das System ist nun wieder in einem Zustand, wo ich mir überlegen kann, nach wieviel Jahren ich da mal wieder bei gehe.


    Gruß


    Peter

    Welches Motoröl nimmst Du?


    Das billigste, was der Supermarkt/Autoteileladen gerade im Angebot hat

    Es sei an dieser Stelle gesagt, dass bei mir ja ein OM617 im Borgi nagelt. Dem habe ich in der Vergangenheit öltechnisch immer das billigste zugemutet.

    Ob da ein Borgward-Motor empfindlicher ist, mögen Dir die entsprechenden Erfahrungsträger sagen.

    Jozi hatte mal weniger gute Erfahrungen gemacht, allerdings weiß ich nicht mehr, ob's am Öl oder an der Dauerbelastung lag.


    Gruß


    Peter