Beiträge von Puch-Freund

    Die moderneren Eimer sind aus Planenstoff respektive Lederol gefertigt. Die alten aus Leinen sind zwar auch original Schweizer Armee, stammen aber eher aus der Zeit 1970er und früher.

    Bei meinen polnischen Schwiegereltern gibts eine Variante, den "schlesischen Feuertopf" - ein ebenfalls gusseiserner Feuertopf, der aber ein topfseitiges Dreibein und einen Klemmbügel für den Deckel hat


    Ich will kein deutsch-polnisches Politikfaß aufmachen, mich treibt ein historisches Interesse: "Kociolek zeliwny" bedeutet laut Google "Gußeiserner Topf". Kochgeschirr aus diesem Material existierte europaweit, ist also nicht besonderes, ist aber dieser Schraubtyp nun speziell deutsch-schlesisch oder originär polnisch?


    Ich koche (dank einem Geschenk von Freunden) nun seit neun Jahren mit dem Dutch Oven. Die positive Erfahrung damit hat zu einer "Wiederentdeckung" des Gußeisens in der Familienküche geführt, mittlerweile wird mehrmals pro Woche der "Doufeu" (das französische Gegenstück zum Dutch Oven für die Alltagsküche) genutzt. Fleisch- und Eintopfgerichte sind ideal dafür. Für die polnische Schraubversion wäre ich zu ungeduldig...


    Wer feste Rezepte sucht, ist mit einem der mittlerweile zahlreich erschienenen Dutch-OVen-Kochbücher gut beraten. Ansonsten läuft das immer gleich ab: Fleisch und Zwiebeln anbraten, ablöschen, im Laufe der Zeit zusätzliches Gemüse und Gewürze reinschneiden, von Unter- auf Oberhitze wechseln, alle 45 min mal reinschauen, nach drei Stunden essen... :)


    Auf den angehängten Bildern gab es Kaninchen mit Zwiebeln, Pilzen, Tomaten. Den Rest weiß ich nicht mehr, die drei Stunden Kochzeit haben wir uns mit Salvator vertrieben... :) Achja, das Rückgrat würde ich nächstes Mal weglassen, durch das Garen haben sich schön die kleinen Wirbelkörper gelöst und im Essen verteilt.

    Und hier zwei Bilder von meinem Wolf (umgebaut für mein Jagdrevier und genutzt als Werbeträger für meine Wildhandlung www.wildkammer.info) :



    Wie ist denn so die Sicht als Fahrer mit den Säuen auf der Haube? Hast Du die noch irgendwie verzurrt? Die Briten hatten für den Landy eine Art Materialkorb für die Haube, das wäre vielleicht abgeändert auch was für Dich. Gibt es bei Euch auch die Aujeszyksche Krankheit?

    Hier muß ich für den Tc und die Frakturschrift eine Lanze brechen: Fraktur wurde letzten Endes von den Nazis abgelehnt. Finde ich immer besonders witzig, wenn extrem Rechte diese Schrift nutzen und extrem Linke sie verabscheuen...
    Daß die Abwendung von der Schrift nicht (mehr) komplett umgesetzt wurde, kann man hier schön nachlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_(Schrift)


    Ansonsten sind meiner Meinung nach erstens Quellen (und dazu gehört diese Vorschrift) unverändert zu erhalten und zweitens ist die Geschichte eine kontinuierliche Entwicklung. D.h., es haben kaiserliche Soldaten die Reichswehr / Wehrmacht aufgebaut, und Wehrmachtssoldaten die Bundeswehr. Mein Lieblingsbeispiel dafür ist Heusinger: Absoluter Vorzeigesoldat der aktuellen Bw, allerdings war er auch am 20. Juli 1944 beteiligt. Nur stand er nicht auf Seiten des Widerstandes, sondern neben Hitler am Lagetisch, als die Bombe hochging...


    Dem muß ich als FwKdt und ExTHWGrpFhr widersprechen! Der Zustand hängt von den Ortsverbänden, den Geschäftsstellen, den Schirrmeistern und den Helfern ab. Und natürlich auch vom beschafften Material.

    Diese Weste ist anscheinend schon so begehrt, das es Reproduktionen gibt... Mit NVA kenne ich mich nur eingeschränkt aus, dieses Stück lief mir mal über persönliche Beziehungen zu einer Auflösung des Bundes zu und ist somit Alles, aber keine Nachbildung. Trotzdem habe ich dafür keine Verwendung und schiebe sie nur von links nach rechts.


    Größe: M48
    Zustand: Definitiv Neuwertig, keine Löcher, nichts ausgebleicht, keine fehlenden Knöpfe.


    Innen links: Pistolenholster
    Außen links: Maskentasche
    Außen rechts: Magazintasche
    Desweiteren auf der Brust und hinten diverse Taschen, Halteringe, Schlaufen, Knopflöcher für mir unbekannte Sachen.


    Stempel: 1958 1./"D"


    Wert: Schwierig, bei zib nicht mehr lieferbar für 20 €, bei ebay mit Gebrauchsspuren für 110 € aufwärts. Das sind aber auch manchmal andere Modelle...
    Ich gebe sie für 50 € inkl. unversicherten Versand ab.

    Als Staatsbürger kann ich nur raten diesem politischen Irrweg durch Widerspruch und entsprechender Handlung zu trotzen: Der G an sich ist doch schon Werkzeug, also kann ein Klauenbeil auch nur dasselbe sein. Der schnelle Zugriff darauf muß durch eine Nutzung des Fahrzeugs im Off-Road-Bereich erklärt werden... Die Polizei setzt die Gesetze nur um, wenn man ihr das plausibel erklärt ist das in der Regel in Ordnung. Außer Ihr fallt durch andere Umstände negativ auf... :)

    Sieht doch schon auf dem Bild so aus: Hinten stößt es am Schaltungsbalg an, vorne liegt es am steigenden Getriebetunnel auf. Das Klauenbeil finde ich auch grundsätzlich eines der schlechtesten Beile überhaupt und würde es nur aus Originalitätsgründen einpacken. Aber original ist die Halterung dort auch wieder nicht...

    Vielleicht weil Toyota mit einem minimalen Service und einer Dorfschmiedreparatur noch am längsten laufen? Logistik und Inst werden wohl beim IS nicht so priorisiert sein...


    Ansonsten gebe ich Dir Recht: Kriege wurden durch Quantität, nicht durch Qualität entschieden.

    Ich habe gehört, daß die Greenliner / Nissan per Dekret nicht ins Gelände gefahren werden dürfen?(


    Nicht mehr ganz aktuell: Fuhrparkfahrzeuge dürfen nur auf asphaltierten Wegen genutzt werden. Man fürchtete hier wohl den geringeren Wiederverkaufswert. Inwieweit das auch für die geleasten "grünen" Autos gilt, weiß ich nicht.

    Schickes Auto... nur frage ich mich, wie führt man aus einem geschlossenen Auto heraus den Feuerkampf führt? ?(


    Es gibt keinen Feuerkampf mehr, das ist viel zu aggressiv und menschenunwürdig... :) Die Erkenntnis hatte ich seinerzeit im Dingo gesammelt: Tolles, politisch korrektes Fahrzeug. Drin stirbt keiner, dank der Technik. Draußen stirbt keiner, weil aus dem Aquarium keiner das Feuer erwidern kann... X( Die FLW kam erst später...

    Auch wenn ich diese Fahrzeuge nicht als klassische Gelände- / Militärfahrzeuge anerkennen kann, muß ich zugeben, daß die Beschaffung sinnvoll ist. In den vielen STAN gibt es doch überall Fahrzeuge, die im Stab oder Kampfunterstützung laufen, und nur eine Anzahl X an Personen, deren Ausrüstung und vielleicht noch zwei Kisten zusätzlich, maximal auf verschlammten Feldwegen bewegen müssen. Irgendwelche Fernmelde-, Werkstatt-, Aktentrupps brauchen keine teuren Spezialfahrzeuge, da reichen hü tmil doch völlig aus. Und in der Geschichte gabs das schon mal, ich denke an VW 181, Doppelkabine-Pritsche, Mercedes Limolaster usw. Und gerade der 181er bot auch nicht mehr Platz (dafür war er auch kleiner...).


    Ich selbst möchte keines der neuen Autos besitzen oder darauf angewiesen sein, aber diese Produkte sind das Ergebnis unserer postmodernen Gesellschaft und Industrie... :)