Beiträge von Peter Guthörl

    Ich kann mich noch erinnern, wie ich als Kind das Ding das erste mal auf der IAA gesehen hatte (irgendwann in den 70ern).

    Erstaunlich, dass es die Dinger immer noch - und auch nahezu unverändert - gibt.


    Gruß


    Peter

    Damit die Wiedermontage geschmeidig von der Hand geht, hatte ich mir neue Schrauben und Muttern im Baumarkt besorgt. Der meinige (Yippie ya yeah), hat Schrauben einzeln in 8.8 - eigentlich ganz gut.

    Trotzdem klemmt es irgendwie - egal, das krieg ich trotzdem fest.

    Danach dann mal getestet, die Hälfte der Muttern klemmen. Mal in Ruhe und bei Lichte gucken, was los ist. Aber nachschneiden lohnt bei Pfennigartikeln nicht, also ab in die Schrottkiste.

    Moment, das sieht ja aus, wie Feingewinde. Tatsächlich Muttern M10 x 1. Schnell in die Kiste mit den Sondergewinden.

    Da hat wohl der Lieferrant was verwechselt. Ich will nicht wissen, wieviel Kunden da geflucht haben. Ich jedenfalls habe Raritäten für kleines Geld bekommen ;\D


    Gruß


    Peter

    Aber wie kann man die Simmeringposition ändern ?

    Hallo Frank,


    leider kann man an dem Laufring Hinterachsrohr (052 061 02 00 - so heißt das Ding) keine Wellenschutzhülse aufziehen. Und bevor man den Ring aufwendig austauscht ist ein anderer Simmering in der Tat eine Option.

    Original ist da 80 x 100 x 13 drin. Alternativ wäre 80 x 100 x 10 denkbar. Da läuft die Dichtlippe auf einer anderen Position.


    Gruß


    Peter

    Das Bild sagt nicht viel:

    Aufgrund der runden Begrenzungsleuchten und der langen Kotflügel wahrscheinlich ein Büssing.

    Das Verdeck dürfte es hinter sich haben, ebenso entdecke ich einen Knick unterhalb der Kanisterhalterung.

    Aber sonst ???

    Auf dem Bild ist nichts Wildes zu entdecken - wer weiß wie er rechts oder hinten oder unten oder innen aussieht ?


    Wohnt keiner in der Nähe, der mal zum Bildermachen vorbeifährt ?


    Gruß


    Peter

    Ich glaube zu wissen, das du weder Funk - noch Feldtelefon hast.

    Du irrst, lieber Stephan.

    Bedenke: Mein B 2000 war ja seinerzeit ein Fernsprechkraftwagen und es gilt natürlich auch zeitgenössiges Zubehör zu akquirieren. So findet sich im heimischen Keller schon ein guter Grundstock um als Telekomunikations-Dienstleister anzutreten (einige Feldfernsprecher, 10-Vermittlung, Amtszusatz, etc.)

    Außerdem darfst Du nicht vergessen, dass ich ja fast 10 Jahre meines Lebens in einem THW Fernmeldezug diente - und das hinterlässt Spuren:bier::wacko:.


    BTW: In der Tat sind moderne Telefonanlagen/Router tw. durchaus in der Lage mit Impulswahlverfahren zu arbeiten und auch ein Wählscheibentelefon zu bedienen. Allerdings klappt die Ruf-Nr.-Anzeige nicht und wenn die freundliche Dame vom Band sagt "Bestätigen Sie Ihre Eingabe mit #", dann guckt man auch blöd aus der Wäsche :/


    Besonders trat diese Fragestellung auf, wenn man im Auto schläft und draußen tobt ein ordentliches Gewitter, wo Blitz und Donner sofort aufeinander folgen.

    Zum Thema Blitzschutz im Borgward:

    Zunächst mal ist (fast) jedes Auto ein Faradayscher Käfig, der Blitzschutz bietet. Dazu muss das Gehäuse nicht vollständig geschlossen sein, es reicht wenn eben ein 'Käfig' vorhanden ist. Das ist durch das Verdeckgestänge ja gegeben.

    Da ist es dann auch vollkommen egal, ob zwischen den Käfigstäben Blech, Glas oder nasses Baumwollgewebe ist.

    Der Käfig verhindert, dass die elektrische Feldstärke im Inneren ausbildet, deren kritisches Überschreiten ja einen Überschlag = Blitz verursacht.

    Nun mag der Fachmann einwenden, das sich - je höher die Frequenz - tatsächlich auch elektrische Felder im Inneren eine Faradayschen Käfigs ausbilden können, ja diesen gerade zu durchdringen können. Sonst würde ja in keinem Auto ein Handy funktionieren. Aber da begeben wir uns nun schon auf eine sehr spezielles Gebiet, was den Normalfall übersteigt.

    Allerdings hat so ein ordentliche (Blitz-) Volltreffen u.U. weitere Nebeneffekte, die Dir zwar das elektrotechnische Überleben sichern, Du aber anschließend taub oder zu Tode erschreckt bist, oder das (auch wenn nasse) brennende Verdeck den Schlafsack ankokelt. Daher würde ich z.B. beim Kommando-Koffer diesen anstelle des Dachzeltes bevorzugen, wenn's draußen so richtig abgeht.


    Ferner geht bei einem solchen Volltreffer, der volle Blitzstrom (einige tausend Ampere) über die Radlager (und dürfte diese verschweißen) bzw, bei Überschlag über die Reifen können diese durchaus zu brennen beginnen.

    (sieht man bei YouTube an einigen Stellen, wenn ein Laster/Kran in einer Hochspannungsleitung hängen geblieben ist).


    Gruß


    Peter

    Hier würde alles mögliche in das darunterliegende Staufach
    hereinfallen können

    Die Originalsitzbank endet ja am Rand des Staufaches, so dass dort gut 15 cm 'Spalt' bleiben. Das ergibt 2 gut zugängliche Staufächer für alles, was man mal eben schnell zur Hand braucht (Handwaschpaste, Kabelbinder, Lappen, Bremsenreiniger, WD40, etc.).

    Lediglich, wenn man die hinter Bank mit 4 Personen besetzt, hängen die beiden Äußeren mit je einer Arschbacke im Fach ^^


    Gruß


    Peter

    Hi Philipp,


    kommt mir alles bekannt vor :wacko:

    Der Scheibenrahmen zur Spritzwand wird mit einem P-förmigen Profil abgedichtet (z.B. Staufenbiel). Leider müssen zur Montage die Luftführungsdüsen für die Scheiben demontiert werden und dazu die Scheibenwischermotoren. Ggf. die Blechkante der Spritzwand noch mal etwas nachbiegen, damit die Dichtung auch 'stramm' sitzt.

    Arne hatte die Scheibendichtungen im Scheibenrahmen bewusst nicht eingeklebt, damit sich da keine Feuchtigkeitsreste sammeln können. Wahrscheinlich muss ich außen da auch mal bei und Dichtungen zum Rahmen hin einkleben und Scheiben zur Dichtung. Ist zum Glück noch nicht so dramatisch wie bei Dir.

    Oben auf dem Scheibenrahmen ist eine doppel-P-förmige Dichtung, die bei mir mal durch ein Moosgummistreifen ersetzt wurde, da drückt es tw. auch durch. Bei größeren 'Wassereinbrüchen' hänge ich immer Tücher vor die Schalter bzw. Instrumente, die saugen dann schon mal einiges auf, bevor es in die Elektrik läuft.


    Gruß


    Peter

    Vor 30 Jahren hatte ein Kumpel einen R4 für kleines Geld erworben. Alle Holme ausgeschäumt. Blöderweise war außen kaum noch Blech sondern nur Unterboden-Mumpe. Der Versuch, einen Reifen zu wechseln misslang, weil der Wagenheber rausbröckelte. :pinch:


    Gruß


    Peter