Beiträge von freddy

    Moin Max.

    Das Widerlager für den Zug liegt am Rahmen, der Hebel am Differentialgehäuse.
    Das ist bei niedrigen Drehzahlen, wenn die Kreiselkräfte noch wenig Stabilität der Längsachse erzeugen, ein konstruktiver Fauxpas, würde ich sagen.
    Insbesondere wenn Trommel und Beläge neu und noch hübsch griffig sind kennen das hier viele Mungafahrer, würde ich sagen.


    BTW: Die Handbremse wird sicher auch deshalb als „Feststellbremse“ bezeichnet.

    Als Verzögerungsbremse ist sie m.E. zudem unterdimensioniert.

    Lediglich beim Rückwärtsfahren und da insbesondere mit Anhänger mildert sie den Puckerfaktor erheblich. Aber auch das ist nur ein weiterer Beleg gewisser konstruktiver Schwächen unseres geliebten kleinen Krabblers.



    Grüsse

    freddY

    Moinsen,

    Die Varioden-Regler stellen wohl auch nur die so ziemlich letzte Entwicklungsstufe der elektromechaniscgen Regler vor den vollelektronischen Typen dar. Der Durchbruch der Elektronik in der Massenproduktion dürfte sich recht schnell abgespielt haben, weswegen die Varioden-Regler heute einen gewissen Seltenheitswert zu haben scheinen.

    Viel Konjunktiv, ich weiß, aber ich äussere mangels fundierter Kenntnisse hier eben nur Vermutungen.

    Grüße

    freddy

    Moin Holger.

    Das würde ich für eine Bauform des BOSCH „Varioden Reglers“ halten.

    Hast Du des legendären Carl Hertwecks „Der Kupferwurn“?

    Da geht es im reprint von 1989 auf den Seiten 127 bis 131 um diese Bauform.

    Parallel zum „Steuerwiderstand“ wird eine Steuerwicklung in der Spannungsreglereinheit mit vorgeschalteter Sperrdiode verbaut, die unter Ausnutzung der „Anlaufspannung“ der Diode den Spannungsabfall bei zu stark steigendem Strom herbeiführt.

    Zudem macht man sich noch die Erwärmung der Diode im Betrieb zunutze, so dass eine kalte Lichtmaschine weniger stark belastet wird als eine betriebswarme.

    Man braucht für die Instandsetzung wohl eine Diode mit einer Anlaufspannung von 0,30 bis 0,35 Volt, sagt Hertweck.

    Grüße

    freddy

    Moinsen.

    Meine kleine Schwester will unbedingt wieder einen /8er.

    Und sie liebt Feuerwehrautos.

    Also hab ich Ihr empfohlen den hier zu kaufen und, für den Fall dass Sie das tut und ihn rot lackiert, versprochen von mir die Tonfolgesteuerung und die RKL geschenkt zu bekommen.

    Allein, sie will nicht anbeissen.

    :dev:

    Grüße

    freddy

    Klasse Jens!


    Es freut mich sehr, dass Deine Mühe und Dein „spirit“ schließlich sogar in Form einer Trilogie Ihren Niederschlag finden konnten.


    Deine Buchreihe setzt absolute Maßstäbe wofür neben den bisher unveröffentlichten Fotos auch das hervorragende Layout von Thorsten, und Deine kenntnisreichen Erläuterungstexte verantwortlich sind.


    Das Ergebnis ist jede Mühe wert gewesen!


    Glückwunsch und liebe Grüße

    freddy

    Moin Stefan,


    Der "Stammtisch" war der zwanglose Vorläufer der RK Rad/Kette im Dortmund der Nuller Jahre.


    Leider lange schon Geschichte.


    Grüße

    freddy

    Moinsen.


    Was es nicht alles gibt!?!


    Vielen Dank für den großen input!


    Ich bin aus irgendwelchen Gründen immer wieder bei den extrem teuren oder den derzeit nicht lieferbaren Angeboten rausgekommen.


    In den nächsten Tagen muss ich eine Entscheidung fällen.

    Und da ich für Fotos noch einen guten Satz Camacs auf dem ErfahreneHeimat2011-Fahrgestell habe kann ich mich mit dem Gedanken an ein exotischeres Reifchen inzwischen gut anfreunden.


    Danke Euch Allen!


    Unser Forum ist immer wieder wundervoll.


    Grüße

    freddy

    Moinsen.

    Ich kenne alle alten Reifenthreads in unserem geliebten Forum.

    Allein - sie scheinen rettungslos veraltet zu sein.
    Deswegen mache ich hier mal einen neuen dazu auf.


    Zur Lage wie sie sich mir nach etwas Recherche darstellt:

    Camac - die ich klar bevorzugen würde - liegen heute bei 200,- bis 290,- €/Stück.
    Günstigstes Angebot und Ausreisser nach unten: 4 Stück für 540,-€
    Ich weiss, dass Angebot und Nachfrage der Preis bestimmen.

    Da die Nachfrage übersichtlich sein dürfte muss dann wohl das Angebot aktuell winzig sein.


    Täusche ich mich, oder hat die Pandemie uns massive Probleme beim Reifennachschub beschert?


    BTW: Deestone Flamingo und Lassa finde ich nicht mehr. Scheint es seit Jahren nicht mehr zu geben.
    Ebenso wie den Tigar. Gott hab ihn selig.


    Wer hat noch einen heißen Tipp?


    Treckerreifen sollen es nun wirklich nicht sein.


    Kommt der hier in Frage:



    Soll man sich einen Jeep-Reifen aufziehen oder kommt das aus Gründen der Fahrsicherheit etc. nicht in Frage?






    Fragen über Fragen.

    Grüße

    freddy

    Moin Patrick,

    Das Öl muss aus dem Kurbelgehäuse, würde ich sagen. Wenn es so hoch stehr, dass die Kurbelwelleimmer drin rumpatscht sorgt das immer wieder für Probleme an der Kerze.

    Wo Du gerade den Zylinder abgenommen hast kannst Du es mit einrm Docht aus Küchenrolle probieren.

    Etwas Geduld gehört dazu,

    Aber Du sparst Dir so das Trennen der Kurbelgehäusehälften.


    Das Öl ist da drin weil Dein Vergaser übergelaufen ist. Wenn man das Moped dann womöglich noch mit offenem Bezinhahn rumstehn lässt ist das nullkommanix passiert.

    Der Sprit verflüchtigt sich, das Öl nicht.

    Das braucht Zeit, sonst nichts.


    Zu Kolben/Zylinder: Ich würd erst mal damit weiterfahren. Lasse mich aber gerne von Wissenderen belehren.

    Soviel für den Moment.


    Grüße


    freddy

    Moinsen,

    ich muss diesen mumifizeirten Thread nochmal wiederbeleben:

    ...

    Im Keller in Bochum erhielt ich allerdings vor nicht allzulanger Zeit eine absolute Originalbüchse, in die mein neuer Laufbolzen sich VOR dem Einpressen ohne weiteres einschieben ließ. Mich hat das schon gewundert. Ich muss aber abwarten wie die Sache NACH dem Einpressen aussieht.

    ---

    Vor ca. 11 Jahren habe ich die eine Büchse verwendet, kann mich aber nicht mehr erinnern ob ich reiben musste. Ich glaube Thomas hat die damals für brauchbar erklärt.


    Nun bin gerade mit dem lange geplanten Neuaufbau meiner Halbachsen für den 57er Munga beschäftigt.


    In meinem Teilehaufen schlummerten noch die langen Büchsen für die Kreuzgelenke als neue Repros.

    Makellose NOS Laufbolzen gingen aber wie oben schonmal geschildert durch die nicht eingepressten Büchsen mir nichts dir nichts durch.


    Also habe ich die für zu groß erklärt und bin nochmal nach Bochum gesaust.
    Nach einem netten Plausch habe ich vier NOS-Büchsen mit vier Ringen und allem Schnick und Schnack in Langzeitverpackung von Ende der 60er-Jahre mitgenommen und mich an die Arbeit gemacht.


    Erkenntnis nach dem Öffnen der Tüten:

    Die neuen Laufbolzen fallen im uneingepressten Zustand auch durch diese Büchsen.


    hmmm


    Dann habe ich die Dinger zu Presssitz auf Bewährung in NOS Kreuzgelenken verurteilt.
    "Müssen ja ein bischen gestaucht werden", war mein Ansatz.
    Sie sträubten sich auch gehörig, was Ihnen aber nichts genutzt hat.
    "Rein muss er doch!" dachte ich mir und legte mein ganzes Gewicht auf den Arm der Schraubstockspindel.


    :pump:


    Und siehe da: Die Laufbolzen rutschen auch dann noch ohne Gezicke und Gejammer hinein!
    Bei allen vier Büchsen mit vier neuen Laufbolzen immer genau gleich.<
    Dass die Bohrung nicht ideal zylindrisch ist lässt sich dabei durchaus erfühlen.


    :staun:



    Die Reibahle konnte sich also über ihren freien Tag freuen.


    Meine Freude ist gedämpfter.


    Das Spiel ist klein, aber mir schon zu groß.


    Meine Frage von 2012 ist also weiter offen:

    Wer kann mir also auf gesicherter Grundlage sagen wo es Büchsen gibt die NICHT zu groß gebohrt sind?
    Eine weitere Pleite möchte ich mir gerne sparen.

    So dicke haben wir´s denn doch nicht.


    Grüße


    freddy