Beiträge von JottKa

    Moin Bodo,

    trotzdem etliche Komponenten an meinem G reichlich vergammelt waren ließen sich die Befestigungsschrauben der Stoßdämpfer vorn recht gut, mit entsprechendem Werkzeug wie Knebel und Verlängerung, ohne weitere Hilfsmittel lösen.

    Lediglich die obere Befestigung erforderte ein wenig Zen-Buddhismus (der Weg ist das Ziel) da man, jedenfalls beim Dieselmotor, nur wenig Platz zum Drehen hat.


    Obligatorisch sollten neue Muttern sein, die Bolzen je nach Erhaltungszustand erneuern.

    Hin und wieder ruckelt der Motor um seine Hochachse.

    Moin,

    macht mein 290er auch. Aber wir sind nicht die einzigen mit diesem Symptom. Ich hab' zwar eine Vermutung für die Ursache, besser jedoch ist es jemand mit Sachkunde die Einspritzkomponenten überarbeiten und einstellen zu lassen.

    Da die großen Gemeinschaftsjagden dank Corona ausgefallen sind , habe ich einem befreundeten Landwirt heute mit seinen Jungs (Jungjäger) unterstützt.


    Ein Keiler blieb auf der Strecke.. Die Schecken werden immer mehr bei uns in den vier Revieren..:rolleyes:


    Alles unter Corona-Bedingungen ... dann leider auch kein Schüsseltreiben..

    Waidmannsheil!

    Wir gehen am kommenden Mittwoch mit 10 Jägern (so viele sind in S-H möglich) auf Niederwild-Streife. Das gemütliche Mittagessen am Lagerfeuer weicht dieses Jahr leider der Selbstversorgung aus dem Rucksack.

    Erst die Tage kam mir wieder ein Bild von der Präsentation des W460 auf der Einfahrbahn in UT von 1979 zu Augen (ich habe auch noch die Broschüre) - jedoch war ich damals noch nicht selbst in UT (Untertürkheim) - damals war ich noch im Bauch.

    'N alter Kumpel von mir, „Eule Lenk“, hat die Entwicklung des G als Lehrling(heute Azubi) in Graz erlebt.

    Er hat aber keine Schuld!

    Die neuen Dichtungen sind sehr dick und unwillig. Da fehlten ein paar mm an Schraubenlänge und ich musste echt drücken. Dabei ist immer wieder die neue Dichtung irgendwohin verrutscht. Nach dem Ankleben an den Kasten ging es zwar nicht einfach, aber besser. Gut, daß die Scheibe nicht montiert war. Sonst wär' ich komplett ausgeflippt. :verrueckt:


    Ich hatte überlegt die Entlüftung über die Heckscheibe zu verlegen. Damals hatte man das Nummernschild noch nicht dort montiert. Heute ist das anders. Wenn man die Entlüftung dort platziert kann man das Nummernschild mit ca 2 cm Abstand anbringen und darunter die Entlüftungsöffnungen legen. Das wäre meiner Meinung nach praxisgerechter weil kein Wasser eindringen kann und die Luft durch den Unterdruck hinter dem Fahrzeugheck abgesaugt wird.

    Nach dem Genuss von ein paar Schlucken Rotwein, der Verwendung von Sprühkleber für die vermaledeite Dichtung und lautem Gefluche, was sogar meine Frau in der Hütte gehört hat, ist dieses Plastikteil endlich montiert.


    Unscheinbar, aber dennoch nervtötend. X(

    Moin,

    ich könnte die Karre schon wieder abfackeln!

    Ich möchte nur die Typen einmal in die Finger bekommen die für diesen Murks Namens G-Modell und dessen Konstruktion verantwortlich sind. Ein konzeptionell guten Vorsatz so in den Sand zu setzen ist schon ein großer Wurf. Das kann nicht jeder.


    Ich versuche gerade die „Entlüftungsöffnungen“ an der Karosserie vom festen Aufbau anzubringen. Die Konstruktion ist unter aller Kanone. Da passt nichts und dann wundert man sich warum überall das Wasser hereinkommt. Konstruktiv ist das ein Fall von „Keine Ahnung was ich hier machen soll, aber ich mach' 'mal was...“

    Ich bin nur noch am :urg:


    Gut für alle die einen Wolf mit Flatterverdeck haben. Daran müssen die sich nicht ergötzen.


    Leider gibt's kein „Smiley“ als Handgranate. So 'was könnte ich gerade gut brauchen um den nach Stuttgart und Graz zu werfen...


    Mein Wort zum Wochenende



    ...oder nimmst eine elektrische DEFA (~Tauchsieder) Heizung.

    Moin,

    genau das entspricht meiner Planung da die Kiste meistens, jedenfalls im Winter, über Nacht in meiner Halle mit Stromanschluß verbringt.


    Ich hatte so einen Tauchsieder damals in den 70ern im Borgward-Diesel meines Hanomag F20. War schon 'ne tolle Sache.

    Moin,

    um dieses ABS-Gedöns unterzubringen wurden die Achsen beim 463 irgendwann verbreitert (damit der Radeinschlag erhalten bleibt?). Gut zu erkennen an den Kotflügelverbreiterungen ohne daß Breitreifen serienmäßig montiert sind.

    Die „schmale“ Achse ist mehr oder weniger Baugleich mit den 460/461 Modellen

    Das Bild ist im Mammutpark entstanden. Das Gelände dort ist klein aber fein. Einzig den Rotton vom erzhaltigen Boden, den findet man noch sehr lange an, unter und im Wolf...

    Moin,

    jetzt weiß ich endlich wo mein G versenkt wurde. Dieses rötliche Zeug hab' ich zuletzt aus den Längsträgerenden hinten, und zwar innen, gefunden. Die Kiste wurde Anfang 95 in Leipzig ausgeliefert und 2014 hab' ich den im Harz gekauft. Was dazwischen alles passierte liegt buchstäblich im nie entfernten Dreck :-(

    Wenn Rost Geschichten erzählen könnte wäre das Buch meines G ein richtig dicker Wälzer.


    Und jetzt ist er auch „Fehlfarben“ in RAL 8027 seidenglänzend. Sieht aus wie mit Schokolade überzogen.

    Moin.

    die lange Scheuerleiste hinten links ist jetzt auch montagefertig. Richtig verrostet war die einvulkanisierte Schiene nur an der letzten Schraube hinten. Allerdings kann man sehr schön sehen wie die Verrostung ihren Lauf nimmt: An den Schraubenlöchern und den beiden kleinen Öffnungen an der Karosserieseite.

    Nachdem im Alter Kimme und Korn nicht mehr so deutlich erkennbar ist...

    Moin,

    das kenne ich, und ich denke auch alle Jäger die von Altersweitsichtigkeit betroffen sind auch, und somit schieße ich auf sich bewegende Ziele bis maximal 100 m.

    Allerdings bevorzuge ich es meine Waffen und Optiken selbst einzuschießen. Auf Scheiben zu schießen ist eine Version, die andere ist verantwortungsbewusst auf lebende Wesen seine Waffe zu richten...

    Im nächsten Jahr kommt die Kiste komplett auseinander, die 2 Rahmenrohre für die Heckfederabstützung mit allem drum & dran kommt neu incl. Querstabikonsole. Das Geraffel ist auch total verfault bzw hat dilettantische „Reparaturen“ erlebt.

    Danach geht das ganze zum Feuerverzinken.

    Das hat bereits jemand im MFF mit seinem P4 gemacht.

    Moin,

    Finger weg von Brunox!

    Ich habe jetzt ungefähr 5 Spraydosen zu je € 16,- + X auf exponierte Stellen an meinem G aufgetragen, meistens sogar mehrfach. Das Fahrzeug stand die ganze Zeit unter Dach und war lediglich den dort herrschenden Umweltbedingungen ausgesetzt. In einer ungeheizten Halle erwarten man so etwas nicht:


    Der Rost drückt aus den Schichten nach außen...

    An dieser Stelle 2-3mal Brunox auf den Restrost, der mit Meißel und grobem Sandpapier entfernt wurde und bis auf einen Rest in den Rostporen weg war. Dann Brunox 'drauf, warten bis zum Aushärten, dann noch mal, warten, Farbe und warten dann satt Wachs.

    Das Bild ist die Vorderachsaufnahme für die Federteller ganz unten an den Schubstreben von der man eine Mutter sieht.

    An anderer Stelle, auf denen ich kein Brunox verwendet habe (ich hatte nichts mehr...) kommt keine Rostpampe durch die Beschichtung gedrückt.

    Wenn man theoretisch die Motorhaube gegen das Dach klappt (vielleicht besserer Zugang zum Motorraum), dann dürfte diese an dem Gummiprofil anlehnen.

    Da fand ich die Scharnierlösung der älteren Mercedes-Modelle praxisorientiert:

    Die Hebeunterstützung fand über Haarnadelfedern (oder waren es Schraubenfedern?) statt. Es gab 2 Stellungen, die eine war Haube hoch um z.B. Ölkontrolle zu machen, die andere war die Haube senkrecht stellen. Die Arretierung fand über einen federbelasteten Stellhebel links und rechts statt. Zum Hochstellen den einen drücken, zum Absenken den anderen drücken.

    Das wäre eine ausgezeichnete Lösung für unsere Fahrzeuge gewesen.

    So, nach dem ganzen negativen Zeugs jetzt wieder etwas zum Thema „Wie mach' ich's besser...“

    Wer einen G, Grün-Dingsdabumsda oder ähnliches Geraffel aus Graz auf Vordermann bringen will, oder auch muß ,und beim Hans Hehl nicht die gewünschten Informationen erlesen kann.

    Die in meinen Augen komische Gummileiste über der Frontscheibe ist auf einer Aluminiumschiene befestigt. Wenn man, aus welche Gründen auch immer, diese demontieren muß und an der Entfernung der Aluschiene verzweifelt, dem sei gesagt:

    Aluschiene angebaut lassen, Gummileiste mit Gefühl und Kraft abziehen, Aluleiste säubern (wichtig!) und ggf. lackieren. Dann die Gummiauflage in die obere Führung mit Hilfe von Gleitmittel (ich bevorzuge Neutralseife) einziehen und erst im Anschluß die untere Lippe (mit Gleitmittel) eindrücken. Funktioniert wirklich wider Erwarten sehr problemlos.


    Moin,


    die Schubstange (Zahnstange, flexibel) kann gedreht werden - dann hat man wieder einige Jahre Ruhe. Fahrzeuge ohne Scheibenrahmen haben eine abweichende Sachnummer.

    Für meinen zivilen G mit Scheibenrahmen habe ich das Teil bei pkwteile.de geordert. Das Ersatzteil ist nicht immer lieferbar und man kann — man muß es nicht — auf Rabatte von bis zu 36% achten.

    Moin,

    langsam, bedingt durch die fallenden Temperaturen, nähert sich mein G der Benutzbarkeit.

    Heute war der Auftrag von Steinschlagschutz im entsprechenden Bereich am Unterboden angesagt. Und das Zeug will einfach nicht durchhärten...

    Radhaus hinten rechts


    Schweller rechts


    Wie war das noch? Mit dem Kautschuk nicht sparsam sein. ;P Das haben die in Graz auch so gehalten.

    Übrigens hatte ich kein „Ganzkörperkondom“ an und sah hinterher auch nicht anders als vorher aus. Jedenfalls klamottenmäßig. Lediglich eine Spritzmaske hatte ich wegen der Dämpfe auf.


    Übrigens noch eine Bemerkung zum Rostumwandler Brunox: Das scheißenteure Zeug werde ich nie wieder verwenden! Ordentlich entrosten, als Grundierung Zinkphosphat und danach korrekter Lackaufbau ist deutlich besser. Die Rostpampe läuft aus dem mit Brunox grundierten Bereich einfach nur so heraus. Dort, wo ich mit Lack und ohne Brunox gearbeitet habe, ist alles gut.