Beiträge von FranjoG

    Hallo Männers,


    bei meinem Puch kommt nur noch wenig Scheibenwischwasser aus der Düse. Bei der Fehlersuche habe ich festgestellt, dass im Wischwasserschlauch vor der Düse etwas verbaut ist, das wie ein Filter aussieht. Und dieses Teil ist aufgeplatzt und es tritt bei Betätigung der Scheibenwaschanlage Wasser aus. Vermutlich ist es im Winter eingefroren und deshalb kaputt.


    Bei S-Tech habe ich in der Explosionszeichung nachgesehen wie das Teil heißt und ob es lieferbar ist.


    Es handelt sich um die Nr. 14.




    Allerdings steht in der Beschreibung nebendran, dass es ein Ventil sein soll.


    Nun zu meinen Fragen:


    1) Ist es richtig, dass an dieser Stelle ein Ventil verbaut ist oder bin ich in der falschen Explosionszeichnung gelandet?


    2) Wenn tatsächlich ein Ventil verbaut ist, welche Funktion hat es? Rücklauf von der Waschdüse zum Behälter verhindern?


    3) Oder ist da eher ein Filter verbaut? Kann man dafür auch einen Benzinfilter nehmen?


    Ich bin schon auf die Lösung des Rätsels gespannt.


    VG

    Franjo

    Hallo Marco,


    das freut mich für Dich.


    Mein Anlasser muss auch noch überholt werden.


    Darf ich mal fragen, was die Aktion gekostet hat?


    Da Du mit deinem Bekannten eine gute Erfahrung gemacht hast, würde ich gerne auf dein Angebot zur Unterstützung eingehen.


    VG Franjo

    Hallo Marco,


    ich selber habe den Anlasser noch nicht ausgebaut, hatte aber auch das gleiche Problem.


    Die Mechaniker, welche den Anlasser ausgebaut haben und den defekten Magnetschalter erneuerten, haben die gesamte Ansaugbrücke ausgebaut.


    Und anschließend fürchterlich geschimpft, wie " blöd man sein muss, so einen Schei..... zu konstruieren". ^^


    Es geht angeblich auch mit viel Gefluche und "zierlichen Händen" ohne die Ansaugbrücke zu demontieren, aber das weiß ich nicht genau.


    Mein Anlasser muss übrigens trotz erneuertem Magnetschalter auch wieder raus, da der neue Magnetschalter schon wieder hängt.


    Vielleicht weiß einer der Kollegen hier eine andere praktikable Möglichkeit.


    VG

    Franjo

    Ja, genau so isses.


    Der Vorteil von Wolf oder Puch ist, man kann der Jagd und zeitgleich dem Spleen fröhnen. :daumenhoch:


    Das ist wirklich praktisch.


    VG

    Franjo

    Hallo Männers,


    ich kann mich den Ausführungen von Jens und Dominic bezüglich der Waffenhandhabung nur anschließen.


    Es ist heutzutage immer besser, die Vorschriften sehr genau zu beachten und man bleibt in seinem Handeln im öffentlichen Raum immer unterhalb der Grenze dessen, was laut Gesetz maximal erlaubt ist.


    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass in meiner Jugend in den 70 igern die Jäger nach der Treibjagd mit der Flinte locker durch die Gegend in die Dorfkneipe gingen, die Flinte an die Garderobe hingen, kräftig gebechert haben und dann mit der Flinte an langen Arm wieder nach Hause sind...:B&C:


    Wenn Du das heute machst, haste ruck zuck das SEK am Hals und bist die längste Zeit Jagdscheininhaber gewesen.;;DD


    So nun genug davon, zurück zum Thema.


    Der Puch ist als Jagdfahrzeug sehr gut geeignet.


    VG

    Franjo

    Hallo Lucien,


    auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

    Ich bin auch Jäger und stand vor einem Jahr bei der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug für´s Waidwerk und die Freizeit auch vor der Wahl Wolf oder Puch 230 GE. Ein Jagdkollege hat einen Wolf, den er in einem super Zustand im Raum Freiburg erstanden hat, Das war aber noch vor der irren Preisralley die die Wölfe in den letzten Jahren durchmachten.


    Da ich Pragmatiker bin und ein reelles Preis-Leistungsverhältnis schätze, habe ich mich nach wochenlangem Querlesen hier im Forum dann für einen Puch 230 GE entschieden. Nach kurzer Suche habe ich ein sehr gutes Exemplar zu einem guten Kurs in der Nähe von Wetzlar gefunden.


    Nach einer kompletten Inspektion und Wechsel aller Öle und Filter lief der Wagen wirklich gut. Der Verbrauch liegt bei normaler Fahrweise hier am flachen Niederrhein bei 15 bis 16 Litern auf 100 KM. Leider hatte ich nach einem 3/4 Jahr einen Schaden an der Ölpumpe, das war aber Pech und eher die Ausnahme bei den Motoren. Aktuell muss noch der Anlasser überholt und der Zahnkranz an der Schwungscheibe erneuert werden.


    Zum Glück habe ich sehr fachkundige Hilfe in meiner engen Verwandtschaft.


    Alle Leute die etwas von Fahrzeugen verstehen, loben den guten Erhaltungszustand meines Puch´s.

    Die Schweizer Exemplare sind allgemein gut gepflegt, das haben die Eidgenossen echt drauf.:daumenhoch:


    Die hinteren Sitzplätze sind durchaus auf Kurzstrecken zu gebrauchen, der Spaßfaktor steigt mit abnehmenden Alter der Passagiere.^^


    Auf der Ladefläche ist genug Platz für zwei bis drei Wildwannen, auf die zivile AHK passt auch prima ein Wildträger im XL Format.


    Insgesamt passt der Puch 230 GE meiner Meinung nach sehr gut in dein Anforderungsprofil. Welches meinem, bis auf die amerikanische Gattin, auch sehr ähnlich ist...:thumbsup:


    Also, ich hoffe ein wenig geholfen zu haben.


    In dem Sinn viel Glück bei der Suche und Waidmannsheil


    Franjo

    Moin Männers,


    zum realistischen Spritverbrauch meines Puch 230 GE im Alltagsbetrieb kann ich nur sagen, dass dieser normalerweise im Bereich von 14 bis 16 Litern ( meist eher bei 16 Litern ) auf 100 Km liegt.


    Ist aber auch kein Wunder mit 2,2 t Leergewicht und dem eher schmalbrüstigen Motor. Und ich fahre mit dem Fahrzeug meist gesittet und nicht sportlich.


    Das darf man den F4F-Kids nicht erzählen, sonst gibt´s den Shitstorm. :-D


    Wobei die Kids aus der Clique meiner Tochter ( 15 Jahre) den Puch als "extrem stabile coole Karre" bezeichnen. 8]



    VG

    franjo

    Hallo Kirk,


    das war meine saloppe Ausdrucksweise dafür, dass die Batterie fachmännisch geprüft wurden.


    Friedrich hat den Vorgang korrekt geschildert.


    Aktueller Stand ist: Das Auto läuft!!! :thumbsup:


    Und zwar richtig gut.


    Habe heute mit dem Puch meinen Suzuki SJ 413 auf dem Autotransportanhänger von Kerpen abgeholt, hin und zurück rund 140 Km ohne jegliche Probleme.


    Man merkte kaum, dass da hinten 1,5 t dranhängen.


    Das einzige Manko sind jetzt noch der Anlasser und der Zahnkranz am Schwungrad, er startet zwar, aber mit ein paar komischen Geräuschen.


    Sobald die Hebebühne in der Werkstatt frei ist ( sprich das 190 E 2.6 Restaurationsobjekt wieder auf eigener Achse stehen kann ), kommen der Zahnkranz und der Anlasser neu.


    Alles in allem bin ich froh, in dem gesamten Thema nun doch noch recht glimpflich davon gekommen zu sein.


    Noch einmal vielen Dank für die Unterstützung und hilfreichen Tipps!! :daumenhoch:


    VG

    Franjo

    Hallo Friedrich,


    die Batterien sind geprüft und durchgemessen, die sind top in Ordnung.


    Ausserdem habe ich eben die Info bekommen, dass der Wagen nach diversen Feineinstellungen dann doch noch angesprungen ist. :thumbsup:


    Weitere Details zum Anlasser habe ich noch nicht.


    Infos folgen, sobald vorhanden.

    Hallo Zusammen,


    nachdem ich mich in den letzten Wochen um andere Themen kümmern musste, gibt es mittlerweile einen aktuellen Stand, den ich Euch mitteilen möchte.


    Der Motorölkreislauf wurde gespült und gereinigt, die Ölpumpe erneuert. Der gebraucht gekaufte Steuergehäusedeckel vom 190 E war besser als das Teil vom Gebrauchtteilehändler und ist verbaut.


    Alle anderen Aggregate sind montiert, Einspritzanlage wurde vorher gereinigt, neuer Keilrippenriemen mit neuem Spanner, diverse Dichtungen und Gummischläuche erneuert, ebenso das Innenleben im Zündverteiler ( Finger und Manschetten ). Auch der Magentschalter am Anlasser ist neu.


    Und im Ergebnis: Der Motor startet nicht! :cursing:


    Der Anlasser dreht sich nur unwillig mit niedriger Drehzahl, begleitet vom Klackern des neuen Magnetschalters. :verrueckt:


    Der soll von einer dänischen Firma sein, die auch Zulieferer von Bosch ist und eigentlich ein qualitativ hochwertiges Teil sein.


    Da der Anlasser nicht mal eben ausgebaut ist, bestelle ich nun einen neuen Anlasser.


    Zusätzlich haben wir noch festgestellt, dass der Zahnkranz auf der Schwungscheibe auch ziemlich angenagt ist. Also muss der auch neu.


    Sobald die Hebebühne wieder frei ist ( momentan mit einem 190 E 2.6 Restaurierungsfall belegt ) kommt das Getriebe raus, Zahnkranz neu und Anlasser ebenfalls.


    Die Situation ist zwar nicht völlig zufriedenstellend, aber man wird ja bescheiden....;-)


    So, das war´s an Neuigkeiten.


    Noch einmal vielen Dank für die hilfreichen Tipps und Unterstützungen.


    Viele Grüße

    Franjo

    Moin Männers,


    kleines Update zum Stand der Dinge.


    Der Kanal im Motorblock von der Ölpumpe zum Ölfilter war mit reichlich Metallteilen kontaminiert, das wurde gestern alles ordentlich gespült und gereinigt.


    Die gute Nachricht ist, dass der Ölfilter keine Partikel durchgelassen hat.


    Heute kommen die letzten Dichtungen von MB und dann beginnt der Wiederaufbau.



    na siehst du.

    übrigens die Teile die du nicht benötigst bitte nicht entsorgen.

    Neue gibts kaum noch...also wieder einstellen.


    beherzige den Tipp oben 250 NM reichen nichtum die Pumpenhülse festzuklemmen. 320-350 is ne gute Zahl


    Ja, es gibt Licht am Ende des Tunnels. Und es nicht der entgegenkommenden Zug...^^


    Ich werfe sowieso nichts weg, bin eher Jäger und Sammler.


    Den Bericht mit den typischen M 102 Problemen habe ich den Jungs in der Werkstatt gegeben und auch auf die Verbesserungsvorschläge in dem Text hingewiesen.


    VG

    Franjo

    Moin Zusammen,


    es ist Zeit für ein Update.


    Mittlerweile konnte ich, auch durch hilfreiche Infos aus dem Forum, die nötigen Ersatzteile beschaffen.


    Ölpumpendeckel und Teilesatz Ölpumpe gab es neu, den Steuergehäusedeckel gebraucht. Allerdings ist dieser komplett mit einer Ölpumpe, also inklusive Sichelräder und Ölpumpendeckel.


    Einen zweiten Steuergehäusedeckel von einem 190 E, allerdings mit identischen und passenden Nummern auf dem Deckel und der Ölpumpe, konnte ich in der Bucht für 20 € ergattern.


    Die nötigen Dichtungen sind von MB auch soweit komplett vorhanden und wenn alles gut läuft, wird der Patient am Wochenende operiert. 8)


    Ich halte Euch auf dem Laufenden.


    VG

    Franjo

    Friedrich


    Die Suche nach weiteren Fremdkörpern ist noch nicht abgeschlossen, das kommt im Laufe der Woche.


    Der Halter für das Saugrohr hat oben einen defekten Befestigungspunkt. Das kann man aber Notfalls reparieren, sagen die Fachleute.


    Vielleicht stehe ich ja gerade auf dem Schlauch, aber welchen Link zu einem 500 € Ersatzmotor meinst Du???:verrueckt:

    Moin,


    also zu den Teilen kann ich nicht helfen - ich habe für sowas komplette Motoren vorrätig - ich würde an Deiner Stelle einen Schlachter suchen. Den Starter kannst auch bei einem Bosch-Dienst wieder instandsetzen.

    Ich hatte schon im Vorfeld, nach Auftritt des Schadens, ein paar Verwerter angefragt.


    Unisono kam da, " so einen Motor hatten wir seit Jahren nicht mehr", " die Dinger sind alle im Ausland ", " die Motoren sind unverwüstlich" und ähnliche hilfreiche Sprüche.


    Ein kompletter Motor als letzte Möglichkeit..... Nun weiß ich ja, wo noch welche sind.. ;-)


    Den Boschdienst werde ich mal kontaktieren, Danke für den Tipp :daumenhoch:

    Das ging ja schnell!! Danke.


    Also den Teilesatz Zahnrad Ölpumpe von Trucktec habe ich eben bestellt. :daumenhoch:


    Der Steuergehäusedeckel aus dem Link ist für eine andere Ölpumpe ( 1. Serie Ölpumpe A 1021800404 ) ich brauche aber A 1021800504.

    Auf der Seite gibt es aber noch einen anderen, passenden Steuergehäusedeckel. Insofern auch hier ein guter Tipp von Dir. :daumenhoch:


    Die Hinweise zur möglichen Ursache ( nicht zentrierte Steuergehäusedeckel ) gebe ich weiter.


    Danke erstmal.

    Moin Männers,


    heute hatte ich endlich Zeit, mich um meinen Pflegefall zu kümmern.


    Nun die Fotos:


    Innenansicht Steuergehäusedeckel mit zerbröseltem Pumpenrad




    Laufspuren im Steuergehäusedeckel.


    Es hat also das Innenleben der Ölpumpe zerlegt. :-(


    Nun blicken wir positiv nach vorne und widmen uns dem Wiederaufbau, wenn......


    Ja wenn die Teile nur lieferbar wären. :||


    Nach unserem Kenntnisstand sind folgende benötigten Teile nicht lieferbar:


    - Steuergehäusedeckel A 1020105117 ( Gussnummer 1020151101 )


    - Teilesatz Zahnrad Ölpumpe A 1021800504


    - Halter Saugrohr A 1021860940


    Der Deckel der Ölpumpe A 1021810920 soll eventuell noch lieferbar sein ?.?.?


    Falls also Jemand noch diese Teile hat und abgeben möchte bzw eine Bezugsquelle weiß, wäre ich für Meldungen und Hinweise sehr dankbar. :daumenhoch:


    Die genaue Motorbezeichnung ist M 102997 12024911, falls diese Info hilfreich ist.



    Außerdem benötige ich noch einen Magnetschalter für den Anlasser, der Starter komplett hat die Nummer A 0031510101 ( Bosch Nummer ist 0001316005 ) mit 24 V und 1,6 KW.



    Soweit der aktuelle Stand. Euch allen noch einen sonnigen Sonntagnachmittag. ;-)

    Hallo Friedrich,


    ob ein Kolbenfresser vorliegt ist noch nicht klar.


    Die Öldrucklampe ging vorher nicht an, bin ja tagsüber noch ca 80 Km mit dem Wagen gefahren, ohne Probleme.


    Bis auf das Tickern nach dem Kaltstart. Verdacht war ja Hydrostößel, wird vermutlich dann doch eher im Bereich der Ölpumpe gewesen sein.


    Ich warte mal den morgigen Tag ab......


    Werde weiter berichten

    Hallo Zusammen,


    das Rätsel ist nun anscheinend gelöst.


    Der Motor hat die Ölpumpe "gefressen". :rolleyes:

    Ob noch weitere Kollateralschäden vorhanden sind, weiß ich noch nicht.


    Morgen fahre ich zur Werkstatt, sehe mir das an und mache ein paar Bilder.


    Bin mal gespannt, was mich noch erwartet.....:-(