Beiträge von rt01

    Hallo Michael,


    ja, er "macht aber mehr Rauch und Gestank als Thorstens LANDY" (eigentlich schwer vorstellbar :lachuh: , aber wahr). Ich habe den Kleinen heute rangieren müssen, hatte aber die Plane hinten hochgerollt - geht gar nicht!


    Zur Farbe: nein, der bleibt natürlich schön in 6014...


    Heute werde ich ihn erst einmal in meine Werkstatt setzen und in den nächsten Tagen beginnen, den gemeinen Blechwurm, der sich eingenistet hat, zu beseitigen. Mal schauen. Das Gute an dem Autochen ist, dass die Technik anscheinend gut ist; der Rest ist sicherlich machbar.


    Grüße,
    Rainer

    Hallo pipi und seba,


    danke für die schnellen Antworten. Bei der Öffnung wird es sich um die besagte Geschichte mit dem Gummipuffer handeln, da sie weiter oben liegt (und durchgeht); der Haubenhaken ist vorhanden, weiter vorne Richtung Scheibe und nicht durchgeschraubt.


    Das mit dem Greifzug werde ich in die "Wunschliste" zum Fahrzeug aufnehmen. Die Frage mit den Scheibenwischern kam auf weil es - hhhhmmmm - sehr "gewöhnungsbedürftig" aussah, als besagter Freund aus dem Starterbeitrag drinsaß und noch die Waschanlage betätigte... Aber wenn das Orischinool ist, lassen wir das mal so.


    Bilder zum Zündschloß (und andere) werden sicherlich folgen. Ich muss mich nur erst zu picr anmelden.


    Grüße,
    Rainer

    Hallo Mungagemeinde,


    nachdem ich mich endlich entschlossen habe, einige meiner Projekte abzubauen (Honda K-Four, Harley,...), um wieder etwas Luft für Haus und Familie zu haben, rief mich ein Freund an: "Ihr wolltet doch irgendwann einen Jeep haben, wie wäre es denn mit einem Munga? Er steht auch gar nicht weit weg." Einen Anruf und eine Mail später waren wir stolze Besitzer eines F91/4 mit Original Rängtängtäng... Der "Kleine" soll für meine Frau sein, die ihn mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht in den Carport gefahren hat, wo er jetzt auf die Instandsetzung wartet.


    Zum Landrover FFR der Royal Air Force nebst Sankey-Trailer und der Hercules BW 125 V1 haben wir nun also ein neues Familienmitglied...


    Zum Zustand: es ist einiges an der Technik mit immensem Aufwand gemacht worden, an der Karosserie wurde jedoch in den Jahren ziemlich viel gepfuscht, so dass einiges an Schweißarbeiten anfällt. Beim Kauf waren die vorderen Kotflügelbleche und die hinteren Seitenteile als Original-Auto-Union-Neuteile dabei. Auch die Elektrik ist an vielen Stellen ziemlich verhudelt und sollte überprüft werden. Die Reifen sind zwar vom Profil her noch neu, haben aber über die Jahre Standzeit Flankenrisse bekommen, so dass sie ausgetauscht werden müssen. Reserverad und Kanister fehlen.


    Da ich mich zwar relativ gut mit britischer Militärtechnik auskenne, aber ein absoluter Munga-Neuling bin, habe ich ein paar Fragen:


    - kann es sein, dass die beiden Scheibenwischermotoren einzeln geschaltet werden können?
    - hatte der Wagen in 1966 ein Lenkradschloß? Wir haben nämlich neben dem normalen Zündschloß noch das Lenkradschloß und den Starterknopf; insgesamt also eine ziemliche Mimik zum Start...
    - was gehört in die kleine rechteckige Blechhalterung unter dem Fahrersitz?
    - im vorderen Teil der Motorhaube ist mittig eine Vierkant-Öffnung. Wozu diente die?


    In Zukunft werde ich mich mit Sicherheit noch öfter hier melden, um mit irgendwelchen sinnigen (oder Sinnfreien) Fragen zu kommen.


    Ich bin jedenfalls froh, den Kleinen vor dem Schicksal eines gelben Kennzeichens bewahrt- (er stand in NL) und wieder in die Heimat gebracht zu haben. :thumbsup:


    Grüße an die Gemeinde vom Niederrhein,
    Rainer

    Hallo,


    @ Detlev: ja, sie findet das super :thumbsup: - eigentlich bemerkenswert, da sie vorher niemals (!) Motorrad gefahren ist.


    @ Pit: warum sollte man sich hier nicht über den Weg laufen (fahren)? Es würde mich freuen. Vielleicht trifft man sich ja auch einmal bei einem Treffen des niederländischen Armeefahrzeug-Clubs (AVC), wie z.B. in Bijland (bei Tolkamer, einen Steinwurf - oder zwei - von Emmerich-Elten entfernt).


    Grüße aus Emmerich (ebenfalls sonnig :yes: ),
    Rainer

    Liebe Mitstreiter,




    ich möchte (mit gewissem Stolz) verkünden, dass meine 71er V1 nun wieder
    offiziell abgesegnet am Strassenverkehr teilnehmen darf. :thumbsup:


    Kurze Vorgeschichte: ich habe das Maschinchen 1999 als Bausatz eher
    zufällig erworben (da war sie aber schon fünf Jahre abgemeldet). Da ich
    selbst (normalerweise) nur größere Motorräder fahre, dachte ich daran,
    die V1 für meine Frau fertigzumachen, die keinen "alten 1-er" hat. Als
    dann Vorbehalte wegen der Farbe kamen und überhaupt Haus, Familie und
    Job wichtiger waren, habe ich die Hercules in Teilen, wie sie war, in
    den Stall gepackt und dort liegenlassen.


    Jetzt habe ich sie soweit wiederhergestellt. Nach einigen kleineren
    Elektrikproblemchen war ich gestern beim TÜV, den sie mit Bravour
    absolvierte; der Prüfer kam mit einem breiten Grinsen von der Probefahrt
    zurück und meinte nur: "So eine will ich auch". Bei der Zulassung gab
    es einige Missverständnisse, u.a. da die Dame vom Schalter den
    Original-Fahrzeugbrief einziehen wollte ("dat muss so..."), womit ich
    natürlich nicht einverstanden war ('habe ihn immer noch, das
    Strassenverkehrsamt nur eine Kopie...) und wegen der Nummernschildgröße
    ("...das ist ein Leichtkraftrad und bekommt ein kleines
    Kennzeichen..."). Egal - jetzt ist alles vergessen. Frauchen hat heute
    die ersten Fahrversuche auf der Straße unternommen und ist ebenfalls
    begeistert.




    Grüße vom sonnigen Niederrhein,


    Rainer




    Hier nun ein paar aktuelle Bilder:

    Hallo,


    zunächst einmal einen (arg verspäteten) Dank für die Rückmeldungen. Nach längerem krankheitsbedingten Ausfall und zwei kleineren "Zwischenprojekten" habe ich wieder Gelegenheit gehabt, an die Hercules zu gehen.


    Die gute Nachricht ist: es funktioniert wieder! - die schlechte: ich habe keine Ahnung, wo der Fehler letztendlich saß... Nach einigen (erfolglosen) Schiebeversuchen mit eingelegtem Gang habe ich den linken Deckel entfernt, die Kupplung ausgebaut und die Lamellen überprüft - alles in bester Ordnung. Mitnehmerverzahnung: dito. Den einzigen augenscheinliche Defekt fand ich im Deckel selbst: das Sicherungsblech der Kupplungseinstellschraube war ab und lag vor dem Ausrückmechanismus, kann aber eigentlich nichts mit dem Kickstarterfehler zu tun haben... Nachdem ich das Kurbeltriebzahnrad von Hand gedreht hatte, habe ich dann noch einmal den Kickstarterhebel aufgesetzt - und - Widerstand war da, Kickstartermechanismus griff! Ich kann mir nur vorstellen, dass irgenwelche Bauteile so unglücklich übereinander/nebeneinander gestanden haben, dass kein Eingriff möglich war. Immer noch komisch, dass der Defekt trotz langem Stillstand erst "mit Verzögerung aufgetreten ist, aber egal, jetzt läuft sie wieder :thumbsup: .


    Jetzt steht noch etwas Elektrik an (Blinker und Beleuchtung funktionieren noch nicht) und etwas "Kosmetik" ala hier und da Nachpinselei kann es zum TÜV gehen...


    Grüße vom Niederrhein,
    Rainer

    Hallo,


    danke schon einmal für die Antworten. Ich werde am WE 'mal die Geschichte zerlegen. Das irritierende ist, dass ich ja mit der BW schon mehrfach gefahren bin und sie sich jetzt auch nicht bei eingelegtem Gang anschieben lässt; man hört Zahnräder im Eingriff (leise), aber es gibt keinen Widerstand durch Kolben, etc.


    @Junkyard-Rodder : darauf komme ich sicherlich gerne zurück, sobald ich mehr Infos habe (zumal Weeze ja quasi "um die Ecke" ist...).


    Danke noch einmal und allen ein schönes Wochenende,
    Rainer

    Hallo Freunde,


    nachdem ich nun meine BW 125 V1 nach nunmehr 16 Jahren Stillstand (seit der Ausmusterung) die ersten Male bewegt habe, bekomme ich sie nicht mehr angetreten. Es gibt keinen Widerstand im Kickstarter. Ich vermute, die Kupplung klebt. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und - wenn ja - wie sieht die eleganteste Lösung aus (Seitendeckel ab, Kupplung zerlegen,---)?


    Vielen Dank schon einmal für Eure Bemühungen und Grüße vom Niederrhein,
    Rainer