Beiträge von freddy

    Moinsen,


    ich hole mein Lieblingsthema nochmal vor um eine interessante Entdeckung zum besten zu geben.


    Im vergangenen Herbst habe ich mit Simon seinen 4er pepetronisiert.


    Das zog sich elend hin, weil fast Alles an der Zündanlage von der Riemenscheibe mit dem Fliehgewicht über die Kabelage und die Vorwiderstände restlos verpfriemelt war. Ich war sehr überrascht wieviel Arbeit solche Randbedingungen auslösen.


    Irgendwann war dann aber alles hübsch.


    Der Munga sprang fein an und hing sofort nett am Gas.


    Aaaaaaber - es gab da ein eigentümilch unrundes Laufverhalten so als ob der kleine sich einen beginnenden Husten eingefangen hätte.


    Mir wurde bisher nie von solche einem Problem berichtet. Aber es gibt ja auch nur eine überschaubare Anzahl peptronics.


    Also Strobo raus und die Unterbrecherbausteine abgeblitzt. Und siehe da: Bei zwei von den drei Bausteinen kam es zwar überwiegend zum richtigen Zeitpunkt zur Zündung, aber immer wieder auch zu einer um 120° zu früh versetzten Auslösung. Also zu einem Zeitpunkt bei dem der Hallsensor des betreffenden Bausteins gar nicht schalten durfte, denn der Messspalt war zu diesem Zeitpunkt noch von der Unterbrecherscheibe gefüllt. Dafür war dies aber genau der Moment wo der Nachbar-Baustein zündete.


    Nach kurzem Nachdenken habe ich dann das Entstörglied vor dem Schaltschütz der Vorwiderstandsanordnund (hier noch die frühe Bauform in einem dicken Klotz) gegen ein anderes (Hülsenbauform) ausgetauscht.


    Und siehe da: Der Effekt war sofort Geschichte!


    Heißt: Das ursprüngliche Entstörglied (aufgebaut aus zwei Drosselspulen und einem Kondensator) war defekt und ließ die höheren Spannungen, die bei der Zündauslösung (Kontaktöffnung) an der Primärwicklung der Zündspulen auftreten zumindest teilweise in das Bordnetz durch. Da die Spannungsversorgung der Bausteine dort, im eigentlich spannungsberuhigten Bereich, abgegriffen wird wurden die Bausteine nun also über die Versorgungsleitung Opfer der Spannungsspitzen und schalteten offenbar unbeabsichtigt.


    Glücklicherweise arbeitete die pepetronic nach dem Tausch des Entstörglieds völlig einwandfrei. Die MOSFETs hatten das weggesteckt, wozu vielleicht auch die extra-Supressordioden beigetragen haben.


    Nun weiß ich aus dem Ärmel keinen Weg die Entstörglieder zu prüfen. Wenn jemand einen Tip hat, der ohne eine Messorgie zu bewerkstelligen ist, immer her damit!


    Wenn also der Munga mit pepetronic hüstelt würde ich zu einem Entstörgliedtausch raten.


    Grüße

    freddy


    Ah ja: Ich freue mich immer hier etwas von den in Betrieb genommenen pepetronics zu hören!

    Moinsen!

    Ich bedanke mich artig für ein neues bonmot, Jürgen!

    „Die Verdamten“ finde ich wundervoll.

    Ich würde das gerne in meinen Status übernehmen - „Der Verdamte“.

    „In einer Beziehung“ klingt dagegen furchtbar soziologisch. Das könnte ja auch die „Beziehung“ zu meinem Moped meinen.

    Die Kameraden auf dem Titelbild sehen zwar etwas unglücklich „verdamt“ aus aber auch das soll es ja geben.

    Nun aber BTT: Ich brauch diese Bücher leider nicht, da ich eins schon habe und die beiden andern nicht mehr in meine Bücherwände gestopft bekomme. Siggi ist das eh schon eine Zumutung, da will ich nun für Prosa doch keine Entdamung riskieren.

    ;-)

    Nachhaltig erheiterte liebe Grüße und noch einen schönen Restostermontag

    freddy

    Moinsen,

    wo wir hier neulich so nett über Einmannbunker sprachen habe ich noch etwas themenverwandtes zu bieten:


    Schon "ewig" liegen diese Betonbrocken neben der heimatlichen Landstraße tief im Bergischen.

    Nach 51 Jahren habe ich mich gestern endlich bequemt die einmal zu fotografieren.


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    Die Dinger werden wohl in der Straße gesteckt und nach Kriegsende mächtig gestört haben.

    Oder man hat sie nur antransportiert und nie engebaut. Kann auch sein.


    Von Kämpfen ist an diesem Ort nichts bekannt.

    Auch nicht von Truppen die sich dort länger aufgehalten hätten um etwa Verteidigungsstellungen einzurichten.


    Kantenlänge des im Boden steckenden rechteckigen Teils liegt geschätzt bei 70x70 mit einer Einbindetiefe von rd. 40cm.

    Oben standen die wohl mal runde 60 cm heraus, würde ich sagen.


    Ich schätze und hoffe die liegen noch bis zum Tag des Jüngsten Gerichts dort.


    Grüße


    freddy

    Moin Lars,

    aus welchem Werkstoff werden die Scheibengummis hergestellt?

    Das sollte man schon abchecken wenn man Chemikalien aufträgt.

    Das häufig für Profilgummis verwendete EPDM kann uralt werden. Nur nicht wenn Paraffin drankommt.

    Beschäftige mich gerade beruflich mit solchen Fragen und bin daher grundsätzlich skeptisch bevor ich mich zu einer Kombination entschließe.

    Grüße

    freddy

    Hab mal selbst bei RBK angefragt.

    Ergebnis:

    Preis ist größenabhängig.

    Beispiel:


    60 x 6 x 382mm Bremsbacke aufarbeiten für 350mm Trommeldurchmesser = 51,35 Euro zuzüglich 19,00% MwSt. per Stück

    5,80 Euro Versandkosten ( innerhalb Deutschland ) zuzüglich 19,00% MwSt


    Gesamt 495,75 brutto !!!


    Passen diese Maße?


    Deutlich teurer!

    Allerdings einschließlich Strahlen.


    Grüße

    freddy

    Moinsen,

    Was hatte RBK denn für einen Preis genannt?

    Meine 6 R75-Alubacken für Trommeldurchmesser 250mm kosteten einschließlich Abnehmen der Atlbeläge, Strahlen und mit Übermaß bekleben 191,11Eur brutto.

    Grüße

    freddy

    Moinsen.


    Klingt nach einer weisen Entscheidung!


    Frag auch mal bei rbk in Kiel an.


    Und wie sehen die Bremstrommeln aus. Müssen die ausgedreht werden?

    Brauchst Du danach Übermaßbeläge?

    Müssen diese dann wieder auf Trommelmaß abgedreht werden?


    Habs gerade bei der BMW durch.

    Wie ist das beim Borgward?


    Grüße

    freddy

    Herzlich willkommen, Stefan!

    Schöne Vorstellung, und dann noch aus Hückeswagen!

    Dass Du die näheren Umstände Deiner Infektion so genau angeben kannst hat mich an den Besuch der Belgier mit Ihrem Kram, Lagerfeuer und vorher (und nacher) nie gegessenem Weissbrot auf einem alten Bauernhof in meinem 120-Seelen-Dorf Lützinghausen (ja ja ... der Oberbergische Kreis) 1969 erinnert.

    Das, und mein vom Vater animiertes “Panzer Marsch!” stehend auf dem Beifahrersitz des VW 1600 Variant mit Schiebedach, dürfte es bei mir ausgelöst haben.

    🤪

    Grüße

    freddy

    Moinsen,

    hier noch mein Nachtrag zum Thema:


    Danke für den Tip mit der Schlämmkreide.


    Es hat großen Spaß gemacht und das Ergebnis fand ich gelungen!


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    Ich berichte hier oder andernorts noch vom Erfolg bei der noch ausstehenden Reinigung.
    Grüße
    freddy

    Je mehr Watt im Scheinwerfer, desto besser, würde ich sagen.
    Aber: Die Kapazität der Lima ist begrenzt.
    Daher müssen die zusätzlichen Watt vorne m.E. irgendwo anders eingespart werden.
    Ich würde bei Bremse/Rücklicht auf LED-Leuchtmittel setzen.
    Da sind vielleicht keine 10Watt zu finden, aber immerhin.
    Wer weiß mehr über die Lichtanlage der K125?
    Grüße
    freddy

    Moinsen!

    Schön!

    Ich hätte Lust mein Gespann einmal damit einzuquasten.

    Umtarnfarbe ist mir „zu modern“ und etwas zu hartnäckig beim Frühjahrsputz.

    Muss die Oberfläche beim Auftragen fettfrei sein?

    Hast Du Erfahrungen sammeln können was die (restlose) Entfernung der Tarnung angeht?

    Und wie ist Dein Rezept für den Schlämmkreidenansatz?

    Grüße

    freddy

    Zum Zeitpunkt der Beschaffungsentscheidung für die Motorräder der zweiten Generation (oder war‘s die dritte?) hatte die ruhmreiche heimische Motorradindustrie (im Westen) kein Gramm Fett mehr auf den Rippen.

    Eine wirklich sinnvolle Entwicklungsarbeit war hier nicht zu bekommen.


    Den weltweiten Trend zur Scrambler hatte man verschlafen und mit immer uninteressanteren „Vernunft“-Mopeds versucht das Ende herauszuzögern.

    Dass man mal wieder aus reinem Spaß an der Freude rumschraddeln würde war den deutschen Produzenten Ende der 60er schlicht unvorstellbar.


    Eine politisch unbeinflusste Beschaffungsentscheidung hätte sowas wie die Honda SL175 mit ihrem 4-Takt Twin ins Auge fassen können.


    Im deutschen Umfeld war in diesem Segment „tote Hose“.


    Mir würde so ein etwas martialisch aufgerüsteter Scrambler heute sicher mindestens genausogut gefallen wie die K125Bw.

    Und was die Handlichkeit im Gelände und auf der Straße angeht würde sich sicher jeder Vergleich erübrigen.


    Man stelle sich nur mal vor wir hätten heute einen solchen Oldie mit top Teileversorgung dank übermäßiger Teilebevorratung durch die Bundeswehr...


    Aber was soll‘s...?


    Hätte, hätte, Fahrradkette ..


    ;-)


    Grüße

    freddy

    Es war auch DIE Saure-Gurken-Zeit im deutschen Motorradbau, Til.
    Schon damals hatte die Beschaffung eine erhebliche wirtschaftspolitische Bedeutung.


    Und taugliche Trial- oder Cross-Maschinen hätte man damals durchaus auch bekommen können.


    Interessant finde ich, dass die Strategen auf der Hardthöhe die minderen Fahrleistungen der beschafften Mopeds zum Anlass nahmen gleich auch die Einsatzgrundsätze ans Material anzupassen. Das stellt der Artikel gut heraus, finde ich.


    Und Deine Kritik an Klacks solltest Du überdenken, finde ich.
    Der war ein Meister seines Fachs.


    Und der wusste wirklich wovon er schrieb, wenn er z.B. die fehlende Geräuschtarnung der Zweitakter bemängelt.


    Grüße


    freddy