Beiträge von Paul

    Servus Frank,


    dem Freddy kann man sich meist nur anschließen:


    wie er schon gesagt hat, falls mal ein Angebot anzuschauen wäre, das im Großraum München stünde (viel Konjunktiv...), dann täte ich den für Dich ggf. anschauen und bewerten.


    Gruß und viel Glück,
    Paul


    P.S.: Lass Dir Zeit ! Ich habe seinerzeit etliche Jahre Geduld aufgebracht und es hat sich gelohnt.
    Und nochwas: es ist wie im Orient.
    Bevor Du in einen Basar reinstolperst, solltest Du fest wissen, wieviel Du für den Teppich ausgeben willst. Soll heißen: mach Dir vorher, ohne ein Objekt vor Augen und ohne Einflüsterungen Deine individuelle Preis-Schmerzgrenze klar, inklusive aller Folgekosten, dann erfreust Du Dich mehr am Objekt, wenn es soweit ist.

    Werte Gemeinde,


    auf dem letzten Mungatreffen in Italien beim MUNGA Club Italia
    (siehe da) haben einige Teilnehmer berichtet, dass es inzwischen die äußeren Gummimanschetten in zweifelhafter Qualität gäbe.
    Da waren Erfahrungsberichte dabei von angeblich aufquellenden Gummimischungen und ganz kurzer Haltbarkeit.
    Ich meine die da:

    (das Bild ist nicht die u.g. Nachfertigung, sondern nur aus dem Netz kopiert wg. Anschaulichkeit, der Urheber möge mir verzeihen... :whistling::whistling: )


    Ist schlechte Gummiqualität bei uns auch schon mal vorgekommen ?
    Der Technikguru von den italienischen Freunden hat deshalb nämlich eine Nachfertigung in Deutschland in eigener Form machen lassen, die sehen sehr anständig aus, Muster liegt bei mir.
    Die Form ist wohl von DeGuFa, und müsste somit aus dem verblichenen Deutschen Staat sein (IFA ?).
    Er hat mich angeregt bzw. autorisiert, doch mal auf der Nordseite der Alpen die Lage zu prüfen....


    Bestünde da eine Nachfrage, oder ist der deutsche Markt eh' gesättigt mit solchen Manschetten ?


    Gruß aus München,
    Paul

    Nach der o.g. längeren Leidensgeschichte sind schlussendlich die Aussetzer weg.
    Allerdings, ohne genau zu wissen, wieso. :|:T:|


    Nach drei Wochen Standzeit ist er problemlos ohne Aussetzer gegangen, ohne dass ich was gemacht hätte. :wacko:
    Danach auf Verdacht doch noch die drei Kondensatoren erneuert, das hat er völlig ohne Reaktion hingenommen, hat aber 19 l/100km geschluckt. Beängstigend ! Benzinuhr als Ventilator ! (Kerzen aber schön rehbraun).


    Dann habe ich noch das (neue) 2,0mm-Schwimmernadelventil zurückgebaut auf das frühere 2,5mm-Ventil, da ist der Verbrauch deutlich zurück gegangen, aber immer noch zu hoch (14 - 15 Liter/100 km). Auch scheint mir nicht die volle Leistung anzuliegen. ?(?(


    Jetzt bleibt mir noch, in Possenried am Wochenende Marken-Kollegen um Rat zu fragen bzw. auch mal tauschhalber probezufahren um neue Erkentnisse zu gewinnen.


    Mal sehen, was da rauskommt....


    bis zum Wochenende dann,
    Paul

    na, sag' ich doch:


    "fail-safer" geht's fast nicht. Diese Motoren laufen auch noch, selbst wenn sie fast ganz hin sind.


    Was im Umkehrschluss leider auch dazu führen kann, dass man bei der Fehlersuche wegen vermeintlicher kleinerer Zünd- und Sprit-Probleme auch einen massiven Motorschaden in Betracht ziehen muss ("grade ist er noch ganz anständig gelaufen.....")


    Paul

    Hallo Basti,


    die Teilnummern sind teilweise verwirrend, es gibt da mehrere parallele Angebote zu leicht verschiedenen Preisen und auf Nachfrage sind sie dann aber gleichwertig, wahrscheinlich sogar identisch.
    Die Nummer, die ich bestellt habe (Autoteile Fürst, aber da gibt es durchaus auch andere Anbieter) ist: Zündspule (0040100220).


    Der Anschluss (Steckerkragen aus Bakelit) dieser BERU-Zündspulen an das Zündkabel ist nicht ganz so wie bei den originalen:
    erstens ist er etwas aussermittig , da muss man schon ein bissl justieren und drehen, damit es unter der Alu-Abdeckhaube für die drei Zündkabelstecker passt.
    zweitens: die neuen Spulen haben nur so eine normale Vertiefung, in die ein Standard-Zündkabel-Stecker passt, wohingegen ja die original-Spulen im Zündkabel-Anschluß einen Stift / Dorn haben, wodrauf der Zwischenstecker mit einem weiblichen Stecker passt, das muss "angepasst" werden. =)=)
    Mir ist das mithilfe von Kugelschreiberfedern gelungen, aber es ist schon ein bissl ein Gefrickel. :whistling:


    Hauptsache, die elektrischen Komponenten sind wieder alterungs- und überschlagsfrei und reagieren hoffentlich nicht auf thermische Einflüße.
    Davon abgesehen, ist mein eigentliches Problem der sporadischen Aussetzer dadurch nicht kuriert worden und ich suche weiter.
    Bis zur kalten Verzweiflung.
    Ich beiss' noch in die Zündkabel..... :|:|


    Ciao,
    Paul

    Tja Freddy,


    ich durchleide derzeit eine Niedrig-Motivations-Phase. ;(;,( ;(
    Deshalb bin ich auch noch nicht recht weitergekommen (Urlaub war auch noch dazwischen).
    Manchmal ist es halt einfach wie verhext: kurz nachdem ich angefangen habe, mit dem MUNGA zu ringen, hat sich eines Tages auch noch meine Gummikuh gegen mich verschworen und angefangen, bei Vollast auszusetzen .


    Jetzt habe ich zwei Patienten. :|:|


    Am MUNGA sind seit den letzten Meldungen hier noch diverse "Reparaturen auf Verdacht" gemacht worden, weil er zusätzlich zur Verbrauchs-Auffälligkeit jetzt auch noch angefangen hatte, unter Vollast auszusetzen. Also mäandern meine Fehlerhypothesen immer so zwischen Spritversorgung und Zündung hin und her, es ist zum Weinen, nix ist eindeutig :T:| .


    3 neue Zündspulen sind drin, Fehler immer noch da (habe ich übrigens bei BERU noch gefunden, gar nicht teuer),
    Vergaser, wie gesagt, schon komplett überholt,
    Spritleitung ausgebaut und durchgeblasen (läuft im vollen Strahl),
    Benzinpumpe ersetzt und wieder zurück,
    Zündung mechanisch völlig o.k. und dreimal nachgestellt / eingemessen,
    drei nagelneue Zündkabel sind auch drin.


    Wenn ich dann wieder weitermachen mag (ehrlich gesagt, bin ich beleidigt, weil mich das Gerät so anhaltend ärgert und mein beruflicher Stolz ist auch angekratzt, weil ich den Fehler um's Verrecken nicht finde....):


    - kommen noch drei neue Kondensatoren rein
    - wird nochmal die Spritleitungstheorie geprüft (mal mit Kanister auf der Motorhaube fahren)
    - das Niedervolt-Zündgeschirr könnte man noch rausreissen
    - ....


    frustriert, aber nochmals: Danke der Nachfrage
    Paul

    Ein Motorschaden
    kommt laut Vorbesitzer nicht in Frage ,da der Motor nach seiner letzten Fahrt einwandfrei lief.


    Frage an die verehrte Gemeinde: auf seinem Bild schaut doch dieser Kolbenschaden nicht nach "Standschaden" aus, oder ?
    Aluminium-Korrosion (durch eindringendes Kühlwasser oder auch ggf. Kondenswasser ?) gibt's doch gar nicht in dieser Form ?

    Ist das nicht eher ein Abbrand durch falschen Zündzeitpunkt ?


    Wie auch immer:
    wenn der Vorbesitzer nicht gelogen hat :whistling: , dann wäre es mal wieder ein schöner Beleg dafür, wie "fail-safe" diese Motoren sind.
    Ist der tatsächlich noch gelaufen mit so einem verbrannten Kolben ? Wie glaubwürdig ist er denn, der werte Vorbesitzer ?


    Ciao,
    Paul

    Habe bisher zwar nur Mopemotoren aueinadergebaut ,aber will es mal versuchen (ohje ohje )


    Motorausbauen muss man einfach können, irgendwann ist es immer fällig, also los damit.
    Das ist simpel genug, macht Spaß, Du lernst Dein Auto besser kennen, Du findest alle möglichen versteckten "Bastelfehler" Deiner Vorgänger, Du kannst beim Motor-Rausreißen auch gleich mal die Kupplung checken, die Getriebeeingangswelle abdichten, die ganze Peripherie (Kabel, Züge, Schrauben) aufarbeiten / überholen usw....
    Und wenn Du fertig bist, hast Du ein ruhiges Gewissen und die Zuversicht, dass alles passt. :D


    Und lass mich die Vorredner noch verstärken: nach so langer Standzeit, selbst wenn Du ihn jetzt mit einfachen Tricks zum Drehen brächtest: bitte nicht Laufen lassen oder gar einfach losfahren: wenn die Laufflächen oder die Lager Korrosion haben, dann machst Du da in kurzer Zeit noch viel mehr kaputt. :|
    Freddy hat schon recht: muss einfach jetzt einmal gescheit gemacht werden.


    Gutes Gelingen, :thumbsup:
    Paul

    Werte Gemeinde,


    auch heuer wieder veranstaltet der Munga Club Italia sein alljährliches Treffen.


    Wir waren da jetzt zweimal schon dabei und das ist eine feine, kleine Veranstaltung mit vielen netten Leuten.
    Das ist kein Riesen-Re-Enactment-Trubel und auch keine Lagerfeuer-Party, sondern eine recht komfortable Gesellschaft mit Hotelübernachtung. Meist so um die ca. 15 bis 20 Fahrzeuge. Hat so Vereinscharakter und die machen immer sehr schöne Ausfahrten.


    Siehe die Photos von den letzten Malen: hier z.B. oder auch da
    War jedesmal eine Super Übung in Völkerverständigung mit geradebrechtem "Speisekarten-Italienisch" und ein paar Brocken Englisch. Sehr distinguierte Unterhaltung. :thumbsup:


    Diesmal etwas weiter südlich, in der Gegend von Parma.


    Der Presidente hat mich offiziell autorisiert, hier im Forum Werbung dafür zu machen.
    Hier seine Adresse:
    Renato Fiorito (spricht Englisch): rescali <ät> inwind.it


    Deshalb hier angehängt die englische Einladung:


    8° MUNGA Treffen Varano de Melegari/Fornovo val di Taro (Parma-Emilia Romagna) 9 – 10 July 2011


    9/7:
    Ore 17 Meeting and accomodation in Fornovo Val di Taro at Hotel Cavalieri www.hotelcavalierifornovo.it
    Ore 18 Little tour in Munga and stop for a drink.The drink will be offered by Munga Club Italia
    Ore 20/20,30 Dinner at the restaurant of the Hotel (22,00 Euro per person)


    10/07:
    Ore 7/7,30 Get up and breakfast
    Ore 8.15 /8,30 Grouping vehicles in front of the Hotel Cavalieri
    Ore 8.30/9,00 Start tour to the off-road circuit
    Ore 12,00 Lunch at the restaurant of the circuit (23,00 Euro per person)
    After lunch you can continue to get fun with your Munga in the off-road circuit


    Prices for 1 double room:
    1 night,breakfast ,at Hotel Cavalieri 70,00 Euro
    Prices for single room:
    1 night,breakfast at Hotel Cavalieri 50,00 Euro


    You must booking the room by yourselves.There are Campings and Agritourism around this place,if you want to change the accomodation,but you must find them by yourselves


    The meeting is free and without costs for the participants.The Munga Club Italia declines any responsibility for any accidents that could occur to persons and /or vehicles during the meeting and tours.


    Ciao a tutti,
    Paul


    P.S.: die Geschichte des MUNGA in Italien ist super-Interessant, Stichwort "Alceste Bronzi". Fehlt im Spregelmayer völlig und harrt der historischen Aufarbeitung.

    Gegen den FLAMINGO ist nichts zu sagen, ich fahre den seit einem Jahr,


    Bissl landmaschinen-mäßig von der Wuchtung her, aber mit ordentlich Gewichten dran geht das hin.
    Auf der Straße deutlich leiser als NATO, bloß halt nicht original.


    Aber: Es ist de jure kein M&S-Winterreifen (auch wenn er so ausschaut), also lass Dich nicht erwischen, wenn es glatt wird.
    Und es gehen keine original Schneeketten drüber, weil der Außendurchmesser größer ist als bei den originalen NATO-Reifen.
    Deshalb würde ich auch mal checken, wie der FLAMINGO in den Reserveradhalter passt, da habe ich noch einen alten mit NATO-Profil.


    vergiss nicht, die Schläuche mitzumachen


    Ciao,
    Paul

    Also Freddy,


    wenn ein Sprit auf den Markt käme, der gleich heisst, bei dem aber erst 140% der Menge reichen würden die gleiche Leistung zu erzeugen.


    das kann ich mir nicht vorstellen ! hmmm
    Das müsste doch flächendeckend längst aufgekommen sein, auch bei moderneren Fahrzeugen.
    Wie wäre denn die werte Arbeitshypothese ?
    Was wäre denn am Munga konstruktiv so anders, dass nur der auf Spritmischung so allergisch reagiert ?
    Schon mal bei den Wartburgfreunden nachgekuhgelt ?


    Nicht, dass Du hier den Verbrauchsthread völlig in die falsche Richtung drängelst. Pass mal auf, was das für ein Potential an Verschwörungstheorie zünden kann :dev::dev: .


    Allerdings: viele von uns könnten sich viel Arbeit und Freizeit sparen, wenn zukünftig einfach die Mineralölindustrie schuld ist. Einfach mehr tanken ! Weniger schrauben ! :thumbsup:


    by the way: mein Vergaser ist jetzt auch komplett auseinander, alles super i.O. und ohne Befund, nix locker, keine Riefen an der Kaltstarteinrichtung, alle Düsen richtig, keine Risse, Leckagen etc.
    Das nächste: auf Verdacht das (neue) Schwimmernadelventil zurücktauschen.


    Ciao,
    Paul

    Hallo Michael,


    Mein 4er nimmt sich im langjährigen Mischbetrieb immer so zwischen minimal 11,5 bis hin zu 13,5 Liter auf 100 km, je nach Anteil der Stadtfahrten in einer Tankfüllung.
    Er ist aber auch ständig maximal gewartet, gut in Schuß, original und praktisch wahrscheinlich eher besser als seinerzeit bei der Truppe
    Immer wenn der Verbrauch steigt, ist normalerweise die Zündeinstellung wieder dran, das kann schon mal alle 2000 km sein, je nach Qualität und Zustand der U-Kontakte.


    Am günstigsten ist natürlich Langstrecke mit viel Landstraße, das geht meist mit 12 bis 12,5. Relativ empfindlich ist der MUNGA auf Beschleunigungsphasen;
    Also, Stop-and-Go in der Stadt haut immer deutlich rein. Hier hilft ein zarter Gasfuß und vorausschauende Fahrweise.


    Wieso er aber jetzt seit zwei Tankfüllungen so richtig sauft (17 - 18 Liter, schlagartig, mit denselben Reifen, ohne irgendeine bewusste Veränderung, nirgends) und wieso ich das nicht finde, treibt mich zum Wahnsinn :|:|


    Zündung ist mehrfach gecheckt, sogar Kurbelwellenwinkel nachgemessen
    Kopfdichtung erneuert (ich war schon soweit, mechanischen Schaden anzunehmen... :T )
    Jetzt kommt das komplette Kraftstoffsystem dran...


    Werde den Thread hier aufmerksam verfolgen,
    Paul

    Werte Gemeinde,


    es ist zwar schon ein Weilchen her, aber in meinen Vorlesungen Straßenfahrzeuge I + II bzw. Konstruktion & Berechnung war das seinerzeit ein ausgedehntes Thema.
    Marius hat vollkommen recht:

    Bedenkt man jetzt noch die dynamische Achslastverlagerung beim Bremsen ist offensichtlich, dass in solchen Fällen beim Munga zuerst die Hinterachse stehen bleibt - das ist fatal, gefährlich und darf/sollte nicht sein!


    Das fiese bei der Sache ist, dass die Bremserei ja im Normalbetrieb keine Auffälligkeiten hat, erst wenn es wirklich eng wird, bei Gefahr- oder Reflexbremsung. :thumbdown:
    Leider denkt der Durchschnitts-Hobbyist meist: Vorderachse überbremsen ist gefährlicher (wahrscheinlich, weil man das von Kindesbeinen an auf dem Radl so lernt), dem ist aber nicht so. Da rutscht man halt gradeaus. :rolleyes:
    Überbremste Hinterachse aber heißt: Seitenführungskraft-Verlust (Kamm'scher Kreis ! gerne mal bei Wiki nachlesen), Seitenstabilisierung hinten weg (schlagartig !) und dann brauchst Du keinen Zirkel mehr um auszumalen, dass Dich Dein eigener Schwerpunkt überholt.
    Das Auto wird zum Kreisel. :|;,(


    Und jeder, der da vielleicht noch meint, das könnte ihm nie passieren und er fahre schon lange ohne Kardanwelle, der soll es doch einfach mal ausprobieren (Vorsicht Ironie ! lieber nicht!). Aber bitte beim Wiedereinsetzen der Seitenführung nicht quer überschlagen ! :dev:


    Immer alles schön original lassen, dann ist wenigstens der Konstrukteur schuld, wenn's knallt :D:D ...


    Paul

    Danke Klaus,


    das ist ja schon mal sehr schön. Sind aber halt weiß oder Plastikgrün, nicht so richtig NATO-Oliv.
    Ich hätte halt schon etwas gesucht, das maximal dieses BW-Motiv erfüllt.


    Ich frag mal bei Engel, ob die Sonderfarben machen.


    Paul

    Sehr verehrte Gemeinde,


    ob denn wohl jemand ein gutes, altes hölzernes Standard-Feldbett zu verkaufen hätte ?
    In oliv, von der BW wenn möglich (also eher nicht US, LSHD, Rotkreuz, Sani...).


    Man kriegt ja kommerziell nur noch eher diese modernen Aludinger und das passt doch kosmetisch so gar nicht zur Bordausrüstung in einem 1966er Autowagen. :D


    Gruß,
    der Paul

    Ach Kinderchen,


    was habt ihr denn da immer für Vorbehalte. :D:P:D


    Karbit ist nur bei uns in Deutschland gefährlich. Ich bitte allseits um Kenntnisnahme der Sylvestergebräcuhe unserer nördlichen Nachbarn.


    so z.B.


    und auch so....


    und so weiter.


    Schaut einfach mal bei YouTube rein mit dem Stichwort "carbidschieten", da werden Euch die Augen tropfen.. :D:D:D
    Der Niederländer ist halt nicht ganz so vorschriftshörig wie der Teutone.


    Gruß,
    Paul

    Wie alt die Schläuche sind kann ich nicht sagen; es können sich doch nicht alle vier auf einmal verengt haben oder?


    müssen sie auch nicht, alle viere. :D
    Da reicht einer schon (wenn's denn dieser Schadensmechanismus ist...).
    Was passiert, geht so: mit der Kraft Deiner gestählten Wade :D presst Du mit Megatonnen Druck die unschuldige Bremsflüssigkeit durch den zugequollenen Schlauch Richtung Radbremszylinder.
    Die armen, alten Bremsbacken-Rückholfedern in der Bremstrommel sind aber mitnichten so mächtig wie Du, die kriegen die Flüssigkeit nimmer retour. Jedenfalls nicht so freifließend wie notwendig, sondern eher schleichend.
    Und da bleibt die Bremse eben zu. :P
    Es reicht schon, wenn sie nur an "an-schleift", der auflaufende Backen zieht dann von selber zu.
    Oder schleift. Bis sie warm wird, sich alles ausdehnt und sie noch mehr schleift. :|


    Ich hatte so ein ähnliches Problem, bei mir ging das so weit, das fast alles blockiert hat.
    Ich hab dann die Entlüftungsschrauben der Radbremszylinder geöffnet, und da kam die Bremsflüssigkeit förmlich raus geschossen!


    Michaels Test ist sehr aussagefähig. Wenn Du bei Deiner "zugezogenen Bremse" sofort anhältst und gleich mal die Radbremsentlüftungen aufmachst und wenn da dann Druck ansteht, dann ist das ein todsicheres Zeichen, dass Deine Flüssigkeit nicht mehr zurück kann oder mag :D:D


    Schläuche haben normalerweise ein Datum (wenn sie nicht 30 Jahre alt sind) und gehören eh' alle Generation mal ausgetauscht.
    Viel Spaß übrigens bei den hinteren beiden, das ist ein ziemliches Gewürge mit entweder Spezialwerkzeug bauen oder Loch in Karosserie schneiden. Deswegen ist dort auch die Chance am größten, dass die noch nie einer gemacht hat.


    Ansonsten noch möglich: Bodenventil im HBZ. Dreck in den Leitungen, aufgelöste Gummibrösel von ganz früher

    auch hmmm


    Da muss ich Housil aber beipflichten. Ich nehme mal an, das war's noch nicht ganz.


    Schwergängigkeiten aller Art könnten Dein Symptom zwar ausgelöst / provoziert / verschärft haben, aber ob das alleine hauptursächlich war ??
    Klingt tatsächlich komisch.


    Hast Du denn eine halbwegs brauchbare Arbeits-Hypothese, wieso eine schleifende Handbremse "Klackern" verursacht und wie ?
    ( z.B. Zahnflankenspiele im Diff ?, oder so ?)


    Viel Glück dabei,
    Paul

    suchen vor allem die jungen, unsicheren Beamten immer nach irgendeiner Ordnungswidrigkeit - tja, aber bisher hat keiner die Schwachstellen gefunden.


    sag bloß, Du hast Winterreifen ? Welches Format ? :G:G


    Also, wenn's die Schmier richtig drauf anlegt, hätten die ja seit heuer ein richtig zündendes Argument. Da kannst Du dann erklären, was "winterliche Strassenverhältnisse" sind und wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Wetterumschwung und auftretender plötzlicher Feuchtigkeit ist...

    also bei mir steht im Fahrzeugschein, dass nur mit verriegelter Frontscheibe gefahren werden darf. Ebenso steht drin dass hinten kein befüllter Benzinkanister mitgeführt werden darf.


    Das war bei mir auch mal so, die Eintragung mit dem Kanister lautete: "darf nur mit Wasser gefüllt sein". :T:T:T
    War so im Fahrzeugschein drin.
    Bis ich bei unseren hauseigenen Zulassungsleuten (als Autohersteller hat man da Ansprechpartner im Haus) mal nachgefragt habe und die haben mir erklärt, dass da der Amtsschimmel zu laut gewiehert hat. :P:P


    Und mit der Begründung: ein Kanister ist "Ladung" und nicht "fest mit dem Fahrzeug verbunden" hat der TÜV Bayern diesen ominösen Eintrag anstandslos wieder ausgetragen. :thumbsup::thumbsup:


    Seitdem fahre ich meine 20 Liter Gemisch legal spazieren. Zumindest in Deutschland. Es gibt natürlich Nachbarländer (Italien ?), da ist generell das Mitführen von Benzinkanistern verboten, da vertanke ich ihn vor der Grenze...


    Und mit der Scheibe mach Dir mal keine Sorgen, ich fahre den ganzen Sommer in der bayrischen Landeshauptstadt auf und ab, immer freundlich grüßend, die Grünen wollten noch nie was von mir. Ich warte schon seit Jahren drauf, dass mich mal einer rauszieht (und sei's nur wegen dem gelben Bremslicht :D ), aber die scheuen wohl die Diskussion mit dem informierten Liebhaberfahrzeugführer....
    Ciao,
    Paul

    habe mir da mal selber was gebastelt in einer ruhigen Minute.
    (anklicken zum Vergrößern).



    kann man auf Overheadfolie (wenn man noch welche findet....) farbig ausdrucken, dann schaut das ziemlich echt aus.
    Ist sogar im Original so unrund, dass die Printerverzerrung durch den Folienvorschub ausgeglichen wird und wenn es rauskommt, ist es ideal rund.
    Original RAL 6014. Bitte Urheberrechte beachten, das DKW-Logo müsst ihr dann rausmachen.
    Befestigung von hinten mit Klarsicht-Klebefolie.


    Blöd nur, dass ein Farbdrucker kein "weiss" kann :(:( .
    Das habe ich dadurch erzeugt, dass ich die weissen Partien von hinten nochmal mit 2 Lagen halbtransparenten TESA-Film unterlegt habe, dann schaut das von aussen gesehen weiss aus... :thumbsup:


    Gemacht ist das als normale OFFICE-Graphik, einfach so im EXCEL. Damit ist auch das Kennzeichen leicht abzuändern.
    Bei Bedarf PN.


    Paul