Beiträge von Karlo Schrauberle

    hallo zusammen,

    ich habe massiv Probleme mit den Hinterachsfedern am G 461 Koffer, Gesamtgewicht bis 4 to. Bisher sind alle Hinterachs- Federn mit progressiver Federkennlinie gebrochen. Ich plane den Einbau linearer Schwerlast-Federn und möchte gerne wissen, wer von euch hat Erfahrungen mit solchen oder anderen Federn. Meine Unterlagen über Fahrwerksfedern auch für Auflastung gehen leider nicht so weit. Bin für alle Tipps auch für Adressen zur Beschaffung dankbar.

    Hallo, muss dazu das ganze Armaturenbrett raus?

    Grüße Klaus

    nein, muss nicht. Rechts ( in Fahrtrichtung gesehen) muss der Handschuhkasten raus, da kommt man sehr gut ran. Links ist es hilfreich,wenn man die Instrumententafel ausbaut. Das ist kein Hexenwerk, aber man kommt von oben und von unten je mit einer Hand ran. Man spricht deshalb auch von Gynäkologen-Hände. Ein bisschen ist schon dran. Problematischer ist die Beschaffung der Wischer-Lager. Es wird nur das komplette Wischer-Gestänge bei Daimler angeboten. Mit Glück bekommt man das Linke ( 2-Kopf-Lager) einzeln. Ich habe mir das Rechte aus einem Linken basteln müssen. Geht auch. Das Beste ist, man schaut bei Zeiten danach, dann kommt man meist mit dem Dichtungs-Set für außen hin.

    Gruß Karlo

    hallo miteinander,

    ich verstehe nicht, was da so verwirrt. Der 460 und der 461 (zuschaltbarer Allrad) wurde mit allen seinen Varianten , wie ich weiter oben schon geschrieben habe zusammengelegt und nur noch als 461 weitergeführt. Beim Serienstart des 463 (permanenter Allrad) war das so.

    Gruß Karlo

    hallo, vielleicht kann ich zum Thema 460 Ursprung und 461 ab 91 ( Bullitreiber) etwas beitragen, am Anfang der Entwicklung eines Geländewagens der leichten Klasse in der frühen 70iger Jahren lagen zwei Lastenhefte auf dem Tisch: eines für den militärischen Einsatz des G461 und eines für eine zivile Ausführung G460 . Danach kamen ständig weitere Lastenhefte auf den Tisch.

    Das Video, welches ich suche muss ca. 1980 bis 1985 angefertigt worden sein, denn darauf waren z.T. 461.1 Baumuster 7 und 11 zu sehen. mein 461.1 war daran beteiligt und der ist Bj. 81 . Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie er nach der Militärerprobung in Belgien nach Ut. zurückkam , in vollen Dreck, mit Ketten, Reste einer Funkanlage. Da lief schon die Weiterentwicklung zum Wolf und der G 461.1 wurde nicht mehr gebraucht. Mit viel Schützenhilfe des damaligen Vertriebsleiters und des Vorstandes konnte ich den G erwerben um damit zuerst vorwiegend an der Deutschen Geländewagen Meisterschaft (DGM) teil zu nehmen.

    Die Zusammenlegung des 460 und 461 zum nunmehr 461 erfolgte in Vorfeld der Entwicklung 463 Ende der 80ziger. Wann genau kann ich erst sagen, wenn ich in meinen alten Unterlagen was dazu finde. Ich grutschtl mal.

    Gruß Karlo

    dkwpit, leider habe ich altersbedingt keine Kontakte nach Graz mehr. Meine Kontaktpersonen, das waren leitende Entwickler, Konstrukteure und Vertriebler sind alle im Ruhestand oder leben nicht mehr. Ich habe aktuell Kontakt zur Grazer Wolffan-Gruppe im Wolf-Forum bei facebook aufgenommen. Vielleicht tut sich da was.

    Gruß Karlo

    moin,

    @ Tc, leider kann ich mich nicht an einen Titel erinnern. Ist halt lange her. Aber es ist das erste Video, welches überhaupt über die Erprobung des G461 angefertigt wurde. Die bisher hier genannten Filme enthalten einzelne Szenen aus dem ersten Film. Die Militärerprobung begann schon in den 70igern mit den 461.1, für die neue Fahrzeug Generation der BW. Daimler entwickelte damals als Konkurrent zum Gemeinschaftsbüro, welches den Iltis entwickelte, der dann auch bei der BW eingeführt wurde.

    Ich habe jetzt mal Verbindung mit dem Bereich Geländewagen und SUV der Fa. Daimler aufgenommen. Bin gespannt , ob wir das Ding im Archiv finden.

    Gruß Karlo

    moin, zum Thema Flattertüren ist mir noch eingefallen, dass ich im Kfz-Brief / Schein einen Eintrag habe : Bei Fahren auf öffentlichen Straßen muss die Windschutzscheibe aufgestellt sein und an den Einstiegen die Ketten eingehängt sein. Wer hat bei seinem Wolf das auch drinstehen?

    Gruß Karlo

    moin miteinander,

    die Entwicklung des MB G 461 für das Militär wurde von Daimler Benz seinerzeit verfilmt, bzw. verfilmen lassen. Davon existiert ein Video auf DVD mit den Aufnahmen der Versuche wie z.B. Entwicklungsarbeiten - Konstruktion und Prüfstandsversuche, Aggregat-Versuche, Erprobung im Gelände und Aufnahmen im Einsatz mit der BW. Diese Aufnahmen sind mir sehr wichtig, da auf einigen Szenen mein 461.1 zu sehen ist. Mein Problem ist, ich finde diese DVD nicht mehr, vermutlich bei meinen Lagerauflösungen verloren gegangen oder ein Kunde hat sie gemopst.

    Wer hat diese DVD oder wer weiß, wer sie hat oder wo ich diese herbekomme. Bin für jeden Hinweis dankbar.

    Gruß Karlo

    hallo, Mungalady, zeig doch mal Bilder von deinem P4 , Gr. Karlo

    hallo miteinander,

    Feder GelbOrange A4603240704, Einsatz Serie bei 461.342,461.332, 461.302 bis 1,7 t Gewicht Hinterachse , dazu gehören:

    Stoßdämpfer vo. A4613230100, hi. A0043260400

    Zusatzfeder: vo. A4633210006, hi. A4603200244

    Stabi- VA A463230106

    bei der Drahtstärke muss ich heute passen, es ist eine progressive Feder also mit ungleicher Drahtstärke,

    mit den o.g. Daten ist eigentlich die Drahtstärke egal. Aber ich suche noch, vielleicht habe ich die Zeichnung noch

    Gr. Karlo

    moin, zu den Federschläuchen : da kann ich bestätigen, dass es sich um eine " Komfort-Sache" handelt, welche gaaaanz am Anfang der G-Geschichte durch das Marketing eingebracht wurde (Zitat: Federknacken beim Überfahren eines Randsteines Zitat Ende). Die Federbrüche, welche beim G bekannt sind, werden oft durch den Schlauch verursacht. Im Federschlauch bleibt Wasser stehen, welches zu Korrosion an der Federwindung führt und damit einen Torsionsbruch verursacht. Am Bruchbild sieht man oft, den Bruchausgang am Schlauchende. Ich habe an meinen G`s keine Schläuche drin ausser anm 270 CDI Reisefahrzeug. Da spritze ich gelegentlich WD rein und gut. Gruß Karlo

    moin miteinander, die Kappe besteht aus einem sog. Duroplast-Werkstoff. Im Herstellungsprozess kann es zu Spannungen innerhalb des Bauteiles kommen, welche sich erst nach langer Zeit durch einen Bruch lösen können. Hier tippe ich auf eine Schwingung im Bereich des Bauteils, welche zufällig kurz die Eigenfrequenz der Kappe erreicht hat. Hatte sowas mal bei meiner Heckflosse 1972 und habe lange danach gesucht. Die Lösung war die Änderung der Eigenfrequenz der Kappe. Gr. Karlo