Beiträge von Werlte

    Hallo Martin,


    wenn Du nun noch schreibst, WO der Interessent den Corsa-Motor abholen könnte, wird Dein Angebot möglicherweise gleich ein wenig interessanter.... ;-)


    Wenn ich solch einen Motor kaufen möchte, würde ich nicht zwangsläufig einmal durch die ganze Republik fahren wollen. Für mich wäre die Entfernung ein wichtiger Punkt.


    Viel Erfolg beim Verkauf =)

    Eddi

    Hallo Jens,


    ich habe Dir ja bereits direkt geantwortet und meine Freude über den schönen Feldparka zum Ausdruck gebracht.


    Nun auch noch einmal über das Forum :

    Du hast nicht Zuviel versprochen. Der Parka ist vom Zustand wirklich sehr schön erhalten und vom Schnitt und von der Ausführung sehr dicht am Original (vom Label abgesehen, kann ich keinen Unterschied zum Original feststellen).

    Jetzt noch zwei Deutschland-Fähnchen an die Schultern genäht und auf zum nächsten Treffen.


    Dieser Feldparka passt mir wie angegossen. Somit möchte ich mich bei Dir für dieses schöne Stück bedanken. :H:

    Bei eBay würde ich nun auch Dir eine gute Bewertung mit 5 Sternchen verpassen.


    Herzlichen Dank & beste Grüße aus Münster ,:)

    Eddi

    Apropos 181er Preisentwicklung:


    Als ich im Sommer 1986 meinen PKW-Führerschein machte, bot der Tabak-Hersteller „DRUM“ mehrere Hundert fahrbereite „Kurierwagen“ vom Typ 181 (inkl. „frischem TÜV“) für jeweils 600 DM an.


    Man konnte zwischen olivgrünen, mattschwarzen und silberfarbenen 181ern wählen.


    Auf der Fahrer- und der Beifahrertür prangte jeweils ein großer „DRUM“ Aufkleber. Der Käufer verpflichtete sich, diese dort für mindestens 12 Monate zu belassen.


    Ich wollte mir einen in olivgrün zulegen, da ich annahm, dass das die besseren seien. Es dürften die schlechteren gewesen sein, die mit schwarzem oder silberfarbenen „Bauernblind“ übergepustet wurden.


    Als ich meine „Pappe“ dann endlich in meinen Händen hielt, war die DRUM-Aktion schon vorbei… :-(


    Das fällt dann wohl unter verpasste Gelegenheiten.


    VG ,:)

    Eddi

    Hallo Klaus,


    der schöne Borgward B 2000 ist da nicht allein. Auch andere Hersteller sind da betroffen. Der Unimog 404 S wäre nur ein weiterer, der nicht geachtet wird bzw. wurde, weil er überall billig zu haben war. Der "Kurierwagen" vom Typ 181 musste als "billigstes Cabrio" Deutschlands auch durch dieses Tal der Tränen... ;(


    Der Wolf der Bundeswehr ( 250 GD / W 461 ) war meines Wissens nie richtig billig zu haben.


    VG

    Eddi

    Hallo Lars,


    ich hoffe, man kann es lesen...




    Viele Grüße ,:)

    Eddi

    Wolf, wie recht Du leider hast... :noe:


    Man müsste die 9 Leben einer Katze haben, um alles umzusetzen.


    @ Jozi : Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß mit Deiner schönen Burg ! (ein absoluter Schrauber-Traum) :daumenhoch:


    Beste Grüße ,:)

    Eddi

    Dann wären ja alle dem Tode geweiht die mit aufgerollter Heckplane fahrenhmmm

    Meine erste Sorge würde auch eher eindringender Feuchtigkeit gelten.

    Lieber Torsten,


    bei Fahrten mit aufgerollter Heckplane gibt es so viele Luft-Verwirbelungen, dass dieser von mir beschriebene Unterdruck für gewöhnlich nicht entsteht.


    In irgendeiner OLDTIMER MARKT (aus 2018 / 2019) in der Rubrik "Werkstattfragen an Jochen Geiken" wurde genau dieses Thema behandelt. Der Fragende klagte über Abgasgeruch und Unwohlsein währen der Fahrt (in seinem Kfz mit geschlossener Karosserie). Im Stand sei alles gut. Auch da brachte eine neue Dichtung im Heckbereich Abhilfe.


    Mein Fahrlehrer wies uns bereits 1986 auf die Vergiftungsgefahr durch diesen Unterdruck hin.


    Du willst mir nun vermutlich erzählen, dass mein Fahrlehrer und Herr Jochen Geiken doof sind, obwohl sie mit dieser Materie Ihr Geld verdienen...


    Du kannst ja gerne die Hohlköpfe fragen, die bei einsetzendem Regen den Grill in die Garage getragen haben (um dort weiter zu grillen) und nun unter der Erde liegen, ob Kohlen(stoff)monoxid möglicherweise doch nicht so gefährlich ist.


    Hier im Wolf-Forum gibt es genug Feuerwehrleute, die Dir die Sache mit der schleichenden Anreicherung von Kohlen(stoff)monoxid im menschlichen Körper erklären können.


    Eddi

    Hallo Ma-Ke,


    mit einer Dichtung kann ich Dir leider nicht helfen, aber mit einem Hinweis.


    Die Dichtung Deiner Hecktür ist doch nicht ganz so unwichtig, wie Du evtl. meinst.


    Während der Fahrt bildet sich im Heck der meisten geschlossenen Fahrzeugen ein Unterdruck. Dadurch können während der Fahrt giftige Abgase, wie z.B. Kohlen(stoff)monoxid in den Fahrgastraum gelangen.

    Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses sowie toxisches Gas. Es entsteht unter anderem bei der unvollständigen Verbrennung von Kraftstoffen.

    Kohlenstoffmonoxid KANN (in ausreichender Konzentration) innerhalb kurzer Zeit tödlich sein. Dummerweise sammelt es sich während der Fahrt in Deinem Körper an, so dass die Konzentration langsam im Körper ansteigt. <X


    Kohlenstoffmonoxid macht müde. Somit KANNST Du theoretisch an einer 200-jährigen Eiche am Straßenrand versterben, welche dummerweise bei Deinem Nickerchen im Weg stand, oder an einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung selbst.


    Ich will hier jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber durchaus auf die Gefahr hinweisen.


    Gute Fahrt & VG ,:)

    Eddi

    Hallo Gerd,


    Moritz (molitor) hat Dir ja bereits eine zutreffende und umfangreiche Antwort gegeben, die ich zu 100 % unterschreiben kann.

    Auch auf die Gefahr hin, Dich zu langweilen, noch ein paar Ergänzungen.


    Auf dem Beifahrersitz des Unimog 404.1 sitzt der Beifahrer bekanntlich wie auf einer Gartenliege. Durch den extrem flachen Fußraum können die Beine kaum angewinkelt werden. Die Fahrlehrer-Pedale, welche ganz am Ende des Beifahrerfußraums platziert sind, können so kaum bedient werden. Den speziellen Fahrlehrer-Sitz hat Moritz ja bereits perfekt beschrieben. Das untere Stahlrohr Sitz-Chassis ist übrigens das gleiche, wie beim Standardsitz. Auch die beiden Sitzkonsolen (schiefe Ebene) mit den beiden Pilzkopf-Verbindungen sind identisch. Wie Moritz schon beschrieb, wurden zwischen Fahrzeugboden und den Sitzkonsolen, zwei Distanzstücke eingesetzt, um den Fahrlehrersitz eine gute Handbreit zu erhöhen. Dadurch hatte der Fahrlehrer eine Chance, die Zusatzpedale zu bedienen. Durch die erhöhte Sitzposition wurde auch die Rundumsicht für den Fahrlehrer verbessert (ein nützlicher Nebeneffekt).


    In der zweiten Sitzreihe gibt es bekanntlich eine 3er Sitzbank für die weiteren Mitfahrer, bei welcher die Sitzfläche hochgeklappt werden konnte, um darunter Ausrüstung verstauen zu können. Da es hinten ebenfalls keine nennenswerte Fußraumvertiefung gab, befand sich die hintere Sitzbank auf recht hohem Niveau, so dass die hinteren Mitfahrer dem Fahrschüler prima über die Schulter schauen konnten. Das Verdeckgestänge ist hinten ebenfalls höher ausgeformt, damit man hinten überhaupt irgendwie sitzen kann. Aufgrund der höheren Doka-Windschutzscheibe, konnten auch die hinteren Mitfahrer (und der Fahrlehrer) auf die Straße schauen.


    Ich denke, ALLE offenen 404.1 Fahrschul-Dokas hatten ursprünglich einmal die hohe Windschutzscheibe. Beweisen kann ich es nicht, aber zumindest begründen :

    Das Verdeckgestänge vom offenen Standard 404.1 konnte man ja nach lösen der gummierten Verschlußschrauben und lösen der Leder-Riemen ganz einfach nach hinten klappen (außer bei der Variante für die Schweizer Armee).

    Aufgrund der Verdeck Größe, war das Verdeck der Doka nicht zum Klappen gedacht. Grundsätzlich bestand es aus Stahlrohrbögen, die in die B- und C-Säule eingesteckt wurden. Im Verdeckstoff waren Taschen eingenäht, in die jeweils ein Flachstahl eingesteckt wurde, damit sich keine Wassersäcke bilden. An die Stahlrohrbögen waren Aufnahmen für den jeweiligen Flachstahl angeschweißt. Um die 404.1 Doka abzuplanen, musste man das Verdeck eigentlich eher zerlegen, als umklappen.


    Um endlich auf die höhere Windschutzscheibe zurückzukommen :


    Auch das originale 404.1 Doka Verdeckgestänge liegt vorne auf dem Windschutzscheibenrahmen auf (genau, wie beim offenen Standard 404.1). Würde man die flachere Standard-Windschutzscheibe montieren, dann würde der vordere Teil des Doka-Verdeckgestänges in der Luft hängen. Da originale Doka-Verdeckplanen und vor allem die höheren Doka-Steckscheiben kaum noch verfügar sind, wurden nicht selten die originalen Stahlrohrbögen der Verdeckgestänge unten um eine gute Handbreit gekürzt, um die flachere Standard-Windschutzscheibe montieren zu können. Dann passten auch die flacheren Standard-Steckscheiben. Der Sattler hat dann irgendeine Plane über das Ganze gebreitet und alles war wieder dicht.

    Teilweise wurden auch in Ermangelung eines Verdecks, mehr oder weniger schöne Hard-Tops gebastelt...


    Ich muss Moritz wieder einmal Recht geben, viele 404.1 Dokas mit der normalen Standard-Windschutzscheibe, dürften mehr oder weniger gute Nachbauten sein. Speziell in den USA, wo Dokas ganz allgemein eine lange Tradition haben, dürften inzwischen mehr Nachbau-404.1-Dokas umherfahren, als jemals gebaut. Die Amerikaner sind im Allgemeinen nicht so originaltäsverrückt, wie einige Deutsche.


    Zur Verdeutlichung noch 3 Fotos einer offenen US-Nachbau 404.1 Doka :




    Man beachte die Dacherhöhung ab der B-Säule...




    Von hinten sieht es ebenfalls etwas merkwürdig aus...




    Das geübte Auge erkennt an etlichen Details, dass es sich hier um einen Nachbau handelt.


    Irgendwie schüttelt es mich ein wenig beim Anblick des Verdecks... <X


    So, für heute genug geschwafelt.

    Euer

    Eddi


    P.S.: Mir gefällt die flachere Windschutzscheibe von der Optik her, eigentlich auch besser. ;-)