Beiträge von edbo181

    Dann ist da noch das Problem mit dem Typenschild.

    Wenn du einen guten Draht zum TÜV hast, kannst du ja mal fragen, wer/was sich hinter der TP8WW ... verbirgt.

    Habe bei der Eintragung meiner AHK gesehen, dass die ein sehr umfangreiches Archiv (inkl. BW) haben.

    Dann weißt du zumind. mal, ob die echt oder fake ist. Bei Letzterem würde ich die zurück geben, wer weiß, wie Material und

    Schweißungen sind ...

    Seltsamerweise ist auf dem Typenschild kein Typ eingetragen. Der Nr. an der Seite nach soll das wohl die 'frühere' Version sein, dazu gehört aber eine andere Prüfz. (mit ~~~ !):



    ja, die ist zu kurz, da die beiden vorderen Bügelbefestigungen fehlen:



    Das zugeh. Gutachten trägt auch eine andere TP8WW... Nr.:




    wäre mir also insgesamt nicht geheuer ...

    ich hab nur bis

    ... die Schaltplanbezeichnungen lauten immer 'ab August ...' passend zum Modelljahr- Wechsel (nicht Kalenderjahr !)


    Zu 181/M63 gibt es 3 Versionen:


    - ab August 1969 (mit 1 Seite Berichtigung)

    - ab August 1971

    - ab August 1975


    Bei Letzterem ist die Darstellung von 'so wie die Kabel liegen' hin zu der 'moderneren, strompfadbezogenen' Darstellung geändert worden.

    Kann ich mal raussuchen ...

    Im Bulliforum

    ... warum so weit in die Ferne schweifen ... habe ich für 181 im letzten Jahr mal für Rudi realisiert:


    Wisch-Wasch-Intervall-Relais für Kübel- Wischermotor(e)


    Ganz einfach ist es mit dem richtigen Lenkstockschalter (G), WiMo 53e und dem zugeh. originalen Relais.

    Wer es komfortabler möchte (VW Rel99 mit progr. Intervall) braucht noch einen Widerstand für die Logik- Umkehr (geöffnete Masse -> geschaltes Plus).


    Mit Drehschalter und WiMo 31b ist es auch möglich, allerdings etwas aufwändiger.


    Bei der diesjährigen Fahrt durch die Alpen hat sich das für mich schon in der Praxis bewährt ...

    beim unterbrecher seh ich das der aufgeht

    naja, 'schalten' kann man heutzutage auch ohne sichtbare Trennstrecke. Ohne bewegte Teile ist das zudem prell- und insbesondere verschleißfrei!


    Dann muss man bei den Zündungen unterscheiden zw. 'kontaktlos', d.h. es wird lediglich der mech. Kontakt ersetzt und 'elektronisch', d.h. es kommen noch weitere Funktionen dazu, z.B. :

    - der mech. 'Schließwinkel' wird durch eine elektronische 'Stromflussdauerregelung' ersetzt, was die ZSpule thermisch entlastet

    - die Stillstandsabschaltung verhindert, dass bei geschl. Z- Kontakt und länger eingeschalteter Zündung die ZSpule abbrennt - alles schon da gewesen ...


    Deswegen wird es in meinem Auddowagen wohl auch nichts anderes geben

    ist natürlich pers. Ansichtssache, ich hingegen möchte meine 'elektronische' nicht mehr missen


    Außerdem Is nen ordentlicher Selbstzünder eh besser.

    die richtige Komposition aus Einspritzdüse, - druck, - zeitpunkt und - menge ist aber auch nicht weniger komplex ...

    ... dann hier mal ein '3er' aus dem Bierland Oberfranken (Suchbegriff):



    ich bevorzuge 'die dunkle Seite ...'


    und um mal einen Eindruck der (Brauerei)Landschaft zu vermitteln:



    in diesem Sinne: :bier: (da fällt mir auf, wo sind die mit dem dunklen Bier?)


    Gruß edbo

    ... da es bei einem (mir) geht und bei dem Anderen (Lenz76) nicht, hat mich die Grenze zwischen 'geht - geht nicht' interessiert:


    Wegen der einfacheren Zugänglichkeit am Ersatzmotor ein paar Messungen mit unterschiedlichen Widerständen in der Leitung zu Kl50 durchgeführt:



    Ergebnis:



    linke Seite: es hängt - rechte Seite: es bewegt sich ...


    Habe nochmal in die VW- Unterlagen geschaut, die schreiben > 7V am MS vor (bei mir waren es damals 9V und es tat sich nix -> MS am werksüberholten (!) Anlasser war defekt).


    Deshalb ist es eben so wichtig, die Spannung am MS im 'hängt'- Zustand zu kennen ...


    P.S.: Der MS im Test oben ist ein (vom mir) frisch überholter, deshalb funktioniert der wohl auch (gerade) noch bei 6V :thumbsup:

    ... also, dann mal in's Eingemachte:

    weil unter dem Auto.

    ja, am Besten hinten auf die Rampen (wenn man keine Hebebühne, Grube, ... hat):



    wenn ich alleine bin, kurbel ich den rauf (im Rückwärtsgang) und wieder runter (1. Gang).


    Messspitzen anklemmen:



    da bei mir alles ok ist und es sich um einen dynamischen Vorgang handelt, macht hier nur eine Messung mit Oszi Sinn (sonst 'sieht' man nichts):



    die korrekte Funktion:


    1: über ZAS und Kabelbaum erhält Kl50 Spannung, der anschl. Abfall entsteht durch den Stromanstieg in den Spulen (hatten wir schon mal ...)

    2: der erneute Anstieg erfolgt durch die Überbrückung der Anzugswicklung (rückt gleichzeitig den Anlasser ein)

    3: Anlasser dreht sich ...


    Ich vermute, dass bei dir die 9V- Linie nicht erreicht wird und der ganze Vorgang 'hängt' - daher die Bitte um die stationäre Messung


    Der gesamte (korrekte) Anlassvorgang sieht dann so aus:



    die 'Wellen' zeigen die Anlasserdrehungen (daraus zog die VW- Diagnose ihre Schlüsse), die steigende Sp. bedeutet, dass der Motor angesprungen ist und wenn man den ZS los läßt, geht die Sp. wieder auf Null -> fertig - und das in 1,25 s ...

    ich weiß nicht wie ich da bei Klemme 50 Spannung abnehmen kann


    am Magnetschalter direkt

    genau:



    normalerweise ist eine Steckzunge frei (1); die Masse dazu vom Anlassergehäuse nehmen (2) - muss man sich 'Adapter' basteln ...

    (NB: zw. 1-2 sitzt bei mir die Freilaufdiode)


    wir der markierte Jonny hier auffällig warm.

    das ist ja 'böse verbastelt' - ist jedenfalls so nicht original! 'Warm' heißt immer (zu) hoher Übergangswiderstand, da bleibt wohl zu wenig Spannung für den MS (daher dort messen ...)


    Die 'Gegend' in meiner 71er Version:



    der Stecker:



    und die Funktion:


    'Ladestrom' habe ich (bei dir) noch keinen gesehen. Die angezeigten Spannungen sind erstmal 'irgendwelche Zwischenwerte' mit geringer Aussagekraft (bedeutet erstal lediglich 'die Lima lädt'). Bei längerer Fahrt muss die Sp. dann stetig bis zur LadeschlussSpannung von ca. 13,8 ... 14,2V ansteigen - dann erst ist die Batterie VOLL. Falls nicht, habe ich schon mal beschrieben, wie man den Regler ein-/nachstellt. Sehe ich aber nicht als primäres Problem an - auch nicht das Masseband, dann würde er gar nicht anlassen. Ist mMn ein Thema von geringen Spannungsunterschieden am MS: Daher nochmal meine Frage: Wie ist die Spannung an MS Kl50, wenn er nicht einrückt?

    Eine Pb Batterie wird ab ca. 12,5V geladen. Da sie beim Start einige Ladung abgegeben hat, muss die Lima das erst wieder nachladen. Daher die 'etwas niedrigere' Spannung kurz danach. Sieht man sehr gut an dem Schieb, den ich mal bei dem 'Verlöten' Thema gepostet habe. 30-50 (am Magnetschalter) brücken hatte ich ja schon mal geschrieben. Wie ist die Spannung an 50 MS wenn er NICHT anlässt? ZAS = ZündAnlassSchalter ...

    ... alles möglich - nicht zuletzt die Litzen/Kohlen im Anlasser selber.

    Aus der Ferne schwer zu beurteilen ohne Fotos - und Messungen.

    Evtl. ist der Anlasser ja auch so 'neu' wie die Batterie ...


    Außerdem ist da ja noch was 'faul': Das 'Zündung EIN' bei 1-2 ...

    und traue mich nicht mit den Messspitzen vom Multimeter in die Steckdose zu gehen...

    das solltest du auch tunlichst lassen! Außerdem brauchst du die Hand für den Zündschlüssel ...


    Am besten einen Stecker (ISO 4165) besorgen und mit einem Stück Kabel und Lüsterklemmen die Meßspitzen festklemmen.

    dass es bei Bereich 5-6 der Drehposition des Schlüssels(Zündung) auch hinten unten klackt.

    höre ich nicht wirklich - leider sehe ich jetzt nicht mehr, was die Lampen dann machen - wie vorher?



    Kann man daran einen neuen Ansatz der Fernanalyse machen?

    wenn man zu zweit ist, hält einer den Schlüssel in Pos. 5-6 und der andere haut vorsichtig mit einem 'Hämmerchen' auf den Magnetschalter. Wenn er dann einrückt, muss der zerlegt, gereinigt, neu gefettet werden ...


    Wenn nicht, die Spannung an Kl 50 am Magnetschalter in Stellung 5-6 messen, die korrekte Anlasserfunktion habe ich schon mal dargestellt:


    Zündanlassschalter VW181


    und hier noch Details zum Magnetschalter:


    Anlasser VW 181, Bj. 1975

    ... so, habe mir nochmal das Video (frame 798 - 1020) genauer angesehen:



    - falsch ist, dass bereits am Anfang (1-2) 'Zündung EIN' ist (rastend ?)

    - der Bereich 3-4 ist das richtig 'Zündung EIN' (rastend)

    - Anlassen (tastend) ist im Bereich 5-6; für eine 'richtige' Bestromung von Magnetschalter/Anlasser bei 'entladener' Batterie sind mir allerdings die Lampen noch zu hell ...


    Wichtig sind daher die o.a. Spannungsmessungen und dann die Überprüfung von (ggf. auch einzeln) ZAS, Verkabelung, Magnetschalter, Anlasser, ...

    ... und dann fehlt ja noch ein Bild:



    Motor läuft (mit ca. 2000 U/min) - konnte ich gestern in der Garage nicht machen ...


    Für so ein Auto sollte man sich etwas in der Art zulegen:



    entweder fertig oder selbst gebaut. Damit lassen sich schon mal 1/3 aller 'Elektrik- Fragen' beantworten. Ich habe gleich die Kupferlaschen für die Klammern der hü Ladegeräte dran, damit kann ich die Batterie ohne Ausbau 'rückwärts' über die Steckdose zwischendrin mal (nach)laden (Steh- vs Fahrzeug) ...

    dieses Video gemacht um das Klacken zu zeigen:

    ... das ist ja ein ganz 'seltsames' Verhalten des ZAS, insbesondere der Kontaktwischer bei der ersten Bewegung! Das ist so nicht ok.

    Wie es aussieht, werden die Lampen in der letzten Stellung (= Anlassen) etwas dunkler, d.h. es fließt 'irgendwo' Strom.


    Kann es sein, dass die Batterie vielleicht doch nicht sooo neu ist?!

    Das kannst ja nur du sagen (wann, woher, ...)


    Als nächstes bei der ganzen Aktion mal die Bordspannung messen (Voltmeter in die Steckdose) und die Werte in den einzelnen Zuständen angeben ...

    Kann man den Bosch Regler vielleicht auf mechanische Defekte überprüfen/gangbar machen?

    Ersteres sicher, was in diesem Zusammenhang mit 'gangbar' gemeint ist , ist mir nicht klar ...

    Liegt es denn am Regler? Wenn sich mit frisch geladener Batterie nix (außer o.a.) tut, sehe ich da andere Ansatzpunkte.

    Meine Frage von oben ist noch nicht beantwortet ...

    Raum München (West)

    leider nicht meine Gegend ...

    es klickte eher vorne unter der Armaturentafel

    denke, dann eher das Blinker- Abschaltrelais, bzw. bei 'dem schwarzen mit dem Loch in der Mitte' ggf. auch das B- Relais selber -

    wenn es direkt bei Zündung EIN (Lampen AN) klickt (Stellung rastend).


    Was passiert in Stellung 'Anlassen' (tastend)? Wenn es dann nicht klickt (Magnetschalter), ist evtl. der Kontakt im ZAS abgebrannt (hatten wir schon mal).

    Mal am MS direkt Plus auf Kl 50 brücken - ACHTUNG: ist gefährlich, da muss man wissen, was man tut! (Funkenbildung, Augenschutz, Handbremse, Zündung AUS, ...)

    Falls dann auch nix passiert, hängt der MS oder ist defekt. Ein 'neuer' Anlasser heißt nicht immer, dass der auch funktioniert, hatte ich vor Jahrzehnten auch schon mal ...

    wie oft hast Du den zusammen- und wieder auseinandergebaut?

    komplett ja 'nur' 2x: 1x der Blechtausch und 1x für die Magnetisierung.

    Für die Zwischenschritte muss ja nur das 'Glocke-Zeiger-Skala' Teil auf das 'Getriebe'- Gehäuse (= 2 Schrauben):

    Bei Antrieb mit Akkuschrauber (mit 5x5 Vierkant), Anzeige 'vorher' 62 km/h bei max. Drehzahl

    -> Hochrechnung (3Satz) Ziel = (112/100) * 62 km/h = 70 km/h

    Dann wieder komplett Zusammenbau und Verifizierung im Fahrzeug.

    Mit Rüstzeiten 2x 1/2 Tag ...


    P.S.1: Die schon mal angesprochenen feinen Doppelstriche am Skalenrand sind vermutlich Justiermarken für die Produktion:

    Es werden 3 Drehzahlen angefahren (genau genommen ist der Tacho ja ein Drehzahlmesser) und der Zeiger muss dann jeweils zw.

    den Marken liegen.

    P.S.2: Von der filigranen Drehfeder habe ich absichtlich die Finger gelassen - das ist mehr was für den Uhrmacher ...

    Hi zusammen,


    da es etwas umfangreicher wird und die alten 'Tacho- Themen' schon sehr lange her sind, fange ich mal was Neues an ...


    Habe ich mich doch vor Kurzem erst über die genaue Geschwindigkeitsanzeige meines Tachos gefreut, fängt die Nadel wieder das Pendeln an ;(

    Also Tacho zerlegt - Ursache waren die Einlaufspuren in dem Sicherungsblech der Magnetradwelle (fing ja schon 2013 an):



    (eingebaut liegt diese Seite des Blechs unten)


    Beim Tachodienst habe ich ein (leider nur so ähnliches, im Bild unten) Laser- Blech gefunden, musste für die richtige Passform daher noch 'Nachfeilen'



    Alles wieder schön eingebaut und die Nadel steht wieder ganz ruhig.


    Der Schreck =O kam dann mit der nächsten Ausfahrt, plötzlich geht der Tacho (im Vergleich zu Navi + Mopedtacho) ca. 10% nach :huh: darf er natürlich nicht :daumenrunter:

    Dann fiel mir ein, dass mir das Magnetrad mal runtergefallen ist, d.h. es hat sich dabei wohl etwas entmagnetisiert. (Kann man ja bei Material od. Werkzeug durch Klopfen erreichen)

    Also zur 'Schadensaufnahme' das Auto mal wieder an den 'Tacho- Prüfstand' (oder umgekehrt):



    und 'Prüfprogramm' durchlaufen:


    sind tatsächlich 10%, also muss das Magnetrad wieder 'etwas' aufmagnetisiert werden. Dazu braucht man als 'Werkzeuge' Kompass und einen starken Magneten (z.B. aus einer def. Festplatte):



    Diese Magnete gehören zwar noch nicht zu den 'Todes- Magneten', Finger einklemmen tut aber schon richtig weh. Daher 'was Richtiges zum Anfassen' dranschrauben.

    Dann die Magnetisierung des Rades herausfinden und Lage (hier der Südpole) markieren:



    ist also 4-polig, d.h. trägt quasi 2 Magnete in sich. Zum Aufmagnetisieren (Verstärken) braucht es gegensätzliche Pole (z.B. N- Rad auf S- Magnet), zum Abmagnetisieren (Schwächen) gleiche. Bei Letzterem das Rad gut festhalten, sonst dreht es sich um 90°! Da ich beim ersten Verstärken noch kein Gefühl für die Kräfte hatte, klatschte der Magnet natürlich gleich ans Rad, das dadurch viel zu stark magnetisiert wurde. Also wieder reduzieren und iterativ rantasten. Nach 5 Durchgängen hatte ich es dann:



    War doch ein ganzes Stück Fieselarbeit :schwitz:, aber jetzt funktioniert er wieder richtig ...