Beiträge von Teileshop

    Bundesgrenzschutz, dem Technischen Hilfswerk und bei verschiedenen Feuerwehren eingesetzt. Auch
    eine zivile Version war erhältlich und auf Grund der guten Geländegängigkeit und Variabilität vor allem
    bei Förstern und Jägern sehr beliebt.
    Über den gesamten Zeitraum der Serienproduktion war mit dem "Munga 4" ein 4-sitziger Kübelwagen
    erhältlich, der letztlich in ca. 36800 Einheiten produziert wurde. Unter der Bezeichnung "Munga 6"
    wurden ab August 1958 zusätzlich ca. 2800 Pritschenwagen produziert, von April 1962 bis November
    1968 war außerdem ein verlängerte Version des Pritschenwagens, der "Munga 8", erhältlich, von dem
    etwa 7130 Fahrzeuge das Werk in Ingolstadt verließen.
    Neben diesen Serienmodellen gab es noch verschiedene, an den jeweiligen Einsatzzweck (z.B.
    Feuerwehr) angepasste Sonderaufbauten.



    Geiler Artikel, SUPER ARBEIT :S   :S   :S

    PKW stammende Zahnstangenlenkung angeschlossen sind, werden die Spurstangen der hier als
    Hinterachse laufenden PKW Vorderachse am Rahmen direkt angelenkt, um eine einwandfreie
    Radführung zu gewährleisten.
    Diese Konstruktion der Hinterachse wurde nicht nur gewählt, möglichst viele und gleiche Teile aus der
    laufenden Serienproduktion zu verwenden , sondern auch aus der Forderung heraus, dass nicht nur in
    tief ausgefahrenen Rinnen, sondern auch bei hoher Straßengeschwindigkeit von 100 km/h eine
    absolut einwandfreie Führung aller vier Räder die Voraussetzung für höchste Lenksicherheit und eine
    optimale Straßenlage darstellt.
    Die hervorragende Straßenlage des Fahrzeuges in allen Situationen trotz des extrem kurzen
    Radstandes von nur 2 Meter hat diese Konstruktionslösung einwandfrei gerechtfertigt. Kräftige
    Stoßstangen am vorderen und hinteren Rahmenende in Verbindung mit einer Anhängerkupplung und
    Abschlepphaken vorn machen das Fahrgestell für universelle Verwendung geeignet.
    Die Bremsanlage, als Duplex Öldruckbremse ausgebildet, wirkt wie beim PKW als Fußbremse auf alle
    vier Räder, während die Handbremse als mechanisch betätige Innenbackenbremse auf die
    Antriebswelle des Allradantriebes wirkt und somit ebenfalls alle vier Räder zur Bremsung heranzieht.
    Federanschläge von reichlich bemessenen Gummipolstern sowie sehr kräftig ausgebildete
    Stoßdämpfer gewährleisten einen sehr sicheren Einsatz auch unter härtesten Bedingungen.
    Als Triebwerk findet der serienmäßige 900 ccm Dreizylinder Motor mit einer Leistung von 40 PS
    Verwendung, der mit einem Geländevergaser und einer besonders gegen Eindringen von Wasser
    geschützten Zündanlage gegenüber der Serie ausgerüstet ist. Auf Wunsch kann der Wagen sowohl
    mit einer normalen 12Volt Anlage und einer Lichtmaschine von 160 W geliefert werden oder mit einer
    24 Volt Anlage mit einer Lichtmaschine von 600 Watt. Beide Anlagen sind schwallwassergeschützt.
    Dank der in Wälzlagern verbauten Kurbelwelle und der Frischöl-Gemischschmierung im Verhältnis 1 :
    40 besitzt der Motor hervorragende Kaltstarteigenschaften, die einen Start bis zu minus 40 Grad ohne
    Anwärmgeräte gewährleistet.
    Ein entsprechend dimensionierter Lüfter in Verbindung mit einem Stirnkühler und Thermosiphonumlauf
    geben in jedem Fall ausreichende Sicherheit gegen Überhitzen, selbst bei schwersten Geländeeinsatz
    und bei geringer Marschgeschwindigkeit auf der Straße. Der an sich schon Staubunempfindliche
    Dreizylinder-Zweitakt-Motor ist mit einem entsprechend groß dimensionierten Ölbad-Luftfilter
    ausgerüstet, dem außerdem noch ein Wirbeltrockenfilter vorgeschaltet ist.
    Das Getriebe wurde aus dem des Schnelllasters entwickelt. Die Abtriebswelle wurde für den
    Anschluss der zum Hinterradantrieb führenden Kardanwelle geändert, ebenso wurde das hintere Ende
    der Antriebswelle als Zapfwelle ausgebildet. Der Allradantrieb ist nicht abschaltbar, da die jahrelange
    Erprobung gezeigt hat, dass es in allen Fällen zweckentsprechend ist, mit vier angetriebenen Rädern
    zu fahren. Das Getriebe wird durch einen direkt auf das Getriebe montierten Hebel geschaltet, da sich
    die Lenkstockschaltung im Gelände als völlig unbrauchbar erwies.
    Um zu ermöglichen, im unbekannten Gelände mit schwerster Beanspruchung oder auf der Straße mit
    einer Marschgeschwindigkeit von 3 km/h fahren zu können und um die geforderte Steigleistung von 60
    % zu erreichen, erhielt das Getriebe zwischen Kupplung und Schaltradsatz ein aus- und
    einschaltbares Vorgelege, das im Raum des hier nicht benötigten Freilaufs untergebracht wurde.
    Dieses Vorgelege reduziert das Getriebe um den Faktor von 1,6, so dass 8 Vorwärts- und 2
    Rückwärtsgänge zur Verfügung stehen. Die Schaltung dieses Vorgeleges erfolgt durch einen
    Zugschalter am Armaturenbrett leicht in jedem Fahrzustand.
    Der Hinterradantrieb erfolgt vom Hauptgebtriebe über eine mit Nadelgelenken ausgerüstete
    Kardanwelle auf das Hinterachsgehäuse, das mit demselben Ausgleichsgetriebe sowie mit denselben
    Gelenkwellen der Vorderachse ausgerüstet ist. Am Kopf des Hinterradgehäuses sitzt die Handbremse,
    die vollständig gekapselt ist.
    Die Bereifung besteht aus Gelände-Spezialreifen der Größe 6.00 x 16,die auf abnehmbaren
    Stahlscheibenrädern montiert sind.
    Abdichtung aller lebenswichtigen Teile gegen Staub, Schlamm und Wasser sind wohl
    Selbstverständlichkeiten für ein solches Spezialfahrzeug, genauso wie Zugänglichkeit und leichte
    Auswechselbarkeit aller lebenswichtigen Teile, selbst im Gelände.
    Das Fahrzeug wurde in dreijähriger Entwicklung und schonungsloser Erprobung auf einen solchen
    Stand gebracht, dass es als vollwertiges Geländefahrzeug im wahrsten Sinne des Wortes
    angesprochen werden darf.
    Seine robuste Karosserie sowie der anspruchslose Zwei-Takt-Motor waren mit ausschlaggebend. Im
    Laufe der Zeit wurde er von den verschiedensten Armeen bestellt und für unterschiedlichste
    Einsatzzwecke verwendet. Dabei spielten auch die später entwickelten sechs- und achtsitzigen Modelle
    F 91/6 bzw. /8 eine große Rolle. In Deutschland wurde der Munga bei der Bundeswehr, dem

    Das Verteidigungsministerium hatte inzwischen verfügt, das aufgrund der abgeschlossenen
    Truppenversuche die Einführung des Auto Union Typs zu veranlassen ist. Es wurde folgende Aufträge
    vergeben:
    5000 Fahrzeuge vom Typ Auto Union
    50 Fahrzeuge vom Typ Porsche
    50 Fahrzeuge vom Typ Goliath,
    letztere um einen weiteren abschließenden längeren Truppenversuch zu realisieren. Erst nach einer
    umfassenden Erprobung sollte eine Entscheidung über den zukünftigen Typ in der ¼ tonner Klasse
    gefällt werden.
    Die Zeit in Ingolstadt wurde langsam sehr knapp, um die ersten sogenannten Nullserienfahrzeuge zu
    erstellen, da laufend Änderungen und Optimierungen erfolgten. Die Erstellung der Produktionsteile lief
    auf Hochtouren. Allein für die Karosserieherstellung waren 674 verschiedenen Werkzeuge zu fertigen!
    Mit den ersten Rahmenfertigungen konnte dann noch im August 1956 begonnen werden, die erste
    Serienkarosse aus der Nullfertigung war am 1.9. 1956 fertig. Es dauert immerhin noch über 4 Wochen,
    bis in den ersten Oktobertagen die fünf Nullserienfahrzeuge gebaut waren. 200 Fahrzeuge wollte man
    bis Jahresende und weitere 4800 bis Ende Juli 1957 produzieren.
    Obwohl die ersten Fahrzeuge noch nicht produziert waren, ging es bereits um neue Aufträge,
    insbesondere um die Ausrüstung mit einem 1000er Motor, die Weiterentwicklung zum
    Schwimmwagen*, dieUmrüstung als Gebirgstruppenwagen so wie um die Verwendungsmöglichkeiten
    als Abwurfwagen bei den Luftlandetruppen. Ein kombinierter Schwimm-bzw. Geländewagen wie seiner
    Zeit der Wehrmachtsvolkswagen stand nicht zur Diskussion, da Einigkeit herrschte, das derartige
    Varianten aufgrund der starken Geländefahrten sehr bald leck schlagen. Der M-Wagen sollte durch
    aufblasbare Floßsäcke, Aufblasen durch Patrone oder Fußblasebalg, schwimmfähig gemacht werden.
    Derartige Varianten sind später ausgiebig getestet worden.
    Zwischenzeitlich lief das Abnahmeverfahren, also die Erstellung einer ABE; außerdem wurden die
    ersten offiziellen Fotos aus der Nullserie erstellt und das erste Verkaufsprospekt mit Beschreibung
    erstellt.
    Bei dem von der Auto Union entwickelten Spezialfahrzeug stand im Vordergrund die Aufgabe, neben
    der Erreichung des Optimums an Geländegängigkeit eines Radfahrzeuges ein leichtes Gesamtgewicht
    zu erzielen. Darüber hinaus sollte der Wagen keine Spezialentwicklung in Bezug auf seine Bauteile
    werden, es sollten so weit wie irgend möglich Serienteile aus der Produktion des DKW
    Personenwagens und DKW Schnelllasterprogramms Verwendung finden.
    Diese Konstruktionsaufgabe wurde weitgehend gelöst. Die wichtigsten Teile wie Motor, Getriebe,
    Antriebswelle, Gelenke, Bremsen, Radlagerung, Naben, Lenkung usw. sind der Serie des Personenund
    Lieferwagenprogramms direkt entnommen oder zumindest den bestehenden
    Fertigungseinrichtungen angepasst. Lediglich die Teile, die durch den Allradantrieb bedingt,
    serienmäßig nichtvorhanden waren, mussten neu entwickelt und gefertigt werden.
    Die Karosserie selbst ist ein viersitziger Wannen-Kübelsitzaufbau in Stahlblechausführung mit
    Klappverdeck und abnehmbaren, leicht verstaubaren Seitenteilen, in die große Cellon-Fenster
    eingearbeitet sind, somit ist ein sicherer Schutz gegen Nässe und Kälte gewährleistet.
    Als Heizung wird eine sehr wirkungsvolle Bosch-Heizung eingebaut. Die Karosserie bildet eine nach
    unten abgeschlossene Wanne mit vier Stahlrohrsitzen, die untereinander austauschbar sind, und die
    auch einzeln herausgenommen werden können. Damit ist neben dem vorhandenen Stauraum unter
    und hinter den Sitzen die evtl. weitere Möglichkeit zur Unterbringung auch sperriger Stücke gegeben.
    Der neben dem Fahrer befindliche Sitz kann umgedreht werden, so dass der Beifahrer bei geöffnetem
    Verdeck völlig freie Sicht nach hinten hat. Die durchgehende Windschutzscheibe ist mit 2
    Scheibenwischern und Defrosterdüsen ausgerüstet und vollständig nach vorn auf die Motorhaube
    abklappbar. In umgelegter Stellung wird die Windschutzscheibe auf der Motorhaube verriegelt.
    An einem in seinem Mittelteil wegen der erforderlichen Bauchfreiheit hochgekröpften Rahmen, der aus
    zwei parallel angeordneten Kastenträgern besteht, sind vorn und hinten mittels untereinander gleichen
    Querfedern und unteren Querlenkern je eine Vorderachse des Personenwagentyps angebracht.
    Während die bei der Vorderachse verwendeten Schwenklager mit ihren Spurstangen ebenfalls aus der

    1956 - das große Testjahr - der Produktionsbeginn
    Am 2.1.1956 fand in Andernach die Übergabe der ersten 11 Geländewagen mit 900 ccm DKWZweitakt-
    Motor statt. Immer noch werkelten 36 PS unter der Haube. Mit kritischen und scharfen Blick
    prüften die Güteprüfer des Bundesverteidigungsministeriums die ersten Fahrzeuge, ehe es dann
    mittags ins Gelände ging. Immer wieder drehte man auf einem umgepflügten Kartoffelacker neue
    Runden, so dass den Berichterstattern und Fotografen die Dreckfontänen um die Ohren und in die
    Linsen spritzten, bevor dann die Soldaten die Fahrzeuge für den ersten großen Bundeswehrtest
    übernahmen. Folgt man den Berichten aus dieser Zeit war der festgelegte Übungsplan für die drei
    Kandidaten ein strategisches Meisterstück, um letztlich die Schwächen der Prüflinge festzustellen.
    Die an der Erprobung beteiligten 4 französischen Jeeps blieben mehrfach stecken und mussten mit
    Hilfe von Winden herausgezogen werden, als sie versuchten, das gleiche Gelände zu bewältigen, das
    kurz vorher die DKW´s anstandslos überwinden konnten.
    Jeder Geländewagenfahrer würde sich sicherlich heute über ein derartiges _Versuchsgelände_ freuen;
    dieses bot offensichtlich jedem etwas, buschbewachsenes Gelände, Steilhänge mit Glatteis,
    Schneeverwehungen und vieles mehr. Ohne Schneeketten ging an manchen Stellen nichts mehr.
    Steigungen bis zu 60 % nahm der F 91/4 bei voller Besatzung.
    Sabotageakte an den DKW-Fahrzeuge sorgten bereits bei der Erprobung in Andernach für Unruhe
    unter den Konkurrenten und bei der Testmannschaft. Ein herausgefallener Bolzen
    desScharniergelenkes sorgte für fatale Folgen im Gelände. Hatte sich nur der Splint gelöst, fehlte er im
    Rahmen der Fertigung oder war er entfernt worden?
    ( Federführend für die Erprobung war seinerzeit die sogenannte Dienststelle Blank, die den Namen
    nach Ihrem verantwortlichen Leiter, Herrn Minister Blank erhielt.)
    Seine Verwendungsfähigkeit und Möglichkeiten waren offensichtlich unübertroffen. Die zweckmäßige
    Karosserie mit der hohen Bodenfreiheit und dem geringen Gewicht sprachen für sich. Ein einfaches
    simples Stoffverdeck, das in kürzester Zeit geöffnet bzw. geschlossen werden konnte, bot den
    Insassen Schutz bei Wind und Wetter. Beeindruckend war die Verwendbarkeit der vielen Serienteile
    aus dem DKW-Personenwagenprogramm und der Tauschbarkeit untereinander.
    Mit den Worten: Wir hoffen, dass der neue DKW Geländewagen das Fahrzeug des neuen Heeres wird
    und nie für den Krieg eingesetzt wird, überließ Direktor Schmidt von der Auto Union Düsseldorf
    abschließend die Fahrzeuge dem neuen deutschen Bundesheer.
    Aber die Entwicklung bei der Auto Union in Ingolstadt ging ständig weiter. Inzwischen betrug die
    Leistung 38 PS, stärkere Federträger und symmetrische Dreieckslenker, kältebeständige Manschetten,
    Felgen der Dimension 5.00 x 16 mit dem neuen Lübecker-Profil (Aufgrund der Fahrzeugerprobungen
    beim BGS in Lübeck wurde in Verbindung mit der deutschen Reifenfirma Metzeler ein Allround-Reifen,
    das sogenannte Lübecker Profil entwickelt. Dieser Straßen- und Geländereifen baute auf dem
    bewährten Wehrmachtsprofil des 2. Weltkrieges auf. Es fand als Einheitsprofil für Militärfahrzeuge
    Verwendung und wurde später M (Militär)- Profil genannt), verbesserte Aufhängungen, optimierte
    Kardanwelle und Unterfahrschutzbleche, eine andere Getriebeübersetzung zeichneten den kleinen
    Kübelwagen im Frühjahr1956 bei der Wiener IAA aus. M Wagen nannte man ihn nun im Werk.
    Die 11 Fahrzeuge, die bereits nach de NATO-Norm gebaut waren, absolvierten eine
    Gesamtteststrecke von 11.279 km, dabei war der Geländeanteil von 1435 km recht bescheiden. Es
    ergab sich ein Mischverbrauch von 14,7 L/100 km, bei Kettenbetrieb 15,1 Liter.
    Porsche brachte erst viel später 6 Fahrzeuge zum Test.
    Inzwischen hatte auch dasHauptquartier der britischen Rheinarmee ( Chiefcommander Britisch Army
    of Rhine) den Abschlußbericht zum Porsche erstellt. Hier wurde dieser Fahrzeugtyp einen Tag lang
    ausgiebig getestet. Man kam zum Schluss, dass das Fahrzeug, insbesondere aufgrund der
    Motorcharakteristik, für militärische Zwecke völlig ungeeignet sei!
    Das aus für Porsche?
    Mittlerweile liefen bereits 2 DKW-Geländefahrzeuge bei der französischen Armee in Paris, die beide
    nach rund 2500 km mit Motorschaden liegen geblieben waren. Hier stellte sich heraus, das man zwar
    Öl mit Benzin gemischt hatte, aber offensichtlich Spezial-Reinigungsöl getankt hatte. Hierdurch war es
    in beiden Fällen zum Kolbenfresser gekommen.
    Im Bayrischen Wald drehte der letzte Dauerläufer weiterhin seine Runden, um die letzten Mängel zu
    erkennen, bzw. veränderte Konstruktionen zu testen.

    Einer bleibt selten allein!
    Der günstige (Gelände) Oldtimer
    Der DKW Munga (Mehrzweck-Universal-Geländefahrzeug mit Allradantrieb)
    Ende 1952 Anfang 1953 wurde der Verband der Deutschen Automobilindustrie von der Bonner-
    Regierung mit der Bitte angesprochen, festzustellen, ob und ggf. welche Firmen sich für die
    Entwicklung und spätere Herstellung bestimmter Fahrzeugtypen interessieren.
    Als Ersatz für das im 2.Weltkrieg genutzte Motorrad mit Beiwagen sollte ein kleiner, leichter
    abergeländegängiger PKW entwickelt werden. Neben der Auto Union GmbH, der heutigen Audi AG,
    beteiligte sich auch Borgward und später auch Porsche an diesem Projekt.
    Bei der Auto Union GmbH wurde von Anfang an die Entwicklung sehr zügig vorangetrieben, so dass
    bereits im September 1953 die ersten Prototypen auf der Haardthöhe in Bonn mit unterschiedlicher
    Karosserie und in unterschiedlicher Ausstattung vorgestellt werden konnten. Einerseits handelte es
    sich um eine verkleinerte Ausführung des alten HORCH Kübelsitzwagen, mit 4 Stahltüren, andererseits
    um einen offenen Wannenwagen mit Faltstoffverdeck.
    Bereits im April 1954 war bei einem ersten Vergleichstest in der Eifel der Auto Union Geländewagen,
    einen eigenen Namen hatte er zu dieser Zeit noch nicht, anderen Fahrzeugen weit überlegen. Neben
    Landrover und Magirus Diesel Jeep war auch ein Krad mit Beiwagen vertreten.
    Während der weiteren Entwicklungsphase bis 1956 diskutierte man Aufbauten in Stahlblech,
    Aluminium sowie eine Kunststoffkarosserie und absolvierte ausgiebige Versuchs- und Vergleichsfahrten
    mit den Konkurrenzfahrzeugen von Borgward und Porsche. Von Anfang an bemühte sich die Auto
    Union GmbH das in der Entwicklung befindliche Fahrzeug möglichst häufig zu präsentieren, um so
    später einen großen Kreis von Käuferinteressenten zu finden. Bundesgrenzschutz und
    Innenministerium, als Käufer für den Bundesgrenzschutz und die Polizei, testeten die ersten
    verbesserten Versuchsfahrzeuge bereits im Juli 1954 in den sandigen Dünen von Westerland auf Sylt
    bzw. beim Bundesgrenzschutzmanöver Ende 1954 in Nürnberg. Neue Vorgaben und Normen, sowie
    ausgiebige Versuchsfahrten, sogenannte Fahrzeuge die als Dauerläufer im Einsatz waren, sorgten für
    ständige Verbesserungen und Optimierungen.
    Im Januar 1955 fand dann der erste Vergleich der zukünftigen Bundeswehrfahrzeuge statt. In der ¼ t
    Klasse tummelten sich neben dem DKW nunmehr auch der Porsche (Typ 597) sowie der Goliath als
    Vertreter des Borgward-Konzerns. Der bereits ziemlich ausgereifte DKW schlug auch hier seine
    zukünftigen Konkurrenten um Längen, da der Goliath im Gelände ständig aufschlug und als Clou dann
    auch noch die Auspuffanlage verlor.
    In einem künstlichen, 5 Meter tiefen Bombentrichter, sollte eine Wasserdurchfahrt bei 80 cm
    Wassertiefe demonstriert werden. Pech für Porsche seinerzeit - der Auto Union Wagen musste ihn
    mehrfach abschleppen. Bei weiteren Geländefahrten versuchte der Porsche offensichtlich mit Gewalt
    und Motorkraft seine Mängel wettzumachen, landete aber nach einem Sprung durch die Luft in der
    aufgeschreckten Zuschauermenge.
    Im weiteren Verlauf des Jahres wurden die ersten Kunststofffahrzeuge an die Pionierschule des BGS
    übergeben; im weiteren Verlauf fand der erste große Vergleichstest zwischen den 3 Fahrzeugen bei der
    BGS-Schule in Lübeck statt. 960 km absolvierte der DKW im teilweise sehr schweren Gelände und
    überzeugt auch hier, war selbst besser als ein noch eingesetzter Jeep.
    Bei diesen Testfahrten wurden naturgemäß auch viele Mängel erkannt, die bei der späteren
    Serienproduktion selbstverständlich berücksichtigt, also beseitigt, wurden. Aufgrund der
    abschließenden Vergleichsberichte, von den rund 4.800 km betrug der Geländeanteil über 1800 km (!!),
    und der nicht überschaubaren Probleme mit einem neuen Werkstoff (Kunststoff) entschloss man sich
    letztlich, nur Fahrzeuge in Stahlblechausführung zu bauen. Obwohl bei kleineren
    Karosseriebeschädigungen eine Instandsetzung viel einfacher und preiswerter war, hatte ein Unfall auf
    der vereisten Autobahn gravierende Beschädigungen der Kunststoffkarosse zur Folge.
    Bei einem Hubraum von knapp 900 ccm leistete der kleine Zweitakter rund 36 PS. Inzwischen bekam
    er auch seinen ersten Namen, der F 91/4 wurde geboren und auf der Frankfurter IAA im September
    1955 wurde er der Öffentlichkeit präsentiert. Noch kam er im dunklen Grau daher und entsprach vom
    Aussehen her mehr einem Wehrmachtswagen.

    Zitat

    Original von Wigbold
    Sehr fein, Ducky.


    Ein klitzekleines Manko vielleicht: Die Seite kann nicht angezeigt werden ... :|


    Nachschauenderweise, Wigbold


    Ist eine PDF-Datei die bei mir aufgeht:


    Inhalte?

    Zitat

    Original von kristian b
    ich würde versuchen an einen kreuzgelenkkatalog heranzukommen, um zu gucken ob es nicht irgendwelche moderne kreuzgelenke gibt, die die gleichen maße aufweisen. vielleicht ist dann auch das knacken weg, dass kenn ich von meinem auto garnicht.


    Mail mal den Mungaeins an.


    Der hat nen Kumpel in einem Werk für Kardanwellen u.Ä. da werden auch mal Wellen repariert....


    Vielleicht kann der weiterhelfen.

    Zitat

    Original von crazyd



    Nö, nit alle Jürgen, sonst würde ich wohl kaum fragen. ;)


    :D:D:D Da bin ich denn wieder schwerstens enttäuscht. Du hast MICH vergessen??? :D:D:D


    Lies mal Deine PN´s durch :D

    Zitat

    Original von crazyd
    Habe überhaupt kein entsprechendes Fortbewegungsmittel, was hier passen würde und durfte am Wochenende in Gollhofen trotzdem mit im Schlamm spielen :D


    Welcome!


    Gruß
    Dani


    Und hast Dich dabei in JEDER BEZIEHUNG richtig eingesaut :D:D:D



    Hat Spaß gemacht ;)

    Zitat

    Original von Classic-Golfer
    Ist schon richtig, das es wohl viel Arbeit sein wird. Deswegen wollte ich ja auch vorab mal mit WWH telefonieren deswegen. Wenn ich denke, das ist zu schaffen, dann würde ich mich der Sache annehmen. Was aber ab August ist, kann ich noch nicht sagen, weil ich dann hoffentlich endlich eine Umschulung anfangen kann und da natürlich auch bei mir die Zeit weniger wird. Also, mein Angebot steht und wenn es machbar und gewünscht ist, dann kann der Shop noch ein wenig weiter leben.


    Gruß


    André




    Hallo André,


    lieb, daß Du Dich freiwillig meldest. Gibt eben doch noch Helden.


    Machen wir doch mal Nägel mit Köpfen.


    Daß für Dich Programmierungen (auch wenns nur Seitenlayout oder Produktbeschreibung ist) in HTML kein Problem ist setz ich mal voraus.


    Daß Du die Zeit und die Gelegenheit hast 2 - 3 mal wöchentlich nen Versand zu machen (kleine Fische) setz ich ebenfalls voraus (haste ja schon geschrieben)


    Wenn Du möchtest kannst Du das Ganze gerne übernehmen.


    Der Warenbestand liegt momentan EK bei ca. 1.850,- Euro. Verkaufsspanne (kann man ja ruhig auch mal sagen, daß wir uns da ne goldene Nase verdienen) liegt je nach Artikel zwischen 5 und 10 %. Und die gehen als Kostenbeitrag für die Serverkosten ans Forum.


    Den Versand des Materiallagers an Dich würde ich dann auf meine Kappe nehmen, quasi als Spende fürs Forum und den Erhalt des Shops.


    Alle Adressen und Konditionen der Lieferanten bekommst Du natürlich dazu.


    Bei der Entwicklung neuer Artikel etc. helfen die Moderatoren alle zusammen, jeder neue Artikel wird auch dort entschieden/bestimmt.


    Daß Du das übernehmen willst finde ich total Klasse. Und wenn Du Fragen zu dem Einen oder Anderen Punkt hast kannste mich später mal gerne dazu anrufen.


    (Sollte die Finanzierung des Warenlagers Schwierigkeiten bereiten, ein altes Militaerfahrzeug kann ich da in Zahlung nehmen.)


    Wenn Du magst, dann kriegst Du ne Materialaufstellung und meine Kontodaten zugemailt.


    Sobald Du den Warenbestand bezahlt hast wird geliefert, die Zugangscodes für die diversen Abteilung des Shopsystems erhältst Du dann mit gleicher Post.

    Zitat

    Original von Saarlandpower
    D :D *wegschrei*... irgendwie putzig :D


    Die Kleine hat ja auch viel, viel Glück und kommt stark nach der zauberhaften Frau Mama, Gruesse an dieser Stelle in die Frankfurter Randzonen und der dortigen bezaubernden Damenwelt ;)


    Aber der US-Tarn musste ja nun wirklich nicht sein oder????? Da gibts doch 3- oder neuerdings 5-Farbenflecktarn....


    *KOPFSCHÜTTELNDERWEISE*

    Wie bereits in meiner Signatur zu lesen.


    DER ONLINESHOP WURDE AUS TECHNISCHEN GRUENDEN VORLÄUFIG ABGESCHALTET!!


    WANN UND IN WELCHER FORM ER WIEDER INS NETZ GEHT ???????


    DEMNAECHST ALS INFORMATION AN DIESER STELLE!!



    Bis die Situation Shop-System geklärt ist wünsche ich allen eine gute Zeit! Viel Spaß in Gollhofen und informativen Wissensaustausch in unserem Forum! ;)



    man(n) liest sich

    2 Handquetschen mit bis zu 5 Watt Leistung gebe ich mal zum Treffen aus dem Bestand mit....


    Ob die großartig helfen weiss ich nicht, aber testen kann mans ja mal. Und hier werden die wegen Umstellung auf Digital eh nicht mehr gebraucht.


    Ist alles von 139 bis 170 Mhz möglich. Wenn ich mich recht erinnere.....


    Viel Spass allen in Gollhofen....


    Dürftest Du denn im Bereich 140 bis 150 Mhz funken?? Da hätt ich Equipment genug :D:D

    Zitat

    Original von Ewald
    ich bräuchte eine antennenhalterung für den munga . wie gesagt bekommst dann von wigbold eine neue


    Ich habe einen von Wigbold zu den Sachen gelegt die der Heizer hier für das Forum abholt. Abrechnen direkt mit Wigbold.


    Nur den Winkel oder auch einen Antennenfuß, Antenne, Abspannset, Antennenaufkleber???

    Hallo Leute,


    nach technischen Problemen ist der Online-Shop (rechtzeitig vor dem Treffen in Gollhofen) wieder online.


    Es gibt eine Zusage alle von Gollhofen-Teilnehmern bis zum Samstag bestellten Artikel in Gollhofen zu übergeben. (natürlich ohne Versandkosten).


    Vor Ort werden Mungaeins oder Waldwegheizer alle bestellten Artikel übergeben. Wer also für das Treffen (und die Zeit danach) ein paar Aufkleber oder ein T-Shirt braucht..........


    Bestellungen müssen bis Samstag den 30.04.2005 um 18:00 Uhr abgeschickt sein.


    Wer mit dem Bestellsystem nicht zurechtkommt schickt eine MAIL mit seinen Wünschen an


    Teileshop ät M-F-F.de



    Allen Teilnehmern (wie wir wissen sind es fast 80 !!!! ) viel Spass und umfallfreie Tage :D

    Zitat

    Original von Marco H
    Aber ich verstehe nicht, daß es trotzdem ein Ex-BW-Kübel ist. Und er wurde 1988 nach Deutschland importiert....


    Kann doch mit Y-Tours in die Staaten gekommen sein.
    Dort ausgemustert und vertickert....


    In der Umgebung der "deutschen" Standorte fahren immer wieder EX-BW-Fahrzeuge rum.

    Zitat

    Original von Ducky
    Du meinst doch wohl jetzt nicht die Plasteseitenscheiben, oder?


    Neeeee die behandle ich mit ner leichten Autopolitur....


    Die Glasteile an den KFZ´s sind mit Zahnpasta wunderbar sauber zu bekommen.


    Vor der Wagenwäsche mit nem Lappen und ausreichend Zahnpasta die (Windschutz-)Scheibe geschrubbt und selbst die lästeigen Silikonrückstände sind weg wie nix.

    Zitat

    Original von msfriedr
    Durchaus nicht schlecht, was die grafische Gestaltung und Übersichtlichkeit angeht, aber GRAUENHAFT wie die Sprache vergewaltigt wird. Da lese ich:


    Für das Lob bedanken sich Alle die daran mitgestrickt haben!


    Zitat


    Spezial´s ILTIS Genitiv-s des Englischen?
    Spezial´s Kübel usw. Plural-s des Absurdistanischen?


    Bittebittebitte, wenn Ihr (im Forumshop übrigens mal groß, mal klein geschrieben) schon einen quasi öffentlichen Auftritt macht, dann fragt bitte vorher jemanden, der sich mit der Rechtschreibung und Grammatik auch auskennt.


    Wenn der Shop in die engültige und offizielle Form übergeht, wird einer Deiner Kollegen die groben Schnitzer und die Flüchtigkeitsfehler (oder soll ich sagen Unachtsamkeiten) beheben. Wenn so ein Testprojekt innerhalb von nicht einmal 5 Tagen (oder Nächten?????) zum Praxistest scharf geschaltet wird, ist es manchmal etwas hektisch.


    Für eventuelle Halsschwellungen oder Magenbeschwerden beim Lesen entschuldige ich mich an dieser Stelle ganz herzlich.


    Zitat


    Diesbezüglich stehe ich übrigens jederzeit gern zur Verfügung.
    Beste Grüße,
    msfriedr


    Danke für das Angebot. Sollte sich in der direkten Umgebung kein Oberlehrer finden (Deutsch und Geschichte?????) komme ich sehr gerne auf Dich zurück.



    Und wer in diesem Beitrag eine Wechstabenverbuchselung findet darf Diese ganz ohne schlechtes Gewissen behalten ;)

    Zitat

    Original von Marco H
    Gibts die T-Shirts eigentlich auf dem Forumstreffen zu kaufen? BZW. kann man Versandkosten sparen indem man vor dem Treffen bestellt und es dort in Empfang nimmt? Gibts Treffenrabatt?


    Treffensrabatt geht net, ich finde keinen der die Verluste bezahlen will.


    :D


    mal Ernsthaft, wenn Du Dir die Preise mal anschaust und die Qualität dazu wirst du glauben, daß an den Teilen nix zu verdienen ist. Aber bei 10 T-Shirts spendiert das Forum einen Aufkleber .... ;)


    Versandkosten sparen ist ok, vielleicht findet sich jemand der die Teile (DIE VORHER als bis zum 28. April spätestens) im Shop mit dem Hinweis ==> FÜR GOLLHOFEN) bestellt.


    Die Artikel vor Ort??? SIEHT MOMENTAN VERDAMMT SCHLECHT AUS.


    Ist eben ein Transport und Koordinationsproblem.


    Aber vorbestelltes dort gegen Cash übernehmen geht. Wie gesagt da findet sich irgend einer der die Teile mitbringt. Bekommst dann Bescheid wegen Preis und wer die Teile dabei hat.

    Hallo Felix181


    Habe Deine Beiträge mal in das FORUM für die Kübel verschoben. In dem Teil in dem Du geschrieben hast werden ==> Ersatzteile und Zubehör angeboten oder gesucht!!!!


    Ich glaube mal, Du bekommst im Kübelforum eher eine Antwort.


    Viel Spaß weiterhin


    Der Teileshop ;)