Beiträge von Welle

    Und wenn du magst, kannst noch mehr lernen ;-) Hatte dann beim TÜV das Problem, dass vorne links viel schlechter war, als rechts. Hatte man beim normalen Bremsen nicht gemerkt, erst bei starkem Bremsen. Erste Vermutung: Luftbläschen in der Leitung. Also hab ich mir eine Unterdruckpumpe gekauft - mit Nachfüllflasche für den Ausgleichsbehälter: das Ding ist Gold wert - und entlüftet. Aber nix wurde besser, im Gegenteil. Bis ich draufkam, dass ja die winzige Ausgleichsbohrung die einzige Öffnung ist, durch die Bremsflüssigkeit nachlaufen kann ... und ich hatte mit hohem Druck entlüftet. Nachdem ich das auf ganz sanft gestellt hatte, klappte das Entlüften prächtig!


    Bremse war besser aber noch nicht gut. Hab dann eine andere Bremstrommel draufgemacht - und siehe da: Bremst einwandfrei und so gleichmäßig, das auch der Ingenieur nix mehr zu meckern hatte.

    Sodele, hier die versprochene Rückmeldung: die Bremse funktioniert einwandfrei, es war also definitiv die verstopfte Ausgleichsbohrung (oder beide) im HBZ.

    Wieder was gelernt.


    Nochmal vielen Dank für die Hilfe.

    Grüßle

    Jürgen

    Ne ne, der Hydrair hat einwandfrei gearbeitet. Die Luftarbeitskolben müssen ja im Ruhezustand in Nullstellung sein. Ich hatte das lediglich überprüft, da es ja auch hätte sein können, dass die, obwohl unwahrscheinlich, gehangen hätten - und das System deshalb auf Dauerbremse gestanden ist. Außerdem: gebremst hat er ja; bloß halt auch dann, wenn er nicht sollte ...


    Grad ist bei uns Dauerregen und bei mir Zeitmangel. Aber sobald ich das zusammengebaut habe, gebe ich Meldung.


    Grüßle

    Jürgen

    Danke, aber den Hydrair habe ich schon überholt, der ist wie neu!


    Aber jetzt ist ein fettes DANKESCHÖN an Hermann fällig! Danke, dass du so hartnäckig auf der 2. Bohrung rumgehackt hast. Da ist tatsächlich eine - aber die hat gerade mal 0,5 mm Durchmesser, wie soll man das auch sehen ... Und eine davon war tatsächlich verstopft. (Und mir ist heute wieder eingefallen, warum ich die Anschlussschrauben nicht rausgemacht hatte. Die wollten nämlich nicht raus. Hab aber heute endlich die 27er Nuss wiedergefunden - und mit dem Schlagschrauber ging’s dann auch.)


    Ich hoffe jetzt mal, dass das der Quell des ganzen Ärgers war. Sobald ich Zeit und Lust habe, baue ich das Geraffel wieder zusammen und werde über Erfolg oder Misserfolg berichten.


    Nochmal danke, Hermann.

    Grüßle Jürgen

    Danke, Hermann, wo du Recht hast, hast du Recht. Ich hab zwar nach dem Honen kräftigst mit Druckluft und Bremsenreiniger geputzt, aber dann schraub ich Anschlüsse gelegentlich auch noch ab und schaue nach. Ansonsten habe ich nix geändert, außer alle Gummiteile zu erneuern.


    Und am Hydrair wars genauso. Alle Gummiteile erneuert und wieder zusammengesetzt.(Und zwischenzeitlich nochmal aus- und auseinandergebaut, überprüft, dass auch alles richtig ist (von dem Teil gibts ja wenigstens eine Zeichnung) und wieder zusammen- und eingebaut.) Ich gehe also davon aus, dass es am Hydrair nicht liegen kann. Auch stehen die Luftarbeitskolben in Ruhestellung, habs über die Wartungsöffnung mit einer Endoskopkamera überprüft. Das scheidet also aus, der Fehler muss im Hydrauliksystem liegen ...


    Und ja, auch ich habe einen Namen.

    Viele Grüße

    Jürgen

    Einen schönen guten Abend,

    wie viele Bohrungen sind, sehe ich ja innen am Zylinder. Sind echt nur 2 Eingangsbohrungen. Hat ja aber die letzten 56 Jahre auch funktioniert ... und ich bin der Meinung, dass ich da definitiv nix falsch zusammengesetzt habe. Ist ja auch nicht viel dran ... und die neuen Manschetten sind auch nicht größer, als die alten.


    Die Leitungen hätte ich theoretisch schon vertauschen können, weil ich neue verlegt habe. Ich meine aber, dass ich’s so gemacht habe, wie‘s vorher war. Müsste doch aber auch egal sein, zumindest für das Problem, das ich habe, oder?


    Theoretisch hätte es auch sein können, dass ich die Bodenventile falsch rum drin hatte - aber ob das was mit dem Fehlerbild zu tun gehabt haben könnte ....?


    Ich verstehe es einfach nicht ... werde aber wohl alles so wieder zusammenbauen und nochmal versuchen.... Bloß was mach ich, wenns dann immer noch nicht geht?

    Hmmm, also könnte es sein, dass ich die Bremsleitungen vom HBZ zum Hydrair falsch angeschlossen habe? Bei mir wird der Hydrair von der im Schaubild mit 4 bezeichneten Leitung angesteuert. Und 6 geht zur Hinterachse und 7 zur Vorderachse. Die Einbaurichtung des Hydrair war aber schon immer so. Ich hab das Dingens jetzt mal fotografiert. Die Bohrungen zum Ausgleichsbehälter liegen jeweils hinter der Primärmanschette ...

    Die Frage wäre noch, wie gehören die Bodenventile eingebaut - wie das linke oder wie das rechte?

    Und ich hab Zweikreis. Und blicke jetzt gar nicht mehr durch - dachte vorhin erst, ich hätte die Ursache gefunden, weil am HBZ ein Kreis im Ruhezustand keinen Durchgang aus Richtung Hydrair zum Ausgleichsbehälter hat; der andere schon. Nach dem Auseinanderbauen und Messen muss ich aber feststellen, dass das Loch aus dem Ausgleichsbehälter hinter der Primärmanschette sitzt. Da kann also nie was durch in dieser Richtung. Und jetzt?

    Nein, nicht schlecht. Saumäßig schlecht. Um die Schläuche abzumachen musst du erst die Bremsleitungen abschrauben, die Befestigungsschrauben rausmachen und den HBZ drehen, damit man mit dem Schraubenschlüssel drankommt. Ist echt ne super Konstruktion.

    Zeichnung habe ich keine. Und das mit der Nadel haut nicht hin, weil beim Hano zwischen Ausgleichsbehälter und HBZ locker 1 m Schlauch ist. Da sich ja aber so langsam abzeichnet, dass es am HBZ liegen muss, werde ich den demnächst halt nochmal ausbauen und versuchen herauszufinden wo der Fehler liegt, so er denn da liegt ... Ich werde berichten.


    Danke für die Hilfe.

    Das mit dem Bohrung testen durch Behälter abnehmen verstehe ich nicht.


    Was ich auch nicht verstehe ist das mit der Pedalstellung: Wenn das Pedal ganz draußen ist, heißt das doch, dass die beiden Kolben ganz in Grundstellung sind. Wieso baut sich dann der Druck nicht über den Ausgleichsbehälter ab?

    Zugequollene Schläuche können ausgeschlossen werden.


    An der Druckstange habe ich nix verändert. Im „entspannten“ System hat das Pedal auch Spiel, ergo dürfte es das auch nicht sein.


    Der Pedalweg wird mit jedem Bremsen kürzer - und bleibt dann so. Das ist das, was ich nicht verstehe. Und im HBZ ist ja so viel nicht drin, so dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich was falsch eingebaut haben könnte, doch eher gering ist ...

    Verzweifelte Grüße aus dem wilden Süden,


    nachdem ich den Hydrair überholt hatte, hatte ich ja Probleme mit dem Entlüften. Das lag am HBZ, den ich mittlerweile auch überholt habe. Jetzt, da alles wieder zusammengebaut und entlüftet ist, hab ich folgendes Problem, zu dem mir so gar nichts mehr einfällt:


    Nach dem Start ist alles bestens, das Auto rollt leicht, die Bremsen sind gelöst. Wenn ich dann ein paarmal gebremst habe, wird das Pedal immer härter, die Bremsen sind zu und lösen sich nicht mehr. Auch nach völligem Ablassen der Luft (auch im Hydrair ist kein Druck mehr) ist das Pedal bockelhart, lässt sich keine 5 mm mehr durchtreten, die Bremsen zu. Und das bleibt so. Das betrifft beide Achsen, da alle Bremstrommeln heiß sind.


    Die Bremsen lösen sich erst, wenn ich am Hydrair oder am HBZ über die Entlüftungsventile (vorderer und hinterer Kreis) Druck abgelassen habe. Also muss das Problem in der Hydraulik liegen. Nur WO?


    Die Bodenventile, die als erstes als Übeltäter in Frage kämen, können es nicht sein: 1. sind alle neu und 2. könnte ich sonst nicht über die Entlüftungsventile am HBZ den Druck ablassen.


    Leute, ich brauche dringend eine Idee, wo der Fehler liegen könnte.


    Grüßle

    Welle

    Deshalb nervt mich das ja so, dass ich das Teil rausbauen muss. Radbremszylinder sind neu und den Hydrair hab ich komplett überholt. Und dachte, jetzt ist alles gut ...

    Sodele, hab die beiden Entlüftungsventile gefunden. Aber: die Sechskante sind weggegammelt, so dass sich die Teile nicht öffnen lassen. Also werd ich den auch noch ausbauen müssen, und dann gleich überholen, weil‘s da doch auch ziemlich tropft ...

    Bloß kommt man da ja nicht wirklich dran. Sehe ich das richtig, dass ich erst die Bremsleitungen abschraube, dann das Bremspedal löse, dann die 4 Schrauben am Flansch abschraube und anschließend hoffe, dass die Schläuche der Zuleitungen lang genug sind, um den HBZ zu drehen um selbige abschrauben zu können?

    Nächste Frage: gibts für das Teil einen Reparatursatz, am Besten mit Faltenbalg usw.?


    Grüßle

    Jürgen

    Hallöchen,

    bin ich zu blöd die Bremse zu entlüften? Zumindest kommt es mir gerade so vor. Das Pedal lässt sich leicht bis auf den Boden durchdrücken. Hab begonnen mit dem Hydrair, dann hinten rechts, hinten links, vorne rechts, vorne links und nochmal alle 4 am Hydrair. Nirgends kam mehr Luft – und dennoch geht das Pedal bis zum Boden. Wo liegt der Fehler?


    Grüßle

    Jürgen

    Anlasser ist ok, an dem liegts nicht.

    Und so wenig ich weiß, wird beim Anlassen nur der Salzstreuer im Armaturenbrett überbrückt - der Vorwiderstand an der Spritzwand nicht. Aber dass der durchbrennt kann doch auch so normal nicht sein ...

    Sodele, ich habe Neues zu berichten: Nachdem ich 4 neue Kerzen eingebaut hatte, war ich ja sehr zuversichtlich, dass Hano wieder startet, aber ... er glühte zwar, machte aber beim Starten nur wenige Zündungen (Klackern) und wollte einfach nicht angehen.


    Ich dachte, womöglich ist die Batterie durch das viele Orgeln zu schwach (ich hatte zwar das Mopel zum Laden dran, aber halt nicht lang) und zieht nicht mehr so durch, wie sie soll. Also Starthilfe organisiert. War aber wieder dasselbe, also hab ich dann auch mal ein bisschen länger georgelt - und dabei ist dann der Vorwiderstand durchgebrannt. (Ist das normal?)


    Jedenfalls hab ich das Auto dann zu mir schleppen lassen um weiter nach den Fehlern zu suchen.

    Die Stromunterbrechung lag/liegt an einem Kontakt am Zündschloss; der ist abvibriert oder gebrochen. Und zwar das rote Kabel. Ok, Zündschloss habe ich noch eins.

    Das größere Problem ist der Vorwiderstand. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, muss das je ein spezieller sein; weiß jemand wo ich so ein Teil herbekomme? Und kann es sein, dass der alte im Laufe der Jahrzehnte irgendwie so weit verschlissen war, dass er zu viel Widerstand hatte und Hano deshalb nicht starten wollte? Dann wäre mal wieder alles zusammengekommen ... aber dann lohnt sich das Schrauben wenigstens.


    Nochmal danke für Eure prima Unterstützung.

    Grüßle

    Jürgen

    Zwischenstand: komischerweise ist jetzt wieder Strom da. Lässt auf einen Wackler oder gebrochenes Kabel schließen. Hatte im Keller noch 2 Glühkerzen gefunden, das Blöde ist, dass alle 4 durch sind und jetzt kein Boschdienst mehr offen hat. Also werd ich erstmal neue Kerzen besorgen und nächste Woche noch einen Versuch starten. Ich werde berichten. Danke für eure Unterstützung. Fröhliche Weihnachten.

    Merci, Andreas, rotes Kabel, Zündschloß, schwarzes Kabel ... jetzt hab ich einen Plan, was ich am Samstag prüfen kann. Ich hoffe ja immer noch, dass ich das Auto auf eigenen Schuhen nach Hause bekomme ... Ich werde berichten.

    Grüßle

    Jürgen


    P.S. Das mit + auf die erste Glühkerze hatten wir schon probiert ... Ergebnis war, dass jetzt die Kerze zerschossen ist.