Beiträge von dd1lm

    Hallo Gilles,


    Miß mal, ob am Stecker X11 (das ist der zum Lenkstockschalter) an Pin 4 (schwarz-rot) Spannung anliegt. Soweit ich das nachvollziehen kann, kommt das Kabel direkt vom Lichtschalter Kl. 49. Da ist aber auch die Hupe und die Blinkanlage dran. Wenn das alles geht, dürfte der Kombischalter kaputt sein. Miß da mal, ob von Pin 6 nach 5 beim Betätigen Durchgang ist.


    VG

    Andreas

    Hallo Semjon,


    die Frequenzzuweisungen und Bandpläne sind international geregelt und in dem Bereich exklusiv vergeben (mit Ausnahme des 6m-Amateurfunkbereiches bei 50 MHZ, aber da ist m.W. kein Breitband-FM erlaubt).


    VG

    Andreas

    Hallo Jochen,


    der Ansatz, den Summer anstatt am Standlicht am Abblendlicht bzw Kl.56 anzuschließen, würde ja erstmal helfen. Ich weiß nicht, ob der Wolf beim Ausschalten der Zündung automatisch auf Standlicht zurückfällt (glaube ich weniger), aber dann könnte das Standlicht seinem Namen Ehre machen.

    Ansonsten könnte man das sicher mit einem Monoflop lösen, aber ob das dann den Aufwand lohnt?


    VG

    Andreas

    Hallo,


    das ist ganz einfach:

    Auf F5 (die eine Seite des Summers) liegt bei eingeschaltetem Licht 24V an. Bei eingeschalteter Zündung liegt an F8 ebenfalls 24V an. Also gibt es keine Potentialdifferenz (=Spannung) über dem Summer und er bleibt aus.

    Bei Zündung aus liegt an diesem Punkt keine Spannung an. Da aber irgendwelche Verbraucher an diesem Stromkreis liegen, kann der geringe Strom des Summers durch diese zur Masse abfließen. Daher wird hier quasi ein virtueller Massepunkt dargestellt. (beim Iltis ist es ähnlich: die Blinkerkontrolleuchte sitzt zwischen R und L und nutzt jeweils die nicht blinkende Seite als Rückleiter) Wenn das Licht aus ist, verhält sich F5 genauso wie F8, d.h. ebenfalls keine Potentialdifferenz zwischen F5 und F8 und der Summer bleibt auch aus.


    VG

    Andreas


    Hat sich mit #38 überschnitten...

    Hallo,


    Klemme 15 dürftest Du am Sicherungskasten auf den Sicherungen 10-12 finden. Klemme 58 ist wie vermutet Sicherung F1 und F2. Klemme 56 läuft in der Form gar nicht auf dem Sicherungskasten auf, sondern geht vom Lichtschalter zum Kombischalter, wo die Umschaltung von Abblendlicht und Fernlicht gemacht wird. Daher wäre es - wie Du schon angedacht hast - sinnvoll, die Sicherung des Abblendlichts zu nehmen. Wenn Du den Summer am Standlicht anschließen willst, würde ich dafür die rechte Seite nehmen (ich weiß nicht, ob der Wolf auch seitenweises Parklicht hat, aber wenn, dann dürfte die linke Seite häufiger verwendet werden).

    Wo die Einspeisung am Sicherungskasten ist, kannst du ganz einfach rausfinden: nimm eine Sicherung raus und messe die Spannung von beiden Kontakten gegen Masse. Da, wo was anliegt, ist die Einspeisung. Wenn Du den Sicherungsträger raus hast, siehst Du auf der Rückseite, wo z.B. 10, 11 und 12 gebrückt sind. Auch kannst Du Dich normalerweise an den Kabelfarben orientieren (15 schwarz, 58 grau, 58R grau-rot, 58L grau-schwarz, 56 weiß-schwarz, 56a (Fernlicht) weiß, 56b (Abblendlicht) gelb.

    Inwieweit Daimler sich an die Norm gehalten hat, kann ich mangels Wolf nicht beurteilen...


    VG

    Andreas

    Hallo,


    ich hatte auch kurzzeitig überlegt, aber ich bau mir meine Kabel doch lieber selbst. Abgesehen davon, daß ich sie dann auf Maß habe, kann ich dann auch Einfluß auf die Qualität nehmen. Die hat bei den Einzelkomponenten massiv abgenommen, daher ist die Wahl der Bauteile nicht ganz unwichtig (selbst die Metallstecker von Hella kommen mittlerweile aus China).

    Birgit, bei dem älten Kabel machst Du nichts falsch...


    VG

    Andreas

    Hallo,


    in dem Teil, wo die Anschlüsse dran sind, ist ein Schaltkontakt, der über einen kleinen Stößel von einem Nocken auf der Welle betätigt wird. Meist sind die Kontakte verschmutzt oder verbogen, so daß der Motor keinen Strom mehr hat und nicht mehr bis zur Endlage fahren kann, wenn der Wischer abgeschaltet wurde.


    VG

    Andreas

    Hallo Edwin,


    wenn Du dauerhaft Spannung brauchst, kannst Du das Relais natürlich auch ausbauen/überbrücken.

    Bedenke aber, daß Du dann die Starterbattereien entleerst und das Auto ggf. dann irgendwann nicht mehr anspringt.

    Die Funkeinbausätze der Bw wie für den Wolf, Iltis, Kübel usw. enthalten ja eigene Batterien und funktionieren völlig autark vom Auto. Die Geschichte mit dem Trennrelais ist lediglich dazu gedacht, die Funkbatterien bei laufendem Motor bei Bedarf wieder aufzuladen.

    Der Funkkabine/dem San-Koffer oder was da alles mit der Einspeisedose versehen ist, ist es ansonsten völlig egal, wo die Spannung herkommt - ob vom Auto oder einem externen Netzteil/Ladegerät (beim Funksatz VW T3 ist die Versorgung des Funksatzes durch ein externes Netzteil explizit in der TDV beschrieben). Je nach Anwendung sollte man insbesondere beim Betrieb ohne Funkbatterien ein Augenmerk auf die Qualität der Spannung (Stichwort Restwelligkeit) haben. Elektronische Geräte wie Rado oder Funk können da höhere Ansprüche haben als z.B. ein Lüftermotor oder eine Lampe.


    VG

    Andreas

    Hallo,


    wo siehst Du auf dem 2. Bild einen Minus-Anschluß? Ich vermute mal, das in dem Kringel soll die Diode sein.


    Der Anschluß, der von der Fahrzeugbatterie kommt, geht am Relais auf Anschluß 1. Da ist auch die Diode mit der Anode untergeklemmt. Die andere Seite der Diode geht zu einem der beiden Spulenanschlüsse (im Bild die 3). Wenn nun an Anschluß 1 die Plus-Leitung der 24V vom Fahrzeug anliegen, fließt der Strom durch die in Durchlaßrichtung geschaltete Diode und die Relaisspule und da von Anschluß 4 nach Masse. Dann zieht das Relais an und schaltet die an 1 anliegende Spannung durch auf 2 und kann die Funkbatterien laden. Der Schaltplan ist also völlig korrekt.1 und 2 sind die großen Anschlüsse des Relais, 3 und 4 die kleinen (Spule). Die Masseleitung von 4 kann relativ dünn sein, weil hier nur der Strom durch die Relaisspule berücksichtigt werden muß, keine Leistung.


    VG

    Andreas

    Hallo,


    das Relais soll ja auch sofort anziehen, wenn die Spannung richtig herum anliegt. Die Relaisspule und eine Diode müßten in Reihe geschaltet sein. Der Strom kommt von vorn, fließt durch die Relaisspule und die Diode nach Masse. Wenn die Spannung falschrum anliegt, sperrt die Diode und das Relais zieht nicht an. Das Relais ist nur ein Verpolungsschutz und kein Hauptschalter oder sowas.


    Poste doch mal den Schaltplan!


    VG

    Andreas

    Hallo,


    das Relais vorne zieht an, wenn der Motor läuft (Ladekontrolleuchte aus) und schaltet dann die 24V nach hinten ein. Das Relais hinten dürfte als Verpolungsschutz geschaltet sein und zieht nur an, wenn die Spannung richtig herum angelegt wird. So ist es auch z.B. im Funksatz für den Iltis verbaut.

    Wenn du dich auf die TDVen beziehst, müßtest Du doch den Schaltplan dazu haben?


    VG

    Andreas

    Hallo,


    an ein Relais kann ich mich auch nicht erinnern. In meinem Funksatz (Funkfernschreibsatz VHF - das ist die TDV oben) ist nur eine Diode (der abgebildete Kasten) und der Leitungsverbinder Funk mit Kondensator wie oben. Es ist allerdings ein Verpolungsschutzrelais im Sicherungskasten drin.

    Meinst Du das?


    VG

    Andreas

    Hallo,


    das, was Mogklaus in #23 beschrieben hat, kann ich bestätigen, ist anscheinend auch in zivilen Bereich so. Letztes Jahr bin ich als Werkstattleiter mit meinem neu eingestellten Mitarbeiter zur Kleiderkammer Kiel gefahren, um für ihn die nötigste Schutzkleidung zu holen. Kommentar: "Nein, so geht das nicht. Wir brauchen die Dienstpostenbeschreibung, und dann entscheiden WIR, was er benötigt..."

    Wie kann sich ein Kleider-Lagerist anmaßen, beurteilen zu können, welche Schutzkleidung wir benötigen, wenn er gar nicht weiß, wie unsere Arbeit in der Praxis aussieht? In der Stellenbeschreibung eines Funkelektronikers steht nun mal nicht drin, daß sich ein Teil der Arbeit draußen oder auf Masten und an Antennen abspielt und man eben doch auch Nässe- bzw. Kälteschutzbekleidung braucht...


    VG

    Andreas

    Hallo Korbinian,


    bei Koaxkabel sollte die Länge des Kabels eigentlich keine Auswirkungen auf die Stehwelle haben. Um Verluste gering zu halten, sollten sie aber so dick wie möglich und so kurz wie möglich sein. Deshalb würde ich die Kabel auch grundsätzlich selbst auf Maß bauen.

    Mit der SEM-Antenne sollte das gut funktionieren, da sie ja für den selben Frequenzbereich gedacht ist (ab 26 MHz). Ggf. könnte man für die niedrigen Frequenzen einen Stab mehr einsetzen. Verwendest Du den originalen Antennenfuß MP-65? Dann wäre auf einen guten Massekontakt der Abschirmung am Antennenfuß zu achten. Ansonsten könnte man den amerikanischen Antennenfuß AB-15 nehmen. Der sieht fast genau so aus, hat unten aber schon eine passende PL-Buchse.

    Im CB-Bereich kenne ich mich nicht so gut aus (mache beruflich eher Seefunk, bin auch Funkamateur), denke aber, daß es für den Frequenzbereich schwierig sein dürfte, mit einer derartig kurzen Antenne sinnvoll Betrieb zu machen.

    VG

    Andreas

    Hallo Korbinian,


    das ist eine interessante Idee.

    Grundsätzlich sollte das so möglich sein, wie Du Dir das vorstellst. Allerdings sehe ich da mindestens zwei Probleme: Das Funkgerät ist ein 12-Gerät, die Hercules (zumindest meine) hat aber nur eine 6V-Anlage. Damit dürfte eine simple Ladeeinrichtung entfallen. Alternative: zwei 6V-Akkus zum Laden parallel (wenn die etwas unterdimensionierte E-Anlage der Hercules das schafft), zum Betrieb am Funkgerät in Reihe geschaltet.

    Das andere Problem ist die Antenne: die Antennenlänge ist ja grundsätzlich von der Frequenz bzw. Wellenlänge abhängig und die beträgt bei CB-Funk bekanntlich 11m. Hier solltest Du nach einem passenden Antennentuner suchen. Als Antennenkabel wird normales 50-Ohm Kabel verwendet, hier dürfte RG-58 völlig ausreichen. Die Länge ist unkritisch, zumal ich hier mit einer Länge von nicht mehr als einem Meter rechne.

    Als Steckverbinder würde ich die auch bei den BOS-Geräten bzw. SEM-Anlagen verwendeten U-77-Steckverbindungen verwenden. Die sind wasserdicht. Bei entsprechender Beschaltung/Anpassung könnte man auch originales Zubehör verwenden.

    Theoretisch könnte man auch mit dem SEM 25/35 in FM CB-Funk machen, aber aufgrund des Kanalrasters sind die Möglichkeiten sehr eingeschränkt. Es gab mal eine Anleitung zur Modifikation, um das SEM 35 durchstimmbar zu machen. Inwieweit die Nutzung ohne Lizenz dann legal ist, lasse ich mal dahingestellt.

    Bei Fragen zur Funktechnik kannst Du Dich gern melden.


    VG

    Andreas