Beiträge von Jozi

    Wenn ich dann eine zeitlang gefahren bin, bekomme ich den Ersten und den Rückwärtsgang nur noch mit Geräuschen rein.

    Ja, ist doch logisch. Das Öl wird durchs fahren erwärmt, wird also dünnflüssiger und bremst die sich drehenden Zahnräder nicht mehr so gut ab.


    Und wenn du jetzt noch bedenkst, das der Erste nicht syncronisiert ist, so wird das krachen nur an deiner Schaltweise liegen. Zu schnell !

    Gibt den Zahnrädern die Zeit, langsamer zu werden. Und den Ersten legt man eigentlich eh`nur im Stand ein.


    Gruß Jozi.

    Mach dir keinen Kopf, das ist einfach ein Konstruktionsfehler.

    Da er aber nur bei extremen Geländeritten auftritt, kann man damit leben.

    Als es bei mir das erste Mal aufgetreten ist, habe ich auch nicht schlecht gestaunt. Man will kuppeln, aber es geht nicht, oder du hast getreten, und das Pedal kommt nicht zurück. Da der Wagen aber immer in Bewegung war, war ja auch die Verschränkungs - Situation ganz schnell wieder eine andere, und dann gings wieder.


    Und, mal ehrlich, wer quält denn heute noch seinen Liebling so, wie wir unsere Kisten in den 80iger Jahren ?


    Gruß Jozi.

    Glückwunsch, Jürgen, durchgehalten ! Das können nicht alle hier in diesem Kreis von sich behaupten.


    Lass das Kenzeichen da, wo es ist. Es ist aus Alu und verfault nicht. Rund um die Schraublöcher in der Tür würde es aber dann faulen ! Nämlich die Tür.

    Und die, die es original in der Tür hatten, hatte dort auch eine Vertiefung für.

    Und jetzt musst du nur noch die Zeit finden, die Kiste regelmäßig zu bewegen, damit dir nicht Standschäden das Leben schwer machen.


    Gruß Jozi.

    Da musst du garnicht nachmessen, der Klumpen in einem 9 Tonner sollte schon logischerweise größer, schwerer und stabiler sein als bei einem 3,5 Tonner.

    Die Schaltboxen B 2000 und B 522 sind von den Maßen identisch. Ob die Hauptwelle die gleiche Verzahnung hat, habe ich vergessen.

    Wahrscheinlich nicht, da ja auch die Mitnehmerscheibe beim 522er größer ist.


    Gruß Jozi.

    M.E. heute keine Lösung mehr...

    Jens, aus der Sicht von Leuten, die ihren Borgward soviel fahren wie du, durchaus nachvollziehbar.

    Aber Leute wie Frank, Michi, Peter, Mario und ich, die ihre Autos auch richtige Strecken fahren, und das nicht bloß einmal im Jahr, für die ist das immer noch ein Option. Standzeuge in diversen Museen gibt es genug, und die dürfen dann auch schön original sein.

    Aber unsere Autos müssen rollen, nur dadurch erfahren die Leute was von Borgward. Die 5 Museeumsbesucher machen den Kohl nicht Fett.


    Gruß Jozi.

    Wenn man sich mal in Meckpom treffen würde, würden vielleicht auch mal Leute kommen, die in Lübeck oder Umgebung wohnen.:pfeif:


    Gruß Jozi.

    Jetzt bewahrheitete sich unsere Annahme : Passungsrost verhinderte, dass die Mitnehmerscheibe nach vorne von der Getriebewelle flutschte.


    Mit einem Alurohr und Hammer schlug ich die Mitnehmerscheibe etwas zurück. Dann wurde dieWelle mit Salzsäure entrostet. Dann mit WD 40 geölt, sie ging nicht runter. Ich setzte den großen Kukko – Abzieher ein. Es brach die Druckplatte und die Mitnehmerscheibe verbog sich. Aber sie blieb auf der Welle.


    Jetzt kam Plan C zum Einsatz. Mit der Flex wurde die Mitnehmerscheibe zerhäckselt.


    Am übrig gebliebenen Flansch konnte ich nun den Abzieher besser ansetzen. Der Abzieher kam an seine Grenzen, zwei Lötlampen werden gleichzeitig eingesetzt, der Abzieher bleibt dabei unter Spannung. Der Flansch rührt sich nicht.


    Jetzt kommt Plan D zum Einsatz : Die Flex muss auch den Flansch zerstören. Da man aber nur sehr bescheiden da rankommt, sterben einige Scheiben einen frühen Tod durch Verkantung.


    Irgendwann ist der mögliche Weg auf zwei Seiten geflext, ein Meißel wird in die Schlitze getrieben. Und jetzt schafft es der Abzieher, den Flansch Stück für Stück von der Welle zu ziehen.


    Schwierige Geburt, könnte man sagen. Der Passungsrost war wirklich die Ursache, aber ich hätte mehr Rost erwartet.


    Das so wenig Rost so viel Ungemach anrichten kann, ist schon erstaunlich.


    Ich schraube jetzt schon 40 Jahre an diesen Kisten, sowas war noch nicht dabei.


    Der Vorbesitzer hat das Ding einfach irgendwann in die Scheune gestellt. Da stand es dann 28 Jahre. Die letzte Fahrt muss an einem salzigen, nassen Wintertag absolviert worden sein. Den Rest hat dann die Luftfeuchtigkeit in der Scheune erledigt.



















    Na ja, Tageswerk jedenfalls zufriedenstellend beendet.


    Gruß Jozi.

    In meiner Lehrzeit habe ich gelernt, dass es 3 unlösbare Verbindungen gibt : Löten, Schweißen und Nieten. Sie haben mir damals verheimlicht, dass es noch eine 4. Gibt. Nämlich Passungsrost !


    Doch beginnen wir am Anfang:


    Nach Monaten der Bauerei an Haus und Hof sollte es jetzt mal wieder ans Auto gehen.


    Die Zeitkapsel soll verkauft werden, und da wollte ich dem Wagen noch `ne neue Kupplung spendieren. Und das Motor –rein-raus-Spiel ist ja nun altbekannt und –zig Mal geübt.


    Nach meiner Planung würde ich dadurch also maximal 4 Tage von Hütte und Garten abgehalten werden.


    Der erste Tag beginnt mit dem Abbau aller Anbauteile. Alles zieht sich etwas hin, weil am neuen Ort viele Werkzeuge erst gesucht werden müssen.


    Am Abend ist alles was nötig ist abgebaut, und alle Schrauben, Kabel und Schläuche gelöst.


    Es wird früh Dunkel und mit der Dunkelheit schwindet meistens auch meine Lust.


    Rausgenommen wird er morgen.



    Heute ist morgen. Der Kran ist in Stellung gebracht, die Seile sind dran, es kann losgehen.


    Es wird gepumpt, der Motor hebt sich. Das Getriebe wird mit dem Wagenheber etwas angehoben, damit die Einheit in einer Linie hängt. Jetzt vorne dran ziehen…. Nichts passiert !


    Nochmal kontrollieren, alle Schrauben raus ?


    Ja, also stärker ziehen, manchmal muss man halt einen kleinen Anfangswiderstand überwinden.


    Wie sich rausstellt, bin ich alt und schwach geworden. Also übernehmen Ratschengurte diese Aufgabe. Die Borgis werden mit Radkeilen gesichert, die Ratschengurte werden gespannt.


    Richtig doll gespannt ! Der Motor bleibt in Position. Ich suche mir einen stabilen Holzstab und einen Männerhammer und unterstütze von hinten am Motorgehäuse. Keine Veränderung.



    Die Lust platzt wie eine Seifenblase. Ich tausche Schraubenschlüssel gegen Spaten aus, und ziehe den Graben für eine neue Abwasserleitung.


    Während des nächsten Tages denke ich darüber nach, wie ich weiter vorgehe.


    Am nächsten Tag hat sich wieder genug Lust angesammelt, um weiterzumachen.


    Wenn sich die Kupplungsglocke nicht vom Motor trennen will, wird sie eben vom Getriebe getrennt.


    Eine Arbeit, die ich ungerne mache, weil ich dafür die 8 Schrauben an den Getriebehaltern lösen muss. Und es gibt schöneres, als die nachher wieder reinzufummeln.


    Kardanwelle und Allradhebel sind auch ab, die 4 großen Muttern sind ab, also wird gezerrt. Es passiert….nichts.


    Ich schlage eine Messerklinge zwischen Kupplungsglocke und Getriebe. Es entsteht ein Spalt. Zwei große Schraubendreher passen jetzt rein und vergrößern den Spalt. Irgendwann haben zwei Reifenmontierhebel Platz, einer oben, einer unten. Keine Baumarkt – Ware, sondern Hebel, mit denen ich sonst die Robur-Reifen von der Felge knautsche.


    Oben und unten wird gehebelt wie Ben Hur, mehr als 1 cm geht die Chose nicht auseinander.


    Ratlosigkeit macht sich breit. Was kann verhindern, dass die Getriebewelle aus der Kupplung flutscht?


    Dazu muss man wissen, dass ich unmittelbar vor der Schraubaktion noch rumgefahren bin. Die Kupplung hat anstandslos funktioniert.


    Beim Nachdenken taucht eine Vision eines Rostklumpens an der Getriebehauptwelle auf.


    Okay, das Auto war stärker verrostet, als es auf den ersten Blick den Anschein hatte, aber in der Kupplungsglocke ??? Ich will es nicht wahrhaben.


    Ich berate mich mit meinen Kumpels. Alles Leute, die selber schon seit Jahren schrauben.


    So richtig kann sich da keiner einen Reim drauf machen.


    Meine nächste Idee ist, den ganzen Trumm komplett rauszuheben, und dann die Kupplungsglocke zu zerflexen. Dann werde ich ja sehen, wo es hakt.


    Ich habe zwar 2 oder 3 Glocken da, aber es widerstrebt mir irgendwie doch, so vorzugehen.


    Mein Kumpel Tom fragt dann, ob man durch das obere Entlüftungsoval nicht irgendwie an die Kupplungsschrauben kommt.


    Eine Idee, die ich erst mal als nicht so Zielführend ansehe, da ich das Getriebe dann immer noch nicht rauskriege.


    Aber als ich später nochmal auf diesem Gedanken rumdenke, erscheint er mir doch garnicht so schlecht. Zumindest der Motor müsste dann nach vorne rausgehen.


    Mit einer Viertel-Verlängerung, deren Vierkant eine trieselnde Nuss ermöglicht, war es dann möglich, die Druckplatte abzuschrauben. Sozusagen von hinten durch die Brust ins Auge.


    Als das geschehen war, rutschte mir der Motor wie üblich entgegen.












    Fortsetzung folgt zeitnah.


    Gruß Jozi.

    Da nimmst du dir mal `ne Decke, `nen kleinen Spiegel, und `ne Taschenlampe.

    Und dann legst du dich mal unters Auto und siehst dir das Differential genau an.

    Und da, wo du denkst : das ist ja die bekloppteste Stelle um Öl einzufüllen, da ist Einfüllschraube !

    Nämlich an der Seite neben der Gummimanschette und zwischen Gehäuse und Rahmen.


    Viel Spass.


    Gruß Jozi.

    Mario, sag`deinem Reifenmann :Grau ist alle Theorie !

    Mein Grobstauberzeuger hat die Roburfelgen seit 10 Jahren drauf, und der sogar mit den 10.00-20.

    Gebrochen ist da noch nichts.

    Aber es stimmt, die 10.5-20 sind die praktischere Bereifung für dieses Auto.

    Michi hat die seit Jahrzehnten drauf. Und dem sind erst zwei Felgen hinten gebrochen. Die brachen aber nicht am Lochkranz ab, sondern spalteten sich dort, wo das Ventilloch ist.

    Aber der hat ja auch sehr viel schweren Krempel in seiner Wohnbude.

    Solltest du da aber auf Nummer Sicher gehen wollen, ich habe hier noch zwei Felgen aus westdeutscher Produktion.


    Gruß Jozi.

    Mensch, Hendrik, und ick dachte schon, du willst jetzt allet wiederham.:mimimi:


    Ich kann mir gut vorstellen, das euch die ganze Corona-Scheiße noch mehr ankotzt als unsereins.

    Und auch gut, wenn man in Deutschland noch eine Bleibe hat. Die Leute, die Haus und Hof verkauft haben, könnten jetzt Schwierigkeiten haben.


    Nutzt die Zeit trotzdem sinnvoll und bleibt auf dem eingeschlagenen Weg.



    Gruß Jozi.

    Was fehlt eigentlich alles noch.

    Mensch Jürgen, vielleicht wollte Ewald mit der Frage auch einfach nur andeuten, das jetzt, nach 8 Jahren, auch mal Zeit wäre für einen Fahrbericht.

    Ich glaube, da warten einige schon sehr gespannt drauf, ich eingeschlossen.

    Aber wie es aussieht willst du uns noch ein weiteres Jahr mit Pillepalle auf die Folter spannen.


    Ich klicke jetzt erst wieder rein, wenn ich lese : Die ersten 100 Km mit Phönix aus der Asche.


    Gruß Jozi.;-)

    Und dabei sollte man noch bedenken, das die Engländer ihre Rahmen ja wohl aus recyceltem Dosenblech herstellen...

    Ich hatte noch bei keinem Iltis, Munga und Borgward derartige Rosterlebnisse.


    Aber wenn es die Rahmen nur in verzinkt gibt, hat man ja auch gar keine Wahl.


    Und ich kann mir auch vorstellen, das Andreas weiß, das es bei: Mal eben den Aufbau tauschen. selten bleibt.

    Schnell kommt man da vom hundertsten ins tausendste.

    Ja, :/ wenn Andreas nur eine Baustelle hätte....


    Gruß Jozi.