Beiträge von stederdorfer

    Hallo,
    ist vielleicht ein bisschen spät für eine Antwort, aber ich habe gerade beim Stöbern diesen Beitrag gefunden. Bei meiner aktiven Zeit ca. 1974 haben wir aus Zeltstangen und Plane einem MUNGA einen Panzeraufbau verpasst. Nach Gebrauch konnte der Aufbau wieder zusammengepackt und im Keller der Kompanie verstaut werden. Nachteil war: der Fahrer konnte kaum noch was erkennen. Folge davon: Auf der Riesen Sandplaine (LÜPl in Barme) hat er mit der linken Vorderrad- Aufhängung den einzigen großen Feldstein getroffen, der dort lag. Somit war unser letzter fahrbereiter MUNGA auch im wahrsten Sinne des Wortes "ausgesteuert". Wir haben in den nächsten Tagen dann das Essen auf den Platz gebracht mit einem Faun- Gleitkipper.
    Gruß,
    Stederdorfer

    Hallo Mungafreunde,


    ich komme gerade von einer Sonntagstour zurück, die bei bestem Sonnenwetter und runtergeklappter Windschutzscheibe nicht besser hätte beginnen können. Und dann, bei Tempo 60, ein hässliches "Klackck" von links hinten. Und- wie befürchtet - der Scharniergelekbolzen hat sich mal wieder selbständig gemacht, ist ausgewandert und hat dann die Fettbüchse oben und deren Gewindeansatz am Radträger zertrümmert. Sohn herantelefoniert, nach hause bringen lassen, neuen Scharniergelekbolzen geholt und am Straßenrand gewechselt, im Schleichtempo heim gefahren. Das ist mir jetzt zum dritten Mal passiert, ich habe jetzt kein rechtes Vertrauen mehr in die Lösung "Bolzen sichern mit Splint". Die Stahlstifte hasse ich, weil ich sie beim gewollten Wechseln nicht herausbekomme. Habt Ihr da Erfahrungen mit besseren, geeigneteren Systemen? Sollte man die kleine Bohrung im Bolzen aufbohren und einen dickeren Splint nehmen? In einem Scharniergelenk- Thread war mal die Rede von Stahlstiften, die vom Pop- Nieten übrig bleiben? Kann man sich darauf verlassen?


    Eh ich jetzt an den Tausch des hinteren Radträgers gehe, würde ich gern mal Eure Meinung dazu hören.


    Schon mal danke im Voraus, Stederdorfer

    Hallo 2- Rad- Spezis, ich bin gerade dabei, eine 1980er BMW R80 als Feldjäger- Eskortenmaschine aufzubauen. Ich habe sowohl die Starktonhupen wie auch 2 Blaulichter in Stroboskop- Blitz- Version an der Maschine. Nach genauem Vorlagen- Foto- Studium bräuchte ich aber passend zum Baujahr eine Blaulicht- Version mit verchromten Gehäuse und normalen Glühlampen darin. Kann mir jemand von Euch zu diesen Lampen verhelfen? Im Anhang habe ich ein Bild, das an der Maschine m Hintergrund die Stroboskop- Lampen zeigt, im Vordergrund die benötigten verchromten Lampen.


    Danke, stederdorfer

    Bilder

    • bw_krad_schwer_bmw_r80c-001 klein.JPG

    Hallo,


    bei meinem letzten Ausflug zum Oldtimertreffen in Ellringen bin ich doch tatsächlich mitten im Wald auf der Landstraße liegen geblieben. Zündung: Ja , Sprit: Nein. Lösung: Das Schwimmernadelventil hakte. Kurz mit dem Finger und dem Schraubendreher mal rangeschnippt, und schon lief der Munga wieder. Aber nur ein paar km, dann das gleiche Spiel wieder. 6 mal habe ich den Vergaser geöffnet. Am nächsten Montag gleich bei Matz ein neues Schwimmernadelventil bestellt, hurtig geliefert bekommen, nicht ganz so hurtig eingebaut. Letzes Wochenende zum Oldtimertreffen nach Bleckede gefahren: So prima lief mein Munga noch nie. Kleine Ursache- große Wirkung!


    Grüße aus der Heide, stederdorfer

    Hallo, die beschriebene Methode geht oft, aber nicht immer. Manchmal sitzt die äußere Antriebswelle so tief im Radträger drin, dass der Bolzen um 2 bis 3 mm nicht an dem Sitz der äußeren Gummimanschette dran vorbei kommt. Ich habe mal einen "Notausgang" für den Bolzen in den Sitz fräsen müssen.


    Gruß Stederdorfer

    Hallo,


    kennt jemand aus eigener Erfahrung oder von guten Museumsfahrzeugen den Glanzgrad der BMW- Motorräder, die von den Feldjägern als Eskortenmaschinen verwendet wurden? Wurde bei Baujahr 1968 RAL 6014 alt verwendet? Aus meiner eigenen Erinnerung war die Lackierung von PKW hoher Kommandeure (Brigade- Kommandeur, Mercedes Heckflosse) glänzend.





    Danke für Eure Antworten,


    stederdorfer

    Hallo, bei meinem Munga sind sie im Laufe der Zeit einfach so verloren gegangen, die Funktion der Kardanwelle wird dadurch nicht gehemmt, außer: die sehr kleine daraus resultierende Unwuchtigkeit der Kardanwelle kann Geräusche verursachen, die sich wie ein leises, leichtes Wummern anhören - eine "Schwebung" halt durch Übereinanderlagern verschiedener Geräuschquellen. Nach Einbau der Zentrierringe war dieses "Wummern" schlagartig weg.


    Gruß, Jürgen

    ... und in einer der letzten Ausgaben der MIG (Munga Interessen Gemeinschaft) ist eine sehr ausführliche Abhandlung über die Festaufbauten des Munga.


    Grüße aus der Heide, Jürgen

    Hallo,
    in der aktuellen Ausgabe der Motor- Klassik wird im Rahmen einer Ausstellung von Expeditionsfahrzeugen auch kurz über unseren Munga als Expeditionsfahrzeug berichtet:


    Mit vier Ringen in und um die Welt


    ...........Mit einem DKW Munga zeigen die Ausstellungsmacher, dass der kleine und leichte Geländewagen seinen Namen zu Recht trägt - die Abkürzung steht für Mehrzweck-Universal-Geländewagen-mit-Allradantrieb. In den 1960er und 70er-Jahren war der Munga ein günstiger Gebrauchter und diente vielen Abenteurern als Expeditionsauto. Sogar die erste Rally Paris-Dakar gewann er. Dank Allradantrieb und viel Bodenfreiheit wühlte sich der zweitaktende Wagen unter anderem durch Peru und das Himalaya-Gebirge. Zu sehen ist ein Exemplar aus der Himalaya-Expedition.................


    Grüße aus der Heide, Jürgen

    Hallo Motorspezis,


    gestern habe ich mich entschlossen, mal nach dem nachträglich im oberen Kühlwasserschlauch eingebauten Wahler- Thermostat zu schauen, weil mir die Temperatur neuerdings zu hoch erschien. Und siehe da: das Thermostat war mit einer öligen "Paste" über und über beschmutzt. Kann gut sein, dass diese Dreckpaste auch die Funktion behindert hat. Jetzt die Frage: wie kommt bei einem 2- Takter Öl ins Kühlwasser? Nach Demontage des Thermostates blieb die Wassertemperatur wieder völlig normal (und dauert ewig, bis die 80° erreicht sind). Und bei der Gelegenheit: Der obere Kühlwasserschlauch ist jetzt immer extrem aufgebläht, sobald der Motor warm gefahren ist, wenn er abkühlt, zieht sich der Schlauch zusammen. Kann das mit einem neuen Kühlerverschluss (Lieferung durch Matz) zusammenhängen, den ich vor einigen Wochen montiert habe?


    Grüße aus der Heide,
    Jürgen

    Hallo,


    die Voltmeter kommen nicht in Reichweite des Fahrers, sondern des Funkers auf dem Rücksitz. Dieser soll erkennen können, ob die vollen 24V seines 2. Batteriesatzes noch da sind. Montage also mit einer Klemmbefestigung an dem Halter für das Funkgerät, der statt linkem Rücksitz montiert wird.


    Gruß, Stederdorfer

    Hallo, ich habe bei Mercedes wegen eines alten Daimlers nachgefragt und bekam die Antwort, dass nicht eloxierte Alu- Teile Probleme machen. Bei Mercedes sind das einige Erstausgaben der 90er. Wo unser Munga nicht eloxiertes Alu hat, weiß ich nicht. Benzin- Absperrhahn im Motorraum, Handförderpumpe, Vergaser, Tank- Fernanzeige?


    Grüße aus der Heide,


    stederdorfer

    Hallo,


    ich habe jetzt endlich meinen Munga wieder zur Verfügung, der HU- Aufkleber ist da, wo er hingehört. Und mit dem Fett in den Bremsen hat es sich geklärt: Es muss wohl tatsächlich möglich sein, Fett in die äußere Gummimanschette zu pressen, dieses geht durch die Nilos- Ringe und die Radlager noch durch den äußeren Wellendichtring bis in die Bremstrommel. Hätte ich nie für möglich gehalten. Die Radnabe macht mir übrigens keine Probleme mehr, seit ich eine Trabant- Abzieherglocke gekauft habe (sehr kleines Geld) und mir einen Adapter vom Trabant zu Munga Lochkreis angefertigt habe.


    Bei der Gelegenheit: Die Bremsbeläge waren natürlich hin. Die von mir bei Matz bestellten Bremsbeläge (Nachfertigungen) wichen erheblich vom Lochbild ab (außen 2mm). Telefonisch reklamiert und Matz schickte innerhalb von 24h kostenlosen Ersatz. Anerkennung!


    Grüße aus der Heide,


    stederdorfer

    Hallo Bremsenspezis,


    ich musste heute mal den schief ziehenden Bremsen auf den Grund gehen. Dazu habe ich mal alle Bremstrommeln runter gehabt und natürlich auch leichte bis mittlere Undichtigkeiten an den Radbremszylindern festgestellt. Aber vorne links: Der Radbremszylinder vorn sehr inkontinent und auf der Bremsankerplatte rings um die Bremszylinder jede Menge Fett. Die Bremsbeläge natürlich braunschwarz fettig. Das kann ja wohl kaum vom Abschmieren der Messingbuchsen oben und unten stammen. Etwa vom Fett des Scharniergelenks? Hat da mal einer einen Tipp für mich? Oder hat man schon mal erlebt, dass Bremsflüssigkeit mit Bremsstaub relativ echt aussehendes schwarzes Fett ergibt?


    Schon mal danke für Eure Antworten,


    Grüße aus der Heide,


    stederdorfer

    Genau, hab ich damals im Fernsehen gesehen, als ich gerade beim Bund war (also schon ca 1974). Mir sind die Tränen gekommen, als der schöne Munga als Kunstwerk verbrannt wurde. Und das mit der Kilometer- Gewinnungsfahrt: Munga auf Bierkisten und Stein auf dem Gaspedal: einfach genial. Wenn jemand diesen Film als DVD oder auf Kasette hat, würde ich gern einen Abzug davon haben.


    Gruß, Stederdorfer

    Hallo Tobi,
    super, dass Du an mich gedacht hast. Die Teile wurden als Unimog- Ersatzteile angeboten und sind schon bestellt. Danke nochmal,
    stederdorfer

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß der Munga bis ca. 1975 in meiner Pioniertruppe als Zugführer- Fahrzeug lief. Von 74 an wurde er leider durch den VW 181 ersetzt, den damals keiner haben wollte, weil der T2- Doppelkabiner im Gelände besser war. By the way: Es gab zumindest bei uns in Dörverden/Barme für die Panzerabwehr- Ausbildung eine Panzer- Attrappe aus Segeltuch, die auf dem Munga befestigt wurde. Mit diesem Unikum haben wir dann mit der Panzerfaust zielen gelernt.
    Gruß, Stederdorfer

    Hallo Jay_Dee,
    mein örtlicher Kfz- Teilehändler mit Farben- Mischanlage sagte mir jetzt, dass er ab sofort nur noch Wasserlacke verkaufen darf. Und dafür hätte ich wahrscheinlich nicht die richtige Spritzpistole. 1. Frage: Kannst Du noch andere Autolacke als die Militärfarben besorgen in guter alter Qualität? 2. Frage: Was ist denn der technische Unterschied im Lackieren Wasserlacke - Kunstharzlacke. Andere Düsen, anderer Luftdruck?
    Danke für die Antwort,


    Stederdorfer

    Hallo Mungafahrer,
    zum Munga gehört hinten ein Leitkreuz mit (schwacher) externer Beleuchtung. Jeder kennt die Ausführung mit den 4 Spinnenbeinen. Dann gibt es wohl noch eine alte Ausführung, die die Beleuchtung am Heck oben montiert hat und die nach vorn gegen das Leitkreuz leuchtet. Nun habe ich bei Matz einen"Leitkreuzlappen" bestellt, eigentlich um das unansehnlich gewordene Ding unter den Spinnenbeinen zu ersetzen. Geliefert wurde ein original DKW- Ersatzteil (Beipackzettel) ohne Bohrungen für die Spinnenbeine, dafür mit einer Aussparung genau in der Mitte. In einer Restekiste fand ich dann noch ein total verblichenes Leitkreuz genau in dieser Ausführung, dass noch Reste eine Bajonett- Anschlusses für eine Lampe in der Mitte zeigt. Kennt jemand diese Ausführung und weiß, was dort für eine Lampe eingebaut wird?
    Schon mal Dank für die Antworten,


    Stederdorfer

    Hallo Krad Fans,
    gibt es außer mir vielleicht noch Interessierte, die BMW der Feldjägertruppe haben oder entstehen lassen wollen? Wer hat da Informationen? R 80 RT in Bundeswehrausführung - oder nur unverkleidete Maschinen R 80?
    Schon mal danke für Eure Beiträge,


    Stederdorfer