Beiträge von Wido

    Ich hab jetzt eine fachkundige Erklärung bekommen.
    Das ist eine frühe Form des Scheckhefts. Anhand der Anzahl der Dichtringe sieht man wie oft bereits ein Ölwechsel durchgeführt wurde ;;DD

    Wobei nach dem 20. oder 25. Ölwechsel irgendwann das Gewinde zu kurz wird ....;\D

    Hallo Dirk,


    danke für die Info...ich würde hier klar auf einen Konstruktionsfehler tippen; kann ja nicht sein...

    Ich hoffe, dass bei den Nachfolgern (U 5000) dieser Mangel abgestellt ist.

    Im Prinzip ist das ein Konstruktionsfehler , ja. Allerdings darf man dabei nicht ausser Acht lassen, dass das "Universal-Motorgerät" ja urprünglich nicht für lange und schnelle Straßenfahrten konzipiert war .

    Beim Einsatz im Gelände oder auf dem Acker kommt dieser Fehler ja praktisch nicht vor .


    Grüße

    Guido

    Aber wenn man es weiß kann man ja darauf achten. Hab zwar schon überlegt mir die Vorgelegeentlüftung zu montieren aber traue den Dingern bei Geländefahrten nicht.

    Geht mir genauso, aus dem Grund habe ich bisher keine montiert. Obwohl ich es schon langsam lästig finde, alle paar hundert Kilometer unterm Auto rumzukriechen .....:-D


    Der Ausbau sieht übrigens gut aus !:daumenhoch:

    Glückwunsch. Hast Du mal Bilder von dem Innenausbau des FM1 Shelters ?

    Hast Du für die Möglichkeit, längere Strecken zu fahren, an den Vorgelegen der Vorderachse "nachgerüstet", oder schaust Du alle paar hundert Kilometer nach dem Öl ?

    Bei meinem muss ich schon alle 5-6 hundert Kilometer so ca. 70-100 ml Öl nachfüllen , zumindest links vorne


    Grüße

    Guido

    Dass seit Beginn des Ukraine Konfliktes die Reaktionen auf Militärfahrzeuge sich verändert haben, ist mir auch schon aufgefallen. Ich bekomme in letzter Zeit häufiger bitterböse Blicke oder Kopfschütteln, wenn ich mit dem Mog unterwegs bin .


    Aber was soll´s - ich schüttele ja auch den Kopf, wenn ich ein Elektroauto sehe ......

    Ein Punkt, der bis hier bis jetzt noch nicht erwähnt wurde, den aber jeder Emma-Interessent in seine Überlegungen mit einbeziehen sollte :


    Eine Emma kann nicht jeder fahren - oder zumindest nicht wirklich gut. Das unsynchronisierte Getriebe in Verbindung mit einem Kupplungspedal, dass nur mit einem erheblichen Kraftaufwand betätigt werden kann ......


    Ich selber hatte das 1984 während meiner BW-Fahrschulzeit schnell drauf, wir hatten aber einige Kameraden, die haben das nie richtig gelernt und quasi bei jedem Schaltvorgang "geknirscht" . Die durften dann nachher Kat fahren .....


    Daher wäre meine Empfehlung : such Dir eine Möglichkeit, so eine Emma mal probe zu fahren, bevor Du viel Geld investierst und später keinen Spass mit dem Auto hast .


    Gruß

    Guido

    .....und heute darf man ausser bei den Maurern, kaum noch was bei der Arbeit trinken.

    Prost.

    In welchem Teil der Republik lebst Du ?

    Außer in Bayern kann ich mir nicht vorstellen, daß igendwo noch Alk am Arbeitsplatz geduldet wird .

    Bei uns in NRW jedenfalls nicht - das gilt auch für Maurer .


    Gruß

    Guido

    Jou, fast wäre mir das gleiche passiert ....

    Meine Gruppe bei der BW-Fahrschule - insgesamt 4 Soldaten - sollten eigentlich damals ( 1984 ) auch diesen blöden BC-7,5 machen. Auch noch auf dem 2 Tonner HÜ, also MB 508 mit Pritsche .

    Zum Glück musste das Fahrschulauto zwischen drin zu Fristenarbeiten in den Wtg Trp. Dort waren auf wundersame Weise die Bremsen defekt und das Fahrzeug musste in die Inst. nach Rothenburg. Vielleicht hing es damit zusammen, dass zwei der Fahrschulkameraden auch im Wtg Trp waren ...... ?

    Wer weiß - jedenfalls stand kein Ersatzfahrzeug zur Verfügung und wir wurden alle auf BCE hochgestuft. Eine Emma stand ja als Reservefahrzeug zur Verfügung !


    Dem Umstand habe ich zu verdanken, dass ich bis heute auch wirklich große Autos fahren darf .....:juhu:


    Gruß

    Guido

    Klingt blöd, aber hast Du mal unter der Sitzbank nachgesehen ?

    Bei meinem war zwar die mittlere Gurtpeitsche sichtbar, aber der Gurt war so unter die Sitzbank gewurschtelt, dass ich ihn erst übersehen habe .


    Gruß

    Guido

    Moin,

    schon mal drin gesessen?

    Sehr sehr eng, große breite Leute sollten sich da vorher besser mal reinsetzen!


    Gruß Frank

    Wohl wahr . Genau das hat mich immer davon abgehalten, einen Landy zu kaufen . Selbst in "modernen" Defendern kann ich nicht anständig sitzen .

    Den Grund dafür sollte zwar eigentlich jeder kennen ..... das Auto war als Rechtslenker konzipiert, da hatte der Fahrer ausreichend Platz, dafür hatte es der Beifahrer nicht so gemütlich . Dann ist für den Weltmarkt irgendwann einfach nur das Lenkrad auf die linke Seite gewandert .Jetzt hatte der Beifahrer Platz ....

    Für wen ein Rechtslenker keine Option ist, der muss sich wohl oder übel mit der Enge auf der linken Seite anfreunden . :schulterzuck:


    Gruß

    Guido

    Generell würde ich das positiv werten, wenn Teile aus dem Nutzfahrzeugsektor eingesetzt werden sollen . Oder zumindest von einem Hersteller aus der Sparte .

    Das zeigt doch in meinen Augen, dass Ineos einen "echten" Geländewagen auf den Markt bringen will - und nicht einen weiteren SUV, der nur als Kinderzubringer für Muttis taugt, die gerne höher sitzen wollen .....


    Gruß

    Guido

    Ich sehe das ähnlich wie Pitter. Meistens wird genau das Zeug kaputt gehen, was du gerade nicht auf Lager hast .

    Was den Motor betrifft - sollte noch lange alles zu bekommen sein, schließlich war der OM352 auch in vielen zivilen LKW von Mercedes verbaut.


    Insgesamt ist die Ersatzteilversorgung wohl noch überraschend gut. Ich habe vor kurzem den Original-Kraftstofftank über eine Unimog-Vertretung in Neuss bekommen . Das hatte ich so nicht vermutet - einfach mal angefragt, knappe Antwort "kein Problem, kann ich bestellen, ist morgen da ..."


    Gruß Guido

    Im wesentlichen geht es doch wohl um diesen Paragraphen :



    "§ 442, der die Geltendmachung von Gewährleistungsrechten bei Kenntnis von Mängeln ausschließt, soll in § 475 Abs. 3 für den Verbrauchsgüterkauf ausgeschlossen werden. Damit können Verbraucher künftig auch Mangelrechte geltend machen, obwohl sie den Mangel bei Vertragsschluss kannten. Die Änderung wird mit den Vorgaben der Warenkaufrichtlinie begründet, die für das Abweichen vom Mangelbegriff eine ausdrückliche und gesonderte Vereinbarung verlangt (s. o.)."


    Da war vorher sicher schon lange eine Grauzone - hat man als Privatkunde Ansprüche aufgrund von Mängeln, die erwähnt wurden, oder nicht .....

    Ich finde es aus Sicht der Vebeg da nur konsequent, Privatkäufer auszuschliessen .


    Dass die EU mündige - und oft auch sachkundige - Bürger zu schutzbedürftigen Idioten abstempelt, ist allerdings nicht nachvollziehbar ... :no:


    Gruß

    Guido

    Mal ganz ehrlich: die Autoindustrie hat kein Interesse an so etwas. Weder aus wirtschaftlichen noch aus ökologischen Gründen. Deren Ziel ist es, Neuwagen auf den Markt zu bringen. Je mehr, desto besser. Und jeder der sich bemüht, Ressourcen zu schonen und ein altes aber noch voll funktionsfähiges Fahrzeug zu erhalten ist denen ein Dorn im Auge.
    Das ganze Gerede vom Klimaschutz ist da doch nur ein Deckmantel für die Forcierung fortgesetzten Neufahrzeugverkaufs!
    My two cents...

    Leider richtig. Das liest sich bei Prof. Wellnitz genauso .

    Was spricht dagegen, so eine Karre intelligent zu konstruieren um die gesamte Lebensdauer zu erhöhen und nach einer bestimmten Nutzungsdauer wieder aufzuarbeiten und aufzuwerten nach dem aktuellenStand der Technik? Das wird bei hochwertigen Systemen seit Jahrzehnten erfolgreich durchgeführt siehe beispielsweise Verkehrsflugzeuge. Oder auch bei Elektronikkram wie Rechenmaschinen und Smartphones, die gibt's ja auch in wiederaufbereitet. Und solange in viele Produkte absichtlich Schwachstellen verbaut werden, damit das Produkt gerade so die Garantie übersteht, wird das auch nix mit Klimaschutz......

    Sehr richtig ! Ich habe schon vor Jahren immer gesagt, wenn die Autoindustrie zumindest einen Geschäftszweig auf die Modernisierung/Instandhaltung von vorhandenen Fahrzeugen verlegt hätte, könnte viel sparsamer mit Ressourcen umgegangen werden - und wir könnten uns vielleicht den ganzen Elektroschrott sparen .

    Aber sowas lässt sich sicher nicht in günstiger Fließbandproduktion darstellen ....ausserdem gibt es reichlich Leute, für die es schon allein aus Statusgründen dazu gehört, alle paar Jahre einen neunen Wagen vor der Tür stehen zu haben .

    Solange sich an dieser Mentalität nichts ändert, wird´s vermutlich eh nichts mit den Klimazielen .

    Auch E-fuels sind interessant, da wird, stark vereinfacht, aus der Luft CO2 gefiltert, und mit Hilfe von Strom in synthetische Kraftstoffe umgebaut. Auch Methanol kann man so herstellen und in einer Methanolbrennstoffzelle in Strom zurück wandeln. Damit könnte man auch ein E-Auto antreiben, mit annähernd 0 Emissionen. Und auf was wird bei uns gesetzt? Richtig, E-Mobilität mit schlechten und gefährlichen Akkus, gespeist aus einem überlasteten Stromnetz, welches zu großen Teilen aus fossilen Energieträger am laufen gehalten wird.

    Möglichkeiten gibt es viele, man muß sie nur erforschen und ausprobieren und nicht immer auf den gleichen alten Gaul setzen.

    Dazu gehört ein starkes Interesse an Technologie und die Offenheit für die Umsetzung von Forschung .

    Das Problem sehe ich darin, dass viele der selbsternannten Klimaschützer oftmals gar kein Interesse an Technik haben und die Welt schnell mal in Schwarz und Weiß aufteilen .


    Wer nicht einmal weiß, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert - und welche Möglichkeiten das beinhaltet - der neigt schnell dazu, sich irgendwelchen Mist erzählen zu lassen und auch zu glauben ......

    Zumal doch mittlerweile unter Brancheninsidern und vielen Wissenschaftlern als völlig klar gilt, dass der reine E-Antrieb nicht mehr sein kann, als eine Nischenlösung .

    Nur traut sich eben kaum einer, dass mal laut auszusprechen - anders Prof. Jörg Wellnitz :


    https://www.autohaus.de/nachri…ischentechnologie-2713982


    Gruß

    Guido