Beiträge von Amphiranger

    Naja, alles eine Sache der Perspektive: Rechnet man den Preis um auf pro Kg Amphi, so ist das tatsächlich ein echtes Schnäppchen z.B. im Vergleich zum VW166. Insbesondere, wenn man die Einzigartigkeit des Bisons betrachtet. Und - als jemand, der schon mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Amphibienfahrzeugen unterwegs war, und auch im Bison schon mitgefahren ist - muss ich mal ganz klar sagen, dass der Bison das wesentlich beeindruckendere Fahrzeug ist! Schon allein, wenn man davor steht. 8)

    Natürlich kann man beide Fahrzeuge nicht miteinander vergleichen, aber solcher sollte auch nur den Preis relativieren zu dem Wahnsinn, der teils für WK II Fz gezahlt wird.

    Der Verkäufer ist übrigens immernoch derselbe aus Steinweiler. Und ja, auch Firmen können ihren Kram über die VEBEG veräußern. Nicht nur staatliche Institutionen. Der Bison ist übrigens noch viel imposanter in Natura. Bin ich schon mit gefahren. Irres Teil! Der hat mal einen richtigen Maschinenraum, welcher die Bezeichnung echt verdient!

    Stefan, ich bin stolz auf Dich und erwarte dich und deinen Wagen dann dieses Jahr auf der Insel. :thumbsup:
    Btw: Irgendwie kommt mir das Testgewässer bekannt vor. Schwamm da nicht früher mal ne Hütte drauf?

    Die eigentliche Dichtung des Antriebsstranges sitzt am Verteilergetriebe. Kardanwellen und Achsen vorne/hinten liegen vollständig im Wasser. Belüftung der Achsen führt zurück in die Karosserie. Schlaue Leute geben da mit einer Aquariumpumpe etwas Luft-Überdruck drauf während der Wasserfahrt.
    An sich eine brauchbare Amphibie bis auf zwei technische Unzulänglichkeiten alla Dutton:
    1. Der selbstkonstruierte/gebaute und wenig effektive Jetantrieb
    2. Die selbstkonstruierte/gebaute Dog-Clutch am Verteilergetriebe für den Nebenantrieb (Wasserantrieb)
    An den beiden Punkten besteht erhöhter Verbesserungsbedarf.

    Geht doch! :thumbup:


    Ja Stefan, "long time no see". Haben gerade erst noch auf der Insel wieder von Dir gesprochen. Hast dich ja leider rar gemacht. Gab lecker Wildschwein im Dutchoven. Anschliessend 45km Rhein abwärts von der Pfalz bis zum Deutschen Eck. Letztes Jahr 3 Tage von Speyer bis Mainz auf dem Wasser. Der Rhein ist nach wie vor m.M. das spannenste Gewässer in Deutschland, gleich nach deinem See. :love:  
    Trauer immernoch den verlorenen Bildern mit deiner Hütte hinterher.

    Zugegeben: Amphibienfahrer sind schon sehr speziell. Muss man wohl auch sein, wenn man sein heiliges Blechle regelmäßig in die Fluten steuert. :P
    Dem Erfolg einer Erstkontaktaufnahme mit dieser Spezie ist es durchaus zuträglich, wenn man sich zuvor erstmal selber seiner eigenen Macken bewußt ist und dieser Spezie in diesem Bewußtsein offen und unvoreingenommen gegenüber tritt. Erstaunlich, wie schnell Matzes Erfahrung gepaart mit deinen Anlaufschwierigkeiten zur allgemeinen Meinungsbildung hier geführt hat. Vielleicht liegt genau in solchem Automatismus der Grund für die öffentliche Zurückhaltung dieser Spezie (u.a. in der Bekanntgabe von Treffen) und warum es in dieser Forumsecke leider doch so überschaubar ruhig geworden ist.


    Dass ich in einem Militärfahrzeugforum mal über Vorurteile und Platitüden referieren werde, hätt´ich nicht gedacht. Ist hier ja schon ähnlich der Diskussion in anderen Fahrzeugforen allá "Fahrer von Militärfahrzeugen sind doch alles Militaristen und die wollen auch nur unter sich bleiben!" Ist genauso ein Blödsinn!


    Ein Haufen Individualisten zusammengeschlossen in einem Verein, - klar, das knirscht mitunter auch mal etwas. Und dass es da auch verschreckende Characktere drunter geben kann, die man als Außenstehender zunächst verstörend wahrnimmt und deren Verhalten man vielleicht nur all zu schnell auf die gesamte Gruppe projeziert, lässt sich schwer vermeiden. Man muss letztlich ja auch nicht mit jedem aus der Gruppe gleich dicke Freunde werden.
    Aber es gibt dort auch genauso Leute (und das ist meist der Großteil), die hilfsbereit, freundlich und aufgeschlossen Newcomern gegenüber stehen Und die "Grummelköppe" muss man oft auch nur erst richtig kennenlernen.



    Für mehr allgemeines Verständnis und Toleranz werbend...

    Hallo Klaus
    Jo, Infos über amphibische Treffen werden im Netzt nicht groß verbreitet. Amphib 2017 war in Henley-on-Thames / England. War wieder mal richtig super! 2018 wird es in Schweden stattfinden.
    Etwas Insider-Wissen ist in der Szene schon nötig. Das kriegst du aber ruckzuck, wenn du erstmal mit deinem unterwegs bist. Wirst schon sehen.
    Kleiner Tip: Wenn du soweit bist fahr mal bei der "Oldtimer-Tankstelle" vor. Ist ja nicht weit von dir.
    Und keine Angst vor der DISG! Seit der Vorstand gewechselt hat, ist da einiges sympathischer geworden.
    Ist halt wie überall: es gibt auch dort son´ne und son´ne ;-)

    Ach so, die Rutschfestigkeit beim RMA Amphiranger z.B. auf Haube und Dach/Hardtop wurde durch Sand im Lack erreicht, der der Farbe beim Lackieren beigefügt wurde. Also, dass die BG zumindest bei den Behörden AR mitgemischt hat bezüglich der Rutschfestigkeit ist sehr wahrscheinlich.
    Beim Trippel Prototypen glaube ich das allerdings eher weniger.
    Und ja, mit nassen Füssen kann man ganz fix mal auf glattem Lack ausrutschen.

    Im Heck ist nix geflickt. Rechts vom Reserverad ist ein großflächiges Lochblech, hinter dem sich der Auspufftopf befindet. Lochblech, damit die Abwärme weg kann. Natürlich kann da Wasser durch, was aber nicht schlimm ist, weil die Karosserie dort für den Topf eine Tasche bildet, also zum Innenraum hin 100% dicht ist.
    Die Sache mit der BG ist eine interessante Hypothese.
    Allerdings glaube ich eher an einen anderen Grund für die Verwendung des Strukturbleches: Trippel hatte seinerzeit die Idee, dass seine Fahrzeuge hauptsächlich in Ländern mit schlechter Infrastruktur zum Einsatz kommen würden - sprich: Dritte-Welt-Länder. Diese sind aber alles andere als finanzstark - deshalb sind es ja Dritte-Welt-Länder. Um für diese Länder ein solches Fahrzeug erschwinglich zu machen, müssten die Fahrzeuge nach Trippels Meinung auch dort mit einfachsten Mitteln und billigen Arbeitskräften direkt vor Ort zusammengebaut werden können. Um nach dem Zusammenschweißen der Karosserie nicht reinste Wellblechautos zu erhalten, wirkte er dem Verzug beim Schweißen durch vorgefertigte Strukturbleche entgegen.

    Danke fürs Angebot, aber da wirst Du nix finden.
    Erstens weil der o.g. Trippel Schwimmwagen nicht bei RMA gebaut wurde und gar kein Amphi-Ranger ist und
    zweitens weil jeder Amphi-Ranger im Einzelverfahren seine Betriebserlaubnis erhielt.

    Erstaunlich, welche Wertsteigerung dieses Auto in den letzten 6 Jahren gemacht hat!
    Dirk, in dem Auto habe ich schon vor über 25 Jahren drin gesessen. Kradschütze hat das ja schon angedeutet. Wenn da gesteigertes Interesse dran besteht, kann mich der neue Besitzer ja mal kontaktieren wegen Infos (kannst ihm ja meine Nummer geben). Oder er soll mich in Amsterdam einfach mal ansprechen. Öffentlich will ich dazu nicht Stellung nehmen. Wir wollen die o.g. Merkwürdigkeiten bezüglich des Typenschildes und des Baujahres nicht vertiefen. Aber das Auto ist in einschlägiger Fachliteratur ausreichend genau beschrieben worden, um es einwandfrei identifizieren zu können.

    Die selbe Frage wollte ich auch gerade stellen.
    Bin letztes Jahr am 2.WE im September in Korbach gewesen und stand da ganz allein auf dem Sportplatz. Jetzt weiß ich auch warum.
    Schade, dass das nicht mehr ist. Leider fiel der Termin für mich ungünstig, da am 2.WE i.d.R. immer auch das Amphicar Herbstreffen ist. Aber ab und zu hat es dann doch mal geklappt und ich konnte mit meinem LuAZ kommen.
    War ne geile Veranstaltung mit lauter "Verrückten".


    Eine "Bootsnummer" hingegen wird nicht benötigt sofern der Argo zugelassen ist und mit Amtlichen Kennzeichen versehen ist (lt. Wasser und Schifffahrtsamt) sehr interessant ist auch das man keine extra versicherung benötigt wenn man den Argo auf dem wasser bewegt und er zugelassen ist lt. meiner damaligen versicherung (HUK) sei das mit abgedeckt. Da alle gefahren bei sachgemässer nutzung mit versichert sind und ein Amphiebienfahrzeug ist halt auch fürs wasser gebaut. Versicherung war überigens sehr günstig, war als quad versichert.


    Naja, im Grunde ist das zwar richtig, in der Praxis sieht das jedoch so aus, dass man immer noch auf dem Wasser von der WaPo regelmäßig "beischiff" gewunken wird, wenn man keine seitliche Bootsnummer vorweisen kann. Das Problem mit den amtlichen Kennzeichen fürs Kfz ist zudem, dass sie während der Wasserfahrt immer gut sichtbar sein müssen und darüber hinaus der Vorschrift widersprechen, dass die Zahlen & Buchstaben wenigstens 10 cm hoch sein müssen. Da wiehert der Amtsschimmel wieder oder ist das in diesem Fall eher das Seepferdchen?
    Egal, wenn man langn Diskussionen mit den Ordnungshütern von vornherein aus dem Weg gehen will, sind Bootsnummern vlt. nicht chic aber hilfreich.
    Was die Versicherung angeht, empfehle ich immer die Versicherung davon zu informieren, dass das zu versichernde Fahrzeug auch im Wasser eingesetzt wird. Viele Versicherungen sehen nämlich mitnichten den Wassereinsatz als ordnungsgemäßen Einsatzort für Kraftfahrzeuge an. Manche lehnen gar die Versicherung eines Amphibienfahrzeuges prinzipiell ab.
    Schön, dass bei Dir alles so easy ist, - die Regel ist es nicht unbedingt.