Beiträge von Nordic

    Wenn ich es richtig einordnen kann, dann kam der dreiteilige Klappspaten mit der Einführung von Flecktarn 1991, denn in dem Zusammenhang gab es ja auch das neue Koppeltragesystem.

    Ich hatte schon drauf geachtet, dass die Seite keine Spuren zeigt. Die rechte Achse wurde beidseitig benutzt, die Risse treten i.d.R. auch nur am Festende auf, sind auch horizontal. Was man bestimmt ändern könnte ist die Bearbeitung der Spannschrauben (die man übrigens unbedingt mit Anti Seize / Keramikpaste in der Schwinge montieren sollte!), denn die Kennzeichnung verursacht die Spuren, also Schraubenköpfe glattschleifen. Eigentlich ist auf dieser Kontaktfläche allerdings auch keine Belastung, das Rad wird durch die Klemmung gehalten.

    Nein.

    Preisangebote bitte per PN! Das klingt erstmal etwas komisch, aber bei den 666-Exoten habe ich eine Preis-Vorstellung. Wenn sich das Angebot deckt bzw nah dran ist, wird "man" sich sicher einig...

    Hallo Robert,


    Du solltest eigentlich die Forenregeln kennen:


    6. Verkaufsanzeigen müssen grundsätzlich einen Preis enthalten. Dies kann neben einem Festpreis (FP) auch eine Verhandlungsbasis (VHB) oder ein Startpreis bei einer Auktionsplattform sein. Verkaufsanzeigen ohne Preisangabe werden gelöscht.


    Wenn Du eine Preisvorstellung hast, dann kannst Du sie doch angeben. Dieses Spiel mit Angeboten per PN nervt bei ebay-Kleinanzeigen doch schon zur Genüge ;-). Meine Meinung.


    Wie auf meinem Foto zu sehen ist entsteht der Riss/Bruch mit hoher Wahrscheinlichkeit innen, denn bei der linken Achse ist die nicht benutzte Kontaktfläche defekt ;-).

    Die Alumuttern haben den Ruf sich schon mal zu lösen. Zur Hülse: Diese ist ja lose auf der Welle, kann sich also bei demontiertem Ritzel leicht verschieben. Wenn der O-Ring beschädigt ist, dann tritt Öl aus, stellt man nicht unbedingt sofort fest, da der Bereich durch Kettenschmiere ja oft verschmutz ist. Für mich sind diese beiden Sachen eine einfache Maßnahme fürs bessere Gefühl, die Maschinen sind ja vorher auch nicht immer unbedingt sorgfältig gepflegt worden (auch die Zivilmaschinen nicht!).


    Du solltest Dir unbedingt auch die Hinterachse anschauen, ich habe schon 2 Achsen gehabt, bei denen war der Kettenspanner auf der Achse gerissen (vermutlich durch zu festes Anziehen?). Dieser Fehler ist auch bekannt, ich habe dann die Achse komplett getauscht, auch den losen Kettenspanner und die Achsmutter.


    Das Anzugsdrehmoment steht sehr versteckt im WHB, ist mit 60Nm korrekt. Wenn die Mutter vom Kettenritzel jedoch aus Alu ist, so ist es empfehlenswert sie gegen die Variante aus Stahl zu tauschen, Teilenummer 58033132300. Zudem sollte man den O-Ring hinter der Hülse auf der Getriebeausgangswelle prüfen, besser gesagt erneuern. Die Hülse wird gerne bei der Demontage des Ritzels etwas herausgezogen, der O-Ring löst sich aus der Montageposition und wird dann beim Anziehen der Ritzelmutter beschädigt. Sicherungsblech eh klar.

    ...

    Die Filzlaus gab es da schon lange nicht mehr und flecktarn kam erst später...


    Das ist nicht ganz richtig. Moleskin war zwar 1988 die Regel, ein Kamerad bekam allerdings noch 3 Garnituren Filzlaus (neu!). Wenn die in der Kleiderkammer was gefunden haben ging es scheinbar raus.


    Zum Pullover: 1989 gab es bei uns nur wenige Pullover mit der Rauchertasche, seltener bei Mannschaften. Wenn man allerdings mal Wache mit dem Uffz aus der Kleiderkammer hatte ging der Tausch B:).

    Die Schulterklappen sind gebraucht und die Nähte passen überhaupt nicht zueinander, aber egal. DER OG ist natürlich auch sehr schön...


    Er hatte auch welche für einen Stabsgefreiten im Angebot, die 4 Balken waren allerdings 2 x OG :pinch:.

    Ich sehe da keinen Handlungsbedarf, habe von Problemen in dem Bereich noch nie etwas gehört. Bei meiner Maschine sieht es auch so aus, kein Problem:



    Ich werde im Sommer mal die Oberflächentemparatur am Auspuff messen, aber der ganze Bereich ist ja gut belüftet.


    Die Verbindungsschläuche zwischen den Kühlern und zur Wasserpumpe sollte man, wie dkwpit es geschrieben hat, unbedingt erneuern, das Problem ist bei der LC4 bekannt.

    skybeamer die Idee ist nicht schlecht. Aber bei den Nüssen oder einem Maulschlüssel wird es schwierig den Schrumpfschlauch drum herum zu bekommen.

    Ausmessen und dann prüfen ob Schrumpfschlauch mit der Schrumpfrate 1:4 mit Kleber passt. Gibt es ja auch in verschiedenen Farben und hält gut.

    Hallo Rudi,


    es lohnt sich nicht, dass wir uns darüber auseinandersetzen. Meine Meinung ist, wer Interesse hat, der kann Kontakt aufnehmen, wem die Informationen nicht reichen und die Angaben eines Anbieters nicht passen, der kann es so stehen lassen.


    Vielleicht wäre es sinnvoll, dass Verkaufsanzeigen nicht mehr kommentiert werden können, ist in anderen Foren aus für mich nachvollziehbaren Gründen so geregelt. An die Spielregel, dass der erste Beitrag als Zuschlag zählt halten sich auch nicht alle, wobei das ein Argument gegen die zuvor erwähnte Regelung ist.

    denke das ist schon korrekt von Jo. Die gingen in der Tat fuer den Preis damals in Niederkruechten so raus


    Das mag ja sein, viele Fahrzeuge sind früher für wenig Geld abgegeben worden. Aber wie es bekannt ist haben die Preise teilweise extrem angezogen, einen Munga gibt es auch nicht mehr für 500.- DM.

    Ölfilter hab ich von Mahle den OC224 besorgt, gabs auch zum guten Kurs

    Dann fehlt Dir aber noch der zweite Filter.


    ich ging davon aus, daß sich der Fehler evtl auf die 2001er Version der RepAnleitung bezog, nicht auf die 04er


    Danke f d ausführliche Antwort :daumenhoch::daumenhoch:

    das hilft

    Das WHB für die Military gab es erst ab 2004, eben wie die Maschine selbst. Das letzte WHB für die entsprechenden LC4 Modelle gab es 2005.

    Ich habe ja schon geschrieben, dass die Reparaturanleitung der Military Fehler enthält. Das Entlüften durch das Lösen des Ölanschlusses ist definitiv falsch!


    Das Brustrohr wird, wie in Beitrag #10 erwähnt über die Einfüllschraube entlüftet, an diesem höchsten Punkt des Schmiersystem muss die Luft raus. Die richtige Vorgehensweise wird in der Bedienungsanleitung beschrieben:


    Ölwechsel LC4 BA MIL.pdf


    Als praxisbewährte Abwandlung (und auch von KTM-Motorspezialisten bestätigt!) kann man sich die Sache in Richtung weniger Verschmutzung folgendermaßen erleichtern: Motorrad etwas nach links neigen, anders gesagt auf den Seitenständer stellen, jetzt Öl bis zur Unterkante der Einfüllöffnung auffüllen. Die genannte Menge von 0,6L ist übrigens grundsätzlich richtig, der gezeigte Nippel für die Öldose ist übrigens nicht mehr lieferbar.


    Jetzt die Schraube mit neuem Füllring versehen einige Gänge einschrauben, der Dichtring sollte nicht anliegen! Wenn man nun den Motor startet, entweicht die Luft durch die locker eingeschraubten Gewindegänge, die Menge des austretenden Öls bleibt überschaubar, man kann es mit einem Lappen auffangen. Wenn die Luft entwichen ist: Motor abstellen, Schraube anziehen, anschließend wie beschrieben vorgehen.


    Im WHB 2005 der Zivilmodelle wird das Entlüften sogar noch vereinfachter gezeigt:


    Ölwechsel LC4.pdf


    Ich bleibe allerdings bei der oben beschriebenen Vorgehensweise, nutze in der Werkstatt seit längerem die gezeigte Ölspritze.

    Antwort steht schon in Beitrag #5, Luftfilter von Hifiltro, Bezeichnung ist HFF5014, entspricht dem Original, ist günstiger. Es gibt den übrigens auch vorgeölt zu kaufen, dann aber meist nicht in der (meiner Meinung nach besseren) Bio-Variante.


    Höherer Durchlass ist bei einer Enduro meist kontraproduktiv, im richtigen Geläuf bei artgerechter Haltung sieht das Ding am Tagesende aus wie ein Maulwurfhaufen (deshalb Ersatz vorhalten).


    Die Ölfilter von Hifiltro haben übrigens die Bezeichnungen 155 und 156, für den 156 solltest Du Dir den passenden Ölfilterschlüssel besorgen. Beim Ölwechsel unbedingt beachten, dass im Werkstatthandbuch für die Military das Entlüften FALSCH beschrieben ist! Es wird wie bei den zivilen LC4 Modellen mit dem großen Ölkreislauf (Öl in Rahmenbrustrohr) über die Einfüllschraub am Lenkkopf gemacht.