Beiträge von Dschen Reinecke

    Moin Peter!


    ich bin auf der Suche nach der Möglichkeit den IrDA Port meines PDA´S mit einem USB-Gerät zu Verbinden -> Ich brauch einen Adapter von IrDA nach USB oder eben so etwas ähnliches.


    Das können einfache IrDA-Infrarotports für den USB-Port. Diese stellen die Verbindung zwischen Deinem PDA und einem PC her.


    Eigentlich muß es auch nicht unbedingt USB sein - theoretisch reicht mir auch irgendwas um dann ein paar Relais zu schalten.


    Schaltaufgaben hingegen sind was völlig anderes. Ganz einfach gibt es da keine Lösung. Über IrDA werden Bytes ausgetauscht, damit kann man keine Statischen Zustände übertragen, wie ein Schaltsignal für ein Relais. Wenn hingegen ein Microcontroller diese Bytes auswertet, dann kann dieser je nach empfangenen Byte Schalten. Da das IrDA-Protokoll aber mehrere Schichten enthält, müsste der Microcontroller diese dekodieren können (oder der PDA das IrDA-Protokoll beim Senden deaktivieren).

    Moin!

    Ich habe eine ähnliche Frage - hat jemand schon einmal eine fertige Lösung gesehen für bidirektionale (=in beide Richtungen) Umsetzung von IrDa auf Bluetooth und zurück oder in irgendeiner Form einen winzigen "Server", der IrDa auf WLAN bietet?


    Um das Ganze zu programmieren oder anzupassen, finde ich jemanden. Aber es wäre doch sehr nett, Software schreiben zu können, mit der ich einen alten IrDa-PDA über Bluetooth synchronisieren könnte... so wie ich das verstehe, bieten beide Standards das OBEX-Protokoll. Und das sollte ja von der physischen Übertragung abstrahiert sein???

    Zunächst hatte ich bei dem 'und zurück' an eine Lösung RS232-Infrarotport -> RS232-Bluetooth-Adapter -> Funk -> RS232-Bluetooth-Adapter -> RS232-Infrarotport gedacht, also eine IrDA-Strecke über Bluetooth verlängern.


    Das passt für Dich aber nicht.


    Die OBEX-Geschichte stimmt, die existiert in beiden Protokollen. Allerdings weiß ich nicht, ob es dabei Unterschiede gibt. Aber das ist auch das kleinere Problem, denn ich kenne keine gemeinsame Schnittstelle über die die von den unteren Protokollebenen abstrahierten OBEX-Daten zwischen Infrarotport und Bluetooth-Adapter ausgetauscht werden könnten. Auf einem PC ist so etwas prinzipiell (allerdings sicher mit viel Aufwand) machbar. Ohne PC scheint mir eine Lösung fast aussichtslos, denn sie müsste die unteren Protokollebenen von IrDA und Bluetooth beherrschen, was auf dem PC der Treiber (und ein wenig auch die Hardware) macht.


    Ein einfacher USB-Infrarotport sollte die bessere Lösung sein, lasst Dir aber nicht so eine 10-Euro-Fälschung (siehe http://www.infrarotport.de/faelschung.HTML) andrehen.

    Moin!


    Zitat

    Original von rasta_rhymes
    Gibt es ev. ein ähnliches Programm wie IRAssistant, welches auch unter Vista läuft?


    Sorry, da kenne ich mich nicht aus.


    Zitat


    ps: was wäre mit "Girder"? Muss ich uICE dennoch installieren/einrichten? Weil mit dem Standardtreiber reagiert TecramIRMate 210 ja auch schon auf meine TV Fernbedienung, bzw. man sieht beim Tastendruck, dass Tecram diese mit einem blinken der Diode quittiert :-) (Das heisst für mich, dass es das Signal "verstande", bezw. "empfangen" hat.)
    Würde da einfach NUR girder oder NUR IRAssistant ned genügen? Ich checks ned, da es sich dabei ja onehin schon um einen Seriellen IR Receiver handelt...


    Das Blinken zeigt einfach nur, daß Infrarotsignale empfangen werden, von 'Verstehen' ist da noch nichts bei. Allerdings wundert es mich, üblicherweise zeigen die Dinger nur, wenn sie Senden, aber ich hatte den Tekram schon länger nicht mehr in der Hand.


    Zu der Treiber-Geschichte: Mein Fehler! Sorry! für den Tekram als RS232-Infrarotport brauchst Du nur ein Programm, was die Daten von diesem Com-Port interpretiert, also eins der üblichen Fernbedienungs-Programme. Bei einem auf dem Mainboard angeschlossenen Infrarotport musst Du mittels des generischen Com-Ports verhindern, daß dieser als IrdA-Infrarotport arbeitet und über diesen Treiber den Fernbedienungs-Programme den Zugriff ermöglichen. Das ist bei Dir nicht nötig.


    Also brauchst Du nur ein funktionierendes Programm.

    Zitat

    Original von Collsteder Jung



    - das das zweite


    Das ist kein Problem. Infrarotports sind zwar auf IrDA-Datenkommunikation ausgelegt, mit ein paar Software-Kniffen sollte es aber auch so gehen.



    Zitat

    - und das das dritte


    Ich kenne mich mit dem Betriebssystem nicht genauer aus, aber lässt sich WinLIRC o.ä. trotzdem installieren? In jedem Fall muß der (Windows-)IrDA-Treiber deaktiviert werden und ein generischer Com-Port-Treiber muß stattdessen existieren. Bei anderen Windows-Versionen geht es folgendermaßen:
    http://www.infrarotport.de/treiber/uice.HTML
    http://www.infrarotport.de/treiber/irassistant.HTML


    Zitat


    mit der fb des plasmas wirst du nicht weit kommen. du brauchst eine universale, z.b. eine logitech harmony. aber auch dann ist nicht gewährleistet, dass der tecram-empfänger alle funktionen auch wirklich versteht.


    Quatsch. Es gibt zwar verschiedene Fernbedienungs-Protokolle. Aber diese sind üblicherweise alle ähnlich (c.a. 36-38kHz Trägerfrequenz, Infrarot bei knapp 800nm). Philips dürfte als Protokoll RC5 oder RC6 benutzen (wurde von ihnen entwickelt). Der Empfang davon ist einfach. Da der PC einfach nur gespeicherte Codes mit empfangenen vergleicht, ist auch klein 'Verstehen' notwendig.

    Zitat

    Original von bomm
    auf http://www.infrarotport.de/faelschung.HTML habe ich über die Fälschungen von USB-IRDA-Adaptern gelesen.
    Kann man die Fälschungen erkennen, ohne sie zu öffnen?


    Das Öffnen geht wunderbar, ohne Beschädigungen: Einfach Ober- und Unterseite zusammendrücken und die halb-transparente 'Schnautze' abziehen (im Zweifelsfall mit etwas Kraft).


    Eine sichere Methode den Chipsatz zu erkennen, ohne den Infrarotport zu öffnen ist mir nicht bekannt.


    Ich weiß nicht, ob die Sigmatel-Chipsätze immer die gleiche USB-ID verwenden. Im Zweifelsfall ist ein Indiz, daß es eine Fälschung ist, wenn unter Windows im Gerätemanager die Treiber zum Infrarotpirt nicht irgendwas mit Sigmatel oder 4200 oder STIr4200 heißen. Seit Win XP SP2 ist für Sigmatel-Chipsätze auch kein extra Treiber notwendig, sondern dieser ist bei Windows dabei.


    Da das Öffnen aber so einfach ist, habe ich mich bisher nicht mit Indizien in der Software beschäftigt.

    Zitat

    Original von Brandts01
    suche dringend Hilfe beim Bau eines IR-Senders für einen PDA (iPAQ3630).
    Folgendes Problem: Es gab mal einen IR-Sender von der Firma Griffin Technology mit der Software Total Remote für PDA's der einfach auf den Kopfhörerausgang gesteckt wurde und so HiFi-Geräte mit einer Reichweite von ca. 10 Meter steuern konnte. Leider hat die Firma schon vor langer Zeit die Produktion eingestellt, die Software ist noch erhältlich, nur der IR-Sender des PDA's hat keine große Reichweite (ca. 2-3 Meter).
    Nach langer Suche konnte ich eine Bauanleitung für solch einen Sender finden, das Prinzip war sehr banal.


    1 Stereo-Klinkenstecker (3,5 mm) + 2 IR-LED's - eine mit "+" an den rechten Kanal und "-" an GND und eine mit "+" an den linken Kanal und "-" an GND.


    Andere Möglichkeiten gibt es für eine einfache Schaltung auch nicht (Vorwiderstände könnten noch passen). Problematisch ist, daß die Spannung zumindest bei leiser Lautstärke nicht die notwendige Spannung für LEDs überschreitet.


    Zitat

    Original von Brandts01
    Habe gleich zwei alte FB's geschlachtet und die IR-LED's ausgelötet und wie oben beschrieben einen Dongel gebastelt. Dieser funktioniert sogar, leider beträgt die Reichweite nur 30 - 40 cm. Mit einer Handykamera hab ich mir dann mal angeschaut wie die IR-LED leuchten und musste feststellen, dass diese nur halb so hell wie bei einer normalen Fernbedienung sind.


    Ist die Lautstärke an allen Stellen, wo dies möglich ist auf Maximum gestellt?


    Zitat

    Original von Brandts01
    Hier meine Frage: Da ja anscheinend nur wenig Strom über den Audioport kommt, gibt es vielleicht IR-LED's die heller bzw. stärker leuchten, auf was müsste ich da achten?


    Vermutlich ist da nicht viel zu holen: Die IR-LEDs aus Fernbedienungen sind auf kurze, helle Impulse ausgelegt und haben einen engen Öffnungswinkel, also geht die ganze Energie nach vorne und kaum zur Seite. Das sind genau die Anforderungen, die Du auch hast für den Einsatzzweck.
    Da es bei Fernbedienungen auf den Preis ankommt, wird man natürlich auch noch leistungsfähigere IR-LEDs bekommen (Conrad, Reichelt u.a.), viel würde ich mir davon nicht versprechen.


    Weißt Du mit Bestimmtheit, daß es mit der original-Hardware und Deinem PDA besser klappt? Ich kann mir vorstellen, daß es enorm von der genau eingesetzten Audio-Hardware im PDA abhängt, sie Frequenz der Fernbedienungen ist mit 36kHz deutlich über der üblichen Grenze von 20kHz im Audiobereich und dabei ist es nicht klar, ob noch so viel Signal rauskommt.


    Wenn Du ein Oszilloskop hast, kannst Du mal den Maximalpegel bei verschiedenen, erzeugten Frequenzen messen. Ideal ist es wenn kein Abfall vor 36kHz ist.


    Eine Andere Möglichkeit besteht darin mit einer zusätzlichen Hardware das Signal zu verstärken, dann brauchst Du dafür aber eine Stromversorgung.

    Ein sinnvolles Vorgehen ist den Infrarotport erstmal als IrDA-Infrarotport zum Laufen zu bekommen (z.B. Kommunikation mit dem Handy, PDA oder einem Laptop). Der Infrarotport muß dazu regelmäßig Blinken (mit Sende-Kontroll-LED sichtbar, sonst im Infrarot-Spektrum, sichtbar durch viele Digital-Kameras (http://www.infrarotport.de/troubleshooting.HTML).


    Übliche Bios-Einstellungen sind unter http://www.infrarotport.de/mainboard.HTML zu finden. Wenn Du mir die entsprechenden Bios-Schalter und -Möglichkeiten schreibst, kann ich auch eine Ferndiagnose dafür geben.


    Dann kann der IrDA-Treiber deinstalliert werden und wie unter http://www.infrarotport.de/treiber/irassistant.HTML beschrieben. Die Fernbedienungs-Signale liegen dann normalerweise auf den Resourcen von Com2 an und können so von den Fernbedienungs-Programmen entgegengenommen werden.

    Ähnlich wie der TFDS6500 ist der TFDU6102 ein FIR-IrDA-Baustein (4MBit/s). Da das Mainboard des PCs nur SIR kann (115kBit/s), sollte der TFDx6xxx auf diese Geschwindigkeit reduziert werden. Dazu dient der Mode-Pin: Wenn dieser mit GND verbunden ist, arbeitet der Chip nur mit SIR.


    Dann klappt es mit den 6000er-Bausteinen genauso wie mit den 4000er-Bausteinen.


    Achtung: Die TFDU-Serie hat eine andere Nummerierung der Pins, als die TFDS-Serie, also im Datenblatt nachsehen welcher Pin was für eine Funktion hat und nicht einfach eins-zu-eins anschließen.

    Zitat

    Original von lefty
    Auf dem Laptop ist Win95 installiert.


    Vermutlich hast Du damit genau das selbe Problem wie es auch bei Win98 auftritt, für das ich allerdings keine Lösung weiß.


    Zitat


    Wie man vom Laptop aus Dateien versenden kann, hab ich auch noch nicht rausgefunden. Im "Senden an"- Menu ist kein Eintrag, der auf Infrarot schließen lässt.


    Win95 ist wirklich schon lange her...


    Arbeitsplatz -> Infrarotübertragung oder ähnlich.


    Kontext-Menü -> Senden an sollte aber auch funktionieren, verwundert mich, daß Du da nichts findest.


    Zitat

    "IrOBEX, also Datei seinden an... oder IrCOMM, also virtuelle serielle Verbindung über IrDA"


    Damit kann ich leider gar nichts anfangen ;D


    Das sind zwei verschiedene Übertragungsverfahren über eine IrDA-Verbindung: IrOBEX ist die Dateiübertragung ohne extra Programm, IrCOMM entspricht einem Datenkabel, hier ist ein extra Programm notwendig um Einstellungen vorzunehmen oder Dateien auszutauschen.

    Hast Du Win98 auf dem Laptop? Das Nokia 6233 hat wohl ebenfalls Probleme mit Win98. Eine Lösung ist mir nicht bekannt.


    Wenn es das nicht ist, was meist Du mit Verbindung? Einfach nur das gegenseitige Finden oder schon ein Datenaustausch (welcher? IrOBEX, also Datei seinden an... oder IrCOMM, also virtuelle serielle Verbindung über IrDA)?

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    Original von peter h.


    naja, es geht mir schon um mein eigenes auto. ferngesteuerte spielzeugautos gibt es ja schon.


    Das war auch gemeint. Prinzipiell ist das alles gleich, im (großen :-) Auto musst Du die entsprechenden Aktionen mechanisch auslösen (Bewegung des Lenkrads, Druck auf die Pedale), meines Wissens gibt es dort keine elektrischen Signale die sich manipulieren lassen (also steering-by-wire). Hier bieten sich (starke) Servos als Aktoren an. Und die Fernbedienung kann man einfach übernehmen von einem Modellauto.

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    Original von peter h.
    und wie viel würde eine solche entwicklung in etwa kosten?


    Unter Berücksichtigung meiner Bedenken:


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    Das Auto fernbedient Fahren zu lassen verbietet sich, denke ich, von selbst. Notwendig wäre dafür:
    1. Es muß sichergestellt sein, daß nur die zugelassene, einzige Fernbedienung Befehle geben kann.
    2. Es muß sichergestellt werden, daß sich bei der Übertragung keine Fehler einschleichen.
    3. Wenn die Fernbedienung aus irgendeinem Grund nicht mehr empfangen wird, muß sofort angehalten werden.


    Erlaubt ist das sicher nicht in der öffentlichkeit und auch auf Privatgrund würde ich das eher nicht machen.


    Mit Sicherheit einige tausend Euro. Aus Haftungsgründen würde ich dies allerding nicht entwickeln, obwohl das eine spannende Bastelei ist...


    Wenn Du meine Bedenken ignorierst (was lebensgefährlich sein kann, wenn z.B. plötzlich die Funkverbindung abreist und das Auto weiterfährt), dann kann man mal mit einer mehrkanaligen Modellbau-Funkfernsteuerung anfangen und an den Empfänger mehrere Servos anhängen die die die entsprechenden Aktionen im Auto auslösen (Lenkrad drehen, Gas geben, bremsen, Kupplung treten, Gangschaltung halte ich für unnötig, der erste Gang dürfte reichen).


    Zitat


    naja, ich wohne auf dem lande und habe ein eigenes grundstück. ich glaube kaum, dass das ein problem wäre.


    Lass das Auto nur mal mit 10 kmh stetig in irgendeine Richtung fahren und auf keine Signale mehr reagieren. Dann kannst Du versuchen bei dieser Geschwindigkeit hinzurennen und einzusteigen oder hoffen, daß es gegen eine Mauer fährt um zu stoppen.

    Zitat

    Original von peter h.
    ich würde gern mein auto (mazda 323) mit dem handy fernsteuern. sind die infrarotports dafür leistungsstark genug, und kann ich mein handy (siemens me 45) in einem normalen handyshop zur auto-fernbedienung umbauen lassen oder muss ich dazu in ein spezielles fachgeschäft?


    Bitte Wie???


    Es geht um die Zentralverriegelung? Oder möchtest Du es ferngesteuert über die Straße fahren lassen? Ich hoffe ersteres.


    Der Infrarotport hat eine Reichweite von spezifizierten 100cm, bis 2m geht meist auch.


    Problematisch ist, daß normale TV-Fernbedienungen ein anderes Protokoll haben als IrDA, Handys können aber nur IrDA (und evtl. über ein entsprechendes Programm auf dem Handy auch was anderes). Aus sucherheitsgründen sollte bei eine Schlüsselfunktion ein wechselnder Code genutzt werden, dies sehen Fernbedienungsprotokolle nicht vor, also ist wieder was spezielles notwendig. Mir ist weder fertige Software, noch Hardware für Deinen Anwendungsfall bekannt. Entwickeln und bauen kann man so etwas natürlich.


    Das Auto fernbedient Fahren zu lassen verbietet sich, denke ich, von selbst. Notwendig wäre dafür:
    1. Es muß sichergestellt sein, daß nur die zugelassene, einzige Fernbedienung Befehle geben kann.
    2. Es muß sichergestellt werden, daß sich bei der Übertragung keine Fehler einschleichen.
    3. Wenn die Fernbedienung aus irgendeinem Grund nicht mehr empfangen wird, muß sofort angehalten werden.


    Erlaubt ist das sicher nicht in der öffentlichkeit und auch auf Privatgrund würde ich das eher nicht machen.

    Moin!


    Als Moderator der Infrarotport-Foren hier, hat mich der Inhaber dieser Autos angemailt und gebeten die Fotos zu entfernen.


    Er hat Angst, daß mit dem Kennzeichen und dem Hintergrung der Standort schnell zu identifizieren ist und durch den Hinweis auf auf die Sicherung des Geländes ('das Gelände [ist] leider durch Mauern und Zäune
    gesichert') fürchtet er, daß dadurch Diebe kommen und ihm den Wagen zerlegen.

    Zitat

    Original von veraut
    habe folgende vielleicht "naive" Frage.
    Ich will eine RS 232 Verbindung herstellen (da ich allerdings kein Kabel verwenden will, habe ich mir gedacht, ich werde eine IR Verbindung wählen)
    An beiden Enden sollte ein IR-Gerät/Baustein sitzen, welches im Prinzip nur eine RS232 Verbindung "nachahmt"/umwandelt.


    Das ist möglich. Es sind dafür zwei RS232-Infrarotports notwendig. Zwischen diesen werden die RS232-Daten in Infrarot ausgetauscht. Hierbei wird nicht das IrDA-Protokoll genutzt (bzw. nur die unterste Protokollebene IrPHY). Es ist also keine Fehlererkennung und -korrektur eingebaut. Ist ein Hindernis dazwischen, kommen einfach keine Daten an.


    Das wurde erfolgreich von einer schweizer Medizintechnik-Firma genutzt, da das Medizingerät keine Kabelverbindung zum Auswerte-PC haben durfte. Diese Firma hatte die (nicht mehr produzierten) Infrarotports Tekram iRmate IR-210B genutzt. Verfügbar (auch über mich beziehbar) sind die vielfältigen Produkte von Actisys: http://www.actisys.com/IrDAProd.html IR204UN ist genau das, was ich beschrieben habe, die IR220Lx können das aber genauso, wenn einfach kein IrDA-Treiber installiert wird.



    Per USB ist es nicht möglich, da hier immer schon Teile des IrDA-Protkolls im Chipsatz des USB-Infrarotports erledigt werden und der Infrarotport ohne den passenden IrDA-Treiber auch nicht weiter ansprechbar ist.


    Per RS232, wie oben beschrieben klappt es.


    Oder das Gerät, welches mit dem Laptop kommunizieren soll lernt IrDA (mit vor allem dem IrCOMM-Protokoll). Dies kann man entweder selber in Software machen (wenn das Gerät einen Prozessor hat) oder mittels eines inteligenten IrDA-Wandlers (wandelt eine normale Kabelverbindung in IrDA, genauer IrCOMM, ohne daß ein Treiber benötigt wird) von Actisys: IR100Sx, dieser kostet allerdings etwas. Für Einzelstückzahlen lohnt sich nicht den IR82x0 zu nutzen, denn dieser erfordert einiges an Aufwand zur Integration.

    Zitat

    Original von Michel
    Habe ich das jetzt richtig verstanden, daß Infrarot nur eine Komunikationsschnittstelle darstellt?
    Egal mit welchen Geräten dies stattfindet!
    Es hängt nur davon ab wie diese Komunikation verarbeitet und somit brauchbar gemacht wird.
    Aber mit dem richtigen Programmen ist es möglich beliebige Geräte miteinander komunizieren zu lassen.


    Ansatzweise ist der Infrarotport am Mainboard abgeschlossen recht universell, ein Großteil der Protokollverarbeitung findet in Software (also dem Treiber) statt. Damit lässt sich statt der üblicherweise IrDA-Kommunikation auch eine Fernbedienung empfangen (welche ein völlig anderes Protokoll nutzt). Die Hardware ist allerdings eher auf das IrDA-Protokoll zugeschnitten, so daß für ein festes anderes Protokoll besser entsprechend zugeschnittene Hardware verwendet werden sollte. Wenn allerdings sowohl IrDA, als auch Fenbedienung genutzt werden sollen ist der Infrarotport am Mainboard geeignet (wenn auch die Umstellung von IrDA- auf Fernbedienungstreiber umständlich ist).


    Über IrDA können verschiedene Geräte miteinander kommunizieren, da im Gegensatz zu Bluetooth der PC alle Protokolle (bei Bluetooth: Profile) beherrscht.

    Zitat

    Original von 3697
    Kann mir jemand einen Hinweis darauf geben welches Protokoll hierbei benutzt wird und mit welcher Software man das realisieren könnte ???
    Ich versuchte es schon mit Hyperterminal in kombination mit IR2Comm, aber da bin ich nicht weiter gekommen.


    Das wäre meine erste Vermutung gewesen, alternativ bleibt IrLPT. Einfache Infos dazu gibt es in der Wikipedia. Mir ist dazu allerdings kein Programm bekannt, das dies löst.


    Eine Eigenentwicklung ist machbar, aber aufwändig. Die IrDA-Protokolle sind recht gut dokumentiert (mit etwas Suche finden die sich auch kostenlos im Web und nicht nur für viel Geld, was die IrDA neuerdings dafür haben möchte), wie allerdings die Schnittstelle auf den IrDA-Treiber unter Windows oder Linux möglich ist weiß ich nicht.

    Zitat

    Original von judith
    also ich hab n prob mit dem infrarot usb adapter. Welchen ich bei ebay ersteigert hab ich hab sharp TM100 und im internet war gestanden dass es für mein handy geeinget ist, aber bei der instalation der software muss man den genauen handytyp angeben und meins ist da nicht dabei. Und zusätzlich erkennt der computer (windows XP) das teil nicht. jetzt weiß ich nicht was ich machen soll...


    Scheint der übliche Ebay-Kram zu sein: Viele Händler verkaufen irgendwie in China zusamengefrickelte Geräte, die bestenfalls halbwegs laufen. Bei USB-Infrarotports sollte dieser entweder von Actisys sein, oder einen Sigmatel-Chipsatz haben (letzterer hat allerdings Probleme mit Polar-Pulsuhren). Der Markt wird allerdings von Frickelnachbauten überschwemmt, die nicht mal die angegebenen FIR, also 4Mbit/s können, sondern nur SIR (115kbit/s).


    Gib das Teil zurück.


    Üblicherweise funktioniert der Infrarotport mit den mitgelieferten oder bei Windows und Linux integrierten IrDA-Treibern und das Handy wird, sobald es mit aktivierten Infrarotport in Reichweite ist, erkannt. Einfache Funktionen, wie Bilder, MP3 und Klingeltöne lassen sich vom PC per Kontextmenü ('senden an') übertragen, umgekehrt gibt es ähnliches auf dem Handy. Das Telefonbuch, Spezialeinstellungen und die Nutzung des Handys als Modem benötigen üblicherweise für das Handy-Modell passende Software. Die Funktion als Modem lässt sich aber oft auch von Hand auf dem PC einstellen.

    Zitat

    Original von Michel
    Du solltest erst mal wissen ob es sich um eine lernbare FB handelt oder nicht.Wenn ein Code-Buch dabei war,ist sie warscheinlich lernbar.


    Nein, dann ist sie programmierbar, also kann man sich einen (oder mehrere) Satz Fernbedinungscodes auswählen, den der Hersteller einprogrammiert hat. Lernfähig ist vom Markt so gut wie ganz verschwunden. Diese haben von der original Fernbedienung die Kodes eingelesen und beim drücken der entsprechenden Taste wieder abgespielt. Technisch ist letzteres aufwändiger.

    Zitat

    Original von macfoo


    Das war: das Handy als Sender, der PC der Empfänger.


    Nein, beides sind Sender und Empfänger (engl. Transcreivers = Transmitter and Receiver), der PC-Infrarotport ist allerdings ein primary, also sucht er aktiv nach Kommunikationspartnern, indem er alle paar Sekunden eine Kennung aussendet. Secondary-Geräte antworten nur, wenn sie so eine Kennung empfangen.


    Hier ist es aber noch anders: Das Handy hat normalerweise einen deativierten Infrarotport, antwortet also nichtmal. Dafür sendet es aktiv aus, sobald Du ein Bild über IrDA versendest. Bestätigt der PC dessen Empfang nicht (weil er z.B. nicht in Reichweite ist) meldet das Handy Dir einen Fehler.


    Zitat

    Mit dem PC ist mir eins noch nicht ganz klar: muss ich nicht den Treiber irhendwie anstossen, mit irgendeinem Menue, damit der PC empfangsbereit ist?
    Oder macht der PC von selbst, sobald der Infrarotempfänger Signal
    meldet?


    Weder noch. Sobald ein IrDA-Kommunikationspartner über das IrObEx-Protokoll von IrDA Dateien an den PC senden will enpfängt er diese entweder sofort oder (je nach Windows-Version) fragt auf dem Mointor nach. Der Treiber ist schon allein wegen der regelmäßigen Aussendung der kennung dauerhaft aktiv.