Beiträge von Werlte

    Der Fahrer-Airbag des recht modernen Greenliner G 280 CDI hat dem Soldaten möglicherweise das Leben gerettet.


    Ob er diesen Unfall im 1991er Wolf (250 GD) ebenfalls überlebt hätte, bleibt offen.


    Somit ist nicht alles Neue schlecht.


    Ich hoffe der Mann kommt wieder auf die Beine.


    VG

    Eddi

    Hallo beisammen,


    ich hätte da einmal eine Frage an die Fachleute :


    Ist es möglich, dass der Anhänger mit kleineren Rädern, als vom Hersteller geplant, "überbremst" ?


    Der Hersteller hat ja irgendwann einmal festgelegt, dass bei einem Bremstrommeldurchmesser X, einer Belagbreite Y, einem Reibwert Z usw., usw., der Raddurchmesser bzw. der Abrollumfang ein gewisses Maß nicht überschreiten darf, da sonst nicht mehr genügend Bremsleistung entwickelt werden kann. Hier spielt die Länge des Hebels eine Rolle (so habe ich es zumindest einmal in der Schule im Fach Mechanik gelernt).


    Die Länge des Hebels, ist gleich der Radius des Komplettrades (also von Nabenmitte bis zur Außenkante der Lauffläche gerechnet).

    Je länger dieser Hebel, umso mehr Bremskraft muss diesem entgegengesetzt werden, um den Anhänger zu verzögern.

    Ich verlängere den Hebel, indem ich ein Rad mit größerem Durchmesser, bzw. größerem Abrollumfang montiere (der Radius ist logischerweise der halbe Raddurchmesser).


    Übertreibe ich es und montiere ich ein viel zu großes Rad, reichen irgendwann die Bremskräfte nicht mehr aus, um den Anhänger ordentlich zu verzögern. Um zu ermitteln, wie weit ich das Spielchen treiben kann, gibt es den Prüfingenieur (vom TÜV, DEKRA usw.) der das berechnen können sollte.



    Soweit, so gut.

    Wie schaut es beim umgekehrten Fall aus ?

    Sprich, ich mache das Rad beliebig klein. Der Radius UNTERSCHREITET somit das vom Hersteller berechnete Maß erheblich.


    In der Praxis müsste es dann theoretisch wie folgt sein :

    Das Zugfahrzeug verzögert, die Auflaufeinrichtung verrichtet ihren Dienst und veranlasst, dass sich die Bremsbeläge gegen die Bremstrommel pressen. Die Höhe der Bremswirkung hat der Hersteller ja an das große Rad angepasst. Diese Bremswirkung verändert (verringert) sich ja auch nicht, wenn ich kleinere Räder montiere.

    Übertreibe ich es durch die Montage viel zu kleinere Räder, müsste ich irgendwann an den Punkt kommen, dass die Räder sofort blockieren, selbst wenn ich mit dem Zugfahrzeug nur sanft bremse. Oder hinkt hier meine Theorie ?


    Zum Hintergrund :

    Ich habe ein auflaufgebremstes Kompressor-Fahrgestell mit einer höhenverstellbaren Deichsel (inkl. Wechselsystem von PKW-Kugelkopf auf 40er LKW-Ringöse).

    Ursprünglich waren einmal Reifen der Dimension 185 SR 14 auf Mercedes "Strich 8" Fünflochfelgen montiert.

    Um im Boden der Ladefläche keine störenden Radkästen zu haben, hat der Vorbesitzer zwar die gleichen Felgen genutzt, aber Niederquerschnittreifen vom Golf II mit der Dimension 185/65 R14 montiert. Als ich das unterste Foto von den beiden verschieden großen Reifen im Beitrag #1 sah, musste ich an mein Kompressor-Fahrgestell mit der höhenverstellbaren Deichsel denken.

    Die Sache wurde übrigens anstandslos von Prüfingenieur abgenommen. Ich hoffe, dass das kein Gefälligkeitsgutachten war...


    Ich habe noch einige 13"-Felgen von der Mercedes Heckflosse (W110). Selbst die würden noch locker über die Bremstrommeln passen, so dass ich NOCH kleinere Reifen montieren könnte. Ich will es aber auch nicht übertreiben.

    Auf diese 13"-Felgen könnte ich aber auch Reifen der Dimension 175/70 R13 montieren. Die haben den gleichen Abrollumfang, wie die 185/65 R14, sind aber billiger in der Beschaffung...



    Zur Frage, was ist besser ? Möglichst große, oder möglichst kleine Räder / Reifen zu montieren ?

    Beides hat m.E. seine Vor- und Nachteile.


    Don Lorenzo hat es ja schon geschrieben :

    "...aus Verschleißgründen immer Räder mit größtmöglichem Durcmesser wählen soweit möglich. Größerer Durchmesser = größerer Abrollumfang = geringere Drehzahl des Reifens bei gleicher Geschwindigkeit. ..."

    Praktischer Nebeneffekt : Das Radlager hat dann auch eine geringere Drehzahl, also weniger Verschleiß.

    Zudem ist dann die Bodenfreiheit des Anhängers um einiges größer. Das ist interessant, wenn man sich fernab der Straße bewegt.



    Bei kleineren Reifen ist die geringe Höhe der Ladekante evtl. ein Vorteil beim Beladen.

    Auch der niedrigere Schwerpunkt kann ggf. entscheidend sein, wenn man mit schwerer Ladung hoch hinaus möchte.

    Sehr kleine Räder lassen zu, dass man die Ladefläche über die Räder baut und die Ladefläche trotzdem keine lästigen Buckel für die Radkästen hat.

    Die Nachteile liegen (wie oben beschrieben) aber auch auf der Hand :

    Halber Abrollumfang bedeutet, dass der entsprechende Punk der Lauffläche (bei gleicher Geschwindigkeit) sich doppelt so oft am Asphalt der Fahrbahn reibt. Auch das Radlager hat sicherlich einen höheren Verschleiß.

    Mich persönlich würde am meisten stören, dass der Anhänger dann erheblich weniger Bodenfreiheit hat.



    M.E. gibt es kein richtig und kein falsch. Man muss halt schauen, was man mit dem Anhänger machen will.


    Was meint Ihr ?


    VG

    Eddi

    Pit, das würde mich sehr freuen !


    Bis dahin :


    H E I T E R - W E I T E R !!!


    Beste Grüße

    Eddi


    Zitat von Niederrheiner :


    Aktuell haben die Mitglieder der RAG insgesamt

    10 LKW ab 3,5 - 14 to zulGG

    9 PKW - Kleintransporter

    20 Anhänger

    12 Kräder


    Wobei aufgrund von Mehrfachzulassung auf jeweils eine 07 nur ein Teil der Fahrzeuge einsetzbar sind.

    Da wird dann je nach Veranstaltungsthema variiert. Uns fehlen noch so 10 Mann und ein paar Fahrzeuge...


    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    Hallo Ihr lieben Leute im Raum Wesel, bzw. am Niederrhein,


    Ihr seid ja scheinbar eine tolle Truppe, die sich perfekt ergänzt. Das finde ich total klasse, da man das im Alltag nur noch selten findet.

    Wem welches Fahrzeug gehört, ist m. E. auch gar nicht so wichtig, wenn dadurch interessante Kombinationen aus Zugfahrzeug und Anhänger entstehen. Der Gesamteindruck und vor Allem der Spaß bei der Sache zählen. :daumenhoch:


    Dann macht mal fleißig weiter so. Ich wünsche Euch zumindest viel Spaß dabei.


    Beste Grüße aus dem Münsterland

    Eddi

    Hallo beisammen,


    der eine oder andere Wolf-Liebhaber wird es bei eBay vermutlich schon gesehen haben.


    Die Fa. Schöner & Wolf (Vitalij Schöner) Hardtwaldstr. 6 in 88361 Altshausen (Tel. 075846210094 E-Mail: info@schoener-wolf.de ) bietet aktuell bei eBay gleich zwei gebrauchte Karosserien vom Wolf ( 250 GD Baumuster W461.401 ) für jeweils 2.200 EUR (oder Preisvorschlag) an.

    Preisvorschlag bedeutet : Minus 10 bis 20 % ( habe ich festgestellt ).


    Beschreibung : "Gebrauchter Zustand, voll funktionsfähig, ohne Rost und Dellen."

    Die Fotos zeigen etwas anderes, allerdings habe ich auch schon schlimmere Wölfe gesehen... :dev:




    Zur VIN 1 : WDB46140117068975 gehört der Link : https://www.ebay.de/itm/Merced…f2813c:g:mQkAAOSwYX9cWWfT


    Zur VIN 2 : WDB46140117078130 gehört der Link : https://www.ebay.de/itm/Merced…e44344:g:DxkAAOSwvytcQLcj




    Auch Wolf Fahrzeug-Rahmen zur VIN 2 : WDB46140117078130 werden für 2.200 EUR (oder Preisvorschlag) angeboten.

    Link : https://www.ebay.de/itm/Merced…e471bd:g:ttMAAOSwW~FcQLjd





    Der Motor 602.939 ( A6020100102 ) wird auch für 2.200 EUR (oder Preisvorschlag) angeboten (Gebrauchter Zustand, angeblich "voll funktionsfähig")

    Spender ist der Wolf mit der VIN 1 WDB46140117068975

    Zum Link : https://www.ebay.de/itm/Merced…7004a1:g:HhoAAOSwR3tcUyPP


    Die restlichen Wolf-Teile ( Türen usw. ) werden in den anderen Auktionen angeboten.


    Einerseits helfen diese Fahrzeug-Schlachtungen, die "noch lebenden" Wölfe am Laufen zu halten, andererseits macht mich das immer ein wenig traurig, wenn ein ganzes Fahrzeug vom Metzger zerlegt wird. :-(   ;(


    Ich sah diese Auktionen nur zufällig und habe mit der Fa. Schöner & Wolf NICHTS zu tun.


    Möglicherweise sucht ja aktuell jemand das eine oder andere Teil für seine Wolf-Genesung...


    VG

    Eddi

    Moin Carsten,


    Dein Paket mit der 350er Petromax ist heute angekommen.


    Ich war etwas skeptisch, ob die schöne Lampe auch heile ankommt. Aber als ich die Verpackung sah, stellte ich fest, dass meine Bedenken grundlos waren. Ich habe noch nie zuvor solch eine gewissenhafte Verpackung gesehen. Der separat verpackte Reflektor, das schöne hitzefeste Glas und selbst der Glühstrumpf hat den Transport unbeschadet überstanden !


    Diese Petromax ist wirklich ungewöhnlich gut erhalten. Ich bin ausgesprochen zufrieden damit und werde sicherlich noch eine Menge Freude daran haben. :daumenhoch:


    Auch die Abwicklung hat völlig reibungslos und entspannt geklappt. Bei eBay würdest Du jetzt von mir 5 Sterne bekommen. ;-)


    Herzlichen Dank & beste Grüße

    Eddi

    Hui, Dein Grubentelefon mit der halbkugelförmigen Messing-Glocke oben drauf, dürfte schon etwas älter sein. Ich tippe von der Machart auf 30er / 40er, maximal 50er Jahre.

    Bei der Definition zum "Ex-geschützt" gab es im Laufe der Jahrzehnte diverse Verschärfungen. Die ganz alten Geräte konnten noch mit einem einfachen Schraubendreher geöffnet werden. Dann gab es eine Vorschrift, dass man die Ex-geschützten Geräte nicht mehr mit einfachsten Mitteln öffnen kann. Schrauben mit Sechskant-Kopf waren die Folge. Danach kamen die Inbusschrauben zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades, die dann bereits vor Jahrzehnten durch Schrauben mit Dreikant-Kopf abgelöst wurden, die ja heute noch Standard sind...


    Jens, schöne Deko-Stücke hast Du da :daumenhoch:


    VG

    Eddi

    ....und ich gucke mal in die Sammlung, da hängt nämlich auch so ein Ding an der Wand (...leider ohne weiteren Platz für die beiden...), weiss nur grad nicht ob baugleich mit einem von denen oder noch etwas anderes...


    Jens

    Hallo Jens,


    kannst Du hier noch ein Foto von dem "Ding an der Wand" einstellen ?


    Denn jetzt bin ich neugierig geworden ;-)


    VG

    Eddi

    Hi,

    Ja, ich hatte ganz vergessen mich zu bedanken. :thumbsup:Da der andere Käufer von der Anzeige abgesprungen ist, konnte ich das Kraka tatsächlich für einen guten Preis kaufen. Hab es vorhin angemeldet, und ab 1. März geht's dann losC:

    Hallo Basti,


    stellst Du hier noch Fotos vom Kraka rein ? :engel:


    Danke & VG

    Eddi

    Gute Fragen, Kris!


    An dem Wählscheibenteil ist kein Hörer vorhanden, dafür hat das andere Ding zwi. Funktion etc des Ganzen erschließt sich mir auch nicht zur Gänze, ich hatte / habe die Hoffnung, dass hier noch entsprechende ErklärBär Beiträge kommen ....:engel:


    Jens

    Hallo Jens !


    Naja, also Bunkertelefone sind das eigentlich beide nicht. Das gute Stück von FERNSIG ist im eigentlichen Sinne nicht einmal ein Telefon.


    Nun aber der Reihe nach.


    Bei Telefonen unterscheidet man grundsätzlich zwischen OB (Orts-Batterie) und ZB (Zentral-Batterie).


    Die Feld-Fernsprecher ("Ackerschnacker") der Bundeswehr mit der Bezeichnung FF-OB/ZB sind über den herausklappbaren Bügel ("Gabel") von OB auf ZB umschaltbar (Für den vollständigen ZB-Betrieb wird jedoch noch ein zusätzlicher "Wählzusatz" benötigt, siehe zur Benutzung TDv 5805/006).


    Im Felde werden die Feld-Fernsprecher im OB-Modus genutzt. Als Orts-Batterie werden pro Gerät je zwei Mono-Zellen eingesetzt. Diese angelegte Gleichspannung wird zur Übermittlung der Sprache benötigt. Die Ruf-Wechselspannung wird mit dem Kurbelinduktor erzeugt.


    Öffnet man den Feld-Fernsprecher und klappt den Bügel (die "Gabel") heraus, schaltet man auf Zentral-Batterie Modus um. Die Spannungsversorgung kommt somit zentral aus der Vermittlungsstelle. Die beiden Mono-Zellen im Batteriebecher sind dann nicht mehr nötig. Auch der Kurbelinduktor ist dann nicht mehr von Nöten.


    Schließt man den Feld-Fernsprecher im ZB-Modus an das öffentliche Telefon-Netz (analoger Telefon-Anschluss) an, kann man zumindest schon einmal angerufen werden. Schließt man auch noch o.g. "Wählzusatz" an, kann man sogar im öffentliche Telefon-Netz selbstständig Wählverbindungen herstellen (natürlich nur im Impulswahlverfahren - IWV).


    "Bunker-Telefone" gibt es als OB- und als ZB-Gerät. Im Normalfall sind beide nicht explosionsgeschützt, da das nur in Munitionsbunkern notwendig wäre.


    Die OB-"Bunker-Telefone" haben einen Kurbelinduktor (die Kurbel befindet sich zumeist rechts am Gehäuse).







    Die ZB-Telefone stehen normalerweise in der UvD-Stube und werden im V-Fall ausgestöpselt und mit in den Bunker des Kompanie-Gebäudes mitgenommen und dort wieder eingesteckt. Bis in die 90er Jahre waren das häufig noch graue FeTAp 612 (Fernsprech-Tisch-Apparate, eingeführt 1961, mit Erd-Taste zur Amtsholung)


    Um nun endlich auf die vom BundesBär angebotenen Geräte zu kommen :


    Das 1. Gerät mit "Fingerlochscheibe" und "Nummernschalter" (im Volksmund "Wählscheibe") vom Hersteller SEL (Standard Elektrik Lorenz) ist ein sogenanntes "Grubentelefon", da es explosionsgeschützt ist. Da es nicht nur gasdicht, sondern auch zwangsläufig wasserdicht ist, wurde es auch bei der Bundeswehr in Munitionsnähe, an Tankstellen in feuchten Bunkeranlagen oder im Außenbereich montiert. Dieses "Grubentelefon" ist aber nichts bundeswehrspezifisches. Es fand auch Verwendung im Bergbau (also in der "Grube"), in Raffinerien, Chemiefabriken, bei der Bahn, auf Schlachthöfen und allgemein auf Baustellen - kurz gesagt - überall wo es nass und dreckig ist.


    Man kann das "Grubentelefon" im öffentlichen Telefon-Netz (analoger Telefonanschluss) oder auch als analoge Nebenstelle an einer (ISDN)-Telefon-Anlage oder auch als analoge Nebenstelle an einem VoIP-Router betreiben (VoIP = Voice over IP). In allen Fällen wird vorausgesetzt, dass die Nebenstelle das Impulswahlverfahren (IWV) beherrscht. Die wenigsten können das noch. Beim inzwischen üblichen Mehrfrequenz-Verfahren (MFV) kann man das "Grubentelefon" zumindest anrufen.

    Die analoge Glocke ("Wecker") benötigt eine Menge Energie. Die wenigsten VoIP-Router können diese liefern.

    Das Feinmechanik-Öl im Nummernschalter ist zumeist verharzt. In der Stopfbuchse um die Nummernschalter-Welle befindet sich ein mit Rindertalg getränkter Burgmannring. Auch diese Sachen werden schwergängig, so dass der Nummernschalter zu langsam läuft und die Wahlimpulse nicht mehr stimmen. Die gewählte Ziffer 5 wird als Ziffer 3 erkannt usw. Falschwahl ist die Folge.

    Der fehlende Hörer heißt eigentlich "Handapparat". Sicherlich wird man irgendeinen bekommen, der mechanisch passt. Hör- und Sprech-Kapseln können aber verschiedene Impedanzen haben. Wenn´s nicht passt, ist das Gespräch zu laut, zu leise oder findet überhaupt nicht statt.


    Solch ein Grubentelefon ist etwas Feines für die Werkstatt, um dort zumindest angerufen zu werden, da es gegen Stahlspäne recht unempfindlich ist.

    Handys und schnurlose Telefone sterben in der Werkstatt recht schnell den Stahlspäne-Tod.


    Ein schönes Deko-Stück ist es allemal (selbst ohne Handapparat). :thumbsup:




    Das 2. Gerät von FERNSIG ist ein sogenannter "Reihenapparat". D.h. man kann damit KEINE Wählverbindung aufbauen. Eine Anschaltung an das öffentliche Telefon-Netz, an eine analoge Nebenstelle einer (ISDN)-Telefon-Anlage oder an eine analoge Nebenstelle eines VoIP-Routers ist NICHT möglich.

    Das gute Stück von FERNSIG entstammt einer "Reihenanlage" (also das Gegenteil einer "Wählanlage").

    An diese "Reihenanlage" können in diesem Fall maximal 12 "Reihenapparate" angeschlossen werden. Von "Reihenapparat" zu "Reihenapparat" müssen daumendicke Kabel verlegt werden ( mit 16 Doppeladern bzw. 32 Drähten ).

    Um die "Reihenanlage" betreiben zu können, benötigt man mindestens zwei baugleiche "Reihenapparate" ansonsten ist es nur ein schönes Deko-Stück.


    Der FERNSIG "Reihenapparat" hat übrigens KEINE 2 Handapparate. Das kleinere Teil ohne Sprechkapsel ist ein sogenannter "Zweithörer". Damit konnte eine 2. Person mithören oder man hat diesen "Zweithörer" bei starkem Umgebungslärm an das andere Ohr gehalten.


    Zusätzlich kann man die Lautstärke noch mit dem Knebelschalter "Verstärker" von 0 Verstärkung auf "laut" hochregulieren. Ein Indiz für einen lauten, schmutzigen Installationsort. Auch dieser FERNSIG "Reihenapparat" dürfte explosionsgeschützt sein.

    Seine Anwendung war auch im zivilen Bereich ( in Werkstätten usw.).


    Ein schönes Deko-Stück, aber herrlich unnütz. :thumbsup:



    Das jetzt nur so grob am Rande. Wer es etwas genauer wissen will, kann sich gerne bei mir melden. ;-)


    VG

    Eddi

    Hallo Frank,


    schöne Dinge hast Du da.


    Aber wären diese Teile nicht besser in der Wolf - bzw. Unimog 404 - Ecke, als im Outdoorforum untergebracht ? ;-)

    (Der G3-Halter ist ja bekanntlich vom Unimog 404 S und sitzt über dem Kühlwasser-Ausdehnungsgefäß.)


    Viel Erfolg beim Verkauf :-)


    Eddi

    ...sowohl, als auch...


    Ich habe einen Unimog 404 S mit Funkkoffer in Fleck-Tarn im Zustand 2-3 und eine Unimog 404 S Doppelkabine (offene DoKa) mit der kurzen 2 x 2 Meter Pritsche (Ex Fahrschul-Fahrzeug). Die ist vom Zustand aber eher weniger gut erhalten ("needs a litle work" würde der Amerikaner sagen).


    Bevor die wenigen in Dienst gestellten 404 DoKas als Fahrschul-Fahrzeuge genutzt wurden, sollten sie zum Ziehen einer "Kanone" genutzt werden. Die 404 DoKa bietet mit ihren 2 Sitzreihen insgesamt 5 Sitzplätze (vorne 2 und hinten 3 auf einer Sitzbank).

    Somit konnte die gesamte Bedienmannschaft in der Doppelkabine mitreisen. Auf der kurzen 2 x 2 Meter Pritsche sollte die Munition mitgeführt werden.


    Meine DoKa hat derzeit den 2,2 Liter M180 mit 82 PS.

    Ich habe aber auch noch einen militärischen niederverdichteten 2,8 Liter M130 aus einem U 404.0 mit 110 PS auf Palette stehen. Den müsste ich eigentlich "nur" noch einbauen.

    Gleiches gilt für die originale Daimler-Benz Front Seilwinde, für die ich jetzt endlich die notwendigen Halter bekommen habe.

    Diese originale Daimler-Benz Front Seilwinde ist allerdings gebraucht.

    Ich habe aber noch eine neue originalverpackte Werner-Winde. Die sieht aber m.E. nicht so chic aus, wie die Daimler Winde, daher liegt sie nach wie vor in Ihrer Kiste.

    Ich habe auch noch 2 originale Kriechgang-Getriebe, die man ja einfach nur von unten an das Getriebe schraubt. Die werde ich aber vermutlich nie einbauen, da mir inzwischen die Notwendigkeit nicht mehr einleuchtet.


    Im Grunde bräuchte man die 9 Leben einer Katze, um alles umzusetzen... ;-)


    Andererseits, Deine FK 20-2 würde sicherlich sehr chic hinter meiner 404 DoKa aussehen. Ich muss sagen, ich bin ein wenig neidisch auf Deine FK 20-2. Aber Neid gibt es hier im Forum nicht, sondern nur Lob und Anerkennung !

    Also : Lob und Anerkennung für Deinen schönen DüDo und Deine schöne FK 20-2 !!! :newthumbsup:


    Beste Grüße

    Eddi

    Hallo Christian,


    da hast Du ja das herrliche Wetter hinreichend ausgenutzt, um mit Deinem DüDo eine schöne Tour durch malerische Emsland zu machen.


    Die Fotos sind sehr schön geworden. Da geht einem das Herz auf ! :thumbsup:


    Danke & VG

    Eddi