Beiträge von Dr. Munga UWB


    Wieso gleich ebay.??? Und nicht zuerst hier mal anfragen.



    Berechtigte Frage, auf die ich gerne eingehe!
    Aber, berechtigte Gegenfrage: Wieso nicht?


    In E-Bay haben alle die gleiche Chance und es muss nicht zwingend ein überhöhter Preis herauskommen. Für das Verdeck hätte ich mir z.B. 100€ vorstellen können, weggegangen ist es für unter 60€.
    Das zeigt, dass es unheimlich schwierig ist, für gewisse, eher selten gewordene Teile, aktuelle realistische Preise zu machen, mit denen sowohl der Verkäufer als auch der Käufer leben können.
    Dass sich die Situation zumindest bei gewissen Teilen preislich, wie auch angebotsmäßig nicht verbessert, ist leider ein Fakt mit dem wir Munga-Fahrer leider alle leben müssen.


    Aber Vielleicht probier ichs beim nächsten Mal wieder zuerst hier im Forum, wenn ich z.B. schon vergleichbare Angebote in E-Bay gesehen habe und einen vernünftigen Preis als Verhandlungsbasis ansetzen kann.
    Vielleicht ist aber auch die Lösung, das Teil hier im Forum für einen festen Preis auszuschreiben und wenn keiner gewillt ist, diesen zu zahlen, das Teil später ins E-Bay zu setzen.


    Ich hoffe ich konnte einen kleinen Diskussionsbeitrag liefern


    Gruß


    Wendelin

    Hallo zusammen,


    um noch ein paar Dinge aus der Historie meines zivilen Munga 8 dazuzugeben:


    Die Stoßstange und die Stoßecken waren original schwarz lackiert.
    Die Felgen waren glaub ich auch schwarz. Da bin ich mir aber nicht sicher.
    Es gab auch etliche Unterschiede an der Karosserie:
    z.B. fehlten beim zivilen 8er auf der Pritsche etliche Bohrungen mit Gewinden.
    Der Rechteckige Deckel zum Zugang zu den hinteren Federhaltern in der Mitte hat zwei Sicken. Das ist der gleiche Deckel wie der Revisionsdeckel zum Staufachkasten hinter dem Tank.
    Die Ersatzradaufhängung ist anders
    Diverse Befestigungselemente für Sitze auf der Pritsche sind anders
    Die Mitteltrennwand ist anders (da fehlen ein paar Winkel und etliche Löcher und Schweißmuttern


    usw...


    Gruß Wendelin


    P.S.: Sollte jemand über die Farbe der Felgen bei zivilen Mungas etwas genaues wissen, dann bitte bescheid geben!

    Hallo,


    hab noch immer den Rahmen von einem Munga-4 rumliegen. Er muss jetzt weg. Darum verschenk ich ihn.
    Bitte baldmöglichst melden, wenn ihn jemand brauchen kann, ansonsten wandert er in den Schrott.


    Weil ein Opelmotor verbaut war, ist der Rahmen im vorderen Bereich ausgeschnitten (die übliche Sache halt). Die Hecktraverse macht einen leichten Bogen, ist aber sonst o.k.


    Schönen Gruß


    für mich ist das leider nichts, aber wer immer es ersteht denkt, so hoffe ich, an den guten Ducky und lässt ihm die Lampenvertiefungen in den vorderen Kotflügeln zukommen! Die sehen noch brauchbar aus, oder täuscht das.


    Also die Lampenvertiefungen sind eigentlich auch schon überschweißt und gespachtelt.
    Vielleicht schneid ich ja das ein oder andere Filetstück rauß, bevor alles in den Schrott wandert. Weil: Weg muss das Ding jetzt.


    Hat denn keiner Interesse?

    Hallo zusammen,


    ich hätte eine Karosserie und ein Fahrgestell eines Munga 4 abzugeben.
    Beides ist vollständig "nackt". D.h. es sind keinerlei Anbauteile mehr dran.


    Zur Karosserie:
    Die seitlichen Einstiegs-Bleche mit den zwei tiefen Sicken sind nicht mehr orginal sondern durch Eigenkonstruktionen ersetzt.
    Der linke Kotflügel ist stark verbogen.
    Im linken "Motorseitenblech" ist ein unorginales Loch mit einem Lüftungsgitter angebracht (zwecks Opelmotor-Kühler).
    Die hinteren Radkästen und das Heckabschlussblech sind anscheinend durch einen Aufprall gestaucht.
    Der Boden ist komplett unorginal, gerade.
    Der Sitzkasten ist mit Schrauben mit dem Boden verbunden.
    usw...
    Fazit: Die Karosserie ist meiner Ansicht nach überhaupt nicht mehr für einen Neuaufbau geeignet, sondern taugt nur noch als Blechlieferant.
    Preis: Für eine Kiste Bier (meiner Wahl) würde ich die Karosse hergeben.


    Zum Fahrgestell:
    Der Verbindungsträger ganz vorne (wo die Stoßstange angebracht ist) ist herausgetrennt (zwecks Opelumbau).
    Der Verbindungsträger im unteren Getriebebereich ist teilweise bearbeitet (auch zwecks Opelumbau)
    Die Hecktraverse ist auf einer Seite leicht nach vorne verbogen (Vermutung Heckaufprall) sieht aber auf den ersten Blick vom Rost gar nicht so schlecht aus.
    Fazit: Theoretisch ist das Fahrgestell noch brauchbar. Ich selbst hab natürlich ein Besseres.
    Preis: Schwer zu sagen. 60€ vielleicht. BIn natürlich verhandlungswillig.


    Standort:
    Aichach (Nähe Augsburg)


    Fotos:










    Gruß


    Wendelin

    so ich habe nochmal genauer hingeschaut,alles über dem hauptschalldämfer ist weg gegammelt sprich müsste komplett neues bodenblech rein !!
    der kasten von unten gesehen wo das leitkreuz dran kommt ist auch auf !


    was meint ihr dazu ??????


    lohnt der aufbau?

    Aus meiner Sicht heraus muss ich behaupten, dass es sich lohnt ihn herzurichten. (Meiner war bzw. ist schlechter beieinander)
    Es kommt drauf an wieviel Geduld und Spass du bei der Blechbearbeitung hast ;)


    Diese Verrottungen sind eigentlich ganz normal.
    Den Kasten wo das Leitkreuz angebracht ist kannst du dir stabilitätstechnisch eigentlich sparen, bis auf die Biegekante an der das hintere Pritschenblech mit dem vorderen Pritschenblech verbunden ist.
    Den einzigen Sinn, den ich bei dem Kasten beim 8er Munga noch erkennen kann, ist der, dass die hintere Getriebeentlüftung dort endet und dort somit vor Wasser geschützt ist. hmmm

    Der klappbare Nummernschildhalter hatte meiner Meinung nach folgende Funktion:



    Bei Montage des Leichtgeschützes musste das Nummernschild weggeklappt werden, weil sonst der rechte hintere Fuß nicht daran vorbeigegangen währe. Der Fuß verschwindet nämlich hinter dem Nummernschildhalter. Warum das Nummernschild mittels dieses Halters praktisch nach hinten verlegt worden ist kann ich mir nur so erklären: Das Nummernschild an seiner "normalen" Position würde nämlich vom Lafettenfuß verdeckt.
    Das nach hinten verlagerte Nummernschild ist glaub ich bei den 8ern von Haus aus vorgesehen: Ich konnte bei meinem nämlich feststellen, dass das Kabel für die Kennzeichenbeleuchtung im hinteren Radhaus mit Reserve in Form einer Kabelschleife verlegt ist.



    Zum montierten Leichtgeschütz hab ich hier im Forum schon mal Bilder gesehen???!!!

    Hallo Watschel,


    jetzt mal eine andere Frage, hast Du irgendwas an deinem Sickenwerkzeug verändert?
    Die Bleche sehen sehr gut aus. Keine Falten, nichts. Ich kann das nicht glauben. Wenn ich dran denke, mit welchen Tricks (Entlastungsschlitze) ich habe arbeiten müssen, um meine Pritschenteile und Radkästen ohne Verzug hinzubekommen.
    Ziehst Du die Sicken mit Niederhalter? Sickentiefe?


    Gruß


    Wendelin

    Hallo,


    den Querträger würde ich komplett herausnehmen und neu anfertigen. Ich hab das auch so gemacht.
    Die Nachfertigung des Trägers ist, so wie er wirklich gemacht ist, schwierig, da es ein ziemlich tiefes U-Profil ist.
    Ich hab mir aber einfach so geholfen, dass ich zwei L-Profile übereinandergepunktet habe. Das ist mindestens genauso stabil. Die gebogenen Schenkel an den Enden kann man auch einfach durch aufgepunktete Winkel ersetzen. Die beiden inneren Versteifungsrippen sollten unbedingt rein, weil sich hier die Halterungen für die Stoßecken abstützen.
    Einzige Voraussetzung für eine erfolgreich Nachfertigung ist Zugang zu einer Abkantbank mit der man das 1,5mm Blech auf der Länge von 1,5m noch biegen kann.


    Gruß


    Wendelin

    Hallo,


    die Befestigung erfolgt so:
    Das Band wird mit dem Ende mit den zwei Bohrungen um den Bügel rumgebogen, dass sich die beiden Bohrungen überdecken. Das Ganze wird dann mit einer Hohlniete (4 oder 5mm) und zwei Scheiben (20mm) vernietet.
    Der Bügel ist der Gleiche wie für die Verdeckbefestigung.


    Übrigens: Ich habe vier solcher Spannbänder inklusive der Bügel. Allerdings in gebrauchtem Zustand, teilweise ist der Gummi überlackiert. Ich könnte sie abgeben.


    Gruß


    Wendelin

    Servus Michi,


    viel Erfolg mit deinem Projekt wünsch ich dir!


    Die Lösung mit dem Ford-Motor finde ich auch nicht schlecht, ich habe selber einem in meinem Munga verbaut.
    Vielleicht kannst du mir bei Gelegenheit eine Beschreibung über das Abgas- und das Kühlsystem geben. Das muss ich nämlich noch anfertigen und bin deshalb über Vorschläge für mögliche Lösungen recht dankbar.


    Schönen Gruß aus Aichach


    Wendelin

    Miß doch mal die Abstände der Bohrungen. Das Teil, das Wendelin meint, ist der Magazinhalter für das .50 Spotter-Rifle
    auf dem Leichtgeschütz:

    @ Christian:


    Hast Du noch mehr Detailbilder von der Ausrüstung. Das würde mich jetzt genauer interessieren. hmmm
    Für was sind diese Teile, welche am Heckabschluss links und rechts oben draufgeschraubt werden? (In deinem Bild links zu sehen)


    Gruß


    Wendelin

    Die drei Löcher hat meiner auch drin. Der war ein Luftlandemunga.


    Aber seht doch mal in der "Munga-Bibel" von Jörg-Sprengelmayer auf Seite 120 bzw. 121 nach.
    Dort lüftet sich das Geheimnis:


    Die Bohrungen sind zur Befestigung eines Teils für den Rüstsatz "Waffenträger" (Leichtgeschütz)
    Siehe Abbildung 231 auf der rechten Seite. Das Teil mit der Nr. 72 muss es sein, das hat in etwa die Abstände.
    In der Draufsicht bei der Abbildung 233 sieht man das seltsame Teil mit den Laschen auch genau an der Stelle im Inneren des Munga.


    An dieser Stelle möchte ich mich erkundigen ob jemand mehr Infos über den Rüstsatz hat, als in dem Buch beschrieben?
    Es gibt etliche Bohrungen am Munga, denen auch ich noch nicht auf die Schliche gekommen bin.


    Gruß


    Wendelin

    Herzlich willkommen hier im Forum Wendelin. Mal so eine Frage warum machst du aus einen seltenen zivilen Munga 8 ein schon recht häufigen BW Munga?

    Gute Frage, warum ich aus einem zivilen einen Bundewehr-Munga mache? ?(
    Es wird eh eine Mischung werden. Ich baue auf jeden Fall den Abwurfhaken für Luftlande ein. Auf die zivile Lenksäule werde ich nicht verzichten. Die Mutter am Lenkrad muss auch sein. Alle Teile der Tarnbeleuchtung habe ich ebenfalls schon zusammen.
    Da der Munga am häufigsten bei der Bundeswehr eingesetzt war und man ihn eigentlich am meisten damit verbindet, möchte ich auch eine eher eine Bundeswehrversion daraus machen.


    Aber bei der Gelegenheit mal eine Frage:
    Kann es sein, dass bei der zivilen Version die Stoßecken und die Stoßstange schwarz lackiert sind obwohl der Rest des Fahrzeugs oliv war?
    Ich habe auch schon irgendwo Bilder im Internet gesehen bei der dies auch der Fall war (außerdem waren dort die Felgen auch schwarz). Das sieht gar nicht so schlecht aus.


    Danke übrigens für die freundliche Aufnahme im Forum!!! :)


    Gruß


    Wendelin

    Hallo an die Munga-Gemeinde,


    ich heiße Wendelin und bin erst seit ein paar Tagen hier im Forum vertreten.
    Ich komme aus Aichach (Raum Augsburg) und arbeite nun schon seit ca. 2 Jahren an meinem Munga 8 und krieg hier immer wieder nützliche Infos zum Munga und zur Restauration mit. Das Forum ist echt Klasse.
    Also genauer gesagt hat alles mit der Sichtung eines Munga 8 in der Ortschaft meiner Freundin angefangen (ich nenne diesen den "Urmunga") Damals wuste ich noch nicht einmal dass das ein Munga ist.
    Und das hat sich dann so weiter entwickelt, dass ich irgendwann vor gut 2 Jahren einen Munga 8 in E-Bay ersteigert habe für 199€. Damals war mir das Ausmas dieser Restauration noch nicht bewusst.
    Mittlerweile bin ich total vernarrt in das Fahrzeug und im Besitz von 3 Mungas. 2 Munga 8 und 1 Munga 4. Ich beschäftige mich aber nur mit dem Neuaufbau eines 8er, Baujahr nicht genau bekannt. Es war auf jeden Fall ein ziviler. Die anderen sind Teileträger.
    Am Ende soll der Munga wieder eine Bundeswehrversion (Luftlandetruppen) darstellen. Einer der Schlachtfahrzeuge war so einer.


    Bilder kann ich euch leider noch keine zeigen. Tut mir leid.


    Schöne Grüße


    Wendelin

    Hallo Watschel,


    ich beobachte deine Beiträge zum Neuaufbau von deinem Munga8 jetzt schon eine Weile. Hab mich aber erst kürzlich hier im Forum angemeldet.
    Ich muss sagen. Respekt!!!! :G Der ist wieder wie neu! Ich bin froh nicht der einzige zu sein der seinen 8er Munga komplett zerschneidet und die Hälfte der Bleche neu macht (Bei dir ist es etwas mehr als die Hälfte :-)) Wobei ich leider erst noch am Anfang stehe. Aber dein Projekt gibt mir wieder Motivation, auch wenn ich nicht so viel Zeit habe. Ich bin gerade dabei eines der Sickenwerkzeuge für den Pritschenboden anzufertigen.


    Viel Spaß noch!


    Gruß


    Wendelin