Beiträge von Der BundesBär

    @Munster...da steht schon ein Panther. O.k., nicht mit Maybach V12. Aber fahrbereit. Und die Bundeswehr hat in Trier eine zweiten Panther, den mit Maybach, sogar aus der selben Serke wie der von Flick ( ich meine auch beide sind sogar nach Mai 45 für die Briten aus Resten gebaut) Was sollen mit noch einem?

    @Kriegswaffe. Wie selbst in den letzten Links zu lesen waren die Eigenschaften beim Panzer strittig. Da war die Auflage zum Verkauf "an einem Berechtigten" naheliegend, da ist letztlich beoden Seitem mit gedient. Das Corpus Delicti ist weg aus dem Umfeld, aber der Eigentümer bekommt gutes Geld dafür. Und selbst wenn es eine Kriegswaffen wäre...auch die kann man durchaus handeln und transportieren, auch in Deutschland. Kommt halt auf die Genehmigung an...


    Jens

    Gunnar, da hast Du einen weiteren wunden Punkt getroffen... einige, die jetzt über mangelnde Hilfe von THW, Feuerwehr oder BW jammern sind ausserhalb der Katastrophe Arbeitgeber, die es nicht gut finden wenn ihre Mitarbeiter in normalen Zeiten für ihre Rolle in diesen Organisationen üben...oder in anderen Regionen in den Hilfseinsatz gehen...


    Jens

    Da sind wir doch bei der Kernfrage... das was man bis '89 an Zivilschutzvorsorge getrieben hat war erstens durch den kalten Krieg getrieben und zweitens an vielen Stellen darauf abgestützt, dass eine staatliche Einrichtung wie die Bundespost eh da war... unter dem Aspekt wirtschaftliches Handeln wurde überall gespart und privatisiert, nicht zuletzt haben alle begeistert Telekom-Aktien gekauft...


    Wie bei der BW wurde gespart, hier um der Profite aller ( oder zumindest eine Mehrheit )... und wie bei privaten Versicherungen merkt man beim KatSchutz erst in der Katastrophe wenn etwas nicht da ist...


    Jens

    Ach ja... da war was. Die technische Spezifikation zum Beispiel. Die wurde für den klassischen Kat 1 quasi als militärisches WünschDirWas verfasst, ursprünglich sollten die Autos auch alle schwimmen können, um den Kampfverbänden unmittelbar im Gefecht auch in weglosem Gelände überall folgen zu können. Wie lange selbst das Auto das nittmachen soll hat man bei der Auslegung auch berücksichtigt. Sprich: der Kat darf nach x km Quälerei einfach ausfallen. Wenn er länger fährt auch gut. Der U1300 ist da schon ziviler, und heute beschafft man halt noch ziviler ... nicht nur weil man sich mil spez ala Kat nicht leisten nann sondern auch nicht will, der taktische Ansatz wird sich sicher geändert haben. Auch viele Gefechtsfahrzeuge müssen nicht mehr tiefwaten können...


    Auslegung 2: Aggregate wie Achsen, Getriebe und Motoren haben Dichtungen damit das Öl drin bleibt...aber keine das das Wasser draussen bleibt. Der U1300 mag in Betrieb Druck in Aggregaten aufbauen um - analog zu ABC Schutzbelüftung - Ungemach draussen zu halten... aber sobald der Motor mal aus ist säuft der U1300 so vollumfänglich ab wie jedes Auto... und die Brühe bleibt drin. Oldtimer aus dem Hochwasser kann man daher durchaus retten, man muss sie aber sofort zerlegen oder riskiert dass die Aggregate neu müssen weil die Brühe innen für Korrosion sorgt...


    Jens

    Ja, dass ist ja das "nette" an der Sache...wobei der rostige Gartenfund, den man als Kuriosität aufhebt sicher anders "bewertet" wird wie das erwähnte Butterfly, dass man mangels Info aus Tradition weiter als Taschenmesser herumträgt. Oder auch so Gimmicks wie klappbare Cuttermesser mit Einhandbedienung und Feststellung. Selbst wenn Du Handwerker bist darfst Du die ausserhalb der Baustelle nicht in der Hosentasche herumtragen... wird als "Führen eines verbotenen Gegenstandes" gewertet...


    Jens

    By the way... ja, dass auch die 8x8 Trakker als Neufahrzeuge ein weniger wertig wirken stimmt, die erfreuen sich aber bei der Truppe grosser Beliebtheit. Laut mehreren Quellen hätte man als Multi Ersatz in der Truppe lieber Trakker gehabt als den RMMV HX mit Hakenlift....


    Jens

    Wie schon nal geschrieben... beide Seiten suchen einen "Kompromiss" ... die der Staatsanwaltschaft weil die damalige Aktion völlig überzogen war, die der Verteidigung weil auf der anderen Seite tatsächlich Sachverhalte "zu Buche" stehen, die nach Gesetzeslage nicht hätten sein dürften. Das das ganze dann noch vor DEM historischen Hintergrund steht macht es zu einem Minenfeld fpr alle Beteiligten...


    Jens

    Aus Blech kannst Du bauen was Du willst, bei "Autos" gibt es keinen Anscheinsparagraphen wie bei Handwaffen. Und KwKg und Co ziehen nicht, da Du ja ein nur "Lookalike" baust, das nie eine Waffenfunktion haben soll....


    Jens

    Wie alt ist das Bild ? Auch 2018 hatte MB noch einen riesigen Stand auf der Eurosatori, die Aussagen auf die ich mich beziehe sind von 2021.


    Und ja, die unsuasgeprochenen Absprachen gab es schon immer, so wie 1956 jede Firma irgendetwas liefern durfte war es später auch wieder, nach BEdarf poltsich getriggert. Warum wohl kam der Iltis ? Warum wohl hatte der Leo 2 Lieferanten?. Nur ändern sich halt die Zeiten und von einstmals einem Dutzend Firmen sind kaum mehr welche über. Und die sehen ihren Schwerpunkt jetzt auch woanders ...nicht umsonst sind die UTV 5 / 15to ja RMMV Fahrzeuge, die bei Steyr unter Verwedung von MAN Komponenten gebaut werden...


    Jens

    Also ... abgesehen davon das der aktuelle U5000 auch mit allem vollgestopft ist was der Elektronikmarkt hergibt hat wohl MBS / Mercedes zunehmend wenig Interesse am Militärgeschäft, sprich hat wohl kein (verwertbares) Angebot abgegeben .


    Stückzahl ... 1.800 EA war für eine BW mit 480tsd Mann plus MOB Reserve ... Also sind heute 500 EA für 180tsd schon eine gute Anzahl, zumal es ja hier nur um den ungeschützten Teil der Flotte geht. Dazu kommen ja noch die EAGLE 6x6 SAN.


    Krankentragen - Tragen... da die BW - wie viel Nato Armeen - sich auf einen modernen Standart zum Vewundetentransport geeinigt haben, der sich an den zivilen Normen orientier,t sind die ollen Feldtragen in Stahlhalterungen aus dem U1300 schon seit ein paar Jahren garnicht mehr zulässig. Die KrKW, die noch in Dienst stehen, dienen als eine Art Notreserve, wenn ein Verwundeter in unwegsamem Gelände gefahren werden muss da dann die Nutzung im Sinne der Nothilfe bis zu einem Übergabepunkt möglich ist. Auch die VOrrichtung die Trage automatisiert ins Fahrzeug zu bekommen ist Stand der Technik. Und nur weil es "früher so ging" muss der Soldat des Jahres 2021 ja nicht verzichten, oder?


    Kraftfahrer ... ein schlecht ausgebildeter / übermütiger / dämlicher Fahrer bekommt alles festgefahren, und manchmal ist einfach der Untegrund für alles unbefahrbar - auf weichen Wiesen kommt auch ein KAT 1 oder ein Kettenfahrzeug nicht weit ... und in Bezug auf Hochwasser hatte ich ja schon etwas geschrieben: Von den derzeit vermuteten bis zu 40.000 (!) KFZ die in der Flutkatastrophe zerstört bzw. stark beschädigt wurden gehen auch viele auf das Konto der Fahrer, die mal eben mit 40 Km/h "in die Pfütze" gefahren sind und sich mit der eigenen Bugwelle ausgenockt haben. Bzw. entgegenkommende FZ versenkt haben ... auch wenn man weis wo es lang geht und sicher ist, dass die Strasse noch da ist: Schrittempo!


    Jens

    Etwas off topic, passt aber schon....


    Also...Sammler WbK ist die rote, mit der hat man m.E. anders als bei der grünen (Kurzwaffen jnd Halbautomaten für Sportschützen) nicht zwingend die Erlaubnis zu Erwerb und Besitz der Munition...aber meist hat der Sammler auch eine grüne WBK weil er ja auch schiessen will, wenn man dann mit den Kalibern ein wenig aufpasst und gängige Kaliber schiesst kann man auch mit den entsprechenden Waffen der Sammljng legal schiessen ohne zusätzliche Munitions-Erwerbserlaunis ...


    Die Menge an sich ist nicht reglementiert... man muss es nur richtig lagern....


    Jens

    Nein, ist es nich. WIe Du schreibst ist der lediglich das Zeigen in der Öffentlichkeit reglementiert. Natürlich sofern Du die Sachen legal erworben hast ... Aber ich gehe mal davon aus, dass das drum herum auf Grund der "unklaren Gesamtlage" halt den Unterschied macht, ob man dem guten Mann unterstellt über die "Probleme" bei seinen Sammelobjekte Bescheid gewusst zu haben oder nicht... Jemand der aus Faszination für die Technik Dinge sammelt und dabei "ein Problem" übersieht steht in einem anderen Lichte als jemand, für den solche "Ikonen" Teil eines Art Heldenschreins sind...


    Jens

    Ja, bei den Sachspenden ist das teilweise natürlich "ein Phasenproblem" ... was bis heute Mangelware ist sind Arbeitsklamotten "in Männergrösse", gut weggegangen hier im Ort sind auch T-Shirts alls Wechselklamotten, trockene Socken ets .. All die, denen die Wohnung abgesoffen benötigen jetzt Sachen, die man beim Aufräumen tragen kann, die vorhandenen können sie mangels funktionierender Waschmaschine nicht reinigen, für schicke Klamotten fehlt halt die Wohnung mit einem Kleiderschrank ...


    Aber wie dem auch sei; Danke an all diejenigen auch hier aus dem Kreise, die wie auch immer die Region unterstützen. Egal ob aus der Ferne durch spenden oder vor Ort - ich weiss inzwischen von einigen, die privat, als Reservist oder als aktiver Feuerwehr/THWler hier in der Regionaktiv sind oder waren!


    Jens

    Ja, jetzt greift halt auch die übergeordnete Organisation, Stabsstellen sind eingerichtet, Dinge geklärt die man ohne Kenntnis einer in dem Ausmaß drohenden Katastrophe halt nicht klären kann. Üben kann man halt vieles und auf vieles vorbreitet sein, aber selbst der Geübteste muss sich in einer neuen Lage erst einmal orientieren. Und das muss jedes Individuum halt ersteinmal akzeptieren. Das was direkt nach dem 13./14. hilfreich und lebensrettend war paßt nach 14 Tagen nicht mehr.


    Aus der Praxis des Chaos 100 Meter vor meinem Standort: Was in den ersten Tagen zum Thema Entsorgung absolut in Ordnung ging - Betroffene und Helfer schaffen alles, was von einem Gebäude weg soll / muss auf die Strasse, egal ob Treibgut, Hausrat, verdorbene Lebensmittel, Schlamm (...) und jeder, der kann fährt den Mist bunt gemischt auf nahegelegene Abkipplätzte (Vom vierachser Kipper bis runter zum 11er Deutz, pilotiert von 12 jährigen...) ist langsam nicht mehr akzeptabel. Über Tage kamen immer wieder Transportkommandos, die auch unermüdlich aufgeräumt haben, wenn jetzt die Leute anfangen den Buschutt einfach in die nächste Wiese zu kippen oder die eigentlich garnicht betroffenen einfach die Gelegenheit nutzen auszumisten und alles einfach wild in die Gegend zu kippen wird es langsam "etwas fragwürdig". Der Kreis/ die Stadt bemüht sich nach Kräften eine für die Psysche durchaus wichtige Normalität zu erreichen, das wird dann egoistisch sabotiert.

    Und wenn man dann in den "sozialen Medien" das Geheule von manchen Leuten liest, die extra mit werbewirksam dekorierten Autos von weit her spontan zum helfen kommen ohne von wem angefordert zu sein und abgewiesen werden kommt wieder eines der bekannten Probleme zu Tage: Egozentrische Rechthaberei. "Ich habe beschlossen zu wissen was richtig ist, ich habe keine Mühen gescheut etwas zu tun, also huldigt mir, bietet mir eine Plattform zur Selbstdarstellung..."


    Die, die wirklich was "rocken wollen" organisieren sich bzw. etwas, fragen über Kontaktstellen an wo Not ist und fahren gezielt etwa Schulen, Altenheime oder Kitas an um dort auszuräumen, machen dann vieleicht ein BIld nach erfolgreichem Ende der Aktion, aber kein riesen Tamtam. Und fordern kein Lob ein ...


    Ach ja... auch das Thema Sachspenden ist so eine Sache. Während vieles natürlich den Bedarf trifft und es in den Hilfzentren zu vielen anrührenden Szenen kommt (Junges Paar, Kind #1 kommt in den kommenden Tagen zur Welt, das bereits voll eingerichtete Kinderzimmer mit allem was man braucht wurde Totalverlust, die Helfer haben so lange gesucht bis wirklich alles bis hin zum Bettchen zusammen war .... alle happy usw) meinen Leute neben in der Situation unsinnigen Dingen wie Abendkleidenr auch säckeweise dreckige Wäsche, Lumpen und kappute Schuhe dort abladen zu müssen, andere machen eine Schoppingtour ("das geht bestimmt gut bei Ebay") . Und werden pampig, wenn man sie drauf hinweist und des Platzes verweist ...


    Und überhaupt ... man sieht und hört vieles, auf das man gerne verzichtet hätte, selbst wenn man nicht direkt betroffen ist...


    Jens

    Bei gefunden Schusswaffen heist es ja auch "sind unverzüglich einem berechtigten zu überlassen" ohne dass das näher ausgefürht ist. Berechtigt ist dabei jeder, der die entsprechenden Genehmigungen zum Erwerb besitzt und überlassen heißt nicht verschenken. Wenn "er" also ein gutes Angebot hat und der Käufer alle notwendigen Genehmigungen steht dem Deal nichts im Weg...


    Jens

    Euch auch vielen Dank!!


    Ja, mit der Generation insgesamt geht viel Wissen über "unsere Technik" verloren... ich hab da sicher viel gelernt und verwende das auch, aber das ist was anderes als es damls richtig gelernt zu haben. Vattern hatte nicht nur klassischen Maschinenbau Fachrichtung KFZ Wesen studiert, sondern auch das Wissen immer praktisch genutzt. Der wusste nicht nur wie es geht sondern auch warum ... die bösen Geschichten von getunten DKW 3 Zylinder-Motoren mit strömungsdynamisch optimierten Ansaugtrichtern sind mir sehr präsent...^^


    Jens

    Ja, auch die Bundeswehr übt jetzt wieder vieles...aber manches, was in den 80igern zum Standard gehört läuft derweil nur holprig wieder an. Ich meinte auch primär die länderübergreiffende Koordination auf Stabsebene...


    Jens

    Zum einen stimme ich Andreas zu - nur weil Flut war sind Grossbrände ja auch hier nicht ausgeschlossen, da muss ich dann sehr schnell Kräfte haben, die nlch einsatzfähig sind.


    Zum anderen wird das Problem vergleichbar mit einem der Probleme bei der BW sein: Sowas wurde lange nicht geübt. Die OV sind sicher in ihren Fachbereichen fit, haben auch mal mit den Nachbarn geübt, aber so eine regional konzentrierte Katastrophe, die ganz spezielle Fähigkeiten in grosser Zahl benötigt, die dann aus ganh DEU kommen müssen und dann über Wochen gebunden sind sicher nicht...


    In wie fern analog zur BW das Potential geschrumpft ist kann ich nicht beurteilen - Stichwort Anzahl und Dislozierung schwere PI Einheiten...


    Jens