Beiträge von Aargauer

    Hallo Klaus

    Bei uns in der Schweiz ist ja Innerorts max. 50 und Ausserorts max. 80 km/h gegeben. Das überschreite ich meistens nicht, da ich es mit dem Puch 230 GE nicht auf der Flucht bin. Der Tacho zeigt ja sowieso knapp 10% zu viel an was zu berücksichtigen ist.

    Auf der Autobahn, erlaubte Höchstgeschwindigkeit 120 km/h, fahre ich so 90, max. und eher selten 100 km/h. Meist eingereiht zwischen LKW's. Drüber wird es dann ungemütlich und das Radio hört man dann nicht mehr. Pneu und Blachen sind die Lärmtreiber. Der Motor macht sich ja kaum bemerkbar. Bei dem Mix von ca. 3/4 normale Strasse zu ca. 1/4 Autobahn hatte ich in den letzten 3000 km einen Durchschnittsverbrauch von ziemlich genau 14 Liter/100 km. Reine Autobahn mit 80 bis max. 90 km/h gefahren kommt man schon mal auf 12.5 bis 13 Liter/100 km.


    Gruss


    Bruno

    Hallo Tomi


    Ich kann nur zu dem Verdeck etwas beitragen.

    Habe vor einem halben Jahr ein 230 GE gekauft. Zustand Verdeck, ebenfalls mittelmässig. Habe es mit einem Auto/Schiffssattler angeschaut. Er riet mir zur Reparatur und nicht zu einem Ersatz mit einem gleichaltigen, gebrauten Verdeck. Auch wenn dieses vielleicht auf Anhieb besser ausschaut, ist es trotzdem "geschrumpft". Gebrauchte Verdecke sind in der Schweiz mit ca. 500 Euro im Handel, neue Verdecke kosten gegen 3'000 Euro. Sicher in Deutschland wesentlich günstiger. Also habe ich das Verdeck reparieren lassen. Das Verdeck wurde vorllständig demoniert, alles genäht und geleimt und dann wieder montiert. Heckfenster ersetzt. Kostenpunkt ca. 900 Euro. Einziger Nachteil, wenn man dem so sagen kann, ist bei der Hecktüre. Das verschlaufen in die Öse erfordert beidseitig etwas Kraft. Aber diese öffne und schliesse ich nicht alle Tage. Falls du die Arbeiten selber ausführst, unbedingt beim Kleber beachten, dass dieser auch höhere Temperaturen verträgt. Kleben ist nicht alles, manchmal muss man auch nähen. Auf jeden Fall ist mein Verdeck seit der fachmänischen Reparatur, auch bei Geschwindigtkeiten gegen 100 km/h, wesentlich ruhiger geworden!!!

    So wie dein Verdeck auf den Fotos ausieht ist dieses noch weitgehend im Originalzustand, bis auf dei Änderungen oder Anpassungen. Die Fenster haben alle noch runde Ecken. Das spricht aus meiner Sicht eher für eine Reparatur.


    Gruss

    Bruno

    Guten Tag zusammen.

    Ich hatte bei meinem 230 GE genau das gleiche Problem, ausser der Start danach erfolgte immer auf Anhieb. Da ich nicht der Schrauber bin und über keine History des Fahrzeugs verfüge, gab ich den Puch in einen Automatenservice in eine dafür spezialisierte Werkstatt gegeben. Gemacht haben sie nur den üblichen Service. Danach ist das Problem, mit einer Ausnahme in den letzen 1'000 km, nicht mehr aufgetreten.

    Gruss

    Der Aargauer

    Hallo Eve,


    eine der ersten, längeren Touren mit dem Puchwird sicher in den Schwarzwald führen, vorausgesetzt es herrscht wieder einigermassen Normalität und die Grenze kann wieder ohne Quarantäne passiert werden und in den Restaurants gibt es wieder etwas zu trinken.....


    Gruss, Brünu

    Hallo zusammen


    Wie aus dem Titel bereits zu entnehmen ist, komme ich aus dem Aargau, einem Schweizer Kanton. Bin 66 jährig, seit drei Jahren im (Un)ruhestand und fand deshalb Zeit mich ein wenig neu auszurichten. So erfüllte ich mir den lange gehegten Wunsch, einen Steyer Puch Hafliner zu kaufen, den ich selber in meiner militärischen Grundausbildung fuhr. Super Fahrzeug, aber nur im Sommer macht es damit so richtig Spass herum zu fahren.


    Den Puch 230 GE kannte ich ebenfalls auch meiner Militärzeit bei den Festungstruppen, vor allem als untermotorisiertes Fahrzeug mit dem wir voll beladen, mit Anhänger, auf über 2000 m.ü.M unterwegs waren. Da waren nicht mehr allzuviele Reserven vorhanden.

    Trotzdem kaufte ich im letzten Herbst, auch als Folge der Pandemie, dieses Fahrzeug. Der Puch war nicht direkt bei der Armee im Einsatz, sondern beim Zivilschutz und deshalb in einem relativ guten Zustand. Ich beabsichtige künftig vermehrt in der Schweiz und dem angrenzenden Ausland herum zu reisen, inkl. leichtes Gelände zu befahren. Normale Ausführung, lang, mit Blachen und nicht als Camper gedacht. Hatte Glück und habe im Fahrzeugausweise 8 eingetragene Sitzplätze mit Gurten und 3500 kg Anhängelast.

    Ich selbst mache sehr viel selber, aber nicht unbedingt an Fahrzeugen, da mir hier der nötige Hintergrund und der dazugehörende Mut fehlt.

    Beim Kauf wurde das Fahrzug aussen mit einer neuen Originallackierung versehen. Die Blachen mussten ein wenig repariert werden, Service am Automat und nun folgt noch der Einbau eines Radios (Blaupunkt Bremen) sowie ein grösserer Service steht noch diesen Frühling an. Das grösste Problem ist, dass ich über keinerlei History des Fahrzeugs verfüge und so nun halt vielleicht etwas zuviel mache, dafür aber genau weiss, was wann gemacht wurde.


    Wenn es wieder einmal möglich ist, bin ich auch an Militärfahrzeugtreffen zu finden. Wenn nicht gerade eine Pandemie ist, bin ich pro Woche ca. ein Tag in einem Armeemuseum tätig, aber nicht bei den Fahrzeugen.


    Herzliche Grüsse

    aus dem Aargau


    Brünu