Beiträge von edbo181

    Das Messgerät ist ein digitales Multimeter, aber nix Professionelles.

    aber selbst für ein 'Schätzeisen' dann doch ziemlich 'daneben'



    Woran erkenne ich die 'Fehlstelle"? Ist da was verkokelt?

    möglich, aber wenn es irgendwo in Isolierschlauch od. im Schalter ist, siehst du das nicht. Daher der Test oben und die 'Gegenprobe' mit fliegendem Kabel.

    Bitte auch noch meine Fragen von oben beantworten, sonst kommen wir nicht weiter ...


    Es sind 2 Sicherungskästen, links und mittig.

    ok, also noch original - die Verbindungen (= mögliche Fehlerstellen) siehst du ja im SP


    von denen 3 belegt sind.

    rt = 30, sw = 15, rt/sw = 50 - wenn es vorher funktioniert hat, sollten die auch richtig gesteckt sein


    Irgendwie kenne ich das aber so, daß die Flachsteckhülsen in einem Steckergehäuse auf dem ZAS sitzen.

    zumindest sind sie aber isoliert - auch mit dem Blick auf die Fotos vom Motorraum scheint mir das Auto elektr. doch 'recht verbastelt' ...


    Wäre es hier vielleicht eine sinnvolle Option, den Anlasser über ein Relais anzusteuern, um die hohen Ströme vom ZAS fernzuhalten?

    kann man, haben wir hier auch schon mal diskutiert (ich habe das bei meinem mit einer Freilaufdiode gelöst).

    Sehe ich hier auch nicht als primäres Problem, eher 'wo bleibt die Sp von ZSp 15'?


    Also zu erst 'schnell und schmutzig' den 'Diebstahltest' und falls erfolglos Kabel vor und zurück absuchen/testen und ggf. umgehen ...

    ... 'irgendwo' gab es auch mal einen 'Spezialisten', der hatte Kabel 15 an den X- Kontakt des ZAS (hast du den?) angeschlossen, dann sprang der Motor immer beim Loslassen des ZSchl. an - passt aber hier nicht zu deinen 8V ...

    Direkt an der Batterie (die ist voll geladen) gemessen sind es 13,7 Volt

    ungewöhnlich für eine Bleibatterie - oder hängt die noch am Ladegerät? Die Ruhespannung liegt bei ca. 12,8V. Ist das Messgerät (was für eins?) in Ordnung?


    während des Startvorganges geht die Spannung auf 11,7 Volt zurück.

    scheint mir auch zu hoch - s.o.



    An Klemme 15 der ZS gemessen, liegen 13,4 Volt an, während des Startvorganges fällt der Wert, innerhalb von 1-2 Sekunden auf Null, steigt nach dem Starten wieder langsam an, auf den normalen Wert.

    alles 'seltsam', besonders 'langsame' Änderungen - könnte ein Einfluss der 123 sein (Pufferkondensator = ?). Das VM vorne bleibt aber bei den 8V?

    liegen 13,4 Volt an, während des Starten fällt das auf 11,6 ab.

    ich denke mal, dann springt er auch sofort an (?)



    Um richtig an den Sicherungskasten und das Zündschloss zu kommen,

    hast du einen Sicherungskasten oder zwei ( = orig. mil.)? Was hat der ZAS für Anschlüsse?


    An welchen Stellen soll ich genau suchen nach der verlorenen Spannung?

    mit der direkten Verbindung hinten hast du ja den Hin- und Rückweg 'überbrückt' (Funktion ok? s.o.)


    Dann musst du dich jetzt wie im SP gezeigt vor und wieder zurück arbeiten. Als nächstes kannst du mal versuchen, dein Auto zu 'klauen', d.h. das klassische (Diebstahl)Kurzschließen, um den ZAS elektr. 'rauszunehmen': Am Kabelbaum 30 mit 15 brücken und mit einem (dicken) Draht von 30 auf 50 tippen. Aber Vorsicht, das funkt heftig :hel: - wie im Krimi. Wenn er dann anspringt, liegt es am ZAS, wenn nicht, die Kabel (rot vor, schwarz zurück) prüfen ...

    ... daher im Prinzipschaltbild hier mal zusammengestellt, was wir beim Starten bisher wissen - und was nicht:



    aus meiner Erfahrung:

    - über MS und Anl fließen 150A nach Masse

    - über die 6mm2 13A 'nach vorne' - davon 10A über Kl50 wieder zurück zum MS (Haltewicklung) und 3A über KL15 zur ZSp und 'Kleinkram'

    - die Batteriespannung beträgt dabei 10V (vergl. #9)


    von Rainer:

    - Spannung an Kl15 = 8V (ist definitiv zu wenig)


    was wir nicht wissen:

    - Spannung an der Batterie - mehr als da kann es (ohne Lima) nicht werden

    - was davon an Kl30 'vorne' - an den unterschiedl. Verbindungspunkten - noch übrig ist

    - wo - falls die Batt. ok ist - die Spannung 'verloren' geht


    also systematisch suchen.

    kann auch sein, dass die Ursache mit dem KS gar nichts zu tun hat ...

    Hört sich so an, als ob in der Schlüsselstellung "Starten" der Wagen nicht über Kl15 versorgt wird.

    denke ich nicht - dann würde das VM nicht 8V anzeigen (gehe davon aus, dass es an 15 hängt)

    Fest steht, dass an 15 ' etwas ' Spannung fehlt, daher mit dem extra Kabel von hinten nach vorne entlang des gelben Pfades suchen, ab wo es wieder funktioniert.

    Könnte auch ein zu hoher Übergangswiderstand 30 - 15 im ZAS sein, weil Kontakte durch KS 'angebrannt' ...

    ... nach meiner Info ist deiner ein ex BW von Aug ' 73 (Motor mit gesch. Lima + Regler, 2te Riemenscheibe, ...) - also nix zivil. D.h. es gilt der SP ab Aug ' 71:



    gelb markiert der resultierende KS-Pfad gem. deiner Schilderung. Die 6mm2 sehe ich erstmal unkritisch, trotzdem die Anschlüsse/Übergänge auf Brandspuren kontrollieren. Die 2,5mm2 sw nach hinten haben wir ja schon besprochen. Fragt sich, was von der originalen Verdrahtung noch vorhanden ist, insbes. wo die 123 ihre Spannung her bekommt. Mach' mal ein paar Detailfotos von der Motorraumverdrahtung. Ich hab' nur diese Übersicht:



    entspricht das noch dem aktuellen Stand?

    vom Zündschloss zur Spule

    nein, zuerst von der Sicherung zur Spule, also genau wie das originale Kabel (dieses einfach offen hängen lassen) und dann, falls es nicht besser wird, von 30 zur Spule, also den ZAS überbrücken, falls der durch den KS was abbekommen hat ...



    Die alte Batterie hängt über Nacht am Ladegerät.

    :thumbsup: dann vorher damit nochmal probieren - immer nur eine Änderung beim Test

    geht die Spannung auf 8 Volt zurück.

    das ist dann doch sehr wenig, direkt an der (guten) Batterie liegt sie bei ca. 10V:



    der Motor springt dann nach 3 sec an. Wo lag die Spannung beim Starten denn vor deiner KS- Aktion? Evtl. hat auch der 'Pfad 15' beim KS 'was abgekriegt'.

    Mit stromlosen Anlasser steht dann wieder genügend Spannung für den 1. Zündfunken zur Verfügung ...

    Kann es sein, dass die Batterie was weg hat?

    möglich, wie alt? Evtl. am Ladegerät mal über Nacht 'richtig voll' laden und nochmal probieren ...

    geht die Spannung auf 8 Volt zurück.

    wo gemessen? Weiß auch nicht, was die 123 bei der Spannung macht - die kenne ich aus der Praxis nicht.



    Ansonsten sind es gut 12 Volt und bei 3000 Umdrehungen knapp 14 Volt.

    klingt auf den ersten Blick (ebenfalls Messort = ?) vernünftig ...

    Ist da der Vorwiderstand überhaupt drin?

    ok, zivil dann ohne:



    (da mit RFS gilt wahrscheinlich der neuere SP)


    auf jeden fall geht das 2,5er Kabel (im SP fehlt die Angabe) sinnvollerweise zuerst auf die ZSp und von da mit 0,5 weiter auf AV und SA.


    da fällt mir noch ein:

    Den Stecker nachgebogen und wieder aufgesteckt,

    auf jeden Fall erneuern! Wenn der mal ausgeleiert ist, fällt der bald wieder runter

    Welches Relais würdest dann aus dem Hella-Katalog (siehe PDF Seite 1 des Threads) für die Aktion empfehlen?

    das (Bosch) hier:


     


    oder baugleich mit mind. 30A. Kann mit der Lasche an der Trennwand befestigt werden. Sockel halte ich nicht für erforderlich, ergibt nur zusätzliche Übergänge.

    Wie geschrieben die Originalkabel auf das Relais stecken (6,3mm Flachstecker) und die 'Steuerung' mit 1,5mm2 zusätzlich erstellen.


    Wie ist ' 30 ' (6mm2 von hinten und 1,5mm2 zur Sicherung) am LS realisiert? 2 getrennte Kabel/Stecker oder 2 Kabel in eine Flachsteckhülse gequetscht?

    An der "Rückwand" wäre noch locker Platz für Montage eines Relais.

    dann könntest du mit dessen Arbeitskontakt E1 (30) direkt auf J (56) schalten - originale Kabel auf das Relais gesteck.

    Mit 1,5mm2 rt vom Relais dann auf E1 (30) (für Standlicht und R- Steuerkreis) und mit 1,5mm2 ws/sw auf die R- Spule, andere Spulenanschl. auf Masse.

    Sauber arbeiten, das sind alles nicht abgesicherte Leitungen!

    das die Zündspule durch den Kurzschluss jetzt hin ist?

    denke ich erstmal nicht, der KS war ja davor. Hast du den Vorwiderstand drin? Dann wäre der KSstrom ja 'etwas' begrenzt gewesen (SA und AV sind ja dahinter angeschlossen). Da diese Leitung nicht abgesichert (!) ist, kann auch 'irgendwo' was verschmurgelt sein. Hast du elektronische oder Kontakzündung?

    Mal mit einer 'fliegenden' Leitung 2,5mm2 anstatt der vorhandenen von vorne nach hinten probieren, ob es damit wieder ok ist.

    96155 Buttenheim

    das sind von mir ca. 25km, d.h. wenn das Wetter stabil bleibt, kann ich mit dem Kübel mal dort vorbei schauen. Ich weiß allerdings nicht, worauf ich speziell achten muss (checkliste?) und habe auch keine Möglichkeit zum Anhängen und 'Probeziehen'. Bilder sind ja einige auf eklaz - bist du schon mit dem VK in Verbindung?

    2x rot/schwarz (davon 1x mit "M" gekennzeichnet)

    ich vermute, dass 50 im Gegensatz zum neuen SP auch in rt/sw ausgeführt ist, wie im alten.

    Mit ' M ' könnte dann ' X ' sein - gibt es auch irgendwo die ' Anschlüsse für Zusatzheizung ' (Z)?


    Wenn das tatsächlich so realisiert ist, könntest du X und E1 als Steuerkreis für ein zus. Relais nutzen und dessen Schließer als (dann nur noch einen) Leistungskontakt:



    vorher würde ich aber mal bei eingsch. Licht den Spannungsabfall von D(30) nach J(56) messen (Obacht: alles nicht abgesichert!), um zu sehen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt ...

    P.S.: 1974

    das musst du dann noch genauer eingrenzen, der Wechsel erfolgte ja 'mitten drin':



    (NB: ab 74 erfogte der Modellwechsel auch nicht mehr 31.07./01.08. sondern 30.09./01.10.)


    Also doch besser ein Foto wie #19 unten, dann sieht man, was vorhanden und inbes. auch angeschlossen ist.

    Sollte ' X ' tatsächlich benutzt sein, ist es überlegenswert, diesen mit dem LS E1 zusammen auf einen Relais(arbeits)kontakt zu legen.

    Das spart dann 3 Übergangswiderstände ...