Beiträge von Beni

    Hallo allseits,


    Werners Ratschlag, keine induktiven Lasten anzuschließen und mein Kentnisstand führten erstmal zu Recherchen im Netz, spätes Lernen.

    Und so weiß ich nun etwas mehr über Einanker-Umformer und auch Transienten und deute nun auch den Schaltplan neu: daher vielleicht der Schalter, der sowohl Plus, als auch Minus abschaltet und beide Leitungen mit Sicherungen vorsieht!?

    Gerade aber induktive Lasten sollten doch mit dem Ding ohne jegliche Elektronik auch möglich sein?


    Aus Vorsicht habe ich aber doch erstmal Versuche mit zusammen 350 Watt Licht vorgenommen.


    Mit der Verwendung des 5 Ohm 100W Regelwiderstands nach dem Hochfahren dann für die Feldwicklung verwendet, ermöglicht tatsächlich die Frequenz stabil bei 50 Hz zu halten: 350 Watt und 50 Hz ergeben 223 Volt, bei nur 250 W, 50 Hz habe ich 240 V gemessen.


    Ohne Widerstand an der Nebenschlußwicklung resultierten bei 350 W nur 43 Hz und 216V.


    Bei dem Ding ist entscheidend, wie hoch die Eingangsspannung ist - die oberen Werte hatte ich bei 25,5 V Batteriespannung.


    Beim 0,4 kW Moppel stehen ja 27 Volt bei der Stellung "Puffern" an und so hatte ich ohne Batterien bei 250 W, 50 Hz 240 Volt gemessen - ohne Last aber 297 V.


    Alles also etwas variabel und dieses robuste Ding nur für robuste Verbraucher zu empfehlen!


    Grüße

    Benedikt

    Hallo Werner,

    Deine Ausführungen bringen schon eine Menge Licht ins Dunkel. Und bewegten mich dazu, im Netz mich in die Materie "Einanker-Umformer" weiter einzuarbeiten: überraschend komplexer als ein Motor oder ein Generator (...und ein Motor-Generator ist kein Einanker-Umformer!)


    Du hast völlig recht mit der Aussage, daß bei Verringerung des Feldstroms die Drehzahl sich erhöht (u. U. bis zum Durchgehen - ich hatte es nur sehr kurz ohne Strom an C).


    Ich werde wohl die Elektrotechnik beim "Einanker-Umformer" nicht gänzlich verstehen, letztlich bleiben aber beim Anschließen nicht viele Optionen: 100 W 5 Ohm: das geht nur zum Anlassen, wie auf dem Schaltplan abgebildet, dann muß der weggeschaltet werden.

    Wenn die Theorie zum Umschalten des Widerstands auf die Nebenschluß-Feldwicklung wahr ist, dann kann man dann damit eben nicht die Drehzahl senken, sondern die 50 Hz bei Last versuchen beizubehalten, also weiter Gas geben und nicht bremsen.


    Ich werde endlich mal Versuche mit Nennlast 350W durchführen müssen, um Meßergebnisse zu bekommen.

    Eine Kühlung einer Bierzapfanlage wäre eine Idee, die hat aber so einen hohen Anlaufstrom...und habe nun Angst, daß die hohe Spannung schadet...Anlaufstrombegrenzer kaufen?


    Für was hat es die Bundeswehr verwendet ? ? ?


    Grüße

    Benedikt

    ..Neues aus der Experimentalphysik: je mehr ich den Widerstand an C (Feldwicklung?) erhöhe, desto schneller dreht das Ding - am schnellsten komplett ohne Strom an C!!! Was ist da los? Wirkt die Wicklung gewollt als Bremse? Völlig rätselhaftes Ding.

    Grüße

    Benedikt

    ...und weiter im Monolog,

    (weil das Trum wohl weder ein Fernmeldeteil ist, daher in keinem Koffer, in keinem Tower war, liest diesen Thread offenbar kein Wissender!?)


    Die 600W Limas von 0,25t bis 10t ,wären mit den 400W des Dynamotors bestimmt an der Grenze - aber dennoch muß das ja für etwas gewesen sein, das eine höhere Spannung brauchte aber während ein großer Motor lief und 24V mit ausreichend Watt lieferte.


    Höhere Spannungen brauchten Röhrengeräte, wie es Andreas ja für ältere Funkgeräte schrieb. Die 220V bei diesem Dynamotor sind da vielleicht schon wieder ungewöhnlich niedrig.


    Starke 24V Versorgung, Betrieb während der Fahrt: ich komme da nun auf Kettenfahrzeug, vielleicht Raketenjagdpanzer oder FlaPanzer, die zur Zielverfolgung (1967!) eben höhere Spannung (mit nur 350W) brauchten, vielleicht für Lenkraketen mit Kabel oder gar Radar.


    Und Werners Idee, daß der Vorwiderstand nur zum Anlassen verwendet wird und aber die komische Zeichnung des Widerstands im Schaltplan, bei der der Strom für die Feldwicklung auch per Schleifkontakt übertragen wird, bringt mich zu folgender Idee:


    Die Zeichnung im Schaltplan zeigt nur schematisch einen raffinierten Schalter in der Stellung des "Anlassens"! Vielleicht ist die Glocke drehbar und somit kann der Schleifkontakt der Feldwicklung nach dem Anlassen auf den Widerstand gedreht werden. Und damit kann dann der Strom durch die Feldwicklung reduziert werden zum Einstellen der Ausgangsspannung von 220V/50 Hz.

    Vielleicht war ja auch das Anlassen mechanisch im Schalter nur ein "durchlaufender Posten", damit die Ankerwicklung nicht versehentlich länger über den Widerstand läuft und diesen 100W Widerstand durchbrennen läßt, wie ja mir passiert.


    Auch bei Lichtmaschinen wird ja der Strom durch die Erregerwicklung per Widerstand zur Spannungsregelung reduziert... und bei den großen (alten) SEA ist doch auch ein "kleiner" Drehwiderstand zur Einregelung der Ausgangsspannung: auch auf die Feldwicklung?


    kurz: ich werde es mal probieren und berichten!

    Grüße

    Benedikt

    ...sooo:

    mit dem Moppel auf der Stellung "24 V Puffern" und Stellregler auf Minimum, es zeigt 27 V, habe ich mit dem Vorwiderstand den Dynamotor ohne Verbraucher gestartet: very smooth.

    Dann auf 100% (meint kein Widerstand) hochgedreht: Moppel gleichmäßig, Dynamotor gleichmäßig, keine Leitung wird warm oder gar heiß, keine Explosion.

    Weiter eine 100W Glühbirne angeschlossen: ebenso alles kalt (außer Glühbirne) - und keine Explosion.

    Das hatte ich ca. 15 Minuten laufen lassen: Moppel, Dynamotor, Glühbirne: alles ok.


    Meßwert 51 Hertz zwar ok, aber 268 Volt !!??


    Vielleicht würde die Spannung bei höherer Last sinken, hatte aber gerade nichts robustes mit 300...350 W gefunden.


    Geräte, die mit den eckigen Sinuswellen von elektronischen Spannungswandlern nicht gut klar kommen, haben bestimmt mit der hohen Spannung (aber super Sinuswellen) Probleme.


    Jetzt könnte man natürlich auch den Ausgang regeln, wie bei den größeren SEA... - und es gäbe gerade bei Schult Militärbestände einen schönen Regelkasten mit analogem Voltmeter, Amperemeter, Frequenzmesser, Stellregler, Sicherung, Bakelit-Steckdosen, elegantes Design, sehr schöner Farbton.

    Aber kann mir einer sagen für was?

    Grüße

    Benedikt

    Freunde,

    ...aaalso: Fakt ist, wenn auf P 24V Plus und auf N 24V Minus angeschlossen wird, dann kann man an V(0) und U 220V abgreifen und ich habe keine Zweifel an dieser grundsätzlichen Belegung - in der Beschreibung sind in der Überschrift halt die nur 100 W beim Widerstand genannt...


    Auf dem Foto oben ist noch mein falscher Anschluß dokumentiert (rot ist mein Plus): da hatte ich an EA 24V Minus, an C als erstes 24V Plus, dann ist der Motor in Zeitlupe gefahren, dann 24V Plus an DFB und dann ging das Ding wie eine Turbine - natürlich ohne jegliche Sicherung. Vielleicht waren da gewaltige Wirbelströme oder so, vielleicht hatte ich (nur?) die letzten Kondensatoren dadurch vorgeschädigt.


    Dann ,mit Plan, hatte ich an DFB 24V Minus und an C 24V Plus: Motor bewegt sich nicht. Weiterhin mit Drehwiderstand 5 Ohm/100W 24V Plus an EA: der Motor dreht schön leise bis auf volle Touren, wie bei Carrera Bahn Gas geben mit dem Drehwiderstand, und man kann 220V bisher nur 45 Hz abgreifen (Multimeter mit Hz-Messung).


    Dann die Explosionen und Umlötereien (der Schaltplan zeigt ja ein Änderung: zwei Kondensatoren sind dann überflüssig).


    Weiterer Versuch, mit Messungen der 220V und 45 Hz, 100W Glühbirne zeitweise und dann ohne Glühbirne (kein "Aufdrehen" des Motors) ist der Widerstand durchgebrannt (Sicherung hatte ich keine).


    Dann pure Angst und Finger weggelassen. Fettere Drehwiderstände kosten dann wieder eine ganze Menge und weil der Nutzen derzeit ungeklärt bleibt: nix gemacht.


    Sicherlich ist der Kram im falschen Forum, ich wußte halt nicht, daß das sich so entwickelt und den Thread umziehen darf man regelrecht nicht.

    Das ganze ist ja so wichtig und eilig wie sonst was, aber fuchsen tut´s mich halt schon!


    Grüße


    Benedikt

    Hallo Andreas,


    P und N sollen ja für das 24V Netz Plus und Minus sein, für die 220V Anschlüsse ist ja V und U (0) verwendet.


    Und das Teil zwischen L und R/M deute ich auch auf einen (Tauch-)Regelwiderstand und bei dem nur zw. L und R der Widerstand ist und L zu M permanent Kontakt hat. Dieses Teil ist nicht am Motorgenerator verbaut - ich habe es nicht, ich hatte einen 5 Ohm 100W Drehwiderstand besorgt.


    Komisch ist auch, daß sowohl von P, als auch von N eine Sicherung eingezeichnet ist - der Schaltplan ist irgendwie ein ganz anderer Stil....

    Übrigens hatte ich auch Kontakt mit dem genannten Hrn. Singer aufgenommen: er war nur Händler und konnte da gar nicht helfen.


    Danke fürs "Verkopfen"!

    Grüße

    Benedikt

    ...also das o. a. Foto war noch aus der ersten Versuchsphase. Zum Durchbrennen des Vorwiderstands und für die Explosionen war alles nach Schaltplan angeschlossen. Rätselhaft!

    Grüße

    Benedikt

    ...ich meinte natürlich, daß die 100W des Drehwiderstands limitierend sind, nicht die 5 Ohm.


    Welchen Drehwiderstand verwenden denn die "großen" SEA (z. B. die mit dem BMW Motor) - aber da wird ja der Ausgang und nicht der Eingang gedrosselt?


    o.k., wenn ich mein eigenes Foto anschaue, habe ich vielleicht vor DFB den Widerstand und somit + und - vertauscht - ich prüfe mal in natura.

    Hallo Andreas,


    die Klemmen, die Bezeichnungen und die Kabeldicken/Strichstärken stimmen überein.

    Das Foto der Anschlußklemmen oben "in Originalversion hochladen" , dann kann man bis zum Fliegenschiß vergrößern.

    Hier nochmal der Schaltplan, damit es bequemer wird.

    Oder trimmt man so einen Generator mit Reduktion des Stroms durch die Feldwicklung und der Plan ist falsch? Im Plan ist doch der Widerstand vor der Ankerwicklung? Die Bez. "P" und "N" sind ja auch ungebräuchlich für ein Fzg.-Netz...

    schaltplan.pdf


    Grüße

    Benedikt

    Ladies and Gentlemen,


    richtig angeschlossen macht der Generator also doch nicht so ein Lärm und er kann auch vom 0,4 kW SEA betrieben werden.


    Aaaber: im Schaltplan steht der Drehwiderstand mit nur 5 Ohm drin. Und wenn der ganze Strom da durch muß, kann das doch nicht passen (U=R*I)?

    Und genau so ist es passiert: angeschaffter Widerstand ist durchgebrannt. Da der Drehwiderstand "vorne und hinten" betrieben werden kann, kann man damit noch experimentieren. Aber das scheint mir also die falsche Angabe mit den 5 Ohm - das ist evtl. gar nicht die Originalangabe?


    Weiterhin ist aber mir schon zweimal der letzte Kondensator explodiert - und zwar im Leerlauf ohne Last. Im Schaltplan ist ja eine Änderung der Kondensatoren bezeichnet, so daß einer der ursprünglich dreien überflüssig ist: und den freien hatte ich dann als Ersatz für den explodierten geschaltet: dann auch Explosion. Gut, Kondensatoren altern und genau diese Alterung kann zu solchen Explosionen führen. "Neue" Kondensatoren hatte ich mir dann bestellt und weitere Tests könnten nun stattfinden. Weswegen ist denn die Änderung im Schaltplan?

    Da die 220 V so explosiv sind, hatte ich das Ding mal ruhen lassen.


    Und jetzt mit der Anfrage an MAN Tower-Spezis: weß jemand etwas über die Verwendung dieses Motorgenarators? Ist er tatsächlich im Tower verwendet worden? Wenn das Ding geerdet werden muß, dann also nicht während der Fahrt und wenn im Stand, warum dann nicht gleich ein SEA???


    Grüße

    Benedikt

    ...tja, vielleicht war auch DKW mit 1:40 und zunächst mit den Pleuelbüchsen etwas übermütig und merkwürdigerweise gab es den 900er mit Büchsen und 1000er mit Büchsen und mit Nadellagern am Anfang auch alles parallel. Wurden da Lagerbestände aufgebraucht? Aber man kann heute doch bestimmt sagen, daß sich die 1:40 langfristig bewährt haben - praktischer sind sie bestimmt im Ggs. zu 1:50 und da wackel ich auch nicht dran und bleibe auch bei SAE 30 oder 40.

    Danke, Arne! Aussagen von Zeitzeugen sind heute selten! (sie lesen leider wohl nicht so häufig dieses Forum!)

    Bestimmt war dann ein Fahrer am Gaspedal und hat ständig nach Gehör damit spielen müssen. So ein einfaches Handgas wie im 0,75t und 1,5t geht nicht gut bei unseren kleinen Stinkern.

    Wie verhält es sich denn mit den Drehzahlreglern beim Zapfwellenabtrieb? Der muß bestimmt viel herauf und herunter regeln und Gleichmäßigkeit ist dann bestimmt auch schwer zu erreichen.

    Grüße

    Benedikt

    Enthusiasten,

    ...im neuen Buch, das nun hoffentlich jedem (!!!) vorliegen sollte, bin ich auf Seite 36 unten, beim Bild OHNE Abbildungsquelle und OHNE Untertitel - wie konnte das passieren? - auf etwas gestoßen:

    Der "Final Report German DKW Cross Country Car" der britischen Rheinarmee führt auf, daß zwei MUNGA von der Schweizerischen Armee getestet wurden.

    Auch in den aufwendigen Übersetzungen dieses Reports, die in den MIG-Infos 1 und 2/ 2006 schon zu finden waren, ist das genannt, ich hatte es wohl überlesen.

    Weiß jemand irgendwas dazu? Gibt es irgendeine weitere Quelle?


    Grüße

    Benedikt

    Hi Tischlerkuli,


    folgende Bilder aus der MIG-Info 96/01 - um Dir Appetit aud die MUNGA IG zu machen!

    Die RT-Geräte haben es zumindest zu einer Rüstsatz-Nummer geschafft - ob davon welche je angeschafft wurden?


    Grüße

    Benedikt

    Dateien

    • GRT1.pdf

      (46,27 kB, 60 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • GRT2.pdf

      (66,55 kB, 51 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hallo Allesamt!

    Woher stammt diese Tasche? Ich habe sie aus dem Fundus meines Großvaters und ist mutmaßlich WWII.

    US ist ist bestimmt nicht, da die überall ja US draufgestempelt hatten, es ist auch ein bräunlich-gelblicheres oliv.

    Und Wehrmacht hatte für die Geräte der letzten Tage bestimmt nur so ein lappiges Leinen-Gewebe.

    Also britisch? So ein kleines Funkgerät?

    Ich freue mich über alle begründeten Verdachts-Gedanken!


    Grüße

    BeniTasche1.pdfTasche2.pdfTasche3.pdf

    Patrick,

    das ist eine geniale Idee. Paßgenau, Schutz auch bei extremen Einwirkungen. Und ich habe sogar noch eine.

    Ahaber: wie sieht das denn aus? Was sollen denn die Leute denken? Ich muß da schon was oschinohles liefern! Ich fahre ja auch nicht mit einem ZB-Kanister rum, nicht mal zum Mulchen!

    Und so eine Tarn-Abdeckung hält ja auch die Scheibe sauber: ein weiterer zu beachtender Pluspunkt für die absolute Notwendigkeit der Anschaffung der MUNGA-Abdeckung!


    Grüße

    Benedikt

    Hallo Klaus,


    versenden von Benzinkanistern ist irre teuer. Da finden wir besser einen privaten Transport. Das ganze ist ja bestimmt so eilig, wie der Tarnüberzug.

    Beim Mulchen unter Bäumen streifen da so die Äste über die Gummi-Dichtleiste der Windschutzscheibe und nagen an der Dichtung.

    Und der Emma-Überzug, den ich habe, geht natürlich auch irgendwie - aber MUNGA-Überzug wäre halt schon besser und vielleicht kennst Du jemanden, der einen über hat...

    Hallo Klaus,


    eher so ganz aus dem Süden: mittlerer Schwarzwald. Und das Versenden ist ja mit dem Benzinkanister nicht so einfach möglich. Deswegen ja Veterama Mannheim. Vielleicht kennst Du jemanden, der nach Mannheim geht und für so wichtige Dinge Transporter spielt?

    Mit Mühe hätte ich auch einen Transporteur von da oben...

    Grüße

    Benedikt

    Biete im Tausch Katastrophenschutz-Kanister gegen gleichwertige und ähnlich alte der BW oder gegen Tarnüberzug für die Windschutzscheibe vom MUNGA - werde auf der Veterama in Mannheim sein.