Beiträge von rt01

    Liebe Mitstreiter,




    ich möchte (mit gewissem Stolz) verkünden, dass meine 71er V1 nun wieder
    offiziell abgesegnet am Strassenverkehr teilnehmen darf. :thumbsup:


    Kurze Vorgeschichte: ich habe das Maschinchen 1999 als Bausatz eher
    zufällig erworben (da war sie aber schon fünf Jahre abgemeldet). Da ich
    selbst (normalerweise) nur größere Motorräder fahre, dachte ich daran,
    die V1 für meine Frau fertigzumachen, die keinen "alten 1-er" hat. Als
    dann Vorbehalte wegen der Farbe kamen und überhaupt Haus, Familie und
    Job wichtiger waren, habe ich die Hercules in Teilen, wie sie war, in
    den Stall gepackt und dort liegenlassen.


    Jetzt habe ich sie soweit wiederhergestellt. Nach einigen kleineren
    Elektrikproblemchen war ich gestern beim TÜV, den sie mit Bravour
    absolvierte; der Prüfer kam mit einem breiten Grinsen von der Probefahrt
    zurück und meinte nur: "So eine will ich auch". Bei der Zulassung gab
    es einige Missverständnisse, u.a. da die Dame vom Schalter den
    Original-Fahrzeugbrief einziehen wollte ("dat muss so..."), womit ich
    natürlich nicht einverstanden war ('habe ihn immer noch, das
    Strassenverkehrsamt nur eine Kopie...) und wegen der Nummernschildgröße
    ("...das ist ein Leichtkraftrad und bekommt ein kleines
    Kennzeichen..."). Egal - jetzt ist alles vergessen. Frauchen hat heute
    die ersten Fahrversuche auf der Straße unternommen und ist ebenfalls
    begeistert.




    Grüße vom sonnigen Niederrhein,


    Rainer




    Hier nun ein paar aktuelle Bilder:

    Hallo,


    zunächst einmal einen (arg verspäteten) Dank für die Rückmeldungen. Nach längerem krankheitsbedingten Ausfall und zwei kleineren "Zwischenprojekten" habe ich wieder Gelegenheit gehabt, an die Hercules zu gehen.


    Die gute Nachricht ist: es funktioniert wieder! - die schlechte: ich habe keine Ahnung, wo der Fehler letztendlich saß... Nach einigen (erfolglosen) Schiebeversuchen mit eingelegtem Gang habe ich den linken Deckel entfernt, die Kupplung ausgebaut und die Lamellen überprüft - alles in bester Ordnung. Mitnehmerverzahnung: dito. Den einzigen augenscheinliche Defekt fand ich im Deckel selbst: das Sicherungsblech der Kupplungseinstellschraube war ab und lag vor dem Ausrückmechanismus, kann aber eigentlich nichts mit dem Kickstarterfehler zu tun haben... Nachdem ich das Kurbeltriebzahnrad von Hand gedreht hatte, habe ich dann noch einmal den Kickstarterhebel aufgesetzt - und - Widerstand war da, Kickstartermechanismus griff! Ich kann mir nur vorstellen, dass irgenwelche Bauteile so unglücklich übereinander/nebeneinander gestanden haben, dass kein Eingriff möglich war. Immer noch komisch, dass der Defekt trotz langem Stillstand erst "mit Verzögerung aufgetreten ist, aber egal, jetzt läuft sie wieder :thumbsup: .


    Jetzt steht noch etwas Elektrik an (Blinker und Beleuchtung funktionieren noch nicht) und etwas "Kosmetik" ala hier und da Nachpinselei kann es zum TÜV gehen...


    Grüße vom Niederrhein,
    Rainer

    Hallo,


    danke schon einmal für die Antworten. Ich werde am WE 'mal die Geschichte zerlegen. Das irritierende ist, dass ich ja mit der BW schon mehrfach gefahren bin und sie sich jetzt auch nicht bei eingelegtem Gang anschieben lässt; man hört Zahnräder im Eingriff (leise), aber es gibt keinen Widerstand durch Kolben, etc.


    @Junkyard-Rodder : darauf komme ich sicherlich gerne zurück, sobald ich mehr Infos habe (zumal Weeze ja quasi "um die Ecke" ist...).


    Danke noch einmal und allen ein schönes Wochenende,
    Rainer

    Hallo Freunde,


    nachdem ich nun meine BW 125 V1 nach nunmehr 16 Jahren Stillstand (seit der Ausmusterung) die ersten Male bewegt habe, bekomme ich sie nicht mehr angetreten. Es gibt keinen Widerstand im Kickstarter. Ich vermute, die Kupplung klebt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und - wenn ja - wie sieht die eleganteste Lösung aus (Seitendeckel ab, Kupplung zerlegen,---)?


    Vielen Dank schon einmal für Eure Bemühungen und Grüße vom Niederrhein,
    Rainer