Beiträge von Ludwig

    @ Frank


    Hmmm, offen gesagt wenn der Motor im Schiebebetrieb mehr als andere ruckelt, habe ich das wohl schlichtweg vergessen. Ich erinnere mich jedenfalls nicht daran.


    Mit gesperrten Freilauf bin ich mit Sicherheit gefahren. Weil mein mal Alltagsauto kaputt war, musste der F 102 einmal im Winter ran. Und auf Reisen gen Süden (mit Wohnwagen) fährt man die Alpenpässe auch besser so hinab - sonst rauchen die Bremsen!




    (Sorry, die Bilder sind von alten Fotos abfotografiert *grins*


    Es grüßt der
    Ludwig

    Vergiss die Ölpumpe nicht (ist ja in einem Gehäuse mit der Wasserpumpe). Richtig eingestellt kommt der DKW dann mit einem Gemisch von 1: 100 aus. Zweitaktmief ade! In den späten Baujahren, wie beim F 102 waren die anfänglichen Kinderkrankheiten beseitigt. (Bei mir persönlich hat da auch der durchsichtige Plastiköltank an gut sichtbarer Stelle beigetragen... :saint: )


    Ich gibt Dir Recht, der Motor hat mehr Drehmoment und PS, aber obwohl er größere Hubräume und mehr Masse hat, er läuft ruhiger als ein 1000er. Du wirst Dich wundern!


    Viel erfolg wünscht der
    Ludwig

    @ Pi-jay


    bei mir behauptet immer der TÜV, sie hätten keine Vorgaben für H - Untersuchungen bei historischen Anhängern (zugegeben bei Oldie-Wohnwagen).


    Gleichzeitig kommt immer das Argument, dass so eine Abnahme und Zulassung ja auch wirtschaftlich völlig unrentabel wäre - gerade da muss ich vorbehaltlos zustimmen (zumindest im PKW-Bereich). Oldtimerversicherungen (auch Kasko) sind ja mit regulärer Zulassung idR. kein Problem.


    Und ich habe keine Nutzungseinschränkungen wenn ein anderes Zugfahrzeug benutze.


    Viel Spaß wünscht der
    Ludwig

    Der DEUVET hatte damals das H-Kennzeichen mit 30 Jahre Reglung gefordert. Die "Initiative Pro Oldtimer" hat das rote Wechselkennzeichen für FZ über 20 Jahre vorgeschlagen und kurze Zeit später wurde die 49. Ausnahmeverordnung zur StVZO erlassen. Verordnungen durchlaufen nicht das komplette gesetzgeberische Verfahren, darum gings wohl recht zügig und es gab keine Durchführungsbestimmungen. Das wiederum führte zu einigen Verwirrungen bei den Behörden.


    Anfänglich wurden 06- Wechselkennzeichen ausgeteilt (für Zweifler: Ich hatte so eines!) Um besser unterscheiden zu können wurden dann 07- Kennzeichen ausgegeben. Manche Zulassungsstellen verlangten, dass die FZ zunächst Tüv oder eine Oldtimerbegutachtung haben müssen, andere nicht. Manchmal gab es nur einen Satz Schilder, andere hatten mehrere Sätze mit der Auflage, dass nicht mehrere FZ zur gleichen Zeit fahren dürfen etc. Der DEUVET hat zu dieser Zeit dargelegt, dass auch zeitgenössische Gespanne ( sogn. Essemble) mit einem Kennzeichen gefahren werden dürfen. Meine Zulassungsstelle hatte das so gelöst, dass ich für das Zugfahrzeug gestempelte, für den Anhänger ungestempelte (Folgekennzeichen) hatte. Das war so im FZ-Heft vermerkt.


    Das galt aber nur bis 2007!!!


    Aufgrund einiger (blödsinniger Klagen) hat man die Oldtimerkennzeichen neu regeln müssen und bundesweit vereinheitlichen wollen! Einheitlich sind nun 30 Jahre für H und Wechselkennzeichen und Oldtimergutachten vorgeschrieben. Es sollte seit diesem Zeitpunkt keine Zulassungsstellenspezifischen Reglungen mehr geben!


    In dieser neuen Reglung wurden Anhänger nicht mehr "erwähnt". Darum gibt es für diese keine Oldtimergutachten und keine 07- Zulassung. UND: Ab diesem Zeitpunkt sind Gespanne (Auto und Anhänger) mit dem gleichen Kennzeichen nicht mehr erlaubt - denn was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist bei uns automatisch untersagt - das ist die ganze Begründung und darum findet Ihr nichts in den Gesetzen darüber.


    Ich habe damals Bestandsschutz für meine Gespanne beim Reg. Präsidium erwirkt, aber ausdrücklich wurde auf schriftliche Stellungnahmen verzichtet um keine Präzidenzfälle zu schaffen! (Mittlerweile habe ich darauf verzichtet) Trotzdem könnten so noch einzelne historische Gespanne legal unterwegs sein...


    Ganz offiziell darf ich (in Hessen) aber zeitgenössche Gespanne (Essemble) fahren, wenn das Zugfahrzeug 07 und der Oldieanhänger eine normale Zulassung hat (unter den üblichen Einschränkungen und es muss dem Oldtimerzweck dienen). Moderne oder alte zu üblichen tranzportzwecken eingesetzte Anhänger sind kein zeitgenössisches Essemble = geht nicht!


    Ich hoffe, die Sache ist jetzt etwas klarer


    Es grüßt der
    Ludwig

    Hui, sowas habe ich aber auch noch nicht gesehen.


    Also, ich hatte mal einen F 102 - der Motor ist klasse, viel kultivierter und durchzugsstärker als der 1000er - ehrlich!


    Ich hatte damals auch schon herungesponnen... Meiner Meinung nach muss der Lüfter samt Korb ab und eine Ausbuchtung in das rechte Seitenblech gedengelt werden, dann müsste es mit dem Motor funktionieren. Ansonsten verzichtest Du ja auf die beiden sehr komfortablen Features: Wasser- und Ölpumpe. Beide haben im F 102 sehr zuverlässig funktioniert und sollten nach Möglichkeit beibehalten werden - finde ich!


    Viel Erfolg wünscht der
    Ludwig

    Danke Siggi,


    stimmt, das macht Sinn! So habe ich zumindest mal Gewissheit.


    Allerdings befürchte ich, dass mich das auch nicht weiterbringt :-)


    Viele Grüße vom Edersee
    Rolf

    Danke für Deine Hinweise Patrik!


    Die Unterbrecher sind gleichmäßig! Ich habe Versucht, die Zündung sowohl mit, als auch ohne, ausgerücktem Fliehgewicht einzustellen. Beide Male das gleiche Ergebnis. Daher kann man das Fliehgewicht wohl ersteinmal vernachlässigen.


    Ich muss die Kontaktplatte extrem verdrehen (langlöcher erweitert), trotzdem zündet der 2. Zylinder zum falschem Zeitpunkt. 3 passt halbwegs zu zwei. Allerdings ist 1 so nicht mehr einzustellen.


    Mangelnde Leistung? Ich wäre schon mal froh, wenn die Zylinder überhaupt mal (halbwegs einheitlich) zünden würden *grins*


    Sorry was meinst Du mit "Koben Verdreht" ??


    Viele Grüße vom
    Ludwig

    Hallo Ihr Spezialisten!


    Ich habe bei meinen Motor das Problem, dass ich neuerdings den 2. Zylinder ums verrecken nicht mehr einstellen kann. Habe schon die eine andere Zündplatte versucht und die Langlöcher daran verlängert, aber wenn ich sie so verdrehe, dass der 2. Zylinder halbwegs passt, sind die anderen Kontakte nicht mehr korrekt einzustellen.


    Vorher war das nicht! Ich vermute, dass sich die Welle verdreht hat. Das wäre nach fast 30 Jahren Mungafahren bei mir das erste Mal !?!


    1. Frage: Kann das im normalen Fahrbetrieb passieren? (Ich habe das Mungatier letzter Zeit weder gequält noch stärkere Fehlzündungen gehabt)


    2. Frage: Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass man dieses Problem mit elektronischen Zündungen in den Griff bekommen kann. Stimmt das? Welche sind das? (Pepetronik oder Hilgert elektronic (verkauf über Mobilitäten)


    Oder habt Ihr noch andere Ideen?


    Vielen Dank schon mal vom


    Ludwig

    Hat irgendwer ne Zeichnung mit den genauen Maßen der Bohrungen in der Adapterplatte......


    Ich hab noch so eine Adapterplatte (für Originalanlasser und ohne Getriebeausschnitt) in der Garage herumliegen und brauche sie nicht. Was brauchst Du denn?


    Es grüßt der Ludwig

    Käfermotor und Getriebe allerdings vorne eingebaut, ergo Frontantrieb.


    Bist Du da ganz sicher? Ich meine, die ganz frühen Matadoren mit VW-Motoren haben "Kiemen" für die Kühlluft. 1954 müsste da m.W. ein Heinkelmotor verbaut gewesen sein..


    Ich gebe allerdings zu, dass ich mir diese schönen Autos beim Tempo-Treffen hier am Edersee (Himmelfahrt) meist nur anschaue und nicht wirklich Ahnung von solchen Feinheiten habe :engel:

    Na ja, ich gebe zu, wenn man nur geschaut hat war das Gelände auf den ersten Blick anspruchslos! Aber wenn Du gefahren wärest, hättest Du Deine Ilse problemlos versenken können :-) Ich habe noch nie so viele Windeneinsätze gesehen, wie an diesem Wochenende.


    Nebenbei waren das Treffen und die Leute grandios! Es gab Weltenbummler dabei, die bereits 144 Länder bereist hatten und die tollsten Storys darüber berichten konnten.


    In FB habe ich ein paar Bilderchen eingestellt.


    Vuele Grüße vom
    Ludwig

    Na ist doch ganz einfach, solange der erste Gang unter Belastung drin bleibt, funktioniert das Getriebe - einfach ausprobieren :-)


    Du schraubst doch so gerne, da kommt es auf die 2-3 Stunden doch nicht an *grins*


    Viel Erfolg wünscht der
    Ludwig

    Ich kann nur das zitieren:


    Und nun platzt die große Überraschungsbombe:



    Zu unserem Event wird ein nigelnagelneues Fahrgelände im Freizeitpark
    Vulkan (in unmittelbarer Umgebung vom Zeltplatz Oberwald) eingeweiht.
    Das Fahrgelände kann von uns mit allem, was geländetauglich ist (Quad,
    Mountainbike sowie Motorrad (gesonderte Fahrzeiten aus
    Sicherheitsgründen), Geländewagen, wie auch 4x4, 6x6, 8x8 Lkws usw.) an
    diesen vier Einführungstagen kostenlos genutzt werden.


    wenn ich da die Fahrzeugliste z.B. 8x8 LKW lese, kann es nicht soo klein sein ;-)