Beiträge von Werlte

    Das sehr schön erhaltene Kappmesser der 1.Ausführung wurde für 163,00 € angemessen gehandelt



    Hallo Kai,


    aus rechtlichen Gründen werden solche (oder auch ähnliche) Messer stets "OHNE KLINGE" gehandelt, weil eBay die Auktion sonst löschen würde.

    In der Artikelbeschreibung steht dann z.B. "Mit Ersatzteil - WKC 57".


    Hast Du schon Auktionen beobachtet, bei denen das "scharfe Ersatzteil" extra berechnet wurde ?


    Einen Rechtsanspruch auf die Klinge hat der Käufer des Griffstücks ja nicht. Theoretisch könnte das Ersatzteil ja auch eine zweite Lederschnur sein... ;-)


    VG

    Eddi

    Hallo Eddi


    Das freut Mich sehr zu lesen!

    Bedingt durch die räumliche Nähe zu Torsten kam mir der Verdacht auch schon auf, jedoch konnte ich den genauen Verbleib damals nie ganz ermitteln - auch wenn ich zu der Zeit öfter mal persönlich bei Torsten war (er hatte noch eine zweite Doka, in grausamen Zustand bei sich auf dem Hof stehen).

    Bei Torsten Büter habe ich erstmalig 1995 diverse 404 Ersatzteile eingekauft...


    Die von Dir benannte offene 404.1 Doka in "grausamen Zustand" ging 2004 tatsächlich per Überseecontainer in die USA.

    Die Optik dieser Doka war zwar grausig, die Technik war jedoch O.K. - uuuund : Das Verdeckgestänge war weitestgehend komplett !!!


    Die Amerikaner habe lediglich 6 Wochen für alle Arbeiten (Blecharbeiten, Lackierung in RAL 6014, Sattlerarbeiten und Technikcheck) benötigt, bis die Doka dann für den Verkauf fertig war. Die Optik sah anschließend ähnlich wie bei der Nr. 62 vom Marcus (AriBO) aus (ich habe anschließend Fotos gesehen). Es ist aber davon auszugehen, dass die Amerikaner nicht annähernd so sorgfältig gearbeitet haben, wie Marcus. Das ist dann vermutlich ein klassischer amerikanischer Blender geworden. Motor, Getriebe und Achsen sollen aber völlig O.K. gewesen sein, so dass da nur die übliche Wartung nötig war.

    Blender hin, Blender her, auch diese Doka wird nie wieder nach Deutschland zurückkehren. :no:


    In Großbritannien sind seltsamerweise etliche 404.1 Dokas gelandet, was ich wegen der Linkslenkung und dem dortigen Linksverkehr nur bedingt nachvollziehen kann.

    Zumindest habe hier die leise Hoffnung, dass die eine oder andere Doka ihren Weg aufs Festland zurückfindet.

    Andererseits : Wer weiß, was uns der BREXIT noch alles bringt... :/


    In diesem Sinne

    Eddi

    15. April 2019


    Hallo Moritz,

    ... Im November 2005 habe ich meine zweite offene 404.1 Doka gekauft, die ich nach wie vor besitze. In Deiner umfangreichen Bildergalerie gibt es sogar zwei Fotos von meiner aktuellen 404.1 Doka. ...

    Auf speziellen Wunsch von Moritz (molitor), nun auch die zweite Auflösung :


    Bei meiner aktuellen offenen 404.1 Doka handelt es sich um die Nummer 49 aus Deiner 404.1 Doka Datenbank.


    Aufnahme von schräg vorne rechts :




    ...und noch einmal von der Seite :



    Diese Doka lief zuvor bei einem Garten- und Landschaftsbauer, daher die glänzende "Gummistiefelgrüne" Lackierung.


    26. Dezember 2009


    Letzte Tage zufaellig auf meiner Festplatte entdeckt:


    49) vor ca. 4 Jahren (Anmerkung: 2005) ueber Ebay versteigert, wurde von Torsten Bueter gekauft, der sie dann nach Amiland exportierte...

    Ja, lieber Moritz, Du sollst auch hier Recht behalten. Auch diese Doka sollte auf nimmer Wiedersehen nach Amiland gehen.


    Kurz bevor der USA-Deal festgemacht wurde, habe ich Torsten Büter mit Geld gedroht und er musste widerwillig nachgeben.


    Somit ist dieser Doka das Los der "Verschleppung" ins Ausland erspart geblieben...


    Viele Grüße

    Eddi

    Moin,


    sinnvolle Worte zum Thema Schlüssel: ich habe zum Glück einige Fahrzeuge die mit Einheitsschlüssel laufen, dieser kann gleich im Fahrzeug bleiben...

    Nun zur Sachnummer des Schalters: A 116 462 00 93 (53,46 EUR 04/2019)

    Da schau her, der Schalter stammt also ursprünglich aus der 116er S-Klasse (1972 bis 1979). Wer hätte das gedacht.


    VG ,:)

    Eddi

    Liebe Kraftfahrer,


    das ist jetzt nichts Wolf-spezifisches, aber es gibt eine Art, den Verschleiß des Zündschlosses zu beschleunigen :


    Es existiert immer noch die Unart, den Zündschlüssel - "fest" - an einem riesigen Schlüsselbund permanent mitzuführen. Ich denke da an Schlüsselbunde, die schon mal 200 Gramm oder mehr wiegen.

    das Gewicht solcher "Schlüsseltrauben" lässt so ziemlich jedes Zündschloss schneller verschleißen.


    Ich habe an jedem meiner Fahrzeugschlüssel lediglich einen etwas größeren ganz normalen Schlüsselring befestigt. Alle meine Schlüsselbunde haben einen Karabinerhaken.

    Während der Fahrt stecken lediglich der Zündschlüssel mit dem federleichten Schlüsselring im Zündschloss und belastet das Zündschloss damit nur minimal (mein Schlüsselbund trage ich dabei in der Hosentasche, damit ich es beim Aussteigen nicht im Fahrzeug vergesse). Nach Fahrtende mache ich den Zündschlüssel mit dem Karabinerhaken am Schlüsselbund fest, damit er nicht verloren geht.


    Übrigens : Der Fahrzeugschlüssel verschleißt nur unwesentlich im Zündschloss. Die äußerst wichtigen kleinen Kanten, Zacken und Höcker werden in erster Linie durch das Reiben an den anderen Schlüsseln am Schlüsselbund abgenutzt.


    Speziell bei Saison-Fahrzeugen macht es keinen Sinn, den Schlüssel ganzjährig am Schlüsselbund umherzutragen.


    Ich habe über 10 Kraftfahrzeuge und nehme immer nur den Schlüssel von dem Fahrzeug mit, das ich gerade bewege. Alle anderen Schlüssel bleiben zuhause, wo sie auch hingehören.


    Die Sache hat noch einen weiteren Vorteil : Angenommen ich verliere einmal meinen Schlüsselbund, dann sind nicht gleich alle Fahrzeugschlüssel weg, sondern nur der Eine...


    Beste Grüße ,:)

    Eddi

    Hanomag eher nicht, die paar militärischen Hanomag die es (nach '45) gab hatten meines Wissens alle einen Dieselmotor...

    JEIN, für die britische Rheinarmee wurden Hanomag AL 28 mit Benzinmotor gefertigt.... ;-)


    (und die haben Borgwards mit Holz-/Blech-Fahrerhaus bekommen)


    Offensichtlich hat man für die Leute auf der Insel immer schon eine Extrawurst gebraten... :daumenrunter:


    VG ,:)

    Eddi

    Moin,

    anfang der 2000er stand eine Recht gute offene Doka in Syke im Industriegebiet bei einem Zeltverleiher.

    Hat zufällig jemand Kenntniss über den Verbleib? Die Firma wurde Zwangsgeräumt und der Besitzer eingewiesen,da hatte ich die Verbindung verlohren.

    Ich hatte damals zuspät von der Räumung Kenntniss bekommen. Als ich es erfuhr war der Platz schon kpl geräumt.

    Hallo Holger,


    Anfang der 2000er war ich gelegentlich im Raum Syke unterwegs. Eine Doka ist mir dabei aber nicht aufgefallen.

    Welche Farbe hatte sie denn ? :6014:


    Viele Grüße ,:)

    Eddi

    Soooo, wie versprochen, nun endlich die Auflösung :


    Es ist die Nummer 71




    @ molitor bzw. Moritz : Du hast vermutlich bereits auf diese Doka getippt, da sie meines Wissens eine der wenigen verdieselten Dokas ist.


    Im Oktober 2007 habe ich noch fleißig mit regulären Kleinbildfilmen fotografiert. Mein Kumpel hatte aber seinerzeit seine Digitalkamera dabei und hat 36 digitale Fotos geschossen. Die will er mir in Kürze zukommen lassen, dann stelle ich hier einige davon ein (natürlich nur, falls gewünscht).


    Im Netz habe ich zudem kürzlich Aufnahmen einer glänzend grünen geschlossenen Doka aus Frankreich gefunden. Ich denke, die ist hier in der Datenbank noch nicht erfasst.


    Viele Grüße

    Eddi

    Hallo Moritz,


    natürlich könnte ich gleich jetzt sofort auflösen.


    Ich halte den Spannungsbogen aber noch ein wenig hoch und löse erst morgen auf. :dev:


    Beste Grüße ,:)

    Eddi

    Hallo Moritz,


    ich finde "wissbegierig" klingt viel schöner, als "neugierig" ;-)



    Im Laufe der letzten 25 Jahre habe ich etliche Unimog 404 besessen. Kofferfahrzeuge, Pritschenfahrzeuge und offene 404.1 Doppelkabinen.


    Jeder Unimog 404 hat sicherlich auf seine Art seinen Reiz. Mit dem Unimog 404.1 mit Funkkoffer fühle ich mich sehr verbunden, da ich darin als Funker / Schreibfunker in Werlte als W15 bzw. W12 meinen Dienst getan habe. Das verbindet irgendwie.


    Mein Herz habe ich jedoch an das "fünfsitzige Mercedes Cabrio" vergeben, obwohl ich während meiner Dienstzeit nicht einem einzigen Exemplar begegnet bin.


    Meine erste offene 404.1 Doka habe ich im Jahr 2000 gekauft. Mitte 2004 musste ich sie dann schweren Herzens verkaufen, da mir die Stellflächen für meine sämtlichen Fahrzeuge wegen Eigenbedarfs ausgesprochen kurzfristig gekündigt wurden. In dem folgenden Notverkauf musste ich sie zwangsläufig unter Einkaufspreis verkaufen... ;(


    Im November 2005 habe ich meine zweite offene 404.1 Doka gekauft, die ich nach wie vor besitze. In Deiner umfangreichen Bildergalerie gibt es sogar zwei Fotos von meiner aktuellen 404.1 Doka. ;-)


    Am 14.10.2007 habe ich eine dritte offene 404.1 Doka bei eBay zu einem wirklich stolzen Preis ersteigert. Als ich mit meinem besten Kumpel nach Lingen an die Ems fuhr, um mein neues Fahrzeug zu bestaunen und vor allem zu bezahlen, stellte sich heraus, dass die Beschreibung in der eBay-Auktion nicht einmal ansatzweise mit der Wirklichkeit übereinstimmte. Der Vor-Vorbesitzer hatte das Fahrerhaus als Pfauenstall benutzt (!) Der gesamte Fahrerhausboden war vom ätzenden Vogelkot zerfressen. Zudem wurde die Frontmaske mit zwei senkrechten Schnitten versehen, um den originalen M180 gegen einen 55PS OM615 auszutauschen, OHNE das Fahrerhaus abheben zu müssen. Da auch das vordere (untere) Vierkantrohr für diese Aktion durchtrennt wurde, war kaum noch Stabilität in diesem Fahrerhaus. Der Unterbau der hinteren Sitzbank war vom Pfauenkot vollkommen zerfressen. so dass die hintere Sitzbank eigentlich nicht mehre vorhanden war.

    Auch diese offene Doka war einmal eine Fahrschulfahrzeug (Erkennbar an den Löchern für die zweite Pedalerie rechts). Der zweite HBZ war allerdings schon nicht mehr vorhanden.

    Der einzige Pluspunkt bestand darin, dass das Verdeck zwar mehr Löcher als ein Teesieb hatte, aber nebst dem Verdeckgestell und der zumeist fehlenden Einsteck-Flachstähle komplett war. Selbst alle vier Steckfenster waren vorhanden (diese sind höher, als bei der Standard-Kabine). In einem grausigen Zustand, aber vorhanden. Sie hätten prima als Vorlage zum Erstellen neuer Steckfenster dienen können. Die Doka-typische höhere Windschutzscheibe war auch vorhanden, hatte aber beidseitig tiefe Kratzspuren vom Scheibenwischer.


    Eigentlich kenne ich Die Emsländer als grundehrliche Leute. Die wenigen Fotos in der eBay-Auktion zeigten natürlich nur die Schokoladenseiten dieser Doka. Da die eBay-Beschreibung aber nicht einmal ansatzweise mit der Wirklichkeit übereinstimmte (vor Ort gestand der Verkäufer, dass der Motor unrettbar defekt sei). Eine Auktion bei eBay ist eigentlich ein rechtsverbindlicher Verkauf. Da ich mich aber arglistig getäuscht sah, trat ich vom Kauf zurück und steckte mein Geld wieder ein. Um drei Ecken erfuhr ich, dass diese zersägte, vom Pfauenkot zerfressene und mit Motorschaden beseelte 404 Doka kurze Zeit später für 700 EUR nach Süddeutschland verkauft wurde.


    Vor einigen Jahren tauchte genau dieser fahrende Pfauenstall in Süddeutschland wieder auf und wurde bei eBay für weit über 5.000 EUR zum Sofort-Kauf angeboten. Der Motor war immer noch tot, dafür fehlte aber das Verdeck, das Verdeckgestänge und alle 4 Steckfenster...


    Auch von dieser offenen Pfauenstall-Doka hast Du ein Foto in Deiner umfangreichen Bildergalerie. ;-)


    Diese Dokas sind so selten, dass sie irgendwie dann doch immer wieder auftauchen...


    So, für heute soll´s genug sein,

    VG Eddi

    ...Ich schätze und hoffe die liegen noch bis zum Tag des Jüngsten Gerichts dort.


    Grüße


    freddy

    Hallo Freddy,


    hier im MFF tummelt sich ja eigentlich nur das Fachpublikum.


    Wenn Dir daran gelegen ist, dass die 4 "Kiesel" dort auch noch weiterhin verweilen, ist eine weitere (öffentliche) Publikation dieser Bilder nicht ratsam.

    Wir haben aktuell eine ganz seltsame Stimmung in diesem Land, so dass gerne einmal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird und etliche Menschen zur Überreaktion neigen.


    Gehen Deine Fotos durch die "normale Presse" oder durch die allgemeinen sozialen Medien (Facebook und Co.), musst Du damit rechnen, dass ruck zuck eine Bürgerinitiative gegründet wird, um diese 4 "Schand-Kiesel" zu entfernen. Für solche "Geschichtsbereinigungsaktionen" ist auch immer ganz plötzlich Geld da....


    Ein anderes Szenario wäre, dass sich Extrem-Militaria-Sammler dieser 4 "Kiesel" bei Nacht und Nebel bemächtigen und sich die Dinger in den Garten stellen, um wer weiß was damit zu machen. Das finde ich ebenso schräg.


    Möglichkeit Nummer 3 wären die typisch deutschen Sicherheitsfanatiker. Die 4 "Kiesel" liegen in einer leichten Kurve am Straßenrand.

    Kommt hier ein Kraftfahrzeug bei Glatteis o.ä. von der Straße ab, KÖNNTE es mit den "Kieseln" kollidieren und größeren Schaden nehmen, als wenn die "Kiesel" nicht dort wären. Hierzulande neigt man auch diesbezüglich zu Überreaktion mit anschließendem blindem Aktivismus.


    Wenn diese 4 Klötze da schon ewig liegen und sich bislang niemand daran gestört hat, kann das m.E. auch ruhig so bleiben. Als mahnende Zeitzeugen, oder was auch immer.

    Im Münsterland gibt es auch noch eine Menge solcher Dinge. Da sie niemandem wehtun, kann man sie m.E. auch durchaus dort belassen.


    Möglicherweise liege ich hier aber auch völlig falsch, wer weiß das schon...


    Viele Grüße

    Eddi

    Hallo Werner,


    Danke für diese interessanten Infos. Die Fa. Glas als Fahrerhaushersteller war mir bereits bekannt. Dass aber auch die Fa. FAKA offene Dokas gebaut hat, ist mir neu. Man lernt also nicht aus.


    Ich suche Dir die Doka Fahrgestell-Nummer heute Abend heraus.


    Viele Grüße

    Eddi

    ... für eine gut erhaltene Uhr ohne Übermalung musst Du mit 150,00 € rechnen.

    Man kann sie natürlich auch mal günstiger schießen, aber der Markt liegt schon beim genannten Preis.

    Die mechanische Uhr hat ein acht Tage Laufwerk, so dass man nur einmal in der Woche aufziehen muss.

    Ich habe auch solch eine und bin damit sehr zufrieden :daumenhoch:

    ....

    Hallo Kai,


    super, Danke für die Info !


    Herzliche Grüße

    Eddi

    .... Die uns allen bekannte Feldkanone 20 mm von Rheinmetall wurde zwar erst 1972 eingeführt, es

    gab aber schon in den 1960er Jahren 20 mm Feldkanonen HS 820 von Hispanio-Suiza in geringen Stückzahlen bei der Bundeswehr.


    Das war die gleiche Kanone wie im HS 30, allerdings auf Einachs-Fahrgestell. Sie war auch beim BGS eingeführt. Damit schließt sich der Kreis, es kann also durchaus zu den Zeiten als die Doppelkabine noch im Einsatz stand, Feldkanonen bei Artilleriebataillonen gegeben haben, für welche die DoKa als Zugfahrzeug diente. ....

    Hallo Prospero,


    herzlichen Dank für diesen wirklich gut geschriebenen, hochinformativen Beitrag ! :top:


    Wieviele von der 404.1 Doka (geschlossenes Ganzstahlfahrerhaus oder als "fünfsitziges Mercedes Cabrio") tatsächlich gebaut wurden, werden wir vermutlich nie ergründen können. Die Zahlen in der einschlägigen Literatur weichen doch stark voneinander ab.



    Die 404.1 Doka mit geschlossenem Ganzstahlfahrerhaus spielen bei der ohnehin schon seltenen 404.1 Doka sicherlich noch einmal eine weitere Sonderrolle.

    Für die niederländischen Eisenbahner wurde z.B. bei "Westfalia" eine 404.1 Doka mit geschlossenem Ganzstahlfahrerhaus als Zweiwegefahrzeug gebaut (Straßenbereifung plus herunterklappbare Eisenbahnachsen).

    Dieses Zweiwegefahrzeug wurde bei "Westfalia" in Handarbeit aus einer geschlossenen Standard-Kabine gefertigt. Die waren dann logischerweise in Signalfarbe lackiert (eine Art gelb-orange).

    Die Besonderheit : Das Dach bestand aus einer transparenten Kunststoffscheibe (Acryl, "Plexiglas" oder ähnliches, aber zumindest kein mineralisches Glas). Diese transparenten Kunststoffscheibe war bzw. ist ca. 1 x 2 Meter groß.

    Die Dokas wurden für die niederländischen Eisenbahner bei "Westfalia" in Kleinserie gefertigt (also KEIN Einzelstück), damit die Eisenbahner mit dieser Doka die elektrischen Oberleitungen von den Gleisen aus kontrollieren konnten. Eine Stückzahl ist mir leider nicht bekannt.



    Zurück zu Prosperos Thema :

    Es ist in der Tat immer wieder davon die Rede, dass die 404.1 Doka als "fünfsitziges Mercedes Cabrio" mit 2 x 2 Meter Pritsche (Spriegel / Plane) anfangs als Zugmaschine für eine Kanone beschafft wurde. Die Bedienmannschaft sollte vorne in der Doka sitzen. Auf der Ladefläche sollte dann die Munition verlastet werden.

    Du hast diese "Theorie" ja wunderbar in Deinem Text untermauert (Danke dafür).

    Da die HS 820 von Hispano-Suiza nur in geringen Stückzahlen beschafft wurde, wäre es ja auch logisch, dass die offene 404.1 Doka (mit Stoff-Verdeck) auch nur in geringen Stückzahlen beschafft wurde.


    Die Bundeswehr hätte nicht das erste Mal ihr ursprüngliches Konzept verworfen und aus dem vorhandenen Material etwas anderes gemacht. Ich denke, dass die offenen 404.1 Dokas erst im Nachhinein zum Fahrschulfahrzeug umgebaut wurden.


    Ich selbst habe in Natura erst drei offene 404.1 Dokas in Natura genauer inspizieren dürfen (meine beiden eigenen und eine, die ich noch hinzukaufen wollte). Alle 3 Dokas waren einmal Fahrschulfahrzeuge (erkennbar an der Doppelpedalerie im Beifahrerfußraum und am zweiten Starterknopf rechts, damit auch der Fahrlehrer im Notfall starten konnte).

    Die Fahrschul-Dokas haben innen an der rechten B-Säule einen zweiten HBZ für das Brems-Pedal des Fahrlehrers.

    Bei meinen beiden Fahrschul-Dokas kann bzw. konnte man das noch sehr gut erkennen.


    so, genug geschwafelt,

    Euer

    Eddi ,:)

    ... auf jeden Fall darf er sich nicht wundern, dass sie dafür niemand kauft


    Gruß - Kai

    Hallo Kai,

    diese Stationsuhren mit Handaufzug sind meines Wissens seltener, als die mit Batteriebetrieb.

    (wobei ich die mit Batteriebetrieb erheblich praktischer finde, sofern man nicht vergisst, die Batterien zu tauschen, wenn sie leer sind bzw. BEVOR sie auslaufen). Wenn die Stationsuhr mit Batteriebetrieb über Winter im Fahrzeug vergessen wird, kann das ja durchaus vorkommen. =O


    Zurück zum Thema :

    365,- EUR finde ich auch etwas hochgegriffen. Das wären dann 1,- EUR pro Tag im Jahr. Möglicherweise ist das ja die Berechnungsgrundlage für diesen Phantasiepreis ;-)


    Du hast ja nun reichlich Erfahrung.


    Was darf denn solch eine Stationsuhr mit Handaufzug kosten ?


    Beste Grüße ,:)

    Eddi

    Ich denke es wird das beste sein, wenn Du Dich mal so direkt an ihn wendest.

    Hallo Moritz,


    Du hast Recht, das wird wohl tatsächlich das Beste sein.

    Ich werde Werner ganz einfach direkt anschreiben.



    Das Thema "404.1 - Doka" wäre doch sicherlich einen eigenen Thread wert, findest Du nicht ? :/

    Schließlich ist so ein fünfsitziges Mercedes Cabrio schon etwas Außergewöhnliches...



    Noch einmal ganz lieben Dank für Deinen Hinweis ! :H:


    Beste Grüße ,:)

    Eddi

    Das Thema hat Werner (Spatzenmog) schon akribisch aufgearbeitet.

    Es gibt ein Muster, aber das lässt sich aus der reinen Fahrgestellnummer nicht raus lesen.


    Abgesehen davon, ist die Doka von der hier gerade gesprochen wird, in meinen Augen auch ein Nachbau...

    Hallo Moritz,


    das ist ja hochinteressant ! Danke für den Hinweis. :top:


    Mit Werner (Spatzenmog) habe ich hier im MFF schon einmal kommuniziert.

    Er scheint recht weit in die Materie eingedrungen zu sein (auf Deutsch : Werner hat Ahnung). :idee:


    Ich bin erst seit Ende 2018 hier im Forum angemeldet und habe noch nicht alle Kniffe zum Handling erkundet.

    Wie kann ich den Bericht von Werner zur 404.1 - Doka in der riesigen Menge an Beiträgen wiederfinden ?

    Kannst Du mir bitte helfen, in diesem Dschungel durchzublicken ? :?:


    Ich brenne jetzt vor Neugierde, wo Du mich nun angefixt hast... :THC:


    Danke & LG :H:

    Eddi

    Eddi

    warum die Frage nach der Nr

    Mich würde einfach interessieren, ob man die 404.1 Doka anhand der Fahrgestell-Nummer erkennen kann.

    Mit 404 beginnen ja alle Unimog 404.

    An der 4., 5. und 6. Ziffer kann man bekanntlich Art des Fahrerhauses (offen oder geschlossen) und Art des Aufbaus (Koffer, Pritsche, usw.) erkennen.

    Beispiel : 404 114 steht z.B. für Unimog 404.1 mit offenem Fahrerhaus (Cabrio) und Kofferaufbau (z.B. Funk-Koffer). :streb:


    Ich bin einfach nur neugierig, was dort bei einer 404.1 - Doka steht, schließlich wurden ja nicht viele davon gebaut und in der Literatur findet man nur wenig über diesen Sondertyp.

    Du kannst mir ja gerne eine PN schicken oder ein Email, wenn es ein Geheimnis bleiben soll. ;-)

    Die letzten 6 Ziffern interessieren mich ja gar nicht. Es geht nur um die ersten 6


    Danke & VG ,:)

    Eddi

    Ich denke, heutzutage solls eher einigermaßen original sein. Da die wenigsten den U 404 als daily driver oder über längere Strecken fahren, ists doch Wurst ob da jetzt 20l oder 30l / 100km durch gehen. ....

    Mathias, da hast Du wohl recht.


    Als vor etwa 20 / 25 Jahren die ersten Globetrotter einen U 1300 L ( Baumuster 435 ) zum Reisemobil umbauten, war das Hallo groß.

    Davor war der verdieselte Unimog 404 das preisgünstige Reisemobil des kostenbewussten Weltenbummlers. Die Hanomag AL 28 wollen wir natürlich auch nicht vergessen. ;-)


    Neu gebaute Reisemobile auf Unimog 404 Basis kenne ich keine. Für einen Umbau / Neubau wird häufig die Baureihe 435 oder gar die schwere Baureihe 437 genutzt.

    Der Unimog 404.1 und auch der 404.0 reift nun endlich zum gesuchten Sammlerstück und das finde ich sehr schön, da er sich das redlich verdient hat.

    Viele Jahre galt er als "billiger Jakob", den man einfach entsorgt, wenn der Aschenbecher voll ist (natürlich überspitzt ausgedrückt). So manch guter 404 mit Kupplungsschaden wurde geschlachtet, weil dem Besitzer der Aufwand für eine Reparatur zu groß erschien. X/


    Im alltäglichen Straßenbild sieht man den 404 nur noch selten, daher freue ich mich, wenn man hier und doch noch einen erspäht... :H:


    In diesem Sinne

    Eddi