Beiträge von joe

    Ich hab sie schon in der Hand. Trost-Autoteile hatte sie vorrätig und gleich in die Firma geschickt.
    Für VW Käfer und andere Bj57-85 steht auf dem Lieferschein. Das nenne ich mal Modellkonstanz. Wußte nicht, dass es sowas heute noch gibt.


    Trotzdem Danke Moortaucher


    Gruß aus Ulm
    Joe

    Hallo Kameraden,


    LUK 318000117 steht auf meinem Kupplungsbelag. Dann noch 25400 auf der anderen Seite, was wohl ohne Bedeutung ist.


    Weiß jemand, ob ich mit der Artikelnummer beim Fachhandel den passenden Belag bekomme? Oder nächste Frage: Habe ich beim Ford V4 die Kupplung vom Munga oder die vom Ford. Da sieht das an der Schwungscheibe so aus, als wäre gebohrt worden, was mich darauf schließen lässt, dass die Mungaschwungscheibe an den Ford angepasst wurde. Trugschluss?


    Gruß aus Ulm


    Joe

    Jetzt frag` halt mal den Ducky um eine WHB-DVD. Die legst du dir ein paar Nächte unter`s Kopfkissen und schon wirst du sehen, dass du


    a) weißt, was die ganzen Schmiernippel mit Schmiere versorgen sollen
    b) doch einen Motor ausbauen kannst, weil das jeder kann
    c) den sogar wieder einbauen kannst
    d) einsiehst, dass Motor/Getriebe nunmal heraus müssen, wenn das Öl überall rausläuft wie aus einem Nudelsieb


    Ich hab` noch einen unvollständigen Dichtsatz für`s Getriebe. Da fehlt der besagte Radial-Wellenring und selbige für die Antriebswellen und die Dichtung für den Abschlussdeckel. (Ok, also nicht viel übrig, aber immerhin...)
    Die Ringe kannst du im Kugellagerfachhandel beziehen, wenn du die Maße nimmst und die Papierdichtung schneidest du selber. Wenn du magst, schicke ich dir den Satz für lau. Ansonsten hat`s der Matz. Und wenn du`s ganz richtig haben willst -> Mungapeter fragen :D
    Die DVD von Ducky versuche ich zu brennen, wird schon kein Copyright drauf sein und schick sie dir auch, wenn du möchtest.
    Ich habe nur kein Brennprogramm für meinen Mac. Da muss ich zuerst zum Nachbar rüber. Dauert vielleicht 2 Tage.


    Die Arbeiten, die dir da bevorstehen, haben hier im Forum sicher alle schon gehabt oder sie stehen noch bevor. Das gehört zum Hobby.
    Und ansonsten ist deine Karre ja absolut cool. Nicht aufgeben und ab und zu :bier: , dann läuft das schon.


    Gruß aus Ulm


    Joe

    So ein Auto ist 40 Jahre alt plus/minus, wurde nie gepflegt sondern immer gestrietzt und verheizt. Umgekehrt proportional zur Anzahl der Besitzer respektive Fahrer wurde die Qualität der notwendigen Arbeiten immer schlechter. So what? Unsere Mungas haben es jetzt langsam verdient, dass sie artgerecht behandelt werden. Und das bedeutet nunmal ein erhöhtes Mass an Liebe und Zuwendung.
    Was nicht heißt, das der Munga nicht auch mal seiner Bestimmung im Gelände zugeführt werden darf :dev:


    Aber das Getriebe ist nicht aus Spaß so zugeklebt. Da hatte schon einer Ärger mit dem Nachbarn wegen Öllachen vor der gepflegten Wohnanlage.
    Ich rate zur Totaloperation. So schlimm ist das nicht (ich meine das Ausbauen des Getriebes :D ). Das Abdichten habe ich mich nicht getraut. Könnte aber durchaus sein, dass man das als Normalo auch hinbekommt. Ansonsten gibt das Mungapeter. Der kann`s :G . Bei mir ist zwar auch noch Öl unterm Auto. Das ist aber 10 W 40 und vom Ford V 4 verursacht :|

    Hallo Jäger,


    am Schaltdom ist das sogar einfacher Öl nach zu füllen. Entlüftungsschraube mit Schlüssel SW36 (Ringschlüssel gekröpft)lösen und da rein mit der Brühe. 2,5 Liter. An der Seite vom Getriebe bricht man sich die Finger und schüttet Öl überall hin, nur nicht ins Getriebe.
    Mit dem Additiv bekommst du keinen verschlissenen Dichtring dicht. Jedenfalls nicht aus meiner Erfahrung.
    Den Radial-Wellendichtring getriebeausgangsseitig zu wechseln ist kein Hexenwerk. Du musst nur die Mutter, die den Kardanwellenflansch hält rechts rum aufdrehen (weil Linksgewinde ;), den Flansch abnehmen und anschließend sämtliche Muttern des Abschlussdeckels abnehmen. Ich meine die Mutter vom Nebenantrieb rechts oberhalb der Hauptwelle musst du auch lösen. Das habe ich im Moment nicht im Schädel. Dann mit Gummihammer leicht den Deckel beharken, damit er sich von der alten Dichtung löst. Anschließend wie immer den Dichtring vorsichtig rausnehmen und mit geeignetem Rohr oder großer Nuss aus dem 1-Zoll-LKW- Bereich den neuen Ring montieren (geht auch mit Durchschlag oder ähnlichem. Nur vorsichtig sein, dass er nicht gleich wieder hin ist).


    Einbau in umgekehrter Reihenfolge. Kronenmutter mit 120 Nm anziehen.


    Dann wird sich dein Getriebe aber alsbald einen neuen listigen Trick ausdenken, wie es Öl verlieren kann. Das Ding ist schlau und abgrundtief böse. Deshalb würde ich gleich komplett dichten. Du machst es eh früher oder später.


    Gruß aus Ulm
    Joe

    oder poste mal den Mungapeter an. Wenn`s der nicht beurteilen kann, dann keiner mehr.


    Joe


    PS.: Was hast du für einen Ford verbaut?

    So. Jetzt geht er.


    Das Übel waren die Markierungen am Verteiler.
    Im ersten Beitrag sieht man auf den Bildern den Körnerpunkt und zwei Kerben. WHB sagt, man muss den Verteilerfinger bei Zyl 1 auf OT nach dem Körnerpunkt ausrichten, dann einbauen und der Finger richtet sich dann nach der rechten Kerbe aus. Mit dieser Einstellung ging aber gar nichts. Wohin ich den Verteiler auch gedreht habe, die Prüflampe ging nicht um Alles auf der Welt aus weil der Unterbrechernocken praktisch immer geöffnet war. Richtig ist bei meinem Verteiler: Der Finger muss auf den KÖRNERPUNKT :| zeigen, wenn er eingebaut ist. Dann noch ein bisschen mit der Prüflampe spielen und das Motörchen hat wieder sein Lied geträllert. Die ganze Aktion hat zwar Tage gefressen aber mir auch wieder einige Horizonte geöffnet. wir lernen uns immer mehr kennen, der Munga und ich.

    Der Originalmotor ist so geil. Ich durfte einmal bei MuFu mitfahren. Bei den Limousinen hieß das ja 3=6 und so fühlt sich das an. Wie ein Sechszylinder so laufruhig.
    Außerdem glaube ich, dass die Technik sehr überschaubar ist.


    Aber: Ford ist auch geil und Opel auch. Ich fahr Ford und finde den Motor sehr passend, weil sehr durchzugsstark.


    Momentan erkennt man halt den Hardcore-Original-Trend. das ist auch gut so. Aber wenn du an ein Fahrzeug mit Fremdmotor gerätst und die Substanz i.O. ist, hätte ich keine Hemmungen.


    Gruß aus BaWü
    Joe

    Also Männer, ich komm da nicht wirklich voran. Vergaser ausgebaut, zerlegt und mit Pressluft die Düsen durch die Werkstatt gejagt, alles wieder zusammen und eingebaut -> wieder nüscht :T


    Was geht mit der Möhre? So viel ist doch eigentlich gar nicht dran an dem Motörchen. Ich benötige dringend Sachverstand :^:

    Jawoll. Zündfunke ist da.


    Vergaser schau ich mir als nächstes an. Da kann was nicht stimmen. Alles voller Sprit.


    Allerdings stimmt mich nachdenklich, dass das Maschinchen vorher lief (ok, nicht so dolle :( ) und ich am Vergaser nicht herumgeschraubt habe.
    Aber was soll`s.

    Ich bekomme den Lump nicht in Griff. Habe um 180° gedreht. Geht och nüscht.
    Da ist aber auch schon gar nichts, was in Richtung Arbeitstakt geht. Keine Fehlzündung, gar nichts.


    Was auffällig ist, ist der völlig überschwemmte Vergaser und Unmengen Sprit, die aus der Zündkerzenbohrung schießen, wenn die Kerze raus ist.


    Wie muss ich weiter machen Jungs?

    Ah. Dann ist das schon richtig. Man stellt auf den Punkt und wenn der Verteiler versenkt ist, ist der Zeiger automatisch auf der Kerbe. Das wäre ja dann korrekt. Dann drehe ich um 180°. Vielleicht liegt`s daran.


    Danke mal


    Joe

    Grüß Gott Mungarianer,


    da habe ich ja mein Motörchen "deinstalliert" damit ich mein Getriebe überholen lassen konnte.
    Einbau ist mittlerweile erfolgt.


    Aber das Luder läuft nicht!


    Sprit kommt, dicht isser auch. Zündfunke funkt. Kompression haben wir.


    Meine Ahnung ist, dass ich den Verteiler falsch montiert habe. Da hat´s Kerben und einen winzigen Körnerpunkt am Verteilergehäuse, der mir Sorgen bereitet.
    Das WHB sagt, man soll auf 6° vor OT stellen, dann den Finger vom Verteiler auf den Körnerpunkt ausrichten, den Verteiler einfahren und dann den Finger an einer Kerbe ausrichten.
    Wenn ich den Körnerpunkt anpeile, geht der Verteiler nicht rein. Wenn ich die Kerbe anpeile eben schon. Da ist immer der Wiederstand außen am Gehäuse im Weg um nach dem Körnerpunkt auszurichten. Dennoch habe ich den Verteiler dann nachher so drin, dass der Finger auf die (eine der...) Kerbe am Verteilerrand zeigt. Passt das?






    Man sieht auf Bild 3, 4 und 5 den Körnerpunkt. Auf 1-4 sieht man zweierlei Kerben. Welche ist die richtige?


    Lasst mal eure Lösungen hören Männer, damit der V 4 wieder seiner Bestimmung anheim fallen kann.


    Gruß aus Ulm


    Joe

    Leider nein. Die Klappe ist eh herausen, weil ich ja Getriebe und Motor komplett ausgebaut hatte. Der Vorgelegdeckel versteckt sich aber zu einem Drittel unter dem Federpaket. An die vier Schrauben komme ich sicher dran. Nur zum Hochheben wird das so nicht reichen.
    Ich meine aber schon auch wie Berniee, dass ich das Getriebe etwas absenken kann und dann ran komme.

    Mann oh Mann!


    Habe gerade aus Langeweile mein neues Getriebe eingebaut und den Ford V4 angeflanscht, bewundere meine Arbeit mit lecker Bier als Belohnung in der Hand :bier:


    Da sehe ich den Zug für`s Vorgelege baumeln :urg:


    War das schlau oder blöd?


    Kann man den Zug bei eingebautem Getriebe verbauen oder muss die ganze Chose wieder raus???


    Schreibt mir jetzt bitte das, was ich hoffe, nicht das, was ich glaube...


    Joe





    Wir Schwaben haben die Getriebe- und Differentialüberholung erfunden!


    Wer war das?


    Ok, es waren die Wuppertaler...


    Wer genau?


    Ja, ist ja schon gut: Es war Mungapeter :G


    Wie zum Henker soll ich solche Aggregate einbauen, ohne einen Kratzer rein zu bekommen? Das ist was für die Wohnzimmervitrine aber nicht für einen gammligen Rat-Munga!
    Vermutlich sollte ich einen neuwertigen Munga mit defektem Getriebe und Diffi besorgen...


    Ohne Quatsch! ich hatte Pipi in den Augen, als ich die beiden Kronjuwelen ausgepackt habe.


    Ich freue mich schon auf Samstag, dann wird gebastelt. Nur schade, dass ich am Abend auf `nen Geburtstag muss und nicht die Nacht durch schrauben kann...


    Gruß aus Ulm


    Joe

    Da hast du recht, Ducky. Als ich das erste Mal sämtliche Achshälften in ihre Atome zerlegt hatte, dachte ich das war das definitiv letzte Erlebnis dieser Art. Falsch gedacht. Die selben Schrauben habe ich schon so oft geöffnet und wieder verschraubt, dass das schon fast schlafwandlerisch geht. Und das echt easy, weil immer alles von vorher toll geschmiert ist.


    Aber jetzt genug off topic


    Ciao
    Joe