Beiträge von 230 GE Rolf

    Möchte euch kurz meine Erfahrungen mitteilen.

    Ich habe zwei Fahrzeuge mit MS behandelt, vor vielen Jahren einen Pinzgauer, 2017 den G. Aus meiner Sicht sehe ich keine Probleme mit der Verarbeitung. Das Fett kochen, in die Pistole und spritzen. Natürlich dicke Handschuhe tragen. Wenn nicht direkt neues Fett flüssig ist, muss der Spritzschlauch in ein "Überrohr", in dem die Luft mittels Fön oder ähnlichem warm gehalten wird. Gleiches gilt, wenn das Fett im Schlauch aushärtet. Wenn man es mit zwei Mann macht, kocht einer das Fett, der andere spritzt. Der Riesenvorteil aus meiner Sicht ist, dass MS ohne Lösemittel auskommt. Kein langes ausdampfen, keine unangenehmen Gerüche über lange Zeit (MS riecht aus meiner Sicht ganz angenehm, ist natürlich Geschmacksache ;-)). MS gibt es inzwischen in drei verschiedenen Härten, so dass man es auf die vornehmlichen Umgebungstemperaturen anpassen kann. Vorher eine sauber Folie unterlegen, dann kann man das was danebengeht wieder mit in die Schmelze geben. Der Kessel von Sander wird nicht unbedingt benötigt, ich erwärme es mit einer elektr. Kochplatte aus dem Baumarkt. Campingkocher ist eher nicht zu empfehlen, das zeug brennt gut. Man kann es auch mit dem Pinsel auftragen, wenn man Stellen hat, wo man besser nicht spritzt. Auch mit dem Kriechverhalten habe ich gute Erfahrungen gemacht. Eineinhalb Jahre nach der Anwendung zog es sich selbst durch überlappende, punktgeschweißte und lackierte! Bleche. Ein leichter Fettfilm entstand auf der Außenseite. Das können andere Mittel natürlich auch. Bekommt man was auf die Haut, ist das Verhalten ähnlich flüssigem Kerzenwachs, es brennt kurz, härtet aus und von einer Rötung abgesehen ist alles gut. Also nur mit langen Ärmeln verarbeiten. Vergisst man die Schutzbrille und es kommt ins Auge, ist es lange nicht so schlimm wie Mittel mit Lösemittel. Ich habe die Version genutzt, die eigentlich für unsere Breitengrade gedacht ist. Ja, bei den extrem heißen Sommern der letzten Jahre hatte ich hier und da auch mal Fettflecken, da wo ich gestanden hatte. Habe mir dies aber zunutze gemacht und das Fahrzeug abwechselnd so geparkt, dass jede Leite mal in der prallen Sonne stand. Irgendwann wars gut. Waren die Flecken zu groß, habe ich sie aufgenommen, wie andere Hundehaufen. Ich sehe dieses Fließverhalten aber positiv, es zeigt, dass das Fett immer wieder unterwegs ist und nicht aushärtet. Wer das nicht möchte, nimmt die härtere Variante. Bisher habe ich keinerlei negativen Erfahrungen gemacht, wenn das Zeug mit Gummi oder Kunststoff in Kontakt kommt. Eher im Gegenteil, wenn du es abwischst, sehen die Teile aus wie neu (Schutzleisten z.B.).

    Es gibt einige gute Mittel, aber leider viel Schrott. Aus meiner Sicht gehört MS zu den besseren. Ob das so ist, sieht man natürlich erst nach Jahren. Großer Nachteil von Ms ist, das es brennt. Habe mehrere Storys gehört, wo Fahrzeuge bei Schweißarbeiten Feuer gefangen haben. Weiß allerdings nicht, wie das bei anderen Mitteln ist. Beim Pinzgauer hatte ich (ohne Vorahnung und vernünftige Marktforschung) erst ein Mittel aus der Sprühdose. Hier entstanden schon nach wenigen Wochen, als das Lösemittel herausgedampft war, Risse. Gestunken hat es ein halbes Jahr lang, wenn es warm wurde.

    Das ist nur ein kurzer Erfahrungsbericht und zwei Fahrzeuge sind sicher nicht repräsentativ. Vielleicht hilft es aber bei der Entscheidungsfindung.

    Hallo,


    wenn du einmal dran bist, dann alle Buchsen tauschen. Längslenker, Querlenker, Stabi usw.

    Der Zustand ist nach meiner Erfahrung schwer zu beurteilen. Hatte ein schlagen im Lenker, nicht immer, leider. Manchmal wenn ich bei Geschwindigkeiten über 80 über eine Bodenwelle fuhr, ging es los. Hielt eine Zeit an, meist nach einer weiteren Bodenwelle war wieder Ruhe.

    Drei verschiedene Werkstätten und der TÜV hielten die Längslenkerbuchsen für ok. Hatte jetzt die Faxen dick und hab sie wechseln lassen. War die richtige Idee. Die dinger waren sowas von im Eimer...

    Am Dienstag hole ich den Kleinen ab und werde eine länger Probefahrt machen.

    Über die Aktion werde ich noch berichten.


    Rolf

    Hallo ins Forum,


    noch ein Tipp von mir. Habe da einen Händler, der mir schon zweimal geholfen hat. Damals, als ich noch einen Pinzgauer mein eigen nannte, wollte man für alle Tür und Fensterdichtungen (ohne Front und Heckscheibe) insgesamt € 1.500,-. Angeblich mussten auch erst genug Bestellungen zusammen kommen, da sich sonst die Fertigung nicht lohnte. Nach langer suche habe ich die Firma darex gefunden, in den Niederlanden Nähe Maastricht. Da das nur 30km sind, bin ich damals dahin. Und oh Wunder, der hatte alle!! Dichtungen in seinem Lager (Garage und Gartenhütte). Und das ganze für den halben Preis! Viele aus dem Pinzgauerforum haben damals dort gekauft. Er hat mir damals erklärt, dass es auf der ganzen Welt nur sehr wenige Hersteller für Autoprofile gibt und alles was je hergestellt wurde auch lieferbar ist (was er ja auch eindrucksvoll bewiesen hat). Sollte er wirklich mal ein Profil nicht haben, reicht ihm ein Stück von ca. 15cm um eine form herzustellen und die Dichtung fertigen zu lassen. Dann ist die Mindestabnahmemenge allerdings ich meine 50m. Das sollte aber in diesem Forum wohl kein Problem sein.

    Als ich im Herbst 2017 meine Türen zerlegt hatte und neue Fensterführungen brauchte, waren diese bei meinem MB Händler (der mir normalerweise alles liefert und mit dem ich sehr gut klar komme) nicht lieferbar. Gleiche Aussage, "...wir nehmen den Bedarf auf, wenn genug zusammenkommt wird wieder produziert..."

    Ein Anruf in Maastricht, ein paar Fotos auf der die Maße mittels Schieblehre zu erkennen waren und drei Tage später war die Lieferung da. Ich weiß leider nicht mehr, was MB dafür hätte haben wollen, bei Darex waren es knapp € 150,- (wohlgemerkt für alle vier Seitenfenster).

    Hier der Link: https://darexrestaurationoldtimers.com


    Gruß

    Rolf

    Hallo Klaus77,


    die Stoßstange muss eigentlich nicht raus, nur der Unterfahrschutz (4 bis 6 Schrauben), dann kommt man von unten an die beiden Muttern, die den Kühler halten.

    Oben lösen, Schläuche ab und den Luftsammler vom Kühler lösen, ich meine auch 4 Schrauben. Danach kann man den Kühler nach oben rausziehen.



    Gruß

    Rolf

    Hallo Klaus 77,


    habe mir auch gerade den Kühler überholen lassen. Nachdem alle, in Foren und in Werkstätten, davon abgeraten hatten, einen neuen Kühler zu kaufen.

    Meiner ist zum Kühlerbauer gegangen. Der war begeistert: "Noch ein guter alter Messingkühler...". Auf dessen anraten habe ich mir ein dreireihiges, gerades Kühlernetz einbauen lassen. Passe problemlos. Zusätzlich hat er das netz verzinnt und danach natürlich schwarz lackiert. Der Kühler kann jetzt mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden! Leider kann ich noch nicht berichten, wie die Kühlleistung ist. Nach niederländischer Steuergesetzgebung muss mein G in den Monaten Dezember, Januar und Februar still stehen, da er als Youngtimer (Fahrzeuge zw. 25 und 40 Jahren) angemeldet ist. Andererseits spar das ca. € 1.000,- im Jahr. Falls gewünscht, kann ich Bilder vom neuen Kühler einstellen.

    Gruß

    Rolf

    Hallo 230ge Wolf,

    ich würde gerne wissen welche Armlehen Du verbaut hast und wie sie befestigt werden.

    Magst Du das mal näher erläutern, bitte.

    Danke

    Hallo Heckflosse,

    bitte entschuldige, habe deine Frage überlesen und erst jetzt, da der Beitrag wieder auftaucht gesehen, darum erst jetzt eine Antwort.

    Die Armlehnen stammen nach den Angaben des Sitzlieferanten (Recarocenter in Hilden) vom VW T5 oder T6. Die Armlehnenbefestigungen am Sitz werden von Recaro immer noch Standard eingebaut, nur die Armlehnen selbst haben die aus dem Programm genommen. Die Jungs in Hilden bauen ein Übergangsstück, mit dem die VW Armlehnen an die Sitze geschraubt werden können. Die Armlehne selbst kann weggeklappt werden, was bei Geländefahrten sehr angenehm ist. Der Sitz (Spezialist M) hat beidseitig Anschlüsse für Armlehnen. Der G ist aber nicht breit genug für die Linke. Schön ist hier, dass die Armlehne der Tür und die Lehne am Sitz auf der gleichen Höhe sind. Bei manchen Fahrzeugen ist das nicht so, was mit zunehmender Fahrtzeit, wenn man einen empfindlichen Rücken hat, zu Verspannungen führt. Die originale Neigungsverstellung der Lehne bleibt auch hier erhalten. Sie kann sehr gut individuell eingestellt werden.


    @ ThorstenC: auch bei mir war der Einbau ein wenig Fummelei. Ich weiß noch, dass wir auf einer Seite (ich meine es war die Fahrerseite), die Konsole quasi auf dem Kopf eingebaut haben, damit wir bei der Längsverstellung an der B-Säule vorbeikommen. Das ist mit den Originalkonsolen kein Problem, die Sitzschienen passen immer. Rechts kommt der Fahrersitz, wenn er nach vorne geschoben wird, nur so gerade an der Abdeckung der Handbremse vorbei. Aber es sitzt sich genial.

    Gruß

    Rolf

    Hallo Konrad,

    ich habe auch mit c-tec sehr gute Erfahrungen gemacht. Konnte zwei ältere Batterien damit wiederbeleben.

    ctec Geräte sind nicht die billigsten, bekommen aber überall gute Kritiken, darum hatte ich mich dafür entschieden.

    Diese Geräte können auch "Erhaltungsladung". Habe mir eine Ladedose angebaut, im Winter kommt da das Gerät dran.

    Es fährt ein Programm durch zum Auffrischen der Batterie. Wenn es nach acht Tagen noch dran hängt, geht es automatisch

    in die Erhaltungsladung. Ist aber bei ctec gut beschrieben. Ich habe die 5A Variante.

    Gruß

    Rolf

    Hallo Ralf,

    auf dem Foto kann ich zwar auch nichts erkennen, hatte aber das gleiche Problem. Immer wieder fehlte "Lenköl".

    Bei mir war es nicht die Verschraubung, die wir mehrfach auseinander gebaut haben, es war der Rücklaufschlauch,

    der war porös und das Hydrauliköl ist da durch "geschwitzt" oder diffundiert. Nachdem der getauscht war, war dann auch die Kupplung trocken.


    Gruß

    Rolf

    Hallo Klauso,

    jetzt, mit Lederbezug Innendurchmesser 36,5 cm. Außen 42cm.

    Es gibt im MB Baukasten auch noch ein 43cm Lenkrad, hier konnte ich allerdings keines finden, wo die Gleitringe für die Hupe passten.

    Das war sowieso das schwierigste, Lenkräder werden viele angeboten, aber keiner macht Angaben zum Durchmesser des Anschlusses und zum Durchmesser der Gleitringe. Meines kommt aus Österreich. Habe Fotos mit den Durchmessern geschickt und der Händler hat geschaut was er passendes hat. Ging super.

    Eigentlich ne Kleinigkeit, aber alle anderen, die ich kontaktiert hatte, waren nicht bereit zu messen. "Kauf oder lass es!" waren die Kommentare.

    Jetzt bin ich aber sehr zufrieden. Kann jetzt trotz fast 1,90 und dann noch Sitzriese, den ganzen Tacho sehen (vorher war der Bereich von 80 bis 110 für mich unsichtbar) und den größten Teil der Temperaturanzeige. Wenn der Zeiger verschwindet wird er zu warm ;-).

    Gruß Rolf

    Hallo,


    auch ich habe Recaro Expert mit niedrigen Seitenwangen eingebaut. Dazu noch Armlehnen an der Innenseite. Die Originalen von Recaro gibts nicht mehr neu, nur noch im Netz und da zu Fantasiepreisen. Die Haltepunkte haben die Sitze aber noch. Beim Recarositz-Center in Hilden (bei Düsseldorf), fertigt man ein Übergangsstück, dann passen die Armlehnen vom T5. Dazu für die Lendenwirbelsäule (habe auch zwei Bandscheibenvorfälle) ein Luftpolster, das je nach Tagesform aufgeblasen oder abgelassen werden kann (einfach mit Handpumpe). Insgesamt ein Genuss! Auch lange Strecken sind kein Problem. Den Einbau und die Anpassung der Rücksitzbank im Stil der Vordersitze hat ein Autosattler in Aachen durchgeführt. Laut beiden sollte die Oltimerzulassung kein Problem sein, da der Sitz heute nur anders heißt, damals aber in gleicher Form schon in den G eingebaut wurde.

    Dazu den Himmel neu bezogen, die Manschette des Schalthebels und zuletzt das Lenkrad mit Leder bezogen (ein größeres aus dem w123, weil ich den Tacho teilweise und die Temperaturanzeige gar nicht sehen konnte).


    Wenn es aber die Originalsitze bleiben sollen, ist das für einen Autosattler meines Wissens auch kein Problem. Seitenführungen hat er vor dem Neubezug auf meine Sitzbank aufgeklebt und die Luftpolster passen wohl auch in normale Sitze.


    Gruß Rolf

    Hier meiner. Puch 230 GE, 1995. Kein Wolf, aber ursprünglich auch nicht ganz zivil. Ist in orange ausgeliefert worden, war ein Behördenfahrzeug.

    Irgendwann in den NL gelandet, wo versucht wurde ihn optisch an den 463 anzugleichen. Silbermetallic, Corona-Scheinwerfer und son Zeug.

    Auch hat eine Motor (102.982) und Getriebetausch stattgefunden. War ursprünglich ein Automatik. Dies wurde allerdings recht gut ausgeführt, läuft problemlos.

    Bei Defekten wird es immer zum Puzzle, was ist tatsächlich drin...

    Hier ein paar Bilder. Ist viel geschehen, seit ich ihn habe. U. a. umlackiert auf eine Farbe die zum 461 und Baujahr passt.


    Gruß R

    Hallo,

    war vorige Woche im Sauerland unterwegs. Immer wieder mal hatte ich urplötzlich Probleme mit dem Kuppeln, Gänge gingen nicht rein noch raus.

    In der Werkstatt Flüssigkeit auf Verdampfungspunkt getestet, 511°C, also i. O.

    System entlüftet, jede Menge Luft! Danach alles wieder normal. Gestern Tour durch die Eifel, nach knapp 100 km gings wieder los.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Fehlerbehebung? Gehe davon aus, dass mindestens einer der Zylinder hin ist. Komisch ist, dass ich keine Flüssigkeit verliere.

    Nächstes Problem das ich habe, mein G ist irgendwann von Automatik auf Schalter umgebaut wurde und ich so keinen Zylinder nach FIN bestellen kann.


    R

    Durch diesen Beitrag erst darauf aufmerksam geworden, dass sich die Spiegel klappen lassen (sollen) ~{

    Türe aufgemacht, Halter ausgebaut, 3h in WD 40 eingelegt, gesäubert, gefettet, wieder eingebaut.

    Funktioniert jetzt wie es soll.

    Dieses Forum ist immer wieder toll. Man findet Probleme, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat. ;-)

    Hallo,


    interessanter Bericht. Habe zwar einen Benziner, aber durch den Einbau einer anderen Kurbelwelle den Hubraum erhöht. Hat sich jetzt schon gelohnt, gefühlt ist aber noch mehr drin. Denke aus diesem Grunde auch über einen neuen Auspuff und einen Schnorchel nach.

    Deshalb meine Frage: Welchen Schnorchel hast du genommen? Da die Teile alle recht hochpreisig sind, geht meine Überlegung auch in Richtung Selbstbau.

    Bin gespannt auf deinen Bericht.


    Gruß aus den NL

    R

    Hallo ins Forum,


    ich beabsichtige nach ca. 30 Jahren meine Fahrwerksbuchsen (Längslenker, Stabi, usw.) zu erneuern.

    Bei der Suche bin ich unter anderem auf mehrere Anbieter von PU-Buchsen für den G gestoßen.

    Der Austausch soll einfacher sein, die Fahreigenschaften sollen sich verbessern, der Preis ist günstiger.

    Klingt also alles ganz gut. Zu gut?

    Erfahrungsberichte von G-Fahrern konnte ich bisher nicht finden.

    Bei anderen Fahrzeugen sind die Erfahrungsberichte meist positiv bis sehr positiv, selten schlecht.


    Darum meine Frage ins Forum: Hat jemand Erfahrung mit PU-Buchsen im G?


    Gruß Rolf

    Hallo,

    ein Tipp zur Stromversorgung. Habe verschiedene USB Übergänge für den Zigarettenanzünder gekauft. Waren immer schnell kaputt und keiner war stark genug um ein Tablet zu laden. Bin dann bei meiner Recherche bei Conrad auf USB Dosen gestoßen, die genau in die Bohrung des Zigarettenanzünders passen. Der Austausch war ein Kinderspiel, kurz das Handschuhfach raus, damit man von hinten die Mutter andrehen kann. Ich habe die Doppelvariante gewählt, mit ausreichender Spannungsversorgung für zwei Geräte. Ein Sicherungshalter ist auch direkt mit dabei. Ich bin super zufrieden


    Zu Karten wurde ja schon viel gesagt. Ich habe auf der Rundfahrt durch Italien im letzten Jahr online die Karten von apple genutzt und bin gut gefahren.

    Als Rückfallebene und vor Ort nutze ich maps.me. Ebenfalls open source und funktioniert auch ohne Netz. Hat mir vor Ort mehrfach Wege gezeigt, die selbst in Wanderkarten von dort nicht drin waren.Ist auch was Gebäudeformationen und Hausnummern angeht sehr präzise.

    Damit findet man auch Hausnummern, die von der Straße aus nicht zu sehen sind.

    Hallo,

    ich habe mir eine der oben erwähnten RAM-Mount Saugnapfhalterung geholt. Allerdings eine fürs Tablet. Dazu ein Tablethalter von bordit.

    Bei RAM gibt es, wenn ich mich recht erinnere, drei verschiedene Größen von Saugnäpfen. Habe einen gewählt, der laut Beschreibung das

    vierfache Gewicht des Tablets tragen soll. Dazwischen einen Gelenkarm. Vor fast einem Jahr an die Scheibe gedrückt, da sitzt er seit ca. 7.000km,

    ohne Probleme. Mit anderen Worten, das Material ist zwar teuer, scheint sein Geld aber wert zu sein.

    Gruß R

    Hallo,


    ich habe auch mal gestöbert und in der "Fachliteratur" folgendes zu Achsübersetzungen gefunden:


    W 460/461 je nach Motorisierung und Getriebe:

    290 GD Turbo: 3,95:1

    Sonderwunsch: 4,11:1

    230 GE Automatik und 280 GE in F: 4,37:1

    230 GE, 280 GE, 300 GD: 4,90:1

    230 G. 240 GD, 250 GD: 5,33:1

    Peugeot P4, 250 GD: 6,17:1


    W 463 je nach Motorisierung und Getriebe:

    G 300, 350 GD, G 400 CDI: 4,11:1

    500 GE, G 500, 300 GE Automatik: 4,36:1

    230 GE Automatik, 300 GD Automatik, 300 GE Fünfgang, G 320: 4,86:1

    230 GE, 250 GD: 5,29:1


    Quelle: "Das neue Grosse Mercedes G-Klasse-Buch"

    Wenn man es umrechnet, deckt sich das mit größtenteils mit den von Thomas angegebenen Übersetzungsverhältnissen.

    Bei mir habe ich das verglichen, da stimmen die Angaben überein. Die Typenschilder auf den Achsen geben die Verhältnisse an, wie Thomas sie beschrieben hat.


    Gruß

    Rolf

    Hallo ins forum, hallo Tom,


    zunächst mal vielen Dank für die Unterstützung. Es ist schon klasse in welch kurzer Zeit die Beiträge reinkommen.

    Nach einer Nacht drüber schlafen und ein wenig Sport, um den Body nich zu vernachlässigen, habe ich mich dann wieder meinem Problem gewidmet.

    Zunächst habe ich mir den ausgebauten Sicherungshalter vorgenommen und durchgemessen. Da nicht alle 12 Eingänge der Sicherungen ein Kabel aufgesteckt hatten (3, 6, und 12 waren auf der Eingangsseite leer, kein Stecker drauf), war mir klar das es Brücken geben musste und das hatte ich auch beim Umbau berücksichtigt. In einem Fall allerdings falsch. Ich hatte die von zwei nach drei gebrückt, was zur Folge hatte, dass ich auf dem linken Scheinwerfer nur noch Abblendlicht hatte. Daraus resultierte auch mein Vorgehen. Beim durchmessen stellte ich fest, dass Klemme drei die Spannung von Klemme 4 bekommt. War schnell behoben und ich hatte wieder Standlicht links. Leider blieb der Rest des Problems weiter bestehen. Klemme 6 bekommt Strom von 5, das hatte ich instinktiv richtig gemacht, gleiches galt für 11 und 12. ABER 10, 11 und 12 sind alle auf der Eingangsseite gebrückt. Was ich nicht verstehe ist, dass die Klemmen 10 und 11 auf der Eingangsseite von verschiedenen Stromkreisen gespeist werden. WOHER WEIß DER STROM WO ER HIN SOLL?

    Beim Versuch alles zusammenzubauen stellte sich heraus, dass meine Planung nicht richtig ausgegoren war. Der zusätzliche Kabelbaum ließ sich nicht so unterbringen wie ich es mir gedacht hatte. Da hatte ich die Nase voll, hab alle rausgerupft und zurück gebaut auf den alten Sicherungshalter.

    War nicht ganz so schwer, da ich beim Ausbau alle Klemmen und Stecker durchnummeriert hatte. Nachdem ich alles wieder zusammengebaut hatte und mich darauf eingestellt hatte einen KFZ Elektriker kontaktieren zu müssen, stellte ich dann fest, dass alles wieder lief wie zuvor.

    Alle Stromkreise die auf Zündung liegen und über Relais laufen sind wieder da! ERLEICHTERUNG!! und UNVERSTÄNDNIS.

    Ich kann es mir nicht erklären, werde aber vor einem neuen Versuch (falls ich noch einen wage) einen Fachmann zu Rate ziehen und die Sache besser vorbereiten.

    Also zumindest zunächst mal weiter zum Sicherungswechsel den Rücken ausrenken ;-)

    Gruß

    Rolf