Beiträge von Hunter112

    Moin,


    ich suche eine BMW 650 GS der Bundeswehr.

    Gerne mit Zubehör und mit nachweisbarer BW-Historie (zumindest ex Y-Kennzeichen).

    Gern alle Zustände anbieten.


    Danke & Grüße

    Chris

    Moin,



    ich habe noch ein paar Vorhängeschlösser der Bundeswehr mit Versorgungsnummer liegen, die ich nicht mehr brauche.

    Ich würde das ganze mal in 2 Preisgruppen unterteilen:


    Zustand 1-2 mit 2 passenden Schlüsseln (Bilder 1+2) = 7 Euro / Stück

    Zustand 1-2 mit 1 passendem Schlüssel oder Zustand 2- - 3 mit 2 passenden Schlüsseln (Bilder 3+4) = 5 Euro / Stück

    jeweils + Wunschversand.


    Die Bilder sind beispielhaft, es sind von allem noch mehrere Schlösser da.

    Schreibt mir einfach, was ihr braucht, dann suche ich was raus C:



    Beste Grüße

    Chris

    Ich konstruiere auch mal einen Fall.

    3 Tage später ist der Dachstuhl fertig und eingedeckt.

    Warum auch immer fängt eine Mülltonne vor der Tür Feuer, welches droht, auf den Dachstuhl überzugreifen.

    Die zwei Mitarbeiter sind jetzt beim Klempner nebenan, dürfen aber nich los, weil der Chef sagt, nix is, Bad muss fertig werden.

    Der örtlichen Feuerwehr fehlt damit der Maschinist und der Gruppenführer, es kann nicht ausgerückt werden.

    Das nächste Dorf wird alarmiert, bis die da sind, steht der Dachstuhl im Vollbrand.


    Es geht nicht darum, zu jeder Übung auf Trallafitti zu verschwinden.

    Diese sind ohnehin bewusst auf Abende, oder ans Wochenende gelegt, wo die Leute in der Regel ihre Freizeit für draufgehen lassen.

    Mit geht es um Einsätze. Und wer sich dagegen stellt, der ist in meinen Augen - sorry - eine egoistische Wurst.


    Aber genug dazu, es sollte hier ums Hochwasser gehen, da hat Wido schon Recht,:)

    Jeder Arbeitgeber, der sich darüber aufregt, dass ein Mitarbeiter zum Einsatz der Feuerwehr abhaut,

    sollte sich mal überlegen was da hinter steht.


    Für den Arbeitgeber ein Verlust von ein paar 10, oder 100, wenn´s dumm läuft und ne Maschine stillsteht ein paar 1000 Euro.

    Wiegt dieser Verlust für ein Unternehmen mehr als ein gerettetes Menschenleben beim Zimmerbrand?

    Mehr als eine verhinderte Brandausbreitung von einer Lebensbaumhecke auf ein Wohnhaus und damit den Totalverlust für eine junge Familie?

    Mehr als das Leben eines Hundes, der eingeschlossen im Auto bei 40 Grad verreckt?

    Mehr als die mögliche Abwendung einer Querschnittslähmung durch eine durchgeführte schnelle Rettung

    einer im PKW eingeklemmten Person nach einem Verkehrsunfall?

    Mehr als die Verhinderung eines Artensterbens in einem Fluss, nachdem irgendein Idiot 40 Liter Altöl entsorgt hat?

    Mehr als die Verhinderung schwerster Unfälle auf einer vielbefahrenen Motorradstrecke durch Abstreuen einer Ölspur im strömenden Regen?


    Die Liste lässt sich sehr lange fortsetzen.



    Jeder Arbeitgeber, der sich auch nur im Entferntesten gegen seine Mitarbeiter stellt,

    die ehrenamtlich zum Einsatz abrücken, ist für mich eine einzige PEINLICHKEIT!

    Spätestens, wenn der Jenige privat, oder die Firma mal in eine der Lagen gerät,

    ist das Umdenken plötzlich da und das Geheule groß, wenn keiner kommt.

    Als Arbeitgeber wäre ich auch nicht begeistert, wenn von meinen sechs Mitarbeitern fünf in der Feuerwehr sind und bei jedem Alarm die Baustellen ruhen. Entschädigungszahlung hin oder her.

    Allerdings wärst du schon begeistert, wenn es in deiner Firma brennt

    und jemand kommt, das zügig löscht und damit deinen Ruin verhindert.

    Kannst ja mal mitm Kraka hin fahren und sagen "ich bin da".


    Wenn insbesondere in der Chaosphase einzelne Feuerwehren/Gemeinden oder auch im Aufbau befindliche Stabsstrukturen kopflos handeln,

    ok. Passiert und ist normal.

    Aber sowas ist doch irgendwie peinlich.

    Noch was Anderes...


    Es wird ja nun schon seit Tagen drum gebeten, dass keine Spontanhelfer mehr anreisen.

    Nicht einheitlich, die eine Stadt so, die andere Stadt sagt garnix dazu, die nächste bittet sogar darum, dass wieder abgereist wird.

    Kann ich grundsätzlich verstehen, da das bei zerstörter Infrastruktur zum Chaos führen muss.


    Nun (erst 2 oder 3 Tage alt!) startet der Landkreistag RLP einen Aufruf an Zivilpersonen mit geländegängigen Fahrzeugen:

    https://landkreistag.rlp.de/homepage/hochwasserhilfe/


    Da frag ich mich doch, was soll ich da, wo genau soll ich hin, was sind meine Aufgaben,

    für wie lange, bin ich versichert, was ist mit Sprit, Verpflegung, Unterkunft..... usw. usw.

    Dazu keinerlei Info, nur eine Telefonnummer. Die arme Frau Klaschus tut mir echt Leid.


    Was soll denn so ein Aufruf?

    Wenn ich sowas 1 1/2 nach dem Unwetter mache, dann hab ich doch zumindest die 20 Min Zeit und schreibe ein paar Infos in den Aufruf....

    Davon ab, hat allein die BW nicht mehr als ausreichend geländegängige Fahrzeuge?

    :wacko:

    Grundsätzlich gebe ich dir Recht.

    Allerdings weiß ich sicher, dass zB eine Bereitschaft aus Düsseldorf vor wenigen Tagen dort im Einsatz war oder sogar noch ist.

    Und die sind nunmal direkt dran, daher ist das Argument mit der nahen Reserve eher fragwürdig.


    Und die Bezirksreserven in NRW sind gut aufgestellt und auch "kampferprobt",

    was große Unwetterlagen angeht.

    Zum Thema Chaos und Unverständlichkeit...

    Unsere Feuerwehrbereitschaft (Bezirk Detmold) war direkt nach dem Unwetter in Hagen

    und am WE danach im Kreis Euskirchen.

    Zum Glück haben wir nicht nur rumgesessen, sondern gut geackert.

    Nun liegen wir (ich weiß zumindest von den Bereitschaften der Bezirke Münster und Detmold) seit einer Woche auf dem Sack rum.

    Angeblich hat NRW abgelehnt, uns nochmal irgendwo hin zu schicken.

    Was da dran ist, keine Ahnung.


    Dafür ölen im Kreis Ahrweiler seit einer Woche 600 Mann mit 200 Fahrzeugen aus Schleswig-Holstein rum.

    Die lösen heute ihre Kräfte selbst ab.

    U.a. die FW Magdeburg wurde wohl auch angefordert, stand komplett fertig im Bereitstellungsraum und wurde dann wieder abbestellt.


    Nun erklär mal der Bevölkerung und vor allem auch deinen eigenen Leuten, die zuhause sitzen "müssen",

    warum Feuerwehren aus Kiel und Flensburg da hin fahren, aber die eigene Bereitschaft mit einem Drittel an Anmarschweg nicht.

    :alu:

    Moin,



    ich war jetzt 2 Wochen an der Feuerwehrschule zum Lehrgang.

    Bin dann am Freitag alarmmäßig nach Hause, Unterhose wechseln, Zahnbürste einpacken

    und dann mit der Feuerwehr-Bezirksreserve nach Weilerswist.

    Die Kameraden meiner Löschabteilung waren vorher schon für 24 Std. in Hagen, da konnte ich aufgrund Lehrgang ja nicht mit.


    Eintreffen im Kreis Euskirchen, alles schönstens, keinerlei Anzeichen auf Wasser.

    Danach Zuteilung eines Wohngebiets zum auspumpen.

    Plötzlich Wasser auf der Straße, fast alle Keller bis zur Decke geflutet.

    Nah und ief am Bach gelegen, Arschkarte...

    Einige Keller blutrot - Heizöl.

    Für die FW keine Maßnahme, da muss ein Spezialentsorger her.

    Für die Bewohner traurig, die Scheiße zieht in die Wände und stinkt wie Hölle.

    Nach 12 Stunden Arbeit morgens um 10 Uhr Ruhepause in einer Behelfsunterkunft in einem Pfarrhaus.

    Völlig ungeeignet, egal, mal 3 Stunden die Beine hoch.


    Danach Abmarsch, 2 Straßen weiter, als vorher.

    Eine komplette Wohnsiedlung mit ca. 100 großen Häusern,

    alle Keller voll, teilweise die Erdgeschosse hüfthoch, Bach direkt nebenan.

    Pumpen bis alle Kabel glühen, Füße schwer, Arme lang.

    Egal.

    Alle Anwohner schleppen ihr Zeug nach draußen, Sperrmüllberge, die man sich nicht vorstellen kann.

    Einige Bewohner mit Galgenhumor, andere weinend vor ihren Häusern.


    Gestern Abend dann Marsch zur Turnhalle, ich musste fahren, weil unserer Fahrer völlig todmüde war.

    Heut Morgen um 8 Rückmarsch, um 16 Uhr zuhause.

    Jetzt läuft die Waschmaschine, beim Amt plant man wohl schon einen 3. Einsatz der Kräfte im Katastrophengebiet.



    Ich habe Bilder gemacht, erspare euch diese aber, ihr schaut alle TV.

    Die oben beschriebene Einsatzlage ist nichts gegen Erftstadt, oder Ahrweiler.

    Dazu fallen mir selbst auf der Tastatur keine Worte ein.


    Alles Gute an alle Kameraden, egal welcher Truppe, die noch draußen sind, oder noch raus fahren.



    Beste Grüße

    Chris