Beiträge von Mirko

    Was für Sitze habt ihr denn da gebastelt? Gibts da eine Bezeichnung? Der Sitz darf ja nicht so viel Unterbau haben, sonst passt das ja alles nicht.


    Gruß


    Mirko

    Hallo zusammen,


    nach vielen Kilometern Fahrvergnügen, möchte ich meinem inneren Verlangen nach Komfort nachgeben.


    Betreffen soll dies die serienmäßigen Sitze. Diese bestehen, wie bei mil. Fahrzeugen ja üblich, aus diesem tollen Kunstlederbezug. Dieser ist im Sommer eine wahre Qual. Schon beim Anblick der Sitze, läuft einem der Schweiß vom Rücken. Meine Idee wäre es, entweder die Sitze mit einem anderen Bezugsstoff zu versehen oder andere Sitze zu verbauen. Hat jemand diesen Umbau schon einmal gemacht, bzw. ernsthaft mit dieser Problematik gekämpft? Vielleicht kennt jemand auch schon eine Polsterrei oder ein handwerklich begabtes Forumsmitglied, die/der sowas ausführen kann? Betrifft ja eigentlich alle mil. Fahrzeuge.


    Grüße


    Mirko

    Update Bremsen:


    So, kann Vollzug melden. Die Dichtungen in den Bremskolben sind Nutringe. Diese gibt es beim Hersteller FAG, mit der Teilenummer H 3832 -Zusatz auf dem Nutring 2-25-. Wer keinen Händler für FAG-Teile finden kann:


    Medidenta Schramm GmbH & Co. KG, Gattenhöferweg 33, 61440 Oberursel (www. medidentaschramm.de), Best. Nr. 27515 -Manschette-


    Gruß


    Mirko

    Update Bremse:


    So, gibt Neuigkeiten von meiner Bremse. Der zerstörte Nutring ist lieferbar. Kolben und Bremszylinder waren ja noch unbeschädigt, daher reichte eine neue Dichtung. Soll 8,80 plus MwSt kosten. Hab gleich mal zwei bestellt;). Schon mal eine nette Ersparnis 660 Euro zu 9 Euro :thumbsup: .


    Melde mich wieder mit Details, wenn die Teile eingetroffen sind und der ganze Spuk auch passt.


    Gruß
    Mirko

    Ja, man kann die ganze Geschichte komplett demontieren. Wahrscheinlich ist dir die Trägerplatte im Weg. Diese kann man mit etwas Aufwand demontieren. Kann sein, dass du dazu einen Abzieher brauchst. Öl sollte da noch nicht kommen. Bin mir aber beim TRM da nicht ganz sicher.


    Aber eigentlich kommt man an die Bremsen doch recht gut ran. Wo gehts denn nicht mehr weiter?

    arne :
    Schick, wenn es hier ein paar Spezies hinbekommen Bremsbeläge auszukochen oder sonstirgendwie zu behandeln, dass sie wieder fassen. Dies kann jedoch keine allgemeingültige Aussage sein, da der Erfolg des Unternehmens von vielen Eckfaktoren abhängt. Hier spielen Dicke der Beläge, Einwirkdauer der Flüssigkeit, usw. eine entscheidende Rolle. Somit halte ich die Aussage, dass es Nonsens (ich weiss - das war nicht der Wortlaut) ist, "verölte" Bremsbeläge auszutauschen, für gefährlich. Das hat nichts damit zu tun, was man sich zutraut oder was man richtig macht.


    Man kann die Bremsen auch durchaus mit dem Werkstatthandbuch auf den Knien ausbauen und instandsetzen. Denn so, denke ich, haben wir alle angefangen oder haben jemanden über die Schulter geschaut. Meine Aktion ist einfach der Routine und einem überaus schnellen Bremsfinger geschuldet. Ich würde immer die Beläge wechseln und hab dies auch nie anders gelernt oder in der Fachliteratur gelesen. Alles andere kann in die Hose gehen.


    Vielleicht einigen wir uns darauf, dass mit Bremsflüssigkeit verunreinigte Bremsbeläge grundsätzlich ausgesondert gehören. Spezialisten dürfen aber hier gern einen anderen Weg gehen.


    Sorry, aber bei Bremsen hört bei mir der Spass auf.


    Gruß
    Mirko

    Hier mal ein Update zur Bremse:


    Hab den Zylinder raus und jetzt vor mir liegen. Ist auch ein DBA-Radbremszylinder.


    Meine Bezeichnung: FC 1 1819 und DBA 312648


    Auf dem Kolben und den Manschetten stehen die Bezeichnungen: DBA LJF 84 L376272.


    Kann damit jemand etwas anfangen? Also über Google geht da nicht viel oder suche ich falsch? DBA scheint ein australischer Hersteller von Bremsscheiben zu sein. Das kann nicht passen, oder? Wiederum wird DBA auch im Zusammenhang mit Bosch oder Bendix genannt. Gibts da Zusammenhänge? Wer weiss was genaues?


    Gruß
    Mirko

    Vorsicht! Deine Bremsbeläge werden nun auch was von der Flüssigkeit abbekommen haben. Damit sind diese nun eigentlich auch fertig! Ok, gibt Spezies, die kochen die aus oder legen sie in sonstwas ein. Bringt leider nur selten etwas. Die Suppe bekommst nicht wieder raus, wenn die einmal eingezogen ist.


    Du scheinst wirklich die Bosch/DBA Kolben zu haben. Steht ja drauf.


    Ich konzentrier mich gerade darauf, günstig ein Renault-Teil zu bekommen. Ist nicht ganz einfach.


    Grüße
    Mirko

    So, hab die Bremse auseinander. Die Kolben der Randbremszylinder sehen anders aus, wie ich erwartet habe.


    Hab auch schon zwei Nummern dafür (Siehe Bild), vielleicht kann jemand damit was anfangen. Hinter der Renaultnummer steht auch schon der Preis, den ich genannt hatte :). Aber vielleicht kommt man mit den Nummern zum Kolben? Vielleicht erkennt ja auch jemand diese Kolben wieder?



    Gruß


    Mirko

    Hat dein TRM längere Zeit gestanden?


    Wenn ja, hast du eine Chance, dass sich die Bremse wieder löst, wenn du ein paar Mal beherzt in die Eisen gehst (natürlich nicht im Großstadtverkehr). Dann sollte sich das wieder einspielen.


    Eine andere Möglichkeit: Schau mal auf die Innenseite der Felge, ob da so eine Art Laufspur einer Flüssigkeit zu erkennen ist. Dann ist dies mit Sicherheit Bremsflüssigkeit. Damit wäre dann der Radbremzylinder undicht. Durch den undichten Zylinder gelangt Bremsflüssigkeit auf die Bremsbeläge und diese fassen dann nicht mehr.


    Am Besten ist aber, wenn du, wie Marcus schon geschrieben hat, die Trommel abnimmst und nach dem Rechten schaust. Wobei "nur schauen" die richtige Formulierung ist. Auf keinen Fall bei abgenommener Trommel die Bremse betätigen und wenn dann nur sehr vorsichtig. Sonst hast du das gleiche Problem wie ich;).


    Ach ja, wenn du es noch nicht gemacht hast - Bremstrommel abnehmen: Rad abschrauben, dann siehst du direkt auf der Trommel zwei Schrauben (Senkkopf), diese herausschrauben, mal beherzt die Trommel umfassen und dran ruckeln (nicht verkanten), mit Glück kannst du sie abziehen. Wenn nicht - 2 längere (80 mm) M 10 Schrauben nehmen und in die zwei offenen Gewinde auf der Bremstrommel (nicht die Bohrungen für die Senkkopfschrauben) drehen. Wenn du die Schrauben schön gleichmäßig andrehst, kommt dir die Trommel entgegen und du kannst sie anbnehmen.


    Gruß


    Mirko

    Hab die Radbremszylinder noch nicht raus, aber schon mal Erkundigungen eingeholt. Die Radbremszylinder gibt es von Bosch und Renault. Renault kann angeblich keinen Reperatursatz liefern also müsste ein ganzer Bremszylinder rein. Kosten dafür 620,- Euro, plus MwSt.


    Den Boschzylinder kann Renault wohl nicht mehr liefern. Da werd ich mich jetzt mal gesondert schlau machen. Irgendwie stand der der Renault mit 270,- Euro in der Liste. Meine den Ersatzteilmenschen sowas gemurmelt zu hören haben.


    Werde heute mal den Zylinder ausbauen und auf die Suche gehen. Kann nicht so schwer werden, ein Alternativteil oder noch besser die Dichtungen einzeln zu bekommen.


    Soweit der aktuelle Stand.


    Gruß


    Mirko

    Neee, sag ich auch nicht, was Renault dafür haben wollte ;).
    Soll jeder, der sowas braucht mal selbst erfragen - da bist mit einem Male hellwach :lachuh: . (Ok, vielleicht sag ich es später mal ;) ).


    Hat aber auch sein Gutes, denn dann erfahren wir, welches Alternativteil es preisgünstig gibt :thumbsup: . Bin schon fleissig bei ATE am suchen.


    Melde mich, wenn es Neuigkeiten gibt.


    Grüße
    Mirko

    Hallo zusammen,


    nun muss ich auch mal wieder Lehrgeld bezahlen.


    Da bei mir die HU ansteht, bin ich gestern Abend bei einer LKW-Bude kurz auf dem Bremsenprüfstand gewesen. Muss dazu sagen, dass ich in Sachen Bremsen sehr pingelig bin. Also rauf auf den Prüfstand. Betriebsbremse klasse, keine Abweichungen. Dann Handbremse/Feststellbremse. Uuuups, hinten links kommt nur verzögert mit. Da der Druckzylinder sauber rausläuft, konnte es ja nur ein Problem mit dem Gestänge geben.


    Fix nach Hause, Rad runter, Trommel ab - aaaaah, der letzte Geländeausritt hat Spuren hinterlassen und die Mechanik blockiert. Kein Ding - kurz den Dreck beseitigt - bisschen nachgefettet - Handprobe ob sich alles bewegt - dann noch fix die Feststellbremse betätigt - Neiiiiin. War die Hand wieder zu schnell am Ventil. Es kam also was kommen musste, die Bremstrommel war ja noch nicht drauf und die Kolben sind ganz ausgefahren und hat die Bremsflüssgkeit rausgespritzt. Gut, hab den Fehler noch im Betätigen gemerkt, dadurch sind die Kolben nicht ganz rausgefallen. Sind wohl nur auf einer Seite ein wenig verkantet gewesen und haben auf der HInterseite ein Stück der Kolbendichtung im Radbremszylinder freigegeben. Durch die Rückstellfeder ist natürlich die Dichtung dann gerissen. Super, wenn man aus keinem Problem, ein großes Problem machen kann! :|


    Ok, heute morgen beim Renault-Mann angerufen. "Jepp, kein Problem, müssen sie einen kompletten Satz nehmen (Feder, 2 Kolben, 2 Dichtungen, 2 Manschetten) kostet ne Million, ist morgen da". "Neeeee, ne Million habe ich nicht. Danke. Tschüss :(".


    Nun werd ich mich mal an die Arbeit machen und den Radbremszylinder ausbauen und vermessen. Muss sich doch auch was bei ATE, Bosch oder DBA finden lassen. Vielleicht hat sich aber auch schon jemand über die Bremsen hergemacht und kann mir weiterhelfen?


    Grüße
    Mirko

    Ja, tippe auch mal auf die Lima und den Regler. Ohne das Leuchten der Ladekontrollleuchte hätte ich auf ein defektes Kabel vom W-Anschluss der Lima getippt. Dieses steht in Verbindung mit dem Drehzahlmesser. Zieh mal den Stecker vom W-Anschluss der Lima ab, ob dann die Ladeleuchte permantent leuchtet. Wenn ja, könnte doch die Verbindung im Kontakt zur Ladeleuchte stehen.


    Eigentlich unwahrscheinlich, aber beim TRM weiss man ja nie;).


    Sonst einfach mal ein Messgerät direkt an der Batterie die Ladespannung (ca. 28 V) messen. Bricht diese ab und zu mal ein oder ist diese viel geringer, ist es die Lima oder/und der Regler. Schwierig einen Fehler zu messen, der nur ab und zu mal auftritt. Vielleicht kommen von den Spannungsschwankungen auch deine Schwankungen in der Temperaturanzeige.


    Die Temperaturanzeige solltest du, wenn du Zuhause bist, mal direkt an eine regelbare 24 Volt Spannungsquelle hängen (auch mal heftig dran wackeln) und schauen, ob die Anzeige immer noch schwankt. Dies bei unterschiedlichen Spanungswerten wiederholen (rauf und runterdrehen - Poti).


    Gruß
    Mirko

    Hallo Michael,


    setz dich mal mit deiner örtlichen TÜV-Prüfstelle in Verbindung, was diese aktzeptiert. Wird von den Herrn Prüfern immer ganz individuell gehandhabt. Mal reicht eine Kopie von einem Datenblatt, mal muss es genau das Datenblatt vom zu prüfenden Fahrzeug sein. Ein Datenblatt wird sich hier finden lassen (PM) ;) . Vielleicht kaufst du ja auch ein Fahrzeug, welches bereits in Deutschland zugelassen war? Dann entfällt dieser ganze Aufwand.


    Wie das Fahrzeug eingestuft wird, hängt von dir ab. LKW oder Wohnmobil (mit den entsprechenden Änderungen) sind die mir bekannten Möglichkeiten. Vielleicht geht auch bei einigen ganz alten Exemplaren die H-Zulassung, mit der entsprechenden Prüfung.


    Das Datenblatt kannst du beim Renault Trucks Händler in deiner Nähe in Auftrag geben. Kannst du nach 1 bis 2 Wochen gegen ca. 130 Euro Tauschgebühr in Empfang nehmen.


    Gruß
    Mirko

    Hallo Marcus,


    deine Erfahrung deckt sich mit meinen Erfahrungen für alles, was hinter dem Armaturenbrett werkelt. Kurz böse angeschaut, draufgeklopft oder die Kontakte gereinigt und schon funzen die Sachen wieder. Ärgerlich, aber das ist wohl beim TRM so. Gibt schlimmere Macken.


    Meine Blinkrelaisplatte zeigt auch ein ähnliches Verhalten. Hab ich den Hauptschalter längere Zeit an oder ist es warm, kann ich blinken, wie ein junger Gott. Nur steig ich morgens in den kalten TRM dauert es erstmal ne Zeit, bis was mit Blinken ist. Vielleicht ein Wärmefehler??? Werd die ganze Platte mal ausbauen und vorsichtig mit Heissluft "bearbeiten".


    Von daher nicht Bange machen lassen - Er will ja nur spielen!


    Grüße
    Mirko

    Naja, wenn du nicht weit fahren kannst oder möchtest, um dir einen TRM anzuschauen, denke ich, wirds beim "Operation Echse VII" - Treffen in Mühlhausen/Thüringen sicher mindestens einen TRM 2000 geben. Siehe auch unter Treffen und Termine hier im Forum.


    Ansonsten immer fleissig fragen, geben hier sicher gern Auskünfte.


    Gruß
    Mirko

    Hallo Marcus,


    hab mich nicht genau mit dem Prinzip von der Temperaturanzeige befasst, aber diesen Fehler kann man ja herausmessen.


    Einfach ein Messgerät anstatt der Anzeige anschließen. Dann schauen, ob dein Messgerät auch die Sprünge macht. Wenn ja, ist es der Geber (eher nicht wahrscheinlich) oder wenn nicht, dann ist es das Instrument. Schau mal, ob alle Anschlüsse zur Anzeige und am Geber richtig fest sind und kein Kabel angescheuert ist. Insbesondere die Masseverbindungen. Auch mal die Verbindungen/Kabelschuhe abziehen und wieder draufstecken. Evtl. sogar mal die Kontakte blank machen.
    Hab bei mir auch ab und an mal eine Instrumentenbeleuchtung, die nur noch blitzt oder ganz den Dienst verweigert. Dann einfach Kontakte saubermachen und alles ist wieder gut.


    Gruß
    Mirko