Beiträge von Peter Guthörl

    Ja, ich habe halt ein 617.912 :wacko:
    Ich glaube, das der Diesel-Motor mit der Haas-Glocke der Motor um 13° geneigt eingebaut wird. Beim Unimog kommt man dann vom Fahrerhaus ran, bei Borgward ginge das leider nicht - da würde auch ein geneigter Einbau nicht wirklich helfen.

    Aber ich bleibe mal aufmerksam.

    Danke und Gruß


    Peter

    Bei der Verdieselung vom 404 Unimog mit dem OM617 mußte der Ölfilter auch versetzt werden, dort wurde es mit einer Flanschplatte, Schläuchen und Ölfilter direkt auf den Rahmen geschraubt gelöst.

    Hallo Daniel,


    dazu würden mich weitere Details interessieren. Weißt Du, wie Unimog-Verdieseler das so machen ?

    Carsten Kuhn schreibt in seiner Umbaubeschreibung lediglich, man solle versuchen die 'frühen' OM617 zu verwenden, die den Ölfilter noch seitlich mittig hatten.
    Vielleicht lohnt es sich auch, wenn ich die Fragestellung mal hier im Unimog-Forum stelle hmmm


    Danke und Gruß


    Peter

    wenn Du eine Nachfertigung machen solltest, dann bitte den Zweikreis

    ...dann baruchst Du aber auch ein Zweikreis-Hydrair (oder zwei einzelne ;-)).

    Eine komplett Nachfertigung habe ich erst mal nicht vor Augen, allerdings einen HBZ, der mehrere Jahrzehnte im Bauch der Titanic lag. Und da werden wohl einige Teile zu erneuern sein.

    Dennoch wäre es interessant einen Zweikreis HBZ (wobei, gabs den Borgward überhaupt?) zu dokumentieren.


    Gruß


    Peter

    Auch, wenn der Zustand nach den oben ausgeführten Arbeiten in Sachen Dichtigkeit erst einmal zufriedenstellend war, so wollte ich die Zugänglichkeit der Komponenten nutzen und schon mal Untersuchungen zu einer 'richtigen Lösung' anstellen.


    Wir rekapitulieren die Probleme:

    1. Inhomogene Flächenpressung zwischen Flanschplatte und Motorblock
      Hier ist die Idee, gänzlich auf die Flächendichtung zu verzichten, stattdessen Nuten für O-Ringe in die Rückseite der Flanschplatte einzuarbeiten.
    2. Mangelnde langfristige Eignung von Sanitärverschraubungen für (heißes) Öl
      Hier ist die Idee mit Ringstücken und Hohlschrauben zu arbeiten, die Dichtung erfolgt dann durch Cu-Ringe
    3. Zugänglichkeit im allgemeinen
      Die Hohlschrauben hätten den Vorteil, axial mittels Steckschlüssel bedient werden zu können.
    4. Verwendung von Schläuchen statt Rohren
      Um eben den Ölfilter schwingungstechnisch vom Motor zu entkoppeln und stattdessen am Rahmen zu befestigen.

    Damit nicht irgendetwas übersehen wird und dann eine aufwendig gefertigte, neue Flanschplatte eben nicht mehr passt, entstand der Gedanke, erstmal mit Sperrholz-Dummies zu arbeiten.



    Da ich davon ausging, dass die Verschraubungen nicht zwingend an den Stellen sitzen könnte, wo auch motorseitig die Bohrungen sind, entschied ich mich für einen mehrlagigen Aufbau. Das hätte dann die Möglichkeit geboten, in der mittleren Lage Kanäle vorzusehen, die die unterschiedlichen Bohrungen der Lage 1 und 3 miteinander verbinden.
    Später hätte dann diese neue Flanschplatte ebenfalls mehrlagig 'gebaut' werden müssen, wobei mir als flächig dichtendes Verbinden nur Hartlöten in den Sinn kam.


    Am Motor dann ein erstes 'Hinhalten'um zu sehen, wie es passen könnte:


    Zwei Erkenntnisse bleiben:


    Positiv:

    Zumindest Vor- und Rücklauf könnten doch direkt über den Motorbohrungen angeordnet werden.

    Lediglich die Verschraubung der Nebenstromrückleitung müßte versetzt werden. Dazu wäre nicht zwingend ein Kanal in einem mehrlagigen Aufbau erforderlich, man könnte versuchen, ein Kanal über die Längsseite der Flanschplatte zu bohren und ihn dann an der Längsseite wieder verschießen.


    Negativ:

    Nach Angabe des Herstellers ist die Presshülse der Schläuche dicker als das Ringstück. Es müßte also die Flanschplatte an den Verschraubungen aufgedickt werden (hier mit zwei Holzscheiben) oder die Flanschplatte muss für die Presshülsen ausgespart werden.


    Es wird mir wohl nichts anderes übrigbleiben, als die beiden Flaschplatten tatsächlich zu zeichnen und dann mit dem Mechanikus des Vertrauens klären, welche Variante sich fertigungstechnisch sinnvoll umsetzen läßt. Ferner muss ich mir noch überlegen, wie sich die ölfilterseitige Flanschplatte am Rahmen befestigen läßt - direkt oder über Gummi-Metalllager.


    Gruß


    Peter

    Um schon mal das nächste Thema hier zu plazieren als Appetizer:



    Bei mir liegt gerade ein Hauptbremszylinder des 'großen Borgward' - B 555 A/D zur Überholung.
    Und was macht man da als erstes ? Genau - vermessen und zeichnen (das macht die evt. Nachfertigung einfacher).
    Demnächst dann an dieser Stelle die Fotos von der Realität.

    Gruß


    Peter

    Nach hinreichend langer Verdauungspasuse mit einigen Side-Kicks zur Verdieselung, nun weiter im Thema:


    Nachdem das Thema Ölverlust immer wieder bei der HU aktenkundig wurde und sich auch auf dem Pflaster der Hofeinfahrt immer signifikatere Marken abzeichneten, war es mal wieder an der Zeit, den Ursachen auf den Grund zu gehen.
    Vermehrt zeigten sich die Undichtigkeiten im Bereich der Messing-Verschraubungen, die ja nur über einen Konus dichten.

    Auch die Ebenheit der Flaschplatten stand wieder im Verdacht.

    (außerdem zeigt sich, dass an der linken Motorhalterung zwei Schrauben abgerissen waren und noch im Block steckten)


    Hier die vom Ölfilter (und den Leitungen) befreite Flanschplatte (mit schon mal einer abgerissenen Motorschraube)


    Um an die abgerissenen Schrauben zum Ausbohren heranzukommen, wird der ganze Motorhalter demontiert.

    Wer sich nun wundert, warum der Ölpeilstab mit einem Gartenschlauch angeschlossen ist, dem sei gesagt, es gab auch mal eine Selbstbauölwanne mit 15 l Inhalt. Die überzeugte allerdings auch nicht mit übertriebener Dichtigkeit (aber das gibt vielleicht noch mal einen eigenen Bericht - mal sehen)


    Die motorseitige Fläche für die Flanschplatte


    Beide Flanschplatten hat dann ein Profi plan geschliffen


    Neue Verschraubungen werden mit Teflonband zur Gewindeabdichtung einschraubt. Sie haben heutzutage einen Teflon-Dichtring integriert.


    Und mit Innensechskant lassen sie sich wesentlich besser verarbeiten als mit so einem komischen Sanitär-Stufenschlüssel.


    An der motorseitigen Flanschplatte liegen Schweißnaht der Rücklaufverschraubung und der Befestigungsschraube sehr dicht beieinander. Mittels Flachsenker wird da etwas Platz und eine definierte Auflagefläche für die Schraube geschaffen.


    Dergestalt alles wieder montiert waren in Sachen Dichtigkeit erstmal wieder gute Vorraussetzungen gegeben.


    Gruß


    Peter

    Auch von mir an dieser Stelle - mit etwas Verspätung C: - herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag.

    Bleib gesund und fahrbeteit ;-)


    Gruß


    Peter

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    ...da sollte man sich schon überlegen, mit was man da rüber fährt (da könnte selbst das E-Bike - ja nach Fahrer :dev: - schon kritisch werden)

    Nachdem wir ja vor Jahresfrist , die (wohl) niedrigste Gewichtsbeschränkung hatten, heute ein Beispiel für eine - wirklich sehr niedrige - Geschwindigkeitsbeschränkung:



    ...also schön langsam und nicht abwürgen :wacko:


    Wenn ich mir so die Smiliey anschaue, wohl am ehesten was für unsere T3-Fahrer

    :T3: :lach:

    Gruß


    Peter

    Hallo Frank,


    ich bin mit 9.00 - 16 unterwegs, habe aber auch schon mal 10.5 - 20 gefahren. Deine Erfahrungen hinsichtlich Geschwindigkeit und 'Steigungsfreudigkeit' kann ich bestätigen. Aber es gab von Borgward ja auch den B 2000 A/O 1,5 t gl. der serienmäßig auf 10 - 20 (= 10.5 - 20) rollte und der ist - trotz des höheren Gewichtes - ja auch vom Fleck gekommen.

    Letztlich war bei mir immer die Frage entscheidend, welche Reifen bekomme ich (günstig).


    Gruß


    Peter

    Wenn ich mit dem B2000 Benziner bei Vollast mit sagen wir 5000 Umdrehungen Tempo stramme 90 erreiche wie verhält sich das mit einem Dieselmotor?

    Dieser dreht dann mit 3500 Umdrehungen bei Vollast, also werde ich dann mit max Tempo 70 fahren?

    Gut aufgepasst, junger Mann !


    Natürlich muß des Drehzah-/Drehmomentnievaus zum Benziner passen. Daher kam auch nur ein schnelllaufender PKW-Diesel in Frage.

    Der OM617 bekannt als 3-l, 5-Zylinder-Motor aus dem 300 D, 300 GD oder den Transportern 209 D, 309 D, 409 D hat eine Nenndrehzahl von 4400 1/min und leistet dabei 88 PS, das Drehmoment beträgt ca. 170 Nm bei ca. 2500 1/min.

    Der Borgward-Motor hat bei einer Nenndrehzahl von 4000 1/min 80 bzw. 82 PS. Drehmoment ist - glaub ich - etwas niedriger.

    Wenn man sich die beiden Kennlinien gedanklich so übereinander legt, sieht man, dass es schon ganz gut passt.

    Der Borgward läuft mit den Benziner-Differentialen und der 16"-Bereifung 95 km/h bei 3500 1/min.

    Hätte ich nun einen LKW-Motor mit z.B. einer Nenndrehzahl von 2800 1/min eingebaut, so würde ich nur noch 76 km/h fahren und das bei maximaler Drehzahl :pinch:

    Da müßte ich dann auf die Diesel-Differentiale von B 522 umsteigen, aber dann kann ich ja auch gleich ein B 522 fahren :wacko:


    Gruß


    Peter

    Nach familien- und berufsbedingter, längerer Abwesentheit von der akuten Borgwardschrauberei, wagten wir uns im Jahre 2013 mit der Familie nach Marokko, um die Tour von 1989 mehr oder weniger zu wiederholen.

    Nach der Anreise mit immerhin gut 2.500 km in 3,5 Tagen stellte sich an der motorseitigen Flanschplatte wieder eine gewisse Inkontinez ein.
    Also fix demontiert und eine neue Dichtung spendiert.

    Hier mit der original Mercedes Dichtung.
    Diese ist aber nicht unbedingt die bestgeeignetste, da das original Ölfiltergehäuse schmale Stege hat, die auf die Dichtung drücken, während hier eine flache Platte drückt. Es wird also gar nicht die Flächenpressung erreicht wie bei der originalen Anbausituation, deswegen noch etwas Hylomar dazu.


    Ferner muß man, um die Flächendichtung erreichen zu können, immer erst die Rohrverschraubungen lösen - und auch anschließend wieder dicht bekommen.


    O.k. irgendwie war es am Ende des Tages dann dicht.


    Wenige Tage später offenbart sich dann ein fulminater Riss an der Überwurfmutter der Verschraubung.

    Ich kann ihn mit nur so erklären, dass bein Anziehen der Mutter vielleicht schon ene Kerbe hineingedrückt wurde und zu fest angezogen wurde hmmm


    Aber das schöne ist, solche Ereignisse dienen der Völkerverständigung...

    Auch hier mußte zweimal angesetzt werden, denn nach dem Tausch der Verschraubung, war die Flächendichtung wieder undicht.


    (geht dann auch bald wieder weiter)


    Gruß


    Peter

    Kurz vor 10, der Parkplatz am Supermarkt ist fast leer. Schnell rein, in den Gang mit den Zeitschriften. Kurz den Blick schweifen lassen und in einem unbeobachteten Moment zugreifen. Schnell zur Kasse, zum Glück keiner vor mir.


    Zu Hause dann so vertieft, dass ich gar nicht merke, wie meine Frau mich erwischt ~{


    hüstel....


    Aber ehrlich, man mag ja von der Zeitung mit dem 4 goßen Buchstaben halten was man will. Das hier ist ein fundierter Artikel ohne Fehl und Tadel. Ich denke Jozi hat da redaktionelle Schützenhilfe geleistet und Korrektur gelesen. Große Klasse :G

    Bin mal gespannt, wie die Wirkung sein wird - zu wünschen ist es den genialen Konstruktionen vom alten Carl, wenn sie mal in gößeseres Rampenlicht rollen können.


    Gruß


    Peter

    Hallo Klaus,


    der Sandstrahlen hat heute angerufen, er ist fertig. Ich hole sie Sachen Morgen und kann Dir dann Fotos schicken.

    Dann kann ich Dir auch den endgültigen Kurs nennen.

    Vorbeikommen kannst Du jederzeit gerne, allerdings werde ich meinen Borgward mit Ölfilterdefekt erst mal ins Winterlager stellen.


    Gruß


    Peter