Beiträge von BBDE

    Alle Jahre wieder,,,


    dem Jozi alles Gute zum Ehrentag.


    Auf das noch viele Borgis, gerettet werden und der Dodge und der Willys und und und

    weiter so!


    Grüße

    Frank

    Hallo Andreas,


    wenn Du einen Belgier hast, dann ist es kein M100.

    Leider hat es sich so eingebürgert und steht teilweise auch so in den Papieren eingetragen, doch ist ein M100 ein US Anhänger, der aus einem Willys MBT für den M38 und M38A1 "Kampfwertgesteigert" wurde.


    Man nehme einen MBT und baue die E Anlage auf Wasserdicht und 24 Volt um. Mit dem dicken 12 poligen Anhänger Stecker und den Standart M-Serie Rückleuchten.

    Dann nimmt man anstatt Combat Felgen vom MB, die einteiligen wie vom M38 oder M38A1 und nimmt 700x16 Reifen mit NDT Profil.

    An den Ecken der Wanne noch jeweils einen Griff angeschweißt und an die Stirnwand noch eine Blechkiste angeschraubt, damit die Plane verstaut werden kann und das Anhängerkabel bei den frühen Modellen mit einem Stecker an beiden Enden. Dann noch längere Sicherungsketten, denn anders als beim MB oder GPW, wurden die Sicherungshaken beim M38 und M38A1 nicht in die Ösen womit die Anhängerkupplung verschraubt wurde eingehangen, sondern in die hinteren lifting shakles.

    Der M100 hat somit folgerichtig, exakt die gleichen Abmessungen wie der MBT oder T3.


    Folglich sind die einzigen "richtigen" Rückleuchten weder die Französischen, noch die WW2 Rückleuchten, sondern die ab den 50er Jahren verwendeten wasserdichen, runden Rückleuchten von Autolite, ACCO, DC, usw.

    Diese hatten immer Fassungen für normale Glühlampen und unterscheiden sich je nach "Baujahr" nur in Details, wie die Aufnahme der Fassungen im Gehäuse, oder das die späteren keine Linse mehr aus Glas hatten, sondern eine aus Kunststoff.


    Die linken Rückleuchten haben drei Fassungen ( oben links Rücklicht, oben rechts Bremslicht , unten Tarnstandlicht), die rechten nur zwei (oben Tarnbremslicht, unten Tarnstandlicht).

    Da der M100 den 12 Poligen Stecker verbaut bekommen hatte, brauchte man anders als bei den Vorgängermodellen MBT und T-3, keinen extra Schalter zum Umstellen auf Tarnlicht.

    Das wirst Du wohl nicht im M100 TM gelesen haben, sondern im MBT Handbuch aus den 40er Jahren.


    Als die Army dann Anfang der 60er Jahre die Fahrzeuge mit Fahrtrichtungsanzeigern versah, wurden anfänglich die rechten Rückleuchten gegen linke getauscht und das somit fehlende Tarnbremslicht als externe Lampe mit einem Gehäuse eines vorderen Tarnstandlichtes mit einem geänderten Tarneinsatz, hinten rechts am Fahrzeug montiert.

    Auch wurden für den Blinker extra Blinkleuchten in orange vorne und hinten angebaut, welche es heute noch im Hella Sortiment gibt.


    Somit hätte man alle Funktionen, die man braucht, oder nicht braucht original zur Verfügung.


    Jetzt kommt das Problematische.


    Es ist gar kein "echter" M100, sondern ein Belgier.

    Der Anhänger ist anders Verkabelt, als das Zugfahrzeug ( nicht ganz so einfach, wenn es ein zivil PKW sein soll).


    Nur braucht man eine Tarnlicht Funktion an einem Anhänger, der hinter einem normalen PKW hängt, abgesehen davon, ob man ein Tarnlicht überhaupt braucht?

    Ich Persönlich stehe da unheimlich drauf, wenn meine Anhänger hinter einem Jeep hängen. Brauchen = nein - haben = ja - dürfen= anderes Thema.


    Ein großer Vorteil ist, das beim original, die Zuleitungen für das Tarnstandlicht über zwei Kabel erfolgt, womit es relativ einfach ist, wahlweise entweder die Blinker, oder die Tarnleuchten benutzen zu können, wenn man die Kabel umklemmt und andere Rückleuchtendeckel verwendet.


    Die Amis hatten dann für die Blinkleuchten eine Relaisbox verbaut, da ja später, bekannter Weise das Blink und Bremslicht über eine Glühlampe in der Rückleuchte geschaltet wurde.

    Diese Relaisbox wurde dann später durch den Standart Lenkstockschalter mit einem normalen Blinkrelais ersetzt.


    Das macht die Sache dann wahrlich schwer, will man den Anhänger, der original verkabelt sein soll hinter einem "normalen" Fahrzeug bewegen.


    Da bleibt eigentlich nur ein Sinnvolles Umklemmen über.


    Die gekröpfte Zugöse haben die Franzosen vom Ben Hur für die 1/4ton Anhänger übernommen.

    Somit kann man, einfach ausgedrückt, wenn es schnell gehen muß, die kleinen Anhänger an große Fahrzeuge hängen und große Anhänger an kleine Fahrzeuge.

    Doch auch diese gekröpfte Zugöse gab es beim US M100 nie.

    Das nur mal so zum "US" M100 und der US Elektrik.


    Bei den Belgiern und Franzosen bin ich mehr außen vor.

    Dafür braucht der US M100 keine geteerte Baumwoll-Leerrohre zur Kabelführung, da tun es zwei Rollen schwarzes ISO Band und es ist wie original.



    Das soll keine Belehrung oder Klugscheißerei sein, sondern nur Zeigen, das M100, nicht gleich M100 sein kann.


    Grüße

    Frank

    Hallo Thomas,


    den CJ-5 gab es später auch mit nur einem Schalthebel für das T-18 Verteilergetriebe, anders als die "normalen" früheren mit den zwei Schalthebeln.

    Dann werden Allrad und Untersetzung (die eh nur Geschaltet werden kann, wenn der Allrad eingelegt ist) mit dem einen Schalthebel geschaltet.

    Auf dem Typenschild am Armaturenbrett ist die Schaltweise dann auch so abgebildet:


    http://blog.kaiserwillys.com/w…ecarli/Jeep-ident-2-1.jpg


    Ob bei dem, den Du Dir da angeschaut hast was gebastelt wurde, kann ich Dir nicht sagen,

    doch das ich mir genug Zeit nehmen würde um mir ein Fahrzeug genau anzusehen schon.

    Auch würde ich bei einer Probefahrt alle Funktionen durchschalten um sicher zu gehen, das auch wirklich alles funktioniert.

    Nicht nur beim Getriebe.



    Grüße

    Frank

    @ Birgit:
    mit meinem Stamm Händler meines Vertrauens bin ich schon in Kontakt.
    Und genau so, wie Du es sagst, ist es auch.
    Die Preise sind das eine, doch vor allem die "kleinen" Stangen überhaupt noch in einem einigermaßen brauchbaren Zustand zu bekommen, ist mittlerweile wohl das größere Problem.


    In Amiland wäre der Liner z.B. wieder kein Problem, die gibt es dort für normales Geld ab Stapel, die von mir gesuchten Stangen ebenfalls.
    Nur nicht für mich nach Deutschland. (ebenfalls keine weitere Diskussion darüber nötig, wie was gehen würde und wie andere das Problem lösen)


    @ der andere Frank:
    Den kennst Du auch!


    @ meinen special Kumpel Wolf:
    Welche Stangen zu welchem Zelt gehören weiß ich selber. Die TM´s habe ich auch.
    Warum ich nicht die Holzstangen suche, von denen ich auch einige hätte, sondern die ebenfalls zu dem GP Small gehörenden Alu Teleskopstangen, ist folgendes:
    Erstens will ich meine vier Hexis nicht auseinander Fleddern, wo ich die Stangen ja von nehmen könnte.
    Doch der zweite und eigentliche Hauptgrund ist schon gewichtiger, nämlich das Gewicht und die Länge der Stangen, wenn sie aus Holz sind.
    Ich will das Zelt nicht nur mitnehmen können, wenn ich mal mit meinem GMC unterwegs bin.
    Die Alustangen passen auch in den Jeepanhänger, ebenso das Zelt, auch wenn es viel Platz wegnimmt. Das könnte ich mit dem anderen Geraffel auch auf zwei Anhänger Verteilen und mit zwei Jeeps fahren. (Siehe derzeitiges Avatar Bild)
    Zwei kleine Hexis mitschleppen ist wieder mehr Aufwand als ein großes.
    So hat jeder seine eigenen Vorstellungen, was er wie machen will, damit es für seine Zwecke gut passt.


    Das ist eine Suchanfrage und wird bestimmt keine Diskussion werden, welche Stangen ab wann zu welchem Zelt gehörten.
    Ganz einfach.


    Grüße
    Frank

    Ich suche für mein GP Small einen Liner und vier von den kleinen Alu Teleskopstangen für außen.
    Eventuell auch die Mittelstange.


    In vernünftigem Zustand, für vernünftiges Geld.


    Danke


    Grüße
    Frank

    Den von von Mattes_112 gesuchten Wagenheber hatten die 404er Unimog's, die bei den Franzosen in Berlin gelaufen sind, als Bordwerkzeug mit dabei.
    So einen habe ich unoriginaler Weise auch im Staukasten von meinem Willys.


    Grüße
    Frank

    Bei der M38A1 Serie kannst du aber Bezug nehmen auf die Ausführung M170, Truck, Ambulance: Front Line. Es war das gleiche Fahrzeug ohne die Sanausrüstung (ORD 9 SLN G-758), Sept 1956




    Da brauch ich keinen Bezug drauf nehmen, weil da der M38 wieder garnichts mit einem M38A1 zu tun hat und ich einen M170 selber habe.
    Und das die nicht nur als Amublancen, sondern auch als "Personal Carryer" auf Flugplätzen, Radio/ Typwriter mit und ohne Hardtop benutzt wurden auch.
    Die USN Flight Line M170 Jeeps hatten in den 50er-60er Jahren einen Tarnanstrich.


    Der einzige offizielle "lange" M38, war ein Einzelstück.
    Zitat:
    It was a factory experimental developement from the M38 program which is a 1950-1952 jeep. It was shelved most likely because the M38A1 chassis and higher horse power engine worked out better. So the M170 won the production slot.


    Das es auch vom M38 "Truppenumbauten" gab, will ich nicht bestreiten, nur waren das dann wirklich Einzelfälle und nicht wie beim MB/GPW schon Keinserien.


    Grüße
    Frank

    Sehr ausführlich!


    Nur kommen da im Text irgendwie keine Navy blauen Fahrzeuge vor, die es ja auch bewiesenermaßen gab.


    Aber darauf hat der Til ja schon eine Antwort.
    Und daraus wird auch klar, warum die blauen Jeeps, Dodges und etc., allesamt überwiegend normales Straßenprofil hatten, im gegensatz zu ihren "Battleship Grey" farbenden Kumpels, die mit Bar Grip Bereifung unterwegs waren.
    Und so sind über 98% aller auf" Navy in Light Blue" restaurierten Jeeps, Dodges und co, mit den falschen Reifen unterwegs.


    Ganz logisch, oder Til
    Ich kann Dir die Tage nochmal ein paar Bilder von zwei sehr gut restaurierten Fahrzeugen schicken, wo man diesen kleinen Unterschied sehr gut erkennen kann.
    Ich muss die nur noch Einscannen, weil die "echten" Papier Fotos so schlecht durchs Kabel passen.
    Ich könnte die auch hier Posten, aber dann gibt es ja bloß wieder "na Du weißt schon".


    Grüße
    Frank

    Der bekanntste Jeep mit runtergezogenen Kotflügeln dürfte ja der ab und an von Gen. Patton genutzte Jeep gewesen sein, wenn er nicht gerade mit seinem Dodge WC56
    (in England ein WC57) nutzte, welche ebenfalls nach seinen Vorstellungen "Modifiziert" wurden.
    Ja, wie schon geschrieben, war das, was bei der Truppe gemacht wurde, nicht immer offiziell, aber meist geduldet.
    Die Gründe, warum die vorderen Kotflügel bei manchen Fahrzeugen heruntergezogen wurden sind verschieden und werden wohl, genauso wie der Ursprung des Namens "Jeep",
    immer mehrere Versionen gelten lassen müssen.


    Wenn ein Fahrzeug "Gepanzert" wurde, dann sah das anders aus.
    Dafür gibt es genug Bilder von den "Recon Jeeps" wo das sehr gut zu sehen ist.


    Das die Obersten bei der Fahrt nicht Verschmutzen ?
    Es gab genug hochrangige Offiziere, die ganz normale Jeeps benutzt hatten.
    Selbst Patton, als noch zwei Sterne General.
    Und ihre Sterne hatten die meist auf den Schildern vorne an der Stoßstange oder am Kühlergrill und natürlich ihre Standarten.
    Die Kotflügelmodifizierungen dienten eigentlich mehr der Optik, mit dem Vorteil, das dadurch natürlich auch "Dreckflug" minimiert wurde.


    Ich finde den Gedankengang, das ja die "normalen" Zivilen Fahrzeuge zu jener Zeit, allesamt fließende Formen hatten und die Soldaten, wo sie konnten kreativ wurden um sich ein Stück Normalität zu schaffen, ganz Interessant.
    So gibt es im Patton Museum in Kentucky einen "Patton Jeep" der ziemlich wild gebastelt ist, nie von Patton benutzt wurde, interessanter weise aber an den Seiten sogar Imitationen von geschwungenen hinteren Kotflügeln aufweist, wie es die "Staff car´s" zu jener Zeit hatten.
    Wie gesagt, glaube ich, das es bei diesem Thema bestimmt nicht nur eine Antwort geben wird, sondern wahrscheinlich, von allem etwas.
    Und Geschmäker sind verschieden, weshalb es das auch Bunt und in Farbe gibt:


    Genau genommen nicht eine Fahrzeug Generation später, sondern zwei, wurden die Kotflügel beim M38A1 der "fließenden Formen" und der Stabilität wegen, heruntergezogen.
    Der M38 hatte das nicht, die Prototypen vom M38A1 auch nicht.
    Der M151 dann wieder auch nicht mehr.


    Das Thema Halbtüren war außer den Stoffhalbtüren beim MB/GPW auch nie offiziell, wurde jedoch auch geduldet.
    So war es dann mehr in den 50er-60er Jahren, das Halbtüren aus Holz beim M38A1 und M151 verwendet wurden und z.B. bei der US Army Berlin Brigade beim M151 "Limited Standard" wurden.
    Auch für den M38A1 gibt es sehr schöne Bilder mit Plywood Half door´s in den 50er-60er Jahren in "Westdeutschland".


    Und in den 80er Jahren brauchte man in Berlin eine Außnahmegenemigung vom Verkehrssenator, damit man an seinem Willys Jeep keine Gummilappen vom Kotflügel zur Stoßstange montieren muss.
    In dem Fall sollte es der Sicherheit Dienen.
    Und das sah, wenn man nicht drum rum kam echt Scheiße aus. Egal ob bei einem Willys MB oder einem M38A1.
    Gott sei Dank hab ich das nicht gebraucht, weder Lappen, noch Ausnahmegenemigung.


    Kann jeder natürlich so sehen, wie er möchte.


    Grüße
    Frank

    Hallo Stefan, (und natürlich alle, die das auch interessiert)


    im wesentlichen hast Du ja Recht.
    Normal ist die A1 Version die "Überarbeitete" Version des Vorgängermodells.
    Am Beispiel vom M151 ist das ganz gut nachvollziehbar, da sich die Karosserieform nicht großartig geändert hat und man auf dem ersten Blick sofort einen MUTT erkennt.
    Viele werden auch kaum die Unterschiede zwischen dem M151 und dem M151A1 erkennen, sondern eher die, zwischen dem M151A1 und dem M151A2.
    Wirklich originale M151 (ohne A irgendwas) sind sehr rah.
    Doch alle werden unter der "G" Nummer 838 (M151 1/4 Ton truck utility) gelistet
    Das war nur ein Beispiel.
    Beim M38 und dem M38A1 ist das eigentlich nicht anders.
    Im Wesentlichen hat der M38A1 "nur" einen anderen Motor und eine andere Karosserie bekommen, weshalb der M38 unter "G" 740 und der M38A1 unter "G" 758 gelistet werden.
    Viele Teile sind untereinander austauschbar, auch wenn das die Teilehandbücher nicht vorgesehen haben.
    Vom Motor (außer Block und Zylinderkopf), Getriebe, Verteilergetriebe (außer Handbremse), Achsen (außer Ankerbleche und Bremsbacken) Lenkgetriebe (komplett austauschbar, nur das beide unterschiedliche Übersetzungen haben) bis zur kompletten Elektrik (ist eh Mil Standard), kann man die Teile sowohl als auch, hin und her tauschen.
    Das macht die heutige Teilesuche etwas einfacher und auch Preiswerter, wenn man weiß, was von wem, man auch Einbauen kann.


    Gibt es da eigentlich ein System dahinter?


    Ja, gibt es.
    Du darfst nur nicht die "M" Bezeichnungen mit der "G" Number verwechseln.
    Ja, die Amis haben bei den "M" Nummern mehrfach Belegungen"
    Da ist ein "M1" mal ein Helm, ein Gewehr, ein Karabiner, ein Panzer, oder oder oder........
    Doch halt.
    Du hat ja geschrieben, das Du auf Wikidingsda schon geschaut hast.
    Dann schau mal unter:
    List of U.S. Army weapons by supply catalog designation
    https://en.wikipedia.org/wiki/…upply_catalog_designation


    Da schaust Du unter:
    Group "G" Material
    Tank and automotive
    https://en.wikipedia.org/wiki/…upply_catalog_designation


    Hier findest Du dann sowohl G740 und G758 und noch "einige" andere.


    Grüße
    Frank

    Bevor ich Edith jetzt noch zig mal bemühe,


    Das ist nur eine kurze Übersicht und würde noch sehr viel Ausschweifender und ellen lang werden können.
    Braucht es aber nicht.
    Natürlich kann der eine oder andere noch viel mehr dazu Schreiben.
    Doch das tut nicht not.
    Hier ging es um


    den WILLYS M38
    MC
    G740

    Mal was zum Thema!


    Die Spanier hatten außer ihren "Nachbauten" auch "originale" CJ 3A und CJ3B im Gebrauch. Auch bei der "legion"
    Doch M38 hatte das Spanische Militär meines Wissens nach nicht.
    Der Unterschied zwischen der Bezeichnung "M" für Militär und "CJ" für Civilien Jeep sollte ja bekannt sein.
    Richtig ist, das der M38 (Willys MC) aus dem Zivilen CJ3A ,über den CJ-V35/U,als Nachfolger für den MB/GPW, für das Militär entwickelt wurde.
    Anders als der M38A1, der ja die Grundlage für den CJ5 war und der M170 für den CJ6 Universal.
    Nur mal eben einn Tarnscheinwerfer auf den Kotflügel und 7.00x16 Bereifung dranschrauben reicht nicht.


    Einen Preis für ein Fahrzeug zu nennen, ist besonders schwierig, besonders, wenn es keine Bilder von gibt, wo man drauf erkennen kann, was es denn eigentlich für ein Fahrzeug ist.
    Auch den Zustand kann man, selbst wenn man Bilder hat, meist nur Erahnen.


    Der Preis für einen M38 ist genau so wie bei allen anderen Fahrzeugen stark abhängig vom Zustand und noch mehr, von der Originalität.
    Bastarde gibt es sehr viele, wo Fahrzeuge zusammengeschraubt wurden, die jemand aus welchem Grund auch immer, auf etwas getrimmt hat, was es nie gab.
    So gehen die Preise für Teilesätze und ausgelutschte Griechen Leichen bei um die 3000€ los.
    Will man was halbwegs Fahrbereites haben, um die 10-13.000€,
    Will man was anständiges mit ein wenig Verfeinerungsbedarf, um die 15-18.000€,
    um dann bei den Gut gemachten, originalen (reinrassigen) und unverbastelten, bei um die 18-25.000€ zu landen.
    Ausreißer nach oben und unten gibt es immer mal wieder.
    So gibt es seit langem dieses Mobile Angebot für 36.000 mit der Seriennummer und dem Baujahr eines Prototypen.
    Warum da wohl noch keiner Zugeschlagen hat?
    Ein weiteres Kriterium wäre spezielles Equippment, wie Seilwinde (wenn original), Fording Kit, Arktic Kit, oder eines der diversen Heaterkit´s,


    Wichtig ist, das jemand, der sich dafür Interessiert, wirklich intensiv damit beschäftigen sollte, um nicht auf die Schnautze zu fallen.
    Den M38 gibt es nur von Willys Overland (MC) und von Ford Canada (CDN). Auch diese beiden unterscheiden sich schon in Details voneinander.
    Was man gut erkennen kann, wenn ein CJ3A auf "Army" sprich M38 getrimmt wurde.
    Da gibt es so viele Unterschiede, die selbst ein Laie erkennen kann, wenn er sich damit beschäftigen würde.
    Leider machen das die wenigsten, weshalb auch so viele "Hollywood" Fahrzeuge mit Haarstreubenden Geschichten auf dem Markt sind.
    Viele Besitzer von solchen "Fakes" Wissen, oder wollen nicht Wahr haben, was sie da haben. Nämlich kein Militärfahrzeug, auch wenn es einen Stern auf grünem Lack hat.
    Wo es schwer wird, ist es, wenn eine gute Karosserie Repro auf den original Rahmen gekommen ist.
    So gab es im Laufe der letzten 30 Jahre die unterschiedlichsten Qualitäten an Reproteilen, von "ach Du Scheiße", bis "nicht schlecht".
    Leider, oder besser " Gott sei Dank" haben viele dieser "Fakerestauratoren" dann jedoch doch nicht die "Liebe zum Detail".
    Und so erkennt man, mal mehr, mal weniger gut, den einen oder anderen "Fake"
    So ist es jammer Schade, wenn originale CJ´s Verbastelt werden und somit auch nicht mehr das sind, was sie mal waren.
    Da wenden Leute auf der einen Seite viel Geld und Arbeit auf um aus einem CJ einen M-Serie Jeep zu machen und nehmen dafür Teile, die ein M-Serie "Nerd" gut gebrauchen könnte, auf der anderen Seite baut jemand sich aus einem M-Serie Jeep ein roten "Farm" Jeep, weil es sonst so Militärisch aussieht und schmeißt die Anbauteile einfach weg, die andere gut brauchen könnten.
    Willkommen in der Wirklichkeit.



    Ich habe meinen ersten M38 jetzt auch schon über 30 Jahre.
    Den habe ich auch mit 17 gekauft.
    Schon nett zu Lesen, das es auch anders wo solche Beknackten gibt, die ja voll einen an der Latte haben müssen.
    Dann habe ich ja wenigsten noch das Alleinstellungsmerkmal, das ich nicht nur einen M38 habe, sondern drei.
    Dazu noch mehrere M38A1 und einen M170, und und und bis zum Dreiachser GMC.


    Grüße
    Frank

    Das Mobile Auto ist aber kein M38.
    M38 und M38A1 sind optisch zwei Grundverschiedene Fahrzeuge, die selbst jemand, der sich nicht mit auskennt, auseinander halten kann.
    Egal ob CDN, Kaiser, Willys, NEKAF usw.
    M38 =flat fender
    M38A1=round fender


    Grüße
    Frank

    Hallo Uwe,


    Die Army Regulation habe ich leider nicht, hab mich bis jetzt durch‘s Netzt gekämpft. Aber vielleicht find ich die ja auch da.


    Wenn Du in deine PM´s schaust, dann findest Du die da, oder besser den Link dahin.


    Da steht alles wichtige drin.
    Ebenso kann ich Dir auch das Emile Becker "Beschriftungs Buch" sehr empfehlen, auch wenn man mittlerweile viele Infos im Netz finden kann.


    Der Verkäufer hat alles richtig gemacht, als er die Wanne wieder, wie es vorher auch gewesen ist, mit Heftnähten am Rahmen befestigt hat. So ist das nämlich richtig.
    Befestigungslöcher für die Wanne gibt es nicht. Und was es nicht gibt, braucht auch nicht passend gemacht werden.


    Grüße
    Frank

    Hallo Uwe,


    ein sehr schönes Gespann!
    Das musste ich auch gleich "Liken"


    Das war auf alle Fälle eine richtige Entscheidung, Dir den "passenden" Anhänger zuzulegen.
    Eventuell fährt man sich irgendwann mal über den Weg, was mich freuen würde.


    Jetzt könntest Du ja mal bei Gelegenheit die Wanne Vermessen und mit einem MBT und einem Luther Anhänger Vergleichen. Die soll es ja im "westlichen Westen" auch geben.
    Bei der Gelegenheit könntest du auch gleich die Befestigungslöcher der Wanne suchen, kannst das aber auch lassen, sonst suchst Du womöglich noch Ostern 21xx.


    Hast Du die Army Regulation "AR 850-5 Marking of Clothing, Equipment, Vehicles and Property"
    Das ist ein must have.


    Unterschied ist nur die bewegliche Heckklappe und halt die Nato/BW- Beleuchtung).


    Und der Schmitz hat nur eine Sicherungskette, der T3,MBT, M416 und Luther haben derer Zwei.


    Grüße
    Frank

    Was er Dir damit Sagen wollte ist, das die Moderatoren das Recht haben, Beiträge zu Löschen und Du das als Forumsmitglied bei der Anmeldung akzeptiert hast.
    Das bei der Menge der Beiträge in diesem Thread, die zurecht gelöscht wurden, auch der eine oder andere Beitrag zuviel der Sense zum Opfer gefallen ist, ist für den Verfasser bestimmt ärgerlich, doch nachvollziehbar.
    Schreib Deinen Beitrag doch nochmal, anstatt eine Diskussion zu beginnen, wo Du auf dünnem Eis stehst und die Moderatoren die Heißluftpistole in der Hand halten.
    Wenn Du das und Äußerungen anderer Forumsmitglieder nicht tolerieren kannst, solltest Du dir ein fünftes Forum suchen, oder ein eigenes eröffnen.


    Wegen einem gelöschten Beitrag?
    Ne, oder?
    Wie Pi-jay schon geschrieben hatte, war das ein Kolateralschaden, der mal vorkommen kann und bestimmt keine Zensur.


    Grüße
    Frank

    Hallo Wolf,


    ich hab keine Ahnung, warum Du gerade mich persönlich anschreibst, das ich mir in Amerika eine Sperrholzplatte kaufen soll.
    Die bekomme ich hier viel leichter und auch der Transport ist einfacher. Liefern lassen ist auch gut.
    Das und womit die in Amerika ihre Hütten vernageln, ist mir eigentlich auch egal.
    Das das "Ply wood" in Übersee etwas anders ist, als hier das Sperrholz, kann ja sein.
    Steffen hat ja nur geschrieben, das Ply Wood übersetzt Sperrholz heißt, daran wirst Du nichts Ändern können.
    Und auch Sperrholz ist aus Lagen zusammengeklebt.
    Ab 5 Lagen und einer Stärke von ab 12mm spricht man wohl sogar von Multiplex
    Schaue ich mir an, woraus die meisten Hütten da drüben selbst gebaut sind und womit die ihre Fenster vernageln, dann sieht das optisch mehr nach OSB Platte aus.
    Doch auch das ist völlig egal.


    Wir reden hier über Anhängeraufbauten, die nicht in Amerika sondern hier in Deutschland zusammengebaut wurden.
    Natürlich wurden auch alte Umverpackungen dafür genutzt, doch wurde viel Material "Fremdbeschafft" und in der Region gekauft.
    Somit ist es völlig egal, ob der Aufbau eine Recycelte Plywood Kiste aus Übersee, oder eine Sperrholzplatte aus der nächsten Tischlerei war, die die Soldaten zu verbauen hatten.
    Mehr nicht.


    @ Mogi:
    Mit Bildern von diesen M416 Aufbauten kann ich leider nicht Dienen.
    Wie gesagt, in Berlin gab es diese Aufbauten nicht.


    Das wäre ein Klasse Projekt.
    Die Idee auf andere Anhänger zu Übertragen finde ich gut.
    Schaue ich mir im Internet Bilder von "Expeditions Spezial Anhängern" in Jeepanhängergröße an, graust es mir.
    Das solche Aufbauten nicht auch bei anderen Armeen in Gebrauch waren wundert mich auch.


    Grüße
    Frank

    Ply-Wood = Sperrholz.


    *Klugscheiß-Modus aus*


    Danke Steffen !!
    Aber findest Du das gut, das hier einfach so verunkompliziert zu Posten?
    Das musste ich doch jetzt mal nach komplizierter Überlegung, einfach mal liken!


    Der Wolf macht das ja nicht um uns zu Ärgern, sondern weil er überall, alles mit seinen Worten nochmal wiederholen will, natürlich immer mit vielen Beispielen, die nicht immer zum eigentlichen Thema passen.
    Und einfach kann er wahrscheinlich auch nicht so leicht, dann kommt eben so was wie " geringfügig erheblich unterschiedlich" raus.



    CUCV war hier überhaupt nicht gefragt.
    Sonst hätten hier auch schon alle anderen Fahrzeuge der US Army genannt werden können, bei denen "Individuelle" Aufbauten gezimmert wurden.
    Egal. Das ist ja bestimmt auch für viele Interessant.
    Der von Wolf genannte "Gag am Rande" ist in


    "US ARMY 1945-1995, VON DER BESATZUNGSTRUPPE ZUR VERBÜNDETEN ARMEE, 50Jahre US ARMY in Deutschland, Band 2 von Peter Blume"


    auf Seite 34 zu finden.


    Grüße
    Frank

    Hallo Gerd,


    US Army ist nicht US Army.
    Auch wenn es für jede Schraube eine Vorschrift gibt, wurde es doch überall anders gehandhabt.
    Bei der US Army Berlin Brigade gab es z.B. bis zur Einführung des HUMVEE mitte der 80er Jahre, keine Fahrzeuge mit Tarnmustern.
    Da waren alle Fahrzeuge einheitlich Grün.
    Das 24087 Grün hier, war auch dunkler, als in "West"Deutschland, weil hier zu dem Grün etwas Schwarz beigemischt wurde.
    Die Farbe kam von der Firma Chemo Lack in Berlin Zehlendorf.
    Die M151A2, die in der Übergangszeit noch in Gebrauch waren, wurden auch nicht mehr in 3 Color Camo umgespritzt.
    Die letzten M151A2´er wurden hier bis 91-92 mehr inoffiziell auf dem Übungsplatz "Parks Range" benutzt und abgeritten.


    Der Aufbau, den Du Dir Nachbauen willst, steckt eigentlich nur Stramm in der Wanne.
    So kann man den Aufbau schnell abnehmen und wieder drauf setzen.
    Kommt es zu einem Überschlag oder einem anderen Unfall, zerfällt das Ding eh in seine Einzelteile.
    Sind an allen vier Ecken "Pfosten" an dem Aufbau, die bis zum Bodenblech vom Anhänger reichen, dann kann man den Aufbau auch bei wilder Fahrt eigentlich nicht verlieren.
    Wie schon geschrieben, mach es nicht zu kompliziert, dann passt das auch mit der "Authenzität".
    Was es bestimmt gegeben hat, ist, das zum Sichern des Aufbaus Haubenhalter vom M151 oder anderen Fahrzeugen genommen worden sein könnten. Wenn überhaupt.


    Die Farbe:
    Stumpfmatt sieht wenn es frisch gespritzt (oder was auch immer) wurde immer super aus.
    Nur bleibt das, wenn man sein Fahrzeug auch benutzen möchte nicht lange so.
    Die "Carc" Farben, die ich kenne hatten eine sehr raue Oberfläche, wo man jeden Kratzer und jeden Fleck drauf gesehen hat. Hat man daran rumgewischt, bekam man dann einen hellen Fleck. Ölt man das Auto ein, dann glänzt es, wird aber irgendwann wieder matt und man sieht wieder alle Stellen.
    Steht das Auto lange draußen in Regen und Sonne, sieht es auch nicht lange "frisch" aus.
    Mit normalem "Stumpf matt" Lack ist das nicht viel anders.
    Willst Du die 100%ige Optik, dann kommst Du daran aber nicht vorbei.


    Das MERDC Tarnmuster ist eines der schönsten, besonders als "Winter Verdant"
    Hätten die das hier in Berlin gehabt, hätte mein M151A1 das auch bekommen.


    Falls jemand andere Erfahrungen hat, nur zu.
    Denn meine Welt ist Grün! Oliv Grün!
    Oder besser nicht Stumpfmatt, sondern "Semigloss 24087"


    Grüße
    Frank



    @ Ewald:
    So mache ich das auch, wenn ich wo hin fahre, nur mit dem großen US Klapptisch.
    Nur wenn der Anhänger entladen wird und man am Tisch sitzen will, nutzt der dann als Planenstütze eher weniger.
    Und wenn der Anhänger mal länger draußen vor der Garage stehen muss, will ich nicht die ganze Zeit den Tisch im Anhänger lassen.
    Doch wenn man den Stützfuß umklappt und den Anhänger "schräg" stellt, dann läuft bei gespannter Plane das Wasser auch so ab, ohne das sich ein Teich bildet.
    Die originalen Ami Planen für den M416 sind jedoch so groß, das man mit "Häubchen" Laden kann und die Plane trotzdem ringsrum noch satt über den Rand zum Verzurren geht.
    Kommt halt auch auf die Plane an, die man, wenn man kein Hardtop auf dem Hänger hat, verwendet.
    Und ansonsten hat der M416 ja auch noch die beiden Stöpsel, die schon offen sein sollten, wenn der Anhänger draußen steht.

    Hallo Til,


    ich würde die Mechanische Pumpe zerlegen und Instandsetzen.
    Damit haben die Autos ja lange Jahre problemlos funktioniert.
    Bisher habe ich auch jede alte Pumpe wieder hin bekommen.
    Solange das Gehäuse in Ordnung ist und es die Innereien als Rep Satz gibt, würde ich das auf alle Fälle machen.


    Bei meiner Dodge Ambulance hatte ich auch mal das Problem, das kein Sprit kam, auch nicht durch Vorpumpen mit dem Hebel an der Pumpe.
    die Benzinpumpe war es nicht, sondern ein poröser, ummantelter Benzinschlauch.
    Da hat die Pumpe fleißig Luft gepumpt, anstatt Sprit.
    Nach außen war auch nichts undicht.


    Eine Membran muss nicht immer Reißen.
    Das war bei einem Dodge M37 der Fall.


    und die Flatterventile sollten auch i.O. sein



    Grüße
    Frank