Beiträge von Kruegi55

    OK, das sehe ich irgendwie ein....denn die nächsten Wege werden nicht besser. Wellness machen wir, wenn wir alt sind. Ich sag nur"Hartmannstal“.....das wird suuuper !! Mist, ich Krieg immer Fieber von solchen Gedanken....

    Hey Jozi,
    diese ganze Geschichte ist wirklich einzigartig. Die Jahre auf der Farm, die ich mittlerwele ja auch kenne, die Reisestorys, die lange Rettungs-Geschichte mit dem 522, der so gerne blau geworden wäre, und jetzt der Umzug auf die andere Farm, unglaublich ! Das ist echt guter Stoff, der den Menschen außerhalb des Forums nicht vorenthalten werden sollte. Ich werde meinen alten Freund Peter Kurze, den Bremer Verleger, zeitnah mal drauf anstoßen und ihm den Link zu Deinem Forumsbeitrag senden. Ich kann mir gut vorstellen, daß da was geht. Außerdem freue ich mich jetzt schon auf eine weitere Tour zusammen in Namibia, wann auch immer sie sein wird. Ich fange am besten schon mal langsam an, ein paar schicke derbe Pisten zu lokalisieren in abgelegenen Ecken, wo wir noch nicht waren. Gut wäre, wenn Du den Rahmenbruch am Reise-B2000 fixen würdest, bevor wir losdüsen.....


    Viele Grüße von Michi

    Moin zusammen,


    ich sehe, es ist auf jeden Fall Interesse vorhanden in unserer Gemeinschaft. Das finde ich super. Die Führerscheinfrage lassen wir mal offen, aber generell ist die Tour absolut zu machen. Selbst mit einem blauen Borgward...... was sage ich, gerade mit einem blauen Borgward ! Der alte Zosse hat u.a. 40.000 km Afrika hinter sich, da wird er den Weg nach Shanghai auch noch packen. Nicht jeder braucht das volle Set an E-Teilen mitzunehmen, ein aktiver Partner zuhause bzgl. Not-Teile-Versand kann man einrichten. Es passiert immer was, klar, aber taktisch klug ausgerüstet mit vernünftiger Fahrweise kriegt man das auch mit unseren robusten Oldtimern hin. Mit Solchen, die regelmäßig bewegt und auch mal belastet werden jedenfalls. Sonntags-Nachmittags-Museumsstücke sollten allerdings besser in der Garage bleiben. Mein alter Kumpel Leff (Rentner, ist klar...) ist vor einem Jahr mit seinem Hanomag AL28 in die Mongolei und zurück gefahren. Gut organisiert, die meiste Zeit sogar alleine unterwegs gewesen, unglaubliche Erlebnisse, großartige Bilder. Ich sage nur "Chapeau" und mein Gesicht färbt sich dezent in seine Wagenfarbe Gelb, den ein Hauch von Neid kommt auf....


    Hey Salamander, schreib mir doch mal wenn Du Lust hast per PN, womit Ihr nach Shanghai gefahren seid und wie das in China dann abgelaufen ist. Ich würde mich freuen !


    Grüße an alle, die trotz Workload und Business-Streß sich das Träumen nicht abgewöhnen lassen
    von Michi

    Coole Sache, Philipp !!


    Vielleicht kannst Du beim nächsten Borgward-LKW-Treffen eine kleine Dokumentation der Aktion zum besten geben. Ich bringe gerne meinen Beamer mit.
    Die neue Geschichtsschreibung von Borgward entwickelt sich positiv, das wird auf Dauer auch unsere Szene weitergehend bereichern. Und wie wäre es, wenn 2 - 5 verwegene Borgward 4x4 LKW in absehbarer Zeit von D nach China fahren und den Nachweis erbringen, wie robust unsere Kisten sind. Ich schätze, wenn alles gutgeht und man entspannt aber zügig fährt, dann ist man in 10 Wochen vorort und klopft ans Fabriktor. Eine gesponsorte Rückverschiffung ab Shanghai wäre anschließend ein gelungener Abschluß. Wer weiß, Werner hat mittlerweile gute Kontakte aufgebaut. Ist vielleicht mal eine abenteuerliche Überlegung wert für Leute, die eine Chance auf unbez. Urlaub oder Sabbatical haben oder bereits in Rente sind .


    Begeisterte Grüße von Michi

    ...á propos, Klaus, die Idee mit dem Ballistol-Wasser-Gemisch ist nicht übel. Das ist ja fast ein homöopathischer Tipp. Ich bin über Silvester anner Nooordsee und auch in den letzten Wochen ein paar mal unterwegs gewesen, und neulich in der Halle sah ich die vielen kleinen Stellen die leichte oder mittelschwere Rostspuren hatten. So ein Mist !


    ...ärgert sich Michi

    Mensch Peter, donnerkittel, Du bist mit Deiner Version echt weit vorne. Chapeau!! Ich habe einige Getriebe fertiggemacht in den letzten Jahren, und diese Problematik habe ich immer mit der phänomenalen Dichtungsmasse von DIRKO gelöst. Schön mit Bremsenreiniger nochmal saubergemacht, dann mit geschmeidigem Finger 1x um den Bolzen rum eine Ladung DIRKO (die rote Variante). Das hält mehrere Jahre, das Zeug ist echt super. Das hat mir in Afrika schon oft bei sperrigen Sachverhalten geholfen. Nur auf's Brot geht nicht.


    Mehr Probleme habe ich immer wieder mal mit der Undichtigkeit der Wellenabgänge am Flansch (Getriebe und Diffs). Ich müßte mal die Laufflächen erneuern, auf denen die Dichtringe laufen. Oder gibt es da inzwischen irgendeine sagenhafte Innovation "New Generation Seal" die ich noch nicht kenne ? Fünffach-Dichtlippe mit Ölrückschleudereffekt vielleicht? Oder ein selbstregeneriernder Dichtlippen-Überzieher mit ölabweisendem Spezialeffekt ? Ingenieure vor !!


    Viele Grüße
    von
    Michi

    nein, hier geht es doch nicht um Werbeaufkleber, das ist eine andere Branche. Solche Gedanken wie eben z.B. Camouflage in Blau sind durchaus spannend, wenn man im Gesant-Erscheinungsbild nicht Originalität sondern Spaß in den Vordergrund stellt. Es muß ja nicht gleich bunt wie ein Flickenteppich sein, und auch nicht immer Nato-Oliv. Die Gedanken sind frei, und solange sich auch nicht schraubende Menschen gut gelaunt mit unseren Fahrzeugen auseinandersetzen, dann zahlt das auf ein positives Image der alten Laster ein. Kann so verkehrt nicht sein, denke ich.


    Kreative Grüße von
    Michi

    Gut geraten, TC, Hut ab!! In der Pseudozeugs-Branche bin ich seit Jahrzehnten unterwegs und zapfe da flott Kohle ab zum volltanken des Borgwards. Daher kommen aus der Richtung auch immer wieder fröhliche und interessante Tips von Leuten, die mit solchen Autos sonst nichts zu tun haben. Von skurril bis pragmatisch ist alles dabei, find' ich gut. Ich bin ja immer offen für kreative Anregungen, solange ich die Farbrichtung Blau nicht verlassen muß. Is klaaaar......


    Beste Grüße von
    Michi

    ....nur so als Hinweis am Rande: in der Nach-Waldorf-Zeit war ich auch Soldat (Funk-Uffz), und diese einzigartige Kombination ist über's gesamte Leben erheblich besser als jede Form von Drogenkonsum !! Borgwardfahren als Droge schließe ich da allerdings mal gepflegt aus.....


    Übrigens: neulich hat mir doch tatsächlich ein tolles Mädel aus der Design-Branche eigeninitiativ vorgeschlagen, ich sollte mal aus abgestuften Blautönen ein Camouflage-Muster auf dem Borgward aufbringen. Ernsthaft. Und die Lady war nicht unter Drogen.... Ich laß das mal sacken jetzt.....


    Getarnte Grüße von Michi

    ...wir Waldorfschüler brauchen für sowas keine Drogen, das weißt Du doch, Kumpel ! Die Sache mit den Farbresten aus dem Keller ist in der Tat eine spannende Idee. Damit bekommt man mit Sicherheit eine tolle "urbane" Tarnlackierung hin, mir der man z.B. auf dem Timessquare in NYC oder auch auf dem Bottroper Pferdemarkt voll mit dem bunt-bewegten Umfeld verschmelzen würde.


    Kreativ ins neue Jahr
    rollt
    Michi

    Moin zusammen,


    meine Meinung zum Jahresbeginn: ob matt oder glänzend, ob bei Sonne oder Schnee, Blau ist immer eine tolle Farbe! Stimmt doch, Jozi, oder ??


    Euch allen ein erlebnisreiches und pannenfreies Borgward-Jahr
    wünscht
    Michi

    ...mannomann, könnte das ein geiles Auto sein, wenn es Blau wäre....... welch ein schöner Traum. Jozi, bei unserer nächsten Tour in Namibia nehme ich ein Buch über Farb-Psychologie mit und werde im Gelände dann mal ein wenig referieren. Ich bin ganz sicher, auch Du wirst Dich in unbeobachteter Atmosphäre ein wenig öffnen zu neuen Gedanken in Sachen Farbe....


    Bring Farbe in's Leben
    rät
    Michi

    Moin Jungs,


    cool, danke. Die Erongo-Park-Hütte hat was, wirklich schön angelegt. Ich bin sicher, da ließe es sich gut leben. Keine Ahnung was unser Feuerwehr-Held Jozi so auf der hohen Kante hat, aber meine Kohle reicht leider nicht aus dafür ...... Und aus welchem Jahr ist die Postkarte ? Erkenne ich da 1906 ? Klasse, die Dokumente aus der Zeit sind immer wieder spannend. Besonders Portrait- und Gruppenfotos sind großartig. Wie unglaublich anders das Leben dort in der Zeit war als wir es von heute kennen.


    Tum Thema Historie: ich habe ein kleines Video von unserer Tour im März mal in Sepia eingefärbt und ein paar Kratzer eingefügt. Wenn da der B2000 von Jozi durch die Landschaft fährt, dann erweckt das einen wirklich authentischen 50ger-Jahre-Eindruck. Hat was.


    Ich könnt' schon wieder los.....
    Michi

    Interessante Diskussion mit verschiedenen Erfahrungen. Ich habe innerhalb der letzten 29 Jahre die Ölwannendichtung auch immer zusätzlich aber dünn mit Dichtungsmasse eingestrichen. Das hat prima funktioniert. Meine persönliche Produktempfehlung: Fluid D . Super Zeug: kann man schön dünn aufstreichen, bleibt flexibel/wird nicht fest, bei vorsichtiger Demontage der Dichtung "entgegenkommend", riecht lecker und ist obendrein auch noch blau. Kurz gesagt, das Zeug erfüllt sowohl technische als auch ästhetische Ansprüche.


    Dirko ist auch sehr gut, läßt sich aber nicht ganz so dünn und geschmeidig auftragen. Ich nutze das immer für gröbere Montagen und Außen-Abdichtungen wenn's mal Not tut. Wofür genau Hylomar erfunden wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Ist sperrig im Umgang, ich kann's nicht gebrauchen.


    Gruß zum Abend
    von Michi

    Hey Jozi,


    genau, das Hartmannstal ist westlich vom Marienflußtal. Da müssen wir hin, cooler Plan !


    Und Siggi: Genial, die Sache mit den Stapel-Möpsen !! Die können dann prima in der Heck-Kiste zwischen Werkzeug und H-Milch auf den Verzehranlaß warten. Hingegen Holzmakrelen wären nicht sooooo mein Fall.....


    Reiselustige Grüße von Michi

    Moin zusammen,


    inzwischen hat sich mein Gabentisch wieder um einige Teile reduziert, die nun bei anderen Borgward-Freunden in Einsatz kommen.
    Was jetzt noch da ist für den 522-Diesel:


    - Einspritzleitungen-Sets, gebogen und gerade
    - 1 x Einspritzpumpe
    - Ventile, gebraucht, Ein- und Auslass
    - Ventilfedern
    - Ventilkeile
    - Düsenhalter incl. Düsen (möglicherweise noch funktionsfähig)
    - 2x Schwungrad (guter gebrauchter Zustand)
    - Stehbolzen original (Zylinderkopf) für Kipphebelwelle oben und seitlich für Krümmerabgang
    - 2x Ventilator (Metall)
    - 1x Ölwanne Aluminium


    Vielleicht finden sich ja noch Verwender für diese Teile. Wie immer, alles zu günstigen Wochenend-Tarifen.


    Viele Grüße
    Michi

    Kumpel, Du weißt doch: es sind die Kreativen, die die Welt verändern, nicht die Erbsenzähler. Was ist los mit Dir, Mann ? Dem Mutigen gehört die Welt ! Mein Garmin zeigt uns die Wege, wo keine Minen sind. Du darfst nur nicht zum Schiffen wieder soweit ins Gebüsch rennen......


    Apropos Rollmöpse: beim Bund gab es früher so ein schönes kleines graues Diensthandbuch mit vielen sinnvollen und lustigen Hinweisen zum Leben im Felde. Da sind die auch mit Sicherheit aufgeführt als wichtiges Überlebensmaterial, und zwar so: "Möpse, Roll-, 2 Stück, immer schwimmen lassen vor dem Genuß". Das haben wir gemacht, alles korrekt. Also: auf nach Angola !!!


    Aber Schmerz beiseite: Deine Bedenken verstehe ich natürlich. Dennoch: wir müssen noch ein paar geile Touren machen. Und ich gehe schließlich früher in Rente als Du, bin daher etwas in Eile.....


    Derbe Grüße von
    Michi

    Hey zusammen,


    die Reibahle kommt natürlich im ausgebautem Zustand in Einsatz. Das Gerät ist einstellbar für einen von bis mm Größenbereich. Man stellt sie nach jedem Test mit dem Achsschenkelbolzen kaum spürbar um einen Hauch nach, solange bis er mit leichtem Druck hineingeht. Auch wenn der Bolzen gut gefettet ist sollte man ihn am Ende nur mit kräftigem Zugreifen mit einer Hand drehen können. Geht's schon richtig leicht zu drehen, dann hat man schon zu viel weggenommen.


    Hinweis: Bolzen und Buchse sollten die gleiche Materialtemperatur haben. Ich habe die Prozedur mal im Winter durchgeführt. Der Bolzen lag schon draußen in der Halle, die Buchse kam aus dem warmen Keller zuhause. Die Unterschiede in der Materialausdehnung würde so die tendentiell zarte Korrektur mit der Reibahle deutlich spürbar verfälschen. Eine Stunde warten hilft.


    Grüße von
    Michi

    Hey Jozi,


    gibt es denn das Buchsen-Element bei Matz nicht mehr komplett neu ? Hat er nur noch die Messingbuchse alleine ? Das da ein Engpaß ist, hätte ich nicht gedacht. Habe die Achsschenkelbolzen schon 2x gemacht, mit der Komplett-Buchse gingen Ein- und Ausbau immer prima. Sperrig fand ich das Einpassen des Bolzens bei feinfühliger Anwendung einer passenden Reibahle (kostet richtig Schotter, so ein Teil). Ohne das ging es nicht. Eine kleinste Drehung zu weit, und schon ist die Buchse hin. Aber nach dem ersten Fehlversuch war das prädikat schmatzend mit leichtem Druck ganz gut zu erreichen.
    Grüße von Michi

    Mensch Jozi,


    ich glaube, die sozial und finanziell verträglichste Variante ist, wir beide machen zeitnah wieder eine derbe Tour zusammen und Du berichtest im Forum in altbewährt illustrierender Weise. So haben alle was davon. Der eine fährt, der andere träumt, das hat doch auch was, oder ? Ich denk mir schonmal ein paar neue Detail-Ziele aus mir schön deftigen Pisten, ok ? Außerdem rechne ich fest damit, daß Du das 522-Projekt vorort vor der Rente noch fertigbekommst und wir so auch mal mit 2 Borgis und 4 Leuten vielleicht mal nach Angola brackern können. Auch cool der Gedanke.
    Übrigens: am Sa. 27. August um 20.00 Uhr zeige ich einen ausgedehnten Vortrag zu unserer diesjährigen Namibia-Reise auf dem AMR-Globetrotter-Treffen in Amelinghausen (bei Lüneburg). Incl. Rollmops-Großaufnahmen. Falls jemand aus dem Forum mit Borgward da auftauchen will, wäre das eine echte Bereicherung der Szene.


    Viele Grüße
    von Michi