Beiträge von mathisv

    Hallo zusammen,


    nach weiteren 500km läuft der Wolf nun wieder besser. Auf einer Autobahnauffahrt kam aus dem Auspuff nochmal viel Qualm und die Düse hat außerordentlich schnell genagelt. Seit dem hat der Qualm aus dem Auspuff sich normalisiert und die Leistung ist wieder akzeptabel. Somit mussten die generalüberholten Einspritzdüsen nur eingefahren werden.


    Ich hoffe es bleibt dabei. Danke für eure Unterstützung.

    Mir fällt gerade noch etwas ein.


    Da mein Tankgeber nicht funktioniert, habe ich den Tank zweimal fast auf null gefahren. Habe jeweils knapp 100l getankt. Könnte es sein, dass die Dieselpest die Einspritzdüsen manipuliert? Würde man das im Vorfilter sehen?

    Danke für eure Antworten. Bin gestern noch etwas gefahren. Die Leistung ist deutlich besser geworden, da die Werkstatt den Luftschlauch von Luftfilter zu Ansaugbrücke entfernt hat. Angeblich war dieser zusammengezogen, was ja eigentlich nur durch einen Unterdruck entstehen kann?


    "Neue Kolbenringe einbauen"


    Fängt dieser Schritt nicht etwas weit hinten an, ohne das man eine vernünftige Diagnose hat?


    "Kompression messen"


    Da ich von Motoren wenig Ahnung und Equipment habe, habe ich das Problem in die Hände einer Werkstatt gelegt und nichts selber gemessen. Müsste die Leistung bei einer Undichtigkeit nicht kontinuierlich schwach sein? Durch Wechsel der Einspritzdüsen war das Problem ja kurzfristig gelöst und das Nageln hat auch aufgehört.


    "Warum sollten gereinigte Einspritzdüsen erst nach 2000Km richtig funktionieren ?

    Entweder die funktionieren auf Anhieb oder eben nicht."


    Das kann nicht ganz richtig sein, da die neu eingebauten Einspritzdüsen auch eine Zeit (ca. 20km) gebraucht haben, bis sie korrekt gearbeitet haben. Den Prozess konnte man beim Fahren auch hören, da die Düse in dem Moment sehr schnell genagelt hat und gleichzeitig starker Qualm ausgetreten ist. Für diese paar Sekunden hängt auch die Leistung kurz in der Luft (beschleunigt kurzfristig nicht). Danach war dann Ruhe.


    Die Geräusche sind kein Klackern (wie bei Motorschaden), sondern ein Drehzahlabhängiges unregelmäßiges Nageln.


    da muss der Motor ausgebaut werden

    Um was zu tun? Wenn das Problem doch mit den Einspritzdüsen zusammenhängt, habe ich nichts gewonnen. Da ich das auch nicht mal "eben" alleine machen kann, fängt mir dieser Schritt zu weit hinten an.


    Fazit

    Ich gehe immer noch davon aus, dass eine Einspritzdüse nicht korrekt funktioniert. Um dieses Problem auszuschließen, ist es wohl sinnvoll, alle erneut auszubauen und bei einem Instandsetzer penibel prüfen zu lassen. Wenn die Düsen in Ordnung sind, würde ich die Kompression messen, um zu prüfen, ob es eine Undichtigkeit im Zylinder gibt. Wenn dann ein Problem festgestellt wird, könnte es sein, dass man an den Motor ran muss. Den Tipp mit dem Stethoskop finde ich super.


    Grüße

    Mathis

    Hallo zusammen,


    ich habe damals die Düsen von einer Werkstatt gegen generalüberholte Düsen ausgetauscht. Nach der ersten Fahrt kam zweimal bei hoher Drehzahl Qualm aus dem Auspuff. In dem Moment konnte man ein lautes Nageln vernehmen. Der Motor lief danach leistungstechnisch wieder gut.


    Nach einem weiteren Tag nahm die Leistung wieder ab und der blaue Qualm nahm wieder zu.


    Heute habe ich den Wolf wieder abgeholt. Die Werkstatt hat nichts gefunden und hat mir gesagt, dass es bis zu 2000km dauern kann, bis die Einspritzdüsen wieder laufen. Wie ist eure Erfahrung?


    Als ich heute von der Werkstatt nach Hause gefahren bin, war die Leistung auf den ersten 5km in Ordnung. Als der Motor dann warm warm, habe ich mehr Drehzahl gegeben und bin ein Stück Autobahn gefahren. Leider kam in diesem Moment wieder Qualm aus dem Auspuff und der Wolf fing wieder an zu nageln. Im höheren Drehzahlband nagelt er nun kontinuierlich, die Leistung ist schlecht und ich ziehe hinter mir einen blauen Schleier Qualm.


    Hat noch jemand noch einen Tipp? Danke euch.

    Hallo zusammen,


    seit gestern klackert mein Wolf (250 GD) im Leerlauf und in bestimmten unteren Drehzahlbereichen in allen Gängen. Laut meiner Lokalisierung kommt das Klackern aus dem Inneren des Motors.


    Zusätzlich habe ich eine ungleichmäßige Leistungsverteilung, sodass es beim beschleunigen einen kurzen Abriss gibt, der beim erhöhen der Drehzahl dann wieder verschwindet.


    Das Klackern ist im Stand recht gleichmäßig, beim fahren ist es mal schneller mal langsamer, jedoch immer schneller als im Stand. Weiterhin läuft der Motor im Stand auch ungleichmäßig und bewegt sich in den Lagern. Dies gilt für den warmen und kalten Zustand.


    Den Ölstand habe ich geprüft. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Ventildeckeldichtung etwas undicht ist und der komplette Rand leicht feucht ist. Beim Zünden und Starten erlischt die Ölkontrolleuchte einige Sekunden verzögert.


    Ich habe hier im Forum schon einige Artikel diesbezüglich gelesen, dennoch passen die Umstände nicht zu meinem Problem. Dort war oft vom Hydro Stoßventil die Rede.


    Bevor ich eine Werkstatt aufsuche, würde ich mich über eine Hilfestellung zur besseren Einschätzung des Problems freuen.


    Grüße

    Mathis

    Ich habe den Motor eingespannt und die Welle mit einem Schraubenzieher blockiert, sodass diese sich nicht mehr dreht. Dann den Propeller anföhnen und vorsichtig abdrehen. Geklebt war bei mir nichts.

    Hallo zusammen,


    nach dem Tausch des Gebläsemotors bei meinem Wolf 250 GD mit zweiteiliger Blende in der Mittelkonsole stehe ich vor folgendem Problem. Die Heizungsstellhebel lassen sich nicht mehr ganz nach rechts (insbesondere der Hebel unten und oben) schieben, ohne dass sich die Blende nach innen biegt. Wie ist das bei euch? Besteht dort ausreichend Platz, und wie kann dieser ausgeglichen werden?


    Dieses Spiel kann im übrigen nicht durch den Sitz der goldenen Dreiecke an der Untersten Luftführung (Bild im Anhang) ausgeglichen werden, da durch Verändern des Abstands dieser von der Karosserie abgerückt wird und Wasser ggf. durch den Motorraum eindringen kann.


    Als Test habe ich den Heizungskasten mal ohne den Motor, Wärmetauscher usw. mit der Querstrebe am Amaturenbrett angeschraubt. Selbst in dieser Position entsteht keine optimale Passgenaugigkeit in alle Richtungen an der Blende mit den Heizungsstellhebeln.


    Ich habe hier schon sämtliche Beiträge zu dieser Thematik gelesen.


    Hat noch jemand einen Tipp?


    Grüße

    Mathis

    Hallo zusammen,


    das Aufsetzen des Propellers ist mit etwas Geduld kein Problem. Schleifen tut auch nichts. Nun muss alles zusammengebaut werden.


    Leider sind die Sicherungen am Kunststoffteil an der Stirnwand herausgebrochen und die Schläuche sind undicht.


    Hab also noch gut was zu tun.


    Auf den Bildern sieht man das ausgeschlagene Lager.


    Danke für Eure Tipps.

    Das sind bestimmt die Stopfen für die oberen Gummi leisten.

    Unten gehören keine daran. Da werden sie ja durch die lange Leiste abgedeckt.

    Und am besten Edelstahlschrauben nehmen, dann Rosten die auch nicht. ;-)

    Das mit den Schrauben macht Sinn. Habe aktuell die Mercedes Schrauben dran.


    In der Explosionszeichnung ist aber ein Stopfen mit der Nummer 53 dargestellt (siehe oben). Komisch.

    Viel Spaß mit deinem Wolf, ich würde den anderen Bremssattel auch tauschen, der kommt bestimmt als nächstes.:-)


    beste Grüße

    Vernünftig ist das sicher. Aber aktuell funktioniert er. Ich werde den Bremssattel auch nochmal zerlegen, und dann entscheiden, ob ich ihn ersetze. Beläge sind fast neu.

    Hallo und herzlich willkommen!

    Hast Du die alte Y-Nummer Deines Wolfs?

    Dann kann ich mal gucken, ob ich vielleicht ein Foto aus dem Einsatz finden kann.

    Manchmal gibt es ja solche Zufälle;-)

    Hallo, die Nummer lautet Y-537 565.

    Hallo zusammen,


    ich habe nun schon einige Beiträge geschrieben und möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Mathis, 23 Jahre alt, und komme aus Dortmund.


    Meinen Wolf habe ich über die VEBEG ersteigert und vor genau einem Monat abgeholt. Er wurde am 09.02.1990 zugelassen, und beim PzGrenBtl 223 in Dienst gestellt. Das Fahrzeug war im Kosovo-Einsatz und wurde zuletzt in einem Materialwirtschaftszentrum genutzt. Dort hat es dann einen leichten Heckschaden erlitten, weswegen es vermutlich ausgesondert wurde.


    Diese Informationen konnte ich durch einen Blick in das Gerätebegleitheft erhalten. Behalten durfte ich es nicht.


    Nach Abholung haben wir das Fahrzeug auf direktem Weg zum TÜV gebracht. Dort konnte das Fahrzeug auf Anhieb die Vollabnahme bestehen. Nach der Zulassung konnte ich dann die erste Fahrt nach Hause antreten. Nach etwa 2 km wurde die Bremse vorne rechts heiß, das Fahrzeug hatte einen starken Leistungsverlust, weswegen ich abgeschleppt werden musste. Nach kurzer Diagnose in der Garage stand dann fest, dass die Kolben durch Korrosion und lange Standzeit nicht mehr gängig sind und die Bremsscheibe blockieren. Ich habe dann den gesamten Bremssattel durch einen neuen ersetzt. Komischerweise ist dies auf dem Prüfstand nicht aufgefallen, und die Bremsleistung war gut und gleichmäßig.


    Desweiteren habe ich schon viele kleinere Reparaturen und optischen Korrekturen vorgenommen, die das Fahrzeug fahrbereit und schöner machen. Dazu gehörte auch eine neue Hecktür und ein neuer Stoßfänger. An dieser Stelle habe ich jedoch gebrauchte Teile verwendet. Auch das Blinkerrelais, den Warnblinkschalter und den Blinker vorne rechts konnte ich ersetzen. Danke für die Teile xXSaschaXx.


    Ich nutze den Wolf als Jagd- und Alltagsfahrzeug, und konnte nun auch schon erste Revierfahrten im Geländer absolvieren. Aus diesem Grund ist es mir auch sehr wichtig, dass das Auto fährt, und nicht in der Garage steht. In diesem Sinne also eine "rollende Restauration".


    Ich habe bis dato schon viele hilfreiche Tipps erhalten, und konnte einige Teile über Forumsmitglieder erwerben. Vielen Dank dafür.


    Tatkräftige Unterstützung und Hilfe bekomme ich von der Micha. Ohne ihn hätte ich mir einen VEBEG-Kauf auch nicht zugetraut. Habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass das Fahrzeug durch sämtliche Dienstvorschriften sehr detailliert dokumentiert ist, und auch ein Nicht-Schrauber auf diesem Weg noch ein Schrauber werden kann.


    Grüße aus dem Ruhrgebiet

    Mathis