Beiträge von küchenbulle

    an die Lästerer auf Politik und Management

    überlegt mal - wenn in der Nachbarschaft ein Baugebiet (1 ha - ca 15- 20 Parzellen) ausgewiesen wird


    - WIE lange benötigt da eine Baufirma dieses Gebiet an eine bestehende Versorgung anzuschließen


    - Wie lange im Voraus werden da Leitungs- und Arbeitspläne gemacht


    - WIE lange im Voraus werden diese Arbeiten von den Firmen geplant und das Material und Personal organisiert

    meistens so 4-6 Wochen nur für die Arbeit - und da müssen nur die Anschlüsse an die Hauptleitungen gemacht werden



    und hier da ist ein K-Gebiet wo NIX mehr ist


    - Hauptleitungen weg (Gas - Wasser - Strom - Glasfaser...)

    - Transformatoren

    - Wasserwerke / Brunnen

    - Strassen - Wege - Bahnlinien zerstört


    Handwerksbetriebe vor Ort sind selber betroffen

    - und selbst Deutschlandweit wird man nicht soviel Betreibe finden

    - welche die Arbeiten im geforderten Umfang innerhalb kürzester Zeit erledigen können


    und dann soll innerhalb von 3 Monaten eine Infrastruktur stehen, welche im "Normalfall" mindestens 2-3 Jahre dauert


    des sollte ja grod moi ois Beispiel dienen das es ned so einfach ist - des ois innerhalb vo 3 Monatn auf Vordermann z bringa


    und Handwerker gibts a ned gnua - oder moanst das de - wenn mas hier im Gäu scho ned sofort kriang - de da oben 100fach vorhandn sand

    d Leid schickn ja liaba de Junga (obwois nix kena) aufs Schimpansium, ansatt dass a Handwerkslehr macha - wirst seng - irgndwann werd a 70 jahriger Handwerker do steng - weils koan Junga mehr gibt

    Weil es immer in den Medien heißt es läuft zu wenig - hier mal ein paar Punkte damit ihr auch Argumentationshilfen habt

    - die HiOrg haben als ihre Aufträge in einer bestimmten REIHENFOLGE abzuarbeiten - grob nach dem Schema:


    1. Evakuieren von Gefährdeten (Vorbeugende Maßnahme)


    2. Retten von Überlebenden und Evakuierung von Mensch und Tier aus dem betroffenem Gebiet


    3. Überblick verschaffen der Lage ( in diesem Falle war ja der Zusammenbruch der Kommunikation schon ein großes Problem - da alle Gleichzeitig um Hilfe gerufen haben


    4. Planung der Hilfsmaßnahmen


    5 / 6 / 7


    Herstellen einer Infrastruktur zur Hilfeleistung (als erstes mal Räumung und Instandsetzung von Straßen, damit sich die Hilfskräfte bewegen können


    beseitigen von Gefahrenquellen (Ausbaggern von verklausten Bachläufen und Flüssen damit das Wasser ablaufen kann - bzw damit bei einem weiteren Regen nicht alles noch einmal geflutet wird


    Versorgung von Betroffenen mit Vpfpl und Wasser



    und ERST DANN - wenn Kapazitäten Frei sind kann den Betroffenen geholfen werden

    und da gibt es dann auch noch Reihenfolgen


    1. Krankenhäuser
    - Heime
    - Infrastruktur welche zur Bewältigung der Lage notwendig sind



    erst wenn dies alles abgearbeitet ist können (und dürfen) die Hilfskräfte den Anwohnern helfen


    wobei jeder Hausbesitzer im Prinzip für sein Gebäude selber verantwortlich ist


    und wenn die Infrastruktur noch nicht fertig ist - ist es Kontraproduktiv wenn sich Hunderte von Helfern wild und unkoordiniert im K-Gebiet tummeln, da Sie zum Teil Straßen unnötig zu Parken oder Anfahrtswege blockieren und damit die HiOrgs bei ihrer Arbeit behindern

    2Ct von mir

    1. wenn ich höre am Alpenkamm können 150l Wasser fallen bin ich voralarmiert - weil dann wird es je nach tempo innerhalb von 4 Std bei uns im Landkreis brenzlig


    2. wo genau ist nie zu sagen - aber als Flußunterlieger weiß ich wenns oben regnet kommt das Wasser bei mir vorbei - je nach Wegstrecke hat man dann halt nur noch 1-2 Std


    3. technische Ausstattung - seit das THW in den 90er die Fahrzeuge NACH UND NACH ausgetauscht hat - ist der Fuhrpark nicht mehr mit BW-Fahrzeugen der 1 + 2 Gen Ausgestattet - welche Geländegängig ohne ende sind sondern "nur" noch mit Fahrzeugen HaÜ - wie FFw und andere HiOrg - und da fehlen einem dann gleich etliche cm an Wattiefe und die Geländefähigkeit

    Für Leute die Unterstützen wollen :



    GRUNDSÄTZLICH:

    HILFS Angebote (Maschinen - Material - Personal) an das Landratsamt
    - Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) stellen
    - bei größeren Lagen wie jetzt an das Lagezentrum im Innenministerium


    dann werden diese "Einheiten" mit verplant und gemäß ihren "Fähigkeiten" anderen HiOrg zugeordnet


    diese sind dann auch über die Gemeindliche Unfallversicherung abgesichert wie FFW und DRK ...



    Für Sach und Geldspenden sollte man sich auch mit eiern HiOrg absprechen
    - hier würde ich das BRK oder den MHD empfehlen - da diese neben dem RD auch das soziale mit im "Auftrag" haben und dadurch auch einen Überblick was wo benötigt wird

    (Bei Geldspenden können auch diese auch Steuerlich geltend gemacht werden 😉 😉 )

    das selbständige Anfahren von Katgebieten ist meist bei den Behörden unbeliebt da dadurch Anfahrts und Rettungswege der "offiziellen" Helfer behindert oder versperrt werden

    dazu kommen in jedem Landkreis (und Kreisfreien Städten) ein Verbindungskommando der Bundeswehr - bestehend aus bis zu 10 Reservisten Fw- OTL welche den Auftrag haben den Landrat / ÖEL zu beraten und die Hilfe anzufordern

    dabei ist natürlich die subsidäre Hilfe zu prüfen (§35 Grundgesetz)

    Regelablauf:

    diese Anträge gehen dann in die Lagezentren der LKdos und dann weiter nach oben Kdo TA wo dann die Hilfe genehmigt wird und die dementsprechende Einheit/Material/Personal alarmiert und in Marsch gesetzt wird Bei Kdo TA haben die auch Listen und Pläne welche Einheit grad was zu Verfügung hat - gerade bei Großschadenereignisse sehr Vorteilhaft da damit die Hilfe und das Material koordiniert werden kann und nicht der erste Landrat der Schreit (oder zufällig den Kdr der Einheit im Nachbarlandkreis kennt 😉) die komplette Hilfe kassiert

    dazu UNterscheidet die BW unter 3 KATAL Stufen

    bei :

    KATAL I : Meldungen der Einheiten über den Meldeweg an Vorhanden Kapazitäten (Personal / Material) an KdoTA

    KATAL II : Vorbereitung in den Einheiten

    KARAL III : Abmarschbereit in den Standorten auf Abruf wartend

    grob erklärt

    NUR bei Gefahr im Verzug können Einheitsführer "EILIGE SOFORTHILFE" Befehlen/Genehmigen (zB zum Sandsack füllen VOR der Flur oder unmittelbar nach einem Schadensereignis zur Rettung )

    alles was Größer ist muss geplant und Koordiniert werden

    das KdoTA kann auch auf Div oder Brig Ebene einen Führungsstab für den Einsatz bestimmen der dann vor Ort die Maßnahmen koordiniert

    mal den Grundlzüge der ZMZ Grob / Schematisch erklärt

    (ich bin selber in einem KVK Mob beordert )

    was man jederzeit machen kann - seine Hilfe an eine HiOrg anbieten und für diese dann in den Einsatz gehen

    zu Beachten

    vor dem Einsatz muss man sich in "Freiwilligen Listen" eintragen - dann ist man auch über die Gemeindlichen Unfallversicherungen mit abgesichert

    meistens läuft des doch heutzutage andersrum

    H-Kennzeichen gibts ja jetzt schon fast 20 Jahre - es wird also etliche Fahrzeuge geben die H-im Brief haben und auch so zugelassen sind

    und ich kenn die wenigsten Prüfer die einem das H entziehen

    also bei der Umschlüsselung von normalen PKW auf Kulturgut mussten die Vorgaben da eingehalten sein
    - und hinterher wird nur noch alle 2 Jahre geschaut ob die Verkehrssicherheit gegeben ist

    also mal zur Aufklärung

    ein FKü Trp bestehedn aus :

    FküTrpFhr - Küchenuffz/Stuffz - MKF CE

    Küchensoldat HG - MKF CE

    Küchensoldt


    und da musste der SU öfters selber mal fahrn ;)


    und das mit der Entsorgung durch die Tür kenn ich eigentlichnur vom Kochen in den Viehwaggons bei Bahnverladung :weg::weg:

    wie geil ist dass den

    ne Küchenemma mit am barterterm küchnbulln im cockpit der soagr no a grumütze aufhod :an::an::an::an::an:



    DES nennn i moi a persönlichen Smily :chef::chef: