Beiträge von Werlte

    ....und ich gucke mal in die Sammlung, da hängt nämlich auch so ein Ding an der Wand (...leider ohne weiteren Platz für die beiden...), weiss nur grad nicht ob baugleich mit einem von denen oder noch etwas anderes...


    Jens

    Hallo Jens,


    kannst Du hier noch ein Foto von dem "Ding an der Wand" einstellen ?


    Denn jetzt bin ich neugierig geworden ;-)


    VG

    Eddi

    Hi,

    Ja, ich hatte ganz vergessen mich zu bedanken. :thumbsup:Da der andere Käufer von der Anzeige abgesprungen ist, konnte ich das Kraka tatsächlich für einen guten Preis kaufen. Hab es vorhin angemeldet, und ab 1. März geht's dann losC:

    Hallo Basti,


    stellst Du hier noch Fotos vom Kraka rein ? :engel:


    Danke & VG

    Eddi

    Gute Fragen, Kris!


    An dem Wählscheibenteil ist kein Hörer vorhanden, dafür hat das andere Ding zwi. Funktion etc des Ganzen erschließt sich mir auch nicht zur Gänze, ich hatte / habe die Hoffnung, dass hier noch entsprechende ErklärBär Beiträge kommen ....:engel:


    Jens

    Hallo Jens !


    Naja, also Bunkertelefone sind das eigentlich beide nicht. Das gute Stück von FERNSIG ist im eigentlichen Sinne nicht einmal ein Telefon.


    Nun aber der Reihe nach.


    Bei Telefonen unterscheidet man grundsätzlich zwischen OB (Orts-Batterie) und ZB (Zentral-Batterie).


    Die Feld-Fernsprecher ("Ackerschnacker") der Bundeswehr mit der Bezeichnung FF-OB/ZB sind über den herausklappbaren Bügel ("Gabel") von OB auf ZB umschaltbar (Für den vollständigen ZB-Betrieb wird jedoch noch ein zusätzlicher "Wählzusatz" benötigt, siehe zur Benutzung TDv 5805/006).


    Im Felde werden die Feld-Fernsprecher im OB-Modus genutzt. Als Orts-Batterie werden pro Gerät je zwei Mono-Zellen eingesetzt. Diese angelegte Gleichspannung wird zur Übermittlung der Sprache benötigt. Die Ruf-Wechselspannung wird mit dem Kurbelinduktor erzeugt.


    Öffnet man den Feld-Fernsprecher und klappt den Bügel (die "Gabel") heraus, schaltet man auf Zentral-Batterie Modus um. Die Spannungsversorgung kommt somit zentral aus der Vermittlungsstelle. Die beiden Mono-Zellen im Batteriebecher sind dann nicht mehr nötig. Auch der Kurbelinduktor ist dann nicht mehr von Nöten.


    Schließt man den Feld-Fernsprecher im ZB-Modus an das öffentliche Telefon-Netz (analoger Telefon-Anschluss) an, kann man zumindest schon einmal angerufen werden. Schließt man auch noch o.g. "Wählzusatz" an, kann man sogar im öffentliche Telefon-Netz selbstständig Wählverbindungen herstellen (natürlich nur im Impulswahlverfahren - IWV).


    "Bunker-Telefone" gibt es als OB- und als ZB-Gerät. Im Normalfall sind beide nicht explosionsgeschützt, da das nur in Munitionsbunkern notwendig wäre.


    Die OB-"Bunker-Telefone" haben einen Kurbelinduktor (die Kurbel befindet sich zumeist rechts am Gehäuse).







    Die ZB-Telefone stehen normalerweise in der UvD-Stube und werden im V-Fall ausgestöpselt und mit in den Bunker des Kompanie-Gebäudes mitgenommen und dort wieder eingesteckt. Bis in die 90er Jahre waren das häufig noch graue FeTAp 612 (Fernsprech-Tisch-Apparate, eingeführt 1961, mit Erd-Taste zur Amtsholung)


    Um nun endlich auf die vom BundesBär angebotenen Geräte zu kommen :


    Das 1. Gerät mit "Fingerlochscheibe" und "Nummernschalter" (im Volksmund "Wählscheibe") vom Hersteller SEL (Standard Elektrik Lorenz) ist ein sogenanntes "Grubentelefon", da es explosionsgeschützt ist. Da es nicht nur gasdicht, sondern auch zwangsläufig wasserdicht ist, wurde es auch bei der Bundeswehr in Munitionsnähe, an Tankstellen in feuchten Bunkeranlagen oder im Außenbereich montiert. Dieses "Grubentelefon" ist aber nichts bundeswehrspezifisches. Es fand auch Verwendung im Bergbau (also in der "Grube"), in Raffinerien, Chemiefabriken, bei der Bahn, auf Schlachthöfen und allgemein auf Baustellen - kurz gesagt - überall wo es nass und dreckig ist.


    Man kann das "Grubentelefon" im öffentlichen Telefon-Netz (analoger Telefonanschluss) oder auch als analoge Nebenstelle an einer (ISDN)-Telefon-Anlage oder auch als analoge Nebenstelle an einem VoIP-Router betreiben (VoIP = Voice over IP). In allen Fällen wird vorausgesetzt, dass die Nebenstelle das Impulswahlverfahren (IWV) beherrscht. Die wenigsten können das noch. Beim inzwischen üblichen Mehrfrequenz-Verfahren (MFV) kann man das "Grubentelefon" zumindest anrufen.

    Die analoge Glocke ("Wecker") benötigt eine Menge Energie. Die wenigsten VoIP-Router können diese liefern.

    Das Feinmechanik-Öl im Nummernschalter ist zumeist verharzt. In der Stopfbuchse um die Nummernschalter-Welle befindet sich ein mit Rindertalg getränkter Burgmannring. Auch diese Sachen werden schwergängig, so dass der Nummernschalter zu langsam läuft und die Wahlimpulse nicht mehr stimmen. Die gewählte Ziffer 5 wird als Ziffer 3 erkannt usw. Falschwahl ist die Folge.

    Der fehlende Hörer heißt eigentlich "Handapparat". Sicherlich wird man irgendeinen bekommen, der mechanisch passt. Hör- und Sprech-Kapseln können aber verschiedene Impedanzen haben. Wenn´s nicht passt, ist das Gespräch zu laut, zu leise oder findet überhaupt nicht statt.


    Solch ein Grubentelefon ist etwas Feines für die Werkstatt, um dort zumindest angerufen zu werden, da es gegen Stahlspäne recht unempfindlich ist.

    Handys und schnurlose Telefone sterben in der Werkstatt recht schnell den Stahlspäne-Tod.


    Ein schönes Deko-Stück ist es allemal (selbst ohne Handapparat). :thumbsup:




    Das 2. Gerät von FERNSIG ist ein sogenannter "Reihenapparat". D.h. man kann damit KEINE Wählverbindung aufbauen. Eine Anschaltung an das öffentliche Telefon-Netz, an eine analoge Nebenstelle einer (ISDN)-Telefon-Anlage oder an eine analoge Nebenstelle eines VoIP-Routers ist NICHT möglich.

    Das gute Stück von FERNSIG entstammt einer "Reihenanlage" (also das Gegenteil einer "Wählanlage").

    An diese "Reihenanlage" können in diesem Fall maximal 12 "Reihenapparate" angeschlossen werden. Von "Reihenapparat" zu "Reihenapparat" müssen daumendicke Kabel verlegt werden ( mit 16 Doppeladern bzw. 32 Drähten ).

    Um die "Reihenanlage" betreiben zu können, benötigt man mindestens zwei baugleiche "Reihenapparate" ansonsten ist es nur ein schönes Deko-Stück.


    Der FERNSIG "Reihenapparat" hat übrigens KEINE 2 Handapparate. Das kleinere Teil ohne Sprechkapsel ist ein sogenannter "Zweithörer". Damit konnte eine 2. Person mithören oder man hat diesen "Zweithörer" bei starkem Umgebungslärm an das andere Ohr gehalten.


    Zusätzlich kann man die Lautstärke noch mit dem Knebelschalter "Verstärker" von 0 Verstärkung auf "laut" hochregulieren. Ein Indiz für einen lauten, schmutzigen Installationsort. Auch dieser FERNSIG "Reihenapparat" dürfte explosionsgeschützt sein.

    Seine Anwendung war auch im zivilen Bereich ( in Werkstätten usw.).


    Ein schönes Deko-Stück, aber herrlich unnütz. :thumbsup:



    Das jetzt nur so grob am Rande. Wer es etwas genauer wissen will, kann sich gerne bei mir melden. ;-)


    VG

    Eddi

    Hallo Frank,


    schöne Dinge hast Du da.


    Aber wären diese Teile nicht besser in der Wolf - bzw. Unimog 404 - Ecke, als im Outdoorforum untergebracht ? ;-)

    (Der G3-Halter ist ja bekanntlich vom Unimog 404 S und sitzt über dem Kühlwasser-Ausdehnungsgefäß.)


    Viel Erfolg beim Verkauf :-)


    Eddi

    ...sowohl, als auch...


    Ich habe einen Unimog 404 S mit Funkkoffer in Fleck-Tarn im Zustand 2-3 und eine Unimog 404 S Doppelkabine (offene DoKa) mit der kurzen 2 x 2 Meter Pritsche (Ex Fahrschul-Fahrzeug). Die ist vom Zustand aber eher weniger gut erhalten ("needs a litle work" würde der Amerikaner sagen).


    Bevor die wenigen in Dienst gestellten 404 DoKas als Fahrschul-Fahrzeuge genutzt wurden, sollten sie zum Ziehen einer "Kanone" genutzt werden. Die 404 DoKa bietet mit ihren 2 Sitzreihen insgesamt 5 Sitzplätze (vorne 2 und hinten 3 auf einer Sitzbank).

    Somit konnte die gesamte Bedienmannschaft in der Doppelkabine mitreisen. Auf der kurzen 2 x 2 Meter Pritsche sollte die Munition mitgeführt werden.


    Meine DoKa hat derzeit den 2,2 Liter M180 mit 82 PS.

    Ich habe aber auch noch einen militärischen niederverdichteten 2,8 Liter M130 aus einem U 404.0 mit 110 PS auf Palette stehen. Den müsste ich eigentlich "nur" noch einbauen.

    Gleiches gilt für die originale Daimler-Benz Front Seilwinde, für die ich jetzt endlich die notwendigen Halter bekommen habe.

    Diese originale Daimler-Benz Front Seilwinde ist allerdings gebraucht.

    Ich habe aber noch eine neue originalverpackte Werner-Winde. Die sieht aber m.E. nicht so chic aus, wie die Daimler Winde, daher liegt sie nach wie vor in Ihrer Kiste.

    Ich habe auch noch 2 originale Kriechgang-Getriebe, die man ja einfach nur von unten an das Getriebe schraubt. Die werde ich aber vermutlich nie einbauen, da mir inzwischen die Notwendigkeit nicht mehr einleuchtet.


    Im Grunde bräuchte man die 9 Leben einer Katze, um alles umzusetzen... ;-)


    Andererseits, Deine FK 20-2 würde sicherlich sehr chic hinter meiner 404 DoKa aussehen. Ich muss sagen, ich bin ein wenig neidisch auf Deine FK 20-2. Aber Neid gibt es hier im Forum nicht, sondern nur Lob und Anerkennung !

    Also : Lob und Anerkennung für Deinen schönen DüDo und Deine schöne FK 20-2 !!! :newthumbsup:


    Beste Grüße

    Eddi

    Hallo Christian,


    da hast Du ja das herrliche Wetter hinreichend ausgenutzt, um mit Deinem DüDo eine schöne Tour durch malerische Emsland zu machen.


    Die Fotos sind sehr schön geworden. Da geht einem das Herz auf ! :thumbsup:


    Danke & VG

    Eddi

    Hallo Til,


    ich werde mal meinen Kumpel Manfred bemühen. Der war 8 Jahre lang bei der Truppe und hat unzählige TDVs (auch seltene).

    Möglicherweise hat er ja ein Foto von einer DüDo Doppelkabine mit Pritsche...


    VG

    Eddi

    Heute hat der Limolaster seine erste Ausfahrt nach TüV und Zulassung

    in freier Wildbahn erlebt. Angeführt vom Limolaster - Pit, wie gewohnt

    als Tete vorauf, gelernt ist gelernt - durchstreiften wir mit acht Fahr-

    zeugen in einer zweistündigen Tour den Niederrhein.

    Eine tolle Aktion. Das ist doch mal `was fürs Auge :thumbsup:


    ... und da lacht da Herz. :-)


    Habt Ihr noch mehr Fotos gemacht ?


    VG

    Eddi

    Stimmt !



    Dennoch suche ich immer noch nach einem Foto von einem

    Bundeswehr DüDo als Doppelkabine mit Pritsche !


    Wer ein Foto davon hat, möge es hier hochladen.

    Danke

    Eddi

    Der FUSU ist als "Nachfolger" für den T2 (Vario) nicht wirklich entsprechend...

    Eher LT-Klasse 5,5t-Klasse...

    Aber kleines Vertriebs-Netz....

    Robert, Du hast natürlich im Grunde Recht. Der Mitsubishi Fuso Canter ist größer und schwerer, als der Vario.


    Bis vor 3 Jahren habe ich die Ausschreibungen meines Arbeitgebers betreut.

    Dass der Vario wegfiel, war ein wahrer Schock für uns. Der Leiter des "Vertriebes an Behörden und Diplomaten" hat mir den Mitsubishi Fuso Canter als direktes Ersatzprodukt für das Segment oberhalb des Sprinters unterjubeln wollen (also als Ersatz für den Vario). Dass das nicht ganz passt, wusste er vermutlich selbst. Aber in der Not....


    VG

    Eddi

    Zur zivilen DOKA mit Kipper> die Berliner hatten die als Komunal-Kfz zur Wartung/Stadtreinigung.

    - THW DOKA > reine Pritsche

    - BW >Limo, 8sitzer-Kasten, lang (analog zu den Arzt-/Inst-Trupp KatS) und Sani

    Ansonsten war/ist der der DüDo recht variantenreich...hochflachlangkurz

    Ich bin ja gerade dicht an der Quelle > mal sehen ob und wie man das Werk besichigen kann...

    Hallo Robert,


    das ist ja interessant !

    Ich halte es zudem für möglich, dass die STOV auch DüDo Kipper hatte.

    Falls jemand Fotos von STOV-DüDos hat, würden die mich sehr interessieren.

    Und in der Tat, es gab nichts, was der DüDo nicht konnte.


    Hier ein DüDo als Ruthmann Steiger :




    Das trifft natürlich auch alles auf den Vario zu.

    Ein Vario mit Ruthmann Steiger :




    Den Ruthmann Steiger gab es aber auch beim T2 DüDo und beim Vario in Kombination mit einem Kastenaufbau :





    Robert, falls Deine "Quelle" interessante Infos auswirft, gerne her damit !


    Danke & VG

    Eddi

    Hi,


    Ja mein Fahrzeug habe ich ja hier schon vorgestellt - ich freue mich schon auf den Sommer wenn mein LF8 wieder ausrücken darf.

    Hi Till,


    das glaube ich Dir gerne und ein DüDo freut sich bestimmt auch schon auf den Frühling.


    Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deinem LF8 !


    VG

    Eddi

    Der Mercedes Vario ist aber auch ein tolles Fahrzeug und darf als direkter Nachfolger des DüDo gesehen werden.


    Hier ein Vario 609 D als SanKa :




    ...und noch ein Vario 609 D als SanKa :




    Leider wurde auch die Produktion des Mercedes Vario eingestellt ( angeblich nicht mehr kostendeckend ).




    Die so entstandene Lücke sollte der Mitsubishi Fuso Canter füllen ( aus der Kooperation zwischen Daimler und Mitsubishi )...

    - Mitsubishi Fuso Canter - Ein Grund zum Fremdschämen :




    Diese Dinger werden ganz offiziell über Daimler vertrieben und stehen auf der IAA-Nfz direkt neben den "richtigen" Mercedes LKW...


    ;,(


    Eddi

    Hi,hi,


    Ein Traum! Mir gefällt der DüDo so sehr - deshalb habe ich letztes Jahr noch zugeschlagen und einen tollen Wagen gesichert, ich hatte den DüDo-Run im Urin...

    Hi Till,


    Du bist ein kluges Kerlchen, denn die DüDos werden leider insgesamt stark ausgedünnt, egal mit welchem Aufbau, welchem Radstand oder welcher Motorisierung.

    Erst werden sie im Alltag gnadenlos heruntergeritten und dann auf nimmer Wiedersehen nach Afrika verschifft.


    Wer noch einen haben will, sollte unbedingt jetzt zugreifen !


    VG

    Eddi

    Moin,

    beim THW waren die Dokas allgegenwärtig. Aber beim Bund ? :/ Hab ich noch nie gesehen oder von gehört. Das würde mich sehr interessieren, wenn da jemand Fotos oder Infos hat !

    Moin Christian,


    stimmt, beim THW sind die DoKas weit verbreitet.


    Hier ein Ex-THW T2 als 408 der ersten Serie ;




    Später kamen der Vario.


    Hier ein Vario 508D :




    und noch ein THW Vario, allerdings mit RKL :




    Ich habe den T2 DüDo ( 2-Tonner HÜ ) als DoKa mit Pritsche in RAL 6014 in meiner aktiven Zeit beim Bund, mit eigenen Augen gesehen.

    Das war 1989. Leider habe ich kein Foto davon. :-(


    Eddi

    Im Netz habe ich folgendes Foto von einem 2-Tonner HÜ gefunden :




    Es gab aber m.E. beim Bund auch 2-Tonner HÜ als Doppelkabine (DoKa).


    Hat da jemand ein Foto zur Hand ?


    ich vermute, dass die DoKas im Verhältnis zum 2-Tonner HÜ mit Standard-Kabine eher selten anzutreffen waren, oder täusche ich mich da ?


    Möglicherweise weiß hier ja jemand genaueres.


    Zur Einstimmung eine zivile T2-DoKa :



    Danke im Voraus

    Eddi