Beiträge von arne

    das prozedere habe ich gerade bei mir durchgeführt.

    wenn die drosselklappenwelle noch nicht untermaß hat, dann einfach buchsen einsetzen. gibt es als fertigmaß zu kaufen.


    wenn doch untermaß, dann gibt es zwei möglichkeiten:

    1.übermaßwelle (kann man fertig kaufen) und bohren oder

    2.welle schleifen und entsprechend ausbuchsen.


    wichtig ist auch, daß die welle nicht verdreht ist, denn sonst schließen die drosselklappen unterschiedlich.

    Zitat

    Und noch ein paar Fotos von der Gerät bei der Abholung, mit Arne als Testfahrer.

    ich habe zwar nocht recht gut in erinnerung, daß wir den in der kaserne aufgeladen haben.... aber daß er dabei lief (und ich ihn auch noch geritten habe) ist mir völlig entfallen. verdammt! :T

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    Und Du meinst, dass man mit solch einem Schwenkkopf solch einen Crash fahren kann, dass sich die ganze Maschine verzieht?!

    das bett nicht, aber die achsen und die spindel. ich war selbst schon mit einem erfahrenen schlosser für meinen kunden auf montage und konnte so einen crash live miterleben. zitat: "verdammt, jetzt kann ich im hotel anrufen und noch zwei nächte buchen" :wacko:.


    die ganz alten maschinen hatten oft petroleum-gelagerte spindeln. die werden händisch eingeläppt, arbeit für absolute spezialisten. wenn damit was ist, besser nicht kaufen.


    am besten, du überschleifst den magneten vor dem messen.

    Wichtig bei allen Schleifmaschinen ist, dass die Geometrie noch stimmt. Oft wird von den Bedienern Crash gefahren und danach nicht mehr repariert. Also Messuhren mitnehmen und schliffbild kontrollieren. Hat der Verkäufer was dagegen, dann sofort Finger weg!

    Mario, hast du den Regler geölt? Miss mal die abregeldrehzal, die muss zwischen 2800 und 3000 liegen.
    und dann wie gesagt beherzt in den begrenzer fahren im 3. und den Diesel nicht unterschätzen, der kommt mächtig aus dem drehzahlkeller. Ist Gewöhnung, halt nicht so spritzig wie der Kübel.

    mein 522 hat 1981 bei der Vebeg 5.171 DM gekostet. Also auch recht hochpreisig.

    Aber dafür steht er auch heute noch als einer der besten unrestaurierten da, die existieren.

    Aus dem Grund werde ich ihn auch nie mehr her geben. Auch, wenn die Motorisierung überhaupt nicht zu meiner bergigen Heimat passt und man von den immer aggressiver werdenden Autofahrern gehasst wird :rolleyes:

    Ich hole den Beitrag mal raus, weil mich interessiert, was aus der großen Tour wurde.

    Mich macht die Stille etwas misstrauisch... ging der Borgi auf Tour und kam nicht wieder zurück? Oder kam es erst gar nicht so weit?

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    Hallo,

    hier mal der Munga mit 2 Bösewichte als Tatfahrzeug .

    wenigstens kann sich die polizei den DNA-Test sparen, sie braucht nur an den klamotten der jungs riechen :lol:

    also ich sage es mal so:

    du holst ein auto mit einem motor ab, welches du noch nicht kennst (benzinerfahrer). du kannst also nicht beurteilen, ob er gut läuft oder schlecht.

    da würde ich jetzt nicht wegen einer (momentan billigen) tankfüllung das risiko erhöhen, irgendwelchen dreck anzusaugen.


    raus damit, aufheben und später verfahren, von mir aus halb-halb mit frischem.

    und bitte nicht absaugen, sondern die ablass-schraube nutzen, damit der dreck auch gleich mit raus kommt.


    achja...und bloß keine scheu, der 522 diesel liebt vollgas! bergauf und beim beschleunigen IMMER das pedal am blech bis in den begrenzer, dann rennt er auch =)

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    Und immer schön auf öffentlichen Strassen die RKL 90 abdecken; ich hatte bis auf ein einziges mal (da hatte ich vergessen, die Funzel abzudecken)

    oder von innen auskleiden, daß kein licht (auch kein sonnenlicht) durchscheinen kann. denn dann ist es keine RKL mehr, sondern lediglich ein blaues anbauteil ;-). bei mir ist einfach pappe drin, die jederzeit wieder entfernt werden kann.

    Zitat

    So eine Sandstrahlkabine weckt bei Kumpels natürlich gewisse Begehrlichkeiten. Und grundsätzlich habe ich auch kein Problem, wenn meine Werkzeuge von Freunden genutzt werden, aber bei kaum einem anderen Werkzeug sind die Kosten durch die Nutzung so hoch wie hier. Dann ist es doch nur fair, wenn sie sich einfach ablesen lassen.

    ja, sowas zieht unweigerlich Leute an. Genauso wie eine Grube oder eine Hebebühne...

    Ich habe das damals so gehandhabt, daß ich die Grube erst frei geräumt habe, wenn meine Kumpels die entsprechende Menge Bier dabei hatten :-D.


    Heute ist das anders, da hat ja jeder nur noch geleasten Kram und muss in die Werkstatt...

    Manchmal lädt die Lichtmaschine nicht, vor allem, wenn sie das 20 Jahre nicht tun musste.

    Also neu magnetisieren:

    1. Variante ist auf der Werkbank die Feldwicklung unter Strom setzen


    2. Variante. Keilriemen ab, Zündung einschalten und den Rückstromschalter (der oberste im Regler) von Hand betätigen, somit die Lichtmaschine ein paar Sekunden als Motor laufen lassen. Achtung, lässt man den Keilriemen dran, verbrennen einem sehr schnell Kontakte und Leitungen!


    Wenn die Lichtmaschine dann immer noch nichts macht, gehts ans Messen. Korrodierte Kontakte der Strom- und Spannungsspule verhindern Stromfluss zur Feldwicklung und müssen gereinigt werden, bis sie wieder 0 Ohm haben.


    Hat man diese Arbeiten hinter sich, blendet auch die Ladekontrolle nicht mehr so im dunkeln :-D

    Bullitreiber


    Zitat


    Kann man dem Motor eine höhere Verdichtung verpassen?

    ich bin ja motorentechnisch nicht gerade ein anfänger, gerade was das modifizieren angeht ;-), siehe hier:

    Zylinderreparatur 6M2,4


    nun geht es an die vergaserabstimmung. aber einfach düsen tauschen ist nicht, da sich leerlauf-, hauptdüsen und korrekturdüsen gegenseitig beeinflussen. von daher muss das fundiert gemacht werden. sonst könnte ich es so machen wie die roller-jungs. aber die schmeißen halt notfalls jede woche einen motor weg, bis es irgendwann dann mal (durch zufall) klappt.


    ich hatte gehofft, daß es sowas wie ein standartwerk der meisterausbildung damals gab.

    Aus gegebenem Anlass muss ich mein Wissen über Vergaserbedüsung vertiefen und suche daher alte Fachbücher zu diesem Thema.

    Anscheinend ist die Technik schon so in Vergessenheit geraten, daß man sich im Netz nicht schlau lesen kann (was über Grundlagen hinaus geht). Man findet allenfalls irgendwelche Roller-Jungs, die aber eher nach "try and error methode" arbeiten, ohne zu wissen, was sie da machen.


    Hat jemand der älteren hier was zu empfehlen, nach was ich suchen könnte/ Lehrbücher aus der Meisterschule damals?

    Heute war es dann soweit:

    Vergaser grundeingestellt, die elektrische Benzinpumpe drückt die Luft aus der Leitung und dann erfolgt der allererste Druck auf den Anlasser. Borgward ist schon beeindruckend!

    Nachdem mir der Rechner beim hochladen abgeschmiert ist, gibts von der Vergaserüberholung halt keine Fotos :motz:


    Der Einbau ist recht unspektakulär, halt Fleißarbeit.


    weiß jemand, wozu dieser Winkel an der Spritzwand ursprünglich mal gedacht war? Ist bei meinem Auto ungenutzt.