Beiträge von nobuddy

    @ Bodo : Dass das wirklich "nur" ein Öldruck ist , hast Du gründlich beäugt ... ? Nicht dass Du ein Original für ein Sechzigstel des dann erreichbaren Preises verschleuderst . Original-Otto's werden ziemlich gut gehandelt .




    Aber auch als Öldruck müsste das doch im bergigen Süden einen Liebhaber finden .



    Nachtrag : Habe gerade gesehen , dass das Original vor zwei Jahren in München auf 1800.- geschätzt und für 5250.- EUR versteigert wurde . Dann ist 80.- auch für "nur" einen Öldruck ja ein Sonderangebot !

    Dann mach' doch mal den Feldversuch : Ein schönes Foto davon hier in diesem Thread einstellen und warten , bis als nächsten Post hier jemand die Verkaufsanzeige mit Deinem Bild verlinkt ... Quasi Fake-Grundlagenforschung ... :-)

    Die kommt schon nochmal wieder ... meist hat er ja mehrere Exemplare von den angebotenen Fahrzeugen ... :lachuh:

    Großartig !


    :lach::lachuh::auslach:


    Mir drängt sich allerdings der Verdacht auf , dass er die Anregung dafür weniger in WK II - Lektüre gefunden hat sondern eher in dieser Kategorie ...


    Wie auch immer , er wird auf jeden Fall viele viele Menschen amüsieren - und das ist doch auch etwas wert !

    Würde ich so nicht unterschreiben . Man muss nur a: Immer mal Erkundungstouren machen und b: Ohne Vorzelt losfahren . Das ist nun einfach schon zu campingmäßig - und da werden sie halt überall seltsam , weil eben überall Campingplätze sind . Das Verhalten der Freecamper hat natürlich sein Übriges dazu beigetragen : Die Mülleimer an den freien Parkplätzen haben schon extra kleine Öffnungen - also wird die kpl. Mülltüte ( mit sichtbaren Übernachtungshinweisen wie Dosen oder Kaffeefiltern ) nur zu einem Drittel in die Öffnung geklemmt , anschließend hinter den nächstgelegenen Knick geschissen und das Papier fliegen gelassen ( Nachts ganz großartig hinzubekommen - am nächsten Morgen weiß zwar niemand , wer das war - dass es Übernachter waren , ist aber sonnenklar .. )

    Ich habe über Jahre die Erfahrung gemacht , dass man umso mehr in Ruhe gelassen wird , je "ärmlicher" in den Augen der "Normalos" man daher kommt . Das heißt - weitestgehend im/am Auto leben , sich möglichst garnicht ausbreiten - also den Kocher nicht auf einen Tisch stellen , sondern auf den Klapptisch innen an der Hecktür - bestenfalls abends einen Klappstuhl raus für 's Sundowner-Bier . Müll immer woanders in einer Mülltonne entsorgen ( Supermarktparkplatz ) , Pupi ebenfalls irgendwo im Nirgendwo und natürlich trotzdem abtarnen / unterbuddeln ...

    Zwei Ideen hätte ich für Dich , Rolf :

    OSTSEE - Weidefelder Strand bei Olpenitz . Ist kostenpflichtig ( bezahlbar ) und eigentlich nur für Tagesparker . Am Südende neben der Surfbude ist eine schmale Wiesenfläche - sogar durch eine kleine Hecke abgegrenzt ( Google Maps "Weidefelder Strand " ) . Dort bin ich abends hingefahren , habe mir ein Ticket geholt ( damit die Schranke aufgeht ) , auf ebendieser Wiese in der äußersten Ecke prima und mutterseelenalleine gestanden und bin morgens nach dem Kaffee spurlos verschwunden . Vor- oder Nachsaison ist zu empfehlen !

    Eines späten Abends kam mal ein Mann mit Taschenlampe vorbei und stellte sich als Betreiber des Parkplatzes und des anliegenden Lokals LOBSTER vor . Als ich ihm sagte , dass ich selbstverständlich gefragt hätte , wenn ich das gewußt hätte , meinte er nur " nee, nee , Sie haben ja bezahlt ... Sie waren ja auch schon öfter hier " Einen gewissen Wiedererkennungswert hatte der olive Landy also offenbar - und ist bei ihm auch auf Sympathie gestossen .

    Das ist aber schon ein paar Jahre her - heutigen Stand der Dinge kenne ich nicht . Bei echtem Badewetter bleiben die Letzten Besucher natürlich bis zum letzten Licht , aber irgendwann kehrt da richtige Ruhe ein ...


    NORDSEE - Südwestliche Ecke des Banter Sees in Wilhelmshaven , genauer Benzstrasse Ecke Anton-Dohrn Weg . Dort gab es - ist aber auch schon einige Jahre her - noch eine "vergessene Ecke" , wo man problemlos stehen konnte .

    Irgendwo bei Hooksiel ( Bäderstrasse ? ) war auch ein kostenloser Parkplatz mit J-W-Port-Blick ... schwer zu finden , weil ewig lange Zufahrt . Allerdings brauchst Du da für's Vorzelt 'ne Schlagbohrmaschine und ein paar Dübel , war asphaltiert dort ... Vielleicht findest Du den ja über Google-Map-Forschung .


    So oder so - schönen Urlaub !

    Moin !


    Zu Sehlendorf sei gesagt , dass am Ende des rechten Parkplatzes ein ausgewiesener Wohnmobilparkplatz ist ( Findest Du unter " Wohnmobilstellplatz Sehlendorf " ) - dass Sie Dich da dann auf dem Rest des Parkplatzes in Ruhe lassen , kannst Du vergessen . Ich habe auf dem links gelegenen Teil ( ruhigere Seite ) öfter mit dem Landy - ohne Vorzelt - übernachtet , bin aber immer erst spät hingefahren und morgens vor'm ersten Gang des Kurtax-Jochens ( der auch die Parkerei überwacht ) verschwunden .


    Der Wohnmobilplatz ist o.k. , aber kostet natürlich und ist nicht gerade das pure Abenteuer . Wer da mit einem solchen Auto steht , muss auch gerne erklären mögen , weil Hymer-Horst und Tabbert-Thomas viel Zeit haben , während Uschi und Wilma das Mittag machen ... ;-)

    Ich nicht - werde es auch nicht machen . Stand der Dinge vor ca. 3 Jahren : Hanwag nimmt , wie Meindl auch , nur über Fachhändler an . Der dürfte dann sicher erstmal nach der Rechnung fragen und verdient so oder so mit . Lowa hingegen soll auch direkt annehmen .

    Wenn man "Wanderschuhe neu besohlen" googelt , findet man diverse Erfahrungsberichte in den Wanderforen - die zwar in etwa die Preise benennen ( ca. 100.- + Porto ) , am Ende aber eigentlich die wesentliche Frage offen lassen : Taugt das auch ? Optisch natürlich ja , die Laufsohlenqualität ist wohl auch wie Original - in Punkto Haltbarkeit differiert es aber leider sehr : Hier haben die Leute wirklich von "Großartig" bis "nie wieder" alles hinterlassen .

    Mein Fazit ist , regelmäßig nach günstigen , wenig oder kaum getragenen Schuhen zu gucken und es dann einfach zu probieren , wie lange die halten . Wenn man regelmäßig die Bucht und die Klaz-Bucht beäugt , sind Preise von ca. 70.- EUR realistisch . Die Buddel Desinfektionsspray hat inzwischen schon mehrere Paare verarztet ... :-)

    Moin !


    Ich habe mich auch schon mehrfach über diesen Mist geärgert . Habe mir gerne mal ältere , nicht oder wenig getragene Wanderschuhe gekauft , die statt diesem Goretex-Stuss noch klassisch mit Leder gefüttert waren . Dann irgendwann in Betrieb genommen und relativ schnell "den Sohlen davongelaufen" . Weil das bei verschiedenen Herstellern identisch passierte , habe ich mal gegoogelt und bin auf den folgenden Artikel gestossen , der zumindest die zerbröselnden Zwischensohlen erklärt :


    http://bergpost.hanwag.de/?p=461


    Macht die Sache nicht besser - zeigt einem aber zumindest , dass man selber nichts falsch macht . Oder besser : Man es garnicht richtig machen kann . Bemerkenswert finde ich den Hinweis " Regelmäßig benutzen " . Das meint ja genaugenommen : " Egal wie Du die Sohlen abnutzt , ob durch Totlagerung oder durch Ablatschen - Hauptsache Du bist regelmäßig wieder bei uns , damit wir Dir wieder ins Portemonnaie fassen können ... ! "


    Genau die Hanwags ( aus feinem Yak-Leder ) waren bei mir die Teuersten , die zerfleddert sind .


    Echt schade , dass man dieser Nummer also offenbar nur durch die Verwendung von Zwiegenähten entgeht - das Laufen ist ja schon sehr angenehm mit den Komposit-Dingern , solange die Sohle nicht andere Wege nimmt als man selber ...

    @ Benzschrauber : Nimm' es wie Windows - neue Version gefällt einem nicht , nützt aber nix wenn man weiter mitmachen will ... ;D}

    Ja das Ding war schon klasse . Sah nach einem Wasserfund aus - eine Seite der Griffschalen in Auflösung und durchgängig tiefere Rostnarben . Aber schußfähig allemal - und ohne jedwede Abänderung natürlich Verstoß gegen das WaffG . Aber es gibt jede Menge Zeitgenossen , die sich entweder null informieren oder schlicht eine etwas zu einfache Sicht auf solche Dinge haben . Die komplette ( nicht statthafte ) Kanone des Flick-Panzers wurde in einem Beitrag ja auch kommentiert mit " ...Gibt ja eh' keine Munition dafür mehr ." Und regelmäßig werden die russischen Nachtzielgeräte bei Ebay angeboten - natürlich mit der Klemmung zur Montage . Da wird auch so mancher vom Glauben abgefallen sein , wenn der Wachtmeister zum Einsammeln kam und ihn schon mal auf Post von der Staatsanwaltschaft vorbereitet hat .

    Als ich die Nagant - Anzeige aufgerufen habe , kam als Kaufempfehlung gleich eine Auktion hoch , wo für 400.- EUR das neugefertigte weißfertige Gehäuserohr der MP 40 angeboten wurde - schön sparsam in der Überschrift . Der Bursche wußte schon sehr genau , was er da anbot . Aber es müssen ja auch nicht immer nur Ü-Ei-Figuren sein ... :-)

    @ Til : Wenn Du schreibst , die einzigen , denen man wohl keine Vorwürfe machen muss , weil sie sich ja nur an die Gesetze halten , seien die Gerichte , dann muss ich da aber widersprechen . Richter wenden die Gesetze an - lassen sich aber , da sie natürlich nicht alle Sachverhalte dieser Welt allumfänglich kennen können , gutachterlich informieren . Und hier tut sich das Problem auf : Es obliegt eigentlich dem Richter , Gutachten auf Plausibilität zu prüfen - ggf. durch Einholung alternativer Gutachten . Das passiert beileibe nicht immer , selbst dann nicht , wenn durch die beklagte Seite Gutachten mit kontroversen Ergebnissen präsentiert werden . Die Gründe mögen zeitlicher Natur sein , ökonomischer - evtl. auch nur der Eitelkeit geschuldet sein , dass " man sich sein Gutachten nicht so einfach vom Tisch wischen lässt " , mit dem man schon so lange gearbeitet hat ... auf jeden Fall kommt hier wieder massiv der Faktor Mensch ins Spiel - Ergebnis offen ... !

    Der Marcus , dessen Arbeitskollegen alle orangene Klamotten tragen und der selber mal einen Landy hatte ... ?


    Wenn ja , dann grüß' ihn mal schön ...

    Was die Gebeine und den üblichen Umgang damit im Osten angeht , kann man sehr schön in diversen Sucherfilmchen auf YT sehen . Private Sucher sind da eher schmerzfrei und drapieren Knochen- und Schädelhaufen schon mal hübsch für Fotos ... Der gewöhnliche Sondengänger mit monetären Absichten dürfte wohl weder Sinn noch Interesse an Kriegsgräberfürsorge oder Pietät ( mit dem ehem. Feind ) haben . Da seine Großeltern ja - salopp gesagt - ungefragt von unseren besucht wurden , ist das , wie ich finde , zwar überhaupt nicht schön - aber durchaus nachvollziehbar . Da sollte "man" - mal allgemein gesprochen - sich durchaus auch an die eigene Nase fassen : In Halbe dürften die russischen wie die deutschen Gebeine bei "unseren" Militariasuchern wohl auch eher belanglos gewesen sein . Angesichts der dort zurückgelassenen Grabelöcher samt Gebeinhaufen hat Brandenburg ja schon seit langer Zeit die Militariasucher auf dem Kieker . Aber hier wie dort wurden und werden auch Privatleute zur offiziellen Vermisstensuche eingesetzt . Was bei uns ehrenamtlich läuft , wird an zahlreichen Orten im Osten derart praktiziert , dass man von deutschen Stellen her die privaten Sucher bezahlt und/oder ihnen die allgemeinen militärischen Funde ( letztlich zur Vermarktung ) überläßt , sie dadurch aber eben auch kontrollierbar in die Bergungung Gefallener und deren der Identifizierung dienender Hinterlassenschaft einbindet . Was gefundenes und geborgenes Großgerät angeht , so hat es sich im Osten schon öfter so abgespielt , dass zwar im ersten Angang noch auf lokaler Ebene gewrackt wird - nach Abschluß der Sauarbeit aber ein finanziell potenter Interessent aus dem Off durch Bestechung oder Bedrohung der lokalen Ordnungskräfte sich der Beute bemächtigt . Der kleine eingesaute Iwan im Sumpf oder auf der Raupe steht dann am Ende wie der dumme August da und sieht sein Objekt der Begierde auf dem Tieflader verschwinden ...


    Was den Flick-Panzer angeht - den kriegt er nicht wieder . Mehr dazu nicht .

    Moin Christian !


    Du solltest Deine Argumentation nicht ausschließlich auf die Flächen beschränken , denn da spielen noch einige andere Kriterien eine Rolle . Als ich vor längerer Zeit meinen Landy (110er , geschlossenes Hardtop ) gegen einen baugleichen neueren getauscht habe , flatterte mir ein 900 EUR - Steuerbescheid ins Haus . Da ich 170 EUR gewohnt war , ist der Wutbürger etwas aktiv geworden und hat sich auch durch das Thema gelesen : Grundsatz für die LKW-Besteuerung ist eine klare Abgrenzung zu PKW-Eigenschaften - salopp gesagt , das Fahrzeug muss "kantig" sein , nicht schnell , sollte wenig Sitzplätze , viel Ladefläche und - sehr wichtig - ein über das PKW-Maß hinausgehendes Lade- und Gesamtgewicht haben . Das sind leider alles auslegbare Kriterien - so hat man z.B. höchstrichterlich den 130er Doka-Landy zum PKW gemacht mit Verweis auf nahezu identische Fahrgast/Ladefläche , die vier Sitzplätze und die PKW-entsprechende Höchstgeschwindigkeit ( Die Schrankwand fährt stolze 130 , das schafft der Steuerbeamte vmtl. auch mit seinem getunten E-Bike ) . Bei der Zuladung spielen den Herren Bemessern heutzutage natürlich die SUV's in die Hände . So wird i.d.R. von über 800 kg Zulademöglichkeit bei über 2,8 t GesGew für eine LKW-Besteuerung ausgegangen , alles darunter fährt Mutti auch , wenn sie den Sproß zur Schule geigt .

    Ich habe um eine Inaugenscheinnahme gebeten , die fand vor'm Finanzamt statt - danach sind wir einträchtig an den Schreibtisch gegangen und haben den niedrigen Steuerbescheid klargemacht .


    Ich hoffe , das gelingt Dir auch !