Beiträge von rkw2

    Ok hab da mal was rausgesucht zum Thema Froststopfen:


    Froststopfen werden in den Motorblock eingesetzte, leicht deformierbare Stopfen bezeichnet, die direkten Kontakt zum Kühlmittelkreislauf im Motor haben. Sie werden bei zu hohem Wasserdruck im Motor (z.B. beim Vereisen des Kühlmittels) herausgesprengt und schützen so den Motorblock vor Rissen.


    Hier mal ein Foto von einem anderen Motor:



    Mal wieder was dazu gelernt.


    Das kann ich prüfen.


    Sitzen die auch vor Kopf und nicht nur seitlich?


    Gruß Jürgen

    Dachte mir komm fahr mal mit dem Borgward B 2000 eine Runde.

    Verbunden mit einem Tank Stopp.


    Borgi aus dem Unterstand raus auf die Straße Richtung Tankstelle und plötzlich keine Leistung mehr.

    Gedreht und im Schritttempo wieder zurück.


    Motor aus und ich schaute mal unter die Motorhaube.


    Da sah ich die Bescherung.


    Hinten am Motorblock lief viel Wasser raus. Lief dann an der Achse runter. Dort bildete sich schnell eine große Pfütze.

    Ist definitiv Kühlwasser.


    Sowas hatte ich bisher noch nicht.


    Meine Vermutung: Zylinderkopfdichtung hinüber


    Im Moment natürlich keine Zeit was zu reparieren.


    Nächsten Schritte:

    ·        Kompression messen, falls das geht

    ·        Zylinderkopfdichtung bestellen.


    Dann Kopf ab.

    Schauen was da los ist.


    Frage:

    Kann das auch was Anderes sein?


    Das ist doch ein geschlossener Kühlkreislauf. Wo kann denn am Motorblock noch Wasser entweichen?


    ·        Kühler ist dicht

    ·        Schläuche am Kühler dicht

    ·        Wasserpumpe dicht


    Danke für jeden Tipp


    Gruß Jürgen

    Hallo Mario, beim Schutzgas Schweißen muss man die Schweißkraft und den Schweißdraht Vorschub beim Schweißen in Einklang bringen. Der Schweißdraht bildet beim Schmelzen die Schweißnaht und verbindet die beiden zu verschweißenden Teile.


    Ganz wichtig! Beim Schweißen am Borgward Batterien abklemmen!!


    1. Dünnes Blech wenig Schweißkraft wenig Drahtvorschub

    2. Dickes Blech mehr Schweißkraft dann natürlich mehr Drahtverbrauch also mehr

    Drahtvorschub

    3. Der Draht wird beim Schweißen durch Gas geschützt, also sollte die Flasche mit entsprechendem

    Gas auch voll und aufgedreht sein.

    4. Man nimmt ein Stück Blech das genauso dick ist wie das was man am Borgward schweißen will.

    Das klemmst du deine Maße Klemme vom Schweißgerät an das Blech.

    Dann dreht man die Gasflasche auf.

    Dann stellt man die Schweißstärke ein. Meistens 2 Rädchen BSP erstes auf 3 zweites auf 3

    Dann stellt man den Drahtvorschub ein BSP auch 3.

    5. Dann nimmt man einen Schweißschirm und zieht Handschuhe an (Empfehlenswert)

    6. Jetzt nimmst du dein Probeblech und am Handgriff betätigst du den Drahtvorschub. Wenn der

    Draht dein Bleich berührt entsteht ein heller Blitz und der Schweißvorgang beginnt. Wenn du am

    Handgriff den Vorschub loslässt passiert nichts mehr.

    7. Wenn der Draht stottert, dann ist der Drahtvorschub zu groß. Dreh den Drahtvorschubregler dann

    kleiner und versuche es wieder. Bis der Draht gleichmäßig summt.

    8. Wenn zuwenig Draht da ist, verbrennt der Draht meist schon an der Schweißdüse und klebt fest.

    Dann den Drahtvorschub so einstellen bis das Schweißgeräusch gleichmäßig summt.

    9. Wenn das Gerät eingestellt ist, dann schaue mal an ob dein Blech beim Schweißen verbrennt.

    Dann ist die Stärke zu hoch und du drehst an den Reglern z Bsp. von 3 3 auf 3 2 oder 3 1.

    Dann probierst du wieder. Bis dein Blech nicht verbrennt und du eine schöne Schweißnaht sehen

    kannst.

    10. Wenn die Gasflasche leer wird, entstehen beim Schweißen Löcher in der Schweißnaht. Das

    merkst du sofort. Dann neue Gasflasche montieren. Druckminderer einstellen.

    11. Wenn die Gasflasche voll ist, aufgedreht ist und trotzdem Löcher in der Schweißnaht sind, weht

    dir von irgendwo Wind das Gas weg. Also immer so schweißen das dies nicht passiert.


    Mein Rat:

    Schweißen ist Übungssache. Wenn du das öfter gemacht hast, kennst du dein Gerät und weist wie man das einstellt, ansonsten erst auf Blech versuchen.


    Du schreibst in deiner Firma steht ein Schweißgerät. Dann frag doch mal ob dir jemand an einem Stück Schrottblech das wie hier beschrieben ist, mal zeigt.

    Dann versteht man das auch besser was mit Stottern vom Draht (zuviel Draht) oder anbrennen (zu wenig Draht) gemeint ist.


    Und man kann auch Schweißen in dem man Punkt für Punkt setzt, also Draht auf die Stelle und Gerät kurz betätigen, und dann erneut betätigen bis man mehr Erfahrung hat.

    Nimm mal 2 Bleche und versuch die mal zusammen zu punkten. Spann das dann mal in den Schraubstock und versuch die Bleche zu trennen. Wenn es hält, merkst du auch wie stabil Schweißverbindungen sind.


    Und falls die Schweißnaht mal nicht so schön geworden ist wie erhofft, dann kann man dies mit der Schleifhexe jederzeit abschleifen was zu viel ist. (Schutzbrille beim Schleifen anziehen)


    Vielleicht hilft das mal


    Gruß Jürgen

    Unglaublich! Respekt !

    Schlimm ist eigentlich nur, das nicht nur bei dir die Zeit vergangen ist.....


    da kommt man schon ins Grübeln.


    Aber die Qualität deiner Arbeit und die tolle Dokumentation ist schon wirklich einmalig.


    Und du bist ja schon nah am Ziel.


    Also den Rest kriegst du dann in den nächsten 8 Jahren 100% hin. :yes:


    Weiterhin frohes Schrauben


    Jürgen

    Hallo Fritz habs auch gerade gesehn....


    GrußDie Affäre Borgward - Reportage & Dokumentation - ARD - Das Erste.pdf


    Die Affäre Borgward

    Sendetermin

    Mo, 07.01.19 | 20:15 Uhr

    Das Erste

    Der Name des Automobilherstellers Carl F.W. Borgward ist noch heute ein Synonym für das westdeutsche Wirtschaftswunder. Für Hundertausende ist die "Isabella" von Borgward das erste eigene Auto nach dem Krieg, Borgward sichert tausende von Arbeitsplätzen in Bremen. Doch 1961 geht das Unternehmen des leidenschaftlichen Konstrukteurs überraschend pleite, ausgerechnet im damals reichsten Bundesland.

    Warum gab es keine Retter für das Unternehmen?

    Viele Fragen blieben offen – bis heute. Hartnäckig ranken sich Verschwörungstheorien um die erste große Wirtschaftspleite der Nachkriegszeit. Wieso wurde gerade im florierenden Aufschwung kein Retter für das schlingernde Unternehmen gefunden? Welche Verbindungen gab es zwischen Politik und Industrie? Welche Rolle spielten der Bremer Senat und konkurrierende Firmen?

    Das bewegende Dokudrama (in der Hauptrolle Thomas Thieme) zeichnet Aufstieg und Fall des genialen Autokonstrukteurs Borgward nach: Eine Geschichte großer Träume und noch größerer Tragik.

    Sie entmachten Borgward und übernehmen dessen Werke: Finanzsenator Wilhelm Nolting-Hauff (August Zirner), Bürgermeister Wilhelm Kaisen (Jürgen Heinrichs) und Wirtschaftssenator Karl Eggers (André Klöhn). | Bild: NDR / Jörg Landsberg

    Besetzung und Stab

    Besetzung

    Rolle

    Darsteller

    Carl F. Borgward

    Thomas Thieme

    Wilhelm Nolting-Hauff

    August Zirner

    Dr. Johannes Semler

    Bruno Eyron

    Elisabeth Borgward

    Barbara Philipp


    Stab

    Funktionsbereich

    Name des Stabmitglieds

    Musik:

    Martin Stock

    Kamera:

    Stefan Spreer

    Buch:

    Marcus O. Rosenmüller

    Regie:

    Marcus O. Rosenmüller


    Die Affäre Borgward - Reportage & Dokumentation - ARD - Das Erste.pdf