Beiträge von Stinkmarder

    Ich steh aufm Schlauch - wie hast Du eine Ackermann-Geometrie hinbekommen wenn Spurstangen und Lenkgetriebe - wie in Deinen Bildern ersichtlich - (in Fahrtrichtung) vor (statt hinter) der Achse liegen?


    Ok, der Groschen ist gefallen... glaub ich. Du moechtest *beide* hintere Achsen entgegengesetzt (zur Vorderachse) lenken lassen, oder? Dann waer das ja richtig mit Spurstangen vor der Achse.

    Ich steh aufm Schlauch - wie hast Du eine Ackermann-Geometrie hinbekommen wenn Spurstangen und Lenkgetriebe - wie in Deinen Bildern ersichtlich - (in Fahrtrichtung) vor (statt hinter) der Achse liegen?


    Warum drei gelenkte Achsen? Hundegang geplant?
    Wuerde nur die erste und die letzte Achse (untersetzt und entgegengesetzt) lenken lassen. Damit sollten die Kurvenradien enger zusammenliegen, was wichtig ist da Du keine Differentiale zwischen den Achsen hast.


    Antrieb ueber Keilriemen - rechne mal aus wieviele Keilriemen Du brauchst fuer 44 kW... einer tut's da nicht wuerde ich schaetzen.


    Die Zurroesen an der Hinterachse scheinen mir sehr unguenstig zu liegen - da ist doch der Querlenker im Weg wenn man die nutzen will?


    Felgen und Reifen gefallen mir ;)


    Gruss
    Johannes

    Klar. Ich bin davon ausgegangen dass sich der Transport finanziell lohnen soll.
    Man kann sich auch einen einzelnen Holzscheit ins Handschuhfach legen. Muss man halt nur etwas oefter fahren... ;)


    Gruss
    Johannes


    Das Gerät schein nicht Einphasig sonder Zweiphasig u Arbeiten, also nicht Phase gegen Neutralleiter sonder wischen zwei Phasen (L1-L2 oder L2-L3 oder L1-L3).


    "Das Geraet" (= der Trafo) ist dann aber trotzdem nur einphasig. ;) Ist halt nur fuer 400V und nicht 230V ausgelegt.


    Zitat von hoffendlichS3

    In deinem grünem Kasten wird ein mechanischer Zerhacker sein, der hat einen Kontaktabstand von 0,55mm.


    Die 0,55mm koennten sich auch auf ne Funkenstrecke beziehen. Aber nur Spekulation...


    Gruss
    Johannes

    Zitat von wurstpfeife

    soo der riesen elektrointeressierte bin ich bisher da leider auch nich gewesen.


    Zitat von wurstpfeife


    Dann solltest Du vielleicht besser keine Kaesten aufschrauben in denen sich 125A NH-Sicherungen befinden... Mir wird schon beim Betrachten des Bildes etwas mulmig... ;)
    Soweit ich weiss geht man da nur mit Helm, Visier, dicken Stulpenhandschuhen und der richtigen Ausbildung ran...


    Gruss
    Johannes

    schrottwert, aber wo liegt der? fuffie ? hunnie ?


    Keine Ahnung. Wiegen, Schrottwert fuer Stahl ansetzen, Kupferanteil schaetzen und entsprechend aufschlagen?


    Zitat

    frage: was müsste ich machen, um das ding mit vollem dampf zu fahren.


    Also die 10qmm-Zuleitung sollte ausreichend sein. Sind bei 100% ED ja nur 26A. ;)


    Wuerde es zunaechst mal mit einem 32A-Stecker versuchen. Ein C32-Automat erlaubt 10s lang den doppelten Strom (64A), d.h. wenn Du kurze Raupen und nicht komplette Naehte mit "Volldampf" durchschweissen willst solltest Du damit hinkommen.


    Gruss
    Johannes

    Das ist ja wirklich ein Dinosaurier! Mehr als Schrottwert wuerde ich dafuer nicht bezahlen.


    Ist das eigentlich ein einphasiges oder dreiphasiges? Das Typenschild liest sich ja eher wie einphasig? Fall dem so ist koenntest Du bei diesen Anschlusswerten Probleme mit Deinem Netzbetreiber bekommen...


    Gruss
    Johannes

    Hoffe es ist noch nicht zu spaet...


    wie hoch ist denn unser Monster, wenn der Ausleger waagerecht ist.


    Das sind die 2800. :/
    Mit abgeklappten Ausleger eher 3200. :(


    Und welchen Innendurchmesser hat denn das Hebelrohr?


    Aussen 38, innen 32.


    auf dem Typenschild ist kein Gewicht drauf?


    Bei meinem Exemplar fehlt leider das Typenschild aber ich habe noch Foto davon gefunden. Es steht leider kein Eigengewicht drauf. :( Die Versorgungsnummer steht drauf: 3950-12-144-6479


    selbst ein "normaler" 7,5 tonner mit Ladebordwand scheint da ein Problem zu haben.
    Meinst Du ein Transport wäre auf einem Anhänger für Autotransporte durchführbar?


    Brauchst halt einen mit LKW max 1,2m Ladeflaechenhoehe. Autotransportanhaenger ist evtl. problematisch weil der Kran "dreispurig" ist und hochziehen wuerde auch nur mit Winde oder Greifzug gehen.


    Gruss
    Johannes

    Bilder sind nicht so einfach, steht grad jede menge Geruempel davor.
    Hab's aber mal versucht - also es ist das gruene, grosse Ding auf dem Bild. ;)


    Bilder hier: http://www.cerberon.net/~joe/p…eserhuette_2t/thumbs.html


    Auf den Bildern ist der Ausleger abgeklappt, die Beine sind aber nicht hochgeklappt und sind auf die schmalste Spurweite zusammengeschoben.


    Auf dem 2. Bild sieht man ein paar wichtige Details::
    - einer von zwei Bolzen mit (verbogenem Handgriff), die die Beine halten
    - Stuetzrad zum Bewegen mit hochgeklappten Beinen
    - (hochgeklappter und gesicherter) Stuetzfuss mit Aufnahme fuers Hebelrohr
    - Aufnahme fuer Bolzen (nicht auf dem Bild) zur Sicherung der Beine im hochgeklappten Zustand


    Habe ausserdem noch ein Bild von einem ausgebauten Bein:
    http://www.cerberon.net/~joe/p…_2t/1024x768/DSC01310.JPG



    Zusammenklappen, aus der Erinnerung - ohne Gewaehr: ;)
    (Von der von Schlammtreiber geschilderten Vorgehensweise wuerde ich eher abraten.)


    Zuerst den Arm abklappen:
    1. Kranarm ganz ablassen
    2. Ablassventil schliessen
    3. Kranarm durch Helfer entlasten (ist leichter als es aussieht), Verbolzung des Zugstabs loesen
    4. Kranarm durch Helfer bis in die Senkrechte abklappen lassen
    5. Zugstab in die Transportsicherung einhaengen


    Dann Beine hochklappen:
    1. Beide Stuetzfuesse runterklappen
    2. auf beiden Seiten jeweils Hebelrohr in die Aufnahme am Stuetzfuss stecken und damit den Kran hochhebeln. Die Beine muessen jetzt frei schweben.
    3. beide(!) Beine entlasten und beide(!) Bolzen ziehen. Hier sind zwei Helfer, ein Gummihammer und ggf. Rostloeser ganz nuetzlich.
    4. ggf. Beine auf kleinste Spurweite zusammenschieben
    5. nacheinander Beine hochklappen und durch Bolzen sichern
    6. mit Hebelrohr den Kran wieder von den Stuetzfuessen runterhebeln. Kran steht jetzt auf den kleinen Stuetzrollen am Ende der Beine und kann also noch gerollt werden.



    Transport haben wir damals mit LKW mit Ladekran gemacht. Ich weiss jetzt aber nicht mehr ob liegend oder stehend. :/
    Allerdings duerfte stehend einfacher sein (wenn es von der Hoehe her passt). Zum Umlegen und Aufrichten braeuchte es aber auf jeden Fall einen anderen Kran - von Hand geht das nicht ohne das jemand erschlagen wird.


    Gruss
    Johannes

    Die o.g. Seite existiert wohl nicht mehr. Habe den Text aber gespeichert:



    Habe gerade nochmal nachgemessen:


    -Breite eingefahren 1500 stimmt
    -Laenge ausgeklappt 2800 stimmt
    -Laenge eingeklappt ca. 1500
    -Hoehe 2800 stimmt


    Mit dem Gewicht kann ich leider nicht dienen. :(
    Die 11,5t sind natuerlich falsch aber falls das ein Tippfehler ist waeren 1,5t denkbar.


    Es kommen 4,5l Oel rein.


    Wichtig ist, dass das Hebelrohr (ca. 1400 lang) dabei ist, das wird nicht nur fuer die Bedienung der Hydraulik benoetigt sondern auch zum Zusammenklappen! (Der Kran wird damit auf die Stuetzfuesse gehebelt damit die Beine eingeklappt werden koennen)


    Eine Vorschrift oder sonstige Unterlagen konnte ich leider bisher auch nicht auftreiben.


    Hoffe das hilft trotzdem...


    Gruss
    Johannes

    Ein 44 kW / 96 V Elektromotor ab den ersten Umdrehungen.


    Coooool! :)


    Kann leider zu Deiner Frage auch nichts beitragen aber mich wuerde Dein Umbau interessieren. Dokumentierst Du das irgendwo im Netz?


    edit: Der KILT hat einen G60-Motor drin. Der macht laut Wikipedia 225 Nm bei 3800 1/min.


    Und braucht man unbedingt das Schaltgetriebe?
    Waer's nicht besser zwei kleinere Motoren (hinten/vorne) mit je einen HA-Differential zu nehmen?
    Haette den Vorteil dass die Kardanwelle wegfaellt und dann im Rahmen noch zusaetzlicher Platz fuer Akkus entsteht.


    Gruss
    Johannes


    der Kraftaufwand zum drehen des linken Vorderades ist vergleichbar mit demAnzieh-Drehmoment eines Radbolzens.


    Das ist definitiv viel zu viel Kraftaufwand. Nicht normal. Da ist irgendwas faul.


    Ob Gang eingelegt oder nicht sollte keine Rolle spielen da die Geschichte ja eh durch die auf dem Boden stehende Hinterachse gebremst ist.


    Ich habe keine Erklaerung fuer Dein Problem. Waeren die Kegelraeder im Diff fest dann muesste ja beim eingeschalteten Allrad das Drehen der Raeder gegeneinander genauso schwer gehen...


    Gruss
    Johannes

    Danke fuer die Hinweise.
    Nico kannte ich schon. (Haben aber kein passendes Teil im Katalog. Aber auf Nachfrage haetten sie das vermutlich schon...)


    Ich will allerdings eher ein Gebrauchtteil. Fuer Neuteil zahlt man da normalerweise >150 EUR...
    Das ganze ist auch eher ein "low cost"-Projekt. (Habe das Fahrgestell geschenkt bekommen und "muss" jetzt was daraus basteln..." ;) )


    Gruss
    Johannes

    Wenn man beim Iltis den Allrad abschaltet, wird ja nur der Antrieb fuers rechte Vorderrad getrennt, d.h. wenn Du am linken Rad drehst muessen sich die Kegelraeder im Differential drehen damit sich was bewegt.
    Also dass es links etwas schwerer geht als rechts ist somit normal. Jetzt ist halt die Frage was genau "großem Kraftaufwand" ist...


    Gruss
    Johannes