Beiträge von Mungapeter

    Ich hatte so etwas mal bei meinem Audi 100 Coupe' S nach einigen Jahren Stillstand. Das Kühlwasser hatte ich seinerzeit abgelassen.


    Bei den ersten Startversuchen bei der Inbetriebnahme tat sich der Anlasser etwas schwer, dann aber sprang der Motor an. Er wurde nur nach relativ kurzer Zeit sehr heiß, Temperaturanzeige im roten Bereich.

    Als Ursache stellte sich dann ein festgerosteter Wasserpumpenflügel im inneren der Wasserpumpe heraus! Die Welle wurde durch das Starten abgedreht, eigenartigerweise fühlte sich beim Drehen an der Keilriemenscheibe alles normal an! So ein leichter "Losbrechmoment" und dann konnte man die Keilriemenscheibe schön sauber durchdrehen, wie original eben!

    Ich habe da auch eine Weile gesucht und Stück für Stück demontiert bis nur noch die Wasserpumpe übrig blieb.

    Stimmt!

    Einmal vernünftig gemacht läuft der Munga sehr zuverlässig!

    Liegen geblieben bin ich persönlich nur einmal, das lag aber an dem eingebauten Golf Motor der mir ein "Rennen" mit einem Iltis auf dem Rückweg vom Mungatreffen in Lahr übel nahm und das Pleuellager vom 3. Zylinder den Geist aufgegeben hatte.

    Hallo Daniel,

    vielen Dank!😉


    Bei meinem Munga war es damals auf jeden Fall so das ich die komplette nagelneue Kupplung eingebaut habe und bei den ersten Testfahrten nicht richtig schalten konnte weil die Kupplung nicht komplett trennte. Ein versetzen des Kupplungshebels außen am Getriebe brachte auch keine Besserung.

    Also Motor wieder raus und nachschauen. Es stellte sich dann heraus das diese ominösen 24,5mm Abstand von dem Druckring zum Schwungrad nicht stimmten. Jetzt nach wiederholten lesen der Passage in der Reparaturanleitung, kann es natürlich sein das das Schwungrad schon mal nachgedreht wurde und deshalb das Abstandmaß nicht stimmte.

    Auf jeden Fall wäre ich nie auf die Idee gekommen einen neuen Kupplungsautomaten einstellen zu müssen!

    Hallo,

    ich suche die Passage mal aus dem Reparaturhandbuch heraus. Es handelte sich bei mir dsmals auch um eine neue original Sachs Kupplung.

    Es war definitiv keine Häussermann Kupplung!


    Pit: Nein, das Audi Coupe'S und die Yamaha XS1100S habe ich verkauft. Alles geht nicht, dafür habe ich mir ein schönes Häuschen gekauft, macht auch Spass!😁 Den Munga habe ich natürlich noch! Wenn alles klappt soll der dieses Jahr auch wieder auf die Strasse!👍

    Hallo zusammen,

    ist sicher gestellt das die Höhe Druckscheibe wo das Ausrücklager anliegt vom Kupplungsautomaten richtig eingestellt ist? Ich glaube 24,5mm soll das Abstandsmaß betragen!?🙄

    Aus eigener leidvoller Erfahrung führt das auch zu Problemen bei der Kupplungseinstellung!


    Mir erschließt sich zwar bis heute nicht, warum ein nagelneuer Kupplungsautomat noch eingestellt werden muss und dafür die gesicherten und verquetschen Muttern von den Ausdrückerarmen verdreht werden müssen um die Höhe von 24,5mm zu erreichen.

    Bei mir fehlten damals genau diese beiden Seiten in der Reparaturanleitung wo das genau beschrieben war!😣


    Viele Grüße, Peter

    Hallo,

    einfach Dichtmasse auf das gesäuberte Gewinde auftragen und den Stopfen bündig mit dem Getriebegehäuse eindrehen, fertig.

    Dieser Stopfen dient nur dazu die Welle vom Rückwärtsgang demontieren zu können.

    Vorne in der Getriebeglocke gibt es noch so einen Stopfen, nur eine Nr. kleiner. Der ist für die einfachere Demontage der Vorgelegewelle gedacht.


    Den hinteren Stopfen schön sauber machen, Dichtmasse drauf und bündig einschrauben, fertig!

    Ich sehe das so das derjenige der den Opel Motor in deinen Munga eingebaut hat ein richtiger Pfuscher war!

    Ich kenne die Opel Umbauten nur so, dass das originale DKW Schwungrad auf das originale Opel Schwungrad verschraubt wurde. Damit hat man dann auch die Dicke des Montageflansches ausgeglichen, so wie auf den Fotos vom Trollinger zu sehen ist!

    Da das originale DKW Schwungrad mit Kupplung und allem drum und dran erhalten bleibt, lässt sich auch die Antriebswelle in das originale Pilotlager einführen, fertig!

    Nein, die ist eingelaufen, und wie!:daumenrunter:

    Das siehst Du schon an den Anlassfarben, die hat ordentlich gerieben, da wäre ich als Simmerring auch undicht geworden!:-D

    So viel ich weiß, gibt's von der Welle keinen Nachbau da der komplette Satz immer aus der vorderen Antriebswelle, dem Vorgelegezahnradblock und dem einzelnen losen Zahnrad auf der Getriebehauptwelle besteht.

    Ich würde alles erneuern wenn schon mal alles draussen ist, dann sollte Ruhe sein. Kostet auch nicht die Welt bei Matz. Gerade mal 81,-€ die vordere Antriebswelle mit Vorgelegesatz und 38,-€ der Flansch, bzw. Stützlager ohne Simmerring.


    Gruß, Peter

    Evtl. ist es möglich das Getriebe mit der neuen Adapterplatte probehalber an den Motor zu flanschen und bei herausgenommenem Diffi von "innen" die vordere Anriebswelle zu betrachten um zu sehen ob die mittig im Stützlager, bzw. mittig in der Bohrung des Getriebegehäuses sitzt!?:/

    Das sollte doch zu machen sein, wo das Diffi sowieso raus muss!


    Gruß,

    Peter

    Hallo Christoph,

    am besten nach der Reparatur des Stützlagers die andere Adapterplatte verwenden und hoffen das dort die Zentrierung besser ist.

    Beim Getriebe selber ist der Aufwand überschaubar. Du brauchst nur den großen runden seitlichen Deckel com Diffi abzuschrauben, dann kommst Du von innen an das Stützlager.

    Dort von innen den Nippel einschrauben und den Schlauch auf den Nippel der Vorgelegewelle aufstecken, fertig. Nur nicht die Beilagscheiben vom großen und kleinen Deckel unter den Großen seitlichen Kugellagern vertauschen, falls bei der demontage die Lager mit aus den Deckeln kommen.

    Die Dichthülsen kann man zur Not auch drauf lassen und das Diffi so heraus ziehen und die seitlichen Simmerringe im Anschluß erneuern.


    Als "Notreparatur" erst einmal völlig ausreichend denke ich, da ich befürchte, das da am Getriebe schon einmal jemand dran herumgeschraubt hat, der nicht genau gewußt hat was er da eigentlich tut.


    Gruß, Peter

    Hallo Triplex,

    ich vermute das die Flucht Motor - Getriebe nicht stimmt.

    Da wirst Du wahrscheinlich nicht viel dran machen können, da anscheinend der Adapterflansch nicht genau genug gefertigt wurde oder keine Zentrierstifte vorhanden sind.

    Da wird auf lange Sicht auch kein neuer Simmerring helfen weil der nach kurzer Zeit auch wieder undicht werden wird.

    Letzter Ausweg: Neue, vernünftige Adapterplatte besorgen oder original Motor einbauen, dann ist Ruhe.


    Gruß Peter

    Hallo Triplex,

    da ist nichts ausgeschlagen, das muss Spiel haben. Die Führung erhält die vordere Antriebswelle durch das Pilotlager in der Schwungscheibe!

    Wenn sich das Stützlager so ohne größere Gewalt demontieren ließ heißt das, dass der innen eingeschraubte Schlauchanschlussnippel schon gefehlt hat, denn mit dem Nippel bekommst Du das Stützlager nicht so ohne weiteres heraus.


    Was mir noch aufgefallen ist sind die Schleifspuren in der Bohrung vom Stützlager, da ist irgend etwas faul, weil die vordere Antriebswelle eigentlich gar keinen Kontakt zum Stützlager hat.

    Hast Du noch den original Motor verbaut oder einen Fremdmotor? Oder hatte der Vorbesitzer mal einen Fremdmotor verbaut?


    Gruß, Peter


    PS: Ein frohes neues Jahr😁

    In der Reparaturanleitung ist die Einstellung des Getriebes recht anschaulich beschrieben. Leider nützt dir das nichts wenn du nicht die Einstellwerkzeuge und Distanzscheiben hast!


    Ich könnte dir das Getriebe richtig einstellen, kein Problem.

    Ich habe alle nötigen Distanzscheiben etc. dafür da und die entsprechenden Einstellwerkzeuge.

    Baue das Getriebe aus und lass es mir zukommen. Über den Preis werden wir uns schon einig werden denke ich.


    Gruss,

    Peter