Beiträge von BBDE

    Ja, das sind MUTT Felgen für den M151 A1 und A2.

    Den Preisunterschied habe ich auch gesehen.

    Nur sind die Reifen den Bildern nach ja schon fast abgefahren und daher für mich uninteressant.

    Die Felgen wären nur Beiwerk gewesen.


    Sorry und viel Glück beim Verkauf

    Bilder wären aber nicht schlecht.

    Welchen Zustand haben die Reifen?

    Wie viel und welches Profil haben die Reifen?

    Welcher Hersteller?


    Hätte eventuell interesse, wenn auf den Felgen gute, noch brauchbare Cooper mit BarGrip Profil montiert und nicht hart wie Kohle sind.


    Grüße

    Frank

    Hallo Nobi,


    jetzt erst entdeckt,


    ich hab mal gelernt, wenn nun auch schon etwas her, das der lange Belag der Auflaufende und der kurze Belag der Ablaufende ist.

    Abgesehen von der Servowirkung/ Selbstverstärkung des Auflaufenden Belages, hättest Du andersrum auch einen sehr hohen Belagverschleiß.

    Um das auszugleichen und damit die Beläge gleichmäßg Verschleißen, ist der Auflaufende Belag bei einer Simplex Bremse immer größer als der Ablaufende.

    So auch z.B. in jedem Willys Jeep zu finden.


    Aber eventuell hat ja jemand anderes, woanders etwas anderes gelernt und schreibt das hier noch.



    Grüße

    Frank

    Also ich habe bei 1.90 und mittlerweile um die 90kg, keine Probleme im Jeep zu sitzen und längere Strecken damit zu fahren.

    Weder im MB/GPW, M38, M38A1 oder M170, der ja auch nur bessere Obstkisten als Sitze hat.


    Großartig was umbauen würde ich nicht, sondern erstmal nach einer "light" Version schauen.

    Die Lenksäule so weit wie möglich nach oben zu bekommen, kann schon viel bringen.

    Eventuell auch etwas am Sitzgestell zu biegen, könnte etwas an Platz bringen.


    Und die jenigen, die mich kennen, wissen, das wenn ich auf Achse zu den Treffen komme,ich nicht unentspannt aus meinen Jeeps springe.



    Grüße

    Frank

    wenn ich mit meinen scheiß Ami Schrottautos auf Treffen fahre, dann trage ich die passenden Klamotten zum Fahrzeug entsprechend.

    Nicht weil mir nur so einer abgehen würde, nein, weil ich so ein "historisch" stimmiges Bild darstellen kann und möchte.

    Das kann und sollte jeder für sich entscheiden können.

    Im Holzfällerhemd mit Cordhose und Camel boots, da würde ich mich scheiße fühlen und bräuchte auch kein ehemaliges Militärfahrzeug, womit ich zu eben solchen Veranstaltungen fahre.

    Und genau das macht es für mich aus, die Landroverfritzen in englischem Dress,

    eben zur Feldpostnummer passend und nicht in Möchtegernfantasiegeneralsuniform.


    Aber jeder wie er es möchte, egal ob demjenigen der eine oder andere abgeht, oder auch nicht.


    Das es immer welche gibt, die das Uhrwerk überdrehen, ist sowas, von einem alten Hut,

    doch wenn in Polen die Polen selber mit einem Kettenhundschild rumlaufen und die Franzosen in SS Uniform, wer sollte dann noch ein Problem mit dem Uniformthema haben.


    Wenn jemand zu solchen Veranstaltungen wie die in der Normandie fährt und sich dann wundert, wie sich so manch einer dort profiliert, das grenzt für mich schon an Weltfremdheit.

    Grüße

    Frank

    Wenn schon ab vom Thema Lützow Kaserne, dann noch das zum Thema Berlin dazu:


    Zu diesem Thema könnte ich hier seitenweise über "Pleiten, Pech und Pannen, Versäumnisse und Desinteresse von Seiten des Senats und einiger "Veranstalter" schreiben.

    Mache ich aber nicht, denn der Drop ist gelutscht.


    Mein Resümee, nach vielen Jahren der Zusammenarbeit mit vielen Organisationen, Vereinen und des Berliner Senats:

    Mir ist die Lust vergangen, mich an "Jahrmarktsveranstaltungen" zu beteiligen, denn das ist es, was daraus geworden ist.

    Zu den 50 Jahr Feierlichkeiten, da ging es noch um die Sache selber, doch heute ist es wichtiger, ein Volksfest am 12. Mai auf dem Tempelhofer Feld zu veranstalten, wo der "Projektmanagerin" dieser Veranstaltung fast einer abgeht, das sie ein Zeitgenössisches Karussell vor Ort hat.

    Was hätte ich dort mit meinem GMC, über hundert Carepaketen, Konservendosen, Mehl und Kohlesäcken, zu suchen gehabt?


    Auf solchen Selbstbeweihräucherungsveranstaltungen wäre ich ja ein Exot gewesen, auch wenn das viele der Besucher sehr Interessiert hätte.

    Ach ja, Geld hätte ich bestimmt auch noch selber mitbringen müssen, weil ja Fressbuden und Co. schon teuer genug sind.

    Und Anbiedern wie sauer Bier brauche ich mich auch nicht.


    Die Aktion von den "Dakota Boy's" ist ja eine ganz andere Nummer, weshalb die auch zu Recht ziemlich Sauer sein dürfen.

    Nur haben die auf der anderen Seite auch einige "Versäumnisse" auf ihrer Seite.

    Eben, Pleiten, Pech und Pannen.


    Was bin ich dagegen ein kleiner "no name".


    Geschichte?

    Aus den Augen, aus dem Sinn!


    Mal sehen, was im September in Gatow zum Flughafenfest passiert.


    Alles in allem, fahre ich lieber mit meinen Fahrzeugen zu anständigen Veranstaltungen ganz weit weg von Berlin und Treffe dort lieber "Normale" Menschen.

    Wie z.B. in Ebsdorfergrund.



    Grüße

    Frank

    Hallo Andreas,


    mittlerweile gibt es auch Firmen, die eine Laser Reparatur von Rissen in Gußteilen anbieten.

    Wenn es solch eine Alternative sein sollte, wie von Dir gesucht, kann ich Dir nur das darüber sagen, was der Wuttke darüber gemeint hat.

    Seine Auftragsbücher sind prall gefüllt, mit Reparaturen, die schon mal "Gelasert" wurden.

    Aber auch damit muß man letztlich selber entscheiden, ob diese Alternative was für einen selber ist, oder nicht.


    Früher kannte man ja auch das Kleben im Fahrzeugbau nicht und das sich so was nie durchsetzen würde.

    Und Heute ?

    Aber wenn das alles so weiter geht, dann braucht man sich ja um Risse im Motorblock keine Gedanken mehr machen.

    Der Gummibandaufziehmotor aus´m 3-D Drucker kommt ja ohne Flüssigkeiten aus.


    Falls Du mal die eine oder andere Frage zur Technik vom GPW haben solltest, dann nur zu.

    In Esslingen und Waiblingen waren die "ORDANANCE REBUILD SHOP's der US Army, OPERATED BY DAIMLER-BENZ A.G.

    Hättest Du ein Bild vom Rebuild Typenschild?



    Grüße

    Frank

    Natürlich kann man viel selber machen und probieren.


    So kann man oft hören und lesen, was manch einer so alles selber geschweißt oder auch gelötet hat.

    Nur kommt das darauf an, wer, was und vor allem wie, gemacht hat.

    Guß kann man gut Schweißen, aber es kommt auf das Material, welches geschweißt werden soll, auf das zu verwendene Material und auch auf die Vorbereitung

    des zu schweißenden Materiales an.

    Das wurde hier ja schon alles erwähnt.


    Was man eher seltener Lesen und Hören kann ist, das viele "von Selbermachern" geschweißte Kunstwerke nur eine kurze Haltbarkeit haben und entweder entsorgt werden oder beim Fachmann auf der Werkbank landen.


    Einen Krümmer, wo ein Riss vom Anfang bis zum Ende zu sehen ist, das ist wohl nur eine Fingerübung, genau so, wie ein abgebrochener Halter aus Gußmaterial.


    Nur am Motorblock?

    Gut, wo der Riss das eine Ende hat, kann man eventuell erahnen, aber das andere? Ist meist nicht so einfach zu erkennen, oder ist an einer Stelle, die nicht zugänglich ist.


    Der Willys Block ist ja recht simpel aufgebaut und das Zerlegen geht recht schnell.

    Je, nach dem, was es für ein Motorblock ist, kann man durch Selbermachen, mehr Schaden verursachen und richtig Geld verbrennen, als das es werterhaltend wäre.

    Da würde ich mal auf die Casting Number schauen, was es für ein Motorblock ist, beim Zerlegen gleich feststellen, wie der sonst so vom Zustand ist und den Motorblock, wenn es sich noch lohnt, entkernt zum Fachmann bringen.

    Gute brauchbare original Motore sind teuer geworden.


    Ein guter Freund von mir hat das gerade mit einem originalen GPW Motor durch.

    Der wurde auch "Do it yourself" Geschweißt und wurde vom Vorbesitzer nur gegen einen anderen getauscht, weil er einen leichten Wasserverlust an der Kopfdichtung hatte.


    Beim Zerlegen bei mir in der Garage, haben wir dann Festgestellt, das der Motor auch ohne diesen Wasserverlust nicht lange gehalten hätte.


    Dann ist der Motorblock bei der Firma Wuttke in Görlitz gelandet und wird demnächst einer der technisch besten original Ford GPW Motoren sein.

    Denn der Motorblock hatte Risse an Stellen, wo man es nicht Denken würde. Dafür aber nicht an den klassischen Stellen.


    Der hat auch die Möglichkeiten, einen Motorblock zum Aufwärmen in den Ofen zu legen, wobei sämtliche Innereien nicht mehr im Block Wohnen dürfen.


    Wenn jemand es selber machen möchte, so soll er das machen, egal ob Schweißen, Löten, Kleben, oder was auch immer.

    Es kann ja auch funktionieren und für den Besitzer völlig reichen.

    Nur wird dann immer ein ungutes Gefühl mitfahren, das von vorne die Kühlwasserfahne geschwenkt wird, wenn man es am wenigsten brauchen kann.


    Wenn ich mir einem meiner Fahrzeuge unterwegs bin und längere Strecken fahre, wie zu Ostern oder Himmelfahrt, dann habe ich schon genug damit im Kopf zu tun, was alles seinen Dienst auf der Fahrt quittieren könnte, obwohl ich alles schon mal in der Hand hatte, dann brauche ich keine eingebaute "Sollbruchstelle", schon garnicht am Motor.

    Es sind halt, obwohl Restauriert, alte Autos, wo immer mal was sein kann, auch wenn ich jede Schraube persönlich kenne.


    Kommt halt auf die Stelle vom Riss an und, ob man mit Leben kann/möchte, oder nicht.



    Grüße

    Frank

    Hallo Semjon,


    stimmt, da haste völlig recht.


    Keine Ahnung, warum ich RM 52 geschrieben habe.


    Eigentlich sollte da :

    US Army Remote Control Unit RM-39 USA Signal Corps


    stehen.


    Das ist halt das "original" vom RT-139, worum es sich in diesem Thread ja offensichtlich handelt.


    Grüße

    Frank

    U.S. Army RM-52 Signal Corps Remote Control Unit


    Wobei es sich auf dem schlechten Bild auch um einen "NATO Euroklon" handeln kann

    Alles wissenswerte steht im TM 11-2667


    Da bei dem gezeigten die Kabel der Stecker abgeschnitten wurden, ist das wohl nur mehr Bastelware und ich würde da kein großes Geld für bezahlen wollen.


    Grüße

    Frank

    na, anscheinend uninteressant, das Thema.


    Dann werden Dir ja bei weiteren Fragen, wenn es denn mal um die Technik gehen sollte, andere Antworten können.

    Mehrmals Eingeloggt gewesen, aber anderes ist wohl wichtiger.


    Und hätte ich vorher geschaut, wer hier :


    Jeep CJ 5 ex Schweizer Armee - Hebel für das Verteilergetriebe wo?


    schon mal eine Frage gestellt hatte, dann hätte ich hier erst garnicht geantwortet.

    Das war wohl ähnlich unwichtig gewesen.


    Schade um die Zeit und das man versucht jemanden, der sich nicht so richtig mit diesen Fahrzeugen auskennt, zu helfen und Tipps zu geben.


    Hier sollte es eine Blacklist Funktion wie beim E-mail Programm geben.

    Hallo Thomas,


    erstmal einen Glückwunsch zum Neuerwerb und viel Spaß damit.


    Zeig doch bitte mal bei Gelegenheit ein paar Bilder.


    Zu Deinem Problem:


    Ich bin zwar nicht so fit in Norwegisch, aber HVK sollte nichts anderes bedeuten, als FIN, oder wie bei uns TPF

    "Technische Prüfnummer Fahrgestell"

    Die wurde (und wird bestimmt immer noch) in den Rahmen geschlagen, wenn dieser keine erkennbare Fahrgestellnummer aufweist.

    In den Übergangsvorschriften steht zwar, das wenn an der Karosserie ein Herstellerschild mit einer Seriennummer fest angebracht ist, dieses ausreichen würde.

    Die Praxis sieht (oder sah) jedenfalls ganz anders aus.


    Ist am Fahrzeug keine "Einwandfreie" Fahrgestellnummer vorhanden, wird sie "neu" Vergeben.

    Das erfolgt dann Fortlaufend.

    In Deutschland war dasin den 50er Jahren z.B. TPF 5xx, also das 5xxte Fahrzeug, wo eine Technische Prüfnummer Fahrgestell vergeben wurde.


    So wird das bei Deinem Fahrzeug auch gewesen sein.

    Da wird das Typenschild am Rahmen wahrscheinlich gefehlt haben, oder war beschädigt/ Unkenntlich, so das dann eine "Neue Identität" geschaffen wurde.

    So bekam das Fahrzeug gültige Papiere, die ab dato dann auch gültig waren.

    Egal welche Nummer das Fahrzeug nun hat, ist es besser so, als ein Fahrzeug zu haben, wo die Nummer nicht zu den Papieren passt.

    Papier ist geduldig.


    Zur in etwa Baujahrbestimmung kannst Du mal nach der Nummer in der Karosseriestütze vorne links schauen.

    Die ist zwar nicht gleich mit der Fahrgestellnummer, ist aber (wenn die Karosserie noch die "Originale" ist) in der Nähe.


    Die Elektrik sollte ja nun nicht wirklich ein Problem sein, so übersichtlich wie die ist.

    Den Motor würde ich mir genau anschauen, ganz besonders, wenn ich nicht wüsste, ob er und wenn, wie er gelaufen ist.

    Den würde ich Zerlegen und mir alles genau anschauen, Reinigen und ggf alles was nicht mehr in den toleranzen ist, erneuern.

    Auch der Motor ist kein Hexenwerk, wo einem was entgegengesprungen kommt, was man nicht kennt.


    Dafür sind die Handbücher übrigens sehr hilfreich und ein "Must have"


    Auf den Punkt gebracht, stimme ich Deiner Vermutung zu, das die Fahrgestellnummer später neu vergeben wurde !


    Grüße

    Frank

    Hallo Mattes,


    das findet in Faßberg statt, weil die Bundeswehr den Tag der Bundeswehr in Faßberg ausrichtet und nicht in Celle.

    Warum?, da müsstest Du die Bundeswehr selber fragen.

    Auch ist ja das Luftbrückenmuseum in Faßberg, im wahrsten Sinne des Wortes, gleich um die Ecke vom Eingang zum Fliegerhorst.


    Die historische Rolle von Celle steht hier ja keinesfalls in Frage.


    Grüße

    Frank

    Hallo Scrapyard,


    der Go Devil hat ja "Krümmertechnisch" von Hause aus ein Thermisches Problem, da beide Krümmer auf einer Seite den Motor verlassen, zusammengeschraubt sind und zu allem Überfluss den Vergaser oben drauf geschraubt bekommen haben.

    Da kann es schon passieren, das wenn ein Bauteil etwas schwächelt, es zu Problemen kommen kann.

    Die Vorwärmklappe gangbar und funktionell zu haben, ist schon mal gut, den Vergaser Zerlegt und (richtig) wieder zusammengebaut zu haben auch.

    Das nächste, was vermutlich das Hauptverantwortliche ist:

    Die schon oben erwähnte Dampfblasenbildung.

    Das ist ein Problem, womit die Army in den 40er-50er Jahren schon mit zu kämpfen hatte.

    So gibt es für den M38 ein TB vom Februar 53, gegen das "vapor lock in fuelpump to carburator line" Problem.

    Wenn Du diese TB nicht hast, dann sag bescheid.

    Ist die in der TB genannte Leitung weit genug vom Krümmer entfernt?

    Wie sieht es denn mit der Benzinpumpe selber aus?

    Förderdruck ausreichend?

    Hast Du unter dem Vergaser in der dichtung den Diffuser zum Verwirbeln?


    Keilriemen?

    Nice to have, solange sich das Lüfterrad (und damit ja auch die Wasserpumpe) etwas dreht.


    Grüße

    Frank

    Alle Jahre wieder,,,


    dem Jozi alles Gute zum Ehrentag.


    Auf das noch viele Borgis, gerettet werden und der Dodge und der Willys und und und

    weiter so!


    Grüße

    Frank

    Hallo Andreas,


    wenn Du einen Belgier hast, dann ist es kein M100.

    Leider hat es sich so eingebürgert und steht teilweise auch so in den Papieren eingetragen, doch ist ein M100 ein US Anhänger, der aus einem Willys MBT für den M38 und M38A1 "Kampfwertgesteigert" wurde.


    Man nehme einen MBT und baue die E Anlage auf Wasserdicht und 24 Volt um. Mit dem dicken 12 poligen Anhänger Stecker und den Standart M-Serie Rückleuchten.

    Dann nimmt man anstatt Combat Felgen vom MB, die einteiligen wie vom M38 oder M38A1 und nimmt 700x16 Reifen mit NDT Profil.

    An den Ecken der Wanne noch jeweils einen Griff angeschweißt und an die Stirnwand noch eine Blechkiste angeschraubt, damit die Plane verstaut werden kann und das Anhängerkabel bei den frühen Modellen mit einem Stecker an beiden Enden. Dann noch längere Sicherungsketten, denn anders als beim MB oder GPW, wurden die Sicherungshaken beim M38 und M38A1 nicht in die Ösen womit die Anhängerkupplung verschraubt wurde eingehangen, sondern in die hinteren lifting shakles.

    Der M100 hat somit folgerichtig, exakt die gleichen Abmessungen wie der MBT oder T3.


    Folglich sind die einzigen "richtigen" Rückleuchten weder die Französischen, noch die WW2 Rückleuchten, sondern die ab den 50er Jahren verwendeten wasserdichen, runden Rückleuchten von Autolite, ACCO, DC, usw.

    Diese hatten immer Fassungen für normale Glühlampen und unterscheiden sich je nach "Baujahr" nur in Details, wie die Aufnahme der Fassungen im Gehäuse, oder das die späteren keine Linse mehr aus Glas hatten, sondern eine aus Kunststoff.


    Die linken Rückleuchten haben drei Fassungen ( oben links Rücklicht, oben rechts Bremslicht , unten Tarnstandlicht), die rechten nur zwei (oben Tarnbremslicht, unten Tarnstandlicht).

    Da der M100 den 12 Poligen Stecker verbaut bekommen hatte, brauchte man anders als bei den Vorgängermodellen MBT und T-3, keinen extra Schalter zum Umstellen auf Tarnlicht.

    Das wirst Du wohl nicht im M100 TM gelesen haben, sondern im MBT Handbuch aus den 40er Jahren.


    Als die Army dann Anfang der 60er Jahre die Fahrzeuge mit Fahrtrichtungsanzeigern versah, wurden anfänglich die rechten Rückleuchten gegen linke getauscht und das somit fehlende Tarnbremslicht als externe Lampe mit einem Gehäuse eines vorderen Tarnstandlichtes mit einem geänderten Tarneinsatz, hinten rechts am Fahrzeug montiert.

    Auch wurden für den Blinker extra Blinkleuchten in orange vorne und hinten angebaut, welche es heute noch im Hella Sortiment gibt.


    Somit hätte man alle Funktionen, die man braucht, oder nicht braucht original zur Verfügung.


    Jetzt kommt das Problematische.


    Es ist gar kein "echter" M100, sondern ein Belgier.

    Der Anhänger ist anders Verkabelt, als das Zugfahrzeug ( nicht ganz so einfach, wenn es ein zivil PKW sein soll).


    Nur braucht man eine Tarnlicht Funktion an einem Anhänger, der hinter einem normalen PKW hängt, abgesehen davon, ob man ein Tarnlicht überhaupt braucht?

    Ich Persönlich stehe da unheimlich drauf, wenn meine Anhänger hinter einem Jeep hängen. Brauchen = nein - haben = ja - dürfen= anderes Thema.


    Ein großer Vorteil ist, das beim original, die Zuleitungen für das Tarnstandlicht über zwei Kabel erfolgt, womit es relativ einfach ist, wahlweise entweder die Blinker, oder die Tarnleuchten benutzen zu können, wenn man die Kabel umklemmt und andere Rückleuchtendeckel verwendet.


    Die Amis hatten dann für die Blinkleuchten eine Relaisbox verbaut, da ja später, bekannter Weise das Blink und Bremslicht über eine Glühlampe in der Rückleuchte geschaltet wurde.

    Diese Relaisbox wurde dann später durch den Standart Lenkstockschalter mit einem normalen Blinkrelais ersetzt.


    Das macht die Sache dann wahrlich schwer, will man den Anhänger, der original verkabelt sein soll hinter einem "normalen" Fahrzeug bewegen.


    Da bleibt eigentlich nur ein Sinnvolles Umklemmen über.


    Die gekröpfte Zugöse haben die Franzosen vom Ben Hur für die 1/4ton Anhänger übernommen.

    Somit kann man, einfach ausgedrückt, wenn es schnell gehen muß, die kleinen Anhänger an große Fahrzeuge hängen und große Anhänger an kleine Fahrzeuge.

    Doch auch diese gekröpfte Zugöse gab es beim US M100 nie.

    Das nur mal so zum "US" M100 und der US Elektrik.


    Bei den Belgiern und Franzosen bin ich mehr außen vor.

    Dafür braucht der US M100 keine geteerte Baumwoll-Leerrohre zur Kabelführung, da tun es zwei Rollen schwarzes ISO Band und es ist wie original.



    Das soll keine Belehrung oder Klugscheißerei sein, sondern nur Zeigen, das M100, nicht gleich M100 sein kann.


    Grüße

    Frank

    Hallo Thomas,


    den CJ-5 gab es später auch mit nur einem Schalthebel für das T-18 Verteilergetriebe, anders als die "normalen" früheren mit den zwei Schalthebeln.

    Dann werden Allrad und Untersetzung (die eh nur Geschaltet werden kann, wenn der Allrad eingelegt ist) mit dem einen Schalthebel geschaltet.

    Auf dem Typenschild am Armaturenbrett ist die Schaltweise dann auch so abgebildet:


    http://blog.kaiserwillys.com/w…ecarli/Jeep-ident-2-1.jpg


    Ob bei dem, den Du Dir da angeschaut hast was gebastelt wurde, kann ich Dir nicht sagen,

    doch das ich mir genug Zeit nehmen würde um mir ein Fahrzeug genau anzusehen schon.

    Auch würde ich bei einer Probefahrt alle Funktionen durchschalten um sicher zu gehen, das auch wirklich alles funktioniert.

    Nicht nur beim Getriebe.



    Grüße

    Frank