Beiträge von Jozi

    Ich habe meinen Rahmen nicht zersägt. Und ich habe es 30 Jahre nicht übers Herz gebracht ihn zum Schrott zu bringen und einschmelzen zu lassen, weil ich mir immer dachte: Vielleicht braucht ja mal jemand sowas.

    Denn schließlich wird sowas ja nicht mehr gebaut, und da bin ich immer sehr zögerlich mit dem wegschmeißen.

    Risse hat er keine, aber Rost. Aber sandgestrahlt wird er ja sowieso.

    Der Rahmen liegt im Norden Berlins.


    Gruß Jozi.

    So eine komplette Historie ist ja eher selten. Und viel erlebt hat das Auto demnach ja auch schon.

    Schön, das ihr ihn zurückgekauft habt und nun wieder aufarbeiten wollt.

    Manchmal wünsche ich mir, Autos könnten erzählen....


    Und wenn ihr während der Restaurierung noch die Zeit finden würdet, hier mal ein paar Bilder aus dem Leben dieses Borgis einzustellen, dann wäret ihr unsere neuen Helden. =)

    Ich weiß, es ist Aufwand, erst die alten Fotos scannen, und dann hier einstellen, aber mit picr.de geht das ganz gut, wenn sie nicht zu groß sind.

    Aber es lohnt sich, da die meisten Leute hier sehr gerne solche Geschichten lesen, besonders in der langweiligen Vorweihnachtszeit.

    Und es zeigt den anderen, dass man mit diesen Autos mehr machen kann, als nur 3x im Jahr zu Treffen zu fahren.

    Und wie gesagt, ihr wäret dann Helden.


    Gruß Jozi.

    So klein ist die Welt.

    Hat in eurem Borgward ein Schäfer gewohnt, der in Frankreich ansässig war ?

    Der tauchte nämlich auch ab und zu hier im Forum auf.


    Zur Zulassung : Einen guten Tüv - Prüfer erkennst du daran, das er von selber drauf kommt, das es sinnvoller wäre, aus den 3,8 to 3,5 to zu machen.

    Lasst euch gleich eine vernünftige Anhängelast eintragen. 3 to ohne Diskussion, 3,5 to mit. Anhängelast ungebremst geht 1000 Kilo.

    Wenn er von 750 schwafelt, dann weist ihn darauf hin, das dies kein moderner PKW ist, sondern ein LKW aus den 60iger Jahren.

    Da gibt es sowas wie Besitzstandswahrung.


    Und lasst euch gleich vernünftige Reifen eintragen. Ich habe immer 9.00-16 und 10.5-20 drin, also die vom Unimog 404.
    Das schließt dann auch die Robur-Reifen auf den originalen Ostfelgen mit ein.


    Und in Berlin war es bisher immer egal, ob der Karren mal bei der Bundeswehr war oder nicht, und ich musste die Prozedur : Neuen Brief erteilen ,einige Male machen.


    Also viel Glück beim Tüv und denkt dran, Tüv Leute kann man sich aussuchen.

    Falls einer nicht funktioniert, habe ich weiter gesucht, und nun habe ich, seit 20 Jahren,zwei Prüfer, die meine Wünsche verstehen. Übrigens beide von der Dekra !


    Gruß Jozi.

    Leute, bei `nem Werkstattbrand ist Farbe das erste, was vernichtet wird.

    Außerdem ist alles voll Qualm, so das man sich meist nur Stück für Stück vortasten kann.

    Mit versteckten Gasflaschen rechnet also jeder Feuerwehrmann, gerade bei Werkstattbränden.

    Das ist eben das Salz in der Suppe.


    Gruß Jozi.

    Jürgen, du denkst aber schon daran, das sich ein gefüllter Kanister bei steigenden Temperaturen ausdehnt ?!

    Nicht das du ihn dann, wenn du ihn mal brauchst, nicht mehr rauskriegst. In seitlicher Lage den Deckel zu öffnen um Druck abzulassen ist nämlich eine große Schweinerei. Und empfiehlt sich auch nur, wenn man eine geeignete Auffangwanne zur Hand hat.

    Aber wer hat die schon immer dabei ?


    Gruß Jozi.

    Mit `nem Negerkeks lässt sich solch U- Schutz auch gut wegkriegen. Aber die sind teuer und schnell aufgebraucht, wenn du sie über Kanten ziehst.

    Und in Ecken kommst du damit auch nicht. Dann muss wieder der Spachtel ran.

    Alternativ und schneller wäre, die Teile Eisstrahlen zu lassen.


    Gruß Jozi.

    Nomen est omen. Das Ding ist wirklich krass !


    Der gefiel mir auch schon immer. Und da ich nach der Wende alle geländegängigen Ost-Autos ausprobieren wollte, sollte zu der Sammlung, bestehend aus GAZ 69, GAZ 63, GAZ66, Robur, SIL 157, Wolga M21, auch noch solch ein Kraz dazukommen.

    In Berlin Pankow hatten junge Typen ein Grundstück okkupiert und boten dort fast alle Fahrzeuge des östlichen Militärs an.

    Unter anderem stand dort auch genau solch ein Monstrum. Wir wurden uns schnell einig, er sollte 500,- Mark kosten. In Worten : Fünfhundert.

    Er hatte nur einen Haken : Er sprang nicht an. Sie wollten mir den aber sogar noch mit ihrem 8-Rad-Tatra bis zur Scheune schleppen.

    Nun war es schon damals für mich nicht so schwierig, Autos wieder wach zu küssen. Aber was, wenn sich rausstellte, das es nicht nur eine Kleinigkeit wäre, sondern ein Kurbelwellenbruch oder Kolbenabriss. Wenn er dann bei mir vor der Scheune stünde, hätte ich ein Problem gehabt.

    Borgward könnte ihn zwar ziehen, dürfte es aber nicht. Wie würde ich den dann wieder wegkriegen ?

    Ich stellte die Bedingung, das ich wenigstens einmal den Motor laufen hörte, aber darauf wollten die Jungs sich nicht einlassen.

    Die werden schon gewusst haben, warum.

    Jedenfalls habe ich einmal im Leben auf den Vernunftzwerg gehört, und das Geschäft kam nicht zustande.


    Lange Zeit war ich froh darüber, aber wenn ich jetzt deinen sehe, und mit dem Wissen von heute....


    Hast du denn heutzutage eine Chance auf Zulassung bei 2,70m Fahrzeugbreite ?


    Gruß Jozi.

    Tja, wie es so ist, hättest du diese Frage im Juni gestellt, hätte deine Tochter jetzt eine Wohnung. Jetzt sind andere drin.


    Tut mir leid.


    Gruß Jozi.

    Also warst du das mit dem Borgwart ?

    Ich denke doch. Soviele beige Borgis fahren ja nicht mehr rum.

    Ich guck mal, ob ich bei Friesack Fotos vom Objekt machen kann.

    Wann sehen wir Fotos von deinem ?


    Gruß Jozi.

    Wo war "unser" Jozi noch gleich hingezogen ???

    Richtig, nach Meckpom, in die Einöde.

    Und im Zuge meines, immer noch andauernden, Umzuges bin ich ja jetzt schon 70 x die Bundesstr.5 lang gefahren.

    Und letzte Woche sehe ich im Augenwinkel auf einer Wiese einen Kraz stehen, der da vorher nicht stand.

    Bei Friesack.

    Ist das deiner, Kevin, oder gibt es noch einen Verückten in der Gegend ? ;-)


    Gruß Jozi.

    Jetzt ist es schade, das hier überwiegend alte Säcke mitspielen. Soll heißen: Leute, die ihre Dienstzeit schon lange hinter sich haben.

    Ich hätte zu dem Problem gerne mal die Meinung von Leuten gehört, die jetzt im Dienst sind und sich mit den geleasten Elektronik - Fahrzeugen

    abgeben müssen.

    Es könnte doch sein, das die Führungsebene der Bundeswehr, also speziel die Beschaffungsfuzzis, aus dem Dilemma der bereits im Dienst stehenden Elektronik - Fahrzeugen gelernt haben, und nun dem Hersteller bestimmte Dinge ins Lastenheft schreiben.


    Oder ist es etwa bei der Bundeswehr wie bei der Feuerwehr : Die Führungsebene lebt in einer völlig anderen Welt als die ausführenden Organe.

    Dann gute Nacht Deutschland.


    Als ich 1997 meinen Borgi nach Afrika verschiffte, war er 41 Jahre alt. Einige Kollegen fragten mich daraufhin ob das eine Sinnvolle Maßnahme sei.

    Seither fahren wir jetzt 23 Jahre damit rum. Klar gab es auch mal Reparaturen, aber alles konnte ich selber machen.


    Wenn ich mir die aktuellen Geländewagen so ansehe, also speziell den Motorraum, weiß ich, das ich damit solche Reisen nicht machen möchte / machen könnte.


    Und wenn ich dann noch die Berichte der Kollegen mit den modernen Autos höre, wieviel Spass die mit Werkstätten haben, dann weiß ich, das ich Borgward noch lange am Leben halten werde.


    Solange man mit elektronisch gesteuerten Fahrzeugen nur im Manöver spielen musste, war ja alles kein Problem, man rief den Service und war raus aus dem Spiel.

    Im Krieg läuft das anders. Hoffen wir, das die Smart-Phone Generation diese Erfahrung nie machen muss.


    Gruß Jozi.

    Leute, wie oft muss es denn noch erklärt werden : Alles, was bis 10 Jahre nach Herstellungsdatum hätte umgebaut werden können, ist H-Kompatibel.

    Ob es euch gefällt oder nicht !

    Und ich sehe nichts, außer dem häßlichen Plastikgrill, was nicht auch schon 1978 gebaut oder geändert hätte werden können.


    Und mal ehrlich, was ist der bessere Weg, eine originale, vermoderte Höhle kaufen, dann hier im Forum nach einer guten 8er Karosserie suchen,;;DD,

    feststellen das es sowas nicht mehr gibt, und dann doch über Jahre mit mehr oder weniger Lust die Grotte wieder aufbauen.

    Nicht alle halten das durch, und die die durchhalten, riskieren dafür vielleicht sogar ihrer Partnerschaft und stellen am Ende fest, das sie genauso viel Geld in das Objekt gesteckt haben, wie der Mondpreis, der hier aufgerufen wird.


    Oder warten, bis der Preis auf 10 Riesen sinkt, kaufen, mit 400er Sandpapier einmal rüber, und eine vernünftige Farbe drauf. Originales Verdeck nachfertigen lassen, sprich: den Krempel weg, die richtigen Teile wieder ran. Diese Aktion ist überschaubar, ca. 3 Monate, und dann beginnt auch schon der Spaß, und die Frau hat auch Spaß.


    Denkt mal drüber nach !


    Gruß Jozi.

    Danke für die Antworten, das mag ich so am Forum : Das Schwarm-Wissen.


    Wenn der Sand also wirklich durchs Ventil ginge, natürlich mit rausgeschraubtem Einsatz, dann müsste der Zauber ja auch bei Schläuchen funktionieren. :/


    Gruß Jozi.

    Ich hoffe nur, du hast den richtigen Formschlauch eingebaut. Der hat nämlich `nen Knick.

    Wenn man einen geraden Schlauch nimmt, und den dann knickt, hat man nicht lange Freude an der polnischen Reparatur.


    Gruß Jozi.

    Oder gleich Wuchtsäcke/Wuchtsand in den Reifen beim Aufziehen einfüllen, dieser verteilt sich dann später und die Schlaggewichte sind unnötig.

    Und hier klink ich mich mal ein.

    Von Wuchtpulver oder Wuchtsand habe ich ja schon mal gehört. Wuchtsäcke sind mir neu.

    Und bisher konnte mir noch niemand erklären, wie das Wuchtpulver die Stelle findet, an der es sich versammeln und anlagern muss.

    Nicht mal die Reifenleute im Betrieb.

    Und als ich dann erzählte, das ich Iltis und Borgward natürlich mit Schläuchen fahre, war die Luft gleich ganz raus. Aus dem Personal, meine ich.


    Hat hier jemand Erklärungen für mich ?


    Gruß Jozi.

    Leute, ich komme noch aus einer Zeit,als Gerüste aus Holz zusammengebunden wurden.

    Das gesammte Märkische Viertel war damals eine riesige Baustelle mit nicht genormten Holzgerüsten.

    Auf denen wir am Wochenende dann rumkletterten um an die Braunschen Röhren zu kommen, die Pfandflaschen, die die Bauarbeiter überall stehen gelassen hatten.

    Dagegen ist mein Gerüst hoher Standart !

    Und noch was, in meiner Feuerwehrzeit gab es mehr als einen Fall, wo ein Bauarbeiter auf einem modernen, genormten, Tüv-abgenommenen Gerüst verunglückt ist.

    Denkt daran : Jeder hat seine Lochkarte schon in der Tasche.


    Und deshalb können wir auch völlig entspannt Autos ohne Sicherheitsgurte fahren und radfahren ohne Plastikhelm.


    Gruß Jozi.