Beiträge von Jozi

    Mehrere Möglichkeiten : Unteren Kolbenring weglassen, fertig. Gut wäre da dann allerdings ein Kolben, der unten auch keine Nut hat.


    Zweite Möglichkeit : Den Beschädigten Zylinder ausbuchsen. Es ist völlig egal, wieviele von den sechs ausgebuchst sind, den Kolben ist das egal.

    Bin selber mal lange mit einem Motor gefahren, wo die Polen nur einen Zylinder ausgebuchst hatten. Gab nie Probleme.

    Und bevor die Frage kommt, ich habe keine Verbindung mehr zu dieser Firma.


    Bevor du da aber Arbeit und Geld reinsteckst, versuche rauszukriegen, ob noch andere Frostschäden vorhanden sind.

    Ich habe mal äußere Risse schweißen lassen, was ein enormer Aufwand war, um dann, nach dem Zusammenbau und Einbau, festzustellen, das innen auch Risse waren. Schrott !

    Wenn es doch damals schon erschwingliche Endoskope gegeben hätte.


    Gruß Jozi.

    Alle KW-Lager werden mit dem selben Drehmoment angezogen!

    Wenn eines locker war, dann vielleicht deshalb, weil es, wie Udo schon sagt, ein falsches ist.

    Wenn du das dann auf den vorgesehenen Anzug bringst, dreht sich nichts mehr.


    Gruß Jozi.

    Hi Arne.

    Da muss ich Udo beipflichten, ich bestell`da ja auch schon seit 43 Jahren. Das fing mit Mungateilen an, und setzte sich dann mit Borgward fort.

    Am Anfang einer Bestellung gab es immer ein längeres Gespräch mit dem Kollegen Aribasak. Der sagte mir dann schon, was da war, und was nicht.

    Dann wurde über Preise diskutiert, und am nächsten Tag, spätestens am Übernächsten waren die Teile da. Komplett.


    Was das abwiegen der beweglichen Teile angeht, war ich doch sehr überrascht, über die Differenzen. Die Borgwardmotoren haben doch meistens einen super Lauf. Sollte ich meinen mal zerlegen müssen, wiege ich da mal nach.

    Auf dein Ergebniss bin ich echt gespannt.


    Gruß Jozi.

    Moin, RangeJever.


    Deiner hat Blattfedern. Meinst du, das wenn man da Mungafelgen mit 6.50er Reifen raufmacht, das da noch genug Luft zu den Kotflügeln bleibt ?


    Und kann man ihn dann noch beladen ?


    Meine Anhänger werden manchmal schon arg beladen, und wenn die Reifen dann schleifen würden, wäre das unschön.





    Meiner hat diese Gummigelagerte Hängerachse, die ist schon sehr unkompliziert.

    Mungafelgen mit Iltisreifen würde ich deshalb raufmachen, weil ich davon genug habe.

    Die Größe auf deinem Hänger würde ich wohl lange suchen müssen.


    Gruß Jozi. hmmm

    Da sieht man mal, das die Korona - Krise auch positive Seiten hat.

    Aber ist schon erstaunlich, wie die Hysterie langsam in unser Aller Leben eingreift.

    Nutze die Zeit.


    Warum bin ich noch nicht auf diese Gitter - Idee gekommen ? hmmm


    Gruß Jozi

    Das sieht ja wirklich nicht mehr so frisch aus.

    Aber, wenn ich eins auf meinen Afrikafahrten gelernt habe, dann, dass es immer einen Weg gibt.

    Es ist manchmal unglaublich was sie da unten alles reparieren. Und mit welchen Mitteln.


    Auch feine Risse kann man schweißen, fehlende Ecken mit Auftragsschweißungen wieder hinzaubern, und mit Beulhammer und Dremel wieder in Form bringen.

    Sie schnitzen aus alten Traktorreifen alle Gummiteile, die sie brauchen. Phantasie, Fingerfertigkeit, und Ausdauer.

    Und nur deshalb siehst du da unten Autos fahren, die es eigentlich garnicht mehr geben dürfte.


    Und wenn es so wirklich nicht gehen sollte, dann sieht man sich auf dem Schrott nach Teilen um, die diese Funktion auch erfüllen könnten, mit ein wenig Umbauarbeit.


    Wachse über dich hinaus. Oder, wie sagte mal einer, den wir alle kennen : Möge die Macht mit dir sein.


    Gruß Jozi.

    Na, Uli, bei soviel Resonanz seit Januar wird wohl doch mehr Aufwand nötig sein, als ein 4 -Zeiler.


    Ist es ein Norm - Lager ?

    Hast du es schon ausgebaut ?

    Gibt es ein Foto davon ?


    Wenn man die Herstellernummer hat, kriegt man Normlager nämlich noch im gut sortierten Fachhandel. In NOS.


    Gruß Jozi.

    Ich kaufe Essigreiniger aus dem Drogeriemarkt. 5 Liter ca. 10 Euronen.

    In dieser Lösung lasse ich alle Teile des zerlegten Vergasers ein paar Stunden liegen.

    Grobe Verschmutzungen, Öl, Fett, altes Benzin werden vorher mit Bremsenreiniger entfernt.

    Nach dem Essigreiniger wird mit hartem Pinsel im warmen Wasser alles gesäubert.

    Dazu gehört auch das Durchblasen aller Löcher und Öffnungen mit Druckluft.

    Wenn trocken, alles mit Ballistol einsprühen und zusammenstzen.


    Aber Achtung! Einmal habe ich das Gehäuse aus Zinkdruckguss über Nacht im Essigbad vergessen. Konnte ich anschließend wegwerfen ! Hatte sich aufgelöst.


    Gruß Jozi.

    Wenn ich etwas bei der Feuerwehr gelernt habe, dann, dass man den Tod selten planen kann.

    Die meisten Opfer wurden von ihm überrascht. Und ich rede nicht von den schwer Kranken, die wissen meist, was auf sie wartet.

    Aber die Leute, die sich ihr Leben lang gesund ernährt hatten, die beim Radfahren immer einen Helm tragen, die immer Reinigungstücher in der Tasche haben, um die Bazillen vom Einkaufswagen zu wischen, die waren dann, kurzzeitig, überrascht, als der tiefergelgte BMW sie an der Fußgängerampel erwischt. Und das, obwohl sie grün hatten, also im Recht waren. Aber wenn der Fahrer mit dem Handy spielt....

    Ich will damit sagen: Das Schicksal hält immer Überraschungen bereit, und jeder von uns hat die Lochkarte schon in der Tasche.

    Und seit ich das kapiert habe, mache ich mir um vieles keine Gedanken mehr.

    Und bei mir kommt noch dazu, das ich in einer anderen Zeit aufgewachsen bin. Vor dem Einbau der neuen Bremsbeläge wurden an der Schleifmaschine eben die Kanten gebrochen. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich das während meiner Lehrzeit gemacht habe.

    Und die ersten Mungas habe ich komplett mit der Flex - Bürste entlackt. Natürlich ohne Gehör - und Atemschutz. Heute weiß ich auch, wie giftig die alte Militärfarbe war. Und Hörtechnisch bin ich schon lange nicht mehr auf der Höhe.

    Aber so war das eben damals, man war sorgloser.


    Und, Falli, es ist hier eben wie bei `ner Stammtisch-Diskusion in der Kneipe oder am Lagerfeuer, man kommt vom hundertsten ins tausendste.

    Finde ich persönlich jetzt nicht so schlimm, zumal deine Frage ja beantwortet war. ^^


    Gruß Jozi.

    Wo wir gerade bei den Anekdoten sind. In den 80iger Jahren wurde bei einer Bekannten vom Sturm das Garagendach abgedeckt.

    Gewellte Eternitplatten, welche dann im Hof lagen. Nun gab es zu dieser Zeit zwar noch offene Müllkippen, aber diese Asbesthaltigen Dinge wollte schon keiner mehr haben, oder nur für horrende Gebühren.

    Also hackte die Frau mit Hammer, Säge und Axt den Berg über Monate klein, ( Natürlich ohne Verkleidung und Atemschutzmaske),und entsorgte das Zeug in der normalen Mülltonne.

    Die Frau ist heute 85 und hat Lungentechnisch keine Probleme.


    Gruß Jozi.

    Mein Gedankengang sollte dir aber schon helfen.

    So wie ich es gelernt habe, ist Asbest nur dann schädlich, wenn es in größeren Mengen vom Körper aufgenommen wird. Als Staub oder als Nahrungsbeimengung.


    Deshalb darf auf meiner Scheune auch das Eternit-Wellblech draufbleiben, weil es nämlich ungefährlich ist, solange ich es nicht ohne Atemschutz zersäge, bohre oder andere zerspanende Tätigkeiten vornehme.


    Gruß Jozi.

    Wie denken die anderen da drüber.

    Unsere Regel ist ja, einmal kann jeder mit `nem Fremdfahrzeug kommen.

    Entweder er wird infiziert, und kreuzt beim nächsten Mal mit seinem Borgward auf, (Siehe Mario z.Bsp. ) oder er bleibt sowieso weg.


    hmmm Allerdings gab es mal einen, der kam mit `nem Land Rover zum Treffen, wurde dann infiziert, kaufte daraufhin alle Borgwardse auf, die der Markt hergab, und war dann nie wieder gesehen. Und den Namen habe ich jetzt auch vergessen...


    Gruß Jozi.

    Wasti, der Lieferant war bestimmt ein junger Mensch, der ein Leben ohne Haltbarkeitsdaten gar nicht kennt. Klar, das der damit nicht klar kommt.


    Ich hatte ja , nach dem ich sehr unrühmlich, einen Tank beim Schweißen in die Luft gesprengt hatte :schweißen::hel::lach: zwei weiter auftreiben können

    Und, was hast du falsch gemacht ?


    Genau, du hast keine Kamera aufgestellt, denn dann hätten wir jetzt ein schönes Video

    zur Erbauung.


    Gruß Jozi.

    Ja, das B 2000 Verteilergetriebe ist auch nur ein verkleinertes B 4500 / 555er ZwGe.

    Überfüllt man das Getriebe, kann das Rad nicht mehr vernünftig das Öl in den Oberen Teil schleudern und wenn die fordere Kadernwelle nicht verbaut ist, kann sich diese Rad nur in der Position Allrad mit drehen.

    Und deshalb bin ich noch nie auf die Idee gekommen, während einer Tour, und ich fahre viel Langstrecke, die vordere Kardanwelle auszubauen ! Wofür ? Für 1 - 2 Liter Spritersparniss ?


    Dass das vom Hersteller so nicht gedacht war, sieht man ja an der Konstruktion des Zwischengetriebes.

    Meine Zg werden auf Langstrecke, mit 90 - 100 Km/h und oft noch mit Anhänger, auch so heiß, das ich nicht die Hand auflegen kann. Muss ich ja auch nicht, und bei 1,5 Litern beim B 2000 ja auch kein Wunder.

    Das ist mir aber auch egal. Vor Fahrtantritt habe ich den Ölstand überprüft und 90er Öl

    sollte wohl 100° und mehr vertragen.

    Das es funktioniert, haben meine drei Borgis ( der Beigefarbene, Dornröschen und der Reisekumpel in Namibia ) bewiesen. Mit jedem habe ich über 100 000 Km abgespult.


    Als ich 20 war, musste ich mir mal von einem alten Militärfahrzeugverkäufer anhören:

    "Du kannst zwar allerhand an solche Autos ranbauen, aber du kannst sie nicht verbessern ! "


    Jetzt, wo ich selber alt bin, und mich 40 Jahre mit solchen Autos beschäftigt habe, glaube ich, er hatte Recht !


    Gruß Jozi.

    Ich weiß, ich bin neu hier und eigentlich hält man sich da etwas zurück, was das eröffnen von Themen betrifft.

    Hi Tom. Nee, nee, das machst du schon richtg. Neues Blut bringt neues Leben, sprich neue Denkanstöße.


    Ich selber hatte 11 Jahre einen MAN 630. Nach zwei Jahren fanden wir heraus, das der alles frisst, was brennt.

    Von da an wurde ein Netz von Werkstätten aufgebaut, um immer genügend Fehlbetankungssprit zu haben, was auch gut funktioniert hat.

    Verblüffend war, das die Emma bei gepanschtem Sprit nie Leistungseinbuße hatte, sich dann allerdings einen gehörigen Schuck aus der Pulle nahm.

    Auf einer Fahrt nach Hamburg mit Tieflader hinten dran, war nach 200 Kilometern der Tank leer. 110 Liter ! Aber wir fuhren auch ein Verhältniss von 20% Diesel und 80% Benzin.

    Tante Ute hat ja schon ein paar Dinge erklärt, aber ich begreife immer noch nicht, wie dieses Gemisch gezündet wird. Diesel entzündet sich durch Druck, Benzin durch die Zündkerze, aber wie zündet der MAN diese Plürre ?

    Und sogar im Winter, - 20°, sprang das Ding auf Knopfdruck an.


    Gruß Jozi.