Beiträge von 230 GE Rolf

    Ergänzung: ganz vergessen, aufgrund der Symptome schließt man hier das KPR aus, weil er ja ganz normal läuft. Nur nach kurzer Zeit bricht dann die Spritförderung zusammen.

    Irgendein Sensor, so dass die Steuerung nicht erkennt, dass der Motor eigentlich laufen sollte?

    Ich werde auf jeden Fall in einigen Wochen, wenn ich mehr weiß, berichten

    Hallo ins Forum,

    zuerst mal vielen Dank für die Tipps. Entschuldigt die späte Antwort, klappt nicht immer mit dem Empfang hier in den Alpen.
    G steht wie geschrieben in der Werkstatt. Druck steht an, Motor läuft nach dem Start ganz normal, geht aber nach 30 bis 60 Sekunden aus, egal ob Leerlauf oder Vollgas. Da sicher in Italien, nach Recherche des ANWB (niederl. ADAC) keine Werkstatt an das Problem rantraut, wird der G nach Hause transportiert, zu meinem Schrauber. Dauert aber, da genügend Liegenbleiber zusammenkommen müssen, bis zu 3 Wochen. Macht ein verdammt ungutes Gefühl

    Wir fahren dann mit Leihwagen nach Hause. Aber auch hier nicht ganz einfach, der steht in Frankreich, 100km weg. Wir organisieren gerade dort hin zu kommen

    Insgesamt läuft alles und wenn ich meine Probleme mit denen der Menschen in den Hochwassergebieten vergleiche ist das eine Bagatelle.

    Aber es ist trotzdem 🤮🤮🤮

    Gruß aus den sonnigen italienischen Alpen

    Hallo ins Forum,

    bin in Italien mit dem G. Motor ist ausgefallen, abgeschleppt, die Werkstatt kann die Ursache nicht finden.

    Folgendes Problem:

    Motor startet ganz normal. Läuft ca. eine Minute und geht dann aus. Es ist egal ob er im Leerlauf oder unter Volllast läuft.

    Konnte mich so, mit mehreren Starts noch aus einer brenzligen Situation retten.

    Also Sprit ist da (zeitweise), aber aus bisher unerfindlichem Grund dann plötzlich nicht mehr. Leider werden die Mechaniker, die mit einer KE Jetronic und allem was dazu gehört, umgehen können.

    Hat jemand einen Tipp?

    Gruß und Dank vorab

    Rolf

    Hallo Heibo,


    da ein Auspuff ordentlich warm wird, würde ich vom Ölen absehen. Es sei denn, du hast ein Öl, dessen Zündpunkt höher liegt als die Oberflächentemperatur des Auspuffs. Aber trotzdem Vorsicht.

    Das mit dem Loch an der tiefsten Stelle ist eine sehr gute Idee. So habe ich vor Jahren den Auspufftopf eines Ford Sierra über 280.000 km gehalten. Damals war das Material noch viel schlechter und eigentlich war dieser Topf alle 60.000 km fällig.

    Es ist so wie Tim sagt, meistens rostet der Auspuff von innen, da sich Kondenswasser mit den Abgasen verbindet und verschiedene Säuren bildet. Früher z.B., als der Diesel noch Schwefel enthielt, schweflige Säure.

    Hallo Gunder,

    mein Motorenbauer empfiehlt AKI Zündungen. Er hat da wohl sehr gute Erfahrungen mit gemacht. Ich habs noch nicht gemacht. Wenn ich aber sehe, was die Bosch Teile für die KE-Jetronic kosten, wenn sie zu bekommen sind, dürfte ich das lohnen.

    AKI liefert auch Einspritzungen und ganze Motorensteuerungen dazu. Alles aus Deutschland, in D entwickelt und im deutschsprachiger Software.

    Wie gesagt selbst noch nicht gemacht, nur aus zuverlässiger Quelle.

    Halt uns auf dem Laufenden, wenn du es machst.


    R

    Mir ist insbesondere eine Sache klar geworfen.......

    Leider wird immer so viel von "Europa etc." geredet, statt genau mit der Erfahrung verschiedenster Länder mal einen Standarf zusammenzubringen.....

    Als Grenzgänger - bin Deutscher, wohne in den NL, arbeite in D - kann ich dir da aus vollem Herzen nur beipflichten.

    Wenn auch im Großen, für die Konzerne durch die EU vieles erleichtert wurde, gilt das im Kleinen für die Bürger noch lange nicht.

    Viel, viel, viel zu viel Bürokratie :-(:-(:-(

    Wie du es sagst, es gibt viel Gutes in vielen Mitgliedsstaaten. Das müsste einfach überall Standard werden.

    Wo wir einmal dabei sind, hier kurz auch ein kleiner Unterschied beim TÜV. Der wird hier von zertifizierten Werkstätten gemacht und vom RDW (Zulassungsbehörde) stichprobenartig überprüft. Diese Überprüfung erfolgt auch im Sinne des Kunden (ob dir keine unnötigen Reparaturen aufgeschwatzt wurden). Jede APK (so heißt die Untersuchung hier) muss elektronisch gemeldet werden. Innerhalb von 30 Min bekommt die Werksatt Bescheid ob eine Überprüfung erfolgt. Die Prüfer sind ständig unterwegs und werden per GPS koordiniert. Innerhalb von 5 Min ist der dann da. Alle Teile müssen liegen bleiben bis der Prüfer da war. Werkstätten, die bei der Überprüfung auffallen bekommen die Zulassung entzogen, was einen empfindlichen Verlust, auch an Vertrauen, bedeutet. Wenn du die APK gemeinsam mit der großen Inspektion machst, ist gesetzlich festgelegt, dass diese nichts zusätzlich kosten darf, sehr kundenfreundlich.

    Dafür darfst du aber nicht einen einzigen Tag überziehen. Du bekommst ein paar Wochen vor der Fälligkeit einen Erinnerungsbrief, überschreitest du das Datum - alles ist zentral und elektronisch registriert - kommt direkt der Strafbescheid und der Entzug der Zulassung. Wie gesagt, alles erfolgt elektronisch, da ist man hier weiter als in D. Binnen Sekunden weiß jeder Polizist, der dich kontrolliert, dass dein Auto nicht mehr zugelassen ist.

    Die Zulassung geht genauso schnell. Als ich meinen G übernahm, war es Abends gegen 19:00 Uhr. Mit dem Verkäufer ab zur nächsten Poststelle (im Baumarkt). Führerschein des Verkäufers scannen lassen, Fahrzeugschein scannen lassen, Führerschein des Käufers scannen lassen... aus der Kasse kommt ein Kassenzettel mit einem vierstelligen Zahlencode, dieser ist der vorläufige Fahrzeugschein. Das alles ist in 15 Min geregelt!!! Niemand kann mit deinem Kennzeichen Mist bauen!

    Drei Tage später kommt der richtige Fahrzeugschein (im Scheckkartenformat mit der Post). Wieder drei Tage später kommt der Fahrzeugbrief, ein DIN A 4 Schrieb mit den Fahrzeugdaten und einem fünfstelligen Zahlencode, in den du von dem Kassenzettel den vierstelligen Code überträgst. Fertig! Jedes Fahrezug wird über einen neunstelligen Code identifiziert. Mehr nicht.

    Andere Länder, andere Sitten. Manches ist einfacher, manches schwieriger.

    Rolf, Frage,

    hier wurde doch schon mal kundgetan, dass, wenn, eine ordentliche Zulassung innerhalb der EU passiert ist, wäre das dann doch gar kein Problem den dann in der BRD zuzulassen. Ist das eine Falschinformation? Schorsch

    Ich bin kein Spezialist, was das angeht. Kann da nur aus eigener Erfahrung sprechen. Habe 4 Fahrzeuge hier in die NL eingeführt und eines ausgeführt. Die Niederländer achten bei der Einfuhr sehr streng darauf, dass das Fahrzeug nicht gestohlen ist. Die hier im Forum schonmal erwähnten Praktiken mit nachträglich eingeschweißten FIN werden, wenn sie entdeckt werden, sehr streng bestraft. Zweites Kriterium ist die Verkehrssicherheit, auch die wird streng überprüft. Ansonsten ist aber viel mehr möglich. Wie bei dem o.g. Landrover. Der Umbau funktioniert und ist verkehrssicher. Abgaswerte werden erreicht (egal ob der Motor im Landy oder im MB hängt), also alles ok.

    Der Käufer meines Fahrzeugs hingegen musste bei der Einfuhr nach D einiges mehr über sich ergehen lassen. Bei ihm wurde auch überprüft, ob alles zueinander passt und nichts zusammengewürfelt ist.

    Die europäische Zulassungsbescheinigung (EU Fahrzeugbrief) macht in dem Zusammenhang natürlich vieles einfacher. Den gibt es aber erst seit etwa Mitte der 90er.

    Die oben beschriebene Gesetzgebung hat Lücken, die z.B. wie folgt genutzt wird.


    Man kaufe im Ausland zwei G's. Einen, der mindestens 40 Jahre alt ist. Zustand ist sch...egal. Dazu einen zweiten, guten, vielleicht drei Jahre alt.

    Beides wird in die Werkstatt hier in die NL gebracht. Alles ganz legal, dank der EU. Oben genannte Steuern werden erst bei Anmeldung fällig, es könnte ja sein, dass alles wieder zurück ind Ursprungsland geht. Vom alten werden alle Teile, die man nicht braucht demontiert und verkauft. Beim Neuen wird die Karosserie vom Rahmen genommen. Der alte Rahmen wird wo nötig angepasst (hier in den NL problemlos möglich) und, wenn es sich um eine gute Werkstatt handelt, generalüberholt. Dann wird der 463 mit allem drum und dran auf den angepassten 461er Leiterrahmen montiert.

    All das ist möglich, weil nach niederländischer Gesetzgebung nur etwa 50% des Fahrzeugs im Originalzustand sein müssen, um die Oldtimerzulassung bekommen zu können. Und wenn der Prüfer sich nicht auskennt, können es auch mehr sein. Danach ab zur Zulassungsstelle. Und schon hat man einen neunen G, den man komplett steuerfrei fährt. Das einzige Problem, dass man jetzt noch hat, ist das Versicherungsrecht. Aber hier gibt es einige Zeitgenossen, die sehen das sehr locker, nach dem Motto: "Wie oft hat man denn statistisch einen Unfall?" Und da das Problem dann hauptsächlich beim Unfallgegner liegt, der schauen muss, wie er an sein Geld kommt, leben diese Typen recht gut mit ihrer Einstellung.

    Und jetzt schaut mit diesem Wissen nochmal auf die niederländischen Seiten, die G anbieten. Hier findet ihr Kombinationen, die so nie gebaut wurden. Bitte nicht falsch verstehen, es gibt hier Werkstätten, die im Rahmen des zulässigen, sehr gute Arbeit leisten. Aber leider auch andere. Deshalb muss man gut aufpassen, wenn man einen G aus den NL nach D holen will. Vor allem, wenn man das "H" haben möchte.

    Ein Kollege hatte in NL einen Mil. Landrover mit Krankenwagen Aufbau entdeckt, der als Camper ausgebaut war. Er hat sich das Teil angeschaut. Alles wirklich tiptop gemacht. Auch der Umbau auf einen OM 603 Turbo. Das Auto lief einfach klasse. Er hatte schon fast gekauft, dann zum Glück auf mein Anraten beim TÜV angefragt. Zulassung in D nur mit exorbitanten Kosten möglich. In den NL überhaupt kein Problem.

    So gibt es hier auch keine wirklichen Probleme, was z.B. die Reifenfrage angeht. Alles was ins Radhaus passt ist gar kein Problem. Für Tacho usw. bist du als Halter selbst verantwortlich. 15% der Reifenlauffläche dürfen überstehen, bevor jemand meckert.


    Vielleicht kann ich mit meinem Beitrag dazu beitragen, die Sachlage besser zu verstehen und den ein oder anderen vor einem Fehlkauf zu bewahren.

    Mehr ist garnicht beabsichtigt.

    einen guten Morgen ins Forum,


    hier ein paar Informationen zur Situation in den Niederlanden, von einem in den Niederlanden wohnenden und somit direkt Betroffenen, um zu verstehen warum so gehandelt wird, wie gehandelt wird.

    Wenn der deutsche Autofahrer über die Kosten des Autos klagt, kann der Niederländer nur müde lächeln. Nicht nur das die Spritpreise höher sind, auch der Anschaffungspreis und die KFZ Steuer sind wesentlich höher. Bei der Anschaffung muss neben der Mehrwertsteuer auch die sogenannte BPM (eine Steuer auf Fahrzeuge aller Art) gezahlt werden. Die berechnet sich nach Antriebsart, Nettoneuwert, Schadstoffausstoß und ein paar anderen Kleinigkeiten. Allein breitere Reifen z.B., die den Verbrauch erhöhen, erhöhen die Steuer schon! Da kommen z.B. bei einer MB C Klasse ohne Probleme je nach Ausstattung und Motorisierung um die € 20.000,- zusammen. Diese Steuer wird auch bei Einfuhr von Fahrzeugen fällig, anteilmäßig auch bei Gebrauchten. Trotzdem kann sich die Einfuhr eines guten Gebrauchten lohnen. Dann kommt die KFZ Steuer. Auch nach einer Formel berechnet, die alles mögliche einschließt. Für eine E Klasse, BJ 2013, Diesel, erste Hybridgeneration, werden hier fast € 170,- fällig. IM MONAT!!!  :-(X(

    Bis vor ca. 15 Jahren waren alle Fahrzeuge ab einem Alter von 25 Jahre von all diesen Steuern befreit. Keine BPM, keine KFZ Steuer. Die Niederländer sind ein pfiffiges, geschäftstüchtiges Völkchen (habe ich gelernt in den fast 30 Jahren in denen ich jetzt hier lebe). Natürlich entdeckten viele, dass z.B. ein guter gebrauchter Benz-Diesel mit 25 Jahren "gerade mal eingefahren" ist. Also kauften viele solche Autos, führten diese ein und fuhren fortan Steuerfrei. Dies war dem Fiskus natürlich ein Dorn im Auge und wurde dann wie gesagt vor ca 15 Jahren abgestellt. Seither gibt es die komplette Steuerbefreiung erst nach 40 Jahren. Die Oldtimerverbände liefen Sturm. Danach gab es eine Ergänzung: Fahrzeuge zw. 25 und 40 Jahren können als Youngtimer zugelassen werden. Diese dürfen dann aber im Dezember, Januar und Februar nicht auf die Straße. Fester Steuersatz ist dann knapp € 140,-. Eine ordentliche Ersparnis gegenüber den fast € 1.400,-, die ich bei Vollanmeldung meines 230 GE zahlen müsste. Ein voll angemeldeter Diesel G älteren Baujahrs kommt übrigens locker auf k€ 2 bis 2,5 an KFZ Steuer.

    Dazu kam noch eine Änderung in der Versicherungsgesetzgebung: Young- und Oldtimer dürfen nicht für den Weg zur Arbeit eingesetzt werden. diese Fahrten sind im Versicherungsvertrag ausdrücklich vom Versicherungsschutz ausgenommen!


    Gleich mehr dazu, wie pfiffige Geschäftsleute trotzdem Lücken in der Gesetzgebung gefunden haben... eben ein Kaffee...

    Hallo Thomas,

    es gibt ja zwei Koni Dämpfer für den G, die Heavy Track und die Heavy Track RAID. Ich habe letztere und fahre sie auf Anraten des Verkäufers in der Werkseinstellung. Kann allerdings nur von den ersten 500km berichten. Bin sehr zufrieden, was aber beim vorherigen Zustand des Fahrwerks (siehe Bericht Überholung gesamtes Fahrwerk) kein Wunder ist. Interessant ist halt, dass man sie entweder wenn sie nachlassen, je nach Einsatzzweck oder an die Federn anpassen kann, die man verbaut (hat). so zumindest die Werbung. Auf Erfahrung kann ich halt noch nicht zurückblicken.


    Gruß Rolf

    Natürlich gibt es verschiedene Temperaturzonen, die man mit einer Pumpe nicht hätte. Aber, wenn die Heizung länger läuft, stellt sich die Schwerkraftzirkulation bedingt durch den Dichteunterschied ein. Früher hat man ganze Häuser ohne Pumpen beheizt, nur nach diesem Prinzip. Ein Wärmestau entsteht denke ich nicht.

    So wie es ist, ist es schon gut. Es ist natürlich fast immer möglich, ein System zu verbessern.

    Beim offen fahren kann ich nicht mitreden... aber bei der Begeisterung der Kinder.

    Bei mir waren es nicht die Enkel, sondern die Kinder. Unsere Tochter hat die ersten Fahrversuch mit 11 gemacht, damals noch auf dem Pinzgauer.

    Sie war nicht mehr weg zu bekommen. Von da an oft am frühen Sonntagmorgen auf Feldwegen unterwegs gewesen. Der Fahrlehrer hat blöd geguckt, als sie zum Rückwärtsfahren nicht umdrehte, sondern sie Spiegel nutze ;-)

    Später mit dem Sohn den gleichen Weg gegangen...

    vielleicht kann ich das ja mit den Enkeln noch wiederholen...


    Passt nicht zur Überschrift ich weiß, aber du Ramboduck hast mich animiert, dass mal eben los zu werden. Kann dich und alle aus eigener Erfahrung nur animieren, den Nachwuchs auf richtigen Autos das Fahren zu lehren... Es lohnt sich :-):-):-)

    Ich habe die Achsen mit eingebaut. Zuerst die Federn, dann die Stoßdämpfer. Heißt mit anderen Worten, die Achsen hingen quasi frei, die Federn ließen sich mit geringer Kraft einsetzten, danach die Stoßdämpfer. Allerdings war bei mir auch keine Antriebswelle drin. Weiß nicht, wie weit die die Achse noch höher hält.

    Ergänzung:

    Hier im Forum wurde an anderer Stelle, weiß nicht mehr wo, die Gefahr beschrieben, die entsteht, wenn man ein 230 V Kabel ins Auto einführt. Bin zwar kein Elektriker, aber weiß, dass die natürlich da ist. Bei einer blank gescheuerten Phase steht, wenn diese an die Karosserie kommt, dieselbe natürlich unter Strom. Hat der Hersteller aber sehr einfach gelöst, die Zuleitung hat einen frei liegenden Schutzleiter, der auf die Karosse gelegt wird. So löst der FI direkt aus und wartet nicht auf den Menschen, der die Karosse durch seine Berührung mit der Erde verbindet.

    Die Steckdose habe ich übrigens, um die Karosse nicht anbohren zu müssen, in die linke Kunsstoffecke der vorderen Steckdose gelegt..

    Hallo,


    bin beim Stöbern im Forum auf diesen Beitrag gestoßen.

    Auch ich habe meinem Motor eine Vorwärmung gegönnt. Mit dem Einbau war es recht einfach, ist direkt bei der Motorrevision mit eingebaut worden.

    Froststopfen waren sowieso raus. Mein "Tauchsieder", was anderes ist es nicht, stammt von Calix aus Schweden:

    https://www.calix.se/de/produk…ails&vehicleId=-108415110

    Der "Beipackzettel" ist aus meiner Sicht sehr verständlich, die pdf Dokumente listen alle Motoren auf, wo dieser Typ passt, bei der Suche auf der Seite nach dem richtigen Typ muss man ggf. auf den PKW mit dem entsprechenden Motor gehen.

    Habe mich für die Motorvorwärmung ohne zusätzlichen Heizlüfter entschieden. Da die Ausfahrten mit dem G im Normalfall geplant sind, arbeite ich manuell, heißt ohne Zeitschaltuhr oder andere Geräte. Einfach, je nach Außentemperatur, ein bis zwei Stunden vorher den Stecker in die Steckdose. Dadurch, das das Kühlwasser im Block erwärmt wird, erwärmt sich auch der Gußblock.

    Meine Erfahrung: es braucht noch keine 500m Fahrt und die Temperaturanzeige reagiert. Nach zwei km spürt man es an der Heizung. Also wirklich viel schneller, als ein Kaltstart. Die 550 W Leistung sind nicht viel, womit klar ist, dass es je tiefer die Außentemperatur (der G steht im Carport) um so länger die Aufheizzeit.

    Auf jeden Fall wird aber der absolute Kaltstart, der ja fast 90% des Verschleißes ausmacht, vermieden wird.

    Kosten: 2019 noch keine € 200,-, gefühlter Nutzen: groß bis sehr groß

    Hier zwei Fotos. Sitzt beim M 102 auf der Ansaugseite



    Gruß aus den NL

    Rolf

    Weil der Kühler teilweise ziemlich zu saß, haben wir uns den auch angeschaut. Bei der Recherche haben alle, aber wirklich ohne Ausnahme alle, die ich gefragt habe, und die Kommentare im Netz davon abgeraten einen heutigen Kühler neu zu kaufen. Also ist der Kühler zur Begutachtung erstmal zum Kühlerbauer nach MG gegangen. Rückruf: "Das ist ja mal noch ein richtiger Kühler mit Messingkasten! Reparatur überhaupt kein Problem." Dann kam noch der Vorschlag ein dreireihiges Kühlernetz einzubauen, das der Kasten groß genug war. Wir haben uns dann auf das dreireihige, gerade Netz geeinigt, ähnlich bi bei Hans Hehl beschrieben. Zum Abschluss noch verzinnt. Jetzt soll er sich, ohne Schaden zu nehmen, auch mit dem Hochdruckreiniger reinigen lassen. Was ja bei einem Fahrzeug wie dem G bestimmt nicht schlecht ist.



    Damit sollten einige Baustellen beseitigt sein und erstmal wieder der Spaß im Vordergrund stehen.

    Für den Sommer ist eine Alpentour geplant.

    Da die Achsen einmal raus waren, waren natürlich auch die Antriebswellen raus. Also ab damit nach Köln, zur Firma Elbe. Kreuzgelenke neu. Leider war ein Längsausgleich defekt, ich meine von der hinteren Welle. Gut das wir es hier festgestellt haben und nicht während der Fahrt. Zum Abschluss wuchten und denn auch wieder mit rein.



    Das metallische klacken im Antriebsstrang beim Anfahren ist jetzt auch weg :-)

    @ ramigani: Ich habe einen "Halbzivilen", sag ich immer. Leider kann ich die Geschichte meines G sehr schlecht verfolgen. Es ist auf jeden Fall ein Puch, Fahrgestellnummer beginnt mit VAG 461.239... Er ist in orange ausgeliefert worden, hatte wohl ein gelbes Rundumlicht und hat irgendwo in öffentlichen Diensten gestanden. Am vordersten Querrohr hat er Flansche, die nach Aussage meines MB Stammhauses nur bei Fahrzeugen angebracht sind, die einen Schneepflug aufnehmen sollen. Dazu passt, dass der vordere rechte Innenkotflügel Löcher hatte (starker Rostbefall) durch die wohl die Hydraulikschläuche gingen. Irgendwann ist er in den NL gelandet. Er ist dann silbermetallic gespritzt worden und man hat versucht ihm das Gesicht eines 463 zu geben. Habe ich korrigiert, heute ist er rot, RAL 3002, so wie es ihn original gab. Aber ich schweife ab...

    Zurück zur eigentlichen Frage. Könnte natürlich an der Belastung im Einsatzdienst liegen, dass die Lager so verschlissen waren. Ich muss aber sagen, dass er dafür immer noch gut lief. Wie oben geschrieben, ich habe 4 Werkstätten incl. TÜV befragt, niemand hielt das Tauschen der Buchsen für unbedingt erforderlich, auch nicht die, die es gemacht haben. Im eingebauten Zustand war kaum etwas zu sehen. Als die Achsen draußen waren, konnte man den Längslenker, bei dem die Buchsen am meisten verschlissen waren, am äußersten Ende gute 10cm hin und her bewegen. :-(

    Bin auf jeden Fall froh, dass ich es gemacht habe.

    Erster Eindruck nach 200km:

    Ich habe ein neues Auto! Er liegt auf der Straße wie ein Brett. Bodenwellen werden sehr gut weggebügelt. Keine schwammige Lenkung mehr! Sehr präzises Lenkverhalten. Die hier in den Niederlanden so beliebten "Drempels" (Verkehrsberuhigungshügel) nimmt er souverän. Feldwege mit 60? Kein Problem.

    Sicher sind 200km noch nichts, aber es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.

    ich bin froh, dass ich mich habe beraten lassen. Ich hatte abgesprochen, dass ich einen recht komfortablen Reise-G haben wollte, mit dem es aber auch möglich ist, raueres Gelände zu meistern. Trial habe ich ausgeschlossen. Darauf hat man mir Federn und Dämpfer zusammengestellt. Mein erster Eindruck ist, dass ich mein Ziel erreicht habe. Alles weitere wird sich aber erst mit der Zeit zeigen. Hoffe, dass ich nicht zu früh zu euphorisch bin.

    Hallo,

    @ Ramboduck: das sind die Infos, die mich dazu bewogen haben, etwas mehr für die Dämpfer auszugeben. Hörte von Leuten die sie schon 19 Jahre fahren. zum Rost hatte ich den Tipp bekommen, dass die Lackschicht recht dünn ist und man sie am besten nochmal lackiert. Habe ich getan. Mal schauen wie meine in 13 Jahren aussehen. ;-)

    @ Jottka: Danke auch für diesen Tipp. Habe die ersten 200km gefahren, jetzt scheint alles in Ordnung.

    Die Achsen wurden entrostet und neu lackiert. Sperren- und Bremsleitung hinten erneuert. Diverse Kleinigkeiten in einem mit genommen...

    Und dann wieder zusammengesetzt. Schön ist, dass ich in der Werkstatt mitarbeiten darf, wenn es meine Zeit zulässt. Spart ein wenig und ermöglicht mir, meinen G besser kennen zu lernen. Die Entrostung der Achsen habe ich selbst übernommen und beim Einbau der Achsen war ich der zweite Mann.



    eingebaut haben wir Koni Heavy Track RAID. Sind nicht die billigsten, habe aber soviel gutes darüber gelesen, dass ich mich für diese entschieden habe.

    Machen mit ihren 70mm Durchmesser auch optisch was her. Hinten passte alles ohne Anpassungen. Vorne mussten wir den Getriebehalter umsetzen, da lag die Antriebswelle zur VA auf, weil die Konis ein weiteres ausfedern zulassen. Ansonsten passte aber alles, sie federn nicht so weit aus, dass Leitungen verlängert werden mussten.



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