Beiträge von Navigator

    Heute habe ich das Militärmuseum in Diekirch/Luxemburg besucht.

    Eine sehr sehenswerte Sammlung, leider etwas beengt untergebracht.

    Aber das soll hier nicht das Thema sein.


    An mehreren der ausgestellten Militärfahrzeuge aus der Epoche zweiter Weltkrieg fand ich Tarnleuchten, die ich noch nie gesehen habe.

    Wer weiß, wo die her stammen könnten?

    Für eine Eigenentwicklung erscheint mit die Luxemburger Armee zu klein.

    Ich vermute aber, dass das Fahrzeuge der US Army sind, die in der Armee Luxemburgs weiterverwendet und dafür ergänzt wurden.



    Das Ding mit dem Winkel scheint so konstruiert zu sein, dass es nach vorn und hinten wirkt.

    Das habe ich allerdings an keinem der Fahrzeuge gefunden, sondern nur in der Vitrine

    Nochmal zur Tallboy-Bombe...



    Das ist ein "Splitter" einer solchen Bombe.

    Dieses Exponat hängt an einer Wand im UBoot-Bunker Brest.

    Nach meinen Informationen haben 9 dieser Bomben im August 1944 den Bunker getroffen. 5 davon haben die 6 Meter dicke Betondecke des Bunkers durchdrungen. Eine Halle des Bunkers ist noch jetzt verschüttet und unbraucnbar.

    Der Splitter wurde wohl da geborgen und dann ausgestellt.

    Der Bunker wurde in seiner Struktur offnbar nicht geschwächt.

    Kein UBoot kam dabei zu Schaden.

    Der Bunker wird noch heute von der französischen Marine genutzt.

    Viele alte Beschriftungen sind immer noch erhalten.

    Auch diese Rampen werden leider immer weniger.

    Ich finde diese Bahnbauwerke irgendwie besonders spannend und kann da kaum vorbei, ohne ein paar Fotos zu machen.

    Auch die gezeigte kenne ich natürlich. =)

    Wir haben uns auf der "Adventure Northside" damals viel Zeit genommen, alle Anbieter und deren Produkte bestmöglich zu vergleichen.

    Letztendlich haben uns Produkte und Service von "Dare to be different" überzeugt.

    Den Händler von damals finde ich leider nicht mehr...

    Man hat uns jedes Detail mit unendlicher Geduld erklärt und eine Übernachtung im Dachzelt kostenfrei ermöglicht.

    Sowas bei unter 10 Grad mal getestet zu haben bringt einen wirkliche weiter.


    Bei anderen Händlern gab es eher viel Show und Gesabbel.


    Sicher sind die Unterschiede nur gering, aber manchmal machen es die Feinheiten aus.

    Wir haben das Dachzelt selbst beim Händler abgeholt und gemeinsam montiert. Auch das ist wichtig, wenn man keine Anfängerfehler machen will.

    Es gibt noch ein paar Sachen, auf die man achten sollte.

    Die Art der Bodenplatten ist nicht ganz trivial.

    Am billigsten sind da welche aus Wabenmaterial. Haben aber auch nicht so dolle Isolationswerte.

    Dann gibt es Sandwichplatten, die da schon viel besser sind.

    Die Stabilität kann man gut daran erkennen, in welchen Abständen Verstärkungen eingebaut sind. In der Regel erkennbar an einer Reihe Nieten auf der äußeren Fläche der Platten. Enger nebeneinander bedeutet mehr Stabilität.

    Es gibt 2 Arten Leitern:

    Teleskopleitern und Schiebeleitern aus Alu. Ich finde die Teleskopleitern überzeugender in der Handhabung und beim drauf klettern. Sie sind auch solider.

    Von Vorteil ist es, wenn der Eingang noch ein kleines Vordach hat, wie bei unserem. Dann kommt man auch bei Regen trocken rein oder raus. Die einfachsten Zelte haben das nicht und da ist dann auch die Möglichkeit, ein Vorzelt anzuzippen in der Regel nicht gegeben.

    Breiten gibt es oft verschiedene. Das hängt allein vom Komfortbedürfnis und der Anzahl der Schläfer ab, was man da an Breite braucht.


    Bei spontanen Übernachtungen hatten wir nie Probleme.

    Eher mal interssierte Passanten.

    Ein Dachzelt strahlt offenbar irgendwie was sympathisches aus.

    Selbst mit unserem Gespann, das auf Wohnmobilstellplätzen diagonal gleich 5 Stellplätze besetzte, gab es keine Schwierigkeiten.

    Es ist sogar so, dass die allermeisten Zelte aus derselben chinesischen Fabrik kommen, wo sie nach den Vorgaben des jeweiligen Importeurs konfiguriert werden.

    Das sagte uns einer der Importeure, der sehr offen über die ganze Herstellerszene gesprochen hat.

    Ein Hersteller warb damit, dass die Zelte aus Kanada kämen. Sowas hört sich immer gleich besser an, als China.

    Der Preis war natürlich höher, als bei anderen Anbietern.

    Klar! Es macht einen Unterschied, ob das Schiff das Dachzelt nach Holland liefert und es von da aus auf die Reise nach Deutschland geht, oder ob es nach Kanada geliefert und dann erst von da nach Deutschland gebracht wird.


    Manch tolle Idee war bei näherer Betrachtung dann doch nicht mehr sooo gut.

    Ein Importeur bot Zelte mit Dachfenster aus Folie an, durch die man des Nachts die Sterne sehen könnten. §-)

    Aber wenn man dann mal genauer überlegt, will man doch eher in Ruhe schlafen können. Und es macht einen Unterschied, ob der Regen, den man auch mal haben kann, auf Zeltstoff oder Folie prasselt. Dazu leiden Folienfenster beim Zusammenlegen weitaus mehr, als Zeltstoff.


    Es gibt da sooo viel Aspekte zu bedenken...

    Da wirken sich natürlich zahlreiche Aspekte aus. Radstand, Fahrzeuggewicht, Position des Dachzeltes, Position der Leiter usw.

    Klar, je größer, schwerer und stärker das Fahrzeug, um so wneiger merkt man die Auswirkungen.


    Nochmal zur Dachlast:

    Wichtig ist, im Bereich der zulässigen Dachlast zu bleiben, den eventuell notwendigen Dachträger mit eingeschlossen.

    Wenn man nur 50kg Dachlast hat, wird das eher nichts.

    Das Dachzelt wiegt so bei 60kg, je nach Hersteller und Ausstattung.

    Im Stand ist es fast egal. Da halten alle Autos weit mehr aus.

    Allerdings wird das oft diskutiert und falsch eibgeschätzt.

    Man muss sich mal überlegen, dass die meisten Autos, wenn sie bei einem Unfall auf dem Dach liegenbleiben, immer noch eine weitestgehend intakte Fahrgastzelle haben.

    Wenn das ganze Auto mit mehr als 1,5 Tonnen auf dem Dach liegen kann, machen zwei Personen samt Zelt nicht viel aus.

    Hier mal ein paar Eindrücke:


    das ist der schnelle Aufbau für eine Übernachtung unterwegs. Klar braucht man etwas mehr Platz, als mit einem VW-Bus, aber wir hatten nie Probleme eine geeignete Stelle zu finden. Autobahnrastplatz ist dafür sicher nicht das richtige.


    Der "Vollausbau" für die Übernachtungen in der Normandie. Hat super funktioniert für die Woche da unten bei fast jedem Wetter außer Schnee.


    Und hier die Reisekonfiguration.

    Wenn man den Oldie trailern muss/will, 3,5t Zuglast braucht, und flexibel sein will, geht es wohl nur so.

    Jetzt will ich sehen, wie ein Berlingo den Anhänger über mehr als 1000 km zieht C:;}

    Wie schon gesagt hängt das alles vom Einsatzzweck ab.

    Und das bestimmt in diesem Fall der Uheimer ganz alleine.

    Von daher spare ich mir eine Gewichtung der Konzepte.

    Wenn er nach Dachzelten fragt, will er womöglich nichts über Camper hören die vermeintlich besser wären. Ich nehme an, dass er das schon durchgerechnet hat.


    Quakfrosch: welche Stützen? Welche Schnüre?

    Aus Deinen Ausführungen lese ich heraus, dass Du nie ein aktuelles Dachzelt gesehen, geschweige denn genutzt hast.

    Ein gutes , komplettes Dachzelt bekommt man ab 1200,00€.

    Jetzt überleg mal, wie ein Berlingo zu diesem Preis wohl aussehen mag, zumal mit Schlafgelegenheit.

    :troll:

    Nun ja!


    Wir haben ein paar Reisen mit dem Dachzelt absolviert und waren von den Möglichkeiten und der Flexibilität ganz angetan.

    Eigentlich finden wir das immer noch klasse, brauchen jetzt aber ein angepasstes Konzept für unseren Hund. Aber das ist eine andere Geschichte...


    Für eine besondere Reise hat sich ein Dachzelt als die beste Lösung herauskristallisiert.

    2018 haben wir angefangen uns zu informieren und das für und wider der verschiedenen Konzepte abgewogen.

    Das solltet Ihr als aller erstes tun. Sonst haben weitere Ratschläge hinsichtlich Hersteller usw. wenig Sinn.

    Die wesentlichen Konmzepte sind die folgenden:

    Festes Hartschalendachzelt: Sieht wie eine große Skibox aus.

    Vorteile: festes Dach, was das Zelt schützt. Die seitlichen Textilwände bleiben eher trocken und es läßt sich sehr schnell öffnen und schließen.

    Nachteile: Liegefläche ist immer gleich, was eine große Länge und Breite ergibt. Beim reinklettern ist man nicht vor Regen geschützt und bei der klassischen Form ist ein Vorzelt nicht möglich/vorgesehen. Teurer in der Anschaffung

    Faltzelt: Beim Aufklappen verdoppelt sich die Liegefläche und das Textilzelt mit seinem Gestängfe entfaltet sich.

    Vorteile: Geringere Grundfläche, Mehr flexible Größen und Möglichkeiten, Anbau vor Vorzelten möglich.

    Nachteile: Nach Regen nicht trocken zu verpacken, Aufbau dauert etwas länger. die günstigere Lösung.

    Dann gibt es noch diverse Zwischenlösungen, wie z.B. Kombinationen auch Hartschale und Stoff, unterschiedliche Öffnungsmecdhanismen und dann natürlich diverse Hersteller.

    Ganz neu sind Zelte mit aufblasbarem Rahmen.


    Also: erstmal überlegen, was Ihr braucht und dann die Hersteller vergleichen.

    Bei Soffzelten könnte ich da auch noch etwas aus dem Nähkästchen plaudern.


    Eine gute Lösung wäre, eine Outdoormesse zu besuchen, wie z.B. Adventuer Northside und dort direkt die Konzepte zu vergleichen.

    So haben wir es gemacht und haben es sehr gut getroffen.

    Grundsätzlich soll das möglich sein, wenn man einen Reservistenausweis hat.

    Je nach Sicherheitslage und in der Kaserne untergebrachter Einheit kann es generelle Zutrittseinschränkungen geben.

    Unter Umständen kann es Probleme geben, wenn man an der Wache gerfagt wird, wo man denn hin möchte und die Antwort sinngemäß lautet: "ich will mich nur mal umsehen" ;-)

    Wenn man ein tatsächliches Ziel hat, sollte das aber kein Problem sein.

    Zur Not verweist der Wachmann an seinen Wachvorgesetzten, um das zu klären.


    Und richtig frei bewegen ist eventuell auch so eine Sache.

    Es gibt mitunter Bereich mit weiteren Zutrittsbeschränkungen in einer Kaserne.