Beiträge von SpatzenMog

    Wegen fehlender Unterstellmöglichkeit verkaufe ich meinen U 404 S, Baujahr 1965. Koffer von 1966 mit originalem Nut- und Federholzboden. Guter Zustand, TÜV 09/21, 37.000 km, EM 25, SEM 25 und SEM 35, Funkeruhr, 6m Geroh-Mast, Stromerzeugeraggregat, Druckluftanlage für Anhänger, 4 Schneeketten, 3 Tarnnetze, mehrere AGATs, jede Menge Zubehör und Ersatzteile sowie umfangreiche Literatur. Preis 18.404 Euro. Standort 71154 Nufringen. Kein Teileverkauf, Fahrzeug geht weg wie auf den Bildern.multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90827/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90829/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90830/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90832/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90831/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90833/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90836/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90837/multi-board.com/board/wcf/index.php?attachment/90838/

    Hallo,

    ich denke, dass es sich um ein Fahrzeug der Bereitschaftspolizei handelt. Die hatten den BGS-Aufbau, teilweise Frontwinde und sehr häufig ein Ganzstahlfahrerhaus ohne Luke. Die BGS-Hütten hatten immer einen Haltegriff an der "B-Säule", hier sehe ich das nicht.


    Schöne Ostergrüße

    Werner

    Wegen Eigenbedarfskündigung suche ich für meinen U 404 mit Funkkoffer eine Unterstellmöglichkeit ab Ende 2019. Erforderliche Höhe ist 2,70 m und sollte im näheren Umkreis von 71083 Herrenberg sein.


    Wer hat oder weiß entsprechende Möglichkeiten?


    Viele Grüße

    Werner Vögele

    Hallo zusammen,

    wirklich alles sehr interessant und nachvollziehbar, wenngleich mit letzter Sicherheit nicht beweisbar. Ich habe für den Unimog-Club Gaggenau zusammen mit Carl-Heinz Vogler Anfang 2015 ein Heft über die Unimogbaureihe 404 herausgebracht. Viele Daten beruhten auf Recherchen in den Originalproduktionsdokumentationen des Werkes Gaggenau. So konnte ich nachweislich etwas über 900 Fahrgestelle definieren, die später mit einer Doppelkabine von den Firmen Glas und FAKA ausgerüstet wurden.

    Im Rahmen der Recherchen sagte mir ein ex-Oberstleutnant, der sich seit über 40 Jahren mit Radfahrzeugen der Bundeswehr beschäftigt, dass der U 404 nie ein Zugfahrzeug für eine Kanone war. Überlegungen und auch Planungen dazu seien durchaus möglich gewesen, aber nie realisiert worden.

    Ich kann es schlussendlich nicht beurteilen. DoKas mit Ganzstahlfahrerhaus sind wirklich sehr selten, die BW hatte aber keine.


    Eddi: Kannst Du mir die Fahrgestellnummern von Deinen DoKas geben?


    Viele Grüße

    Werner

    Hallo Eddi,


    ja, dieses Fahrzeug lief mit einem "stinknormalen" Fahrerhaus vom Typ 404.1 vom Band. Der Versuchsträger diente ausschließlich zur Ermittlung von Leistungsdaten eines 60 PS Dieselmotors in einem U 404. Ich kenne die Ergebnisse nicht, dennoch bestellte Portugal für seine afrikanische Koöonie Angola 81 Fahrzeuge. Warum ausgerechnet die bereits mit einem Fahrerhaus vom U 406 und somit in Vorgriff auf den 404.0 gebaut wurden, echt keinen blassen Dunst. Der Unimogversuch hat aber ganz bestimmt nicht ein U 421 Fahrerhaus draugesetzt, warum auch? Die spätere 406 Hütte war größer, die des U 421 kleiner und etwas leichter. Das würde keinen Sinn machen. Der Umbau muss deshalb erst später gemacht worden sein. Ein Umbau auf der Pritsche ließ der erste Kunde Nutzung als Werkstattwagen vornehmen. Das wurde am 4. Mai 1973, also ein Jahr nach Zulassung vom TÜV abgenommen und eingetragen.


    Was später beim Zweitbesitzer oder aber beim jetzigen Eigentümer nochmals geändert wurde, kann ich natürlich nicht wissen.


    Der Eintrag zum Dieselmotor lautet 60 PS bei 4000 Umdrehungen und als Hubraum sind 2440 ccm angegeben. Ich bin kein Techniker, aber warum sollte der TÜV-Mann das falsch machen? Sicherlich hat er die Daten von der Unimogabteilung, aber bestimmt nicht nur auf Zuruf. Im übrigen gibt es meinem U 404 Benziner auch zwei Hubraumangaben: 2181 und 2195 ccm. Wer weiß da schon den Unterschied?


    Defacto ist es so, daß das angebotene Fahrzeug ein normaler 404 mit einem 60 PS Dieselmotor und einem Fahrerhaus vom U 421 ist. Daraus eine Geschichte zu den wenigen Angolafahrzeugen zu machen ist Sache des Verkäufers, so will er meines Erachtens einfach einen höheren Preis erzielen. Ob die Fahrleistungen annehmbar sind, wage ich zu bezweifeln. Insofern ist der VK weit überhöht, außer man steht auf eine lahme Krücke mit einem kleinen Fahrerhaus.

    Hallo zusammen,

    diese Verkaufsanzeige hat bereits vor einem Jahr mein Interesse geweckt. Da stand er aber noch 6.000 Euro höher. Auf Grund meines Interesses an U 404 hatte ich Kontakt mit dem Verkäufer und habe mal einige über die Angola-Fahrzeuge klar gerückt. Danach wurde die Anzeige gelöscht und Wochen später zu einem reduzierten Preis (14.900 Euro) und geänderten Daten wieder eingestellt. Ein Interessent nahm Kontakt mit mir als Experte auf. Dadurch kam ich in Besitz einer Kopie des Original-Briefes. In der Anzeige ist die erste Seite vom Ersatzbrief und die weiteres aber vom Original.

    Lange Einleitung, aber mit den mir vorliegenden Produktionsunterlagen ergibt sich folgendes Bild:

    Fahrzeug wurde am 22. Mai 1968 mit dem Baumuster 404.113 unn normalem Stofffaltdach und Pritsche 404.641 und einem Benzinmotor BM 180.927 fertig gestellt. Es war als Trägerfahrzeug für den OM 615 (Portugal) vorgesehen und in der Unimogversuchswerkstatt dann auf den Dieselmotor (OM 615914-000018) umgebaut worden. Eine offizielle Zulassung erfolgte nicht. Am 4. Mai 1972 (also 4 Jahre später), wurde das Fahrzeug mit einem Kilometerstand von 25.891 an die Stadtwerke Neustadt verkauft. Erst jetzt wird der Fzg-Brief mit der Nr. 43 322 662 erstellt und auf Seite 7 wird von einem Dipl-Ing. des TÜV der Einbau des Dieselmotors dokumentiert. Angegeben sind 60 PS bei 4000 Umdrehungen.

    Von einer Änderung des Fahrerhauses ist nichts erwähnt. Die Angola-Fahrzeuge wurde ja bekanntlich mit dem U 416 Fahrerhaus mit Klappverdeck ausgeliefert.


    Und in der Tat: Das 81. Fahrzeug ist nicht nach Angola ausgeliefert worden. Es wurde in Deutschland umgebaut, befand sich jahrelang auf Afrikatour und ich habe es vor 6 Monaten in Süddeutschland entdeckt.


    Ich hoffe, ich konnte etwas erhellendes beitragen.


    Eddi: Deinen Ausführungen kann ich grundsätzlich voll und ganz folgen, war ich doch im PKW-Sektor in ähnlicher Situation.

    Hallo zusammen,
    das Bild zeigt zufällig meinen Funkkoffer.
    Eine "befohlene" Reihenfolge habe ich nicht. Aber immer die drei Bleche von der entsprechenden Fahrzeugseite hintereinander eingehängt und Bügel drüber. Passt ohne Druck immer.
    Links 2 ohne Schlitze, ein mit Schlitz. Rechte Seite 2 mit Schlitze und einer ohne. Überhaupt kein Problem.

    Hallo Wasserlampe,


    Kompliment zu dieser Leistung.


    Ich habe Bilder vom unrestaurierten Zustand und konnte vor einiger Zeit Infos zum "Vorleben" des Fahrzeuges geben. Ich bin auch eher ein Originalo, aber was hier gemacht wurde, da hast Du und Deine Helfer meinen Respekt.

    So stimmt das nicht ganz.


    Die Erprobung Ende der 90er Jahre war mit 3-achs Fahrgestell vom Unimog 2450 L. Eine Vorserie auf gleichem Fahrgestell, aber mit geändertem Fahrerhaus (siehe Bild) lief mit 5 Fahrzeugen im Jahr 2000 zu. Als die französische Regierung 4 Jahre später den Beschaffungsauftrag über 72 Einheiten gab, wurde das Unimogfahrgestell nicht mehr produziert. Daher wurde auf Renault, nicht Beliet, umgeschwenkt. Die ersten erlitten Rahmenrisse bzw -brüche, daher wurde das Fahrgestell vom Baufahrzeug genommen. Somit hieß die ganze Serie dann Renault Sherpa 5.


    Thailand und Indonesien haben diese Caesar-Artillerieeinheit auch auf dem Renaultfahrgestell geordert, Saudi-Arabien aber mit Unimog U 5000 Fahrgestell mit angebauter 3. Achse.

    Hallo zusammen,


    bei meinen Recherchen zum Unimog S (404) stieß ich auf diverse Versorgungsnummern zur Fahrzeugverwendung, die ich nicht zuordnen kann.


    2320-12-124-1943


    2320-12-129-9984


    ????-12-810-1539


    ????-12-810-1541


    ????-12-127-6099


    ?????????????? 6957


    ?????????????? 5656


    Erstgenannte Nummer habe ich auf dem Kennschild in meinem Fahrzeug angenietet vorgefunden.



    In der TDv 2320/002-12 sind die Varianten 1-11 mit Versorgungsnummern versehen. Die o.g. wurden bereits im Herstellerwerk Gaggenau auf Anweisung Bundeswehr eingeschraubt/genietet. Also haben die auch eine Bedeutung. Wer kann mir dazu was sagen?

    Hallo zusammen,


    Mercedes Typ 600 war nie im Bestand der Bundesregierung.


    Das waren immer Leihfahrzeuge von Mercedes-Benz. Die waren entweder auf Stuttgart "S" als Firmenstammsitz oder auf Böblingen "BB" wegen des Herstellerwerkes in Sindelfingen zugelassen.

    Hallo zusammen,


    Dreamer 307 hat mit dem Link auf die Kleinanzeige verwiesen.


    Dort steht auch die Fahrgestellnummer drin. 404.115 waren ausschließlich Fahrzeuge für den deutschen Luftschutzhilfsdienst. Nach meinen Unterlagen wurde das Fahrgestell mit Ganzstahlfahrerhaus mit Luke am 31.8.65 ausgeliefert. Anschließend wurde aufgebaut und es ergab ein TLF 8.


    Was man hier sieht, ist der totale Umbau oder auch eine Kastration, wie auch immer man es sieht.


    @Moritz: BINGO