Beiträge von Werlte

    Bei der Deutschen Bundespost gab es den T2 / DüDo in großen Mengen als Paket-Transporter. Diese wurden später gerne zu Wohnmobilen umgebaut. Selbst wenn sie vollständig umlackiert wurden, blieben sie doch stets an den Schiebetüren erkennbar. Anfangs hatte die Post nur DüDos mit Benzin-Motor ( L 406 ), später folgten dann aber auch welche mit Dieselmotor ( L 407 D ).


    Ein L 406 (Benziner) der 1. Serie



    Und und noch ein 407 D (Diesel) aus der 2. Serie :


    Die 2. Serie ist gut an den schwarzen Kunststoffblenden um die Scheinwerfer herum erkennbar. Zudem wanderten die waagerechten Rückleuchten aus der Stoßstange heraus in die Karosserie-Kanten hinein (dann senkrecht stehend).


    Die Paket-Transporter der Deutschen Bundespost hingen mit der Zeit hinten rechts stark herunter, weil dort ein schwerer Tresor für Wertsendungen fest verschraubt war.


    Diese Kastenform (dann allerdings ohne Schiebetüren) gab es bei den Bundeswehr-Sanitätern in RAL 6014 mit (rotem Kreuz) als SanKa.

    Leider finde ich kein Foto eines BW-SanKa.


    Möglicherweise hat ja einer von Euch eines und lädt es hier hoch. :-)


    VG

    Eddi

    Hallo Alex,


    dann hast du sicherlich die Variante 1 gefahren (Schiebefenster, 404 Pritsche); die Variaante 2 hat eine hydr. bet. Kupplung.


    Gruss Pit

    Hallo Pit,


    hat der BW- DüDo ( 2-Tonner HÜ ) tatsächlich die Pritsche vom 1,5 Tonner GL ( Unimog 404 S ) ?

    Mein Kumpel Norbert hat auch einen 508 D von der Bundeswehr ( erste Serie mit dem Chrom-Ring um den Scheinwerfer herum ).

    Norbert meint, da wäre die Pritsche vom 2-Tonner GL ( Unimog 1300 L ) montiert.

    Ladebordwände, Plane und Spriegel wären beim 2-Tonner HÜ ( Handelsüblich ) und der 2-Tonner GL ( Gelände ) ebenfalls baugleich.

    Zudem befinden sich ja der 2-Tonner HÜ und der 2-Tonner GL in der gleichen militärischen Gewichtsklasse.


    Mit der Modellpflege (MOPF) - erkennbar an der schwarzen Kunststoffmaske um die Scheinwerfer herum - gab es wohl etliche Neuerungen ( z.B. eine geänderte Vorderachse ). Dass die Pritsche nennenswert geändert wurde, ist mir nicht bekannt.


    Weißt Du da genaueres ?


    Der DüDo ist m.E. ein hoch-interessantes Fahrzeug, welches im Laufe der langen Bauzeit etliche Male verändert wurde.


    VG

    Eddi

    Das ist schon eine seltsame Diskussion hier.


    Es wird doch niemand gezwungen, die neuen Smileys bzw. Emojis zu verwenden.

    Ich habe gehört, man kann Texte auch ausschließlich aus Worten zusammensetzten. Eine verrückte Idee, nichtwahr ? (Ironie off)


    Nun einmal Spaß beiseite. Lars hat sich eine Menge Arbeit gemacht, um es hier noch ein wenig schöner zu machen. Ich finde das sollte man anerkennen.


    Nordic / Claus hat ja auch schon eine schöne Umgehungslösung aufgezeigt, damit die, die die neuen Smileys bzw. Emojis überhaupt nicht mögen, auch zu ihrem Recht kommen.


    Zudem funktionieren die alten Symbole aus der Zeit VOR den Smileys bzw. Emojis ja auch noch.


    Doppelpunkt Bindestrich und Klammer zu : - ) steht immer noch für einen lächelnden Smiley


    Doppelpunkt Bindestrich und Klammer auf : - ( steht immer noch für einen weinenden Smiley


    Semikolon Bindestrich und Klammer zu ; - ) steht immer noch für einen zwinkernden Smiley


    usw.


    Ich denke, man muss die Welt nicht komplizierter machen, als sie schon ist.



    Somit wünsche ich allen weiterhin viel Spaß beim Texte schreiben.


    Viele Grüße

    Eddi

    Was die Gebeine und den üblichen Umgang damit im Osten angeht , kann man sehr schön in diversen Sucherfilmchen auf YT sehen . Private Sucher sind da eher schmerzfrei und drapieren Knochen- und Schädelhaufen schon mal hübsch für Fotos ... Der gewöhnliche Sondengänger mit monetären Absichten dürfte wohl weder Sinn noch Interesse an Kriegsgräberfürsorge oder Pietät ( mit dem ehem. Feind ) haben . Da seine Großeltern ja - salopp gesagt - ungefragt von unseren besucht wurden , ist das , wie ich finde , zwar überhaupt nicht schön - aber durchaus nachvollziehbar . Da sollte "man" - mal allgemein gesprochen - sich durchaus auch an die eigene Nase fassen...


    Hallo nobuddy,


    ich wollte zu keinem Zeitpunkt eine politische Diskussion lostreten. Unsere Väter, Onkel und Großväter waren damals genauso arme Schweine, wie auch die Soldaten der Roten Armee. Die Soldaten der UDSSR, die dort ebenfalls noch irgendwo auf den Schlachtfeldern liegen, waren ja auch die Väter, Onkel und Großväter von irgendjemandem. Ich denke, dass dort damals niemand im Sumpf sterben wollte und stattdessen lieber zurück zu seiner Familie wollte – egal auf welcher Seite der Front er stand. Auch die toten Soldaten der Roten Armee hinterließen trauernde Ehefrauen und Halbwaisen. Ich will mir nicht anmaßen zu beurteilen, in welcher Familie das Leid und die Trauer größer wahr. In beiden Fällen sind Menschen gestorben, die in irgendeiner Form eine Familie hatten und dort eine schmerzhafte Lücke hinterließen.


    Wie Du schon selber schreibst, kann man in den diversen Sucherfilmchen auf YT sehen, wie private Sucher eher schmerzfrei mit den Gebeinen der Gefallenen umgehen und Knochen- als auch Schädelhaufen schon mal hübsch für Fotos hin drapieren. Diese privaten Sucher / Sondengänger gehen aber ebenso pietätlos mit den Gebeinen der Soldaten der Roten Armee um. Auch da machen grinsende Leute, geschmacklose Fotos mit den Schädeln und Knochen ihrer eigenen Väter, Onkel und Großväter. Auch den toten Soldaten der Roten Armee werden noch nach ihrem Tod die letzten Habseligkeiten gestohlen. Was die privaten Sucher damit anfangen, ist mir nicht bekannt. Hierzulande werden eigentlich kaum Bodenfunde der roten Armee auf den Flohmärkten angeboten, vermutlich zu guter Letzt, da es hier keinen Markt für diese Dinge gibt. Die privaten Sucher verhökern die Bodenfunde IHRER Vorfahren vermutlich auf Flohmärkten in den ehemaligen Sowjetstaaten, ich weiß es nicht. Dass die Funde inklusive irgendwelcher Dinge, die der Identifizierung dienen, den russischen / ukrainischen Behörden bzw. Angehörigen übergeben werden, glaube ich kaum.


    In meinen Augen, sind diese privaten Sucher / Sondengänger, die komplette Erkennungsmarken verhökern, ganz normale Grabräuber – egal, ob sie die Erkennungsmarken der hiesigen Soldaten oder die der eigenen Vorfahren verschachern. Damit meine ich nicht die Trinkflasche oder das Koppelschloss, das nur Rückschlüsse auf die Nationalität zulässt. Ist die Erkennungsmarke weg, können aber auch diese simplen Ausrüstungsgegenstände hilfreich sein, den Toten zumindest als unbekannten Soldaten ordentlich im Kreise seiner Kameraden zu bestatten. Es wird sicherlich nicht nur einmal vorgekommen sein, dass ein Soldat der Roten Armee (aus Unkenntnis bzw. in Ermangelung der gestohlenen Habseligkeiten) auf einem deutschen Soldatenfriedhof bestattet wurde. Umgekehrt dürfte es ebenfalls vorgekommen sein. Den lieben Gott wird es sicherlich nicht stören, Hauptsache der Tote wurde anständig begraben – schließlich gab es unter den Soldaten der Roten Armee auch eine Menge Christen. Somit ist für mich die Frage, „…wer wen ungefragt besucht hat...“ völlig unerheblich. Auf beiden Seiten sind Menschen gestorben, die trauernde Verwandte hinterließen.


    Um den nächsten möglichen Kritikpunkt gleich vorweg zu nehmen : Ja, ich bin mir sicher, dass es auch hiesige private Sucher / Sondengänger gibt, die gefallene Soldaten (egal ob Ost oder West) um ihre Erkennungsmarke erleichtern und somit die spätere Identifizierung unmöglich machen. Auch die plündern quasi ihre eigenen Vorfahren aus. Das ist aber m.E. keine Entschuldigung für die privaten Sucher / Sondengänger aus dem Ostblock. - egal, wer wen ungefragt besucht hat –

    An dieser Stelle kann ich nur den Film „Polumgla“ ( https://www.kino.de/film/polumgla-2005/ ) empfehlen. Dieser Film zeigt, dass selbst die Witwen der gefallenen Sowjet-Soldaten und die hiesigen Soldaten in sibirischer Kriegsgefangenschaft, trotz Kälte und chronischer Unterernährung, ihren Frieden schlossen.

    Eddi


    Leider bekommt man als Maschinenführer das mit den Knochen gleich abgewöhnt.

    Kenne einen Baggerfahrer der im Tiefbau arbeitet, wenn der was „findet“ was nicht bum macht, darf er nichtmal den Führerstand verlassen weil sonst Baustop ist für mindestens 4Wochen bis die Sandkastencrew mit den Schäufelchen und Pinselchen anrückt und die Grube übernimmt.

    Jetzt kannst du dir vorstellen wie das in einem Land gemacht wird in dem nicht alles so überwacht und geregelt ist.

    Hallo Christian,


    das trifft sicherlich auf die Archäologen zu.

    Die Kriegsgräberfürsorge hat sogar einen eigenen Notdienst, der nach Meldung des Fundes unverzüglich anrückt und die Gebeine (nach entsprechender Dokumentation) binnen weniger Stunden in diesem Standard-Papp-Sarg abtransportiert und dann die Baustelle sogleich freigibt.

    Bei archäologischen Funden, rückt in der Tat erst einmal das Schäufelchen- und Pinselchen-Team an. Und die haben Zeit, viiiiiel Zeit...


    Beste Grüße

    Eddi

    Aus pietätsgründen kann man ja schon erwarten,das die kriegsgräberfürsorge dazugeholt wird.Sonst geht es noch mehr Leuten wie mir,

    mein Grossvater ist bis heute mit der Sturmgeschützabteilung in Posen vermisst.

    Ich denke da an die hiesigen Flohmarkstände, wo Leute aus dem Ostblock mehr oder weniger stark oxidierte (komplette / nicht durchgebrochene) Erkennungsmarken deutscher Soldaten anbieten. Teilweise sind an den Marken sogar Kampfspuren erkennbar.


    Es ist zu vermuten, dass das Sondengänger sind, die auf ehemaligen Schlachtfeldern nach metallischen Dingen suchen, die zu Geld gemacht werden können. Es gibt hierzu etliche Filmchen auf YouTube mit kyrillischem oder polnischen Text. Ein pietätvoller Umgang mit den Gebeinen ist nicht erkennbar. In meinen Augen sind das ganz gewöhnliche Grabräuber, die z.T. junge Menschen, die damals bereits um ihre Jugend bestohlen wurden, nun noch ein zweites Mal um ihre letzten Habseligkeiten bestehlen.


    Die vollständige (nicht durchgebrochene) Erkennungsmarke könnte helfen, ein weiteres ungeklärtes Schicksal zu ergründen und so mancher alten Dame Gewissheit geben, was aus ihrem vermissten Gatten, Bruder, Onkel, Vater oder Großvater geworden ist.


    Die Kriegsgräberfürsorge würde m.E. nicht zulassen, dass vollständige Erkennungsmarken „in den Handel“ gelangen. Ich bin mir sicher, dass die Kriegsgräberfürsorge bei diesen Bodenfunden NICHT hinzugezogen wurde. Auf YouTube gibt es auch Filmchen, bei den die Freiwilligen der Kriegsgräberfürsorge bei ihrer Arbeit begleitet werden. Östlich von Berlin, nahe der Grenze, werden diese Männer immer wieder zu frisch geöffneten Fundstellen hinzugerufen, um die Gebeine zu bergen und einer anständigen Beerdigung zuzuführen. Die Sondengänger / Grabräumer haben alles verkaufbare (inkl. Der Erkennungsmarke) mitgenommen und somit eine Identifizierung des Verstorbenen unmöglich gemacht. Das ungeklärte Schicksal eines Menschen bleibt dann weiterhin ungeklärt.


    Diese „Händler“, die nicht durchgebrochene Erkennungsmarken (welche klar als Bodenfunde erkennbar sind) auf Flohmärkten verkaufen, haben weder Anstand, noch ein Gewissen.

    Das trifft aber auch auf die hiesigen Kunden solcher Erkennungsmarken zu, die so etwas kaufen.

    Die Rechnung ist ganz einfach : Kauft NIEMAND diese Erkennungsmarken, werden sie auch nicht mehr angeboten. Das ist das ganz normale Gesetz des Marktes – keinerlei Nachfrage, ergibt langfristig keinerlei Angebot diese Dinge. Daher müssen „wir“ uns auch an die eigene Nase fassen.


    Eddi

    Bei den Pritschenfahrzeugen handelt es sich scheinbar überwiegend um U 421 mit dem 4-Zylinder Diesel OM 616 (52 - 60 PS)






    Die Kofferfahrzeuge könnten ebenfalls U 421 sein (mit Ganzstahlfahrerhaus). Aus der Perspektive ist jedoch kaum erkennbar, ob es das kleine Fahrerhaus oder das große Fahrerhaus vom U 406 / U 416 bzw. U 403 / U 413 ist.

    Wenn´s das große ist, könnte es möglicherweise ein U 406 mit dem 6-Zylinder OM 352 sein (oder ist es doch "nur" ein 403 ? Der U 416 bzw. U 413 hätte jeweils einen längeren Radstand).






    Mich machen diese Bilder traurig… ;(


    Eddi

    Hallo Frank,


    Dein Paket ist heute Mittag (12.01.19) wohlbehalten bei mir angekommen.

    Die acht KFOR-Aufkleber sind sehr schön, herzlichen Dank dafür.


    Wären wir hier in der Bucht, würdest Du von mir eine sehr gute Bewertung mit 5 Sternen bekommen ;-)


    Vielen lieben Dank & beste Grüße aus Münster

    Eddi

    Klar, wird aber im Beladungsplan beim Wolf nicht erwähnt. Ölkännchen und Ölauffangtücher findet man da, aber das Dekontaminierungsset ist nicht aufgeführt.


    Mal ganz ehrlich, was will man denn damit reißen, einen Wolf mit dem Pülverchen aus dem für die Fahrzeuggröße relativ kleinen Behälter abzupudern? Wenn chemische Kampfstoffe zum Einsatz gekommen wären, wäre zum einen die Frage, ob man die betroffenen Bereich am Fahrzeug überhaupt lokalisieren könnte und zum anderen ist dann wahrscheinlich der ganze Karren verseucht. Da reicht das Pulver und ein Päckchen Tempo auf keinen Fall. Ist wohl mehr was Psychologisches!


    Natürlich hast Du Recht. Der halbe Liter, den man mit dem Pülverchen anrührt, reicht nicht einmal um die Motorhaube dünn zu bestreichen.

    Prospero hat es ja bereits geschrieben, es sollen damit ja nur die zu bedienenden Teile des Kfz bestrichen werden, wie die Türgriffe und der Bereich drum herum damit man beim Einsteigen nicht kontaminiert wird. So wurde es uns damals erläutert. Die tatsächliche Dekontaminierung sollten dann die Profis machen.

    Niedlich finde ich den Hinweis zur möglichen Rostbildung an den benetzten Stellen. Wenn ich im Krieg in einem völlig verseuchten Bereich herum stapfe, ist die eventuelle Rostbildung am Fahrzeug nicht unbedingt meine größte Sorge. Man soll das Zeug ohne Handschuhe verarbeiten können... Solch ein Tempo-Taschentuch ist aber nicht so dick, dass es nicht doch durchnässt, dann fährt man ganz einfach mitten im Krieg zum nächsten Rastplatz und wäscht sich ordentlich die Hände (Die Fingernägel nicht vergessen) LOL :lol:



    Ich gebe Dir auch Recht : Der ganze Dekontsatz dient überwiegend zur Gewissensberuhigung, und nicht tatsächlich zur Entseuchung. Der gemeine Soldat soll halt ein wenig den Eindruck haben, dass er nicht völlig schutzlos den C-Kampfstoffen ausgesetzt ist.


    Der gesamte Dekontsatz ist eigentlich über wie eine Karre Mist, gehört aber dazu und wird daher nicht entsorgt. Sonst müssten ja auch alle G3 Halter entfernt werden, da die wenigsten mit einem G3 umherfahren.


    Wie schon Gandalf sehr zutreffend schrieb, gibt es in vielen Fahrzeugen die passende Halterung für den Behälter mit Tragegurt (im 2-Tonner GL, im 1,5 Tonner GL in etlichen handelsüblichen / HÜ, wie dem VW T3 usw.). Eine leere Halterung sähe ja blöd aus.


    Gandalfs Tipp, dort die Notvorräte zu bunkern, finde ich sehr pfiffig, da sie dort vor Nagetieren etwas sicherer sind.


    Bei meinem 1,5 - Tonner GL ( U 404.1 ) sitzt die Halterung hinter dem Beifahrersitz. Ich habe dort ebenfalls einen Notvorrat gebunkert:

    Da die Behälter ölbeständig sind, habe ich dort 1 x Motoröl und 1 x Getriebeöl für den Notfall gebunkert. So erfüllt der Dekontsatz doch noch einen Zweck...


    VG

    Eddi

    TDV hat es genau erklärt. Zu den beiden Behältern (einer mit Pinsel und einer ohne) gehört aber auch noch ein Päckchen Papiertaschentücher zum abtupfen. Die gebrauchten Tücher kommen dann in den Behälter ohne Pinsel zu Entsorgung. Ich hab den Krempel auch zuhause liegen aber beider Behälter in grün und wie erwähnt einer mit Pinsel und einer ohne. Eventuell sind bei Dir zwei Sätze gemischt worden.


    Das Set ist etwa so hilfreich wie die ABC Schutzdecke oder der NATO-BH!

    "Das Set ist etwa so hilfreich wie die ABC Schutzdecke oder der NATO-BH!"


    ....aber es gehört halt bei jedem BW-Fahrzerug dazu.... ;-)


    VG

    Eddi

    Egal wie sehr jemand über den M180 lästert, der Sound und der Duft gehören einfach dazu.

    Ich habe meine Ausbildung damals in der Kampftruppenschule in Hammelburg zum Mechaniker gemacht und damals schon die Kisten geliebt. Kein Schnickschnack sondern funktionell. Und da ich jetzt euRente anpeile habe ich dann doch mehr Zeit dafür.

    Mir fehlt allerdings noch ein Teil zu meinem Leidwesen.

    Hallo Michael,


    da hast Du Recht, der M180 hat einen schönen Klang und passt m.E. gut zum 404.

    Man darf ja nicht vergessen, dass in der ersten Hälfte der 1950er Jahre kein Dieselmotor verfügbar war, der so leicht und so kompakt war, dass er in den 404 hineinpasst und dennoch 80 bzw. 82 PS abgibt. Die Dieselmotoren, die das konnten, kamen erheblich später (ab den 1970er Jahren). Ich denke da an den OM 616 mit 65 bzw. 72 PS aus 2,4 Liter Hubraum oder den Fünfzylinder OM 617 mit 80, 88, 115 oder gar 125 PS (als Turbo bzw. Turbo Intercooler).

    Der 404 ist ein Fahrzeug seiner Zeit und erfüllt den Zweck, für den er gebaut wurde.


    Weiterhin viel Spaß mit Deinem 404

    Eddi

    Eine Schmidt Schneeschleuder ist hier an der „Urlaubsmaschine“ verbaut. Bilder folgen

    Ahhh, also der Klassiker - eine Schmidt Schneeschleuder ! :newthumbsup:


    Der Hersteller "Beilhack" hatte m.E. eine vergleichbare Schneeschleuder im Programm... :/

    In den 80er Jahren haben wir als Schallmesser mindestens einmal jährlich so 2 - 3 Wochen auf dem TrÜbPl Grafenwöhr geübt. Zum Vorkommando (da war ich immer mit dabei) gehörten im Regelfall ein Kübel, der VW Bus vom Spieß, ein 1,5 to Unimog (404), manchmal auch zwei Mogs.

    Wir fuhren von Stadtallendorf aus über die A5 und A7 Richtung Süden, da wir keinen Marschkredit hatten ging das recht zügig voran und meist kamen wir mit dem letzten Tropfen in Grafenwöhr, an. Dabei wurden unterwegs bei einem technischen Halt die beiden 20 l Kanister des Mogs und der 20 l Kanister vom Moppel (2-Takt) noch in die Tanks eingefüllt. Die MKF hatten aber grundsätzlich Bleifuß und wir mussten den Sprit nicht bezahlen.


    Detlev

    Hallo Detlev,


    "...wir mussten den Sprit nicht bezahlen..." - das war wohl damals der Grund für den Bleifuß :-)


    Wenn man den U 404, den Benzin G, den Iltis, den 181er Kübel und all die anderen mit Bedacht fährt, hält sich der Verbrauch durchaus in Grenzen. Wenn man z.B. im Gelände etwas Spaß haben will, kostet es halt ein wenig. So ist das Leben...


    Eddi

    Hallo Till,


    der U 401 (und natürlich der 2010) als Unimog-Urgestein, machen natürlich RICHTIG Laune 8)


    Viel Spaß damit !!!


    P.S.: Wie heißt den der Hersteller der Schneefräse ?

    Moin Till,


    mir war gar nicht bekannt, dass der "Pöbel" auch zum G mit Benzinmotor ähnlich dumme Sprüche macht.

    Du hast aber Recht, über dieses dumme Gelaber sollte man sich nicht ärgern und sich seinen Teil denken.


    Die wenigsten MIL-Fahrzeugbesitzer fahren 50.000 km im Jahr damit umher. Da fällt der Mehrverbrauch übers Jahr gesehen überhaupt nichts ins Gewicht.


    Aber selbst die aktuelle (irrsinnige) Dieseldiskussion, schützt den U 404, den G oder die vielen anderen MIL-Fahrzeuge mit Benzinmotor nicht vor dummen Sprüchen.


    Dann fahr man viel mit Deinem schönen Fahrzeug, damit das Benzin nicht alt wird ;-)


    VG

    Eddi

    Guten Morgen und herzlich willkommen.

    Schönen Gruß aus der Rhön

    Gruß Michael


    Guten Morgen Michael,


    Dankeschön! :-)


    Wie ich sehe, hast auch Du einen der unbeliebtesten Unimogs - den Unimog 404


    Ich stelle fest, wenn man irgendwo erwähnt, dass man einen Unimog hat, wird einem grundsätzlich erst einmal Sympathie entgegengebracht.

    Erläutert man, dass es ein U 404 mit Benzinmotor ist, kippt das Ganze in Ablehnung als auch in Entsetzen und mein Gegenüber zweifelt an meinem Geisteszustand. "Waaaas ein Benziner ??? Der säuft doch, wie ein Loch, das kann doch keiner bezahlen. Warum hast Du Dir denn keinen "richtigen" Unimog gekauft ? Hat das Geld nicht gereicht ?"

    Gerade Landwirte sind geneigt, 404-Fahrer auf ihren Geisteszustand überprüfen zu lassen. Für die gibt es kein Fahrzeug, das nicht von einem Dieselmotor angetrieben wird.

    Seit 25 Jahren kenne ich bereits diese sinnlosen Diskussionen bzgl. Unimogs mit Benzinmotor und empfinde sie als ausgesprochen nervig. Denn : Nur Kenner wissen, dass der U 404 (egal ob 404.1 oder 404.0) ein hervorragendes Fahrzeug ist !

    Ich fürchte, es wird uns 404-Fans noch eine Menge Mühe kosten, den Rest der Welt davon zu überzeugen. ;-)


    In dem Sinne viel Spaß mit Deinem 404 und herzliche Grüße nach Motten

    Eddi