Beiträge von MagirusDeutzUlm


    Aber den Aufkleber machst du auf die alten Flaschen und tauscht die als wären es welche von denen.

    Die gucken auf die Banderole unter dem Schutzkappengewinde - diese kannst du leider nur sehr schwer abpiddeln bzw. wieder erneut anbringen....selbiges gillt für den Füllungsaufkleber, der lässt sich auch nur sehr reudig und fast garnicht zerstörungsfrei entfernen!

    Hornbach hat im Markt eine Liste ausliegen mit Gasanbietern die sie nicht annehmen dürfen, weil die eben wem anders gehören.

    Dass Miet- oder Pfandflaschen anderer Anbieter nicht angenommen werden, sollte wohl klar sein...

    Diese Liste die du ansprichst gibt es im übrigen seit geraumer Zeit nicht mehr offiziell, sondern nur noch diesen Schrieb.


    Die Bewertungen in den entsprechenden Shops beim Tausch von nicht "Hausmarkenflaschen" sprechen hierzu Bände....

    Ich habe beim letzten mal einfach meine (bei ebay von xx gekaufte Flasche Corgon18) bei Hornbach abgegeben und mir eine neue geholt.

    Schön, dass das bei dir funktioniert hat - für jeden Kunden bei dem das so klappt gibts aber 999 andere Kunden, wo Hornbach (oder jeder andere Baumarkt) die Annahme einer Flasche die nicht von der Hausmarke des jeweiligen Marktes stammt verweigert.



    @TE: Interessant dürfte allerdings werden, wielange Hornspan noch Gase von GlobalGas anbietet, da die Bauhäuser ihr Sortiment auf Tyczka umstellen - die vorher von verkauften Flaschen von GG nur dann zurücknehmen wenn der Mitarbeiter noch nicht mitbekommen hat, dass mittlerweile Gase eines anderen Anbieters verkauft werden!

    Mehr Geld locker machen für den Wiederaufbau? Da bleibt es wenigstens in der heimischen Wirtschaft.

    Und du denkst wirklich, dass mehr Geld mehr hilft und vorallem, dass das dann in der heimischen Wirtschaft bleibt?


    Die heimische Hausbausektor ist seit Jahren unter Vollauslastung am laufen - die steigenden Preise für Baumaterial tun ihr übriges dazu...


    ...wenn die Hoteliers in den betroffenen Gebieten schlau sind, fahren die zu Ikea kaufen ein halbes dutzend Betten und Schränke und richten damit Monteurzimmer ein - das wird so ziemlich das einzige Geld sein, was davon in der heimischen Wirtschaft bleibt, der Rest geht in die Herkunftsländer der Baukolonnen!


    Und je mehr Geld du hier locker machst und ungelenkt aus dem Fenster wirfst, desto teurer wirds ohne dabei auch nur einen Tag weniegr Bauzeit zu generieren.

    Zitat

    30 Mrd einmalig sind da wohl eher ein Glas Wasser beim Großbrand.

    Wir reden hier über 30Mrd. Soforthilfe, die "unbürokratisch" und "sofort" geleistet werden...

    D.h. da kommt noch mehr, nur bringt es eben nichts, unüberlegt nen Stausee neben einem brennenden Aschenbecher zu sprengen, um diesen zu löschen!

    Zitat

    Wie und in welcher Reihenfolge wird die Infrastruktur wieder hergestellt?

    Das wird doch verkündet...da sind wir dann wieder an dem Punkt, dass lieber polemisch Kommentiert wird, statt sich selbst mal zu informieren!


    Dann wüsstest du, dass das alles parallel passiert - im Ahrtal zum Bleistift, die Versorgung mit Strom und Wasser zu nahezu 100% wieder hergestellt ist...die Versorgung mit Gas wird eine längere Aktion werden, nur bringt es eben nichts wenn wir hier Medienwirksam per Lastenhelikopter Rohre der NordStream2 aus Sassnitz einfliegen, sondern hier werden lokal Flüssiggastanks aufgestellt.

    .... und was machen die Leute, die noch kein Dach über dem Kopf haben, dann? Wo ist der Staat?

    Was soll der "Staat" denn deiner Meinung nach machen?


    Mit Helikoptern Fertigdächer einfliegen?



    Für die Leute die keine Versicherung haben, die für alternative Unterbringungen wie Hotels usw. aufkommt, gibt es bereits seit geraumer Zeit Unterkünfte u.a. in Form von Containerdörfern...



    ...hättest du in der Zeit wo du deinen Post verfasst hast, aber eigentlich auch selbst rausfinden können - gut, macht natürlich nicht so viel Spaß wie polemische Kommentare zu posten!

    Sagen wir einmal das wäre so gewesen.

    Glaubst du drann? :/

    Ist schon faszinierend, dass ich dir am 9. Mai schreibe du sollst eine Frist setzen und das Mahnverfahren einleiten und am 11. Mai hast du das Geld zurück auf dem Konto, wo vorher 2 Monate Funkstille herrschte...


    Man könnte auch behaupten fast meinen dass besagter Shopbetreiber mehr Zeit damit verbringt sich selbst zu google'n als Reklamationen zu bearbeiten, denn Kommentare auf negative Bewertungen folgen immernoch sehr zeitnah...und wenn man sich mal seine Antworten auf negative Bewertungen durchliest, scheint der wohl alles, aber keine Kunden nötig zu haben...


    Wenigstens ist die Sache bei dir positiv ausgegangen....!

    Kann mir jemand etwas genaueres dazu sagen?

    Das "Rote Kreuz" ist ein Schutzzeichen dass lt. Genfer Konvetion unter besonderem Schutz steht!

    In .de obliegt die Verwendung des "Roten Kreuzes" aufgrund §3 DRKG dem Roten Kreuz e.V.....


    ....und das nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch an allen anderen Orten die mal mehr, mal weniger öffentlich sind - d.h. auch auf Treffen!

    D.h. dass du diese Anfrage nicht hier an uns, sondern an das rote Kreuz e.V. stellen musst - ob die davon begeistert sind, auf irgendwelchem "Kriegsgerät" ein rotes Kreuz mit weißem Grund zu sehen, darüber muss sich jeder selbst seine Meinung bilden!

    Versteh ich nicht so ganz, da werden Fahrzeuge in Schuppen gestellt ohne Brandschutz usw.

    Was gibt es daran nicht zu verstehen? :/

    Die Fahrzeuge/Gerätschaften stehen dort wo die Stadt gerade Platz hat und werden lediglich geduldet! Eine öffentliche Ausstellung bzw. der Bau/Anmietung von Lagerflächen kostet Geld - was glaubst du wohl, was passiert wenn einer im Stadtrat den Vorschlag macht, eine Lagerhalle für 2 dutzend Großfahrzeuge zu bauen, die dort nur rumstehen?


    Die Alternative wäre die Lagerung unter freiem Himmel....nach 10...15Jahren anschließend die Komplettrestaurierung (wofür Geld & Personal fehlen) bzw. der Schrottplatz!


    Das Problem haben aber viele Feuerwehren mit ihren Oldies...da ist Nürnberg nun wirklich kein Einzelfall

    Wer von Euch hat den Chef beim Vorstellungsgespräch aufgeklärt, daß er bei der Hilfsorga ehrenamtlich tätig ist ?

    Schreibt man so etwas nicht direkt in die Bewerbung mit rein?

    Hat ja auch Vorteile für den Chef - wie z.B. dass er damit direkt einen Ersthelfer einstellt...

    Zitat

    Da hätte ich bei der Betriebsgröße eine Werk- oder Betriebsfeuerwehr gegründet.

    Und das soll genau was bringen?

    In einem reinen Bürokomplex, ist sowas i.d.R. ziemlich sinnfrei...

    Natürlich steht es jedem Unternehmer frei, freiwillig eine Werk- oder Betriebsfeuerwehr zu unterhalten, kostet halteben eine Stange Geld (was er z.T. bei Versicherungen wieder einsparen kann) und die entsprechenden Voraussetzungen zur Anerkennung sind auch nicht ohne....

    ...große Probleme mit dem öffentlichen Ansehen.

    Wenn man den BOS nicht gerade freundlich gesinnt ist, kanns halt auch passieren dass Anträge die man als Unternehmen bei den Verwaltungen stellt auch halteben mal etwas länger dauern können, weil die der "Partner der Feuerwehr" bevorzugt abgearbeitet werden...was den dir bekannten Fall angeht tippe ich mal darauf, dass es sich um ein Unternehmen handelt, das hauptsächlich Arbeitskräfte im Billiglohnsektor mit hohem Zeitarbeiteranteil beschäftigt, die sind ja eh nicht so gut in der Öffentlichkeit (und den Verwaltungen) angesehen.

    Vielleicht sollten sich verständnisreduzierte Arbeitgeber einfach mal durch den Kopf gehen lassen...

    Leider ist es tatsächlich so, dass viele AG lieber den örtlichen Fußballverein unterstützen als die für ihn zuständigen BOS...


    Z.T. sind das die AN aber auch selbst schuld, wenn diese sich dumme Spürche gefallen lassen und ihren Urlaub dafür verbraten, statt ihrem AG mal einen dummen Spruch bezüglich der Rechtslage zu drücken, dass dieser mal aufwacht - denn dass der AG freistellen "muss", wissen viele Personalchefs nicht!

    Wenn man es insbesondere als Feuerwehr'ler auf die Spitze treiben möchte, weil der AG absolut uneinsichtig ist, kann man das auch mal durch den Chef der Feuerwehr seinem AG erklären lassen...


    ...und das ist nicht irgendein kleiner Löschknecht der irgendwann mal zum Wehrleiter ernannt wurde, sondern der Stadtbürgermeister der dazu verpflichtet ist, eine leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten! :staun:

    Diesen Rechtsstreit wirst Du als AN sehr wahrscheinlich gewinnen.

    Doch da frage ich mich dann wie es weitergehen soll in dieser Firma, bin ich da überhaupt richtig ?

    Wie schaut da meine weitere berufliche Zukunft aus...

    Den wirst du als AN nicht nur sehr warscheinlich, sondern zu 100% gewinnen - die Gesetzgebung ist was das angeht in allen (lasse mich aber gerne eines anderen belehren!) Bundesländern eindeutig!


    Dass man sich dann Gedanken darüber machen sollte, ob man in dieser Firma richtig ist, ferner was die berufliche Zukunft dort angeht steht außer Frage....aber bis das vor dem Arbeitsgericht verhandelt wird, ist man ja meistens eh bei vollen Bezügen Freigestellt und bekommt dann am Ende noch ne Abfindung obendrauf - hat also genug Zeit nach Alternativen zu suchen!

    Wenn es zu so einem Gespräch kommen würde, hätte ich als Chef den falschen Mitarbeiter eingestellt.;-)

    Es gibt halt auch AN die ihre Rechte kennen und nicht jeden Tag vor ihrem Chef Kniefall machen und ihm die Füße küssen...


    ...und für diese ist ein Streit vor dem Arbeitsgericht wegen sowas das Beste, für dich als AG das schlechteste und zugleich teuerste, was passieren kann!

    Darf ich mal Fragen wie groß die Firma ist in der Du arbeitest ?

    Ich kenne beide Seiten der Medaille!

    Sowohl in einem kleinen Familien- als auch in einem großen Industriebetrieb. Sowohl als jemand der nicht so einfach durch jemand anderen ersetzbar ist, von dessen Arbeit in Folge eine ganze Produktion abhängt; wie als auch als Führungskraft, die dann entsprechend Personal/Aufträge umplanen muss wenn ein solcher AN ausfällt, was ganz schnell mal in einem 5stelligen Betrag (rein an Arbeits- und Maschinenstundenausfall) ausarten kann!




    Natürlich muss man da als AN auch die Sicht des AG sehen - alles gefallen lassen, muss man sich als AN aber auch nicht!


    Da sind wir dann bei der von fips in #178 angesprochnenen Kommunikation!!!


    Aber wenn ich meinem Chef BOS-Übungstermine (die ja i.d.R. Abends oder am We sind) lange vorher/frühzeitig mitteile, dieser diese nicht bei der Schichtplanung berücksichtigt und mir dann noch Kommentare wie "Das ist dein Privatvergnüngen!" an den Kopf wirft, hätte ich absolut keine Skrupel davor, diesem Chef mal zu zeigen, was er so alles muss und was nicht!

    Und spätestens an dem Punkt sollte man sich gerade als Inhaber eines kleinen Handwerksunternehmens dreimal überlegen, ob man die Terminwünsche dieses AN entsprechend berücksichtigt, oder es deswegen auf einen Rechtsstreit vor dem Arbeitsgericht rauslaufen lässt (den man so sicher wie das Amen in der Kirche verliert!), bei dem dann u.U. auch noch rauskommt, dass man es mit Rechnungen oder der Abrechnung von Überstunden (Stichwort: BAT - BarAufTatze) nicht so genau nimmt... :staun::/:-D

    Zitat

    ...und nicht auf die kosten des Chefs.

    Die reinen Lohnkosten kann der AG sich von der Gemeinde/Kreis/Land erstatten lassen! Nur so als Info, falls dir das nicht bekannt sein sollte....

    Da würde ich den Mitarbeiter fragen, wo er sein Geld für den Lebensunterhalt verdient ? Bei der Hilfsorga oder bei mir ?

    Dann würde ich dir als meinem Chef sagen, dass du es gerne deswegen auf einen Rechtsstreit anlegen darfst und da wir in Deutschland nahezu Vollbeschäftigung haben, du es mit der daraus resultierenden negativen Publicity in den Medien und sozialen Netzwerken sicherlich schwer haben wird neues Personal zu finden (von der Außendarstellung des Unternehmens damit auf Bestands- sowie potenzielle Neukunden mal ganz zu schweigen!), ferner dich meine Abfindung ziemlich teuer zu stehen kommt und du es dir dreimal überlegen solltest mich deswegen vor den Karren zu pissen!

    Man muß bei seinem Arbeitgeber betteln oder (in meinem Fall ) Urlaub nehmen um an Übungen teilzunehmen, weil das ja "Privatvergnügen" ist.

    Dein Arbeitgeber soll sich mal das für ihn gültige Brand/Katastrophenschutzgesetz zu Gemüte führen...

    Dem würde ich was husten, wenn ich als Arbeitnehmer für die Teilnahme an BOS-Übungen/Einsätzen betteln oder gar Urlaub nehmen müsste!


    Dass das aus Sicht des AG natürlich ziemlich "uncool" ist, wenn aufeinmal der Betrieb im Falle eines Einsatzes still steht, steht auf einem anderen Blatt...

    Zitat

    Heute ist die Playstation und Co wichtiger.

    Das hat nichts mit der Playstation zu tun...


    ...früher gab es halt nichts anderes als die genannten Organisationen - heute haben die Kids bereits im Vorschulalter genug andere Alternatven von Fußball bis Schach und wenn die dann schon in Vereinen drinn sind, kommen die mit 10Jahren nicht noch in die Jugendfeuerwehr etc., da auch schulische Aufgaben immer mehr zunehmen, die Zeiten wo um 13.10Uhr Unterrichtsende war, sind größtenteils vorbei!


    Ansonsten kann ich jeden verstehen der nicht in einer HiOrg ist! Vorteile hat man dadurch i.d.R. keine, eher im Gegenteil...

    Was soll denn so ein Aufruf?

    ACHTUNG: Der Landkreistag ist KEINE "offizielle Stelle" oder Behörde!

    Das könnte ebensogut der Förderverein des örtlichen Kindergartens oder der Männergesangsverein aus dem Nachbarort sein....

    Sowas wurde lange nicht geübt.

    Die Verlegung größerer Verbände wird in RLP in den letzten Jahren öfters geübt - das letzt mal imho 2019 in den benachbarten Landkreisen von Bad Neuenahr, die z.T. auch mit in der Erstalarmierung dabei waren....

    Soviel zur Theorie .

    Dem ist nichts hinzuzufügen...

    Aber gut, was soll auch dabei rauskommen, wenn zwei dutzend Theoretiker die sich mit Goldstreifen/Sternen auf den Schultern nur so zukleistern können, alle was zu sagen haben wollen - aber keiner eine Entscheidung treffen möchte?!

    Zitat

    Erklär mir das mal ....

    Das ist relativ einfach erklärt...


    ...die Einsatzleitung bekommt es eine Woche nach dem Unglück (wir reden hier NICHT von den ersten 2...3Tagen Chaosphase!!!) nicht auf die Kette, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Kräfte mit welchen Geräten sie wo stehen haben und alarmieren stattdessen munter Kräfte weiter nach, um diese anschließend wieder nach Hause zu schicken, weil alles doppelt und dreifach in den Bereitstellungsräumen vorhanden ist und Däumnchen dreht.



    Dass sich da jeder HiOrg'ler der von einem in den anderen Bereitstellungsraum geschickt wurde, wo sich keiner für ihn verantwortlich fühlt, was im Endeffekt aber dazu führt, dass Einheiten mehrfach (teilweise sogar auf ein und demselben Bereitstellunsgraum)geführt werden - sich ziemlich verarscht vorkommt, wenn er sieht was dort an Material & Personal auf Halde steht, statt eingesetzt zu werden, wenn er dann ohne auch nur einen Handschlag geholfen zu haben wieder nach Hause fährt, ist wohl verständlich.


    Dummerweise fällt sowas natürlich nicht auf die Einsatzleitung zurück, sondern der arme kleine Helfer der sich die Hände dreckig macht (oder eben auch nicht) bekommt dann nachher den Driss der Bevölkerung ab, die natürlich nur die sauberen Hosen sieht.

    es ist genügend Personal und Gerät im Hochwassergebiet vorhanden.

    Aber auch nur in den Bereitstellungsräumen...


    ...da die Einsatzleitung es nach fast einer Woche immer noch nicht auf die Kette bekommt, das bereitstehende Personal mit Arbeitsaufträgen zu versorgen, was dann dazu führt, dass manche HiOrgs sich erst garnicht bei der Einsatzleitung anmelden sondern direkt in Eigenregie in die betroffenen Ortschaften fahren um Hilfe leisten zu können - statt ihre 12h Schicht im Bereitstellunsgraum sinnlos rumzustehen und dann wieder nach Hause zu fahren, oder von einem in den anderen Bereitstellungsraum und wieder zurück zu fahren weil sich keiner Zuständig fühlt.

    Dann müßten ja theoretisch die Besitzer der Fahrzeuge ebenfalls zwangsverpflichtet werden, sonst bringt das nix.

    Wo ist das Problem dabei?

    Das gibt die Gesetzgebung problemlos her...Personal zwangsverpflichten geht schneller als du denkst - dazu braucht es auch keine Umstände wie die aktuellen in NRW/RLP sondern alleine schon die Coronapandemie gibt das her wenn irgednwo Not am Mann ist.

    1. wenn ich höre am Alpenkamm können 150l Wasser fallen bin ich voralarmiert - weil dann wird es je nach tempo innerhalb von 4 Std bei uns im Landkreis brenzlig

    Der Unterschied zwischen dir und den Menschen im Ahrtal ist aber, dass bei dir das Hochwasser regelmäßig kommt - während das im Ahrtal einmal im Jahrhundert kommt!

    Die Ahr ist kein Fluss wie der Rhein der jedes Jahr mehrfach Hochwasser führt - die Ahr ist ein kleines Pissbächlein, wenn du da Fahrrad fährst und dir die Füße weh tun, ziehst du die Schuhe aus und läufst einmal quer durch die Ahr von einem zum anderen Ufer und wieder zurück um die Füße zu kühlen (Sinngemäß)...und deine angesprochenen 1-2 Stunden hatte man dort nicht!


    Dort hat es keine Eimer, sondern Mörtelkübel voll mit Wasser geregnet.

    Zitat

    und da fehlen einem dann gleich etliche cm an Wattiefe und die Geländefähigkeit

    Das Problem ist nicht der Boden...das Problem sind die Geröllmassen!

    Und bei dem was dort in den Straßen liegt, müssen selbst die Bergepanzer mehrfach anlauf nehmen!

    Allerdings scheint aber auch der ein oder andere Egoist unsere Helfer angepatzt zu haben nach dem Motto" Ich hab Wasser im Keller ihr müsst sofort bei mir Pumpen"

    Siehe Beitrag 50!


    Da musst du als Helfer äußerst sensibel reagieren, bevor es dort zu Handgreiflichkeiten kommt - und dann hast du im Idealfall nicht nur einen der dir deinen Helm vom Kopf schlagen will, sondern schlimmstenfalls nen ganzen Straßenzug von Anwohnern, die alles verloren haben und die letzten Toten erst kurz zuvor aus den Baumkronen geborgen wurden...


    ...zum Glück eher Einzelfälle!

    Und im Übrigen bin ich dafür, daß die allgemeine Wehrpflicht (und adäquate Alternativen) wieder eingeführt wird!

    Und das bringt im aktuellen Fall genau was?


    Es scheitert nicht an Personal - das ist genug vorhanden, sogar soviel, dass Einsatzkräfte ihre komplette Schicht in den Bereitstellungsräumen stehen und Däumchen drehen (müssen)...


    ...es scheitert an schwerer Technik, was aktuell (und in den nächsten Wochen) im Ahrtal gebraucht wird, sind Bauern mit Güllefässern um die letzten 15cm Schlamm aus den Kellern zu pumpen, die Feuerwehr/THW nicht mit ihrer Technik gepumpt bekommen.

    Sind die Häuser denn da überhaupt versicherbar?

    Laut Aussage eines Anwohners hat es 2006 dort schonmal eine Flut gegeben, die war allerdings nicht so hoch und kam über Tage und nicht binnen Minuten - man konnte sich darauf vorbereiten. Damals hätte ihn der Elementarschutz in der Versicherung 6€/Monat gekostet - aktuell hätte er 120€/Monat zahlen müssen dafür.

    Zitat

    ...und ich da null Ansprechpartner habe hab ichs dann gelassen...

    Dass da am 1., am 2. und von mir aus auch am 3. Tag absolutes Chaos herrscht, da beschwert sich ja keiner drüber - aber die die im Einsatzleitcontainer auf dem Nürburgring sitzen, können sich wirklich glücklich schätzen, dass die nicht von den von ihnen alarmierten Helfern durchgehend die Fresse poliert bekommen! Aber das ist ein anderes Thema welches hier nicht hergehört...


    Ansprechpartner brauchst du dort keinen, du reihst dich einfach in die Schlange der LKW's vor dem nächsten Bagger ein bzw. hälst einfach dort wo die Anwohner stehen an und fragst ob du helfen kannst...

    Bilder zeige ich keine...habe ich im Kopf ..sehr beklemmend.

    Ich komme auch gerade von dort zurück...


    ...es gibt im Jahr nur wenige Momente wo ich mal keinen dummen Spruch auf Lager habe - so viel wie heute habe ich allerdings noch nie geschwiegen. Und trotzdem können die Leute dort noch lachen - die Wenigsten sind im übrigen gegen Elementarschäden versichert!

    Die Stimmung ist da überall sehr warmherzig..das fällt auf.

    Überall würde ich nicht unterschreiben!

    In den Orten wo gerade erst seitens der "offiziellen" Hilfskräfte mit Räummaßnahmen begonnen wurde, herrscht eine ziemlich gereizte, eher sogar aggressive Stimmung...